Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

Und die gleiche Telekom hätte das als Post auch gemacht, wenn die gleichen Umstände geherrscht hätten.
Heute gibt es aber Konkurrenz, die Kabelanbieter haben zwar ein Shared-Medium, aber bieten mit Business-Verträgen zugesicherte Leistung. Gäbe es beim Monopol nicht, da wäre dann ISDN noch Stand der Technik, mit Kanalbündelung und Datenübertragung über den D-Kanal.
Was ich vergessen habe: Wird nach Zeit abgerechnet, wäre dann wieder so, dass man die Verbindung trennt, weil es sonst nicht bezahlbar ist.

Siehste, damals wie heute eine bescheuerte Idee... Von daher darf man denen zurecht vorwerfen ihre Vormachtstellung missbraucht zu haben und uns über Jahre das Kupferkabel ausbauen zu lassen. Das Monopol und die Regierung waren ja gerade das Problem.
 
Siehste, damals wie heute eine bescheuerte Idee... Von daher darf man denen zurecht vorwerfen ihre Vormachtstellung missbraucht zu haben und uns über Jahre das Kupferkabel ausbauen zu lassen. Das Monopol und die Regierung waren ja gerade das Problem.

Die hätten das in mehrere Firmen aufspalten sollen, so wie die z.B. auch die Kabelnetze abgeben musste (als Telekom AG). Das Hauptproblem ist aber weiterhin, dass
a) aufwendige Verfahren für den Ausbau notwendig sind und
b) überirdische Leitungen nicht gewünscht sind, aber viel günstiger wären und zusätzliche Ausfallsicherheit bieten würden.
 
Ja es gibt auch Leute die freiwillig irgendwo in der Antarktis wohnen.
Bei Dir ist irgendetwas ganz schlimm verschoben.
Wir reden von DEUTSCHLAND, nicht Nowaja Semlja.
Die meisten Menschen wollen da aber nicht wohnen.
Doch, die meisten Menschen wollen da wohnen, in Deuschland auf dem Land.
Das gleiche mit dem Internet - einige wollen nicht, die meisten schon.
Rhetorischer Nonsens.
Dreh das wie du willst,
Ich drehe gar nichts, ich zeige Dir die Realität.
DU biegst Dir die Realität zusammen, wie DU willst.
Geht das nicht in Deine Holzneuronen?
die Nutzerzahlen bei allen Plattformen im Netz explodieren, die Datenmengen explodieren,
Na und?
Das geht auch mit 50 oder 200 Mbit/s.
Ich kenne etliche Beispiele.
bald haben wir hier 8K-Glotzen und entsprechenden Content,
Nein, haben wir nicht.
Es gibt nicht mal verbreitet Full HD TV, die senden fast alle 720p.
Einen 8K Sender gibt es gar nicht, die 4k kann man an einer Hand abzählen.
DU biegst wieder, wie DU es brauchst.
Wer das nicht will kann in nem Dorf zwischen Kühen und Pferden entspannen, da sagt keiner was gegen.
Ignoranz in Höchstform.
Geh mir weg mit Fußball und Malle. Es gibt viele andere Sachen die man zur Entspannung macht und ich kann nicht mal mit meinen Kumpels MTB fahren weil die halt aus mehreren Haushalten kommen.
DU biegst Dir die Realität zusammen, wie DU willst.
DU bist nicht der Nabel der Welt.
Punkt.
Der ONU will Fußball und Saufen am Strand.
alles was man braucht um vom HomeOffice vernünftig abzuschalten ist abgeschafft oder so massiv eingeschränkt das es nicht zum abschalten taugt da man sich nur noch aufregen will.
Beschränkter Horizont und so ... .
Was interessiert mich da die Bundesliga im allgemeinen und irgendwelche Spieler im besonderen?
DU bist nicht die Mehrheit.
Auch wenn man Oper und Theater mag und klassische Musik - alles dicht.
CD, DVD, Blueray und Youtube alles dicht?
Glasfaser ist kein Luxus.
Dein Starrsinn ist schon sagenhaft,
Stink normales 1Gbit/s.
Das ist NICHT stinknormal, trifft aber wieder auf Holz.
Warum vergleichst du eine recht billige und einfache Dienstleistung (aka Internetzugang vom einem Anbieter mieten) mit nem Sportwagen?
Weil Du es sonst nicht begreifst und weiter rumphantasierst?
Grundversorgung hat mit dem Internet hier leider nichts zu tun und die Politiker wollen eine garantierte Bandbreite nicht in die Grundversorgung aufnehmen
Warst Du die letzten 5 Jahre bewußtlos?
Und das ist finanzieller Unfug, gerade in solch bekloppten Zeiten wie jetzt wo die Wirtschaft ins Klo runtergespült wird und die Staaten sich massiv verschulden.
Ja, Corona bringt vieles ansTAgeslich, was früher im Verborgenen schlummerte.
Was heißt denn hier "Gebashe"?
Soll ich Dir Dein Rumgepöbel gegen die Landbevölkerung auch noch vorlersen oder kannst Du kein Englisch?
Sie WOLLEN nicht nahe an einem Flughafen oder einem großen Bahnhof leben, sie haben sich ganz klar und freiwillig dagegen entschieden.
Wie, sorry, beschränkt ist dein Geist eigentlich?
Die Leute wohnen zum Teil seit hunderten von Jahren dort.
Warum sollten sie in einen Hektikhaufen von Stadt ziehen?
Und sie haben sich dafür entschieden an Orten zu leben wo Infrastruktur sich NICHT lohnt.
Dafür gibt es eine GRUNDversorgung - trifft wieder auf Holz.
DB reduziert Strecken und hinterlässt verwüstete Bahnhöfe.
Und was ist das Ergebnis: Autos in den Städten bis zum Lungekollaps.
Banken ziehen sich zurück aus der Pampa und nehmen sogar ihre Geldautomaten mit wenn sie sich nicht lohnen.
Die Dauerverbrecher das Kapitalismus.
Und jetzt sollen wir denen Glasfaser hinlegen und das mit Förderungen? Nope, dafür hab ich die Politiker hier nicht gewählt das sie mit in irgendwelche Landschaften Millionen verbuddeln. Das kann die lokale Bevölkerung selbst tun wenn sie es unbedingt dort haben will wo es finanziell sich niemals rechnet.
Du willst es nicht begreifen.
Mich interessieren die elektromagnetischen Wellen nicht unbedingt, ich muss nicht wissen wie eine 4G+ Antenne funktioniert, wie sie angebunden ist, wie sie abstrahlt etc.
Elfte Klasse Physik und E-Technik in der Berufsschule bei mir.
Aber davon hast Du sicher noch nichts gehört.
Ich muss nur genug wissen um zu verstehen was ich mit der Technologie da machen kann.
Mich interessiert auch die Technologie in meiner CPU recht wenig, mich interessieren die Ergebnisse.
Genau deswegen begreifst Du ja auch die Abschattung nicht:
cryon1c hier hab ich in der Innenstadt manchmal Ecken wo ich auf 3G falle.

Und besuche irgendwann mal Madeira,
Madeira interessiert mich nur bei Flüssigkeiten.

Bandbreiten oberhalb von 16 MBit sollen Luxus sein?
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Wir redeten von Gigabit/s ... .
Warum sollte das der Normaluser bezahlen?
Weil die Mehrheit (Niedrigtarife) die Minderheit (Hochtarife) finanziert und möglich macht.
Der kann ja immer noch eine niedrigere Geschwindigkeit für weniger Geld buchen..
Wo gibt es denn DSL für 5.- EUR / Monat?
Aber die PowerUser mitzunehmen, macht natürlich Sinn, schließlich zahlen die deutlich mehr.
Das macht gar keinen Sinn, da sie die Minderheit sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir redeten von Gigabit/s ... .
Weil die Mehrheit (Niedrigtarife) die Minderheit (Hochtarife) finanziert und möglich macht.
Wo gibt es denn DSL für 5.- EUR / Monat?
Das macht gar keinen Sinn, da sie die Minderheit sind.

Bei derartiger Infrastruktur ist es immer eine Quersubventionierung.
Ich fahre auch selten Bahn und muss trotzdem alle Strecken über Steuern mitfinanzieren.
Jemand, der wenig Datenverkehr erzeugt zahlt bei DSL auch den gleichen preis wie jemand, der dauerhaft die volle Bandbreite nutzt.
 
Ihr habt doch ne Panasonic Lumix GH5 in der Redaktion.
Nimm die mal mit heim, filme 1-2 Reviews mit ordentlichen Einstellungen und sende das dann zu den Kollegen für Videoschnitt. Dann sehen wir mal ob 4-5MBit/s nicht einschränken, wenn die Daten erst nach etlichen Stunden beim Kollegen ankommen :)

Was sollte ich bei mir zu Hause filmen? Und wieso sollte ich es Willi zusenden, wenn die Kamera sowieso wieder in die Redaktion muss, wo er sitzt? Und selbst wenn es hier plötzlich Cams und Motive regnet: Wieso sollten zeitkritische Daten überhaupt in einer besseren Qualität als für Youtube nötig ist übertragen werden? In unserem vergänglichen Tätigkeitsfeld macht es nicht einmal Sinn, das Rohmaterial aufzuheben, da brauche ich garantiert keine 4K-RAW-Formate unsortiert irgendwem zuzuschicken, nur damit der dann die Hälfte wegschmeißt und das verbleibende auf ein Zehntel der Datengröße eindampft.

Auf der DVD der 07 sind sieben Videos drauf (Vollversion ab18 => nur indirekt über Download => viel Platz frei), sechs davon sind in der Redaktion entstanden und die Durchschnittsgröße liegt bei 560 MB. Auch wenn ich meine Leitung nicht als gut geeignet für Video-Uploads bezeichnen würde: Das kann ich in 20 Minuten hochladen; das Schneiden dürfte länger dauern. Und unsere DVD-Qualität ist schon besser als vieles, was man auf Youtube findet.


Ach klar gibt es mehr und mehr Poweruser

Hier für Unitymedia:

Die Kabelanbieter vermarkten hiere höheren Tarife systematisch. Keine Ahnung, wie es damals bei Unitymedia war, aber bei Vodafone sehen die beworbenen Preise derzeit so aus:
50 Mbit/s 19,99 Euro
250 Mbit/s 19,99 Euro
500 Mbit/s 19,99 Euro
1000 Mbit/s 19,99 Euro

Nach 6 Monaten ändert sich das zwar deutlich, dann zahlt man 50-60 Euro für die schnellen Tarife, aber man kann auch jederzeit wechseln und wird bei der Bestellung aktiv dazu angereget, "erstmal" einen höheren Tarif zu nehmen. Ich weiß nicht, wie viele Leute dann tatsächlich umbuchen und bei wie vielen Kunden die Verkaufsmasche aufgeht, aber man kann aus den abgeschlossenen Verträgen nicht auf den Bedarf der Käufer schließen. Diesbezüglich wäre der Durchschnitt der seit zwei Jahren oder länger bestehenden Verträge interessant, der aber meinem Wissen nach nie veröffentlicht wird. Die angebotenen Router sind jedenfalls teilweise noch DOCSIS 3.0, also auf maximal 1.600 MBit/s pro Segment ausgelegt, selbst mit DOCSIS 3.1 sind maximal 10 GBit/s möglich und es die wenigen Hinweise, die man findet, weisen weiterhin auf mehrere 100 Kunden pro Segment hin. Da kann man sich also ausrechenen, wieviel Datentransferrate pro Kopf Abends tatsächlich bereit gestellt/benutzt/gebraucht werden – garantiert keine 400 MBit/s je Haushalt.


Ist ja auch das größte Unternehmen mit Milliardengewinn.

Wer soll denn sonst mehr Geld in den Ausbau der deutschen Internet-Infrastruktur investieren, wenn nicht der größte Konzern in diesem Bereich? BMW? Siemens?

Die Telekom ist nicht so viel größer als Telefonica oder Vodafone, 80 zu 48 zu 44 Milliarden Jahresumsatz. Zusammengenommen sollten Nummer 2 und 3 des deutschen Marktes also sogar deutlich mehr ausbauen können.


State of the Stream April 2020: Valorant and its streamers top the charts, music is having its moment, and streaming hits huge numbers

Hier noch mal mit offiziellen Zahlen, der Bereich ist explodiert, 100% Zuwachs über das Jahr. Ich rede keinen Unsinn, ich sehe wie sich die Welt rasant entwickelt und alles ins Internet auslagert was nun mal BANDBREITE braucht und niedrigen Ping und hohe Stabilität - dafür ist Glasfaser da.

Das Doppelte von nichts ist immer noch nicht viel. ;-)
Und wieso brauchen Streamer eigentlich viel Bandbreite? Da reicht ein Upstream, der dem Downstream der Zielgruppe entspricht und als ich das letzte mal nachgeguckt habe, lagen Streams eher so bei 5-10 MBit/s. Dafür braucht man keine Glasfaser, da reicht sogar antikes SDSl aus dem letzten (je nach Zählweise vorletzen) Jahrzehnt. Für einen Stream, also eine Live-Übertragung muss man auch nicht über höhere Auflösungen, als gesendet werden, oder Schnittrohmaterial zu sprechen.

Zu den Kühen, Pferden, Internetleitungen und Mountainbikern auf dem Land möchte ich übrigens anmerken:
Gegen letztere regt sich zunehmend mehr Widerstand. Und wer nicht bereit ist, sich für sportliche Aktiväten auf seine heiß geliebte Stadt zu beschränken, der sollte auch denjenigen, die außerhalb dieser wohnen und ihn am Wochenende bei seinen Aktiväten tollerieren sollen, ein gewisses Maß an Infrastruktur zugestehen. Sonst sind wir mit Aufteilung ganz schnell an dem Punkt, an dem Städtern die Parkplätze verboten werden sollen, die sie benötigen wenn sie doch mal aus der Stadt rauswollen, während den Landbewohnern die einfahrt in die Städte verwehrt wird, wenn sie doch einmal erweiterte Kulturangebote oder schlicht Zugang zu Fernreisemitteln brauchen.
 
Sonst sind wir mit Aufteilung ganz schnell an dem Punkt, an dem Städtern die Parkplätze verboten werden sollen, die sie benötigen wenn sie doch mal aus der Stadt rauswollen, während den Landbewohnern die einfahrt in die Städte verwehrt wird, wenn sie doch einmal erweiterte Kulturangebote oder schlicht Zugang zu Fernreisemitteln brauchen.
Und nicht nur das.
Man kann auch Leitungen abschalten, Autobahnen blockieren und Klärwerke sperren.
Dann ersticken die Städter in ihrem eigenen, stinkenden Unrat oder verhungern oder verdursten kläglich.

Natürlich machen wir das nicht, weil ich sehr gut mit unseren Städtern auskomme und meine Tochter in der Landeshauptstadt wohnt. ;)
 
Auf der DVD der 07 sind sieben Videos drauf (Vollversion ab18 => nur indirekt über Download => viel Platz frei), sechs davon sind in der Redaktion entstanden und die Durchschnittsgröße liegt bei 560 MB.
Schön, ich habe letztens 3 GB an Bildern hochgeladen. Klar geht das mit tröpfelnden 40 MBit/s Upload, macht aber keinen Spaß und wenn man sowas öfters machen will braucht man entweder ein gutes QoS und sehr viel Zeit oder endlich einen gescheiten Upload.

Meine letzten von YT heruhnter galadenen 4K Videos haben übirgens gut 16 MBit/s inkl. Ton. Und dabei sind weder Bild noch Ton qualitativ wirklich toll.

Für mich sind auch nicht die Limitierungen irgendwelcher Plattformen der heilige Gral, im Zweifel würde ich die Videos in der von mir archivierten Qualität austauschen. Und zwar erst recht dann, wenn ich mit jemand zusammen an einem Videoprojekt arbeite, weil ich mal wieder vor Ort nicht in die Lage war, 4 parallele Erienginsse bei einem Sportevent gleichzieitg aufzunehmen und damit das Videomaterial der Bekannten mit in das fertige Video einfließen soll.

Und wenn man dann gleich dabei ist, könnte ich auch endlich mein Backup-NAS abschaffen und mich bei Backplace und co zu durchaus akzeptabelen Preisen einmieten. Mit max. 40 MBit/s Upload ist das aber ein Krampf und man bindet sich auhc bei Preiserhöhungen über sehr viele Jahre an den Anbieter.

Einen Initialupload von 174 Stunde (wenn ich so lange nicht zu Hause wäre und damit die Leitung nicht selber benötige) ist schlicht unzumutbar. Und das sind nur die 3 TB an eigenen Bildern, die derzeit zusätzlich ext. bei meiner Mutter lagern. Real wären das keine 7,25 Tage Upload sondern eher ein kompletter Monat.

Für einen Stream, also eine Live-Übertragung muss man auch nicht über höhere Auflösungen, als gesendet werden, oder Schnittrohmaterial zu sprechen.
Das mag für künstlich glattgebügelte Spiele-Streams gelten. Die Sportstreams, die der DTB schon nur mit 720p streamt, haben sogar nur 3-4 MBit/s. Entsprechend grausem sehen sie auch aus, außerdem darf man wohl mittlerweile mind. FullHD erwarten.

Aber wenn ein Stream (im Einzelhaushalt, mehr wie ein Kind hat man ja nicht, die Eltern schauen derweil gefälligst max. Online-TV) das einzige ist, was in Deutschland Upload benötigen darf, dann passt das.

Zu den Kühen, Pferden, Internetleitungen und Mountainbikern auf dem Land möchte ich übrigens anmerken:
Gegen letztere regt sich zunehmend mehr Widerstand.
Mittlerwiele beschweren sich die Förster schon über die Anzhal an Wanderen im Wald. Der Wald hat den Tieren zu gehören. Aber gleichzeitig beschweren sich die Verwaltungen von Natuschutzgebieten, dass keine Touristen mehr kommen und Einnnahmen fehlen. Jeder meckert so, wie es ihm gerade passt.

Unsere Nachbargemeinde beschwert sich auch seit Jahren über den zu hohen Auflugsverkehr der Großstädter, tut aber nicht wirklich etwas dagegen.
 
Was sollte ich bei mir zu Hause filmen? Und wieso sollte ich es Willi zusenden, wenn die Kamera sowieso wieder in die Redaktion muss, wo er sitzt? Und selbst wenn es hier plötzlich Cams und Motive regnet: Wieso sollten zeitkritische Daten überhaupt in einer besseren Qualität als für Youtube nötig ist übertragen werden? In unserem vergänglichen Tätigkeitsfeld macht es nicht einmal Sinn, das Rohmaterial aufzuheben, da brauche ich garantiert keine 4K-RAW-Formate unsortiert irgendwem zuzuschicken, nur damit der dann die Hälfte wegschmeißt und das verbleibende auf ein Zehntel der Datengröße eindampft.

Auf der DVD der 07 sind sieben Videos drauf (Vollversion ab18 => nur indirekt über Download => viel Platz frei), sechs davon sind in der Redaktion entstanden und die Durchschnittsgröße liegt bei 560 MB. Auch wenn ich meine Leitung nicht als gut geeignet für Video-Uploads bezeichnen würde: Das kann ich in 20 Minuten hochladen; das Schneiden dürfte länger dauern. Und unsere DVD-Qualität ist schon besser als vieles, was man auf Youtube findet.

Naja denk mal, Corona, HomeOffice, niemand kommt in die Redaktion aber Content will produziert werden. Linus hat das ja auch gemacht, der hat alles daheim gefilmt und Frau war in seinem Fall der Kameramann. Und sie haben ganz bestimmt NICHT die Daten rumgefahren sondern sie einfach direkt hochgeladen. Soweit ich mich erinnern kann hat der Kollege auch 1Gbit/s in seinem Haus. Da hätteste was gefilmt, hättest z.B. 250GB an Videomaterial für n Review z.B. von dem 10900K. Dein Editor sitzt daheim - bei sich daheim, also fix die Dateien rüberschmeißen.

Ich weiß das ihr weder 4k noch 60FPS oder sonstige wirklich hungrige Sachen produziert und auch nicht auf absehbare Zeit euch mit anderen Tech-Youtubern kloppen wollt wegen Videoqualität. Ich schätze diese aber sehr wenn die Produktion professionell gemacht wird und hochwertig ist.


Das Doppelte von nichts ist immer noch nicht viel. ;-)
Und wieso brauchen Streamer eigentlich viel Bandbreite? Da reicht ein Upstream, der dem Downstream der Zielgruppe entspricht und als ich das letzte mal nachgeguckt habe, lagen Streams eher so bei 5-10 MBit/s. Dafür braucht man keine Glasfaser, da reicht sogar antikes SDSl aus dem letzten (je nach Zählweise vorletzen) Jahrzehnt. Für einen Stream, also eine Live-Übertragung muss man auch nicht über höhere Auflösungen, als gesendet werden, oder Schnittrohmaterial zu sprechen.

Zu den Kühen, Pferden, Internetleitungen und Mountainbikern auf dem Land möchte ich übrigens anmerken:
Gegen letztere regt sich zunehmend mehr Widerstand. Und wer nicht bereit ist, sich für sportliche Aktiväten auf seine heiß geliebte Stadt zu beschränken, der sollte auch denjenigen, die außerhalb dieser wohnen und ihn am Wochenende bei seinen Aktiväten tollerieren sollen, ein gewisses Maß an Infrastruktur zugestehen. Sonst sind wir mit Aufteilung ganz schnell an dem Punkt, an dem Städtern die Parkplätze verboten werden sollen, die sie benötigen wenn sie doch mal aus der Stadt rauswollen, während den Landbewohnern die einfahrt in die Städte verwehrt wird, wenn sie doch einmal erweiterte Kulturangebote oder schlicht Zugang zu Fernreisemitteln brauchen.

Bandbreite - je nach dem wohin. Twitch.TV hat eine "max recommended bitrate" von 6000kbps. Youtube hingegen ist komplett offen, man könnte da theoretisch 1Gbit/s reinpumpen - sinnlos aber machbar. Mixer hat 10000kbps.
Man braucht natürlich noch Headroom für alles andere, also will man MINDESTENS die doppelte Bandbreite von der Stream-Bitrate.
Abgesehen davon wollen die Streamer eine stabile Leitung mit geringstem Ping und da ist Glasfaser allem überlegen. Und sie ziehen im Stream auch Spiele und die wollen das in 20 Minuten und nicht in paar Stunden haben. Das ist einfach "Quality of life" das man sich mehr Bandbreite gönnt für schöneres Leben.

Und das sich Widerstand gegen Mountainbiker regt merke ich auf allen Trails aktuell - dutzende Wanderer überall die alles belagern was sie überhaupt besteigen können und motzen rum wenn sie auf MTB-Trails von Mountainbikern erschreckt werden. Das Zusammenleben ist eh nicht einfach, mit Corona ists noch schlimmer.
Keiner sagt das die nicht die Infrastruktur haben dürfen, sie müssen nur verstehen das sich diese dort nicht refinanziert und das andere Leute ungerne ihre Steuern irgendwo in Hintertüpfingen am Abgrund verbuddelt sehen wollen. Das ist überall auf der Welt das gleiche - die Landbevölkerung tauscht Infrastruktur gegen alle Vorzüge vom Landleben. Und wenn sie doch Infrastruktur will, dann ist das richtig teuer weil für n paar Nasen da n paar Kilometer gemacht werden müssen, wo in der Stadt auf der gleichen Distanz vll 500-1000 Leute leben und sie entsprechend die Kosten decken können. Warum die Landbevölkerung hier nicht auf Selbstbeteiligung ausbaut, verstehe ich nicht.
Sie zahlen ja auch sonst dopplelt und dreifach für alles andere - ich laufe ins Kino, die Landbewohner fahren mitm Auto und müssen das auch noch parken usw. Das sind die Kosten für das günstige und ruhige Leben aufm Land, das sehen die Stadtbewohner denke ich mal ähnlich.
Wir fragen die Landbewohner ja auch nicht ob sie uns hier Radwege, Parks oder ähnliches finanzieren :)

P.S. Livestreamer brauchen sich nicht mehr an die Bandbreite der Zuschauer zu richten, da es Transcoding gibt (so heißt die Funktion auf Twitch.TV) - simple Qualitätsauswahl von 360p bis 720p wenn die Source-Qualität 720p 60FPS oder höher ist. Die Zeiten wo die durchschnittliche Bandbreite die Qualität der Streams beeinflusst hat sind vorbei, so kann der Streamer immer mit seinen besten Einstellungen streamen und die Zuschauer stellen sich alles selbst ein wenn sie maximale Qualität nicht sauber reinkriegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
DSL Hybrid ist schon nicht schlecht. So kam ich wenigstens von 6 Mbit/s auf 10-16 (Anfangs, 20-30 Mbit/s), habe leider keinen guten Empfang zum Sendemast. Und gerade bei solchen Geschwindigkeiten ist jedes Mbit/s mehr Gold wert.

Aber zum Glück ist das inzwischen fast 2 Jahre Geschichte und kann seit dem mit FTTH (aber nicht vom Rosa Riesen, von dem gibt es immer noch den gleichen Speed hier) surfen. :daumen:

Mit anderen Anbietern sieht es hier noch schlecht aus, die nutzen in vielen Gebieten auch nur die Leitungen der Telekom und arbeiten sich selbst gerade noch vor, sind dabei aber weiter und schneller als die Telekom Fritzen. :schief:

Stimmt schon, dass ist wirklich besser als garnichts und so hab ich selber manchmal das Glück, dass die Geschwindigkeit auch mal über 10MBit/s geht .... wenn die Telekom nun aber Funk-Zellen als Notlösungen für das ganze Dilemma nutzt, sieht man schnell, was dabei heraus kommt. -> Hoffnungslos überlastete Funkzellen mit denen dann auch keiner was anfangen kann, da ist ein weiterer Ausbau der Infrastruktur die besser & nötigere Lösung.
 
Man braucht natürlich noch Headroom für alles andere, also will man MINDESTENS die doppelte Bandbreite von der Stream-Bitrate.
Nein.
DU biegst Dir die Realität, wie DU sie brauchst.
Das kannst Du nie im Leben belegen.
Keiner sagt das die nicht die Infrastruktur haben dürfen,
Doch - genau einer -> DU.
sie müssen nur verstehen ...
Nein.
Ich muß nicht verstehen, daß ich Deinen überzogenen Lebensstandard mitfinanziere.
Das ist überall auf der Welt das gleiche - ...
Falls Du immer noch die falsche Brille auf hast: es geht um den Telekomnetzausbau in Deutschland.
die Landbevölkerung tauscht Infrastruktur gegen alle Vorzüge vom Landleben. Und wenn sie doch Infrastruktur will, dann ist das richtig teuer weil für n paar Nasen da n paar Kilometer gemacht werden müssen,
Sorry, das ist schon absolute geistige Abwesenheit, was Di hier vorführst.
ich laufe ins Kino, die Landbewohner fahren mitm Auto und müssen das auch noch parken usw.
Du bezahlst halt auch für ein paar Minuten parken etliche Euros.
Wir fragen die Landbewohner ja auch nicht ob sie uns hier Radwege, Parks oder ähnliches finanzieren :)
Weil Du es halt nicht begreifst / begreifen willst.
 
Nein.
DU biegst Dir die Realität, wie DU sie brauchst.
Das kannst Du nie im Leben belegen.

Was soll man da belegen? Die Bitrate beim Livestream?
Da kannste einfach jeden Player auf Twitch.TV aufmachen und guggen was da an Bitrate gesendet wird. Auch Youtube Player hat die Statistiken.
Die Realität ist complex und DU unterschätzt massiv wie hoch der Bedarf bei speziellen Zielgruppen ist und das dieser wächst und nicht schrumpft - die Leitungen hier aber NICHT mitwachsen.


Nein.
Ich muß nicht verstehen, daß ich Deinen überzogenen Lebensstandard mitfinanziere.
Du finanzierst bei mir nichts, ich zahle für meine 500er Leitung 70€ im Monat. Gut, 69,iwas. Das REICHT auch um die Kosten dafür zu decken. Für Glasfaser würde ich auch 150€ zahlen. Weil das verdammt noch mal das einzige Arbeitswerkzeug ist was ich NICHT selbst ersetzen oder reparieren kann.
Und die Landbevölkerung kann auch mal tiefer in die Tasche greifen für IHRE Leitungen die halt mitten in nirgendwo verlegt werden.
Nur weil unser Land nicht so irre groß ist wie die USA oder Russland, heißt das ja nicht das wir hier in jedem Kuhkaff die gleiche Infrastruktur haben müssen wie im Ballungsgebiet.


Falls Du immer noch die falsche Brille auf hast: es geht um den Telekomnetzausbau in Deutschland.
Und falls es dir nicht aufgefallen ist, die WELT ist GLOBAL, die Grenzen sind (normalerweise) OFFEN, man kann sich überall hinbewegen und wir sind hier in einem der reichsten Länder auf dem Planeten, da kann man auch erwarten das HIER mit die beste Infrastruktur existiert und das unsere Nachbarn uns nicht auslachen sondern bewundern. Bei den Autobahnen haben wir diesen Status erreicht, bei den Datenautobahnen - nicht wirklich. Lass dir das noch mal durch den Kopf gehen.
Hier geht es nicht um pure Notwendigkeit, da könnte man auch mit 16Mbit/s ADSL leben. Hier geht es um Lebensqualität, gesparte Zeit und die Tatsache das wir an der Speerspitze sein sollten. Auch um neue Wirtschaftsrichtungen zu erobern braucht man gute Leitungen heutzutage. Einfach weil viele interessante Firmen mit einigen wenigen Leuten in einem Wohnzimmer starten (wie das auch bei uns war - es gab ein Projekt, es gab 2-3 Leute, es hat angefangen und alles war online und mittlerweile sind wir so 70 Leute und die Hälfte arbeitet dauerhaft im Home Office!). Ich weiß wovon ich rede, ohne gutes Internet hätten wir gerade mal 2/3 der Mitarbeiter und müssten die in ein Office stecken anstatt sie in der Welt zu verteilen.

Sorry, das ist schon absolute geistige Abwesenheit, was Di hier vorführst.
Dann gugg mal über deinen Tellerrand. Ich weiß ich bin ein absoluter Poweruser der online und nur online seine Brötchen verdient. Nur das ich nicht alleine bin, dieser Bereich wächst massiv - wir sind aber unsichtbar weil wir gar nicht aus den Wohnungen rausgehen zum arbeiten. Und praktisch ALLE Kollegen die das machen, sitzen in Städten, in relativ großen Städten. Wir haben nur einen Ami der in der Pampa wohnt (und sich zum Haus Glasfaser legen lassen hat weil das Haus einfach mal 5x billiger war als ein vergleichbares in einer dicht besiedelten Gegend!), die anderen sind in LA und New York. HQ ist Tel Aviv. Unser Bulgare sitzt in Sofia und die Liste geht endlos so weiter, nicht nur bei mir sondern bei anderen Firmen auch - z.B. die remote worker bei Restream.io - einer der Kollegen ist in Moskau, ist aus der Pampa dahin gezogen. Ballungsgebiete sind Vorreiter bei neuen Technologien und entsprechenden Leuten die diese entwickeln, umsetzen und auch testen - war immer so und wird auch so bleiben. Warum zum Geier sollte man Glasfaser in der Pampa finanzieren? Da wird ja auch keine Autobahn gebaut, kein neuer Bahnhof mit ICE-Anschluss, kein Flughafen, nichts. Die haben eine schmale Landstraße und fertig.
Das ist nicht abwertend gemeint, ich würde auch gerne mal aufm Land rumeiern und chillen und n Haus haben statt ner Wohnung, ne Garage haben statt mein MTB in der Wohnung zu reparieren und viele andere Vorteile. Ich hab aber die Zivilisation viel zu lieb um das zu tun, es gibt Menschen die es in der Stadt nicht lange aushalten und aufs Land ziehen, ich gönne denen auch ihre Natur, ihre Ruhe, Platz, Frischluft und alles andere. Nur habe ich eine klassische Vorstellung was Landleben ist und was Stadtleben ist. Landleben ist gechillt und hat mit dem digitalen Alltag herzlich wenig zu tun. Kühe und Pferde und Hühner statt Internet-Verteilerkasten und Netflix-Banner. Ich gönne es den Leuten absolut das sie da gechillt leben können - ohne Fahrraddiebstähle und Demos jeden Tag, ohne den ganzen Mist der in Großstädten zum Alltag geworden ist. Das einzige was sie dafür tun müssen - mehr Geld für Sachen ausgeben die halt aufm Dorf sich nicht lohnen. Du hast kein Taxi da in 5min. Du hast keine 5 Bankfilialen, Du hast keinen ICE (oder oft nicht mal nen Regionalzug mehr). Du hast keinen Kino, keine 50 Restaurants bei Lieferando und keinen Flughafen in 30min mit den Öffis erreichbar. Das sind halt die Eigenschaften vom Leben aufm Land.

Du bezahlst halt auch für ein paar Minuten parken etliche Euros.
Ja, nur das ich als Stadtbewohner mich dafür entscheiden kann autofrei zu leben - und das mache ich. Gibt ja Mietwagen wenn man wirklich mal was von A nach B fahren muss. Die Landbewohner haben diesen Luxus nicht, sonst kommen die aus ihrem Dorf nicht raus. Das ist auch der Unterschied zwischen Stadt und Land, man kann es ja auch dabei belassen und nicht versuchen die Leute in der Stadt zu Autofahrern zu machen und die aufm Land zum autofreien Leben bewegen. Genau so wie mit der Dienstleistung Internetanschluss - die sind unterschiedlich zwischen Stadt und Land (meistens). Wer Auto fahren will, zahlt dafür. Wer ne dicke Leitung irgendwo haben will wo die meisten Leute noch nicht mal ne Ahnung haben wo es auf der Karte zu suchen wäre - der zahlt dafür. Nicht wir zahlen, der der die Dienstleistung eben haben will. Wenn ich in der Stadt ne geile Wohnung mit Dachterrasse im Zentrum haben will werde ich auch zahlen - und zwar viel. Das ist aber mein Wunsch und mein Problem wie ich das finanziere. Ich frage da keinen - kannste mir bitte die Penthouse-Bude da oben finanzieren?

Weil Du es halt nicht begreifst / begreifen willst.

Noch mal, da gibt es nichts zu begreifen. Wir haben noch Städte mit Gebieten wo kein vernünftiges Internet vorhanden ist (ne Schande für das Land), aber gleichzeitig wird die Pampa mit subventioniertem Glasfaser vernetzt, das ist doch schief und krumm, vor allem weil in der Stadt wesentlich mehr Leute schneller angeschlossen werden können.
Egal wem ich das erzähle - Israeli, Amerikaner, Kanadier, Russe (wir haben halt Leute aus aller Welt in der Firma) - die sagen mir ganz klar - die Deutschen spinnen. Einst hatten wir mit die beste Infrastruktur mit den Autobahnen, das muss sich auch mit Glasfaser wiederholen, das wir wieder an der Spitze stehen werden. Und dafür ist alles vorhanden - Geld, Technologie, genug Mitarbeiter, genug Firmen die das übernehmen können, gute Voraussetzungen (wir haben hier kaum Erdbeben oder Tornados die Kabel kaputtmachen, wir haben ne sehr einfache Geologie die das verlegen sehr einfach gestaltet etc.). Aber eines fehlt - der Wille der Leute das Projekt zu finanzieren, weil es nun mal privatwirtschaftlich ist und sich für die Firmen lohnen muss. Was soll ich hier also begreifen?
Übrigens, Grundversorgung Internet rein über Privatwirtschaft wird nie ordentlich klappen. Bei Wasser und Energie gibt es ja die Stadtwerke, bei der Internetinfrastruktur ist der Anteil ihrere Leitungen minimal. Und wie ich die Politik aktuell sehe, will ich die auch nicht in dem Infrastrukturprojekt haben, sonst haben wir BER2.0 in digital.
 
Ja, nur das ich als Stadtbewohner mich dafür entscheiden kann autofrei zu leben - und das mache ich. Gibt ja Mietwagen wenn man wirklich mal was von A nach B fahren muss.
Das funktioniert auch nur in Großstädten, in denen es nicht nur genügend Autovermieter gibt sondern auch einen (nahezu) 24h aktiven ÖPNV, damit ich den Mietwagen nicht nur an Werktagen zwischen 7 und 18 Uhr abholen kann und danach 5 km und mehr zu Fuß nach Hause laufen muss.

Noch mal, da gibt es nichts zu begreifen. Wir haben noch Städte mit Gebieten wo kein vernünftiges Internet vorhanden ist (ne Schande für das Land)
Es ist keine Schande für das Land, sondern für die Lokalpolitik, die selbst dort seit Jahren schläft. Hätte sie von Anfang an richtig gehandelt, gäbe es auch keine unterversorgten Sztellen oder sie könnte jetzt wenigstens nahcbessern. Köln ist bei weitem nicht Schuldenfrei, hat es aber trotzdem mit NetCologne geschafft, ein vernünftiges Unternehmen dafür aufzubauen. Dort hätte die Lokalpolitik auch die Möglichkeit, unterversorgte Gebäude "Zwangsversorgen" zu lassen. Genauso, wie es Kleinstädte und ländliche Gebiete auch getan habne, die nicht Jahrelang auf die Privatwirtschaft oder noch mehr Allmosen vom Bund gewartet haben.

Was soll ich hier also begreifen?
Dass es in Deutschland seit 30 Jahren per Gesetz nicht Aufgabe vom Bund ist, für schnelles Internet zu sorgen.

Übrigens, Grundversorgung Internet rein über Privatwirtschaft wird nie ordentlich klappen. Bei Wasser und Energie gibt es ja die Stadtwerke, bei der Internetinfrastruktur ist der Anteil ihrere Leitungen minimal. Und wie ich die Politik aktuell sehe, will ich die auch nicht in dem Infrastrukturprojekt haben, sonst haben wir BER2.0 in digital.
Ja was den sonst? 100% Subvention plus 100 Jahre garantierte Unterhalts- und Betriebskosten für die Privatwirtshcaft, aber alle Gewinne gehen an diese? Es ist zwar leider überlich Schulden zu verallgemeinern und Gewinne zu privatisieren. Aber hier gäbe es noch die Möglchkeit, diesen Schwachsinn zu stoppen.
 
@ PCGH_Torsten

LTT hat das mal getestet, per Remote Videos bearbeiten ist tatsächlich, je nach Software schwierig, gerade was Farbqualität und Komprimierungsartefakte angeht.
Intern sollen die alle vom Server mit arbeiten jede WS mit 10GBit.

Trotzdem laden viele die Projekte heimlich runter, bearbeiten sie lokal und laden es dann hoch.

Das dürfte an den Latenzen liegen.
Mit dem All-SSD-Server Projekt hoft Linus da zu beheben.
Was dann am OS fast scheiterte wegen Interupt-Problemen. PCIe-SSDs waren zu schnell für Windows.:ugly:
 
@ PCGH_Torsten

LTT hat das mal getestet, per Remote Videos bearbeiten ist tatsächlich, je nach Software schwierig, gerade was Farbqualität und Komprimierungsartefakte angeht.
Intern sollen die alle vom Server mit arbeiten jede WS mit 10GBit.

Trotzdem laden viele die Projekte heimlich runter, bearbeiten sie lokal und laden es dann hoch.

Das dürfte an den Latenzen liegen.
Mit dem All-SSD-Server Projekt hoft Linus da zu beheben.
Was dann am OS fast scheiterte wegen Interupt-Problemen. PCIe-SSDs waren zu schnell für Windows.:ugly:

Ja eben, deswegen ist die einzige vernünftige Möglichkeit die Files zum Editor zu transportieren wenn der besagte Editor eine schnelle Kiste daheim hat. Bei Linus ist das ja so das sein Editor-Team jetzt nicht gerade aus Hardwaregurus besteht und deren Privatrechner jetzt nicht die schnellsten sind, verglichen mit dem was sie im Office haben,
Aber solche Projekte zeigen in welche Richtung alles geht und wie weit man das eben treiben kann WENN die Leitungen dafür bereits rumliegen.
Wir sollten so langsam an dem Punkt angekommen sein wo jeder versteht das die ISP endlich aufhören sollten "catchup"-Taktiken mit so vielen Verzögerungen wie möglich anzuwenden und endlich mal dafür sorgen das diese Infrastruktur bereits steht bevor sie von dem Bedarf daran überrollt wird. Denn eines ist sicher - der Bandbreitenbedarf sinkt nicht, er steigt und das mit einer ziemlich konstanten Geschwindigkeit, somit lassen sich die ungefähren Zahlen für später gut schätzen - also lieber gleich investieren und dafür höhere Kosten zu haben für den Endkunden - aber auch entsprechende Leitungen zu haben die wesentlich mehr Reserven haben - anstatt die alte Technologie bis zum quietschen auszureizen und massig Geld zu verdienen ohne Investitionen dafür mit massivem Rückstand. Denn die müssen sowieso ran. ob sie jetzt oder vor 10 Jahren Glasfaser verlegt hätten - nen wirklich großen Unterschied bei den Kosten gäbe es nicht. Nur das damals wesentlich mehr Tiefbaufirmen frei waren für solche Projekte.

Das funktioniert auch nur in Großstädten, in denen es nicht nur genügend Autovermieter gibt sondern auch einen (nahezu) 24h aktiven ÖPNV, damit ich den Mietwagen nicht nur an Werktagen zwischen 7 und 18 Uhr abholen kann und danach 5 km und mehr zu Fuß nach Hause laufen muss.

In den Großstädten die ich so kenne gibt es diverse Angebote für Carsharing und auch die Möglichkeiten normale Mietwagen wie Sixt&co außerhalb der üblichen 9-5 Arbeitszeit abzugeben. Auch hier kommt die Digitalisierung zu gute, weil statt Schlüssel einfach dein Smartphone mit NFC reicht wenn man sich vorher registriert etc. Sollte nicht unsicherer sein als Schlüssel die Leute ausleihen können. Da kannste im Bestfall nur mit einer Smartwatch (mit eSIM) bewaffnet sich einen Mietwagen holen. Aber dafür muss die Kiste ja dauerhaften Empfang haben damit sie egal wo mit der Technik funktioniert.

Es ist keine Schande für das Land, sondern für die Lokalpolitik, die selbst dort seit Jahren schläft. Hätte sie von Anfang an richtig gehandelt, gäbe es auch keine unterversorgten Sztellen oder sie könnte jetzt wenigstens nahcbessern. Köln ist bei weitem nicht Schuldenfrei, hat es aber trotzdem mit NetCologne geschafft, ein vernünftiges Unternehmen dafür aufzubauen. Dort hätte die Lokalpolitik auch die Möglichkeit, unterversorgte Gebäude "Zwangsversorgen" zu lassen. Genauso, wie es Kleinstädte und ländliche Gebiete auch getan habne, die nicht Jahrelang auf die Privatwirtschaft oder noch mehr Allmosen vom Bund gewartet haben.

Nun ja wie viele solcher Unternehmen haben wir denn? Lokale Anbieter die gutes Internet liefern? Mir fallen auf Anhieb nur Netcologne und M-net. Lokal gibt es noch An! welches zur HL komm gehört - die nutzen aber überwiegend DOCSIS, haben mit Glasfaser angefangen aber die sind hier absolut irrelevant da sie nur wenige Straßenzüge haben. Viel mehr gibt es nicht. Sie alle sind auf ein Gebiet beschränkt, meist die Stadt, seltener noch mit etwas Umland dazu. Wenn man nicht in Köln oder München wohnt ist die Chance einen guten lokalen Anbieter mit Glasfaser zu finden... naja, mickrig. Und nicht jeder will in schweineteuren Städten wie Köln oder München leben, wenn es auch Berlin oder Leipzig gibt wo man einfach so tausende € im Jahr alleine bei der Miete sparen kann bei absolut gleichwertigen Wohnobjekten.

Dass es in Deutschland seit 30 Jahren per Gesetz nicht Aufgabe vom Bund ist, für schnelles Internet zu sorgen.

Steuergelder werden aber trotzdem verbuddelt. Ohne das Papa Staat die wieder bekommt. Gut, Telekom&co zahlen natürlich Steuern und von dem was sie über diese Leitungen einnehmen geht bissl was zurück in den Topf - aber das Problem ist das diese Steuern auch mit Kupfer statt Glasfaser reinkommen. Ich würde keinen Cent subventionieren sondern sagen - OK, Papa Staat finanziert das Projekt mit nem dicken Kredit ohne Zinsen praktisch, das zahlt das Unternehmen dann halt in den nächsten 10 Jahren aus den Gewinnen wieder zurück. Aber auch wirklich verpflichtend machen. Sonst stopfen wir Steuergelder in nur ganz wenige Unternehmen - davon profitieren die Internetanbieter die diesen Ausbau übernehmen und halt die Tiefbaufirmen, viel mehr ist da ja nicht. Tiefbaufirma - ist ja OK, die machen ihren Job und sind fertig, aber die Internetanbieter verdienen an den subventionierten Leitungen dann sehr lange sehr viel Geld, das sollte hier nicht möglich sein.

Ja was den sonst? 100% Subvention plus 100 Jahre garantierte Unterhalts- und Betriebskosten für die Privatwirtshcaft, aber alle Gewinne gehen an diese? Es ist zwar leider überlich Schulden zu verallgemeinern und Gewinne zu privatisieren. Aber hier gäbe es noch die Möglchkeit, diesen Schwachsinn zu stoppen.

Das wird niemand stoppen. Genau so wie die Autokonzerne die zwar fette Gewinne Jahr für Jahr eingefahren haben und entsprechend ein riesiges Vermögen besitzen, aber sobald Corona kam haben die Papa Staat sofort angefangen zu melken. Ab und an kann man ja helfen wenn man z.B. bei Airlines einfach alles einstellen muss weil die Politik das so will (und wo die Politik für die entsprechenden Verluste verantwortlich ist), aber doch nicht bei Internetanbietern die aktuell boomen. Die sollten keinen Cent sehen aus der Staatskasse.
 
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Es ist erstaunlich das man direkt an den Kopf geworfen bekommen Strohmann zu sein und man hofft das ich wenigstens Geld bekomme. Klar, weiß gar nicht wohin mit meinem Reichtum ! :D
Nur weil ich diese verschobenen Meinungen nicht teile ? Lächerlich!
Kabelbetreiber mussten Milliarden investieren , oh nein die armen. Haben alle anderen Betreiber auch getan. Was hier unter den Tisch gekehrt wird ist, das die Kabelnetzbetreiber keine komplett neue Infrastruktur aufbauen mussten , was bei FTTH aber zwingend notwendig ist um dies Flächendeckend zu realisieren. Und da ist es scheiss egal ob es Telekom, Netcologne, BNT Blatzheim oder sonst wer ist. FTTH braucht eine neue Infrastruktur und Kabelnetz brauchte diese nicht, oder wollt Ihr mir jetzt noch erzählen das diese noch sämtliche Hauszuführungen getauscht haben in ganz Deutschland ? Wäre ja ein nettes Gerücht was dann gestreut wird. FTTH hat man nicht mal grad in 2 Jahren quer durch Deutschland gezimmert, auch wenn sich alle Anbieter beteiligen würden, würde es lange dauern. Wie ich schon geschrieben habe braucht man auch tiefbaufirmen die fähig arbeiten können und das ist ein Problem, weil viele Mist machen, aussortiert werden und nicht ersetzt werden können, weil es einfach zu wenige gibt für solch ein Projekt Deutschlandweit und flächendeckend. Dieses Problem haben alle Anbieter die in irgendeiner Weise ausbauen wollen.
Thema „ ich möchte nicht das meine Steuergelder ins Land gesteckt werden“ , warum soll das Land mit ihren Steuern dich in deiner Stadt finanzieren cyon , oder braucht man seit neuem aufm Land keine Steuern mehr bezahlen ?


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Thema „ ich möchte nicht das meine Steuergelder ins Land gesteckt werden“ , warum soll das Land mit ihren Steuern dich in deiner Stadt finanzieren cyon , oder braucht man seit neuem aufm Land keine Steuern mehr bezahlen ?
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Klar zahlt man auf dem Land noch Steuern. Genau wie in der Stadt.

Sie sind aber NICHT dafür da, der Telekom (und anderen Anbietern) ihren Hintern zu vergolden sondern sie sind für andere Sachen da die NICHT zur Privatwirtschaft gehören. Schulen zum Beispiel, die würden das Geld dankend annehmen. Oder Kindergärten. Sichere Radwege. Mehr Parkanlagen. Praktisch alles ist besser als das Geld da zu verbuddeln.
 
Steuergelder werden aber trotzdem verbuddelt.
Wo denn?
Ohne das Papa Staat die wieder bekommt. Gut, Telekom&co zahlen natürlich Steuern und von dem was sie über diese Leitungen einnehmen geht bissl was zurück in den Topf -
Du widersprichst Dir von einem Satz zum nächsten.
aber das Problem ist das diese Steuern auch mit Kupfer statt Glasfaser reinkommen.
Was ist daran ein Probem?

Sonst stopfen wir Steuergelder in nur ganz wenige Unternehmen - davon profitieren die
Ach was, da ist ja ganz neu. :lol:
Internetanbieter die diesen Ausbau übernehmen und halt die Tiefbaufirmen, viel mehr ist da ja nicht. Tiefbaufirma - ist ja OK, die machen ihren Job und sind fertig, aber die Internetanbieter verdienen an den subventionierten Leitungen dann sehr lange sehr viel Geld, das sollte hier nicht möglich sein.
Du begreifst unser Wirtschaftssystem so ganz überhaupt nicht.
Genau so wie die Autokonzerne die zwar fette Gewinne Jahr für Jahr eingefahren haben und entsprechend ein riesiges Vermögen besitzen, aber sobald Corona kam haben die Papa Staat sofort angefangen zu melken.
Warum nur ?

Ab und an kann man ja helfen wenn man z.B. bei Airlines einfach alles einstellen muss weil die Politik das so will (und wo die Politik für die entsprechenden Verluste verantwortlich ist), aber doch nicht bei Internetanbietern die aktuell boomen. Die sollten keinen Cent sehen aus der Staatskasse.
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:lol: Dreamer
 
Hier werden massiv Steuergelder in Projekten versenkt die keine Sau bestellt hat.

BER, Stuttgart 21 und eben die Subventionen für Glasfaser. So was muss von der Privatwirtschaft alleine finanziert werden, da sie daran verdient.

Das Wirtschaftssystem hier mit Gewinne privatisieren und Verluste vom Steuerzahler decken zu lassen und Investitionen auch - das muss weg.
Im Mittelstand haftet jeder Unternehmer praktisch mit seinem Privatvermögen, aber die großen nicht oder wie?

Ich bin kein Träumer, ich bin Realist. Wenn ich etwas haben will und dieses etwas dort nicht existiert, dann muss ich halt mehr zahlen um es zu bekommen, das war schon immer so und wird immer so sein.
Egal ob ich mir etwas aus den USA bestelle und Zoll zahle oder mir eine Internetleitung legen lasse (oder umziehe dahin wo sie vorhanden ist) usw. - das ist MEIN Problem und das sind MEINE Kosten die ich zu tragen habe. Nix Papa Staat anpumpen mit "Hilfäääää ich bin ein armer Schlucker, hab n Haus aufm Dort was ne höhere 6stellige Summe kostet - aber kein Geld für Glasfaser, mach mal den Topf auf da!" - das ist das letzte.
Und da Internetleitungen wesentlich komplex sind als Wasser und Strom und sich eh alle 10-20 Jahre die Technologie grundlegend ändert und die Anforderungen alle paar Jahre, ist die Politik zu lahm für. Privatwirtschaft ist wesentlich schneller bei neuen Technologien. Lass Papa Staat weiterhin an Flughäfen arbeiten die irgendwann öffnen wenn ich schon in Rente bin :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier werden massiv Steuergelder in Projekten versenkt die keine Sau bestellt hat.

BER,
Mag ja sein, daß die Politik den Bau und die Fertigstellung des BER versaut hat, aber notwendig ist der Flughafen.

Das Wirtschaftssystem hier mit Gewinne privatisieren und Verluste vom Steuerzahler decken zu lassen und Investitionen auch - das muss weg.
Du willst unser Wirtschaftssystem ändern? :lol:
Das hat der ganze Ostblock nicht geschafft. :devil:
Im Mittelstand haftet jeder Unternehmer praktisch mit seinem Privatvermögen, aber die großen nicht oder wie?
Die Seele des Kapitalismus, wie sie Leibt und lebt.

Ich bin kein Träumer, ich bin Realist.
:lol::lol::lol:
Schau mal ein paar Sätze nach oben.

Das sind Phantasien in Reinkultur.
Das Geld regiert unser Gesellschaft, falls Du es noch nicht weißt.
Wenn ich etwas haben will und dieses etwas dort nicht existiert, dann muss ich halt mehr zahlen um es zu bekommen,
Kapitalismus - eben.
das war schon immer so und wird immer so sein.
Nein, das war nicht immer so.
Da hat mal ein Leipziger eine gaaanz andere Gesellschaft zum Vorbild gehabt und geleitet,

Aber da hast Du noch in die Wickel-Windeln gemacht.
Egal ob ich mir etwas aus den USA bestelle und Zoll zahle oder mir eine Internetleitung legen lasse (oder umziehe dahin wo sie vorhanden ist) usw. - das ist MEIN Problem und das sind MEINE Kosten die ich zu tragen habe.
Ich weiß, daß Wirtschaftslehre stinklangweilig ist, aber beim Thema Infrastruktur warst Du bestimmt lange krank.
Nix Papa Staat anpumpen mit "Hilfäääää ich bin ein armer Schlucker, hab n Haus aufm Dort was ne höhere 6stellige Summe kostet - aber kein Geld für Glasfaser, mach mal den Topf auf da!" - das ist das letzte.
Klar.
Wenn man Glasfaseranbindung bis auf die Toilette braucht.
Braucht hier aber keiner.
Und da Internetleitungen wesentlich komplex sind als Wasser und Strom und sich eh alle 10-20 Jahre die Technologie grundlegend ändert und die Anforderungen alle paar Jahre, ist die Politik zu lahm für.
Soll ich Dir eine Gradientenindexglasfaser erklären:
Lichtwellenleiter – Wikipedia.
Soo komplex ist das nun wirklich nicht.
Und die Telekom hat es auch schon begriffen. :D

Die Können solche Teile sogar schweißen.
Bei einer Monomodefaser mußt Du die Enden dabei auf wenige Mikrometer ausrichten fixieren und nach dem Schweißen den Schweißrand entfernen ohne die Krümel in die Umgebung gelangen zu lassen.
Ich kenne eine Firma hier in der Nähe, die macht das jeden Tag.
About us.
Bei denen wollte ich mal anfangen.
Lass Papa Staat weiterhin an Flughäfen arbeiten
Die dort arbeitenden Firmen kommen wohl zu 100% aus der Privatwirtschaft ... .
die irgendwann öffnen wenn ich schon in Rente bin :)
Nee, da komm ich Dir mit Sicherheit zuvor, mein Bester. :devil:
 
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