News Betriebssysteme: Intel verabschiedet sich vorerst von Linux

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Mit seinem Clear Linux Project und dem daraus resultierenden freien Betriebssystem Clear Linux OS hatte der einstige Chip-Gigant Intel eigentlich eine sehr performante Linux-Distribution realisiert, welche jetzt aber eingestellt wird.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Betriebssysteme: Intel verabschiedet sich vorerst von Linux

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Stimmt ich höre davon auch zum ersten Mal. Man merkt wenn sogar ich nix davon weiß,dann war es echt nicht weit verbreitet gewesen .
 
Die neueren Prozessoren können doch auch kein AVX512 mehr oder?

Des Ding habe ich ausprobiert. Leider direkt bei meinem Umstieg von Windwos. Wollte natürlich was für mein Intel Zeugs und war einfach noch nicht so weit das auch anständig nutzen zu können.

Deswegen probiere ich es eben jetzt nochmal aus. Vielleicht merke ich ja was von der Schnelligkeit? Updaten kann ich mir das Zeug inzwischen auch selber.^^
 
Die neueren Prozessoren können doch auch kein AVX512 mehr oder?

Des Ding habe ich ausprobiert. Leider direkt bei meinem Umstieg von Windwos. Wollte natürlich was für mein Intel Zeugs und war einfach noch nicht so weit das auch anständig nutzen zu können.

Deswegen probiere ich es eben jetzt nochmal aus. Vielleicht merke ich ja was von der Schnelligkeit? Updaten kann ich mir das Zeug inzwischen auch selber.^^
Also für Einsteiger war das nichts. Das stimmt. Ob das jetzt wirklich schneller war, oder nur unter bestimmten Umständen... Intel meint schon. Die hatten sich aber auch auf Programmentwicklung und Workstations konzentriert.
Wenn's dir aber wirklich gefällt und du inzwischen versiert bist, kannst du es nehmen und das daraus machen was dir gefällt und gibst ihm einen eigenen Namen. Das ist das tolle an Open Source.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit sofortiger Wirkung wird Intel keine Sicherheitsupdates, Aktualisierungen oder Systemwartungen

Intel hat ja sicher erkannt das Linux stark am wachsen ist (selbst in den USA) und da ist natürlich nur clever die Kundschaft nicht an die eigenen Software & HW zu binden (wie es Apple macht)
Auch ist es sicher sehr zukunftsträchtig ohne Vorankündig den (upport einzustellen.
Ist zwar unschön das Intel das Projekt Clear Linux einstellt aber schon dämlich das komplett mit sofortiger Wirkung zu machen.
 
Intel hat ja sicher erkannt das Linux stark am wachsen ist (selbst in den USA) und da ist natürlich nur clever die Kundschaft nicht an die eigenen Software & HW zu binden (wie es Apple macht)
Auch ist es sicher sehr zukunftsträchtig ohne Vorankündig den (upport einzustellen.
Ist zwar unschön das Intel das Projekt Clear Linux einstellt aber schon dämlich das komplett mit sofortiger Wirkung zu machen.

Ob Intel ein Linux-Release herausbringt, einstampft oder nicht, hat nahezu keine Relevanz.
Wer auf solch eine exotische Linux-Distribution gesetzt hat, ist ohnehin selbst schuld.
Im Enterprise-Bereich kommt man an Red Hat kaum vorbei.

Das ist erneut ein Beispiel dafür, dass es einfach zu viele Distributionen gibt.
Da kann man auch schon mal "aufs falsche Pferd" setzen.
Bei einer solch aus dem Ruder gelaufenen Vielfalt an Betriebssystemen ist es ohnehin schwierig,
Qualität und Kontinuität zu bieten. Auch die Systemunterschiede sind einfach zu groß.

Möglicherweise irrelevant, für Leute, die ohnehin nicht mehr tun, als im Internet rumzudaddeln.

Aber je mehr (professionelle) Anforderungen Du an Dein System hast, dann kommst Du nicht umhin, Dich an etablierte Standards (Windows, MacOS) zu halten. Im Serverbereich sieht das etwas anders aus, RedHAT und fertig.
Oracle-Serverbetreiber mögen vielleicht noch die Linux-Distribution von Oracle in Betracht ziehen.

Hauptnutznießer von zu vielen Distributionen sind eigentlich nur online Magazine, weil es immer was neues zu berichten gibt. Allerdings ist der wirkliche Nutzen für die Anwender mehr als zweifelhaft, obwohl das ja immer wieder von treuen Linux-Fans vehement bestritten wird.

Also da ist es mir sympathischer, entweder Windows oder macOS einzusetzen. Oder ein Beispiel aus dem Unix-Bereich: Wie schön war es doch damals, SunOS 4 oder Solaris als Betriebssystemstandard zu haben.

Dabei habe ich schon sehr früh mit Unix angefangen und verschiedenste Unixe kennen und schätzen gelernt und über Windows meist nur gespöttelt. Gut, die Architektur, der Aufbau, das Filesystem-Layout sind nach wie vor Grütze. Aber das, was für mich zählt, ist, dass es ein etablierter Standard ist und man in der Hardware und Softwareauswahl so gut wie durch nichts beschränkt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer auf solch eine exotische Linux-Distribution gesetzt hat, ist ohnehin selbst schuld.
Das ist erneut ein Beispiel dafür, dass es einfach zu viele Distributionen gibt.
Da kann man auch schon mal "aufs falsche Pferd" setzen.
Niemand wird gezwungen, so eine Randerscheinung zu nutzen. Man sollte die Distro, die man verwendet, halt nicht auswürfeln.
Im Serverbereich sieht das etwas anders aus, RedHAT und fertig.
Bei Hetzner angebotene Installationsimages für Server:
Arch Linux minimal, Debian 11.11 base, Ubuntu 22.04 LTS base, Debian 12.08 base, Ubuntu 22.04 LTS Nextcloud, Ubuntu 24.04 LTS base, AlmaLinux 9.5 base, Rocky Linux 9.5 base, openSUSE 15.6 base, CentOS Stream 10 base, CentOS Stream 9 base.
Redhat hat sich in letzter Zeit nicht wirklich beliebt gemacht. Eine entsprechende Distro nutzt man vermutlich hauptsächlich, wenn die Compliance vorschreibt, dass man einen Servicevertrag mit dem OS-Anbieter haben muss.
Allerdings ist der wirkliche Nutzen für die Anwender mehr als zweifelhaft, obwohl das ja immer wieder von treuen Linux-Fans vehement bestritten wird.
Ja, wieso sollten auch die Leute, die es täglich nutzen, schon wissen, wovon sie reden?
 
Möglicherweise irrelevant, für Leute, die ohnehin nicht mehr tun, als im Internet rumzudaddeln.

Aber je mehr (professionelle) Anforderungen Du an Dein System hast, dann kommst Du nicht umhin, Dich an etablierte Standards (Windows, MacOS) zu halten. Im Serverbereich sieht das etwas anders aus, RedHAT und fertig.
Oracle-Serverbetreiber mögen vielleicht noch die Linux-Distribution von Oracle in Betracht ziehen.
Zum Beispiel laufen SAP Server ausschließlich nur auf Linux (Ubuntu). Dazu brauchts SAP spezifizierte Hardware, das natürlich auf einem optimierten Fundament. Nur mal um ein Beispiel zu nennen, dass 90% der Unternehmen Weltweit betrifft.
Es ist eher so, dass ausserhalb der Gaming und Enthusiasten Bubble, also im Professionellen Bereich, Linux sehr wohl einen Platz hat!
 
Zum Beispiel laufen SAP Server ausschließlich nur auf Linux (Ubuntu). Dazu brauchts SAP spezifizierte Hardware, das natürlich auf einem optimierten Fundament. Nur mal um ein Beispiel zu nennen, dass 90% der Unternehmen Weltweit betrifft.
Es ist eher so, dass ausserhalb der Gaming und Enthusiasten Bubble, also im Professionellen Bereich, Linux sehr wohl einen Platz hat!

Lies mal genauer, es hat niemand behauptet, es habe keinen Platz im professionellen Bereich.
Und das ist auch überhaupt nicht mein Punkt.
 
Ich traue mich das gar nicht zu sagen, aber was wäre wenn AMD oder gar Nvidia ein speziell auf deren Hardware angepasstes Gaming Betriebssystem herausbringt? Da könnte man Anpassungen, Optimierungen bis hin zu ungeahnten Features auf einem völlig anderen Niveau tätigen, weit über die Möglichkeiten der bekannten Treiber Anpassungen auf Windows hinaus. Linux ist für solche Vorhaben geradezu ausgelegt, wobei eine riesige Community, welche sich in dem Fall zweifellos bilden wird, tatkräftige Unterstützung leisten wird. Zumindest würde das der recht offenen Firmenpolitik von AMD in die Hände spielen und bei Erfolg müsste Nvidia nachziehen.
 
Ich traue mich das gar nicht zu sagen, aber was wäre wenn AMD oder gar Nvidia ein speziell auf deren Hardware angepasstes Gaming Betriebssystem herausbringt? Da könnte man Anpassungen, Optimierungen bis hin zu ungeahnten Features auf einem völlig anderen Niveau tätigen, weit über die Möglichkeiten der bekannten Treiber Anpassungen auf Windows hinaus. Linux ist für solche Vorhaben geradezu ausgelegt, wobei eine riesige Community, welche sich in dem Fall zweifellos bilden wird, tatkräftige Unterstützung leisten wird. Zumindest würde das der recht offenen Firmenpolitik von AMD in die Hände spielen und bei Erfolg müsste Nvidia nachziehen.
Dann sollen die Spiele nur Exklusiv auf ein System laufen? Oder die Entwickler Programmieren ein Spiel für noch mehr Plattformen?
 
Im Serverbereich sieht das etwas anders aus, RedHAT und fertig.
Ich sehe da genauso oft Suse und Debian. Also zusammen mit Redhat die drei (klassischen) Neckbeard-Distros. Ansonsten noch VMware Photon OS, z.B. bei der vCenter VM. Gut, mit den Kurs den Broadcom fährt, wird auch das exotisch werden.

Zum Beispiel laufen SAP Server ausschließlich nur auf Linux (Ubuntu).
SAP ist SLES und RHEL, die für SAP auch eine eigene Variante haben. Bei allen anderen fällt man hinten runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich traue mich das gar nicht zu sagen, aber was wäre wenn AMD oder gar Nvidia ein speziell auf deren Hardware angepasstes Gaming Betriebssystem herausbringt? Da könnte man Anpassungen, Optimierungen bis hin zu ungeahnten Features auf einem völlig anderen Niveau tätigen, weit über die Möglichkeiten der bekannten Treiber Anpassungen auf Windows hinaus. Linux ist für solche Vorhaben geradezu ausgelegt, wobei eine riesige Community, welche sich in dem Fall zweifellos bilden wird, tatkräftige Unterstützung leisten wird. Zumindest würde das der recht offenen Firmenpolitik von AMD in die Hände spielen und bei Erfolg müsste Nvidia nachziehen.
Bei AMD könnte man sich das sogar vorstellen, aber bei nVidia?
"Hier unser neues GeForce Linux, Performance ist 20% schlechter als bei Windows... installiert es euch noch heute!" :D
 
Zurück