Chip-Knappheit: Nun sind passive Bauteile betroffen

Ja auf Augenhöher, vor allem beim militärischen Aufrüsten - aber das haben die andern auch schon vor 50 Jahren gemacht... Meine Begeisterung für chinesische Innovationen hält sich daher auch weiterhin in Grenzen.
 
Entweder hast du das was ich geschrieben habe nicht gelesen, verstanden oder beides.
Ändert aber nichts an der Tatsache für die Massenfertigung.
Ich habe dich schon verstanden. Nur die Massenfertigung wäre auch möglich indem neue Maschinen entwickelt werden, die dann automatisiert arbeiten und Bauteilgewinnungen aufarbeiten.
Es gibt Wege wie man Bauteile von Platinen auf einmal ablösen kann ohne da jetzt einzelnd auszulöten.
Und eine Massenfertigung ist nichts anderes als eine Produktion im großen Stil...
 
Ich habe dich schon verstanden. Nur die Massenfertigung wäre auch möglich indem neue Maschinen entwickelt werden, die dann automatisiert arbeiten und Bauteilgewinnungen aufarbeiten.
Es gibt Wege wie man Bauteile von Platinen auf einmal ablösen kann ohne da jetzt einzelnd auszulöten.
Und eine Massenfertigung ist nichts anderes als eine Produktion im großen Stil...
Was du hier so einfach forderst ist fast nicht möglich sinnvoll zu automatisieren. Dafür musst du erstmal die Bauteile testen und wissen wie lange diese halten, um zu entscheiden was du für Teile wiederverwenden kannst und auch die notwendigen Stückzahlen erhalten. Du müsstest alle Platinen kennen*, die Einzelteile nach dem Ablöten automatisch sortieren, testen und verpacken. Dazu ständiges umrüsten da die Platinen ständig wechseln, mehr RMA und Imageschaden wenn Bauteile nicht halten. Das macht die Thematik enorm komplex und es wird extrem teuer. Sowas muss vom Verbraucher getragen werden und bist du bereit 100% mehr zu zahlen damit du gebrauchte Bauteile auf der GPU erhältst? Ich bin es sicher nicht.
Das was du forderst wird bei sehr alten Platinen mit kleinen Stückzahlen gemacht. Und das macht man nur weil dann die Platine die früher keine 100€ gekostet hat nun 2000+€ kostet und du denen eine defekte Platine zusenden musst.
Ich kann zwar verstehen, dass man sowas fordert aber es muss auch bezahlbar bleiben und genau da wird man aktuell nicht weit kommen.

* Damit sich sowas nur im Ansatz lohnt wird vermutlich ein zentraler Anbieter benötigt und der wird kaum alle Pläne für die Platinen erhalten.
 
Ich habe jede Menge Schrottplatinen von verschiedenen Geräten. Und mit diesen Teilen konnte ich bereits viele Geräte wieder flott bekommen.

Selbst alte Dioden, Thyristoren, Triacs etc. funktionieren auch nach Jahren noch perfekt. Ich sehe Elektroschrott als wahre Schätze an, wenn man sich in diesem Gebiet auskennt.=):love:
Das ist wahr, aber absolut unrentabel für die gierigen Hersteller. Eher vielleicht für private Bastler und Erfinder wieder interessant.

In Zeiten von geplanter Obsolenz und Just-in-Time™ haben die wenigsten Industrien an die Zukunft gedacht. Jetzt rächt sich diese Kurzsichtigkeit und die ganze Welt "bezahlt" für diese Fehler.

Das Kartenhaus "Welthandel" bricht schlichtweg in sich zusammen. Als langjähriger Mahner kann man nur noch wild die Augen rollen!
 
Selbst alte Dioden, Thyristoren, Triacs etc. funktionieren auch nach Jahren noch perfekt.
Ich sehe Elektroschrott als wahre Schätze an, wenn man sich in diesem Gebiet auskennt.=)
So ist das! Nur, wenn ich an das CO2-Gejammer denke und Brüssel es gleichzeitig bis heute nicht will, daß z.B. keine Geräte mehr mit verklebten Akkus in der EU verkauft werden dürfen, bin ich von meiner obigen Anmerkung mehr als überzeugt: Wir hier in Deutschland haben diesen Mist mehr als verdient, allerdings werden wie immer, derartige Sachen wie Chipmangel letztlich die normalen Arbeitnehmer ausbaden. Dafür wird hier kein Manager gefeuert, und sollten die Verluste noch so groß werden.
PS: Vielleicht nicht passendes Beispiel, alte Autos, die hier vor der Verschrottung stehen, fahren in Afrika noch eine halbe Million km ... mehr CO2 und Rohstoffe kann man nicht sparen ...
 
Och, Deutschland verhängt auch Strafzölle. Wird hier nur nicht so an die große Glocke gehangen.
So ist es.
Grad im Landwirtschaftsbereich gibt es Strafzölle, damit wir unsere Nahrung von den Bauern hier zu höheren Preisen kaufen.
Damit wird quasi Afrika sanktioniert und die hätten sonst eine Chance deren Erzeugnisse an uns zu verkaufen und damit deren Wirtschaft aufzubauen.

Stattdessen zahlen wir einmal für unsere teureren Lebensmittel drauf und nochmal für Entwicklungshilfe.
 
@Bl4ckR4v3n
Es wird irgendwann nicht mehr anders gehen.
Wir werden froh sein, wenn überhaupt noch Geräte auf den Markt kommen. Und es werden gebrauchte Teile dann keine Rolle mehr spielen.
 
Ich habe heute erfahren, dass ein bei uns ansässiger Kunststoffhersteller, Firma "Heinze", welcher Zulieferer für die Autoindustrie ist, Konkurs angemeldet hat. Die haben u.a. für BMW, Porsche und Mercedes gearbeitet. Weil die Autohersteller bestimmte Modelle, wohl wegen der Chipknappheit, nicht weiter produzieren können. 600 Arbeitsplätze stehen hier auf dem Spiel. Und ich denke so ähnlich geht es auch anderen Zulieferer Firmen.
So hängt alles zusammen und kann auch zusammenbrechen wenn irgendwo Engpässe entstehen.
 
Sehe ich genau so. Ebenso ist das "Just in Time" Konzept krachend gescheitert.

In diesen Fall schon. Generell gibt es aber keine Alternative zu "Just in Time". In Zukunft wird man aber sicherlich kritische Komponenten etwas mehr bunkern. Für große Konzerne ist es unmöglich alles auf Lager zu haben und Material Knappheit kann bei fast jeder Komponente entstehen.
 
Ich habe heute erfahren, dass ein bei uns ansässiger Kunststoffhersteller, Firma "Heinze", welcher Zulieferer für die Autoindustrie ist, Konkurs angemeldet hat. Die haben u.a. für BMW, Porsche und Mercedes gearbeitet. Weil die Autohersteller bestimmte Modelle, wohl wegen der Chipknappheit, nicht weiter produzieren können. 600 Arbeitsplätze stehen hier auf dem Spiel. Und ich denke so ähnlich geht es auch anderen Zulieferer Firmen.
So hängt alles zusammen und kann auch zusammenbrechen wenn irgendwo Engpässe entstehen.
Wir hatten auch vor einigen Wochen ,wegen Teilemangel eine Woche geschlossen und dann lief das eine Woche wieder.Und dann 2 Tage wieder Produktionsstop.Und die andere Werke liefen nur zum Teil noch , statt 2 Schichten nur noch eine Schicht.Und die Gegenschicht mußte dann natürlich Zuhause bleiben,sprich Kurzarbeitergeld.Ich arbeite in der Autoindustrie,also zur Zeit schauts ziemlich schlecht aus.Auch wegen den Chipmangel Weltweit ,was die Autoindustrie benötigt.Kurzarbeitergeld wird im diesem Jahr noch vom Staat gezahlt.Aber wenn,s im nähsten Jahr so weiter geht,was dann?Frage ich mich!Dann ist die Kacke am dampfen,auf gut Deutsch gesagt.Ich hoffe die Politik findet dann eine Lösung dafür und ich gehe morgen wählen.

grüße Brex
 
Für die Autoindustrie ist es doch top. So werden endlich mal weniger Autos produziert. Es gibt schon viel zu viele Autos auf der Erde. Niemand braucht aktuell noch mehr Autos.
 
Es werden doch genug neue Chip Fabriken gebaut, eine sogar in Österreich von Infineon.
Die aus China wieder rausbringen und Personal finden das in Reinraumanzug im Reinraum arbeiten will und KANN, dauert.
Zum Glück ist die Chip Produktion schon vollautomatisiert, sonst zahlt doch keiner den Made in EU Aufschlag.
Die heimische Industrie schaut schon länger wie man die aufpäppelt und nur dank Autoindustrie gibt es bei uns überhaupt noch Chipfabriken.
Tesal Chef Musk sagte auch, nächstes Jahr passt die Versorgung wieder.
+So sieht es in einer Chipfabrik des Fertiger TSMC aus.....
+Huawei deckt sich mit Chips ein, wegen drohender US Sanktionen ( die gestern zu ende gingen die Tochter wurde in Kanada freigelassen)
+Intel wird mehr als Auftragsfertiger auftreten
+Der weltweit größte Chip-Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) werde die Preise um bis zu 20% erhöhen

Persönliche Meinung: BWL Studenten regieren dem markt.
Die Kurzarbeit Löhne zahlt der Staat, während das Kapital die alten Lagerbestände mit alter Technik zu höchst höchst preisen abbaut, nicht nur am PC Hardwaremarkt.

Wie ein Chip produziert wird
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Es werden doch genug neue Chip Fabriken gebaut, eine sogar in Österreich von Infineon.
Die aus China wieder rausbringen und Personal finden das in Reinraumanzug im Reinraum arbeiten will und KANN, dauert.
Das hätte man schon viel eher machen müssen.
Aber Hauptsache günstiger im Ausland produzieren lassen.
Wohin das führt sieht man ja jetzt.
 
Infineon ist vor x Jahren Pleite gegangen.
Damals war meine Berufsentscheidung notwendig, Leitplattentechnik bau, Metall oder Chemie/Pharma.

Ich Depp hab den Stahl gewählt und erst mit 40 gecheckt dass war falsch und habe in die Pharmaindustrie gewechselt.
Jetzt denke ich mir Leiterplattentechnik wärs wohl gewesen.
1,2 oder 3, ob richtig steht seht ihr wenn die Pension ansteht.
Naja Jammern darf ich nicht, war alles nicht schlecht aber Leiterplatten hätten mich Beruflich am meisten interessiert, war dann lange in einem Stahlkonzern in Oberflächenveredelung tätig usw für Automobilindustrie.
Eigentlich ist die Chipproduktion sehr einfach und Personalintensiv deshalb haben alle nach Asien ausgelagert.
Dank der Deutsche Infineon Standort Entwicklung ist die Chipproduktion nun mit sehr sehr wenig Personal möglich.
In meiner Region wäre das know how da, selbst das Silizium wird in Bayern Burghausen gemacht in Schärding ist Die EV-Group (EVG) des Ehepaars Thallner . Dazu noch voestalpine Stahl und der Chemiepark Linz mit der JKU und Infineon Linz und dem LOXONE Campus. Den Loxone Chef sollte ich mal fragen ob er nicht Interesse hätte.
Beim Chipbau wäre ich auch brauchbar und dann hätte ich jede Branche mal durch :)
Den Chip bauen ist auch nicht das Problem sondern wie er aufgebaut ist um seine Funktion zu erfüllen.
Ist nicht meine Baustelle.
Ein Chip ist in mehreren Ebenen aufgebaut und easy zu bauen aber die "Architektur" soll ja einen Zweck erfüllen und das stellt man sich vereinfach wie das bekannte Start Trek Schachspiel vor.
Du musst alle ebenen gewinnen, eine obere ebene gibt an untere zurück bis das Feld oben gewonnen ist.
Der Strom fließt durch und das Mehrebenen Schachspiel startet bis ein Ergebnis rauskommt.
Wie gesagt zwischen Chip bauen können und einen Chip der eine tolle Rechenleistung hat planen, sind 2 Welten.
Die beste Firma die plant sitz in England (glaube ich) und ist Super Reich.
Ich habe mir das PCGH Video zum CPU Aufbau angesehen war aber fad, viel zu lang für das was der User am Ende wissen will.

Alles von mir geschriebene ist so ungefähr bzw Laien wissen.
Das Gebiet wird PCGH schon mal genauer erklärt haben.
 
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