Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

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Nein bekommt die Telekom nicht. Nicht überall wird der Ausbau subventioniert . Immer das schimpfen auf die böse böse Telekom . Heult doch weiter und sobald Telekom ausgebaut hat rennt doch zu 1&1 , weil dann wollen wieder alle massiv sparen und keiner weiß was von einem Ausbau. Glaubt ihr daran das sich das trägt über die Gebühren die zB 1&1 an die Telekom für die Miete entrichten muss ? Wohl kaum .
Ständig am maulen und dann zum billigsten rennen. Telekom baut aus, bringt Innovationen usw und darf als dank an so weichbirnen wie 1&1 vermieten , wo alle diejenigen hinrennen die hier am lautesten bellen! Wo liegt hier nun der Denkfehler?

Das stimmt so nicht.. Die Telekom bekommt IMMER Staatliche Subventionen.. Auch wenn sie nachweisen müssen, was sie ausbauen.. Dank der Telekom haben wir aber auch seit 20 Jahren Stillstand. Und auch wenn du es nicht hören Magst: VecToring ist eine Einbahnstraße und Marktschädigend.. Nicht umsonst setzen 90% der Welt auf FTTH/B. Man sieht hier nur mal wieder, dass du nur Subjektiv Argumentieren kannst, es dir aber an Objektivität mangelt.

Telekom-Deutschlandchef : Netzausbau stärker öffentlich fördern - computer_nt - Berliner Morgenpost

Zitat: Es gibt kein Geschäftsmodell dafür, wie entlegene kleine Dörfer mit 50 Megabit über das Festnetz erschlossen werden können», meinte der Manager.

Allerdings muss man sich hier ernsthaft fragen, ob ein Gewinnorientiertes Unternehmen wirklich einen für Deutschland lebenswichtigen Ausbau vornehmen soll.. Div Kleinstädte und Gemeinden haben ja bewiesen, dass man Akktraktiv ausbauen kann..
 
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Naja die Telekom ist halt ein privatwirtschaftliches Unternehmen von dem solide Zahlen und Renditen erwartet werden. Das beisst sich mit dem Anspruch auch wirtschaftlich weniger attraktive Zonen zu erschließen.
Manche Zukunftsaufgaben müssen einfach staatlich wahrgenommen werden oder eben auch gesetzlich erzwungen werden, dazu gehört der Ausbau der Glasfasertechnik genauso wie der Bau vom neuen Stromtrassen. Wenn man nur auf kurzfristige Gewinninteressen oder quängelnde Wutbürger hört, dann wird man schnell technisch so abgehängt, das Zukunftssektoren sich einfach wo anders ansiedeln.
 
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Und auch wenn du es nicht hören Magst: VecToring ist eine Einbahnstraße und Marktschädigend

Ohne Glasfaserausbau kein Vectoring. Im Endeffekt ist Vectoring somit ein Schritt des Glasfaserausbaus. Mal ganz davon abgesehen, dass Huawai und auch Alcatel weiterhin daran arbeiten, noch mehr aus den Kupferkabeln herauszuholen.

Nicht umsonst setzen 90% der Welt auf FTTH/B.

Steht wo?
 
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Ohne Glasfaserausbau kein Vectoring. Im Endeffekt ist Vectoring somit ein Schritt des Glasfaserausbaus. Mal ganz davon abgesehen, dass Huawai und auch Alcatel weiterhin daran arbeiten, noch mehr aus den Kupferkabeln herauszuholen.



Steht wo?

Schau dir die FTTH Ranglisten an ;) Und nein ist es nicht.. Faktisch muss man bei jedem mal Straße Aufmachen, Glasfaser Reinwerfen..
Ich erkläre es dir mal ganz einfach: Vectoring wird so lange genutzt, bis man nichts mehr rausquetschen kann.. Glasfaser von der Telekom funktioniert nur per Gesetz.. Und das ist Marktschädigend. Und ja länger man mit dem Ausbau wartet, desto teurer wird er.. Stromtrassen, Gasnetze und Wassernetze sollte man ja auch nicht von Privat ausbauen lassen..


Hierzu: https://netzoekonom.de/2015/01/12/deutschland-faellt-im-breitband-wettbewerb-weiter-zurueck/
 
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Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Schau dir die FTTH Ranglisten an ;)

Ich wüsste gerne woraus du schließt dass 90% der Welt auf FTTH setzen.

Und nein ist es nicht..

Doch ist es. Im Zuge des Vectoring Ausbaus sind im letzten Jahr 10000 km neue Glasfaserkabel verlegt worden. Bei uns in der Stadt waren es 50km, und zwar nicht, weil man die Straßen sowieso aufreißen musste.
Unser Haus ist dadurch "nur" noch 250 m vom nächsten Glasfaserkabel entfernt.
 
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Ich wüsste gerne woraus du schließt dass 90% der Welt auf FTTH setzen.



Doch ist es. Im Zuge des Vectoring Ausbaus sind im letzten Jahr 10000 km neue Glasfaserkabel verlegt worden. Bei uns in der Stadt waren es 50km, und zwar nicht, weil man die Straßen sowieso aufreißen musste.
Unser Haus ist somit "nur" noch 250 m vom nächsten Glasfaserkabel entfernt.

Ja, und diese "nur" 250m werden noch reichen, in absehbarer Zeit aber nicht mehr und dann darf noch mal gebuddelt werden. Also warum nicht gleich richtig machen?!

Und der Rest der Welt setzt auf Glasfaser. USA, Südkorea, Russland, Nordeuropa.. Vll Afrika noch nicht, die haben größere Probleme. Aber der Rest der zivilisierten und halbwegs wohlhabenden Länder setzt auf FTTH/FTTB wenigstens und bietet auch überwiegend symmetrische Tarife anstatt kastrierten Upload.
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Ja, und diese "nur" 250m werden noch reichen, in absehbarer Zeit aber nicht mehr und dann darf noch mal gebuddelt werden. Also warum nicht gleich richtig machen?!

Wir oft soll ich das denn noch erklären?
Die Telekom und die Stadt Stolberg haben bei uns gemeinsam den Ausbau der Internetzugänge auf die Beine gestellt. Der Ausbau bis an die Verteilerkästen gestaltet sich dabei relativ unproblematisch. 50 km Glasfaser sind dafür verlegt worden.
Bis in die Häuser zu bauen ist aber unweit schwieriger und vor allem teurer. Bei uns stehen viele Altbauten die nicht direkt an die Straße grenzen. Bei meinem Haus sind es acht Meter Hof die zwischen Straße und Haus liegen.
Die Kosten für einen FTTH Ausbau im gesamten Stadtgebiet wären explodiert. Etwas, dass sich unsere Stadt mit ihren klammen Kassen nicht hätte leisten können. Trotzdem haben aber nun 25.000 Leute, die vorher 1.000-6.000 kbit Leitungen hatten 50.000-100.000 kbit.

Es wird Zeit, dass ich bei dieser Erklärung auf Copy & Paste setze....
 
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Wir oft soll ich das denn noch erklären?
Die Telekom und die Stadt Stolberg haben bei uns gemeinsam den Ausbau der Internetzugänge auf die Beine gestellt. Der Ausbau bis an die Verteilerkästen gestaltet sich dabei relativ unproblematisch. 50 km Glasfaser sind dafür verlegt worden.
Bis in die Häuser zu bauen ist aber unweit schwieriger und vor allem teurer. Bei uns stehen viele Altbauten die nicht direkt an die Straße grenzen. Bei meinem Haus sind es acht Meter Hof die zwischen Straße und Haus liegen.
Die Kosten für einen FTTH Ausbau im gesamten Stadtgebiet wären explodiert. Etwas, dass sich unsere Stadt mit ihren klammen Kassen nicht hätte leisten können. Trotzdem haben aber nun 25.000 Leute, die vorher 1.000-6.000 kbit Leitungen hatten 50.000-100.000 kbit.

Es wird Zeit, dass ich bei dieser Erklärung auf Copy & Paste setze....

Ja jetzt denk doch mal nach. Die 8m bis zum Haus wird man so oder so buddeln müssen. Das wird noch MEHR kosten. Hätte man das gleich gemacht, wären die Kosten zwar hoch und man müsste die am Stück zahlen, aber danach wäre Ruhe mit dem Ausbau!
Die Leute haben aktuell 50-100mbit/s. Klasse. In 10 Jahren meckern die ersten dann das es nicht reicht, der Standort wird uninteressant (sowohl für Unternehmer als auch für Privatleute die das nutzen wollen).
Versteh doch das es einfacher und billiger ist das ganze gleich richtig zu machen, anstatt auf mehrere Stufen aufzuteilen *facepalm*
Deine Stadtverwaltung muss doch verstehen das es nicht gut ist, es so zu machen. Die denken wohl - nach mir die Sinnflut, egal was da noch kommen mag, bin dann in Rente etc...

Und nicht jeder wohnt in einem Eigenheim mit fettem Grundstück und weit weg von den Straßen und Nachbarn entfernt.
"Mietskasernen" wie die hier liebevoll genannt wurden, sind weit schneller und günstiger pro Person auszubauen.
Ich hab das übrigens mitgemacht, in Chemnitz. Da wurde FTTH verlegt. 5 Häusereingänge mit je 12 Wohnungen waren über 2 Tage ausgebaut. Die sind aussen am Balkon entlang, haben die Wand durchgebohrt und das Kabel reingezogen. 30min pro Wohnung + den Dreck wegräumen, Baulärm etwa 12h insgesamt (ab da waren die schon zu weit um die zu hören). Und solche Hütten stehen da reihenweise, das ganze Gebiet ist innerhalb 2 Wochen mit 4-5 Bautrupps erledigt.

P.S. das hat mich nicht davon abgehalten, auszuziehen (aus der Stadt) - die ist tot, da hilft Glasfaser auch nicht weiter.
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Du begreifst es nicht, oder?
Wenn unserer Stadt kein Geld hat um FTTH mitzutragen, dann hat sie kein Geld. Und da macht es absolut Sinn, den Ausbau schrittweise zu machen.
Das ist vollkommen üblich.
Deine utopischen Träumerein von FTTH für alle sind und der Realität nun mal nicht so einfach durchzuführen, wie du es gerne hättest.
Dieses Thema ist vielschichtig, komplex, es gibt viele Dinge, die dort mit hineinspielen und der gesamte Ausbau ist vor allem eines: verdammt teuer.
Es tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber es liegen nicht irgendwo etliche Milliarden Euro herum, die keiner braucht, und die in den FTTH Ausbau gesteckt werden können, damit in den nächsten, sagen wir, 5 Jahren das ganze Land mit FTTH versorgt ist. So einfach ist es nun mal nicht.

Ich bin schon sehr gespannt, wenn du mal ein Haus baust. "Och, ich habe die Handwerker ja einmal da, also baue ich mir direkt eine Villa, damit ich für später gerüstet bin. Das Geld reicht zwar nicht, aber egal. Ich habe die Handwerker ja einmal da...."
Äh, ja genau. So einfach läuft das alles...
 
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Du begreifst es nicht, oder?
Wenn unserer Stadt kein Geld hat um FTTH mitzutragen, dann hat sie kein Geld. Und da macht es absolut Sinn, den Ausbau schrittweise zu machen.
Das ist vollkommen üblich.
Deine utopischen Träumerein von FTTH für alle sind und der Realität nun mal nicht so einfach durchzuführen, wie du es gerne hättest.

Die Stadt muss verstehen das sie noch mehr draufzahlen wird, wenn es wieder "brennt".
Bei so was kann ruhig der Bund einspringen, man kann nicht alles auf die Gemeinden, Städte & Kommunen abwälzen, denn die haben das Geld nicht. Das geht nur von ganz oben.
Deine Stadt hat jetzt kein Geld und wird beim nächsten Ausbau wieder keinen haben. Also wünsch ich dir schon mal viel Spaß wenn du so lange in der Stadt lebst, das dir da deine 100er Leitung mit Vectoring nicht ausreicht und wieder dieselbe Situation entsteht wie vorher.
Für mich gehört Glasfaser genau so zur Grundversorgung wie Strom&Wasserleitungen, Straßen, Zugschienen usw. Hat man die nicht, fällt der Standort richtig hart zurück. Und in den nächsten Jahren wird der Bedarf an schnellen Leitungen extrem steigen (was mit dem Umstieg auf 4K, Onlinestreaming und allgemein immer größer werdenden Datenmengen zusammenhängt). Meine Kollegen die als Content Creator verschiedener Arten (Youtuber, Livestreamer, Videoeditor usw.) sind fast alle gezwungen worden, umzuziehen. Ihre Briefe an die Stadtverwaltungen & Kommunen blieben unbeantwortet im besten Fall, im schlimmsten hat man sie höflich zum Teufel geschickt. Einige sind der Aufforderung auch gefolgt und leben in den USA mittlerweile. Und das alles weil sie keine vernünftige Leitung bekommen die bezahlbar ist für 1 Person an einem etwas entfernteren Ort.
Überleg mal was im Jahr 2000 war. Da war man mit 1mbit/s schon gut, mit 6mbit/s war man königlich ausgestattet. Heutzutage mit 6mbit/s ist man angeschissen, mit 1mbit/s - kann man gleich erhängen, denn nahezu alles ausser E-Mails checken übersteigt schon die Kapazität der Leitung.
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Es tut mir wirklich leid dir das mal so offen sagen zu müssen: Offensichtlich hast du überhaupt keine Ahnung von Planung, Kalkulation, Finanzierung, Bauen im öffentlichen Wesen usw. Anders ist diese Sichtweise nicht zu erklären.
Und eine Stadt hat einen Haushalt. In diesem Haushalt muss ALLES berücksichtigt werden, wirklich alles. Aber hey, natürlich kann man die Modernisierung des Sportplatzes für die nächsten Jahre hinten anstellen. Es gibt ja nichts Wichtigeres, als schnelles Internet. Sollen sich halt auch weiterhin die Kinder ihre Knochen auf Ascheplätzen kaputt machen. Da stimmt dir bestimmt jeder Einwohner zu. Also liebe Gemeinden, Städte, Länder. Kratzt euer nicht vorhandenes Geld zusammen und investiert in FTTH. Alles andere ist unwichtig
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Weiß auch nicht was das soll. Hier wird geheult für nichts. Telekom ist ein Wirtschaftsunternehmen was Geld verdienen muß und nicht nur verbrennen kann. Du kannst davon ausgehen das in solch Ausbaukalkulationen sowas wie wie billig Anbieter die die Telekom zwangsläufig mitbedienen muss mit einfließt. Dann habt doch mal ein paar Euro übrig und zahlt mehr, geht zur Telekom oder zu einem lokalen Anbieter der aufbauen könnte. Aber näää , wir wollen ja alle sparen und wollen nur 10 Euro zahlen! Merkt ihr Heulbojen noch was? Eure Denkweise passt garnicht .
Ihr wollt nichts für ein Produkt bezahlen , aber prangert die Telekom wegen dem Ausbau an ? [emoji23] lächerlich
 
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Weiß auch nicht was das soll. Hier wird geheult für nichts. Telekom ist ein Wirtschaftsunternehmen was Geld verdienen muß und nicht nur verbrennen kann. Du kannst davon ausgehen das in solch Ausbaukalkulationen sowas wie wie billig Anbieter die die Telekom zwangsläufig mitbedienen muss mit einfließt. Dann habt doch mal ein paar Euro übrig und zahlt mehr, geht zur Telekom oder zu einem lokalen Anbieter der aufbauen könnte. Aber näää , wir wollen ja alle sparen und wollen nur 10 Euro zahlen! Merkt ihr Heulbojen noch was? Eure Denkweise passt garnicht .
Ihr wollt nichts für ein Produkt bezahlen , aber prangert die Telekom wegen dem Ausbau an ? [emoji23] lächerlich

Wir wollen was bezahlen, aber auch faire Preise haben.
Glaub mir, ich könnte in 1-2 Wochen 1gbit/s symmetrisch haben. Dann zahl ich meine 650€ jeden Monat, dazu ne deftige 4stellige Summe einmalig und hab den Vertrag noch 36 Monate an der Backe. Und das ganze bestimmt nicht von der Telekom, denn bei der war ich schon - die haben mir abgesagt.
Ich seh es aber nicht ein, 10x so viel zu zahlen wie die Leitung mit dem entsprechenden Tarif kosten sollte (und auch kostet).
Also schön mal den Ball flach halten mit "wir wollen nichts bezahlen". Zwischen dieser Aussage und der unermesslicher Gier der Telekom, die auf dem Rücken der Kunden und des ganzen Landes (da hier quasi eine Monopolstellung der Telekom existiert!) ausgetragen wird, da gibts nen kleinen und feinen Unterschied.

Ich bin mittlerweile so weit, das ich nie wieder eine Leitung der Telekom nutzen werde und lieber umziehe bzw mir was von einem anderen Anbieter legen lasse, als dem Saftladen auch nur einen Cent (selbst über einen Resale-Tarif!) zukommen zu lassen.
Dank der rosa Terroristen haben wir hier in 20 Jahren nix erreicht ausser unsere Kupferleitungen bis zum letzten cm auszunutzen um noch mehr Geld aus den Kunden zu pressen. Und dann besteht der Saftladen auch noch auf einem Monopol für ihre VDSL(Vectoring) & FTTH-Anschlüsse, um noch mehr Geld rauszupressen und die Monopolstellung auszunutzen. So was brauchen wir hier nicht. Hoffentlich kriegen wir mal ein paar frische, jüngere Politiker nach oben, die dem Problem genau so viel Aufmerksamkeit schenken wie dem Panzer&Waffenverkauf oder der Kriegen überall wo man seine Waffen hinstecken kann...
 
Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Hoffentlich kriegen wir mal ein paar frische, jüngere Politiker nach oben, die dem Problem genau so viel Aufmerksamkeit schenken wie dem Panzer&Waffenverkauf oder der Kriegen überall wo man seine Waffen hinstecken kann...

Oh, unser Bürgermeister ist 36. Ihm ist die Initiative zu verdanken, dass wir Stolberger nun in der gesamten Stadt, im Gegensatz zu vorher, schnelles Internet haben. Nur müssen die Finanzen der Stadt konsolidiert und Ausgaben für andere Bauprojekte einkalkuliert werden (Straßen, Kindergärten, Schulen, Sportplätze....) Und dadurch war Vectoring in Kooperation mit der Telekom ein tragbarer und finanzierbarer Kompromiss.
Du siehst: So einfach ist das alles gar nicht, wie es sich in der Theorie anhört.
 
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Wo haben die ein Monopol auf vdsl ??? Das einzige Monopol ist der Hybrid Tarif . Da wollte 1&1 ran und es wurde von der Bundesnetzagentur abgelehnt. Ansonsten muss Telekom die reseller mit versorgen. Frag mich wo du bei der Telekom für einen stink normalen Anschluss das 10 fache zahlst.
 
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Ohne Glasfaserausbau kein Vectoring. Im Endeffekt ist Vectoring somit ein Schritt des Glasfaserausbaus. Mal ganz davon abgesehen, dass Huawai und auch Alcatel weiterhin daran arbeiten, noch mehr aus den Kupferkabeln herauszuholen.

Das ist technisch falsch.

FTTH führt zu einem ganz anderen Netzaufbau. Alle teuren Outdoor-DSLAMs mit samt ihrer Anbindung werden nutzlos wenn man erst auf FTTH setzt. Denn FTTH ermöglicht viel längere Leitungen durch die auf die DSLAMs dann wieder verzichtet werden kann. Zumal DSLAMs als solche sowieso unnötig werden, wenn dann braucht man eher LWL-Ethernet Switches.

Man baut also heute Infrastruktur die man Morgen nicht mehr braucht.

Das einzige was man (teilweise) weiternutzen kann sind die Leerrohre aber auch nur dann wenn sie ausreichend dimensioniert werden.

Jede kupferbasierende Technologie die über konventionelles VDSL (oder sogar ADSL 2) hinausgeht ist technisch eine Sackgasse. Der schrittweise LWL Ausbau ist vielleicht auf Backbone-Ebene Möglich aber bei den Teilnehmeranschlüssen nicht. Das verstehen gewisse Manager bei der Telekom aber anscheinend nicht oder es ist ihnen egal weil sie nicht langfristig denken.

Jeder Zwischenschritt hin zum FTTH Ausbau verursacht langfristig vermeidbare Kosten. Man baut heute eine Infrastruktur auf die morgen wieder veraltet ist- obwohl man genauso gut gleich auf die Endlösung setzen könnte. Der FTTH Ausbau mag teuer sein aber er ist langfristig alternativenlos.

Ist eine (ordentliche) FTTH Infrastruktur erst vorhanden lässt sich die Geschwindigkeit alleine durch billige Aufrüstung der Endgeräte fast bis in die Unendlichkeit erhöhen.

Weiß auch nicht was das soll. Hier wird geheult für nichts. Telekom ist ein Wirtschaftsunternehmen was Geld verdienen muß und nicht nur verbrennen kann. Du kannst davon ausgehen das in solch Ausbaukalkulationen sowas wie wie billig Anbieter die die Telekom zwangsläufig mitbedienen muss mit einfließt. Dann habt doch mal ein paar Euro übrig und zahlt mehr, geht zur Telekom oder zu einem lokalen Anbieter der aufbauen könnte. Aber näää , wir wollen ja alle sparen und wollen nur 10 Euro zahlen! Merkt ihr Heulbojen noch was? Eure Denkweise passt garnicht .

Das stimmt allerdings- der Konkurrenzkampf im eigenen Netz führt für die Telekom zu geringeren Ausbauanreizen. Der Wettbewerb führt nur dort zu mehr Netzausbau wo es Konkurrenz zu den Kabelanbietern gibt.

Ein weiteres Problem ist das die Telekom langsame Anschlüsse (zu) billig hergeben muss um konkurrenzfähig zu bleiben. Sie kann darüber nicht den Ausbau finanzieren.
 
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Oh, unser Bürgermeister ist 36. Ihm ist die Initiative zu verdanken, dass wir Stolberger nun in der gesamten Stadt, im Gegensatz zu vorher, schnelles Internet haben. Nur müssen die Finanzen der Stadt konsolidiert und Ausgaben für andere Bauprojekte einkalkuliert werden (Straßen, Kindergärten, Schulen, Sportplätze....) Und dadurch war Vectoring in Kooperation mit der Telekom ein tragbarer und finanzierbarer Kompromiss.
Du siehst: So einfach ist das alles gar nicht, wie es sich in der Theorie anhört.

Jetzt fehlen aber ganz oben noch solche Leute. Dein Bürgermeister kann nicht weiter als seine Stadtgrenzen was bewegen, in der nächsten Gemeinde nebenan endet seine Zuständigkeit.
Hätten wir im Bundestag etc. auch Leute die Internet nicht fur eine "Neuheit" halten und keinen Plan davon haben, wären wir da deutlich weiter - weil die Leute ganz oben über entsprechende Beträge verfügen und eine deutlich höhere Reichweite haben als eine Stadt.
Man muss sich dafür einsetzen und Gelder einplanen. Städte und Gemeinden die mit einem Bein schon pleite sind und jetzt noch die Flüchtlinge aus eigener Tasche unterbringen sollen, haben doch gar keine Kohle für solche Späße, da muss man den Bund treten dafür.
 
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Laut Telekom nicht. Dort wird betont, dass Vectoring ein Teil des Glasfaserausbaus ist (siehe 10.000 km neu verlegte Kabel in 2015)

Die Telekom sagt viel wenn der Tag lang ist- man will sich ja nicht selbst als rückschrittlich darstellen und mit "Glasfaser" lässt sich gut werben ähnlich wie mit "LED TVs" usw.

Ganz falsch ist es ja auch nicht- natürlich werden neue Glasfaserkabel verlegt. Etwa zur Anbindung neuer DSLAMs. aber das sind Leitungen die man nicht mehr braucht wenn man dann auf FTTH setzt. Genauso wie man die DSLAMs dann nicht mehr braucht.

Wenn man unter "Glasfaserausbau" FTTH versteht ist die Aussage falsch. Wenn man aber das verlegen neuer Glasfaserleitungen versteht dann ist sie richtig.

Dereinst wird man sich an VDSL-Vectoring erinnern wie heute an OPAL...
 
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Breitbandausbau: Telekom resümiert und beklagt teure Glasfaserverlegung

Ich wüsste nicht, warum man die Leitungen nicht weiterverwenden könnte.

Hätten wir im Bundestag etc. auch Leute die Internet nicht fur eine "Neuheit" halten und keinen Plan davon haben, wären wir da deutlich weiter

Könnte durchaus sein. Aber das werden wir wohl nie erfahren.
 
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