AW: Bericht: Mögliches Kartellverfahren gegen Apple
Microsoft muss sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen - Apple ist keinen Deut besser.
Bei Microsoft liegt das Problem darin, dass sie ein Monopol haben.
Apple dagegen hat -laut hiesigen Usern- nur Schrott im Angebot und eigentlich kann es einem doch egal sein, wenn sie die Nutzung von Produkten, die keiner will, künstlich beschränken...
In der Realität sieht es zwar ein bißchen anders aus, aber mit einer Kartellklage wird es trotzdem schwer, denn Apple legt afaik alle Schnittstellen, etc. offen und mit Ausnahme der Macs (die nun wirklich keinen großen Marktanteil haben) wird auch nicht wirklich viel gebundelt. Einzig die restriktive Politik des App-Stores könnte eine Angriffsfläche bieten - aber auch da sind die Regeln (z.B. Sicherheit) von Apple objektiv vorgegeben, wenn auch aus Sicht von Adobe ein bißchen hart.
Aber Apple darauf zu verklagen, dass man den Nutzern die Möglichkeit geben muss, schädliche Software auszuführen, wird nicht einfach...
Warum macht sich eigentlich nie jemand Gedanken, wie oft Macs nach Hause telefonieren und welche Daten dabei übermittelt werden?
iTunes zeichnet Vorlieben der user über Musik und Filmgeschmack auf und tarnt diese Spionage als feature "genius".
Afaik wurde bislang nicht beobachtet, dass die Systeme automatisch und ohne Möglichkeit, dass zu verhindern, Daten übertragen.
Ein Multimediagerät von Apple muss in iTunes erst aktiviert werden - ein Benutzerkonto ist Zwangsvoraussetzung, persönliche Daten müssen angegeben werden.
Also der letzte neue Ipod, der mir in die Finger kam, musste nicht aktiviert werden und eine Verbindung zum iTunes-Store setzt er schon mal gar nicht vorraus.