Jaffech
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Update 08.08.25: Neu gelerntes hinzugefügt und unnötiges/umständliches entfernt
Update 16.08.25: Ergänzung wie man bei NV Karten die Spannung festsetzen kann
Update 19.03.26: Kapitel 4 neu, Kapitel 5 neu. Anpassungen am ganzen Text um zu den neuen Kapiteln zu passen. Die Textlänge wurde nahezu verdoppelt! Außerdem Spoiler für eine besser Übersicht eingefügt
Worum geht es?
Da ich absolut kein Freund von Windows 11 bin (aus diversen Gründen) und mein Win 11 Laptop schon eine Qual für mich darstellt (gibt leider kein Win 10 Treiber...) und mein Haupt PC ebenfalls noch auf Win 10 setzt, muss eine Lösung her.
Möglichkeit A: Das Win 10 ESU nutzen und das Problem 1 Jahr verzögern
Möglichkeit B: Eine Alternative (Linux) suchen.
Da CachyOS aktuell sehr beliebt ist (danke an @PCGH_Sven für die häufigen News) und ich auch direkten Kontakt zu Peter Jung, dem Chefentwickler habe, habe ich mich für CachyOS entschieden, als KDE Version. Ich hatte vor einem halben Jahr mal Nobara genutzt, allerdings nur für meine Bachelorarbeit, da ich Programme gebraucht habe, die unter Linux einfach besser laufen. Allerdings habe ich mich damit nicht auseinander gesetzt, sondern einfach nur das gemacht was mir mein Prof vorgekaut hat um das nötige Programm zu installieren und auszuführen. Ich bin daher "Vollblut Windows Nutzer" und hatte bisher keine wirklichen berührungspunkte mit Linux.
Ein Grund wieso ich überhaupt in Erwägung gezogen habe Linux eine Chance zu geben war der Kauf eines SteamDecks vor einigen Wochen. Damit konnte ich erste Erfahrungen mit Linux sammeln und war begeistert wie stressfrei und sauber alles läuft. Da aber natürlich ein Gaming Handheld doch nochmal etwas anderes ist als ein "Haupt PC", wollte ich es eben auch mit meinem PC versuchen.
Und so begann "Operation CachyOS" in welcher ich 2 Wochen ausschließlich CachyOS verwende um zu schauen ob ich meinen Alltag damit bewältigen kann.
Spoiler: Ja. Funktioniert besser als gedacht!
Folgende Hardware ist in meinem PC verbaut:
Dem ein oder anderen wird direkt auffallen, dass ich eine Custom Wakü, die logischerweise über einen Quadro mit Aquasuite gesteuert wird, sowie eine Nvidia Karte verwende. Dazu später mehr.
Noch vorneweg: Ich bin bei weitem kein Linux Experte und habe mir viel von ChatGPT helfen lassen.
Es kann also gut sein dass die ein oder andere Information bzw. Einstellung leichter oder schneller funktioniert und ich es mir unnötig schwer gemacht habe. Aber darum geht es ja hier: Meine Erfahrungen mit CachyOS als "Windows Only Nutzer".
Kapitel 1: Installation und Einrichtung von CachyOS
Kapitel 2: Gaming mit CachyOS
Kapitel 3: Alltag mit CachyOS
Kapitel 4: OC, Tuning und Testing
Kapitel 5: Game Modding (inkl. Optiscaler)
Kapitel 6: Probleme mit CachyOS
Kapitel 7: Fazit zu CachyOS
Ich hoffe ich konnte einigen die mit dem Gedanken spielen Linux eine Chance zu geben hiermit erreichen und ein wenig die Zweifel zerstreuen. Wenn ich das als "Windows Poweruser" schaffe, dann schafft das jeder
Update 16.08.25: Ergänzung wie man bei NV Karten die Spannung festsetzen kann
Update 19.03.26: Kapitel 4 neu, Kapitel 5 neu. Anpassungen am ganzen Text um zu den neuen Kapiteln zu passen. Die Textlänge wurde nahezu verdoppelt! Außerdem Spoiler für eine besser Übersicht eingefügt
Worum geht es?
Da ich absolut kein Freund von Windows 11 bin (aus diversen Gründen) und mein Win 11 Laptop schon eine Qual für mich darstellt (gibt leider kein Win 10 Treiber...) und mein Haupt PC ebenfalls noch auf Win 10 setzt, muss eine Lösung her.
Möglichkeit A: Das Win 10 ESU nutzen und das Problem 1 Jahr verzögern
Möglichkeit B: Eine Alternative (Linux) suchen.
Da CachyOS aktuell sehr beliebt ist (danke an @PCGH_Sven für die häufigen News) und ich auch direkten Kontakt zu Peter Jung, dem Chefentwickler habe, habe ich mich für CachyOS entschieden, als KDE Version. Ich hatte vor einem halben Jahr mal Nobara genutzt, allerdings nur für meine Bachelorarbeit, da ich Programme gebraucht habe, die unter Linux einfach besser laufen. Allerdings habe ich mich damit nicht auseinander gesetzt, sondern einfach nur das gemacht was mir mein Prof vorgekaut hat um das nötige Programm zu installieren und auszuführen. Ich bin daher "Vollblut Windows Nutzer" und hatte bisher keine wirklichen berührungspunkte mit Linux.
Ein Grund wieso ich überhaupt in Erwägung gezogen habe Linux eine Chance zu geben war der Kauf eines SteamDecks vor einigen Wochen. Damit konnte ich erste Erfahrungen mit Linux sammeln und war begeistert wie stressfrei und sauber alles läuft. Da aber natürlich ein Gaming Handheld doch nochmal etwas anderes ist als ein "Haupt PC", wollte ich es eben auch mit meinem PC versuchen.
Und so begann "Operation CachyOS" in welcher ich 2 Wochen ausschließlich CachyOS verwende um zu schauen ob ich meinen Alltag damit bewältigen kann.
Spoiler: Ja. Funktioniert besser als gedacht!
Folgende Hardware ist in meinem PC verbaut:
Noch vorneweg: Ich bin bei weitem kein Linux Experte und habe mir viel von ChatGPT helfen lassen.
Es kann also gut sein dass die ein oder andere Information bzw. Einstellung leichter oder schneller funktioniert und ich es mir unnötig schwer gemacht habe. Aber darum geht es ja hier: Meine Erfahrungen mit CachyOS als "Windows Only Nutzer".
Kapitel 1: Installation und Einrichtung von CachyOS
Zu erst kommt natürlich das runterladen der ISO (https://cachyos.org/download/) und das einrichten eines Bootfähigen Mediums, in meinem Fall ein USB Stick. Dafür habe ich Ventoy genutzt (empfiehlt sich generell, auch bei Windows installationen).
Begrüßt wird man - wie bei Linux üblich - mit einem Live-System welches auch benutzbar ist und eben über den USB Stick läuft. So kann man sich erstmal alles anschauen.
Möchte man dann CachyOS installieren, gibt es dafür einen Installer mit GUI, der relativ straight forward die installation vornimmt.
Vorsicht sollte man bei der Auswahl des Installationspfads walten lassen, damit man auch wirklich die richtige SSD auswählt. In meinem Fall meine dritt SSD auf welcher noch Nobara installiert war. Natürlich habe ich ausgewählt, dass die dritt SSD platt gemacht werden soll für eine neue, cleane CachyOS installation. Ich nutze hier also kein Dual-Boot auf einer SSD mit Windows zusammen, sondern eine eigene SSD.
Etwas verwirrt war ich als Windows Nutzer über die Möglichkeiten des Bootmanagers. Da gibt es diverse Möglichkeiten dessen Sinn und Zweck ich nicht verstehe. Also mal kurz ChatGPT gefragt und mich dann für "Grub" entschieden. ChatGPT wird noch eine größere Rolle spielen... ^^
Tipp: Ein leichtes Nutzerpasswort wählen, da man öfter mal das Passwort eingeben muss und bei wilden Kombinationen verrückt wird ^
CachyOS ist jetzt installiert, also geht es los:
Man wird von einem Fenster empfangen namens "CachyOS Hello":
Unter Apps/Tweaks lässt sich hier unter anderem das System updaten, aber auch mittels "Install Gaming packages" alles wichtige fürs Zocken installieren, unter anderem Steam, Lutris (u.a. für GOG oder Epic Games), Heroic Game Launcher (u.a. für Epic Games), Proton, MangoHUD (für ein OSD wie bei RTSS) usw.
Hilfe und mehr Informationen bietet hier das Wiki: https://wiki.cachyos.org/configuration/gaming/
Unter "Apps installieren", gibts ne Auswahl an bekannten Programmen die nützlich sein können wie GIMP, Discord, usw.
Begrüßt wird man - wie bei Linux üblich - mit einem Live-System welches auch benutzbar ist und eben über den USB Stick läuft. So kann man sich erstmal alles anschauen.
Möchte man dann CachyOS installieren, gibt es dafür einen Installer mit GUI, der relativ straight forward die installation vornimmt.
Vorsicht sollte man bei der Auswahl des Installationspfads walten lassen, damit man auch wirklich die richtige SSD auswählt. In meinem Fall meine dritt SSD auf welcher noch Nobara installiert war. Natürlich habe ich ausgewählt, dass die dritt SSD platt gemacht werden soll für eine neue, cleane CachyOS installation. Ich nutze hier also kein Dual-Boot auf einer SSD mit Windows zusammen, sondern eine eigene SSD.
Etwas verwirrt war ich als Windows Nutzer über die Möglichkeiten des Bootmanagers. Da gibt es diverse Möglichkeiten dessen Sinn und Zweck ich nicht verstehe. Also mal kurz ChatGPT gefragt und mich dann für "Grub" entschieden. ChatGPT wird noch eine größere Rolle spielen... ^^
Tipp: Ein leichtes Nutzerpasswort wählen, da man öfter mal das Passwort eingeben muss und bei wilden Kombinationen verrückt wird ^
CachyOS ist jetzt installiert, also geht es los:
Man wird von einem Fenster empfangen namens "CachyOS Hello":
Unter Apps/Tweaks lässt sich hier unter anderem das System updaten, aber auch mittels "Install Gaming packages" alles wichtige fürs Zocken installieren, unter anderem Steam, Lutris (u.a. für GOG oder Epic Games), Heroic Game Launcher (u.a. für Epic Games), Proton, MangoHUD (für ein OSD wie bei RTSS) usw.
Hilfe und mehr Informationen bietet hier das Wiki: https://wiki.cachyos.org/configuration/gaming/
Unter "Apps installieren", gibts ne Auswahl an bekannten Programmen die nützlich sein können wie GIMP, Discord, usw.
Kapitel 2: Gaming mit CachyOS
Eins vorneweg: Ich spiele keine Competetiven Multiplayer Games, daher stört mich die mögliche Kernel Level Anticheat Thematik nicht und kann dazu nichts sagen. Manches soll wohl funktionieren, manches nicht.
Nachdem wir Steam installiert haben, starten wir das ganze und müssen uns anmelden - soweit so klar.
Anschließend - wie auch im o.g. Wiki Beitrag zu lesen - sollten wir in den Steam Einstellungen folgendes aktivieren:
Falls man checken möchte ob ein Spiel unter Linux (mit Proton) funktioniert, kann man die Seite protondb.com besuchen, dort dann seinen gewünschten Titel eingeben und sieht direkt ob es funktioniert, ob evtl noch Anpassungen nötig sind (wird meist auch erklärt falls nötig) und welche Proton Version die Nutzer genutzt haben.
Außerdem kann man auch für jedes Spiel individuell einstellen welche Proton Version man nutzen möchte.
Dazu geht man in seiner Bibliothek auf das jeweilige Spiel, Rechtsklick, Eigenschaften, Kompatibilität.
Das kann manchmal hilfreich sein, weil es mit dem Default GE-Proton nicht läuft.
Wichtig: Das Programm "ProtonUp-Qt" oder "ProtonPlus" ist nötig um seine Proton Versionen zu updaten und zu Steam/Lutris, etc hinzuzufügen.
Ich bin mir nicht sicher ob das mit dem installieren der Gaming Packages auch mit installiert wird, aber man kann sich das über den Paru Paketmanager auch besorgen. Dafür benötigen wir erstmal Paru und Yay (sind Paketmanager), das geht mit folgendem befehl in der Konsole:
sudo pacman -S --needed base-devel git
git clone https://aur.archlinux.org/paru.git
cd paru
makepkg -si
sudo pacman -S git base-devel
cd ~
git clone https://aur.archlinux.org/yay.git
cd yay
makepkg -si
Anschließend einfach zum installieren:
paru -S protonup-qt
oder
yay -S protonplus
Hinweis 1: In der Konsole funktioniert Strg+C oder Strg+V nicht! Man benötigt hier Strg+Shift+C und Strg+Shift+V!
Hinweis 2: Beim eingeben vom Passwort (nötig für sudo ... ) werden im Terminal keine Eingaben angezeigt, also auch keine Sternchen! Also nicht verrückt machen lassen und denken dass die Tastatur spinnt.
Dann können wir ProtonUp-Qt/ProtonPlus einfach öffnen und hier Steam/Lutris, etc. auswählen. Anschließend über "Neues Hinzufügen" ganz bequem verschiedene Proton Versionen installieren.
Kommen wir zu MangoHUD/Goverlay. Manche Menschen sind genau solche Nerds wie ich und wollen auf jedenfall ein OSD haben um Termpaturen, Taktraten und Auslastung anzuzeigen.
Goverlay ist bei den Gaming Packages dabei die wir anfangs installiert haben
Dann öffnen wir Goverlay und können uns frei entfalten bei der Einstellung der angezeigten Parameter.
Den Namen der CPU und GPU kann man anpassen. Wer wollte nicht schon immer einen 10990X7D und eine RTX7999Ti Super haben?
Öffnen wir Goverlay, öffnet sich auch ein kleines Fenster in den wir unsere Werte direkt sehen können.
Damit haben wir Goverlay konfiguriert. Doch wie binden wir das jetzt in unser Spiel (in Steam) ein?
Ganz einfach: Wieder Rechtsklick aufs Spiel und in die Startoption "mangohud %command%" eintragen.
Und schon hat man sein HUD im Spiel.
Sehr nützlich übrigens auch um ein FPS Limit einzustellen (in Goverlay). Das geht auch on the Fly.
Nächstes Thema: XBOX Controller.
Der ein oder andere hat sicherlich einen XBOX Controller. In meinem Fall nutze ich dafür den USB Dongle, man kann aber auch Bluetooth verwenden. BT geht bei mir aber nicht, dazu später mehr. Also müssen wir irgendwie den USB Dongle für Linux fit machen.
Und dann einfach:
sudo pacman -S linux-cachyos-headers
git clone https://github.com/medusalix/xow
cd xow
make BUILD=RELEASE
sudo make install
sudo xow-get-firmware.sh
Anschließend noch den xow Dienst starten:
sudo systemctl enable xow
sudo systemctl start xow
Danach den PC neu starten.
Jetzt bin ich natürlich auch noch so ein Spezialfall der gerne Screenshots in seinen Spielen anfertigt, siehe Screenshot Thread.
Also brauchen wir noch ein Screenshot Tool. Das wird bei KDE direkt mitgeliefert und heißt "Spectacle". In den Optionen kann man dann unter "Kurzbefehle" eine Taste für einen Screenshot auswählen, bei mir ist das F10 (habe ich auch auf der Maus belegt, sodass ich mit einer seitlichen Maustaste F10 drücke und dann eben ein Screenshot ausgelöst wird).
Das Problem: Ich nutze unter Windows das Programm "reWASD" um auch meinen XBOX Controller umzumappen, sodass ich auch mit diesem Screenshots per F10 machen kann. Das Programm gibts nicht für Linux.
Aber dafür gibt es eine Alternative namens AntiMicroX.
Installation mittels "sudo pacman -S antimicrox".
Dann einfach bei verbundenem Controller AntiMicroX öffnen und die Taste seiner Wahl auf F10 legen.
Funfact: Win+Shift+S öffnet Spectacle zum Screenshot machen genauso wie unter Windows das Snipping Tool ^^
Nachdem wir Steam installiert haben, starten wir das ganze und müssen uns anmelden - soweit so klar.
Anschließend - wie auch im o.g. Wiki Beitrag zu lesen - sollten wir in den Steam Einstellungen folgendes aktivieren:
Falls man checken möchte ob ein Spiel unter Linux (mit Proton) funktioniert, kann man die Seite protondb.com besuchen, dort dann seinen gewünschten Titel eingeben und sieht direkt ob es funktioniert, ob evtl noch Anpassungen nötig sind (wird meist auch erklärt falls nötig) und welche Proton Version die Nutzer genutzt haben.
Außerdem kann man auch für jedes Spiel individuell einstellen welche Proton Version man nutzen möchte.
Dazu geht man in seiner Bibliothek auf das jeweilige Spiel, Rechtsklick, Eigenschaften, Kompatibilität.
Das kann manchmal hilfreich sein, weil es mit dem Default GE-Proton nicht läuft.
Wichtig: Das Programm "ProtonUp-Qt" oder "ProtonPlus" ist nötig um seine Proton Versionen zu updaten und zu Steam/Lutris, etc hinzuzufügen.
Ich bin mir nicht sicher ob das mit dem installieren der Gaming Packages auch mit installiert wird, aber man kann sich das über den Paru Paketmanager auch besorgen. Dafür benötigen wir erstmal Paru und Yay (sind Paketmanager), das geht mit folgendem befehl in der Konsole:
sudo pacman -S --needed base-devel git
git clone https://aur.archlinux.org/paru.git
cd paru
makepkg -si
sudo pacman -S git base-devel
cd ~
git clone https://aur.archlinux.org/yay.git
cd yay
makepkg -si
Anschließend einfach zum installieren:
paru -S protonup-qt
oder
yay -S protonplus
Hinweis 1: In der Konsole funktioniert Strg+C oder Strg+V nicht! Man benötigt hier Strg+Shift+C und Strg+Shift+V!
Hinweis 2: Beim eingeben vom Passwort (nötig für sudo ... ) werden im Terminal keine Eingaben angezeigt, also auch keine Sternchen! Also nicht verrückt machen lassen und denken dass die Tastatur spinnt.
Dann können wir ProtonUp-Qt/ProtonPlus einfach öffnen und hier Steam/Lutris, etc. auswählen. Anschließend über "Neues Hinzufügen" ganz bequem verschiedene Proton Versionen installieren.
Kommen wir zu MangoHUD/Goverlay. Manche Menschen sind genau solche Nerds wie ich und wollen auf jedenfall ein OSD haben um Termpaturen, Taktraten und Auslastung anzuzeigen.
Goverlay ist bei den Gaming Packages dabei die wir anfangs installiert haben
Dann öffnen wir Goverlay und können uns frei entfalten bei der Einstellung der angezeigten Parameter.
Den Namen der CPU und GPU kann man anpassen. Wer wollte nicht schon immer einen 10990X7D und eine RTX7999Ti Super haben?

Öffnen wir Goverlay, öffnet sich auch ein kleines Fenster in den wir unsere Werte direkt sehen können.
Damit haben wir Goverlay konfiguriert. Doch wie binden wir das jetzt in unser Spiel (in Steam) ein?
Ganz einfach: Wieder Rechtsklick aufs Spiel und in die Startoption "mangohud %command%" eintragen.
Und schon hat man sein HUD im Spiel.
Sehr nützlich übrigens auch um ein FPS Limit einzustellen (in Goverlay). Das geht auch on the Fly.
Nächstes Thema: XBOX Controller.
Der ein oder andere hat sicherlich einen XBOX Controller. In meinem Fall nutze ich dafür den USB Dongle, man kann aber auch Bluetooth verwenden. BT geht bei mir aber nicht, dazu später mehr. Also müssen wir irgendwie den USB Dongle für Linux fit machen.
Und dann einfach:
sudo pacman -S linux-cachyos-headers
git clone https://github.com/medusalix/xow
cd xow
make BUILD=RELEASE
sudo make install
sudo xow-get-firmware.sh
Anschließend noch den xow Dienst starten:
sudo systemctl enable xow
sudo systemctl start xow
Danach den PC neu starten.
Jetzt bin ich natürlich auch noch so ein Spezialfall der gerne Screenshots in seinen Spielen anfertigt, siehe Screenshot Thread.
Also brauchen wir noch ein Screenshot Tool. Das wird bei KDE direkt mitgeliefert und heißt "Spectacle". In den Optionen kann man dann unter "Kurzbefehle" eine Taste für einen Screenshot auswählen, bei mir ist das F10 (habe ich auch auf der Maus belegt, sodass ich mit einer seitlichen Maustaste F10 drücke und dann eben ein Screenshot ausgelöst wird).
Das Problem: Ich nutze unter Windows das Programm "reWASD" um auch meinen XBOX Controller umzumappen, sodass ich auch mit diesem Screenshots per F10 machen kann. Das Programm gibts nicht für Linux.
Aber dafür gibt es eine Alternative namens AntiMicroX.
Installation mittels "sudo pacman -S antimicrox".
Dann einfach bei verbundenem Controller AntiMicroX öffnen und die Taste seiner Wahl auf F10 legen.
Funfact: Win+Shift+S öffnet Spectacle zum Screenshot machen genauso wie unter Windows das Snipping Tool ^^
Kapitel 3: Alltag mit CachyOS
Das erste was mir aufgefallen ist, dass wenn ich beim schreiben "^^" benutzen möchte, muss man anders als bei Windows 4x auf ^ drücken um ^^ zu bekommen. Kleine umgewöhnung, aber nicht weiter tragisch.
Für die Uni benutze ich sehr oft OneNote, insbesondere um mit meiner Gruppe die Hausaufgaben zu erledigen. Hierfür gibt es unter Linux die Alternative Xournal++ ( sudo pacman -S xournalpp ). Nachteil davon ist, dass man nicht ganz so eine schöne "Arbeitsmappen Struktur" hat, dafür fühlt sich das schreiben mit meinem XP-Pen Zeichentablett deutlich smoother an. Ich weiß nicht wieso, aber ist halt so ^^
Außerdem brauche ich oft Zoom für die Uni, ist auch einfach über "yay -S zoom" installierbar.
"Anki" für digitale Lernkarten für PC/Smartphone nutze ich Anki, auch das geht per "sudo pacman -S anki".
Wie weiter oben geschrieben bin ich "sehr geil" auf Hardwaredaten wie Auslastung, Temperaturen, usw.
Nützlicherweise kann OCCT dies anzeigen, inkl meiner Quadro Sensoren wie Wassertemperatur. Leider insgesamt nicht so ausführlich wie HWinfo, aber ausreichend. Overlay für Games gibts über MangoHUD/Goverlay wie oben beschrieben
Da ich im Alltag auch gerne mal auf meinen TV oder aufs SteamDeck streame, muss natürlich auch Sunshine installiert werden. Das ist etwas komplexer, weil man die Firewall anpassen muss.
Erstmal muss es mittels "paru -S sunshine" installiert werden.
Anschließend die Firewall öffnen, bei mir sind das ein paar Ports wie z.B. 47984, 47989 und weitere.
Geöffnet werden diese mit "sudo ufw allow 47984", "sudo ufw allow 47989", usw.
Danach ist auch dieses "Problem" gelöst.
Jetzt habe ich noch ein Synology NAS. Das vernünftig zu initialisieren, sodass sich auch das Passwort gemerkt wird und ich nicht ständig mein ellenlanges PW eintippen muss, hat mir ChatGPT dazu auch eine Anleitung geschrieben.
sudo nano /etc/smbcredentials (öffnet wieder Nano)
Mit Inhalt:
username=XXX
password=XXX
danach wieder Ctrl+O, Enter und Ctrl+X
gefolgt von:
sudo chmod 600 /etc/smbcredentials
Dann erstellt man entsprechend Ordner (mkdir) für seine zwei Festplatten im NAS und nennt sie wie man möchte. Da ich eine Toshiba HDD und Seagate HDD verwende, kommen folgende Befehle zum Einsatz:
sudo mkdir -p "/mnt/Toshiba"
sudo mkdir -p "/mnt/Seagate"
Nun wird es etwas kompliziert, weil man noch fstab anpassen muss:
sudo nano /etc/fstab
Es öffnet sich wieder Nano. Folgenden Inhalt musste ich hier einfügen:
# Synology NAS
//synologynas-3.local/Toshiba\040Intern /mnt/Toshiba cifs credentials=/etc/smbcredentials,iocharset=utf8,uid=1000,gid=1000 0
//synologynas-3.local/usbshare1-2 /mnt/Seagate cifs credentials=/etc/smbcredentials,iocharset=utf8,uid=1000,gid=1000 0 0
Dann wieder Ctrl+O, Enter, Ctrl+X.
Da meine Toshiba HDD im NAS selbst den Namen "Toshiba Intern" trägt und meine Seagate HDD über USB ans NAS angeschlossen ist, muss bei dem obigen Befehl eben einmal "Toshiba\040Intern" sowie "usbshare1-2" als Pfad zum NAS angegeben werden.
Gefolgt von:
sudo systemctl daemon-reload
sudo mount -a
Nun werden auch meine beiden HDDs vom NAS in der Ordnerstruktur angezeigt und melden sich automatisch mit Nutzername und PW beim NAS an, sodass ich nicht ständig das PW eintippen muss.
Für die Uni benutze ich sehr oft OneNote, insbesondere um mit meiner Gruppe die Hausaufgaben zu erledigen. Hierfür gibt es unter Linux die Alternative Xournal++ ( sudo pacman -S xournalpp ). Nachteil davon ist, dass man nicht ganz so eine schöne "Arbeitsmappen Struktur" hat, dafür fühlt sich das schreiben mit meinem XP-Pen Zeichentablett deutlich smoother an. Ich weiß nicht wieso, aber ist halt so ^^
Außerdem brauche ich oft Zoom für die Uni, ist auch einfach über "yay -S zoom" installierbar.
"Anki" für digitale Lernkarten für PC/Smartphone nutze ich Anki, auch das geht per "sudo pacman -S anki".
Wie weiter oben geschrieben bin ich "sehr geil" auf Hardwaredaten wie Auslastung, Temperaturen, usw.
Nützlicherweise kann OCCT dies anzeigen, inkl meiner Quadro Sensoren wie Wassertemperatur. Leider insgesamt nicht so ausführlich wie HWinfo, aber ausreichend. Overlay für Games gibts über MangoHUD/Goverlay wie oben beschrieben
Da ich im Alltag auch gerne mal auf meinen TV oder aufs SteamDeck streame, muss natürlich auch Sunshine installiert werden. Das ist etwas komplexer, weil man die Firewall anpassen muss.
Erstmal muss es mittels "paru -S sunshine" installiert werden.
Anschließend die Firewall öffnen, bei mir sind das ein paar Ports wie z.B. 47984, 47989 und weitere.
Geöffnet werden diese mit "sudo ufw allow 47984", "sudo ufw allow 47989", usw.
Danach ist auch dieses "Problem" gelöst.
Jetzt habe ich noch ein Synology NAS. Das vernünftig zu initialisieren, sodass sich auch das Passwort gemerkt wird und ich nicht ständig mein ellenlanges PW eintippen muss, hat mir ChatGPT dazu auch eine Anleitung geschrieben.
sudo nano /etc/smbcredentials (öffnet wieder Nano)
Mit Inhalt:
username=XXX
password=XXX
danach wieder Ctrl+O, Enter und Ctrl+X
gefolgt von:
sudo chmod 600 /etc/smbcredentials
Dann erstellt man entsprechend Ordner (mkdir) für seine zwei Festplatten im NAS und nennt sie wie man möchte. Da ich eine Toshiba HDD und Seagate HDD verwende, kommen folgende Befehle zum Einsatz:
sudo mkdir -p "/mnt/Toshiba"
sudo mkdir -p "/mnt/Seagate"
Nun wird es etwas kompliziert, weil man noch fstab anpassen muss:
sudo nano /etc/fstab
Es öffnet sich wieder Nano. Folgenden Inhalt musste ich hier einfügen:
# Synology NAS
//synologynas-3.local/Toshiba\040Intern /mnt/Toshiba cifs credentials=/etc/smbcredentials,iocharset=utf8,uid=1000,gid=1000 0
//synologynas-3.local/usbshare1-2 /mnt/Seagate cifs credentials=/etc/smbcredentials,iocharset=utf8,uid=1000,gid=1000 0 0
Dann wieder Ctrl+O, Enter, Ctrl+X.
Da meine Toshiba HDD im NAS selbst den Namen "Toshiba Intern" trägt und meine Seagate HDD über USB ans NAS angeschlossen ist, muss bei dem obigen Befehl eben einmal "Toshiba\040Intern" sowie "usbshare1-2" als Pfad zum NAS angegeben werden.
Gefolgt von:
sudo systemctl daemon-reload
sudo mount -a
Nun werden auch meine beiden HDDs vom NAS in der Ordnerstruktur angezeigt und melden sich automatisch mit Nutzername und PW beim NAS an, sodass ich nicht ständig das PW eintippen muss.
Kapitel 4: OC, Tuning und Testing
Was fehlt als Enthusiast noch? Richtig, OC!
Fangen wir mal mit der GPU an.
Bei meiner ehemals genutzten RTX4090 (9070XT siehe weiter unten) ist das ganze etwas blöd. Eine ganze Curve kann man hier leider nicht direkt erstellen (also Spannungspunkt ein Taktpunkt), aber man kann die Spannung trotzdem festlegen (ähnlich zu Curve flattening), also so ähnlich wie mitm MSI Afterburner.
Aber hey, man kann bei Nvidia Karten sogar die Powerstates im Takt anpassen! NIMM DAS WINDOWS!!!
Doch wie geht das nun?
sudo pacman -S lact
Und dann einfach öffnen
Dann enablen wir noch GPU und VRAM Clocks, stellen unten beim P-State 0 unsere gewünschte Übertaktung ein, bei mir +205 MHz Chip und +1200 VRAM (wie im MSI AB auch).
Doch wie fixiert ihr jetzt die Spannung um ein UV Setting zu fahren (ähnlich MSI AB mit der Curve)?
Ganz einfach, ihr limitiert den "Maximum GPU Clock". Da wir gerade den Chip übertaktet haben, wird - wie bei MSI AB - die ganze Curve nach oben geschoben. Statt jetzt aber die Spannung zu limitieren indem wir die Curve gerade machen, limitieren wir hier einfach den GPU Takt. Wenn ich also 2595 MHz GPU Takt als maximum einstelle, kommt meine Karte durch die +205 Mhz Chiptakt im Endresultat nur auf 0,895v.
Lasse ich einen höheren Takt zu (z.B. 2775 MHz), geht es hinauf auf 0,960v.
So kann man zumindest indirekt die Spannung limitieren für ein UV Setting.
Funktioniert also wie beim MSI AB, nur statt der Spannung limitieren wir den Takt. Kommt aufs selbe raus.
Wichtig beim VRAM: Ihr müsst den "Maximum VRAM Clock" auch nach oben anheben auf euren "neuen" Wert durch das OC, ansonsten triggert ihr einen niedrigeren P-State mit ca 5000 MHz VRAM Takt, weil ihr nicht den vollen Takt erlaubt.
Da ich neuerdings eine AMD Karte habe, genauer eine 9070XT Prime, habe ich LACT natürlich auch damit ausprobiert. Das funktioniert 1:1 genauso wie im Windows Treiber oder dem MoreClockTool(2).
Man stellt ganz schlicht einfach den VRAM Takt, das Takt-Offset und das Spannungs-Offset ein. Simpel wie man es kennt.
Negativpunkt: Man kann keine Fast Timings aktivieren.
Wie teste ich nun die Stabilität? VRAM Takt kann man über Memtest Vulkan machen.
github.com
Unter "Assets" einfach "memtest_vulkan-v0.5.0_DesktopLinux_X86_64.tar.xz" auswählen, runterladen, entpacken.
Dann rechtsklick drauf und "In Konsole Ausführen"
Dann spielt ihr mit dem VRAM Takt, notiert euch jeweils den Durchsatz (einfach die 5 Min laufen lassen). Dann ändert ihr den VRAM Takt und schaut ob es durchläuft. Achtet darauf, wenn trotz höherem Takt der Durchsatz einbricht, dann seid ihr in der Fehlerkorrektur!
Für den Chiptakt oder die Chipspannung benutze ich am liebsten Spiele. Durch deren dynamik bringt man Karten schneller zum crashen als durch statische Last wie bei 3D Mark o.ä. Schaut ab wann die Karte crasht und geht dann wieder etwas runter. Business as usual.
Kommen wir zur CPU. Hier nutze ich einen 9800XD, also eine AMD X3D CPU.
Hier kann man garnicht viel anders machen als bei Windows. Mehr als Curve und Boost Override geht halt nicht sinnvoll und wird eh übers BIOS gemacht. Wie CO/BO eingestellt wird, kann an anderer Stelle behandelt werden, zum Beispiel im Ryzen Thread. Aber Testprogramme sind gerne gesehen.
Es gibt y-cruncher für Linux was sich zum testen hervorragend eignet und auch bei Windows aktuell die #1 für CPU Testing ist! Geht dafür einfach auf die Website und laded euch die "Linux (Dynamic)" Version herunter.
Auch wieder entpacken und "y-cruncher" mit rechtsklickt und "In Konsole ausführen" öffnen.
Dann drückt man die 2 für "Component Stress Tester", gefolgt von 16, 17, 18 um die RAM intensiven Tests zu deaktiveren. Anschließend drückt man 4 und 300 um 300s Testdauer pro Test zu erhalten. Dann noch die 5 und 6000 um 6000s totale Zeit laufen zu lassen. Sollte dann so aussehen:
Es gibt allerdings auch OCCT nativ für Linux und kann natürlich genauso genutzt werden wie unter Windows.
Installiert wird das simpel in der Konsole mit "sudo pacman -S occt". Taucht dann im Startmenü auf.
Was bleibt beim Tuning noch? Richtig, mein "Element", das RAM Tuning!
Hier gibt es leider kein Karhu oder TM5. Letzeres vermisse ich unter Linux tatsächlich sehr. Aber wie wir wissen, gibt es y-cruncher. Ich konnte bei meinen Tests keinen Unterschied zwischen TM5 und Y-Cruncher in der Erkennungsrate von RAM Errors feststellen. Wir können uns also auf Y-Cruncher verlassen. Zumindest insoweit man sich auf statische Testprogramme verlassen kann eben.
Dazu folgen wir obiger (CPU OC Teil) Y-Cruncher Anleitung, nur deaktiveren dieses mal Tests 11-15 und lassen Test 16-18 aktiv, da diese eben RAM Sensitiv sind. Restlichen Einstellungen wie bei CPUs. Sähe dann so aus:
Zur Überprüfung der RAM Leistung können wir diverse Programme nehmen.
Es gibt zuhauf AIDA ähnliches, wie zum Beispiel "sc-membench", im Stile von "1 Click = Ergebnis"
Dazu brauchen wir erstmal ein paar Bibliotheken (wird bei einigen Testprogrammen benötigt).
Installieren wir einfach mit:
sudo pacman -S gcc make hwloc numactl
und
yay -S libhugetlbfs
Danach laden wir das Programm und kompilieren es:
git clone https://github.com/SpareCores/sc-membench.git
cd sc-membench
make full
Dann gehen wir in den Ordner des Programms (liegt im "Persönlichen Ordner") und öffnen dort die Konsole per Rechtsklick und "Terminal hier öffnen".
Dann tippen wir:
./membench-full -H -v -R
Nun erhalten wir AIDA ähnlich eine Auflistung unserer Werte, aber sogar mit verschiedenen Testsizes, also aussagekräftiger!
(...und so weiter, das Bild dient nur der Veranschaulichung)
Natürlich kann man auch OCCT nehmen, das bietet auch Benchmarks an.
Darüber hinaus geht dann zum Beispiel das Programm "pChase" (https://github.com/maleadt/pChase), welches ich unter anderen für meine Bachelorarbeit über RAM OC benutzt habe.
Aber da dies sehr viele Einstellmöglichkeiten bietet, von random/sequentiell über threadzahl, stride, bytelength, etc pp. würde das hier den Rahmen sprengen. Das ist eher was für Enthusiasten die sich tiefer mit ihrem RAM beschäftigen wollen und sollten das Readme studieren.
Etwas, was ich sehr sehr vermisst habe war ZenTimings. Ich liebe dieses kleine Programm.
Und was soll ich sagen? Seit kurzem gibts TuxTimings! Das ist sehr sehr ähnlich zu ZenTimings! Geil!
Supported wurde bisher nur Zen 5. Der Ryzen RAM OC Discord arbeitet aber aktiv mit dem Entwickler zusammen um weitere CPU Familien zu supporten, mittlerweile geht das Programm auch für Zen 4 sowie teilweise für Zen 3. Eine 2000er APU befindet sich bereits im Debugging.
Auch eine simple Benchmarkfunktion (wie AIDA) wird geboten.
Installiert wird das ganze wie folgt:
yay -S ryzen_smu-dkms-git
sudo pacman -S libcpuid
(wird für Abhängigkeiten benötigt)
Und dann:
git clone https://github.com/Death4two/TuxTimings.git
cd TuxTimings
makepkg -si
Anschließend taucht das Programm unter "Dienstprogramme" auf.
Fangen wir mal mit der GPU an.
Bei meiner ehemals genutzten RTX4090 (9070XT siehe weiter unten) ist das ganze etwas blöd. Eine ganze Curve kann man hier leider nicht direkt erstellen (also Spannungspunkt ein Taktpunkt), aber man kann die Spannung trotzdem festlegen (ähnlich zu Curve flattening), also so ähnlich wie mitm MSI Afterburner.
Aber hey, man kann bei Nvidia Karten sogar die Powerstates im Takt anpassen! NIMM DAS WINDOWS!!!

Doch wie geht das nun?
sudo pacman -S lact
Und dann einfach öffnen
Dann enablen wir noch GPU und VRAM Clocks, stellen unten beim P-State 0 unsere gewünschte Übertaktung ein, bei mir +205 MHz Chip und +1200 VRAM (wie im MSI AB auch).
Doch wie fixiert ihr jetzt die Spannung um ein UV Setting zu fahren (ähnlich MSI AB mit der Curve)?
Ganz einfach, ihr limitiert den "Maximum GPU Clock". Da wir gerade den Chip übertaktet haben, wird - wie bei MSI AB - die ganze Curve nach oben geschoben. Statt jetzt aber die Spannung zu limitieren indem wir die Curve gerade machen, limitieren wir hier einfach den GPU Takt. Wenn ich also 2595 MHz GPU Takt als maximum einstelle, kommt meine Karte durch die +205 Mhz Chiptakt im Endresultat nur auf 0,895v.
Lasse ich einen höheren Takt zu (z.B. 2775 MHz), geht es hinauf auf 0,960v.
So kann man zumindest indirekt die Spannung limitieren für ein UV Setting.
Funktioniert also wie beim MSI AB, nur statt der Spannung limitieren wir den Takt. Kommt aufs selbe raus.
Wichtig beim VRAM: Ihr müsst den "Maximum VRAM Clock" auch nach oben anheben auf euren "neuen" Wert durch das OC, ansonsten triggert ihr einen niedrigeren P-State mit ca 5000 MHz VRAM Takt, weil ihr nicht den vollen Takt erlaubt.
Da ich neuerdings eine AMD Karte habe, genauer eine 9070XT Prime, habe ich LACT natürlich auch damit ausprobiert. Das funktioniert 1:1 genauso wie im Windows Treiber oder dem MoreClockTool(2).
Man stellt ganz schlicht einfach den VRAM Takt, das Takt-Offset und das Spannungs-Offset ein. Simpel wie man es kennt.
Negativpunkt: Man kann keine Fast Timings aktivieren.
Wie teste ich nun die Stabilität? VRAM Takt kann man über Memtest Vulkan machen.
Releases · GpuZelenograd/memtest_vulkan
Vulkan compute tool for testing video memory stability - GpuZelenograd/memtest_vulkan
Dann rechtsklick drauf und "In Konsole Ausführen"
Dann spielt ihr mit dem VRAM Takt, notiert euch jeweils den Durchsatz (einfach die 5 Min laufen lassen). Dann ändert ihr den VRAM Takt und schaut ob es durchläuft. Achtet darauf, wenn trotz höherem Takt der Durchsatz einbricht, dann seid ihr in der Fehlerkorrektur!
Für den Chiptakt oder die Chipspannung benutze ich am liebsten Spiele. Durch deren dynamik bringt man Karten schneller zum crashen als durch statische Last wie bei 3D Mark o.ä. Schaut ab wann die Karte crasht und geht dann wieder etwas runter. Business as usual.
Kommen wir zur CPU. Hier nutze ich einen 9800XD, also eine AMD X3D CPU.
Hier kann man garnicht viel anders machen als bei Windows. Mehr als Curve und Boost Override geht halt nicht sinnvoll und wird eh übers BIOS gemacht. Wie CO/BO eingestellt wird, kann an anderer Stelle behandelt werden, zum Beispiel im Ryzen Thread. Aber Testprogramme sind gerne gesehen.
Es gibt y-cruncher für Linux was sich zum testen hervorragend eignet und auch bei Windows aktuell die #1 für CPU Testing ist! Geht dafür einfach auf die Website und laded euch die "Linux (Dynamic)" Version herunter.
Auch wieder entpacken und "y-cruncher" mit rechtsklickt und "In Konsole ausführen" öffnen.
Dann drückt man die 2 für "Component Stress Tester", gefolgt von 16, 17, 18 um die RAM intensiven Tests zu deaktiveren. Anschließend drückt man 4 und 300 um 300s Testdauer pro Test zu erhalten. Dann noch die 5 und 6000 um 6000s totale Zeit laufen zu lassen. Sollte dann so aussehen:
Es gibt allerdings auch OCCT nativ für Linux und kann natürlich genauso genutzt werden wie unter Windows.
Installiert wird das simpel in der Konsole mit "sudo pacman -S occt". Taucht dann im Startmenü auf.
Was bleibt beim Tuning noch? Richtig, mein "Element", das RAM Tuning!
Hier gibt es leider kein Karhu oder TM5. Letzeres vermisse ich unter Linux tatsächlich sehr. Aber wie wir wissen, gibt es y-cruncher. Ich konnte bei meinen Tests keinen Unterschied zwischen TM5 und Y-Cruncher in der Erkennungsrate von RAM Errors feststellen. Wir können uns also auf Y-Cruncher verlassen. Zumindest insoweit man sich auf statische Testprogramme verlassen kann eben.
Dazu folgen wir obiger (CPU OC Teil) Y-Cruncher Anleitung, nur deaktiveren dieses mal Tests 11-15 und lassen Test 16-18 aktiv, da diese eben RAM Sensitiv sind. Restlichen Einstellungen wie bei CPUs. Sähe dann so aus:
Zur Überprüfung der RAM Leistung können wir diverse Programme nehmen.
Es gibt zuhauf AIDA ähnliches, wie zum Beispiel "sc-membench", im Stile von "1 Click = Ergebnis"
Dazu brauchen wir erstmal ein paar Bibliotheken (wird bei einigen Testprogrammen benötigt).
Installieren wir einfach mit:
sudo pacman -S gcc make hwloc numactl
und
yay -S libhugetlbfs
Danach laden wir das Programm und kompilieren es:
git clone https://github.com/SpareCores/sc-membench.git
cd sc-membench
make full
Dann gehen wir in den Ordner des Programms (liegt im "Persönlichen Ordner") und öffnen dort die Konsole per Rechtsklick und "Terminal hier öffnen".
Dann tippen wir:
./membench-full -H -v -R
Nun erhalten wir AIDA ähnlich eine Auflistung unserer Werte, aber sogar mit verschiedenen Testsizes, also aussagekräftiger!
(...und so weiter, das Bild dient nur der Veranschaulichung)
Natürlich kann man auch OCCT nehmen, das bietet auch Benchmarks an.
Darüber hinaus geht dann zum Beispiel das Programm "pChase" (https://github.com/maleadt/pChase), welches ich unter anderen für meine Bachelorarbeit über RAM OC benutzt habe.
Aber da dies sehr viele Einstellmöglichkeiten bietet, von random/sequentiell über threadzahl, stride, bytelength, etc pp. würde das hier den Rahmen sprengen. Das ist eher was für Enthusiasten die sich tiefer mit ihrem RAM beschäftigen wollen und sollten das Readme studieren.
Etwas, was ich sehr sehr vermisst habe war ZenTimings. Ich liebe dieses kleine Programm.
Und was soll ich sagen? Seit kurzem gibts TuxTimings! Das ist sehr sehr ähnlich zu ZenTimings! Geil!
Supported wurde bisher nur Zen 5. Der Ryzen RAM OC Discord arbeitet aber aktiv mit dem Entwickler zusammen um weitere CPU Familien zu supporten, mittlerweile geht das Programm auch für Zen 4 sowie teilweise für Zen 3. Eine 2000er APU befindet sich bereits im Debugging.
Auch eine simple Benchmarkfunktion (wie AIDA) wird geboten.
Installiert wird das ganze wie folgt:
yay -S ryzen_smu-dkms-git
sudo pacman -S libcpuid
(wird für Abhängigkeiten benötigt)
Und dann:
git clone https://github.com/Death4two/TuxTimings.git
cd TuxTimings
makepkg -si
Anschließend taucht das Programm unter "Dienstprogramme" auf.
Kapitel 5: Game Modding (inkl. Optiscaler)
Game Modding ist ein eigenes Thema. In der Regel klappt das aber problemlos. Ich habe bisher folgende Spiele gemoddet: Fallout 3, Fallout NV, Subnautica (Below Zero), Final Fantasy 7 Rebirth und aktuell Monster Hunter Rise.
Dabei sind also "oldschool" Modding sachen, Unity Modding, Unreal Modding und RE Engine Modding. Alle mit Eigenheiten (wie zum Teil auch unter Windows).
Dazu sei gesagt, dass ich ausschließlich manuell Mods installiere und daher
Bei F3/FNV kann man die Mods direkt in den Spieleordner kopieren, ggf. existierende Daten überschreiben (z.B. Textur Mods). Braucht keinen extra Startparameter.
FF7 Rebirth hat einen "mods" ordner, bzw erstellt man diesen. Gilt btw für viele Unreal Engine Games.
FINAL FANTASY VII REBIRTH\End\Content\Paks\~mods\
Dort die Mods rein, passt sofort, ohne Startparameter
Subnautica (Below Zero) braucht ein Framework namens "BepInEx" was mit einem "Mods" Ordner kommt, wo dann letzlich die Mods rein kommen. Das gilt für viele Unity Spiele.
Da muss man aber als Startparameter WINEDLLOVERRIDES="winhttp=n,b" %command% einsetzen, weil das winhttp erzwungen werden muss. Winhttp ist eine Framework-spezifische Datei. Damit diese beim start geladen wird, muss man eben den Override nutzen.
Monster Hunter Rise benötigt auch ein Framework (RE Framework) welches mit einem "plugin" (=mods) Ordner kommt. Dort die Mods rein wie beim jeweiligen Mod beschrieben und als Startparameter WINEDLLOVERRIDES="dinput8=n,b" %command%, weil das RE Framework mit einer datei "dinput8" kommt, die eben geladen werden muss.
Kommen wir nun zu Optiscaler. Wozu benötigen wir das? Das ist simpel ausgedrückt ein Programm um die Upsampling Versionen auszutauschen.
Aber es gibt doch die Steamparameter PROTON_DLSS_UPGRADE=1 und PROTON_FSR4_UPGRADE=1 höre ich euch sagen...
Ganz einfach: Es gibt Spiele, die bieten zum Beispiel kein DLSS, sondern nur FSR oder andersherum.
Mit Optiscaler können wir aus DLSS einfach FSR machen oder aus FSR machen wir XeSS, etc.
Noch dazu können wir FSR4 direkt injizieren, OHNE dass wir FSR3.1 brauchen was für FSR normalerweise gebraucht wird. Wir können also aus DLSS2.x einfach FSR4 machen. Oder aus FSR2.2. Oder aus XeSS 1.3.
Außerdem gibt es sogar die INT8 Version von FSR4 wodurch man sogar auf einer RDNA2 (RX6000) Karte FSR4 nutzen kann!
Auch ist es möglich die nicht per PROTON_DLSS_UPGRADE=1 verbesserbaren Spiele mit DLSS4 aufzuwerten. Das trifft vor allem älterere DLSS2.1/DLSS2.2 Spiele, bei denen man sich mit Optiscaler helfen kann.
Klingt krass? Ist es auch.
Optiscaler ist in der Regel aber ziemlich simpel zu installieren. Ich rate DRINGEND(!) davon ab, die in Goverlay integrierte Methode zu verwenden. Damit kenne ich mich nicht aus und habe schon eine Spieleinstallation damit zerschossen (Monster Hunter Rise) ohne dass es geklappt hat (trotz Anleitung von Goverlay). Das Standalone Optiscaler hat dagegen in 3/3 Fällen (Atomic Heart, Eternal Strands, Monster Hunter Rise) geklappt.
Und wie gehe ich hier nun vor?
Ich lade mir Optiscaler herunter: https://github.com/optiscaler/OptiScaler/releases und entpacke das.
Der gesamte Inhalt des Ordners (außer die setup_windows.bat)...
... muss in das Spieleverzeichnis kopiert werden.
WICHTIG(!!!): Es muss dorthin kopiert werden, wo die Game.exe liegt!
Gerade bei Unreal Engine Titeln ist die .exe nicht im Hauptspieleverzeichnis, sondern etwas tiefer.
Beispiel Atomic Heart (UE4): ...steamapps/common/Atomic Heart/AtomicHeart/Binaries/Win64/
Beispiel Eternal Strands (UE5): ...steamapps/common/EternalStrands/EternalStrands/Binaries/Win64/
Beispiel Monster Hunter Rise (RE Engine): ...steamapps/common/MonsterHunterRise/
Wenn alle Dateien bei der Game.exe liegen, öffnet man die Konsole an dieser Stelle (Rechtsklick -> Terminal hier öffnen) und tippt:
sudo bash ./setup_linux.sh
Es öffnet sich das Optiscaler Setup und man wird gefragt welche .dll man möchte.
Ich habe gute Erfahrungen mit "winmm.dll" gemacht, "dxgi.dll" geht meist aber auch. Bei Problemen und vor allem wenn Optiscaler nicht geht, ist hier eine andere .dll wählbar.
Die DLSS inputs einfach aktivieren.
Jetzt müssen wir noch in Steam die Startoption anpassen.
WINEDLLOVERRIDES="winmm.dll=n,b" %command%
Alternativ auch ohne ".dll"
WINEDLLOVERRIDES="winmm=n,b" %command%
Bzw eben entsprechend "dxgi.dll" bzw "dxgi" oder welche .dll ihr eben gewählt habt
Dann lässt sich das Menü per "Insert" ("Einfügen") Taste im laufenden Spiel aufrufen.
Für die Wahl eines Upscalers muss man zuerst in den Spieloptionen DLSS/XeSS/FSR aktivieren damit eine Basis als Spoofing existiert, die man Überschreiben kann (Optiscaler weißt in der Kopfzeile aber darauf hin)
Dabei sind also "oldschool" Modding sachen, Unity Modding, Unreal Modding und RE Engine Modding. Alle mit Eigenheiten (wie zum Teil auch unter Windows).
Dazu sei gesagt, dass ich ausschließlich manuell Mods installiere und daher
Bei F3/FNV kann man die Mods direkt in den Spieleordner kopieren, ggf. existierende Daten überschreiben (z.B. Textur Mods). Braucht keinen extra Startparameter.
FF7 Rebirth hat einen "mods" ordner, bzw erstellt man diesen. Gilt btw für viele Unreal Engine Games.
FINAL FANTASY VII REBIRTH\End\Content\Paks\~mods\
Dort die Mods rein, passt sofort, ohne Startparameter
Subnautica (Below Zero) braucht ein Framework namens "BepInEx" was mit einem "Mods" Ordner kommt, wo dann letzlich die Mods rein kommen. Das gilt für viele Unity Spiele.
Da muss man aber als Startparameter WINEDLLOVERRIDES="winhttp=n,b" %command% einsetzen, weil das winhttp erzwungen werden muss. Winhttp ist eine Framework-spezifische Datei. Damit diese beim start geladen wird, muss man eben den Override nutzen.
Monster Hunter Rise benötigt auch ein Framework (RE Framework) welches mit einem "plugin" (=mods) Ordner kommt. Dort die Mods rein wie beim jeweiligen Mod beschrieben und als Startparameter WINEDLLOVERRIDES="dinput8=n,b" %command%, weil das RE Framework mit einer datei "dinput8" kommt, die eben geladen werden muss.
Kommen wir nun zu Optiscaler. Wozu benötigen wir das? Das ist simpel ausgedrückt ein Programm um die Upsampling Versionen auszutauschen.
Aber es gibt doch die Steamparameter PROTON_DLSS_UPGRADE=1 und PROTON_FSR4_UPGRADE=1 höre ich euch sagen...
Ganz einfach: Es gibt Spiele, die bieten zum Beispiel kein DLSS, sondern nur FSR oder andersherum.
Mit Optiscaler können wir aus DLSS einfach FSR machen oder aus FSR machen wir XeSS, etc.
Noch dazu können wir FSR4 direkt injizieren, OHNE dass wir FSR3.1 brauchen was für FSR normalerweise gebraucht wird. Wir können also aus DLSS2.x einfach FSR4 machen. Oder aus FSR2.2. Oder aus XeSS 1.3.
Außerdem gibt es sogar die INT8 Version von FSR4 wodurch man sogar auf einer RDNA2 (RX6000) Karte FSR4 nutzen kann!
Auch ist es möglich die nicht per PROTON_DLSS_UPGRADE=1 verbesserbaren Spiele mit DLSS4 aufzuwerten. Das trifft vor allem älterere DLSS2.1/DLSS2.2 Spiele, bei denen man sich mit Optiscaler helfen kann.
Klingt krass? Ist es auch.
Optiscaler ist in der Regel aber ziemlich simpel zu installieren. Ich rate DRINGEND(!) davon ab, die in Goverlay integrierte Methode zu verwenden. Damit kenne ich mich nicht aus und habe schon eine Spieleinstallation damit zerschossen (Monster Hunter Rise) ohne dass es geklappt hat (trotz Anleitung von Goverlay). Das Standalone Optiscaler hat dagegen in 3/3 Fällen (Atomic Heart, Eternal Strands, Monster Hunter Rise) geklappt.
Und wie gehe ich hier nun vor?
Ich lade mir Optiscaler herunter: https://github.com/optiscaler/OptiScaler/releases und entpacke das.
Der gesamte Inhalt des Ordners (außer die setup_windows.bat)...
... muss in das Spieleverzeichnis kopiert werden.
WICHTIG(!!!): Es muss dorthin kopiert werden, wo die Game.exe liegt!
Gerade bei Unreal Engine Titeln ist die .exe nicht im Hauptspieleverzeichnis, sondern etwas tiefer.
Beispiel Atomic Heart (UE4): ...steamapps/common/Atomic Heart/AtomicHeart/Binaries/Win64/
Beispiel Eternal Strands (UE5): ...steamapps/common/EternalStrands/EternalStrands/Binaries/Win64/
Beispiel Monster Hunter Rise (RE Engine): ...steamapps/common/MonsterHunterRise/
Wenn alle Dateien bei der Game.exe liegen, öffnet man die Konsole an dieser Stelle (Rechtsklick -> Terminal hier öffnen) und tippt:
sudo bash ./setup_linux.sh
Es öffnet sich das Optiscaler Setup und man wird gefragt welche .dll man möchte.
Ich habe gute Erfahrungen mit "winmm.dll" gemacht, "dxgi.dll" geht meist aber auch. Bei Problemen und vor allem wenn Optiscaler nicht geht, ist hier eine andere .dll wählbar.
Die DLSS inputs einfach aktivieren.
Jetzt müssen wir noch in Steam die Startoption anpassen.
WINEDLLOVERRIDES="winmm.dll=n,b" %command%
Alternativ auch ohne ".dll"
WINEDLLOVERRIDES="winmm=n,b" %command%
Bzw eben entsprechend "dxgi.dll" bzw "dxgi" oder welche .dll ihr eben gewählt habt
Dann lässt sich das Menü per "Insert" ("Einfügen") Taste im laufenden Spiel aufrufen.
Für die Wahl eines Upscalers muss man zuerst in den Spieloptionen DLSS/XeSS/FSR aktivieren damit eine Basis als Spoofing existiert, die man Überschreiben kann (Optiscaler weißt in der Kopfzeile aber darauf hin)
Kapitel 6: Probleme mit CachyOS
Natürlich klingt das bis hierhin erstmal machbar, vor allem mit ChatGPT. Aber es gibt auch ein paar Probleme auf die ich gestoßen bin.
Mein einziges, relevantes Problem betrifft mein WLAN/BT Modul. Wie weiter oben erwähnt, funktioniert mein WLAN/BT aktuell unter Linux nicht. Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert, aber nichts hat geholfen, ich kann so oft "aktivieren" klicken wie ich will, es wird auch als "aktiviert" gelistet, aber es funktioniert nicht. Da habe ich dann mal Peter Jung direkt angeschrieben und nachgefragt ob er mir da helfen kann. Als auch das nicht geklappt hat, hatte er ein bisschen recherchiert und wie es aussieht, hat MediaTek schlicht noch keine Linux Firmware/Treiber für mein WLAN/BT Chip geliefert. Steht auch hier: https://github.com/morrownr/USB-WiFi/issues/517
Das betrifft aktuell mein Asus X870E E Gaming (und andere hochpreisige Asus Mainboards).
Hier kann man sich - falls man auf keinen Fall auf BT/WLAN verzichten möchte - einfach ein anderen M.2 WLAN/BT Modul kaufen und einbauen oder so einen USB Stick zulegen. Also ein lösbares Problem. Außerdem wird sicherlich in (naher) Zukunft auch der Treiber/Firmware veröffentlicht, dann geht das auch unter Linux.
Update vom 18.03.26:
Das WLAN Modul funktioniert weiterhin nicht. Aber vor kurzem wurden andere von Asus verwendete Module in Linux integriert, ich habe also Hoffnungen für einen Fix!
Mein einziges, relevantes Problem betrifft mein WLAN/BT Modul. Wie weiter oben erwähnt, funktioniert mein WLAN/BT aktuell unter Linux nicht. Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert, aber nichts hat geholfen, ich kann so oft "aktivieren" klicken wie ich will, es wird auch als "aktiviert" gelistet, aber es funktioniert nicht. Da habe ich dann mal Peter Jung direkt angeschrieben und nachgefragt ob er mir da helfen kann. Als auch das nicht geklappt hat, hatte er ein bisschen recherchiert und wie es aussieht, hat MediaTek schlicht noch keine Linux Firmware/Treiber für mein WLAN/BT Chip geliefert. Steht auch hier: https://github.com/morrownr/USB-WiFi/issues/517
Das betrifft aktuell mein Asus X870E E Gaming (und andere hochpreisige Asus Mainboards).
Hier kann man sich - falls man auf keinen Fall auf BT/WLAN verzichten möchte - einfach ein anderen M.2 WLAN/BT Modul kaufen und einbauen oder so einen USB Stick zulegen. Also ein lösbares Problem. Außerdem wird sicherlich in (naher) Zukunft auch der Treiber/Firmware veröffentlicht, dann geht das auch unter Linux.
Update vom 18.03.26:
Das WLAN Modul funktioniert weiterhin nicht. Aber vor kurzem wurden andere von Asus verwendete Module in Linux integriert, ich habe also Hoffnungen für einen Fix!
Kapitel 7: Fazit zu CachyOS
Nun, wie lautet jetzt mein Fazit nach 1 Woche CachyOS only?
Es ist tatsächlich keine so große umgewöhnung wie anfangs gedacht. Vieles läuft absolut sauber oder es gibt gleichwertige Alternativen. Selbstverständlich ist Linux ein bisschen anders als Windows, genauso wie ein iPhone auch anders als ein Android Phone ist. Aber mit ein bisschen lernfähigkeit und dem großzügigen Einsatz von ChatGPT kommt man sehr gut zurecht, selbst solche "komplexeren" Geschichten wie mit dem NAS waren kein Problem.
Sobald man sich mal eingefunden hat und alles eingerichtet hat was man braucht, läuft es sauber. Ich würde auch sagen besser und sauberer als Windows. Und man hat keine unnötige Bloatware, Werbung im OS, "Features" die man nicht will (Telemetrie, Recall, hässlichen Startmenü, ...) und so weiter.
Stand heute würde ich vollständig auf CachyOS wechseln. Ich schaue mir das aber noch eine Zeit lang an, ob es auch in Zukunft so fluppt wie jetzt und wenn dem so ist, wechselt CachyOS von der dritt SSD auf meine Primäre
Update nach ~10 Monaten:
Es läuft und läuft und läuft. Ich war noch nie so zufrieden mit einem OS!
Es ist tatsächlich keine so große umgewöhnung wie anfangs gedacht. Vieles läuft absolut sauber oder es gibt gleichwertige Alternativen. Selbstverständlich ist Linux ein bisschen anders als Windows, genauso wie ein iPhone auch anders als ein Android Phone ist. Aber mit ein bisschen lernfähigkeit und dem großzügigen Einsatz von ChatGPT kommt man sehr gut zurecht, selbst solche "komplexeren" Geschichten wie mit dem NAS waren kein Problem.
Sobald man sich mal eingefunden hat und alles eingerichtet hat was man braucht, läuft es sauber. Ich würde auch sagen besser und sauberer als Windows. Und man hat keine unnötige Bloatware, Werbung im OS, "Features" die man nicht will (Telemetrie, Recall, hässlichen Startmenü, ...) und so weiter.
Stand heute würde ich vollständig auf CachyOS wechseln. Ich schaue mir das aber noch eine Zeit lang an, ob es auch in Zukunft so fluppt wie jetzt und wenn dem so ist, wechselt CachyOS von der dritt SSD auf meine Primäre

Update nach ~10 Monaten:
Es läuft und läuft und läuft. Ich war noch nie so zufrieden mit einem OS!

Ich hoffe ich konnte einigen die mit dem Gedanken spielen Linux eine Chance zu geben hiermit erreichen und ein wenig die Zweifel zerstreuen. Wenn ich das als "Windows Poweruser" schaffe, dann schafft das jeder

Zuletzt bearbeitet:


, der berichtete, dass Shader pre-caching damit nicht mehr so ins Gewicht falle und weitestgehend obsolete sei). {Edit: wir hatten es dann später nochmal davon und ich habe die Quellen wiedergefunden, hier der 