AUR Compromised - 400+ packages affected - 20260611 (Übernommen aus CachyOS Forum)

Alcatraz3131

Schraubenverwechsler(in)
Wollte das kurz in diesem Forum teilen. Finde die Meldung wichtig erst recht mit dem Hintergrund das immer mehr Leute Linux und besonders ChachyOS (Arch) nutzen. Der größte teil davon wird keinerlei skills oder die zeit haben jeden PKGBUILD zu lesen und zu verstehen.

Hier noch der Link zum offiziellen Arch Post.

Und der Link zum CachyOS Forum.
 
Als zusätzliche Info, das betrifft nur Leute die das AUR auch wirklich nutzen. Bezieht ihr eure Pakte nur über pacman (die offi. Quelle) seit ihr nicht betroffen!

This is a good reminder that the AUR is open, unofficial, user-produced, content.
The only secure way to use the Arch User Repository is by reviewing every PKGBUILD.
 
Es scheint das zwischen 11. - 12. Juni 2026 ein koordinierten Angriff auf AUR stattgefunden hat, in den Paketen mit Malware kontaminiert wurden. Es wird mit Hochdruck dran gearbeitet alle betroffene Pakete aus zustachen. Es wird aber empfohlen, seine Installation zu Prüfen und bei Updates aufmerksam zu sein.
 
Betriebssysteme werden beliebter und mehr genutzt und schon geht der gleiche scheiss wie bei Windows und Co los.
Das hat nichts mit einem OS zu tun. Mit dem "vergiften" von Paketen hat man als Entwickler immer zu rechnen. Immer dann, wenn man etwas zentralisiert, wie z.B. bei npm oder jetzt eben AUR.

Gegen Supply-Chain-Attacks kann man als einfacher Anwender kaum was machen. Da hilft es auch nichts sich die PKGBUILD anzuschauen, weil man selbst als ambitionierter User kaum versteht, welche Pakete in welcher Version wie mit welchen Flags mit welchen Konsequenzen eingebunden werden. Es hilft auch nicht, wenn man nur offizielle Repositories verwendet, weil auch die ja die Pakete irgendwo herbekommen müssen und man nie weiß, ob die letzten Builds nicht bereits mit den verseuchten Komponenten gebaut wurden.

Ein ganz großer Vorteil an einem Open Source System ist hierbei, dass solche Attacken ziemlich schnell auffallen und dann auch ziemlich schnell Gegen- als auch Soforthilfemaßnahmen eingeleitet werden. Das ist in meinne Augen eine deutlich bessere Nummer als z.B. bei Closed Source M$, wo Sicherheitsforscher Fehler melden und diese über Monate nicht gefixt werden, weil, warum eigentlich?

Es ist wie immer: Am Ende bleibt bei allem ein gewisses Restrisiko, dem man begegnet, wenn es ein Problem gab.
 
Das hat nichts mit einem OS zu tun. Mit dem "vergiften" von Paketen hat man als Entwickler immer zu rechnen. Immer dann, wenn man etwas zentralisiert, wie z.B. bei npm oder jetzt eben AUR.

Gegen Supply-Chain-Attacks kann man als einfacher Anwender kaum was machen. Da hilft es auch nichts sich die PKGBUILD anzuschauen, weil man selbst als ambitionierter User kaum versteht, welche Pakete in welcher Version wie mit welchen Flags mit welchen Konsequenzen eingebunden werden. Es hilft auch nicht, wenn man nur offizielle Repositories verwendet, weil auch die ja die Pakete irgendwo herbekommen müssen und man nie weiß, ob die letzten Builds nicht bereits mit den verseuchten Komponenten gebaut wurden.

Ein ganz großer Vorteil an einem Open Source System ist hierbei, dass solche Attacken ziemlich schnell auffallen und dann auch ziemlich schnell Gegen- als auch Soforthilfemaßnahmen eingeleitet werden. Das ist in meinne Augen eine deutlich bessere Nummer als z.B. bei Closed Source M$, wo Sicherheitsforscher Fehler melden und diese über Monate nicht gefixt werden, weil, warum eigentlich?

Es ist wie immer: Am Ende bleibt bei allem ein gewisses Restrisiko, dem man begegnet, wenn es ein Problem gab.
Naja es hat schon mit dem OS zutun. Linux muss als OS und Community anfangen eine Sicherheits Infrastruktur aufzubauen so wie es Microsoft mit dem defender getan hat.
Davor hatten wir auch alle 3-Anbieter software als lösung auf unseren Rechnern. Die sich diesem problem angenommen haben.
Diese Zeit kommt jetzt auch auf Linux zu da es leider nicht mehr reicht "Brain.exe" zu aktivieren. Leider zähle ich Apparmor, SELinux und clamav nicht als usable für den normalen Benutzer. Eine Easy to enable und für den DAU vorkonfigurierte alternative muss her.
Außerdem ist die Firewall auch mehr unangenehm zu bedienen als das was man 2026 gewohnt ist.
Alles andere wird in meinen Augen nur zu einer Massen Flucht vom OS Linux führen da es zu unsicher für den User ist.
Die Bedrohungen sind gewachsen und Linux User OS verhält sich wie Win XP ohne 3-Anbieter software leider.
Ausgenommen sind geschlossene systeme wie SteamOS da diese fremdmoderiert sind wie Android. Sobald man da fremdsoftware installiert ist man selber schuld
 
Und mit diesem Befehl, wie aus dem Link zu Lesen ist, überprüft man ob man Infected ist:

curl -s https://cscs.pastes.sh/raw/aurvulntest20260611.sh | bash
Das ist kein Befehl, damit läd man ein Bash Script runter und führt es aus... etwas, das man niemals einfach so machen sollte. Wenn dann macht man erstmal curl | less und schaut sich an, was das ist. Dann kann man es meinetwegen ausführen. So richtig lustig ist das eigentlich, weil das ganze Problem mit AUR ist, dass es ein usergefülltes Repo ist, und Leute Zeug ausführen, dass sie nicht gereviewed haben - und dann führen sie ein curl | bash aus, um zu schauen ob sie betroffen sind. :ugly: Wie im verlinkten Thread auch betont, wer AUR benutzt sollte das Zeug schon reviewen, sonst ist es nicht sicher.
 
Nur zu lustig wenn das script vom angreifer des AUR wäre um alle zu erwischen.
Aber mir wurde oft genug in foren und bei reddit gesagt das linux sicher sei und ich brain.exe (was für ne ironie) einschalten soll.
Also trust me bro linux ist sicher und alle vor dem Monitor sind das Problem.
Wie ihr reviewed nach der arbeit/schule nicht jeden source code des updates dann seits selbst schuld

Oh man das thema linux und wie die community toxisch die sicherheit im system verteidigt triggert mich schon hart.
 
Naja es hat schon mit dem OS zutun. Linux muss als OS und Community anfangen eine Sicherheits Infrastruktur aufzubauen so wie es Microsoft mit dem defender getan hat.
Du hast allem Anschein nach nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Wie soll dich eine irgendwie geartet Form von "Defender" davor schützen, dass jemand manipulierte Pakete via Update ausrollt? Und wie soll so ein Programm dann reagieren? Den Download oder die Installation verhindern? Oder das Pakete einfach löschen, was bei Abhängigkeiten durch ein anderes Paket das System in einen instablien Zustand versetzt?

Ein "Defender" schütz dich auch nicht vor ZeroDay-Exploits. Die Signaturen dieser Schutzlösungen werden erst dann aktualisiert, wenn man von dem Problem weiß. Dann ist es aber schon so weit, dass diese Pakete aus dem Repository entfernt wurden oder die Maintainer der Pakete eine bereinigte Version für ein Update bereitgestellt haben, die beim nächsten Update ausgerollt werden.

Davor hatten wir auch alle 3-Anbieter software als lösung auf unseren Rechnern. Die sich diesem problem angenommen haben.
Weil Windows teilweise offen wie ein Scheunentor war. Man denke da nur an das Sasser-Desaster, was erst dazu führte, dass man bei MS meinte, man bräuchte sowas wie eine Firewall auf der Line ins Netz :ugly:

Diese Zeit kommt jetzt auch auf Linux zu da es leider nicht mehr reicht "Brain.exe" zu aktivieren. Leider zähle ich Apparmor, SELinux und clamav nicht als usable für den normalen Benutzer. Eine Easy to enable und für den DAU vorkonfigurierte alternative muss her.
Nö. Das ändert am aktuellen Fall, um den es hier geht auch nicht. Wir reden hier über die Installation von Paketen aus einem Repository, dass in aller Regel bei so gut wie allen Distros per Default NICHT genutzt wird.

Außerdem ist die Firewall auch mehr unangenehm zu bedienen als das was man 2026 gewohnt ist.
UFW ist sowas von einfach.

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Alles andere wird in meinen Augen nur zu einer Massen Flucht vom OS Linux führen da es zu unsicher für den User ist.
Man wird sehen. Ich denke eher nicht.

Die Bedrohungen sind gewachsen und Linux User OS verhält sich wie Win XP ohne 3-Anbieter software leider.
WinXP hatte am Anfang nicht mal eine Benutzerkontensteuerung, was bei unixoiden System SCHON IMMER elementare Basis war; der User ist nicht root. Bei XP war der User aber per Default Admin, und ist es bis heute noch immer auf Windows Consumersystemen. Da schützt dich vor Gefahren bei Windows auch heute nur ein Klick auf den richtigen Mausbutton.

Ich wiederhole es an der stelle nochmal, dass man keine Softwarelösung für dieses aktuelle Problem auf einem Computer braucht. Wenn du die Gefahr durch vergiftete Pakete minimieren willst, dann lasse die Pakete wie bei den Appstores auf den mobilen Devices verteilen. Das schützt nachweislich zwar auch nicht zu 100 % vor Malware, aber man kann an der Stelle zumindest die Pakete zentral auf vielen Mist kontrollieren, wenn ein Maintainer es veröffentlicht. Aber sowas wirste in der OS Welt kaum hinbekommen.

Ausgenommen sind geschlossene systeme wie SteamOS da diese fremdmoderiert sind wie Android. Sobald man da fremdsoftware installiert ist man selber schuld
SteamOS ist ein Arch-Linux mit KDE. Mit drei Befehlen kannst auch das AUR nutzen.

Was meine Meinung nach wichtig ist:
Man verstehe bitte was AUR ist. Es ist ein System für erfahrene Anwender. Es ist kein Wald-und-Wiesen-Appstore, wo man easy-peasy mal eben was installiert ohne sich dabei Gedanken zu machen. Man sollte sich immer auch mal mi den Kommentaren zu den Paketen im Repository auseinandersetzen!

Dass ein CashyOS auf Arch basiert und damit der Weg zum AUR nur noch sehr kurz ist, sollte auch immer im Hinterkopf bleiben. CashyOS ist bleeding Edge - mit all seinen potenziellen Tücken und einem gewissen Anspruch an den User.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur zu lustig wenn das script vom angreifer des AUR wäre um alle zu erwischen.
Aber mir wurde oft genug in foren und bei reddit gesagt das linux sicher sei und ich brain.exe (was für ne ironie) einschalten soll.
Also trust me bro linux ist sicher und alle vor dem Monitor sind das Problem.
Wie ihr reviewed nach der arbeit/schule nicht jeden source code des updates dann seits selbst schuld

Oh man das thema linux und wie die community toxisch die sicherheit im system verteidigt triggert mich schon hart.
Dude, du hast einfach keine Ahnung und wenn ich zu einem Thema so wenig wüsste, dann würde ich mich einfach raushalten. Wenn du Zeug unter Windows benutzt dann kümmert es dich einfach nicht, ob es sicher ist oder nicht, du benutzt das Zeug einfach. Es gibt dort keine OS trusted repos aus denen du kuratiertes sicheres Zeug installieren kannst. Wenn ich unter Linux einfach irgendeinen Kram runterlade und installiere, dann bin ich auf dem Level, auf dem Windows sonst ist, nicht darunter.

Und ansonsten zeigst du auch nur, dass du nicht viel verstehst. Defender? LOL. Antivirensoftware ist Snake Oil. Du räumst einer Drittsoftware Rechte auf Systemlevel ein und erhöhst damit deine Angriffsoberfläche. Damit das Zeug alle Filetypen scannen kann muss es für jeden einen Parser haben. Ansonsten kann es die Files nämlich nicht scannen und ist von vorn hinein dafür wirkungslos. Wenn man nun aber hunderte Parser maintainen muss, was könnte nur schiefgehen...? Einmal kurz googlen nach "vulnerabilities in antivirus software parser" und du weißt, was seit vielen Jahren läuft. Ein schönes Paper von der blackhat, auf der man sich von Offensive Security Seite mit dem Thema beschäftigt ist witzigerweise auch gleich auf der ersten Ergebnisseite.

Spar dir also bitte deine Posts, sie sind schlicht sachlich falsch und zeigen vor allem, dass du von dem Thema nichts verstehst.
 
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