kühlprofi
BIOS-Overclocker(in)
Abend , ich habe einen GTS 420 Radiator welche ich nur mit einer lüfterreihe betreibe. Jetzt bin ich auf diese infos gestossen. nun habe ich vor 2 lüfterreihen zu montieren, da die ergebnisse wirklich erstauntlich sind. Vorallem der Vergleich mit dem Mora 2 finde ich interessant.
Der Bilder sowie der Text stammt von dieser Quelle: DeXgo - Radiatoren in Übergröße Wasserkühlung-Testbericht (Seite 6)
Kühlleistung
Da wir nun die tatsächliche Hitzelast während den Testläufen erfassen, können wir nicht mehr einfach die Delta-Temperaturen zwischen Wasser- und Umgebungstemperatur angeben. Die Temperaturwerte sind dadurch leicht verzerrt, dass nicht bei jedem Testlauf die im Durchschnitt selbe Hitzelast herrscht. Um alles auf einen Nenner zu bringen, rechnen wir deshalb den C/W-Wert aus. Also die Delta-Temperatur zwischen Wasser und Luft pro Watt Hitzelast. Auch hier sind tiefere Werte besser.
Eine Lüfterreihe
Die Resultate sind hier so interessant wie sie unübersichtlich sind. Ganz einfach gesagt: Jedesmal, wenn sich zwei Linien kreuzen, wechseln sich die Machtverhältnisse zwischen den beiden betroffenen Radiatoren. So ist zum Beispiel sehr deutlich zu sehen, dass der TFC Monsta mit 140-mm-Lüftern für Drehzahlen unterhalb 800 U/min die bessere Leistung bringt als der GTX 560. Bei höheren Drehzahlen wechseln die Plätze aber und so leistet der Black Ice-Radiator beispielsweise bei 1500 U/min deutlich mehr als der Monsta. Ähnliches spielt sich zwischen dem GTS 420 und dem RX480 ab: Hier ist der XSPC-Radi für Drehzahlen bis knapp 1000 U/min die bessere Wahl. Der GTS 420 trumpft bei höheren Drehzahlen aber eindeutig auf. Interessant ist auch zu sehen, wie viel Leistung der Monsta durch die 140-mm-Lüfter gegenüber den 120-mm-Lüftern gewinnt. Mit den kleineren Lüftern ist die Leistung in etwa mit der des RX480 gleich auf, mit den größeren Lüftern ist der TFC-Radi dem von XSPC aber durch das gesamte Drehzahlspektrum überlegen (am Monsta wurden die Lüfter immer zusammen mit den entsprechenden Silikonrahmen montiert).
Unangefochten bleibt einzig der Mo-Ra 2 Pro. betrachtet man die Verläufe, so ist denkbar, dass der GTX 560 bei noch höheren Drehzahlen einen leichten Vorteil gegenüber dem Mo-Ra gewinnen könnte, doch da die Werte bei steigenden Drehzahlen immer näher zu einander rücken, würde sich hier kaum ein echtes, in der Praxis bemerkbares Leistungsplus abzeichnen.
Um die ganzen Werte etwas in ein Verhältnis rücken zu können ist in schwarz noch die Leistungskurve für einen Magicool Slim 360 Radiator eingezeichnet.
Anhang anzeigen 273279
Zwei Lüfterreihen
Anhang anzeigen 273281
Der Mo-Ra 2 Pro lässt sich nicht mit zwei Lüfterreihen, oder in diesem Fall eher zwei "Lüfterwänden" ausstatten. Während alle anderen Radiatoren hier mit den Leistungswerten für Push-Pull-Lüfter vertreten sind, ist der Mo-Ra nochmals mit den selben Daten wie zuvor, mit einer Lüfterreihe drin. Die Ergebnisse sind also mit Vorbehalt zu betrachten. Dennoch ist es sehr interessant zu sehen, wie sich der Mo-Ra gegen die so "gedopten" Gegner schlägt.
Die Black Ice-Radiatoren gewinnen mit doppleter Lüfterbesetzung sehr viel Mehrleistung. So ziehen der GTX 560 und selbst der verhältnismäßig kleine GTS 420 bei sehr hohen Drehzahlen an einem mit 9 Lüftern bestückten Mo-Ra 2 Pro vorbei. Eine eindrückliche Leistung. Allerdings würde die Sache wieder anders aussehen, wenn man dem Mo-Ra fairerweise 18 Lüfter für diesen Vergleich aufschnallen würde...
Auch ist erkennbar, dass der Monsta mit sechs 140-mm-Lüftern bis ca. 700 U/min mehr Leistung erbringt als der GTX 560 mit acht 140-mm-Lüftern. Der Vergleich "dick gegen dünn" zwischen dem Monsta und dem GTS 420 zeigt auch eine Verschiebung der Verhältnisse. Im vorherigen Vergleich hatte der Monsta bis fast 1400 U/min die Nase vorn, bei doppelter Lüfterbesetzung kann er den Drehzahlbereich bis etwa 900 U/min weiterhin für sich verteidigen.
Der XSPC480 kommt im Vergleich mit doppelter Lüfterbesetzung eher schlecht weg und kann nur den Monsta mit kleinen Lüftern und den GTS 420 bei niedrigen Drehzahlen übertrumpfen.
Der Bilder sowie der Text stammt von dieser Quelle: DeXgo - Radiatoren in Übergröße Wasserkühlung-Testbericht (Seite 6)
Kühlleistung
Da wir nun die tatsächliche Hitzelast während den Testläufen erfassen, können wir nicht mehr einfach die Delta-Temperaturen zwischen Wasser- und Umgebungstemperatur angeben. Die Temperaturwerte sind dadurch leicht verzerrt, dass nicht bei jedem Testlauf die im Durchschnitt selbe Hitzelast herrscht. Um alles auf einen Nenner zu bringen, rechnen wir deshalb den C/W-Wert aus. Also die Delta-Temperatur zwischen Wasser und Luft pro Watt Hitzelast. Auch hier sind tiefere Werte besser.
Eine Lüfterreihe
Die Resultate sind hier so interessant wie sie unübersichtlich sind. Ganz einfach gesagt: Jedesmal, wenn sich zwei Linien kreuzen, wechseln sich die Machtverhältnisse zwischen den beiden betroffenen Radiatoren. So ist zum Beispiel sehr deutlich zu sehen, dass der TFC Monsta mit 140-mm-Lüftern für Drehzahlen unterhalb 800 U/min die bessere Leistung bringt als der GTX 560. Bei höheren Drehzahlen wechseln die Plätze aber und so leistet der Black Ice-Radiator beispielsweise bei 1500 U/min deutlich mehr als der Monsta. Ähnliches spielt sich zwischen dem GTS 420 und dem RX480 ab: Hier ist der XSPC-Radi für Drehzahlen bis knapp 1000 U/min die bessere Wahl. Der GTS 420 trumpft bei höheren Drehzahlen aber eindeutig auf. Interessant ist auch zu sehen, wie viel Leistung der Monsta durch die 140-mm-Lüfter gegenüber den 120-mm-Lüftern gewinnt. Mit den kleineren Lüftern ist die Leistung in etwa mit der des RX480 gleich auf, mit den größeren Lüftern ist der TFC-Radi dem von XSPC aber durch das gesamte Drehzahlspektrum überlegen (am Monsta wurden die Lüfter immer zusammen mit den entsprechenden Silikonrahmen montiert).
Unangefochten bleibt einzig der Mo-Ra 2 Pro. betrachtet man die Verläufe, so ist denkbar, dass der GTX 560 bei noch höheren Drehzahlen einen leichten Vorteil gegenüber dem Mo-Ra gewinnen könnte, doch da die Werte bei steigenden Drehzahlen immer näher zu einander rücken, würde sich hier kaum ein echtes, in der Praxis bemerkbares Leistungsplus abzeichnen.
Um die ganzen Werte etwas in ein Verhältnis rücken zu können ist in schwarz noch die Leistungskurve für einen Magicool Slim 360 Radiator eingezeichnet.
Anhang anzeigen 273279
Zwei Lüfterreihen
Anhang anzeigen 273281
Der Mo-Ra 2 Pro lässt sich nicht mit zwei Lüfterreihen, oder in diesem Fall eher zwei "Lüfterwänden" ausstatten. Während alle anderen Radiatoren hier mit den Leistungswerten für Push-Pull-Lüfter vertreten sind, ist der Mo-Ra nochmals mit den selben Daten wie zuvor, mit einer Lüfterreihe drin. Die Ergebnisse sind also mit Vorbehalt zu betrachten. Dennoch ist es sehr interessant zu sehen, wie sich der Mo-Ra gegen die so "gedopten" Gegner schlägt.
Die Black Ice-Radiatoren gewinnen mit doppleter Lüfterbesetzung sehr viel Mehrleistung. So ziehen der GTX 560 und selbst der verhältnismäßig kleine GTS 420 bei sehr hohen Drehzahlen an einem mit 9 Lüftern bestückten Mo-Ra 2 Pro vorbei. Eine eindrückliche Leistung. Allerdings würde die Sache wieder anders aussehen, wenn man dem Mo-Ra fairerweise 18 Lüfter für diesen Vergleich aufschnallen würde...
Auch ist erkennbar, dass der Monsta mit sechs 140-mm-Lüftern bis ca. 700 U/min mehr Leistung erbringt als der GTX 560 mit acht 140-mm-Lüftern. Der Vergleich "dick gegen dünn" zwischen dem Monsta und dem GTS 420 zeigt auch eine Verschiebung der Verhältnisse. Im vorherigen Vergleich hatte der Monsta bis fast 1400 U/min die Nase vorn, bei doppelter Lüfterbesetzung kann er den Drehzahlbereich bis etwa 900 U/min weiterhin für sich verteidigen.
Der XSPC480 kommt im Vergleich mit doppelter Lüfterbesetzung eher schlecht weg und kann nur den Monsta mit kleinen Lüftern und den GTS 420 bei niedrigen Drehzahlen übertrumpfen.
Zuletzt bearbeitet:
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. Der Mo-Ra 2 Pro hat btw inzwischen mit dem Mo-Ra 3 einen Nachfolger
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