Broadwell-E vs Haswell-E: Leistung pro Takt

Rammler2

Freizeitschrauber(in)
Hallo zusammen, soll für einen Freund ein x99 System zusammen stellen.
Nun gibt es zu den neuen Broadwell-E Prozessoren leider keine Tests. Ein Kollege in einem anderen Thread hier schwankt ja zwischen dem 6900k und dem 5960x. Hier geht es darum ob der 5930k oder der 6850k verbaut werden soll.

Von Broadwell-E war ich persönlich eher enttäuscht. Schwaches OC, kaum Verbesserungen. Das einzig gute sind die Unterstützung von 2400MHZ Ram (als obs was ändern würde) und die paar Mhz mehr Takt gegenüber dem Haswell-E.

Meine Frage lautet: Auf gleichem Takt, welcher Prozessor ist da schneller? Sind beide da gleich schnell? Wenn der 6850k auf 4,2 Ghz das leisten kann was der 5930k auf 4,5 leistet, würde ich dann für das System eher den 6850k holen. Sollte der einzige Unterschied zwischen B-E und H-E wirklich nur im Speichercontroller und den paar MHz mehr Grundtakt liegen, würde ich dann doch zum 5930k greifen. Der könnte ja theoretisch mit besserem OC schneller werden als der 6850k.

Leider finde ich da noch fast keine Infos zu.

Kann wer helfen?
 
Broadwell ist bei gleichem Takt ein klein wenig schneller (üblicherweise einstelliger Prozentbereich). Wie viel genau es ist hängt von deiner speziellen Anwendung ab. Wenn diese genau eine Stelle trifft wo Broadwell gegenüber Haswell im Detail verbessert wurde könnens auch 20% sein, wenn eine andere Anwendung keine der Detailverbesserungen ausnutzen kann ist der Vorsprung Null.
 
Ok alles klar. Danke.

Wieso genau ist die neuere CPU denn bei gleichem Takt schneller? Woran liegt das?
Von welchem "Detailverbesserungen" spricht man denn? Auf dem Papier steht nämlich keine wirklich.
 
Es wäre extrem komplex das im Detail zu erklären, daher die kurze Fassung: Weil eine neue CPU bei jedem Taktschritt mehr Aufgaben erfüllt als eine alte.
Solch ein Detail wäre zum Beispiel, dass die Bandbreite des CPU-internen L2-Caches bei BW-E deutlich größer ist als bei HW-E. Wenn das programm den L2 viel nutzt und dort ein Flaschenhals ist ist Broadwell bedeutend schneller, wenn das Programm den L2 nicht stark benötigt bringts nix.
Solche Dinge tauchen natürlich nicht in den normalen technischen Daten auf, da stehen ja nur die allergröbsten Dinge.

Böser Autovergleich (nicht gleich schreien bitte^^): Zwei CPUs nur anhand ihres Taktes zu vergleichen ist so, als zwei Motoren nur anhand ihrer Drehzahl zu vergleichen... Wenn du bei nem 1,2-Liter Fiesta mit 3000 Touren drauftrittst bewirkt das deutlich weniger als wenn du es bei einem GT-R mit 3000 Touren tust... trotz gleicher "Taktrate". ;)
 
Also ich habe bei Bratwell-EP gute Erfahrungen mit der Hitzeentwicklung gemacht
So laesst sich mein 12 Kerner komplett passiv kuehlen
 
Ob man jetzt nun Haswell oder Broadwell nimmt dürfte egal sein :D

Da Broadwell Energie effizienter ist, würde ich die neuere CPU nehmen, auch wenn die aktuell mehr kostet -- das sollte sich aber bald einpendeln.
Noch besser wäre es aber die schrottreife Plattform zu überspringen und auf den neuen Sockel zu warten. :daumen: :D
 
Ob man jetzt nun Haswell oder Broadwell nimmt dürfte egal sein :D

Wenn man wirklich die Plattform in Betracht zieht ists nur davon abhängig was man schon hat.
Wer schon nen Haswell-E hat braucht keinen Broadwell es sei denn man rüstet von 6 auf 10 Kerne hoch oder ähnliches, wer neu kauft nimmt selbstverständlich das neuere Modell.
 
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