Chips: Hersteller sehen "atemberaubenden" Nachfragerückgang

Atemberaubender Nachfragerückang: :stupid:
Kein Wunder bei Preisen die nur eine Richtung kennen: durch die Decke und zwar atemberaubend. Ich werde länger nicht in den PC investieren. Warum auch, hab mich letztes Jahr gut eingedeckt und alles läuft superfluffig.

Zudem bin ich eh keiner, der bei jeder neuen Gen wechseln muss, gerade der Unterbau hat bei mir immer sehr lange (durch)gehalten und mit ner Graka (kein Speicherkrüppel;)), kann man durchaus auch 3-4 Jahre Spaß haben...

Gruß
 
Schon lustig, in der Corona-Krise wollten sich alle Unternehmen ihre Lager mit Chips voll machen und haben dafür teuer bezahlt und nun kauft keiner mehr ein, weil die Lager voll sind und die Nachfrage wegbricht. Kann man nur hoffen, dass es ein Hauen und Stechen gibt und die Preise sich endlich wieder normalisieren.
 
das problem des kapitalismus und dem unendlichen wachstum. der boden der realität ist immer schmerzhaft...

Wobei man dazu sagen muß, dass das mit dem unendlichen Wachstum von den Kritikern unterstellt wurde. Kein ernstzunehmender Ökonom vertritt diese These.

Wobei unendliches Wachstum sogar möglich ist, nur kein lineares oder gar exponentielles.
 
Was erwartet man denn? Wenn eine Karte neu 750 kostet ist der Kunde eher geneigt nach 2 Jahren was neues zu kaufen als wenn Karten 1500-2200€ kosten. Da wird das Teil auf 4 Jahre oder mehr gekauft. Das selbe Spiel bei Mobos und CPUs. Wenn das Board schon 300€ kostet und die CPU nicht unter 500€ zu bekommen ist werden viele die Sachen nutzen bis sie wirklich kaputt sind.
 
Was erwartet man denn? Wenn eine Karte neu 750 kostet ist der Kunde eher geneigt nach 2 Jahren was neues zu kaufen als wenn Karten 1500-2200€ kosten. Da wird das Teil auf 4 Jahre oder mehr gekauft. Das selbe Spiel bei Mobos und CPUs. Wenn das Board schon 300€ kostet und die CPU nicht unter 500€ zu bekommen ist werden viele die Sachen nutzen bis sie wirklich kaputt sind.

Das hat damit nicht soviel zu tun. Früher, also in den 70ern, 80ern und den glorreichen 90ern, durfte man sich einfach alle drei Jahre einen neuen PC kaufen, weil die Spiele auf der alten Kiste nicht mehr liefen. Auch durfte man sich haufenweise Zusatzzeug kaufen. PC Gaming war damals ein sau teures Hobby. Wenn man halbwegs am Ball bleiben wollte, dann konnte man inflationsbereinigt mit gut 1000€ pro Jahr rechnen.

Ich habe heute eine 10 Jahre alte CPU, mit einer 6 Jahre alten Übergangskarte, die schon damals nicht High End war und es läuft noch absolut jedes Spiel darf.

Wenn man die Maßstäbe von früher anlegt, dann wäre da alle 4 Jahre ein 3500€ High End PC drin und alle 5 Jahre ein neuer Monitor, das braucht es aber nicht mehr.
 
gebe dir ja recht aber 10%? Das ist doch nur die aufgehübschte version für die öffentlichkeit. 10% reichen da schon lange nicht ;)
Die tatsächliche Inflation wird so 25% bis 30% liegen,bei den Sachen die ich bei mir berücksichtige.Gibt auch verschiedene YouTube Videos mit Preisvergleichen.
Die 10% sind nur schön Rechnerei,dir fließen Faktoren mit rein die keine Rolle spielen.
Ich kenne zudem nichts was nur um 10% gestiegen ist Hackfleisch Preise haben sich beispielsweise verdoppelt.
Evtl. nehmen sie ja Energie-Drinks mit in ihre Rechnung und die sind nicht merklich im Preis gestiegen.
 
Menschen : Potenzielle Käufer sehen "atemberaubenden" Preisanstieg.
Fragen sich diese Hersteller wirklich wieso sie weniger verkaufen oder leben sie schon in einer anderen Welt ?
 
Menschen : Potenzielle Käufer sehen "atemberaubenden" Preisanstieg.
Fragen sich diese Hersteller wirklich wieso sie weniger verkaufen oder leben sie schon in einer anderen Welt ?
Das haben sie an der Business School halt nicht gelernt. Das wirft die komplett aus der Bahn das der Konsum einbricht, obwohl man manipulative Preisgestaltung betreibt. "Nach fest kommt ab" kennen die nicht.
 
Die Hersteller leben doch wirklich in einer anderen Welt. Die, die was bei solchen Unternehmenzu sagen haben, müssen sich über Geld keine Gedanken machen.
Zu Beginn der Pandemie wussten ja auch alle gefühlt nicht wohin mit dem Geld, haben PCs, Konsolen oder Fahrräder zu absurden Preisen gekauft. Anders konnte man auch meist mangels Alternativen wie Urlaub etc das Geld nicht ausgeben.
Nun haben wir gerade aber ganz andere Probleme. Alle wesentlichen Kosten steigen nicht unerheblich. Kam man früher mit einem kleinen Puffer über die Runden, so hat man nun arge Probleme alles zu bezahlen. Da muss man eben Abstriche machen.
Die Hersteller nutzen diese Zeit ja gerne mal, um ihren Gewinn noch weiter zu steigern. Ist ja eben auch bei ihnen alles teurer geworden. Aber wenn man es übertreibt, sieht man eben nun auch das Ergebnis.
 
Ja, so ein Flachfernseher hat ja auch nicht mal tausende Euros gekostet, oder doch?
Da ist aber auch die Nutzungszeit entsprechend lang und selbst alte Modelle sind gut nutzbar. Für meinen 65" hab ich vor 5 Jahren 1000€ bezahlt, heute kostet er noch 500. Ich denke die Hersteller planen schonmal 8-10Jahre ein. Anders als die "verwöhnten" Hersteller von PC Hardware ...
 
Und dennoch wollen die Hersteller mit jeder Generation (viel) mehr Geld vom Kunden sehen...siehe CPUs, GPUs und Mainboards.
Klar, man möchte diejenigen denen das Geld lockerer sitzt, erstmal abfischen, um den Rückgang anderswo (etwas) zu kompensieren.
Aber ob das auf Dauer funktioniert und man in ein paar Monaten die Hardware nicht dann doch wieder "verramschen" muss? :gruebel:
 
Da ist aber auch die Nutzungszeit entsprechend lang und selbst alte Modelle sind gut nutzbar. Für meinen 65" hab ich vor 5 Jahren 1000€ bezahlt,
Ja, da gab es aber Preise weit jenseits der 3.000 EUR Marke.
Und die hatten gerade mal HD-Auflösung oder weniger.

Ich denke die Hersteller planen schonmal 8-10Jahre ein.
Hat bisher nur ein TV bei mir überstanden (Panasonic 32 Zoll HD).
 
Und dennoch wollen die Hersteller mit jeder Generation (viel) mehr Geld vom Kunden sehen...
Wirklich:
07_neu.jpg



Ein 14,5 Zoll TFT mit 1024x768 Pixeln für schlappe 2.500 EUR


siehe CPUs, GPUs und Mainboards.
Soll ich mal ein paar USB-Sticks , Festplatten, SSDs oder RAMs raussuchen?

In einer Branche, wo es seit 40 Jahren nur einen Preistrend gibt?

Das, was wir gerade an Preissteigerungen erleben, ist die absolute Ausnahme.
Von in paar kleineren Wellen wegen abgesoffener Festplattenzulieferer oder niedergebrannter RAM-Fabriken mal abgesehen.
 
Mir fällt dazu ein:
Mimimimimimi ...............................
Inflation von 10% und weiter steigend, wer brauch da noch Multimedia.
Rechnung und Essen bezahlen, so wie überleben, das ist der Plan, der Endkunden.
Man könnte natürlich auch die Preise senken um die Nachfrage wieder anzukurbeln, wäre jetzt mal so eine ganz verwegene Idee. Ich denke aufgrund der hohen Margen gibt es da noch erheblichen Gestaltungsspielraum, wenn man denn möchte.. ;-)

MfG
 
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