Bundesumweltamt fordert Verbot fest verbauter Akkus

@Insect: Du suchst also dein Heil wie auch das deiner Mitmenschen einzig und allein im freien Markt? Sorry, aber dieser Meinung kann ich mich nicht im geringsten anschließen. Ich glaube kaum das Unternehmen auf die Umwelt aufpassen würden, würde man sämtliche Regeln abschaffen. Durch die Marktwirtschaft und den Zwang, als Unternehmen wachsen zu müssen wurde das Problem der geplanten Obsoleszenz ja erst geschaffen( unter anderem). Die Hersteller von Glühbirnen haben sich nach einigen Jahren auf dem Markt zu einem Kartell zusammengetan und beschlossen die Lebensdauer der Birnen auf 1000 Stunden zu beschränken, während die älteren Birnen jahrelang brennen konnten ohne Probleme. Solch ein Verhalten verschwendet Ressourcen, und wird durch eine freie Marktwirtschaft in meinen Augen geradezu erzwungen. Was machen den die Hersteller, wenn ihre Birnen 100 Jahre halten und sie nach einem Rush, bis alle welche haben, nur noch tröpfchenweise Birnen verkaufen, weil keine mehr kaputt geht? Weil jeder was vom Kuchen abhaben will und überleben MUSS werden die Produkte eben künstlich verschlechtert, um ein gesichertes Einkommen zu haben. Und dieser Zwang so handeln zu müssen, setzt sich doch von Hersteller zu Hersteller, von Branche zu Branche fort. Ich hab mal vor Jahren gehört, das die Autohersteller es mal soweit bringen wollten, das ein Auto ebenfalls ein Wegwerf Produkt ist, das nach zwei Jahren oder bei Ausfall nicht mehr repariert, sondern entsorgt wird. Das KANN doch nicht die richtige Strategie sein, wie wir auch in Zukunft noch in Wohlstand auf dem Planeten leben können?!

Meine Meinung ist, das so etwas wie künstliche Verschlechterung und Einschränkung der Lebensdauer von Produkten einfach verboten werden MUSS. Es wird zweifellos so sein, das einige Arbeitsplätze erst mal wegfallen würden, aber die vorhandenen Geräte würden sich dann vielleicht lohnen sie wieder zu reparieren, und dabei würden wieder Leute gebraucht werden die dies tun können. Trotzdem wird es natürlich Bereiche geben, in denen kontinuierliche Weiterentwicklung gebraucht und stattfinden wird.
 
@Standeck: Das Problem sind doch die Patente. Durch die Patente (und sonstige Markteintrittsbarrieren) wird doch überhaupt verhindert, dass neue Hersteller in den Markt eintreten und es besser machen als die etablierten.

In einem freien Markt können Unternehmen nur Profite machen, wenn sie Bedürfnisse befriedigen. Und Kunden wählen immer den Unternehmer, der ihre Bedürfnisse (subjektiv) am besten befriedigt. Wenn die Kunden das Bedürfnis, nach Umweltbewussten Produkten haben, dann wird sich in einem freien Markt ein Unternehmer hervortun, der die Bedürfnisse befriedigt.
 
Ok. Nehmen wir jetzt mal ein Beispiel, mit freiem Markt. Unternehmen A bringt ein Produkt raus, das einzigartig auf dem Markt ist. Das Produkt erfüllt das Bedürfnis vieler Menschen und wird ein Erfolg. Unternehmen B will an dem Erfolg teilhaben und bringt ebenfalls ein ähnliches Produkt, bewirbt es aber, um es vom anderen abzusetzen, mit Umweltfreundlichkeit, weil das gerade "in" ist. Es ist kein Gesetz und kein Staat da, der kontrolliert, ob Unternehmen B hier nur behauptet, ihr Produkt sei Umweltfreundlich. Es bleibt auf dem Markt und schädigt nachhaltig die Umwelt, sei es wegen Giftstoffen oder übermäßigem Ressourcen verbrauch, völlig egal. Unternehmen A wirbt daraufhin mit einem Nachfolger ihres ersten Produktes, wird dann als noch umweltfreundlicher als das von Unternehmen B beworben, und wieder ist niemand da der kontrolliert ob mir die beiden Unternehmen nur Müll erzählen. Und selbst wenn jemand unabhängiger, wie die PCGH z.b. prüft, ob die Versprechen eingehalten werden, dürften dann ja beide Produkte verkauft werden, weil niemand die beiden Unternehmen behindern darf oder ihnen Auflagen erteilen darf, was den Umweltschutz belangt, niemand darf ihnen verbieten unlautere Werbung zu betreiben und mit einer Eigenschaft zu werben, die gar nicht vorhanden ist. Was soll gut an so einem System sein? Ohne Druck von höherer Stelle geht oft nichts. Beispiel Katalysator. Die Deutsche Industrie hat sich dagegen gewehrt, den KAT serienmäßig in Autos zu verbauen, haben versucht sich herauszuwinden, obwohl es einen klaren Vorteil für die Umwelt gehabt hat. Staatliche Stellen haben die Hersteller dann gezwungen, Abgasvorschriften einhalten zu müssen, und jetzt ist der Kat nicht mehr wegzudenken. Ohne Druck hätte kein einziger Hersteller damit angefangen Katalysatoren einzubauen. Der normale Kunde hätte also keine Möglichkeit gehabt, die Hersteller zu ignorieren, die sich dem verweigert hätten. Das ist ein Beispiel, wo staatliches Eingreifen dazu geführt, das wir alle bessere Luft haben. Den der Staat ist dazu verpflichtet, dem Gemeinwohl zu dienen, während Unternehmen nur dem Profit verpflichtet sind.
 
Wenn das Unternehmen B ein Produkt mit Eigenschaften bewirbt, die nicht vorhanden sind, ist das eine Verletzung des Kaufvertrags, gegen die jeder Käufer des Produkts Klage vor Gericht einreichen kann.

Im Falle des KAT wäre es vermutlich so gelaufen:
Jemand stellt eine Untersuchung an, weil er vermutet, dass Autoabgase schädlich für die Menschen und die Bäume (welche in einer solchen Welt das Eigentum von jemandem wären) sind. Es stellt sich heraus, dass dies tatsächlich der Fall ist. Alle Menschen und Besitzer von Bäumen, die Glauben, dass ihr Eigentum tatsächlich durch solche Abgase geschädigt worden ist, reichen daraufhin Klage gegen jeden Besitzer eines solchen Fahrzeugs ein. Das Gericht wird daraufhin entscheiden ob es der Studie Glauben schenkt und im positiven Fall, alle Autofahrer zwingen Entschädigung an die Geschädigten zu Zahlen. die Autobesitzer werden daraufhin den Hersteller verklagen, weil dieser nicht darauf hingewiesen hat, dass sein Produkt anderen Menschen Schaden zufügt -> Vertragsverletzung.
Das würde dazu führen, dass jeder Hersteller vorher gründliche Untersuchungen anstellen muss, bevor er ein Produkt verkauft. Zumindest wenn er nicht Pleite gehen will. (In einer solchen Welt haftet jeder Unternehmer mit seinem gesamten Vermögen).

Wichtig: In einer solchen "Grundgesellschaft" ließe sich jede beliebige Parallelgesellschaft aufsetzen welche die Grundregel des Eigentums achtet, da die Freiwillige Teilnahmen an Alternativen Systemen dem Grundprinzip nicht widerspricht. Menschen die in einer Gegend wohnen konnten sich zu einer Kommune zusammenschließen, mit einem Vertrag der vorsieht, dass jeder Teilnehmer 50% seines Einkommens in einen Fond einzahlen muss. Aus diesem Fond könnten dann Grundstücke gekauft und an Unternehmer verpachtet werden, die man im Pachtvertrag verpflichtet bestimmte Auflagen zu erfüllen. Oder man finanziert aus dem Fond eine Wohlfahrt, welche Arbeitslosen eine Grundsicherung zuteil werden lässt.

Alles ist möglich, solange das Prinzip der Freiwilligkeit beachtet wird. Auf diese Weise entsteht ein Wettbewerb der Systeme und das beste System wird sich langfristig durchsetzen.
 
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Lieber/liebe insekt,

ich stimme Dir zu, das die Patetne, bzw deren Erteilung, ein Problem für Neueinsteiger am Markt darstellen.
Die chemeische Formel für jene ultrahaltbaren Nylonstrümpfe sind wohlbekannt - es darf sie nur keienr produzieren, weil das Patent dazu in irgendeiner Schublade eines Strumpfherstellers versauert, der natürlich nicht nur ein paar Strümpfe auf Lebenszeit an je eine Dame verkaufen möchte.

Was den Rest angeht, so stimme ich Dir einfach nicht zu. Du vergißt allein, das es Menschen gibt, die physische, rohe Gewalt mit Fäusten oder Waffen nutzen, um ihre Interessen durch zu setzen.
Die wollen Dir nicht mal was verkaufen, sondern die wollen Dich bestehlen, erpressen, ausrauben. Denen ist
Jeder Mensch ist der Eigentümer seines Körpers.
ziemlich egal. Und schon brauchst Du sowas wie ne Polizei. Und die sichert Interessen der gesamten Gesellschaft, ergo muß sie aus einem finanziellen "Topf"/Fond der GEsellschaft bezahlt werden. Wer bezahlt nun wieviel in diesen Topf ein? Wer mehr verdient mehr? Oder alle gleich viel? Ist dieses gleich viel für die Ärmeren vielleicht schon zu viel? Es folgt ein Steuergesetz, das Finanzamt etcpp.
Es ist eigentlich egal, welchen gesellschaftlichen Aspekt Du Dir raussuchst, es stellt immer den Anfang eines Rattenschwanzes dar, der Gott sei dank die absolut freie Marktwirtschaft verhindert.
 
Was den Rest angeht, so stimme ich Dir einfach nicht zu. Du vergißt allein, das es Menschen gibt, die physische, rohe Gewalt mit Fäusten oder Waffen nutzen, um ihre Interessen durch zu setzen.
Die wollen Dir nicht mal was verkaufen, sondern die wollen Dich bestehlen, erpressen, ausrauben. Denen ist ziemlich egal. Und schon brauchst Du sowas wie ne Polizei. Und die sichert Interessen der gesamten Gesellschaft, ergo muß sie aus einem finanziellen "Topf"/Fond der GEsellschaft bezahlt werden. Wer bezahlt nun wieviel in diesen Topf ein? Wer mehr verdient mehr? Oder alle gleich viel? Ist dieses gleich viel für die Ärmeren vielleicht schon zu viel? Es folgt ein Steuergesetz, das Finanzamt etcpp.
Es ist eigentlich egal, welchen gesellschaftlichen Aspekt Du Dir raussuchst, es stellt immer den Anfang eines Rattenschwanzes dar, der Gott sei dank die absolut freie Marktwirtschaft verhindert.

Ich hab doch gesagt: Polizei gehört zu den Originären Aufgaben die beim Staat notgedrungen verbleiben müssen um das Eigentumsrecht durchzusetzen.
Bzgl. der Fragen zum Fond: Wer wieviel einzahlt hängt davon ab, was im jeweiligen Kommunal-/Gesellschaftsvertrag der Teilnehmer festgelegt ist. Wichtig ist, dass niemand gezwungen wird dabei mitzumachen. Wenn bspw. eine Gemeinschaft von Menschen entscheidet, die örtlichen Straßen nicht in der Hand eines oder mehrerer Unternehmer zu lassen sondern sie aufzukaufen und dafür von den Vertragsteilnehmer Steuern einzunehmen, dann muss natürlich die Polizei Gewährleisten, dass nur Vertragsteilnehmer die Straßen nutzen. Auf Kommunaler Ebene würde sich vermutlich im Vergleich zu heute garnicht soviel ändern. Allerdings wäre das Subsidiaritätsprinzip gewahrt (Probleme müssen auf der kleinstmöglichen Ebene gelöst werden), es ginge Tatsächliche alle Macht vom Volke aus und durch den Wettbewerb der Systeme (von einer Kommune in eine Andere zu ziehen ist nicht so schwierig wie in ein anderes Land) würde sich das beste politische System langfristig herauskristallisieren was die Gesamtverschuldung senken würde. Wie das in Teilen funktioniert kann man ja in der Schweiz mit den Kantonen sehen.
 
Ganz ehrlich, Du beschreibst hier ein ideales System. Der Mensch ist aber nicht ideal. Schon Marx und Engels mußten erkennen, das man zwar das System ändern kann, aber nicht den Menschen. Die Folge: Man mußte die Menschen zwingen im Kommunismus zu bleiben.
Es gibt ein paar Grundsätze des Menschseins, die ein Individuum nur mit viel Willenskraft überwinden kann. Die wenigsten haben so viel Willenskraft:
1. In der Masse siegt immer die Dummeheit. Einfache und daher leider meist falsche Erklärungen erscheinen auch dem Dümmsten logisch. Ergo verbreiten sie sich viel schneller als richtige aber komplizierte Erklärungen. Wie könnte etwas falsch sein, was jeder nachvollziehen kann?
2. Der Mensch an sich ist faul. Man macht selten mehr als unbedingt nötig. Und noch seltener, wenn man nicht selbst davon profitiert.
3. Der Mensch ist ein soziales Gesellschaftstier.
4. Der Mensch ist auf Fortpflanzung angewiesen. Ein erfolgreicher Akt der Fortpflanzung wird immer wahrscheinlicher, je näher man dem Alpha-Status kommt. Ergo versucht jeder in eine Machtposition zu kommen. Geld hilft dabei.
Und da man in Gesellschaft lebt, gibt es jemanden ausnutzen oder dominieren kann, um so den eigenen Status zu verbessern oder zu halten.

Geh mal durch Deinen Alltag und scahu Dir genau an, wer warum was tut. Auch Du selbst.
Rein biologisch brauchen wir eigentlich nur Schlaf, Essen und Arterhaltung.
Jeder könnte so schön in seiner eigenen kleinen Hütte wohnen, sein eigenes kleines Stück Land bewirtschaften und ansonsten da Leben genießen.
Dummerweise haben die Phönizier das Geld erfunden. Dummerweise gibt es Gefühle wie Neid. Dummerweise gibt es nicht genügend Mitleid, wenn eine Naturkatastrophe/Dürre eine Hungerkatastrophe auslöst.
Es gibt immer welche, die versuchen würden, das Leid anderer aus zu nutzen, oder die keine Skrupel haben, selbst Leid zu verursachen und so perfide Mittel nutzen, das Waffen oder physische Gewalt nicht nötig sind. Die das so geschickt machen, das die Mehrheit es nicht mitbekommt und somit auch nicht aufhören würden, dessen Produkte zu kaufen.
Wir brauchen leider einfach Regeln. Gesetze.
Klar, eine EU-Richtlinie zur Regelung der Krümmung einer Banane ist Schwachsinn.
Die Einführung von Universal-Handy-Ladegeräten war es nicht. Gestaffelte und genormte Einheitsakku wäre es meiner Meinung nach auch nicht.
 
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Nö, ich beende an dieser Stelle die Diskussion mit insekt, denn ich glaube nicht, das man sich auf einen gemeinsamen Standpunkt in absehbarer Zeit einigen kann - dazu liegen wir einfach zu weit auseinander.
Ich hab gesagt, was ich schreiben wollte :ugly: und steh dazu - und insect wird es genauso tun. Zwei Sturköpfe. Und unser Horizont ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen wir dann unseren Standpunkt. :schief:
Da helfen PNs oder ein anderen Subforum auch nicht mehr weiter...
 
Jop macht echt keinen Sinn, seh ich ein. Die Doktrin des Kollektivismus, die von den Medien in die Köpfe der Menschen gehämmert wird ist mit so einer Diskussion nicht umkehrbar. :ugly:

Aber eins noch zu deinem letzten Punkt:
Diese Ideologie berücksicht im Gegenteil als einzige, dass der Mensch nicht perfekt ist, dass die Menschen unterschiedlich sind, eigene Neigungen und Fähigkeiten haben, andere Ziele.
Im Gegensatz zum Kommunismus muss man die Menschen hier zu nichts zwingen, weil dieses Nicht-System die Zwanglosigkeit als Grundlage hat. Es will den Menschen ja garnicht so haben wie er nicht ist. Es geht zwar von einem grundsätzlich postiven Menschenbild aus aber nicht davon dass der Mensch uneigennützig ist. Auch soziales Engagement und Umweltschutz sind im Kern Eigennützige Tätigkeiten weil der Mensch sich dadurch besser fühlt.
Daher ist es auch egal wenn der Mensch faul ist. Er muss nicht mehr machen als nötig, wenn es ihm reicht um seine Ziele zu erreichen. Der Mensch IST ein soziales Gesellschaftstier, deshalb wird er sich auch immer wieder zu Zweckgemeinschaften zusammenschließen. Nur halt zwanglos und weitestgehend ohne staatlichen Überbau.

Und gerade weil der Mensch nicht perfekt ist, immer wieder Fehler macht und dazu neigt seine Macht zu missbrauchen, sollte keinem Menschen und keiner selbsternannten Elite mehr Macht gegeben werden, als jedem einzelnen. Kein Mensch und auch keine demokratische Mehrheit sollte das recht haben, andere Menschen unter androhung von Gewalt zu etwas zu zwingen.

Und gerade dieses Gewinnstreben, dieser Hang sich immer verbessern zu wollen den du kritisierst ist doch das, was uns den technischen Fortschritt bringt. Unterdrücken wir dieses Streben unterdrücken wir den Fortschritt.
 
"Deutschland muss weniger Ressourcen und Rohstoffe verbrauchen. Mit 200 Kilo pro Kopf und Tag liegen wir nämlich mit an der Weltspitze. Wichtige Metalle wie Neodym, eine so genannte seltene Erde, ohne die kein Windrad oder Elektroauto auskommt, werden so immer knapper. Und damit teurer für unsere Wirtschaft. Gegen den Rohstoffhunger helfen vor allem: sparen und recyceln. Allein den Materialwert der vielen Millionen Handys, die aussortiert in Schubladen schlummern, schätzen Experten auf mindestens 65 Millionen Euro" (Steigen Sie ein: Das Umweltbundesamt - für Mensch und Umwelt)

Deswegen ist das mit den Akkus m.E. erst der Anfang. Irgenwann wird die Knappheit bestimmter Rohstoffe unserern Alltag ähnlich beeinflussen wie seinerzeit der gelbe Sack. Vielleicht vermieten Apple, Samsung & Co ihre Produkte irgendwann nur noch, um ja nicht die darin enthaltenen seltenen Metalle zu verlieren.

Edit: krasse Info dazu (selbe Quelle): "Für den Elektromagneten eines modernen, getriebelosen Offshore-Windrades wird je nach Leistung bis zu eine Tonne Neodym benötigt. In den vergangenen sieben Jahren ist der Preis für Neodym von 25.000 Dollar pro Tonne auf rund 700.000 Dollar im Jahr 2012 gestiegen."
 
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Wenn Altmaier denn mal von Naturwissenschaftlern beraten werden wollte :ugly:

Ha, die Merkel ist Wissenschaftlerin und hat als Umweltministerin trotzdem den strahlenden Giftmüll in der Asse verklappt (ja ich weis eigentlich Seefahrt, aber die Fässer wurde ja fröhlich einfach in ein Loch geschüttet). Daran wurd ich erst vor kurzem, glaub am Dienstag vom Herrn Priol (Neues aus der Anstalt) erinnert. Und was sagte die Träne befragt dazu im Untersuchungsausschuss - Damals war ich noch nicht so perfekt wie heute.:lol:


P.S. @Insekt: Hast viele Sachen gut bzw. zumindest eingänglich (wobei ich dir nicht überall recht gebe) erklärt. Aber das hier ist leider falsch:

"Zum Thema "was der Gesellschaft schadet": Wer entscheidet was der Gesellschaft schadet? Warum sollte das irgendein Politiker entscheiden können? Die Summe der
Einzelentscheidungen ist ein wesentlicher besserer Indikator was subjektiv gut für die Menschen ist."

Denn Zitat (bzw. aus seiner Vorlesung) meines Umweltprof. - Individuell rationalles Verhalten führt zu kollektiv irrationallen Verhalten. Gemeint ist damit Bspw. das Freeriderverhalten von Einzelpersonen. So ist es aus Einzelsicht durchaus sinnvoll die Umwelt zu übernutzen, da es Kosten, Zeit oder was auch immer spart, solange Alle anderen auf die Umwelt acht geben. Da aber Alle den Vorteil erkennen und sich ebenso verhalten geht eben lapidar gesagt die Umwelt den Bach runter und die gesamten Gesellschaft hat darunter zu leiden bzw. verliert.
 
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Ich störe euch ungern, aber langsam solltet ihr vielleicht in das Wirtschaft/Politik/Wissenschaft - Unterforum gehen :D

/triplesign.
Ich möchte auch daraufhinweisen, dass diese nun schon zum zweiten Mal gefallene Aufforderung beim nächsten mal ggf. mit etwas Nachdruck daherkommen wird.
Das Thema hat zwar gesellschaftspolitische Dimensionen, aber wer ausschließlich über wirtschaftssystematische Grundkonzepte redet, der liegt definitiv weit daneben.


Ha, die Merkel ist Wissenschaftlerin und hat als Umweltministerin trotzdem den strahlenden Giftmüll in der Asse verklappt

Tjo. Mit dem Titel "Wissenschaftler" geht halt bestenfalls Wissen und Verständnis einher (man muss aber sehr aufpassen, auf welche Gebiete sich das denn überhaupt bezieht). Von "Moral" hat da niemand etwas gesagt und wer in den 70er und 80er Jahren in die Isotopenforschung gegangen ist (zumal für eine undemokratische Führung, die im Zentrum militärisches Spannungen stand), hat in dieser Hinsicht wohl ganz bestimmte Eigenschaften...
 
An Insekt: Wie gut entfesselte Märkte funktionieren sieht man in der Finanzwirtschaft: alle paar Jahrzehnte ein Black Friday.


Hat jemand zufällig ne Auflistung der Akkubestandteile und deren Recycelbarkeit?
Für den Umweltschutz muss man zZ. noch höhere Standarts setzen. Man sieht es am Flaschenpfand: Immer mehr Hersteller nutzen Lücken oder steigen auf Pfandlose Getränkeverpackungen um.
Will sich hier jemand beklagen das man nur noch sehr selten Flaschen und Dosen rumliegen sieht?
 
@ Research: Mittlerweile sind ja Akkus mit Quecksilber verboten und angeblich sind die in mobilen Geräte verwendeten Li-Ionen Akkus weniger umweltschädlich. Trotzdem hört sich die Liste der Inhaltsstoffe so an, als sollte auch hier getrennt und richtig recyclet werden. (Bin kein Chemiker und kann das allerdings nicht wirklich beurteilen)
Das Material der Elektroden ist Graphit und Lithium-Metalloxide. Der Elektrolyt besteht Lithiumsalzen, die in Lösungsmitteln wie Ethylen-, Propylen,- Dimethylcarbonat gelöst sind. Weiterhin werden noch Stoffe wie Silizium, Zinnoxid, Polymere... verwendet....

Wenn ich das Geld hätte würde ich jetzt in den Bau einer Fabrik zum recyclen von (Li-Ionen) Akkus investieren!
 
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