Blizzard verliert immer mehr aktive Spieler

Egal was, Blizzard hat mich nie lange gefesselt. 2003 kam WoW. 9monate komplett süchtig. Dann gings mir so dermaßen aufn Sack.

Dieses Mä Mä von manchen Leuten. Raus. Deinstalliert. Account gekündigt. In einem Abwasch. Diablo, egal welcher Teil. Das gleiche. Durchgezockt und weg. Ich komme mir bei Blizzard immer so an der Stange gehalten vor. Wie ein Esel mit der Mohrrübe.
 
Der Spielemarkt ist einfach komplett kaputt, es gibt einfach nichts mehr was die Langzeitmtivation aufrecht erhält

Die Leute meine 45 Euro für nen Titel auszugeben sei zu viel Geld und Spiele waren früher günstiger was ne dreißte Lüge ist. Also macht man es jetzt anders, Spiele werden nach nem income System konzipiert.

Das bedeutet das was im Spiel konzipiert wird steht nie fest sondern ist vom zahlenden Kunden abhängig also nen Konzept welches komplett auf Zufall basiert. Von Entwicklung kann man da nicht reden, es wird von der Stang zusammen geschustert je nachdem wie die Aussicht auf Geld ist.

Es ist nen Slotmachine Prinzip nur ein bischen erweitert.
 
Schade was aus einem der einst inovativsten und beliebtesten Studios geworden ist...

Habe neulich erst beim Start des Launchers feststellen müssen, dass gut die Hälfte meiner langjährigen Freunde ihre Blizzard-Accounts scheinbar komplett gelöscht haben. Naja, war selbst auch schon über ein Jahr nicht mehr online, also auch kein Wunder, dass ich davon nichts mitbekommen habe ^^
Aber bei einigen ist es trotzdem sehr Schade...
Aber Blizzard ist halt ziemlich uninteressant geworden. WoW ist immer nur das Selbe, ohne dringend notwendige Updates der Grafik (einfach nur das, was sie auch bei den ganzen Re-irgendwas-Versionen machen, also paar mehr Pixel auf die Uralt-Engine klatschen und fertig. Andere machen so etwas mit kostenlosen Grafikmods -.-).
Diablo 3 gibt es seit einigen Seasons auch nichts Neues mehr, von den anderen, alten Reihen ganz zu schweigen, da passiert nichts, das nicht zumindest ein wenig Kohle von den noch weniger Willigen einbringt. Egal, ob es ihr Kartenspiel, Moba oder Egoshooter ist, es bleibt beim uralten, gut Bekannten und letztlich Stink-Langweiligen...
 
Andere machen so etwas mit kostenlosen Grafikmods

Ja die sehen auch entsprechend aus. Was Grafik angeht war Blizzard immer ganz vorne dabei ich glaub wenn um Stylized Graphics geht sind die auf Platz 1 heute noch. Die Technik ist halt nicht Up to Date, Blizzard hat aber auch Spiele gemacht und keine Simulation. Die Detailierte Technik bietet der Computer nicht der Entwickler und Technik ist nicht Grafik.
 
Ja ich weiß. Das Abo hat mich immer abgeschreckt. Und 12,99€ im Monat finde ich echt viel.
Ein Relikt aus früheren Zeiten das damals ganz normal war. Heute wirkt es altbacken und nur wenige Titel konnten sich mit solch einem Bezahlmodel seit WoW Release durchsetzen. Muss jeder für sich selbst entscheiden ob es einem das wert ist. Ich hatte selbst in meinen finanziell knappen Zeiten immer das Gefühl das es das Geld wert war da ich entsprechenden Gegenwert daraus gezogen habe. Heute kann ich bei 10-13 Euro Monatsgebühr nur schmunzeln und bin glücklich das es so ist :D
Ein weiteres Spiel würde ich so nicht finanzieren bzw. diese Abos von Microsoft, EA und wie sie alle heissen abschlissen.
 
Ja ich weiß. Das Abo hat mich immer abgeschreckt. Und 12,99€ im Monat finde ich echt viel.
Ich weiß nicht so recht. Da geb ich doch schon für Kaffee im Monat das doppelte aus.
Finde den Preis grundsätzlich nicht so schlimm, allerdings dieses monatliche Zahlungsmodell.

Wenn man mal für 30 Tage gezahlt hat, aber nur 7 Tage davon spielt, fühlt sich das wie Geld verschenken an. Also nutzt man die 30 Tage möglichst voll aus und landet schnell wieder in der Spirale.
Solche Modelle hatten mich früher durchaus getriggert, passt heute aber nicht mehr zur verfügbaren Zeit und auch Lust.
 
Wenn man mal für 30 Tage gezahlt hat, aber nur 7 Tage davon spielt, fühlt sich das wie Geld verschenken an. Also nutzt man die 30 Tage möglichst voll aus und landet schnell wieder in der Spirale.
Wie? Bei mir waren das doch gerade einmal 1,5 JAHRE played innerhalb von 8 Jahren. Das ist doch völlig normal oder? :ugly:

Ich sollte dieses Spiel wirklich nie nie wieder anfassen...
 
Nun ... ehrlich gesagt freue ich mich fast, dass Blizzard zumindest in solchen Zahlen die Konsequenzen seines Umgangs mit seiner Spielerschaft spürt. Das ist nun einmal das, was einem blühen kann, wenn man wieder und wieder Entscheidungen trifft, die sich klar gegen Fans und letztlich Kunden richten - auch wenn sie teils (!) betriebswirtschaftlich sinnvoll sein mögen.

Und obwohl diese Entscheidungen schon vor vielen Jahren begonnen haben (Stichwort Diablo 3-Auktionshaus) würde die Frequenz, in der sie fallen gefühlt über die Jahre erhöht.

Persönlich sind mir da direkt mehrere Beispiele präsent:

1. Die Entscheidung, den Release-Zyklus von Hearthstone-Erweiterungen zu beschleunigen und kostenlos erspielbare Adventure-Erweiterungen in ihrer Ursprungsform zu streichen.
2. Die Entscheidung, Heroes of the Storm unfertig zu veröffentlichen (kein Draftmodus zum Start etc. pp.) und dann den E-Sport im sich endlich einstellenden Wachstum abzuwürgen.
3. Die Entscheidung, WC3 zu remastern, aber augenscheinlich keinen angemessenen Aufwand in dieses Projekt zu investieren.
4. Die Entscheidung, die Overwatch-Amateur-Szene zu töten, indem man Anwärterligen abschnitt und einen massiven Buy-In für die Profiszene verlangt - abgesehen von der Tatsache, dass Overwatch nicht zwingend super für den E-Sport geeignet ist.
5. Die augenscheinliche Entscheidung, das ehemals talentierteste RTS-Team der Entwicklerlandschaft aufs Altenteil zu schicken (denn WC4 oder SC3 wird es wohl nie geben).
6. Die Entscheidung, sich auf Mobile zu konzentrieren - dafür haben sie ja zumindest direkt vor Ort auf der Blizzcon die Quittung erhalten.

Die Liste könnte sicherlich endlos weitergeführt werden. Bah.
 
Free-2-Play ist einfach die Pest und kleine monatliche Kosten haben die nervigen Kinder und Trolle sehr erfolgreich bei vielen Spielen fern gehalten.
Das ist der Punkt. Es hersch einfach ein höheres Niveau.

Ist wie in einer noblen Disco, da hast du dann heiße Chicas. In einer Dorfdisco hast du dann hässliche Bratzen, das Klo ist zugeschissen und irgendwelche Assis die sich prüglen.

Da zahl ich lieber mehr.
 
Wie? Bei mir waren das doch gerade einmal 1,5 JAHRE played innerhalb von 8 Jahren. Das ist doch völlig normal oder? :ugly:

Ich sollte dieses Spiel wirklich nie nie wieder anfassen...
Sich dessen bewusst werden und bleiben ist da wirklich schon ein sehr, sehr wichtiger Schritt um das zu bewältigen. Sagt man immer so daher aber hier stimmt das auch.
 
auch wenn sie teils (!) betriebswirtschaftlich sinnvoll sein mögen.

Ja Kurzfristig halt und das passt halt nicht zu dem Entwicklungsstil mit dem die sich einen Namen gemacht haben.

1. Die Entscheidung, den Release-Zyklus von Hearthstone-Erweiterungen zu beschleunigen und kostenlos erspielbare Adventure-Erweiterungen in ihrer Ursprungsform zu streichen.

Hearthstone war schon ne gute Idee aber es ist halt richtiger Cash grab geworden.

2. Die Entscheidung, Heroes of the Storm unfertig zu veröffentlichen (kein Draftmodus zum Start etc. pp.) und dann den E-Sport im sich endlich einstellenden Wachstum abzuwürgen.

Heroes of the Storm kam viel zu spät und nur weil man mit verdienen wollte am Moba Trend. Man hätte da auf den falschen Stolz pfeifen sollen. Es hat auch zu wenig Tiefe im Gegensatz zu Wc 3 und Sc.

3. Die Entscheidung, WC3 zu remastern, aber augenscheinlich keinen angemessenen Aufwand in dieses Projekt zu investieren.

Das ist noch sehr nett ausgedrückt :-D. Betriebswirtschaftlich ist das auch nicht wenn man sich wachsende Warcraft 3 Szene ankugt . Da hat man auf jeden Fall ne Menge Geld liegen lassen.

4. Die Entscheidung, die Overwatch-Amateur-Szene zu töten, indem man Anwärterligen abschnitt und einen massiven Buy-In für die Profiszene verlangt - abgesehen von der Tatsache, dass Overwatch nicht zwingend super für den E-Sport geeignet ist.

Also Overwatch ist nen gutes Spiel, aber aus was für Resten Ow entstanden ist wissen wir ja.

5. Die augenscheinliche Entscheidung, das ehemals talentierteste RTS-Team der Entwicklerlandschaft aufs Altenteil zu schicken (denn WC4 oder SC3 wird es wohl nie geben).

Spiele wie Wc oder Sc sind für die heutige Generation zu schwer. Das gilt auch für Quake etc.

6. Die Entscheidung, sich auf Mobile zu konzentrieren - dafür haben sie ja zumindest direkt vor Ort auf der Blizzcon die Quittung erhalten.

Ja dazu muss man nichts sagen.
 
Am besten sollte man Bobby Kotick irgendwie dazu bekommen seinen Platz zu räumen, Blizzard wieder von Activision zu trennen, die Urgesteine zurückholen und solange mit Ohrfeigen um sich hauen bis die Herrschaften wieder wissen was Blizzard und deren Spiele einmal waren und dieses Level wiederhergestellt ist.
 
Spiele wie Wc oder Sc sind für die heutige Generation zu schwer. Das gilt auch für Quake etc.
Ist das so?
Und ich frage mich schon lange warum es keine anspruchsvollen Spiele mehr gibt... Was habe ich Quake geliebt, einfach im Aufbau, kein unnützer Schnick-Schnack aber schnell und fordernd.

Von Blizzard kommt halt irgendwie nix mehr. Diablo 3 hab ich noch gezockt ohne Ende... 300h 700h? Ich weiß es nicht. Ich wäre ja schon mit dem Diablo 2 Remaster zufrieden aber das dauert auch schon ewig, von Diablo 4 mal ganz abgesehen. SC 3 wäre auch cool.
 
Ja die Leute sind heute so im Arsch von Twitter etc. und neben zocken Videos schauen usw. das die Leistungsfähigkeit bei den meisten stark eingeschränkt ist auch bei älteren. Hauptsache 20 Sachen gleichzeitig machen. Da funktionieren so Dinge wie Starcraft etc. nicht.
SC 3 wäre auch cool.
Naja Sc 2 reicht noch dicke ich finde vom Preis Leistungsvehältnis her ist Starcraft 2 das Spiel des letzten Jahrzents. Die Kampagnen, der Mp die Mods und die Nova Missionen ist schon viel Beschäftigung.
 

Nein ist es nicht. Wie falsch solche Aussagen sind ist doch gerade am Beispiel an Blizzard und WoW schön zu sehen.
Classic wurde glorifiziert bis zum geht nicht mehr, laut den Spielern war alles so furchtbar schwer.
Übrig geblieben ist davon nix, im Vergleich zu Retail sind sowohl Raids als auch PvP vom Schwierigkeitsgrad ein Witz.

Unnützer Schnick-Schnack hin oder her, heutige Shooter sind deutlich komplizierter als ein Quake ( CS GO, erfreut sich übrigens auch ohne Schnick Schnack weiterhin großer Beliebtheit). RTS befinden sich leider ähnlich wie MMOs auf einem absteigenden Ast und sie sind aktuell nicht sonderlich gefragt. Diablo hat beispielsweise einen sehr erfolgreichen Rivalen mit PoE, der sich trotz der immensen Komplexität riesiger Beliebtheit erfreut.
 
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