Bundesumweltamt fordert Verbot fest verbauter Akkus

Und wenn Hersteller C ein flacheres Tablet rausbringen will? Oder einen schmalen, länglichen MP3-Player? Oder wenn das 11" Subnotebook von Hersteller X ein optisches Laufwerk erhalten soll und deswegen ohnehin etwas dicker ausfällt, aber für den Akku viel weniger Breite zur Verfügung hat? Von Handys, bei denen der Akku Teil der Rückenschale ist, gar nicht zu sprechen.

Der Akku ist in vielen mobilen Geräten das größte Bauteil überhaupt. Seine Form festzuschreiben hätte entsprechend weitreichende Folgen für die Designmöglichkeiten.
Naja und?
Dann sind gewisse Designs halt ausgeschlossen. Sollte es eh nicht auf die inneren Werte ankommen? :D
Siehe das Video, zu dem ich den Link gepostet habe und den Teil über Henry Fords T-Model und wie General Motors darauf reagiert hat: Innere Werte schei* egal, Hauptsache alle 3 Jahre ein neues Design. Und dabei war das T-Model das bessere Auto.
 
Aber so ist das in unserer ADHS Gesellschaft heutzutage wohl.
Wie war das? Lieber mal beleidigen als freundlich die eigene, missverstandene Argumentation besser zu erklären. Denn die war leicht widersprüchlich. Ich beleidige Leute ja auch nicht, erst recht nicht als ADHS-ler. Das ist nämlich nerviger als sich mancher vorstellen kann (nein, ich hab kein ADHS)

BTT:
Find ich gut. Eine gewisse Normung sollte es geben, allerdings muss man die locker genug machen damit das Produktdesign nicht zu sehr eingeschränkt wird.
 
Diese Idee erfährt meine volle Unterstützung. Denn es ist nicht nur in Bezug auf die Umwelt eine sehr gute Idee sondern auch für den Geldbeutel einer gewissen Klientel die ihre Produkte hegen und pflegen und sie für einen großen Zeitrahmen planen zu verwenden. Auch in der vermeintlich schnelllebigen Elektronik Industrie wo Produkte nach spätesten 3 Jahren einer neu Anschaffung bedürfen sollen, sehe ich es gar nicht ein diesem Trend zu folgen. Deshalb habe Ich auch bis heute ein Röhrengerät als Fernseher und mein PC unter meinem Schreibtisch feiert auch bald den 5. Geburtstag ohne Aussicht auf eine Neuanschaffung. Nun ist es gerade bei Geräten mit fest eingebauten Akkumulatoren besonders ärgerlich wenn er kaputt geht aber das Gerät an sich noch einwandfrei funktioniert. Inzwischen bin Ich soweit gekommen, dass Ich sogut wie keine Geräte mehr mit Akkus plane zu kaufen. Gerade bei Rasierapparaten kann Ich nicht wirklich nachvollziehen wozu hier ein Akku von Nöten sein soll. Aber alle Spitzenmodelle sind heutzutage schnurlos. Da sage Ich: nein danke und besitze einen der einen Netzbetrieb zulässt. Als Konsument heißt es immer wachsam sein und alles hinterfragen meiner Meinung nach. Es spart Geld und man investiert nur noch in Dinge die auch ohne bunte Verpackung und viel Marketing Tram-Ram sehr gut sind. Über diesen neuen Ansatz des Bundesumweltamtes hinaus, währe Ich auch für einen Pfand für die Akkus der nicht zu knapp sein sollte. Diese würden dann an zentralen Sammelstellen Ressourcen- und Umweltgerecht entsorgt werden. Das währen in meinen Augen zwei sehr gute Konzepte die miteinander harmonieren würden. Allein der Glaube fehlt mir......
 
Naja und?
Dann sind gewisse Designs halt ausgeschlossen. Sollte es eh nicht auf die inneren Werte ankommen? :D

Mir kommts bei Handys vor allem auf die inneren Werte meiner Hosentasche an und wehe die Form passt da gar nicht erst rein ;)
Im übrigen wären es nicht "gewisse", sondern fast alles. Die grundlegende Form z.B. der gesamten Touchgeräte lässt keine Variation mehr möglich. Es ist ein rechteckiges Display mit einer gewissen Tiefe - fertig. Das einzige, was die Hersteller optimieren können, sind die Proportionen. Steht der Akku fest, können sie auch das nicht mehr. Dann gibts nur noch ein Einheitsmodell.
 
Meiner Meinung nach ist DAS die Richtige Einstellung.
Stellt euch mal vor, ihr kauf euch ein Ultrabook. Schick, schlank und edel. Schnell ist es auch noch. Kostet "nur" 1000 Euro. Ihr benutzt es jeden Tag, manche gehen Pfleglich mit dem Akku um, manche nicht. Spätestens aber nach 2 Jahren ist der Akku hinüber. Was macht Ihr? Ein neues Gerät kaufen. HALLO? 2!!! Jahre und das komplette Gerät in den Müll. Und das nicht nur bei den Ultrabooks. Nein auch Handys, Tablets und sonstige Geräte werden einfach so weggeworfen.
Dies hat geradezu immense Auswirkungen auf den Elektroschrottanteil. Die Trennung zwischen Wiederverwertbarem und Müll wird dadurch noch erschwert.

Aber daran denken, den Akku mal auszuwechseln macht keiner mehr. Lieber was neues Kaufen. Ist ja "In". Ihr lauft nur noch den neuesten Produkten hinterher, die euch die Hersteller in euer "Maul" werfen. Für ein Unternehmen seit genau Ihr die größte Goldquelle überhaupt.
 
Mir kommts bei Handys vor allem auf die inneren Werte meiner Hosentasche an und wehe die Form passt da gar nicht erst rein ;)
Im übrigen wären es nicht "gewisse", sondern fast alles. Die grundlegende Form z.B. der gesamten Touchgeräte lässt keine Variation mehr möglich. Es ist ein rechteckiges Display mit einer gewissen Tiefe - fertig. Das einzige, was die Hersteller optimieren können, sind die Proportionen. Steht der Akku fest, können sie auch das nicht mehr. Dann gibts nur noch ein Einheitsmodell.
Ganz ehrlich, meinst Du nicht, das Du es jetzt etwas übertreibst?
Schau Dir doch mal die Smartphones mit 3" bis 4" Displaygröße an. Die sind etwa alle gleich dick, haben alle ne Mindest-Breite und ne Mindest-Höhe. Daran könnte sich ein Einheitsakku orientieren. Schon ohne Einheitsakku unterscheiden sich die Smartphones nur noch durch die breite des Rahmens um das Display herum, die Farbe, ob abgerundete Ecken oder nicht. Da würde ein Einheitsakku meiner Meinung nach nichts weiter dran ändern. Und wenn ein Hersteller meint, er müsse sein Handy dicker machen, dann packt er halt noch etwas Schaumstoff zwischen Akku und Deckel :D
 
Bin ich voll dafür.

Vllt kann Appel einen Workshop anbieten, wie die Kunden Wechsel-Akkus selbst tauschen. Das wird für sie erstmal wie die reinste Science-Fiction klingen und man muss aufpassen, dass sie sich bei soviel Selbstbestimmung nicht aus Versehen in die Luft jagen.
 
Wo kann ich unterschreiben?
Aktuell schränkt dieser Fest-Einbau-Wahnsinn meine Notebook-Auswahl dermaßen ein, dass es nicht mehr feierlich ist.

Schuld sind diejenigen die sowas kaufen :ugly: da stellt man sich nicht in die Reihe wie so ein Schaf und gibt brav Demokratisch seine Unterschrift :lol:genau so ist das Problem doch erst entstanden.
 
super einstellung insekt!

wenn der akku kaputt is kauf ich mir halt n neues handy. lieber n paar ritzen weniger mit staub gefüllt als die Umwelt zu schonen - ganz grosses kino!

aber so ist das denken in unserer wegwerfgesellschaft heutzutage wohl...

echt traurig!

Was für ein Bullshit hier..
Da wird sich seitenweise über so ein Blödsinn aufgeregt...
Ist es wirklich so schwierig fest verbaute Akkus zu wechseln ? gerade bei Handy´s ?
In so einem "schlimmen" Iphone packe ich dir mit einem Schraubendreher in 5 Minuten einen neuen Akku.
Und jeder bessere Computer Laden zaubert euch in 10 Minuten auch nen neuen Akku ins Lappy !
Weiter, sind Hersteller eh verpflichtet schrott Elektrogeräte kostenfrei zurück zu nehmen und diese
Umweltgerecht zu entsorgen ? Was wollt Ihr ?

Jubeln auf einmal alle der Eu wegen Umweltschutz zu.. pffff

Steinigen sollte man die !!! das Sie die Glühbirne abgeschafft haben und sich nun jeder diesen Quecksilber
Energiespardreck in die Fassung schrauben muss !

Gegen diese REALE Gesundheitsgefährdung für jeden ist die Diskussion über den Akku doch echt pipifax !
Und Umweltschutz ?? hahaha .. Schaut euch an was in den Teilen alles drin ist.. Hochgiftiges Zeug..
Was bei zerbrechen des Glases in die Luft/ in den Boden gelangt.
 
Da hat unsere Politik mal eine sinnvolle Idee und schon wird sie von Ignoranten zerfleddert.

Man kann den Akku im Laden vom Fachmann austauschen lassen... Mimimi!
Ich lasse mir von den Herstellern alles gefallen. Und nur weil das einer macht werden nicht alle nachziehen bloß weil da das Große Geld winkt.

Das muss ich zu Hause selber können.
Ohne Lötkolben und Feinmechanikerwerkzeug.

Zumal der Akku (fast) immer zuerst stirbt bzw. Altersschwach wird.
Ich wüsste nicht warum man das per Gesetz nicht regeln sollte. Nenn mir einen Grund?

Und: Dann kauft dort doch nicht? Guck dir heute mal an was mit dem Softwaremarkt passiert ist, mit Musik und Film, alles DRM verseucht. Kauf es doch nicht? Heute heißt es friss oder stirb. Es gibt keine Alternativen. Deswegen muss man gegen solche Missstände früh genug vorgehen um hinterher nicht das große Kotzen zu bekommen.
Seht euch nur mal den Kampf gegen MSs Gebraucht-Betriebssystem-Verkauf an. Wie lange dauerte das und welchen Schaden richtete das an?

Gerade soll es auch mit der Hardware beginnen: DRM-Zwang? Razer-Mäuse und -Tastaturen benötigen Internetzugang

Alles wie Schafe hinnehmen und sich dann wundern das man jeden Tag geschoren wird.
 
Und nochmal dieser Vorschlag kommt vom Umweltbundesamt, einer Behörde deren vorwiegende Funktion es ist mit dem Messnetz diverse Umweltdaten in Deutschland zu erheben und das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz Wissenschaftlich zu beraten. Ich kenne den Laden ganz gut, habe da früher mal gearbeitet. Das hat absolut nichts mit Politik oder gar der EU zu tun, sondern es ist schlicht ein guter Ansatz der aus dieser Behörde stammt. Es ist zwar wie jede andere Behörde in vielen Teilen ein ziemlich sinnfreier, bekloppter Haufen, aber es gibt dort aber auch ein paar wirklich gute und kluge Leute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin auch
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Von einem Staatshersteller. Damit auch ja keine geplante Obsoleszenz betrieben wird. Die Qualität steigt dadurch bestimmt. Und Umwelt. Klimawandel.
Man kann es auch übertreiben. Konkurrenz und Marktwirtschaft ist auch unter dem Gesichtspunkt von Umwelt- und Verbraucherschutz möglich.

Jetzt mal ernsthaft. Haben die einen an der Waffel? Was hat die das zu kümmern, was die Hersteller für Produkte herstellen? Gibt es jetzt neuerdings ein Menschenrecht auf Elektronikgeräte, sodass die das kümmern sollte?
Jetzt mal ernsthaft: Warum gibt es Gesetze? Weil ohne immer mindestens ein Depp oder eine Firma etwas tut, was einzelnen oder der Gesellschaft schadet.
Darum hat es sie zu kümmern, was für Produkte die Hersteller auf den Markt bringen. Wie würdest Du es finden, wenn mit einem mal nur noch Fromalehyd-verseuchtes Babyspiezeug auf den Markt kommt? Es hat sie ja nicht zu kümmern und für die Hersteller wäre es vielleicht günstiger.
Und Du scheinst den Arteikel nicht wirklich gelesen zu haben, das hat mit Menschenrechten nichts zu tun.

Wenn die Kunden so doof sind und sich ******* andrehen lassen, bittesehr!
Klar, man kann den Kunden dafür verantwortlich machen, aber wir haben ja schon sowas wie nen Verbraucherschutz. Warum also nicht verhindern, das etwas auf den Markt kommt, das uns allen langfristig schadet?

Klar man müsste natürlich vorher mal den verdammten Staat mit seiner Regelungswut samt Patentwesen abschaffen [...]
Immer dieser scheiß Regelungswahn, ich lass mir doch vom ökologisch-industriellen Komplex nicht vorschreiben was für Geräte ich zu kaufen habe. Vielleicht will ich ja, dass mein Handy keinen verdammten Akku zum Wechseln hat? Ein paar Ritzen weniger wo sich Staub drin sammelt! [...] Schöne neue Welt!

Soso, es gibt hier also welche, die sind gegen die staatliche Regulierung. Auch diesen Faden kann man weiterspinnen, deregulieren wir einfach alles, schaffen wir alle Gesetze ab! Der Markt wird es schon richten! Die Macht des Stärkeren ist Gesetz genug. Schöne neue Welt. In der möchte ich nicht leben.
Der Mensch ist nun mal ein soziales Gesellschaftstier und das zusammenleben in einer Gesellschaft erfordert Regeln.
Wenn nie eine Frima auf den Gedanken gekommen wäre, feste Akkus zu verbauen, weil alle Firmen auch immer im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz agieren, würdest Du keinen fest verbauten Akku vermissen.
Wenn Dir Staub wichtiger ist, als Umweltschutz, dann muß ich Dir sagen, das Du am Ast sägst, auf dem Du und Deine Nachfahren sitzen.
Ich glaube immer noch, das vielen nicht klar ist, was Umweltschutz wirklich bedeutet:
Wir sollen die Umwelt nicht schützen, um den letzten sibierischen Tiger am Leben zu erhalten oder damit sich die Blauwalpopulation erholt.
Wir betreiebn Umweltschutz, weil das Überleben der Menschheit direkt oder indirekt davon abhängt, das ein gewisses Minimum Tier- und Pflanzenarten existiert.
Schießen wir den Umweltschutz in den Wind, werden irgendwann so viele Arten ausgestorben sein, das die Menschheit ausstirbt.
Aber keien ANgst, die Erde wird kein toter Planet, Schaben und Ratten werden mindestens überleben.
Die Erde braucht die Menschheit nicht, aber die Menschheit braucht die Erde.
Auswechselbare Akkus leisten dazu einen Betrag, wenn auch nur einen kleinen.
Aber jeder kleine Beitrag zählt.


Was für ein Bullshit hier..
Da wird sich seitenweise über so ein Blödsinn aufgeregt...
Ist es wirklich so schwierig fest verbaute Akkus zu wechseln ? gerade bei Handy´s ?
In so einem "schlimmen" Iphone packe ich dir mit einem Schraubendreher in 5 Minuten einen neuen Akku.
Und jeder bessere Computer Laden zaubert euch in 10 Minuten auch nen neuen Akku ins Lappy !
Weiter, sind Hersteller eh verpflichtet schrott Elektrogeräte kostenfrei zurück zu nehmen und diese
Umweltgerecht zu entsorgen ? Was wollt Ihr ?
Nicht alle sind so technisch versiert wie Du, der Ottonormalverbraucher sieht sich genötigt, ein neues Gerät zu kaufen.
Und Du glaubst doch nicht wirklich, das alles umweltgerecht entsorgt wird?
Doku gesehen, auf die ich verlinkt habe? Viel E-Schrott wird einfach in die 3. Welt geschafft. Umweltverschmutzung wird outgesourced - aber keine Angst, irgendwann kommt das alles zurück, wenn wir so weitermachen.

das Sie die Glühbirne abgeschafft haben und sich nun jeder diesen Quecksilber Energiespardreck in die Fassung schrauben muss !
Falsch, es gibt alternativen zu quecksilberhaltigen Leuchtmitteln: Halogon, LED, Energiesparlampen ohen Quecksilberzusatz.
Richtig, es wäre besser gewesen, wenn zugleich mit der alten Glühbirne auch quecksilberhaltige Energiesparlampen verboten worden wären.
Aber vielelicht kommt das ja noch.
 
Ganz ehrlich, meinst Du nicht, das Du es jetzt etwas übertreibst?
Schau Dir doch mal die Smartphones mit 3" bis 4" Displaygröße an. Die sind etwa alle gleich dick

Sind sie? Ein iPhone5 hat eine Dicke von 7,6 mm. Ein HTC Touch Cruise 15,5 mm. Ziehe noch 2-3 mm für Gehäuse, Display und Elektronik ab und die Dicke des Akkus hat sich innerhalb von 4-5 Jahren auf ein Drittel reduziert. Mit vorgeschriebenen Maßen unmöglich.


Warum nicht ein rundes Smartphone?

Weil die meisten Inhalte nun einmal nicht rund sind.


Vllt kann Appel einen Workshop anbieten, wie die Kunden Wechsel-Akkus selbst tauschen. Das wird für sie erstmal wie die reinste Science-Fiction klingen und man muss aufpassen, dass sie sich bei soviel Selbstbestimmung nicht aus Versehen in die Luft jagen.

Es gibt genug Anleitungen im Web, wie man bei Apple-Produkten den Akku wechselt. Aber günstig ist es, wegen oftmals nötigem Spezialwerkzeug und eben der Teile selbst (mal so zur Orientierung: USB-Stecker für originalen iPod shuffle = 30 $ plus Versand) nur im Vergleich zum Apple-Service selbst (afaik 100-150 € für einen Akku-Wechsel).


Und nochmal dieser Vorschlag kommt vom Umweltbundesamt, einer Behörde deren vorwiegende Funktion es ist mit dem Messnetz diverse Umweltdaten in Deutschland zu erheben und das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz Wissenschaftlich zu beraten.

Wenn Altmaier denn mal von Naturwissenschaftlern beraten werden wollte :ugly:
 
Es gibt genug Anleitungen im Web, wie man bei Apple-Produkten den Akku wechselt.
Das war lediglich ein Scherz, bezogen auf zukünftige Produkte von Apple, welche einen "Wechsel-Akku" haben würden und die damit überforderten Apple-Kunden, die sowas exotisches noch niemals gesehen haben.
 
Man kann es auch übertreiben. Konkurrenz und Marktwirtschaft ist auch unter dem Gesichtspunkt von Umwelt- und Verbraucherschutz möglich.

Fast richtig: Umwelt- und Verbraucherschutz ist NUR in einer konsequenten Marktwirtschaft mit Konkurrenz und unumstößlichen Eigentumsrechten möglich.
Erklärung: Jeder Mensch ist der Eigentümer seines Körpers. D.h. Dritte können ihm dieses Recht (auch nicht durch eine Mehrheitsabstimmung) nicht streitig machen. Niemand darf das Eigentum eines anderen verletzen. Daraus folgt auch, dass jedem Menschen die Früchte seiner Arbeit selbst zustehen.

Nur durch konsequente Umsetzung dieses Eigentumsrechts ist wahrer Umweltschutz möglich, da die Umwelt immer aus anderen Eigentümern besteht (Ausnahmeregelung für Hochsee kann man gelten lassen) deren Eigentumsrechte geschützt sind. D.h. wenn eine Firma ihre ganzen Akkus auf eine Halde kippt und dadurch das Grundwasser verseucht wird, kann sie sich auf einen saftigen Schadensersatzprozess gefasst machen. Und sollte es tatsächlich einen nachweisbar menschengemachten Klimawandel durch CO2-Ausstoß geben, so wäre auch der industrielle Ausstoß von CO2 eine Verletzung der Eigentumsrechte aller Menschen dieser Erde (mindestens jedoch der Menschen um Rechtsbereich des Staates in dem diese Rechte anerkannt werden). Daraus folgt, dass der Staat letztendlich nur ein paar originäre Aufgaben hat: Verteidigung der Eigentumsrechte im Inneren (Polizei), Verteidigung der Eigentumsrechte nach außen (Bundeswehr), Schlichtung zwischen uneinigen Vertragspartnern und Feststellung ob Rechtsbrüche vorliegen (Justiz). Des weiteren sollten diejenigen welche sich nicht selbst vertreten können (Kinder, geistig Behinderte, Demente) durch den Staat geschützt sein. Zum Teil trifft dies auch auf Tiere zu, diese können zwar Eigentum sein, müssen aber vor Quälerei geschützt werden. Durch diese Aufgaben wird zwar das Eigentumsrecht zwar teilweise verletzt, da der Staat hierzu Steuern erheben muss, selbst wenn man das nicht will. Soll dieses Dilemma vermieden werden, müsste der Staat einen Vertrag mit seinen Bürgern schließen und jeder der diesen Vertrag nicht unterzeichnet müsste das Land verlassen.


Jetzt mal ernsthaft: Warum gibt es Gesetze? Weil ohne immer mindestens ein Depp oder eine Firma etwas tut, was einzelnen oder der Gesellschaft schadet.
Darum hat es sie zu kümmern, was für Produkte die Hersteller auf den Markt bringen. Wie würdest Du es finden, wenn mit einem mal nur noch Fromalehyd-verseuchtes Babyspiezeug auf den Markt kommt? Es hat sie ja nicht zu kümmern und für die Hersteller wäre es vielleicht günstiger.
Und Du scheinst den Arteikel nicht wirklich gelesen zu haben, das hat mit Menschenrechten nichts zu tun.

Zum Thema "was der Gesellschaft schadet": Wer entscheidet was der Gesellschaft schadet? Warum sollte das irgendein Politiker entscheiden können? Die Summe der Einzelentscheidungen ist ein wesentlicher besserer Indikator was subjektiv gut für die Menschen ist.
Zum Thema Formaldehyd: Siehe oben, der Hersteller wird verklagt wenn das rauskommt und kann dichtmachen. (Vorausgesetzt die Konsumenten haben nicht wissentlich das versuchte Spielzeug gekauft).


Klar, man kann den Kunden dafür verantwortlich machen, aber wir haben ja schon sowas wie nen Verbraucherschutz. Warum also nicht verhindern, das etwas auf den Markt kommt, das uns allen langfristig schadet?

a) Siehe oben: Verbraucherschutz ist durch die Vertragsdurchsetzung und den Eigentumsschutz gegeben. Niemand kauft etwas, das für ihn subjektiv weniger Wert ist, als er dafür bezahlt. b) Wer entscheidet, was uns allen langfristig schadet? Langfristig wird sich am freien Markt immer das beste durchsetzen, wenn der Staat nicht eingreift.

Soso, es gibt hier also welche, die sind gegen die staatliche Regulierung. Auch diesen Faden kann man weiterspinnen, deregulieren wir einfach alles, schaffen wir alle Gesetze ab! Der Markt wird es schon richten! Die Macht des Stärkeren ist Gesetz genug. Schöne neue Welt. In der möchte ich nicht leben.

Ja deregulieren wir alles. Das wäre wohl das beste. Schaffen wir alle Gesetze ab bis auf eines: Jeder ist der Eigentümer seines Körpers. Die Macht des Stärkeren? Welche Macht, wenn jeder sein eigener Eigentümer ist? Wie soll ein Unternehmen, egal wie groß, welches schlechte Produkte anbietet überleben, wenn der Staat nicht künstlich der Markteintritt erschwert? Sofort würden neue Wettbewerber aus dem Boden sprießen und die unzufriedenen Kunden abgreifen. Auch am Arbeitsmarkt herrscht ein Wettbewerb um Arbeitskraft. Auch hier erschwert der Staat den "schwachen" den Markteintritt, indem er den Unternehmen auflagen macht unter denen sie Mitarbeiter einstellen dürfen. Ein Unternehmen welches seine Mitarbeiter schlecht behandelt würde seine Mitarbeiter verlieren, sie würden zu einem anderen Unternehmen abwandern oder selbst eins gründen.
Der Mensch ist nun mal ein soziales Gesellschaftstier und das zusammenleben in einer Gesellschaft erfordert Regeln.

Nur eine, siehe oben.

Wenn nie eine Frima auf den Gedanken gekommen wäre, feste Akkus zu verbauen, weil alle Firmen auch immer im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz agieren, würdest Du keinen fest verbauten Akku vermissen.

Wenn nie ein Mann auf den Gedanken gekommen wäre, einen Holzbalken zu einem Kreis zusammenzuzimmern würdest du deine Lasten immernoch auf Schlitten hinter dir herziehen und das Rad nicht vermissen. So funktioniert Fortschritt nunmal. Ich behaupte nicht, dass feste Akkus besser sind als wechselbare (sind sie nicht) aber wer bist du, den Menschen vorzuschreiben, was sie zu kaufen haben? Das Beste setzt sich durch. Würde der Staat nicht mit seinem Patentwesen eingreifen, es gäbe wohl schon längst ein iPhone mit wechselbarem Akku.


Wenn Dir Staub wichtiger ist, als Umweltschutz, dann muß ich Dir sagen, das Du am Ast sägst, auf dem Du und Deine Nachfahren sitzen.

Sollten nicht austauschbare Akkus (bzw. deren Entsorgung) der Umwelt schädigen, wäre das eine Verletzung des einzigen nötigen Gesetzes und dessen Folgen: Jeder Mensch ist der Eigentümer seines Körpers (und dieses Eigentumsrecht darf nicht von Dritten verletzt werden).

Ich glaube immer noch, das vielen nicht klar ist, was Umweltschutz wirklich bedeutet:
Wir sollen die Umwelt nicht schützen, um den letzten sibierischen Tiger am Leben zu erhalten oder damit sich die Blauwalpopulation erholt.
Wir betreiebn Umweltschutz, weil das Überleben der Menschheit direkt oder indirekt davon abhängt, das ein gewisses Minimum Tier- und Pflanzenarten existiert.
Schießen wir den Umweltschutz in den Wind, werden irgendwann so viele Arten ausgestorben sein, das die Menschheit ausstirbt.
Aber keien ANgst, die Erde wird kein toter Planet, Schaben und Ratten werden mindestens überleben.
Die Erde braucht die Menschheit nicht, aber die Menschheit braucht die Erde.
Auswechselbare Akkus leisten dazu einen Betrag, wenn auch nur einen kleinen.
Aber jeder kleine Beitrag zählt.

In einer Welt mit geklärten Eigentumsrechten steht es dir frei, dich mit gleichgesinnten zusammenzutun. Ihr könntet euch von eurem Geld Land kaufen mit der dort lebenden Flora und Fauna und diese so hegen und pflegen wie ihr es für richtig haltet. Solange jeder von euch dies freiwillig tut und ihr die Eigentumsrechte von anderen nicht verletzt.

Eine Welt in der den Menschen die Freiheit im Namen des Umweltschutzes genommen wird ist meiner Meinung nach genausowenig lebenswert wie eine Welt auf der nurnoch Schaben leben.


Klärung: Alle obigen Sachverhalten sind natürlich nicht vollständig ausgeführt (beispielsweise wird das Geldsystem (welches dann kein System mehr wäre) garnicht beschrieben), hier und da sind die Dinge etwas vereinfacht. Wenn ich außerdem von "ist" rede, dann meine ich natürlich "soll" (meiner Ansicht nach).

Ich weiß, dass solche Ansichten besonders hier im Forum sehr kontrovers sind und viele werden die Argumentation nicht verstehen (wollen). Andere haben vielleicht nur eine andere Meinung. Ich akzeptier das. Was ich nicht akzeptiere ist Bevormundung. Ich fände es wirklich nett wenn jemand zumindest sachlich auf die Argumente eingehen würde ohne mir Herzlosigkeit, Dummheit oder gar Rassismus (ein viel zu oft gebrauchter Begriff) zu unterstellen. Naivität könnte ich sogar verstehen.
 
Das war lediglich ein Scherz, bezogen auf zukünftige Produkte von Apple, welche einen "Wechsel-Akku" haben würden und die damit überforderten Apple-Kunden, die sowas exotisches noch niemals gesehen haben.


Es war mir schon klar, dass du das halb scherzhaft gemeint hast, aber in Bezug auf "überforderte" Appel-Kunden war es sowieso ein ziemlicher Schuss ins Knie, denn bis zur Einführung der zweiten 15" Unibody-Macbooks anno 2009 hatten alle MacBooks einen austauschbaren Akku.

Fast richtig: Umwelt- und Verbraucherschutz ist NUR in einer konsequenten Marktwirtschaft mit Konkurrenz und unumstößlichen Eigentumsrechten möglich.

Das ist definitiv falsch. Schutz ist überall da möglich, wo es jemanden gibt, der ihn umsetzt.

Davon abgesehen ist eine "konsequente Marktwirtschaft" mit "unumstößlichen Eigentumsrechten" ein Oxymoron ersten Grades. Denn zum einen ist jegliche Form von "Rechten", die von einer unabhängigen Institution umgesetzt werden müssen, eine Einschränkung des Marktes, zum anderen ist einer konsequenten Marktwirtschaft ALLES handelber und nichts unumstößlich.

Nur durch konsequente Umsetzung dieses Eigentumsrechts ist wahrer Umweltschutz möglich, da die Umwelt immer aus anderen Eigentümern besteht (Ausnahmeregelung für Hochsee kann man gelten lassen) deren Eigentumsrechte geschützt sind.

Hochsee, Wüsten, Dschungel, Athmosphäre, die meisten Gewässer,............. - es gibt verdammt vieles, was sich nicht im Besitz einzelner Marktteilnehmer befindet. Ganz davon abgesehen, dass das Hauptanliegen des Umweltschutzes die Bewahrung der Umwelt für kommende Generationen ist, die ihre Interessen naturgemäß gar nicht am Markt vertreten können.

D.h. wenn eine Firma ihre ganzen Akkus auf eine Halde kippt und dadurch das Grundwasser verseucht wird, kann sie sich auf einen saftigen Schadensersatzprozess gefasst machen. Und sollte es tatsächlich einen nachweisbar menschengemachten Klimawandel durch CO2-Ausstoß geben, so wäre auch der industrielle Ausstoß von CO2 eine Verletzung der Eigentumsrechte aller Menschen dieser Erde (mindestens jedoch der Menschen um Rechtsbereich des Staates in dem diese Rechte anerkannt werden).

Und wie willst du von allen Einwohnern der Industrienationen und Schwellenländer der letzten ~200 Jahre einfordern, dass sie die von ihnen angerichteten Schäden beheben? Die meisten davon sind tot, der Rest kann gar nicht in dem Maße haften, wie es nötig wäre.
(übrigens genauso wie die Firma, die das Grundwasser verseucht und vorher ein paar Jahre lang schöne Gewinne an ihre Eigentümer ausgespuckt hat)

Soll dieses Dilemma vermieden werden, müsste der Staat einen Vertrag mit seinen Bürgern schließen und jeder der diesen Vertrag nicht unterzeichnet müsste das Land verlassen.

Das ganze nennt sich Gesellschaftsvertrag, ist so prinzipiell existent und beinhaltet, dass der Staat noch eine ganze Menge weiterer Interessen seiner Einwohner und der weiteren (genannten) zu vertrentenen Personen (und nicht-Personen) vertritt und durch entsprechende Gesetzte proaktiv dafür sorgt, dass bereits gegen sich anbahnende Schädigungen deren Rechte vorgegangen werden kann und nicht unerfüllbare Wiedergutmachungsforderungen nach erfolgter Schädigung vorgegangen werden kann. (Z.B. in dem er übermäßige Umweltschädigung und übermäßigen Ressourcenverbrauch dadurch verhindert, dass er die Berücksichtigung von Recycling-Aspekten während der Fertigung erzwingt)

Zum Thema "was der Gesellschaft schadet": Wer entscheidet was der Gesellschaft schadet?

Die Mitglieder der Gesellschaft oder von diesen zu diesem Zweck ernannte Vertreter.
Auch als "gewählte Politiker" bekannt.

a) Siehe oben: Verbraucherschutz ist durch die Vertragsdurchsetzung und den Eigentumsschutz gegeben. Niemand kauft etwas, das für ihn subjektiv weniger Wert ist, als er dafür bezahlt.

Machen sehr viele Leute sehr wohl sehr oft, weil sie keine Möglichkeit haben, der Wert abschließend im vorraus zu beurteilen, sondern sich auf (schönmalerische) Angaben verlassen müssen.

b) Wer entscheidet, was uns allen langfristig schadet? Langfristig wird sich am freien Markt immer das beste durchsetzen, wenn der Staat nicht eingreift.

Jup. Z.B. Contergan hat sich als Schlafmittel für Schwangere nicht am Markt durchgesetzt. Es gibt so ein paar sentimalistische Spinner (~99,99% der Gesellschaft), die sind der Meinung, es wäre besser gewesen, wenn es das gar nicht erst hätte versuchen dürfen.
Evolutionäre Prozesse sind zwar überzeugend einfach und konsequent, aber auch sehr brutal.

Ja deregulieren wir alles. Das wäre wohl das beste. Schaffen wir alle Gesetze ab bis auf eines: Jeder ist der Eigentümer seines Körpers. Die Macht des Stärkeren? Welche Macht, wenn jeder sein eigener Eigentümer ist?

Die Macht des Geldes (Kapitalismus[/u]) und der Synergieeffekte. Wer viel hat, hat am freien Markt einen überlegenen Handlungsspielraum und kann diesen nutzen, um seine Position systematisch auszubauen und Konkurrenz zu unterbinden.

Wie soll ein Unternehmen, egal wie groß, welches schlechte Produkte anbietet überleben, wenn der Staat nicht künstlich der Markteintritt erschwert? Sofort würden neue Wettbewerber aus dem Boden sprießen und die unzufriedenen Kunden abgreifen.

Sofort? Wenn eine Firma krebserregende Frühstücksflocken verkauft, wird das die nächsten 20 Jahre niemand mitbekommen und weitere 30 Jahre wird es dauern, bis klar ist, was Sache ist.
Ganz abgesehen davon, dass man, um ein Wettbewerber zu werden, Know-How und Kapital braucht.

Auch am Arbeitsmarkt herrscht ein Wettbewerb um Arbeitskraft. Auch hier erschwert der Staat den "schwachen" den Markteintritt, indem er den Unternehmen auflagen macht unter denen sie Mitarbeiter einstellen dürfen. Ein Unternehmen welches seine Mitarbeiter schlecht behandelt würde seine Mitarbeiter verlieren, sie würden zu einem anderen Unternehmen abwandern oder selbst eins gründen.

Wenn es ein anderes gibt bzw. wenn sie die Vorraussetzungen zur Gründung eines solchen haben.
Wie dir ein kleiner Blick in die Geschichte oder in Entwicklungsländer zeigt, ist beides ohne Regulierung eher selten der Fall. Menschenrechtsverletzungen und/oder gewaltsame Aufstände dagegen sehr wohl.



Im weiteren schlage ich vor, dass du deinen kontroversen Systemvorstellungen einen eigenen Thread an entsprechender Stelle widmest.
Dies hier ist ein News-Thread zu einem Vorschlag des UBA.
 
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