Intel hat ja sicher erkannt das Linux stark am wachsen ist (selbst in den USA) und da ist natürlich nur clever die Kundschaft nicht an die eigenen Software & HW zu binden (wie es Apple macht)
Auch ist es sicher sehr zukunftsträchtig ohne Vorankündig den (upport einzustellen.
Ist zwar unschön das Intel das Projekt Clear Linux einstellt aber schon dämlich das komplett mit sofortiger Wirkung zu machen.
Ob Intel ein Linux-Release herausbringt, einstampft oder nicht, hat nahezu keine Relevanz.
Wer auf solch eine exotische Linux-Distribution gesetzt hat, ist ohnehin selbst schuld.
Im Enterprise-Bereich kommt man an Red Hat kaum vorbei.
Das ist erneut ein Beispiel dafür, dass es einfach zu viele Distributionen gibt.
Da kann man auch schon mal "aufs falsche Pferd" setzen.
Bei einer solch aus dem Ruder gelaufenen Vielfalt an Betriebssystemen ist es ohnehin schwierig,
Qualität und Kontinuität zu bieten. Auch die Systemunterschiede sind einfach zu groß.
Möglicherweise irrelevant, für Leute, die ohnehin nicht mehr tun, als im Internet rumzudaddeln.
Aber je mehr (professionelle) Anforderungen Du an Dein System hast, dann kommst Du nicht umhin, Dich an etablierte Standards (Windows, MacOS) zu halten. Im Serverbereich sieht das etwas anders aus, RedHAT und fertig.
Oracle-Serverbetreiber mögen vielleicht noch die Linux-Distribution von Oracle in Betracht ziehen.
Hauptnutznießer von zu vielen Distributionen sind eigentlich nur online Magazine, weil es immer was neues zu berichten gibt. Allerdings ist der wirkliche Nutzen für die Anwender mehr als zweifelhaft, obwohl das ja immer wieder von treuen Linux-Fans vehement bestritten wird.
Also da ist es mir sympathischer, entweder Windows oder macOS einzusetzen. Oder ein Beispiel aus dem Unix-Bereich: Wie schön war es doch damals, SunOS 4 oder Solaris als Betriebssystemstandard zu haben.
Dabei habe ich schon sehr früh mit Unix angefangen und verschiedenste Unixe kennen und schätzen gelernt und über Windows meist nur gespöttelt. Gut, die Architektur, der Aufbau, das Filesystem-Layout sind nach wie vor Grütze. Aber das, was für mich zählt, ist, dass es ein etablierter Standard ist und man in der Hardware und Softwareauswahl so gut wie durch nichts beschränkt ist.