Ja ausgeglichener ist schwerer. Ein Kollege von mir will mir auch immer weismachen, das Heroes of the Storm von Niveau her mit Starcraft 2 mithalten kann. Das ist nen Weltenunterschied von der Leistung, die da erbracht werden muss. Starcraft 2 war damals auf den absteigenden Ast weil es für die Masse zu schwer ist. Da kam dann auch Moba Welle und alle haben Mobas gespielt.
Bei SC geht es doch prinzipiell auch nur um Stein/Schere/Papier...
Der Schweregrad solcher MP-Titel hängt immer vom Gegner und dem eigenen Ziel ab und nicht vom Spiel selbst. Es kann für einen Neueinsteiger mitunter genau so schwer sein, bei Fortnite auf Platz 1 der Weltrangliste zu gelangen, wie es bei Quake der Fall wäre. Der Skillcap ist unterschiedlich, keine Frage. Aber der wird in erster Linie durch die Spieler und nicht das Spiel bestimmt.
Die gleichen Vorausetzungen sind immer gegeben, das ändert aber nichts daran das einige Spiele massentauglicher sind weil diese einfacher sind. Der Einstieg einfach leichter ist...
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Quake ist sehr komplex.
Wovon du eigentlich sprichst, heißt Skillcap. Das hat mit der grundlegenden Spielmechanik nicht all zu viel zu tun. Quake ist dahingehend ein sehr simpler Vertreter mit theoretisch einfachem Einstieg: ein paar Waffen, PowerUps (Leben, Rüstung, etc.), Rennen, Springen und Schießen.
Overwatch dagegen ist spielmechanisch weder groß schwerer noch leichter geworden. Ein paar Charaktere, ein paar Fähigkeiten, Rennen, Springen und Schießen.
Was den Unterschied und vermeintlichen Schweregrad eines MP-Spiels ausmacht ist der Skillcap. Bei einem Spiel wie Quake mit sehr hohem Skillcap, welches seit zig Jahren auf dem Markt ist und tausende High-Skilled-Veteranen hat, ist die Skillanforderung einfach höher. Bei einem Overwatch mit einer viel höheren Zahl an Spielern ist der Einstieg einfacher, weil man mit hoher Wahrscheinlichkeit immer gegen seinesgleichen gematcht wird. Wo wir zum nächsten Punkt kommen: funktionierende Matchmaking-Systeme.
Kann ich also so nicht unterschreiben, dass die Spiele an sich generell einfacher werden, egal ob man nun SC, Quake, CS, COD, usw. zu einem Vergleich mit Genrevertretern aus jüngster Zeit heranzieht. Es gibt eben einfach nur mehr Spieler als früher (und funktionierende Matchmaking-Systeme), die das durchschnittliche Skilllevel und die Einstiegshürde senken.
Sieh es mal so: ob ein völliger FPS-Anfänger nun bei Quake wild um sich schießt, Kreise rennt und dabei auf die Mütze bekommt oder bei Overwatch, CS:GO, CoD oder Battle-Royal XYZ, ist doch gehüpft wie gesprungen. Nur das Skilllevel der Gegner, der Wille, neue Dinge zu erlernen und für ganz ambitionierte Spieler das Erreichen des Skillcap hält einen Anfänger davon ab, besser zu werden, nicht das Grundspiel(-prinzip) an sich.
