Breitbandausbau: Telekom mit mehr als 30 Millionen Haushalten mit mindestens 100 Mbit/s

Na wenn Du das sagst. Solltest echt in der Branche tätig werden. Wenn das so einfach und super billig ist dann können die ja von dir noch was lernen die ganzen Anbieter .
Dann haben die alle keine Ahnung von ihrem Handwerk und können ja echt froh sein wenn Du kommst.
Manchmal bezweifle ich ob du wirklich weißt was du schreibst. Flächendeckender Ausbau wo wirklich ALLES neu gemacht werden muss ist super billig, naja ok


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Was heißt denn alles?
Viele Gebäude sind vorbereitet. Bei noch viel mehr Gebäuden wird das außen an der Fassade oder durch die Balkone gezogen.
Nur Denkmalgeschützte Gebäude sind ein Problem - da kann es richtig teuer werden.

Ich sag dir mal was - die Anbieter kennen die Lebensdauer einer Technologie recht gut, auch die Limits der Technologie - wie lange man da noch in Forschung reinstecken kann bis sich die Forschung als teurer erweist als einfach das Material zu wechseln. Das ist nicht das erste Mal das sich die Technologie ändert, von Dial-Up bis ISDN bis diverse DSL-Varianten bis DOCSIS 3.1 aktuell bis Glasfaser als FTTH Variante die aktuell das beste darstellt was technisch möglich ist.

Jeder Anbieter der längerfristig plant hat auch gewusst das sie umstellen müssen und das der Klingeldraht dann NICHT mehr reicht, also das die die gesamte Infrastruktur erneuern müssen.

Überall anders wird schon Glasfaser verwendet und für praktisch alles vom Backbone bis hin zum Industriekunden ist alles Glasfaser.

Also haben die ISP auch genug Geld angesammelt aus früheren Gewinnen um jetzt kräftig und massiv zu investieren. Die haben halt nen anderen Lebenszyklus als z.B. ein Autohersteller der etwa alle 3-5 Jahre ein neues Modell bringt und dazwischen nur Facelift und Softwareupdates nachschiebt (und mit Pech noch ne Rückrufaktion).

Das wir da Milliarden verbuddeln damit die sich weiterhin alle Gewinne dahin stopfen können wo eh schon alles voll ist - nicht mit uns.
 
Komm mal von deinen Balkonen oder sonst was weg . Die hausinstallation ist noch das billigste am FTTH Ausbau . Das was teuer ist, ist der ganze tiefbau ! Hier und da mal sind Rohre die dann mit verwendet werden können aber nicht überall und dadurch das man zu jeder Hütte hin muss ist der tiefbau das was Geld kostet. Mit Trenching was günstiger , aber bundesweit gesehen ein Posten der immens hoch ist und bedient werden muss . Und hör mal auf das die Anbieter , egal wer es ist sich immer nur die Taschen voll gemacht hat. Meinst die haben keine Kosten ? Mitarbeiter , Technik , Baukosten, Strom, gebäudemieten usw ? Ich weiß nicht in welcher Welt Du lebst das du denkst das die Anbieter kurz mit dem Arm schütteln und der Vollausbau FTTH in 2 Jahren zb bezahlt ist. Und hör auf mit überall ist FTTH nur hier nicht , das ist Blödsinn. Paar Länder sind weiter aber auch viele Länder nicht .
Telekom ist dafür auch nicht mehr allein zuständig , wollte ja die Politik so mit der Privatisierung und Umwandlung in eine Aktiengesellschaft . Der Laden soll Umsatz machen damit Vater Staat mit seinen knapp 32% Anteilen Dividenden kassieren kann.
Macht es Sinn die Anteile zu verkaufen ? Meiner Meinung nach nicht, weil dann die Übernahmegegahr aus dem Ausland sehr hoch ist und das Netz dennoch geschützt bleiben muss und ich rede hier nicht von dem FTTC sondern von dem was dahinter steckt. Ganze geschäftskundennetz SDH, Ethernet Plattformen , Mobilfunk usw. hängt ein sehr sensibles Netz dahinter welches meiner Meinung nach auch zum Wohle der Wirtschaft geschützt bleiben muss . Auch wenn Hacker es hin und wieder dennoch schaffen sollte man nicht in Gefahr laufen zb den Chinesen solch ein Netz auf dem Silbertablett zu servieren.
Dein favorisiertes Russland sehe ich zb nicht in der Liste zum weltweiten Ausbau FTTH , Stand Juni 2019. viele Länder sind vorne. Na und ? Kommt ja jetzt Fahrt rein.


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Aber wir reden hier nicht von gewerblichen Anschlüssen für professionelle Cutter, sondern von Durchschnitts-Anschlüssen für Privathaushalte. Die müssen nur sehr selten zu schneidendes Material übertragen und nie unter Zeitdruck. Wenn alle fünf Jahre mal das Material einer Hochzeit gesammelt werden soll, ist es dann ein großes Problem dies über Nacht hochzuladen?
Meine D850 braucht schon nur 15 MByte/s bei 4K (inkl Ton, filmt der Bekannte mit seiner GH5 mit 400 MBit/s sind es halt 50 MByte/s). das dann im Schnitt jedes 3. Wochenede (mind. 4 Stunden Rohmaterial) sind dann 216 GB (oder 720 GB mit der GH5). Das sind dann mind. 921 Minuten für das kleine Rohmaterial, real, falls man das Netz noch selber benötig, also eher 2-3 Tage Upload. Da ist der Versand der Speicherkarte nach dem eigenen Backup u.U. schneller. Die Zeiten gelten dann für ein Quellvideo.

Und ja, das ist alles Hobby und kein Home Office und auch nur eine von vielen füer mich real denkbaren Dinge, die ich mit einem erheblich besseren Upload anstellen würde. Von daher bleibe ich bei meiner Meinug, dass Coax/VDSL auf Dauer nicht ausreicht für privaten Internetanschlüsse. Und das erst recht nicht in der Form, wie dies derzeit durchgeführt und völlig fehlerhaft statistisch erfasst wird.

Wenn schon Ausbau mit Fördermitteln, dann müsste eine 100% Abdeckung aller Wohneinheiten vorgeschrieben werden, für die derzeit das Recht auf Grundversorgung besteht, und zwar mit einer real und dauerhaft nutzbaren Mindesbandbreite. Das ganze u.U. gleich mit der Verpflichtung, spätestens in X Jahren mind. auf FTTB auszubauen (und zwar auch wieder im Fördergebiet 100% aller öffentlich zu erschließenden Gebäude.

In den 0er Jahren hat es teilweise Wochen gedauert, ein Spiel herunterzuladen [sagt ein Freund]. Und in den 90ern musste man einen Monat und einen Gang zum Kiosk warten, nur um an einen Patch zu kommen.
Da bin ich in den Gameshop gefahren und habe die CD/DVD gekauft. Oder in die "Videothek" und habe die Spiele ausgeliehen. Damit liefen die Sachen wenigtens noch ohne Online-Zwang, dafür halt mit HW-Kopierschutz. Und erstaunlicher Weise gab es nur extrem selten Patches für die Spiele, die dann auch so klein waren, dass man sie zur Not per 56k Modem aus dem Internet herunter laden konnte. Oder direkt über die Uni, dann halt mit Transport per Disketten.

Wobei das überhaupt nichts mit der Upload-Diskussion zu tun. Download gibt es oft schon recht hohen und die Leute, die trotz Wohnung im angeblichen Ausbaugebiet nichts buchen können, werden von der Politik und all den Statistiken offline stehen gelassen. Daran ändert die akutelle Förderung auch nichts.

für das geforderte FTTH muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Wenn FTTH mal liegt, bei einigen Providern mittlerwiele nicht mehr.
Telekom: 500/100 = 60€/Monat
DG: 400/200 = 50€, 600/400
LWL Com: 1000/1000 = 50€
VDSL 100: 40-45€
Vodafone Kabeöl mit 1000/50 = 50€

Wer das nicht woll oder zahlen kann, findet überall auch günstigere Tarife. Selbst bei meinem Halsabschneider FTTH-Anbieter sind die Tarife per FTTH bis auf 3€ mit denen der Telekom identisch.

dass jeder selbst bezahlen sollte, so er denn will, während zum Beispiel stabile Brücken und funktionierende Schul-WCs für die Allgemeinheit wichtiger wären?
Für mich braucht es auch keinen BER, der ist in meinen Augen völlig sinnlos, wie die vergangenen Jahre ja gezeigt haben.

Im Gegensatz zur Deutschen Bahn, die weiterhin ein Unternehmen in Staatsbesitzt ist, hat sich deutsche Regierung entschlossen, die Telekom an der Börse zu verkaufen und damit geht auch einher, dass der Laden jetzt gewinnorientiert geführt wird.
Mit immer noch 31,9% in staatlicher Hand. Da hätte man durchaus ein Mitspracherecht, wenn man das wollte. Aber das funktioniert bei der Bahn genauso wenig.

Davon gibt es mehr, meistens klebt so was aber an den lokalen Stadtwerken dran und diese sind oft auch nicht alleine sondern als eine Unternehmensgruppe mit Wasserwerken, ÖPNV und anderem Gedöns zusammengelegt und unterstützen sich gegenseitig - ergo kann die erfolgreiche Stadtwerke mit Gewinnen im Energiesektor halt den Telekommunikationssektor durchpumpen.
Und genau das war es, was ich damit sagen wollte. Wer das nicht gemacht hat, war in den allermeisten Fällen schlicht zu faul, da braucht man sich heute nicht zu beschwerern, dass es die Privatwirtschaft nicht macht.

Ist aber egal, wenn ich lese, das Du sowas anscheinend akzeptierst, dann hat sich jeder Diskussion über Preise und den Sinn einer schottoigen und wertmindernden FTTH-Verkableung erübrigt:
Hässlich verlegt? Ja. Löcher wo n halbes Fußball durchpasst für ne Glasfaser? Ja. Löcher gestopft? Nicht wirklich. Im Balkon selbst wurde die Verkabelung mit einer Metallleiste abgedeckt die auch die Befestigung war.

Das ist super einfach und billig.
Sowas mag in einer heruntergekommenen Plattenbausiedlung gehen, aber nicht mit Eignetümern, die mind auf Werterhalt setzen.

So habe ich lieber MEHRERE Leitungen die ich auch parallel laufen lassen kann weil man eh n Backup braucht.
Ich wüsste nicht, was ich mit 3*FTTH in der Wohnung sollte und wo ich die drei ONTs unterbringen sollte. Als Backup genügt mir LTE oder vieleicht irgendwann mal 5G vollkommen. Aber auch sowas verhindert die Lokalpolitik oft erfolgreich.
 
Wenn schon Ausbau mit Fördermitteln, dann müsste eine 100% Abdeckung aller Wohneinheiten vorgeschrieben werden, für die derzeit das Recht auf Grundversorgung besteht, und zwar mit einer real und dauerhaft nutzbaren Mindesbandbreite. Das ganze u.U. gleich mit der Verpflichtung, spätestens in X Jahren mind. auf FTTB auszubauen (und zwar auch wieder im Fördergebiet 100% aller öffentlich zu erschließenden Gebäude.


Ist aber egal, wenn ich lese, das Du sowas anscheinend akzeptierst, dann hat sich jeder Diskussion über Preise und den Sinn einer schottoigen und wertmindernden FTTH-Verkableung erübrigt:
Sowas mag in einer heruntergekommenen Plattenbausiedlung gehen, aber nicht mit Eignetümern, die mind auf Werterhalt setzen.

Ich wüsste nicht, was ich mit 3*FTTH in der Wohnung sollte und wo ich die drei ONTs unterbringen sollte. Als Backup genügt mir LTE oder vieleicht irgendwann mal 5G vollkommen. Aber auch sowas verhindert die Lokalpolitik oft erfolgreich.

Was ist denn an FTTH schrottig oder wertmindernd?
Wenn du als Vermieter sagen kannst, dass da schnelle Anschlüsse gebucht werden können, ist das sogar ein Vorteil für den Mieter.

In viele Wohnungen geht auch statt einer Doppelader eine Leitung mit 2 Doppeladern oder auch 4.
Warum ist das jetzt schlecht?
Wenn man aus irgendeinem Grund 2 Leitungen will (Backup, eine für Server und eine für anderen Kram) oder auch wenn eine Leitung kaputtgeht, ist man froh, dass man da dann noch Ersatz hat.
Mobilfunk ist eben KEINE Alternative weil dort CG-NAT praktiziert wird und das volumenbasierte Tarife sind und auch bleiben werden.
 
Was ist denn an FTTH schrottig oder wertmindernd?
Wenn du als Vermieter sagen kannst, dass da schnelle Anschlüsse gebucht werden können, ist das sogar ein Vorteil für den Mieter.

In viele Wohnungen geht auch statt einer Doppelader eine Leitung mit 2 Doppeladern oder auch 4.
Warum ist das jetzt schlecht?
Wenn man aus irgendeinem Grund 2 Leitungen will (Backup, eine für Server und eine für anderen Kram) oder auch wenn eine Leitung kaputtgeht, ist man froh, dass man da dann noch Ersatz hat.
Mobilfunk ist eben KEINE Alternative weil dort CG-NAT praktiziert wird und das volumenbasierte Tarife sind und auch bleiben werden.

Es geht darum, dass die Leitungen "notdürftig" über die Balkone verlegt wurden, dabei Löcher entstanden sind, bei denen wohl fraglich ist, ob es wirklich gut aussieht. Fakt ist, dass FTTH natürlich wertsteigernd ist. Aber wenn man an der Fassade Kabel rumhängen sieht, dann ist das wiederum wertmindernd.

Wenn man schon FTTH bekommt, dann sollte es auch wenn möglich sauber im Haus verlegt werden. Problematisch sehe ich hier eben WEG's, wo es doch immer wieder Eigentümer gibt, die sich gegen sowas wehren... Bin eben gespannt, wie es mal bei mir sein wird. In 2024 sollen (habe nochmal nachgeguckt) die Leitungen in komplett Ludwigsburg bzw. dessen Stadtteile verlegt sein. Bis 12 m sind die Verlegungen auf dem Grundstück sogar gratis. Im Haus wohl teilweise auch wenn ich es richtig verstanden habe. Aber naja, abwarten und Tee trinken.
 
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Es geht darum, dass die Leitungen "notdürftig" über die Balkone verlegt wurden, dabei Löcher entstanden sind, bei denen wohl fraglich ist, ob es wirklich gut aussieht. Fakt ist, dass FTTH natürlich wert steigernd ist. Aber wenn man an der Fassade Kabel rumhängen sieht, dann ist das wiederum wert mindernd.
Das könnte der Eigentümer des Hauses verhindern, in ein paar Jahren wird aber eine Wohnung ohne FTTH (egal wie verlegt) einen massiven Nachteil haben, der Schandfleck an der Hauswand ist da dann weniger relevant für den Mieter.

Der Vermieter hätte ja auch Kabelkanäle bereitstellen können, über die dann solche Kabel jederzeit verlegt werden können.
 
Das könnte der Eigentümer des Hauses verhindern, in ein paar Jahren wird aber eine Wohnung ohne FTTH (egal wie verlegt) einen massiven Nachteil haben, der Schandfleck an der Hauswand ist da dann weniger relevant für den Mieter.

Der Vermieter hätte ja auch Kabelkanäle bereitstellen können, über die dann solche Kabel jederzeit verlegt werden können.

Hätte hätte Fahrradkette. Es gibt genügend Vermieter in Deutschland, die nur das Geld aus dem Haus rausziehen und nichts machen. Klar, wenn eine Heizung ausfällt, muss diese repariert werden usw. Aber richtige Modernisierungen etc. gibt es teilweise nicht. Habe ich selbst bei meiner letzten Wohnung gemerkt. In sieben Jahren wurde nichts gemacht, stattdessen von allen Parteien nur die Miete einkassiert. Und solche Vermieter lassen auch meist das Verlegen der Kabel nicht zu.

Auf dem Land wird das dann durchaus dazu führen, dass die Wohnung schlechter vermietet wird. Aber hier in der Region Stuttgart wird einem solch eine Wohnung dennoch aus der Hand gerissen. Das ist eben das Problem der Großstädte in Deutschland.

Egal, ich wohne in einer Wohnung, bei der meine Vermieterin ebenfalls hier im Unternehmen arbeitet und die kümmern sich auch darum, das alles auf - wenn möglich - bestem Stand ist. In ein paar Wochen wird sogar der Boden der Loggia erneuert - ohne Mieterhöhung. Die wehren sich mit Sicherheit auch nicht gegen die Verlegung der Kabel wenn es soweit ist. Fraglich bleibt, was die anderen sieben Eigentümer der anderen sieben Wohneinheiten machen werden.

Bei meiner Schwester wäre es übrigens genauso, nur das dort nicht nur acht Wohneinheiten wären, sondern 31. Gut, dass sie jetzt bauen kann und das Neubaugebiet auch direkt Glasfaser erhält!
 
Zu der Wertminderung wegen Kabelkanal sichtbar auf dem Balkon - hat keine Sau gestört. Das sie dort die Kabelbox schief angebracht haben und das Loch entsprechend nur mit Bauschaum abgedeckt war (notdürftig) - das ist hässlich, lässt sich aber beheben, das ist Kosmetik und kann der Mieter selbst machen.

Für mich ist eine Wertsteigerung über FTTH deutlich interessanter als die Optik vom Gebäude - draußen interessiert mich das nen feuchten, drine kann ich selbst ran weil 2 gerade Hände. Loch zuspachteln ohne Glasfaser zu beschädigen krieg ich ja wohl hin.

Wegen GPON hab ich auch keine bedenken. Es gibt mittlerweile genug Technologien die auch bei einer Faser mehrere Wellenlängen zulassen und somit mehrere 10Gbit/s über eine Faser gehen könnten. Und GPON hinterher kann 10Gbit/s unterstützen da hier die Leitungslängen recht kurz sind, hauptsache es sind passende Kabel verlegt (bei denen bin ich mir nicht sicher, da ich eben FTTH erlebt habe und nicht FTTB mit GPON dahinter von der Telekom).

Übrigens was viele vergessen - die ISP verdienen ihre Brötchen längst nicht nur mit den Leitungen bzw Masten.
Sie verdienen ihre Brötchen mit Zusatzdiensten. TV ist ein großes Ding und sonstwas was sie anbieten - deswegen besteht der Telekom-Shop ja auch nicht aus Modems und Smartphones sondern aus Kopfhörern, Überwachungskameras, anderem Smart-Gedöns und drölftausend Werbeplakaten für alles mögliche was oben drauf kommt bei den Tarifen - aber mit der Leitung nix zu tun hat.
Telekom ist unser größter Anbieter, mit Abstand, also lastet auf ihr auch der meiste Druck hier. Kabelanbieter haben ihre Leitungen schon praktisch alle auf Gbit umgestellt, das ist kein Thema.

P.S. GPON ist nicht viel billiger als FTTH wenn die passenden Kabel nicht bereits rumliegen.
 
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@ PCGH_Torsten,
da wiederholst du auch meine Meinung. :D

Allerdings wage ich zu behauptten das unsere Regierung solche Gelder auch ohne Breitbandausbau an wichtigen Stellen vorbeiverplempern würde.
Siehe Lufthansa.

Oder Berateraffäre.

In der Hinsicht kann man sich auf unsere Politiker sicherlich verlassen. :-D
Aber das heißt nicht, dass man ihnen noch ein weiteres Fass ohne Boden zusätzlich hinstellen muss. ;-)


Glasfaser bis zum Segment wird trotzdem gezogen und das mehrfach - weil die Segmente überlastet werden und entsprechend aufgeteilt werden müssen was eben eine frische Glasfaseranbindung für das neu entstandene Segment erfordert.

Das EINZIGE was bei Vodafone&co wegfällt ist die letzte Meile und das auch nur weil ihre Kabel wesentlich besser geschirmt sind und entsprechend wesentlich längere Strecken als Klingeldraht der Telekom.

Und weiß du wo es klemmt? Es klemmt beim Tiefbau (nicht genug Firmen). Das hat mit der Hausverkabelung auf der letzten Meile nichts zu tun. Es spart Vodafone paar Kröten hier und da, aber es macht den Ausbau nicht schneller weil es gibt einfach nicht genug Tiefbaufirmen die es erledigen können. Und viele Genehmigungen bremsen die Projekte massiv aus.

Kabelnetzbetreiber haben nur einen minimalen Vorteil das ihre Kabel mehr Geschwindigkeit über längere Strecken schaffen. Aber auch sie werden auf Glasfaser umsteigen, nur halt später. Die Telekom hingegen weiß das VDSL hier am Ende ist, es wird nicht merklich schneller, geht nicht.

Gerade die letzte Meile ist beim Tiefbau besonder teuer. Viele Leitungen im Boden vieler verschiedener Eigentümer und zu einem sehr viel größeren Anteil Altinstallationen. Zu den Verteilern liegen vergleichsweise häufig sogar schon Leerrohre und wenn nicht, so verlaufen die Kabel wenigstens nur unter öffentlichem Grund und es ist genau eine Trasse pro Verteiler. Nicht verzweigte Bäume mit mehren hundert Enden, wie sie auf der anderen Seite wieder herausgehen.

Die hinzukommenden Beschränkungen bei den Baukapazitäten gelten dagegen unabhängig davon, was man baut – es spart derjenige, der insgesamt möglichst wenig Ausbau betreibt, sondern im Wesentlichen nur die Verteiler umrüstet. Idealerweise noch ohne deren Anbindung upgraden zu müssen, wie das bis vor einer Zeit im Kabelnetz üblich war. Deswegen baut Vodafone bis heute quasi gar kein FTTH und die Telekom auch eher nebenbei. Stattdessen beschränken sich beide darauf, die Verteiler und die Leitungen zu den Verteilern zu modernisieren. Raus kommt dann halt "Kabel mit bis zu 1 GBit/s (wenn der Nachbar offline ist)" und "DSL mit bis zu 250 MBit/s (wenn das Kabel kurz ist)". Bei technisch informierten Nutzern sehe ich ehrlich gesagt keine klare Präferenz für die eine oder die andere Technik, die man Lob oder Tadel für die Ausbaupläne der Anbieter ummünzen könnte. Zumindest in meinem Umfeld halten sich die Kabel- und DSL-Befürworter weitestgehend die Waage (Latenz und Upload vs. Download); erst wenn es um die Preise geht entscheiden sich tendenziell mehr für Vodafone.


Also denkst du das es so schwer ist FTTH zu verlegen?

Ich hab dabei schon mitgemacht, bei dem Pilotprojekt in Chemnitz ganz am Anfang, das war die Telekom.

Die haben das Zeug einfach durch die Balkone gezogen in der Ecke, haben Löcher gebohrt und sind nach 2 Tagen mit 30 Wohneinheiten fertig gewesen.
Hässlich verlegt? Ja. Löcher wo n halbes Fußball durchpasst für ne Glasfaser? Ja. Löcher gestopft? Nicht wirklich. Im Balkon selbst wurde die Verkabelung mit einer Metallleiste abgedeckt die auch die Befestigung war.

Das ist super einfach und billig.

Klingt nach einer Ausbauform, die die meisten Eigentümer aus gutem Grund ablehnen. Billig ist das nämlich nur für denjenigen, der eine Baustelle zurücklässt. Nicht für denjenigen, der gegebenfalls die VIP-Dämmung neu installieren lassen muss.


Meine D850 braucht schon nur 15 MByte/s bei 4K (inkl Ton, filmt der Bekannte mit seiner GH5 mit 400 MBit/s sind es halt 50 MByte/s). das dann im Schnitt jedes 3. Wochenede (mind. 4 Stunden Rohmaterial) sind dann 216 GB (oder 720 GB mit der GH5). Das sind dann mind. 921 Minuten für das kleine Rohmaterial, real, falls man das Netz noch selber benötig, also eher 2-3 Tage Upload. Da ist der Versand der Speicherkarte nach dem eigenen Backup u.U. schneller. Die Zeiten gelten dann für ein Quellvideo.

Du filmst alle drei Wochen über vier Stunden 4K-Rohmaterial, was nach meiner Erfahrung rund sechs bis acht Stunden Drehzeit bedeutet, als Hobby, sichtest das Material aber nie selber, sondern gibst es zur Bearbeitung komplett an einen externen Dienstleister? Okay. Man lernt täglich neue Nutzunsszenarien kennen. Die Hobbyfilmer in meinem Umfeld kämen gar nicht auf die Idee, jemanden anderes an ihre Daten zu lassen, bevor sie damit fertig sind. Da kommen aus vier Stunden Rohmaterial dann irgendwann 10 Minuten (wenn man Glück hat) bis 60 Minuten (wenn man viel Pech hat und vieles nicht sehenswertes drin geblieben ist) fertiger Film bei raus und das meist mit einer Saison Verspätung, sodass man die Weitergabe tatsächlich mit Sneakernett beim nächsten persönlichen Treffen erledigen kann. :-)

Und diejenigen, die online verbreiten, reduzieren die Datenmenge vorher auf übliche Online-Qualitäten, die sich problemlos hochladen lassen.

Wobei das überhaupt nichts mit der Upload-Diskussion zu tun.

Raubkopien hatten sehr viel mit Upload zu tun. ;-)


Wenn FTTH mal liegt, bei einigen Providern mittlerwiele nicht mehr.
Telekom: 500/100 = 60€/Monat
DG: 400/200 = 50€, 600/400
LWL Com: 1000/1000 = 50€
VDSL 100: 40-45€
Vodafone Kabeöl mit 1000/50 = 50€

Es ging in meiner Aussage um die Kosten für den Ausbau. Nicht um die Tarife, die nach Fördergeldern und einer marktstrategischen sowie firmeninternen Gewichtung angeboten werden. Außer DG baut meinem Wissen nach niemand auf Anfrage zu diesen Tarifen aus, sondern nur, wenn es in ein großräumiges Konzept passt. Undd die DG wird auch nur aktiv, wenn sie Fördermittel bekommt, oft noch eine Anschlussgebühr berechnen kann, sowie Verträge mit Mindestvertragslaufzeit von einem Großteil der Anwohner gezeichnet werden. Die Telekom wiederum investiert zwar nicht so viel in FTTH, wie sie selbst gerne suggeriert, vergleicht man den Anteil an den Gesamtinvestitionen mit dem Anteil von FTTH an den Gesamteinkünften, wird trotzdem deutlich, dass hier sehr viel Geld von DSL-Kunden in eine Quersubventionierung fließt. Dazu kommen noch die von Cryon1c erwähnten Folgeprodukte. Magenta TV kostet den Kunden viel, den Anbieter aber pro Kunden praktisch nichts. Aber es verkauft sich nicht, solange nur 16 MBit/s durch die Leitung kommen, also baut man aus, in Erwartung von Einnahmen die über die teureren Internettarife hinausgehen. So werden die FTTH-Kosten letztlich vo, nicht über die güsntigen FTTH-Tarife als solche. (Wobei ich 30-50 Prozent Aufpreis gegenüber 100 MBit/s auch nicht jeder als "günstig" bezeichnen würde.)

Das möchte im Interesse jeder Form von Ausbaus auch nicht verurteilen. Dieser wird immer aus Bestands- oder Fördermitteln realisiert. Aber wer den Ausbau deutlich beschleunigt sehen möchte, sollte vielleicht auch einmal diejenigen fragen, deren Tarifpreise oder Steuern dafür erhöht werden müssen. Denn ohne Zuschuss oder gar mit Gewinnüberschuss vor Förderung läuft das FTTH-Geschäft meinem Wissen nach bei keinem Anbieter. Dafür müssten die Tarife merklich teurer werden. Eine Orientierung geben die seit langem bestehenden Angebote für Industrie und Privatkunden, die bereit sind, den Ausbau selbst zu bezahlen. Da kommt man, je nach örtlicher Lage, schnell auf über 100 Euro pro Monat und Anschluss allein für die letzte Meile, wenn man die Kosten über 10 Jahre umlegt.
 
Ich glaube das ist dein Problem gracehopper, dir ist nichts gut genug. Billiges gpon Blabla. Wen interessiert das ? Es juckt keinen Kunden und deine hier angeführten Geschäftskunden haben in der Regel andere Leitungen bzw. Produkte wo dann eh schon Glas im Haus liegt, heißt der Geschäftskunde selber ist in der Regel auf ftth nicht angewiesen und wenn er noch kein Glas hat wird es gebaut bei Bestellung des Produktes .
Der ich sag mal popelige Gewerbetreibende kommt auch mit deinem popeligen genannten gpon hin. Ein Geschäftskunde legt weit aus mehr Geld hin, da er die Leistung will, kurze entstörzeiten usw. wirst wohl bei nem privatanschluss nicht bekommen, auch nicht wenn du 5 Euro mehr hinlegst im Monat für einen VIP Anschluss. Lass bitte die Geschäftskunden raus, die buchen sich das was sie wollen, brauchen und haben in der Regel Minimum 4 Singlemode fasern im Keller. Ist das zu wenig wird halt ein pwdm beim Kunden und in der Vermittlungsstelle gesetzt und man hat wieder freie Kapazitäten.
Ist es normal das Glas erst zum Geschäftskunden gebaut wird wenn er sich für ein Produkt entscheidet wenn noch kein Glas vor Ort ist? Klar ist es normal. Warum sollte man vorher bauen ( lass FTTH Ausbau mal weg ) ? Der eine baut dann aus und Kunde sagt schönen Dank und geht zur Konkurrenz. Vodafone ist da ganz schlimm. Mein Nachbar ist Programmierer und die haben symmetrische Glas Anbindung bekommen von der Telekom, war noch kein Glas im Haus vorher. Es hat nicht mal eine Woche gedauert bis Vodafone da angerufen hat und behauptet sie hätten seit einer Woche jetzt da ausgebaut und man könnte der Software Firma jetzt Glas anbieten. Wohl gemerkt wollten die die Telekom Leitung als ihre verkaufen.
Von wegen die investieren wie die Weltmeister , die ruhen sich auch im geschäftskundenbereich schön aus.
Im geschäftskundenbereich ist Vodafone genauso ein zeckenverein wie 1&1. einzig mir bekannte Anbieter zumindest hier der mir bekannt ist wo es ein geben und nehmen ist ist Netcologne.
So heilig ist dein Gral dann doch nicht. Es ist mit Sicherheit nicht alles richtig, aber auch nicht alles falsch. Vodafone ist auch weit weg davon alles richtig zu machen.


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Gerade die letzte Meile ist beim Tiefbau besonder teuer. Viele Leitungen im Boden vieler verschiedener Eigentümer und zu einem sehr viel größeren Anteil Altinstallationen. Zu den Verteilern liegen vergleichsweise häufig sogar schon Leerrohre und wenn nicht, so verlaufen die Kabel wenigstens nur unter öffentlichem Grund und es ist genau eine Trasse pro Verteiler. Nicht verzweigte Bäume mit mehren hundert Enden, wie sie auf der anderen Seite wieder herausgehen.

Die hinzukommenden Beschränkungen bei den Baukapazitäten gelten dagegen unabhängig davon, was man baut – es spart derjenige, der insgesamt möglichst wenig Ausbau betreibt, sondern im Wesentlichen nur die Verteiler umrüstet. Idealerweise noch ohne deren Anbindung upgraden zu müssen, wie das bis vor einer Zeit im Kabelnetz üblich war. Deswegen baut Vodafone bis heute quasi gar kein FTTH und die Telekom auch eher nebenbei. Stattdessen beschränken sich beide darauf, die Verteiler und die Leitungen zu den Verteilern zu modernisieren. Raus kommt dann halt "Kabel mit bis zu 1 GBit/s (wenn der Nachbar offline ist)" und "DSL mit bis zu 250 MBit/s (wenn das Kabel kurz ist)". Bei technisch informierten Nutzern sehe ich ehrlich gesagt keine klare Präferenz für die eine oder die andere Technik, die man Lob oder Tadel für die Ausbaupläne der Anbieter ummünzen könnte. Zumindest in meinem Umfeld halten sich die Kabel- und DSL-Befürworter weitestgehend die Waage (Latenz und Upload vs. Download); erst wenn es um die Preise geht entscheiden sich tendenziell mehr für Vodafone.

Nunja, das ist halt so mit dem vorhandenen Netz, viele andere Länder hatten keine guten Telefon bzw Coaxial-Netze um diese zu nutzen, sie haben auf Glasfaser gesetzt die letzten 10 Jahre. Mit Erfolg wie man sieht.
Hier ist jedem Anbieter klar das dies "bis zu" nicht lange geht. Anforderungen ändern sich, Cloud-Backup ist für jeden erschwinglich heutzutage usw. Sie werden ausbauen müssen und je länger sie warten desto teurer wirds auch.

Bei mir entscheiden sich die meisten für Kabel weil 500/50 nun mal besser ist als 100/40 oder 250/40 und bei dem Preis ist Kabel meist günstiger. Dazu bekommt man bei Kabelanbietern sehr viel einfacher und schneller einen Businesstarif (musst nicht mal selbstständig sein, das kann jeder buchen) - kostet paar Kröten mehr, dafür eigene Hotline usw.

Klingt nach einer Ausbauform, die die meisten Eigentümer aus gutem Grund ablehnen. Billig ist das nämlich nur für denjenigen, der eine Baustelle zurücklässt. Nicht für denjenigen, der gegebenfalls die VIP-Dämmung neu installieren lassen muss.

Das war Platte in Chemnitz von der GGG. Die hat es nicht interessiert. Auch wenn wir denen hinterher aufs Dach gestiegen sind wegen der Mängel, hat es die nicht interessiert. Und das obwohl die Stadt ausstirbt und vieles abgerissen wurde. Die haben das als genau das gesehen was es war - ein Pilotprojekt der Telekom, der komischerweise dort stattfand wo es keine Sau interessiert hat (Rentner-Gegend, eine der ältesten Städte in Deutschland was den Altersdurchschnitt angeht, nicht gerade eine wohlhabende Gegend usw.).
Da braucht sich die Telekom dann nicht wundern das es kaum Vorverträge gibt weil eben KEINER DAS WILL.
Da war auch Primacom mit sehr gutem Ausbau damals drin, also hatten alle schon schnelles Internet wer wollte. Doppelter fail..


Du filmst alle drei Wochen über vier Stunden 4K-Rohmaterial, was nach meiner Erfahrung rund sechs bis acht Stunden Drehzeit bedeutet, als Hobby, sichtest das Material aber nie selber, sondern gibst es zur Bearbeitung komplett an einen externen Dienstleister? Okay. Man lernt täglich neue Nutzunsszenarien kennen. Die Hobbyfilmer in meinem Umfeld kämen gar nicht auf die Idee, jemanden anderes an ihre Daten zu lassen, bevor sie damit fertig sind. Da kommen aus vier Stunden Rohmaterial dann irgendwann 10 Minuten (wenn man Glück hat) bis 60 Minuten (wenn man viel Pech hat und vieles nicht sehenswertes drin geblieben ist) fertiger Film bei raus und das meist mit einer Saison Verspätung, sodass man die Weitergabe tatsächlich mit Sneakernett beim nächsten persönlichen Treffen erledigen kann. :-)

Und diejenigen, die online verbreiten, reduzieren die Datenmenge vorher auf übliche Online-Qualitäten, die sich problemlos hochladen lassen.
Nene, man sichert das Material lokal UND in der Cloud und eben aus der Cloud muss der Kollege das auch runterladen, der das bearbeitet.

Youtuber die 2-3-4x die Woche releasen und für maximal 3 Wochen vorproduzieren können gar nicht anders als das eben so zu machen. Sie selbst sind auch viel zu beschäftigt um ewig Videos zu schneiden. 4h Videomaterial kommt auch innerhalb von 3-4h Dreharbeiten weil es eben nicht nur eine Kamera gibt...
 
Zu der Wertminderung wegen Kabelkanal sichtbar auf dem Balkon - hat keine Sau gestört. Das sie dort die Kabelbox schief angebracht haben und das Loch entsprechend nur mit Bauschaum abgedeckt war (notdürftig) - das ist hässlich, lässt sich aber beheben, das ist Kosmetik und kann der Mieter selbst machen.

Für mich ist eine Wertsteigerung über FTTH deutlich interessanter als die Optik vom Gebäude - draußen interessiert mich das nen feuchten, drine kann ich selbst ran weil 2 gerade Hände. Loch zuspachteln ohne Glasfaser zu beschädigen krieg ich ja wohl hin.

Wegen GPON hab ich auch keine bedenken. Es gibt mittlerweile genug Technologien die auch bei einer Faser mehrere Wellenlängen zulassen und somit mehrere 10Gbit/s über eine Faser gehen könnten. Und GPON hinterher kann 10Gbit/s unterstützen da hier die Leitungslängen recht kurz sind, hauptsache es sind passende Kabel verlegt (bei denen bin ich mir nicht sicher, da ich eben FTTH erlebt habe und nicht FTTB mit GPON dahinter von der Telekom).

Übrigens was viele vergessen - die ISP verdienen ihre Brötchen längst nicht nur mit den Leitungen bzw Masten.
Sie verdienen ihre Brötchen mit Zusatzdiensten. TV ist ein großes Ding und sonstwas was sie anbieten - deswegen besteht der Telekom-Shop ja auch nicht aus Modems und Smartphones sondern aus Kopfhörern, Überwachungskameras, anderem Smart-Gedöns und drölftausend Werbeplakaten für alles mögliche was oben drauf kommt bei den Tarifen - aber mit der Leitung nix zu tun hat.
Telekom ist unser größter Anbieter, mit Abstand, also lastet auf ihr auch der meiste Druck hier. Kabelanbieter haben ihre Leitungen schon praktisch alle auf Gbit umgestellt, das ist kein Thema.

P.S. GPON ist nicht viel billiger als FTTH wenn die passenden Kabel nicht bereits rumliegen.

Es wird immer Singlemode Kabel verlegt, egal wie lang oder kurz die Strecke ist.
Sind ja bereits über eine Million FTTH Anschlüsse buchbar für den Kunden, muss halt gebucht und genutzt werden. Einige wollen halt nicht. Dieses Jahr sollen bis 2 Millionen erreicht werden und ab 2021 jährlich 2 Millionen neue FTTH Anschlüsse


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Kommerzielle Youtuber bitte nicht mit privaten Hobbyfilmern gleichsetzen.

Nicht alles ist kommerziell. Viele machen das auch als Hobby, aber auf einem hohen Level.
Sollte jemandem der zwischen Enthusiasten im Forum unterwegs ist auch bekannt sein.
Spätestens seit dem eine Kamera die 4K 60FPS mit 400Mbit/s kann unter 1400€ für den Body zu haben ist und für 2000€ hat man schon ein richtig gutes Setup. Ist also alles andere als teuer mittlerweile, verglichen mit dem was noch vor 5 Jahren nötig war um solchen Content produzieren zu können.

Und diese kommerziellen Youtuber verdienen auch nicht so viel um sich gewerbliche Anschlüsse ziehen zu lassen, oft wohnen sie auch zur Miete und das sind keine Gewerbeobjekte sondern deren Schlafzimmer wo mit den Daten hantiert wird - ergo geht nicht.

Es wird immer Singlemode Kabel verlegt, egal wie lang oder kurz die Strecke ist.
Sind ja bereits über eine Million FTTH Anschlüsse buchbar für den Kunden, muss halt gebucht und genutzt werden. Einige wollen halt nicht. Dieses Jahr sollen bis 2 Millionen erreicht werden und ab 2021 jährlich 2 Millionen neue FTTH Anschlüsse


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Wir haben hier aber 82 Millionen Einwohner und eine beachtliche Anzahl an Single-Haushalten.
Selbst wenn wir nur 1/3 an Haushalten nehmen, sagen wir mal 27 Millionen, das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.

P.S. wer soll das denn buchen wenn die Telekom FTTH da ausbaut wo es nicht unbedingt nötig ist?
Gebiete die sehr gut angeschlossen mit Kabel - da kriegste die Kunden nicht unbedingt weg. Hätten die eher aufstehen müssen, bevor Vodafone 500er und 1000er Tarife gebracht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seh ich kein Problem drin, sorry. Erstmal ist die Telekom kein Alleinunterhalter mehr, müssen alle ausbauen. Wenn alle dies tun , sind es auch mehr als 2 Millionen im Jahr. Zu dem , selbst wenn Telekom sagen würde „wat Kost die Welt, Geld muss raus“ und 5,6 oder 7millionen Anschlüsse im Jahr bauen wollen würde, würde es nie klappen. Es scheitert einfach an den nachunternehmern wie tiefbau usw. tiefbau hat solch Kapazitäten gar nicht. Naja und die Städte müssen mit machen mit schnellen Genehmigungen.


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Nicht alles ist kommerziell. Viele machen das auch als Hobby, aber auf einem hohen Level.
Sollte jemandem der zwischen Enthusiasten im Forum unterwegs ist auch bekannt sein.
Spätestens seit dem eine Kamera die 4K 60FPS mit 400Mbit/s kann unter 1400€ für den Body zu haben ist und für 2000€ hat man schon ein richtig gutes Setup. Ist also alles andere als teuer mittlerweile, verglichen mit dem was noch vor 5 Jahren nötig war um solchen Content produzieren zu können.

Und diese kommerziellen Youtuber verdienen auch nicht so viel um sich gewerbliche Anschlüsse ziehen zu lassen, oft wohnen sie auch zur Miete und das sind keine Gewerbeobjekte sondern deren Schlafzimmer wo mit den Daten hantiert wird - ergo geht nicht.

Geschäftsmodell überdenken würde ich da sagen. Ich zum Beispiel kann mich mit meinem Job auch nicht selbstständig machen, weil ein Schalltoter Raum mit unter 15 dB(A) Restgeräuschen leider nicht zur Standardausstattung einer Mietwohnung gehört. Und Automechanikern, Flugzeugentwicklern und Theaterschauspielern geht es ähnlich.

Wer als Youtuber bereits soweit ist, dass es für seinen weiteren Erfolg spürbaren Unterschied macht, ob sein Material als 4K raw oder als kompriemiertes FHD verarbeitet wird und wer einen kommerzielen Dienstleister mit dieser Bearbeitung beauftragt, insbesondere mehrmals pro Woche, der sollte zumindest die zeitweise Anmietung eines Arbeitsraums/Coworkingspace/etc. für seine gewerblichen Tätigkeiten in Betracht ziehen. So teuer ist das nicht und außerdem kann er die Kosten von seinem Gewinn absetzen.

Insgesamt ist es halt so, dass Deutschland keinen Bedarf an 41 Millionen einheimischen Online-Unterhaltern hat. Nicht einmal an 41.000, sondern eher an 41, vielleicht 410. Bei einem Abonnenten pro Haushalt ergeben sich dann immerhin 100.000 Follower pro Kanal, was für ein eigenständiges kommerzielles, hochwertiges Angebot aber immer noch knapp ist – egal wie billig man die Internet-Anbindung zur Verfügung stellt. Es wäre also volkswirtschaftlicher Wahnsinn, die für die sehr spezielle Tätigkeit "Youtube Star" benötigte Infrastruktur für jeden Haushalt zur Verfügung zu stellen. Wer es mal ausprobieren möchte, kann das ja jederzeit in Eigenregie tun und vorkomprimiertes FHD hochladen. Dafür braucht man kein FTTH und seien wir ehrlich: In über 90 Prozent der Fälle ist die daraus resultierende Qaultiät der Bildwiedergabe das kleinste Problem. Wer inhaltlich gut ist, der kommt auch damit voran und wer so etwas wie "Ausleuchtung" und "Weißabgleich" beherrscht, sieht sogar im bis vor wenige Jahre noch weit verbreiteten 720p besser aus, als viele "4K"-Inhalte.
Ich spreche aus Erfahrung, wie PCGH-Video-Seher wissen dürften :-D
 
Geschäftsmodell überdenken würde ich da sagen. Ich zum Beispiel kann mich mit meinem Job auch nicht selbstständig machen, weil ein Schalltoter Raum mit unter 15 dB(A) Restgeräuschen leider nicht zur Standardausstattung einer Mietwohnung gehört. Und Automechanikern, Flugzeugentwicklern und Theaterschauspielern geht es ähnlich.

Wer als Youtuber bereits soweit ist, dass es für seinen weiteren Erfolg spürbaren Unterschied macht, ob sein Material als 4K raw oder als kompriemiertes FHD verarbeitet wird und wer einen kommerzielen Dienstleister mit dieser Bearbeitung beauftragt, insbesondere mehrmals pro Woche, der sollte zumindest die zeitweise Anmietung eines Arbeitsraums/Coworkingspace/etc. für seine gewerblichen Tätigkeiten in Betracht ziehen. So teuer ist das nicht und außerdem kann er die Kosten von seinem Gewinn absetzen.

Insgesamt ist es halt so, dass Deutschland keinen Bedarf an 41 Millionen einheimischen Online-Unterhaltern hat. Nicht einmal an 41.000, sondern eher an 41, vielleicht 410. Bei einem Abonnenten pro Haushalt ergeben sich dann immerhin 100.000 Follower pro Kanal, was für ein eigenständiges kommerzielles, hochwertiges Angebot aber immer noch knapp ist – egal wie billig man die Internet-Anbindung zur Verfügung stellt. Es wäre also volkswirtschaftlicher Wahnsinn, die für die sehr spezielle Tätigkeit "Youtube Star" benötigte Infrastruktur für jeden Haushalt zur Verfügung zu stellen. Wer es mal ausprobieren möchte, kann das ja jederzeit in Eigenregie tun und vorkomprimiertes FHD hochladen. Dafür braucht man kein FTTH und seien wir ehrlich: In über 90 Prozent der Fälle ist die daraus resultierende Qaultiät der Bildwiedergabe das kleinste Problem. Wer inhaltlich gut ist, der kommt auch damit voran und wer so etwas wie "Ausleuchtung" und "Weißabgleich" beherrscht, sieht sogar im bis vor wenige Jahre noch weit verbreiteten 720p besser aus, als viele "4K"-Inhalte.
Ich spreche aus Erfahrung, wie PCGH-Video-Seher wissen dürften :-D

Naja Geschäftsmodell ist ja GENAU DAS, Youtuber und Livestreamer sind die, die dies ohne dickes Team, Gewerberäume usw. machen und denen dafür oft ein Wohnzimmer reicht.
Es geht ja nicht nur um die, auch der Rest zieht nach und wir wollen die Leitungen haben.

Für mich entscheidet die Leitung über den Mietvertrag - keine gute Leitung - kein Mietvertrag. Was nützt mir ne geile Bude wenn ich da nicht arbeiten kann.

Und vergiss nicht, vieles auf Youtube ist ein Hobby. Es ist aktuell üblich 3-4-5 Standbeine zu haben. Der Youtuber verfügt oft über Merch, Livestreams (auf ner anderen Plattform), Instagram, hat vll sogar ne eigene Kosmetikmarke oder Klamottenmarke oder macht sonstwas für Geschichten. Und da sind viele Dienstleister im Hintergrund, die oft NICHT zum Team gehören und eben auf Auftrag arbeiten und die wollen auch ne gute Leitung haben.

Ich erzähle dir mal was, die Youtuber sind alle verplant bis zum abwinken, die haben keinen Tagesablauf, das sind kreative Bekloppte (zumindest sehr viele). Denen fällt es auch ein das sie am Samstag um 1 nachts noch was fix gerendert haben wollen, dass muss dann auch flott gehen. Niemand hat Zeit zu warten :)

Ja, das ist eine extrem kleine Gruppe, aber die wächst und viele andere Bereiche und da sollten wir die Vorreiter sein.
 
Naja Geschäftsmodell ist ja GENAU DAS, Youtuber und Livestreamer sind die, die dies ohne dickes Team, Gewerberäume usw. machen und denen dafür oft ein Wohnzimmer reicht.
Es geht ja nicht nur um die, auch der Rest zieht nach und wir wollen die Leitungen haben.
Noch eine Sache, von der Du nicht die geringste Ahnung hast.

Geschäftlich und privat kannst Du einfach nicht auseinanderhalten.
Von Deinen Wunschträumen ganz zu schweigen.
 
Noch eine Sache, von der Du nicht die geringste Ahnung hast.

Geschäftlich und privat kannst Du einfach nicht auseinanderhalten.
Von Deinen Wunschträumen ganz zu schweigen.

Du hast nur nicht verstanden das geschäftliche Sachen ins Wohnzimmer bzw Arbeitszimmer gezogen sind. Und mit Home Office gibt es noch einen massiven Schub in die Richtung.
Verstehe doch das die Welt sich ändert, es gibt mittlerweile nicht so wenige Leute die aus ihrem Zuhause aus ordentlich arbeiten und Geld verdienen und eben eine gute Leitung brauchen.
 
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