kastagier
Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Bin ich zu alt geworden oder hat sich die Spieleindustrie einfach nur verändert ?
Der Titel ist auch meine Frage, die ich mir bereits gestellt habe. Aber die Frage ist auch gleichzeitig die Antwort
.
Mit Mitte dreißig führt man eben nicht mehr das Leben wie als Teeny. Klar macht daddeln spaß aber die Wertigkeiten verändern sich nunmal. Wenn ich bedenke wie viel Zeit ich damals auch hatte um zu daddeln. Jeder der arbeitet weiß, dass damit nicht mehr so viel los ist.
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber Zeit ist in meinem Leben purer Luxus. Arbeit, Familie usw. sind alles Dinge die viel Zeit und Kraft kosten. Abends kommt dann schon der Gedanke "Man könnte ja mal wieder was daddeln", bin aber zu erledigt um mich manchmal einfach aufzuraffen. Einfach mal gar nichts tun, kann nämlich auch ganz toll sein.
Früher die Nächte durchgespielt bis die Sonne aufging, heute geht es mir wie dem Themenstarter. Nach 2 bis 3 Stunden habe ich aber auch keinen Antrieb mehr. Liegt aber auch an dem Spiel.
Waren früher die Spiele besser? Ich denke nicht. Sie waren anders, sie waren neu. Die Spielideen waren völlig neu und darum hat einen das damals so gefesselt. Die heutigen Spielprinzipien sind geläufig und natürlich grafisch aufgehübscht. Was natürlich sehr gut ist. Wirklich viel neues ist nicht mehr dabei. Kommt eben auch dazu, dass man ja etwas abstumpft. Soll heißen, dass eben vieles vom Prinzip her alt ist und in dieser Form im Laufe der Jahre schon x-mal gesehen wurde.
Bei mir ging es mit sieben los. Und wenn ich mich an meinen ersten Computer erinnere muss ich einfach nur schmunzeln. Ein Schneider mit einer Art Data-Sette und Grün-Monitor. Noch vor meinem ersten C64. In der Zeit als darüber ein Spiel geladen wurde, konnte ich Mittagessen gehen. Aber die Spiele waren klasse, weil sie ebe neu waren. Und als Kind sowieso fazinierender.
Heute erlebe ich nur noch wenig Spiele, die mich richtig fesseln. Das letzte war The Witcher, dass ich als sehr gut empfunden habe und das eine super Motivation in mir erzeugt hat.
Leider wird mir ein wenig zu viel Arbeit in Grafik gesteckt, als in eine super Story. Heute bin ich eher in dem Alter in dem ich einfach mehr Wert auf Unterhaltung lege. Früher konnte es nicht geil genug aussehen. Aber heute eben...
Da ich aufgrund des fortgeschrittenen Alters schon so einiges an Grafikquälereien gesehen habe, könnte die Spieleindustrie ruhig (für mich) die Wertigkeit mal wieder auf Spielprinzipien und Story legen. Außnahmen bestätigen die Regeln und das ist auch gut so. Ich bin auch eben etwas überfüttert von den Fluten von Dx11, High-Res-Screenshots, Downsampling, Physix usw.. Scheint das wirklich alles zu sein was zählt? Grafik ist wichtig und geil, keine Frage, aber...
Nun ja, so ist eben der Lauf.
Eins muss ich noch loswerden. Super Thema

Danke für die Erinnerungen
Der Titel ist auch meine Frage, die ich mir bereits gestellt habe. Aber die Frage ist auch gleichzeitig die Antwort
.Mit Mitte dreißig führt man eben nicht mehr das Leben wie als Teeny. Klar macht daddeln spaß aber die Wertigkeiten verändern sich nunmal. Wenn ich bedenke wie viel Zeit ich damals auch hatte um zu daddeln. Jeder der arbeitet weiß, dass damit nicht mehr so viel los ist.
Ich kann ja nur für mich sprechen, aber Zeit ist in meinem Leben purer Luxus. Arbeit, Familie usw. sind alles Dinge die viel Zeit und Kraft kosten. Abends kommt dann schon der Gedanke "Man könnte ja mal wieder was daddeln", bin aber zu erledigt um mich manchmal einfach aufzuraffen. Einfach mal gar nichts tun, kann nämlich auch ganz toll sein.
Früher die Nächte durchgespielt bis die Sonne aufging, heute geht es mir wie dem Themenstarter. Nach 2 bis 3 Stunden habe ich aber auch keinen Antrieb mehr. Liegt aber auch an dem Spiel.
Waren früher die Spiele besser? Ich denke nicht. Sie waren anders, sie waren neu. Die Spielideen waren völlig neu und darum hat einen das damals so gefesselt. Die heutigen Spielprinzipien sind geläufig und natürlich grafisch aufgehübscht. Was natürlich sehr gut ist. Wirklich viel neues ist nicht mehr dabei. Kommt eben auch dazu, dass man ja etwas abstumpft. Soll heißen, dass eben vieles vom Prinzip her alt ist und in dieser Form im Laufe der Jahre schon x-mal gesehen wurde.
Bei mir ging es mit sieben los. Und wenn ich mich an meinen ersten Computer erinnere muss ich einfach nur schmunzeln. Ein Schneider mit einer Art Data-Sette und Grün-Monitor. Noch vor meinem ersten C64. In der Zeit als darüber ein Spiel geladen wurde, konnte ich Mittagessen gehen. Aber die Spiele waren klasse, weil sie ebe neu waren. Und als Kind sowieso fazinierender.
Heute erlebe ich nur noch wenig Spiele, die mich richtig fesseln. Das letzte war The Witcher, dass ich als sehr gut empfunden habe und das eine super Motivation in mir erzeugt hat.
Leider wird mir ein wenig zu viel Arbeit in Grafik gesteckt, als in eine super Story. Heute bin ich eher in dem Alter in dem ich einfach mehr Wert auf Unterhaltung lege. Früher konnte es nicht geil genug aussehen. Aber heute eben...
Da ich aufgrund des fortgeschrittenen Alters schon so einiges an Grafikquälereien gesehen habe, könnte die Spieleindustrie ruhig (für mich) die Wertigkeit mal wieder auf Spielprinzipien und Story legen. Außnahmen bestätigen die Regeln und das ist auch gut so. Ich bin auch eben etwas überfüttert von den Fluten von Dx11, High-Res-Screenshots, Downsampling, Physix usw.. Scheint das wirklich alles zu sein was zählt? Grafik ist wichtig und geil, keine Frage, aber...
Nun ja, so ist eben der Lauf.
Eins muss ich noch loswerden. Super Thema


Danke für die Erinnerungen
Zuletzt bearbeitet:
) war Zelda: Ocarina of Times. 



) etc...

(PS: anspielung auf mein Benutzerbild