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Beratung: Homeserver - MB?+CPU?+RAM? - 3 VMs (2X Debian + 1X Windows) (Host OS?)

RonnyLULU

Schraubenverwechsler(in)
Hallo,

wie der Titel schon sagt möchte ich mir einen Homeserver "zusammenbasteln", und hoffe dabei auf eure Hilfe und Wissen (schonmal "vielen Dank" im Voraus!)

Eigentlich sollen es 3 Server werden, d.h. ich möchte ein System auf dem ich 3 VMs laufen lassen kann: zum Einen einen Windows Server als Download-/Medien-/ Daten-/Backup-Server (z.B. Win8 o. Win 2012 r2 Essent.) und 2 VMs mit Debian zur Hausautomation.

Diese Systeme laufen zurzeit auf 3 "Schrottplatz-Computern" einem alten Notebook und 2 alte Pentium4. Das soll nun alles schön in einen Server und in das 19" Rack. (2 alte Server Cases habe ich schon)

Da der letzte PC-Eigenbau etwas her ist und ich inpuncto HW nicht uptodate bin würde ich mich über tipps freuen, besonders was ich von Rechen- bzw. Speicherpower brauche bzw welche MB/CPU/RAM Kombi (so bis +-200€) hier empfehlenswert wäre (bzw. läuft problemlos bei virtualisierung). (als minimum bzw. als alternative wenn es auch mal einen Transkoding stream sein soll)

Da ich noch ein paar 2,5" HDDs "geerbt" habe (1x 0,5 TB + 2X 1TB +3X2TB), sollte das Motherboard 8 SATA ports haben bzw. dacht ich an Windows8 oder Win 2012 r2 essent. als OS wegen dem Storage Space/Pool. (Da der Mediaserver auch eine Multiroom anlage speist wäre es nett wenn es nett wenn das MB auch mehrkanal Sound)

Welches Host OS für die 3 Guest OSs der VMs würdet ihr empfehlen?

Um komplett zu sein hier noch der Fragebogen:

1) Was soll das System genau machen?

--> Homeserver für 3 VMs (1 X Windows Guest + 2 X Debian Guest)

2) Gibt es besondere Anforderungen an die Hardware?

--> 8 SATA ports + (nice to have kein muss: mehrkanal sound )

3) Gibt es besondere Anforderungen an die Software?
--> welches Host OS

4) Was ist der preisliche Rahmen?

-->um die 200€ für MB+CPU+RAM

5) Wie soll auf das System zugegriffen werden?

-->remote (headless)

6) Eigenbau oder Komplettsystem?
-->Eigenbau

7) Worauf sollen die Daten gespeichert werden? Wie viel Speicherplatz wird benötigt?
-->vorhandene 2,5" HHDs

8) Wie ausfallsicher soll das System sein?

9) Wie performant soll das System sein?
nicht altzuviel lieber stromsparend (aller höchsten 1 HD stream transcoding)


Vielen vielen Dank für eure Tipps.

MfG
 
Zunächst einmal herzlich willkommen im Forum! :)

zum Einen einen Windows Server als Download-/Medien-/ Daten-/Backup-Server (z.B. Win8 o. Win 2012 r2 Essent.)
Wenn das System ohnehin headless sein soll, muss es dann zwingend Windows sein? Gerade die von dir geschilderten Einsatzzwecke lassen sich auch mit Debian (oder Ubuntu Server, da aktuellere Software für den Medienkram) hervorragend umsetzen.
und 2 VMs mit Debian zur Hausautomation.
Ich würde mir an deiner Stelle generell überlegen, aus welchem Grund du mehrere virtuelle Systeme nutzen möchtest. Hierdurch entsteht recht viel Overhead - zudem wird das Betreiben der VMs wohl mit die meisten Ressourcen kosten, wodurch das Konzept etwas ineffizient wird. Gerade Sachen wie das Bereitstellen von Daten kostet kaum Leistung und erfordert kein eigenes System.

Aus eigener (leidvoller) Erfahrung weiß ich, dass das Betreiben von virtuellen Kisten extrem nervig sein kann, schnell verbringt man mehr Zeit damit, die VMs zu verwalten als die eigentlichen Dienste, die darauf laufen.
Da der letzte PC-Eigenbau etwas her ist und ich inpuncto HW nicht uptodate bin würde ich mich über tipps freuen, besonders was ich von Rechen- bzw. Speicherpower brauche bzw welche MB/CPU/RAM Kombi (so bis +-200€) hier empfehlenswert wäre (bzw. läuft problemlos bei virtualisierung). (als minimum bzw. als alternative wenn es auch mal einen Transkoding stream sein soll)
Grundsätzlich lässt sich das Setup wohl auf jeder gängigen Hardwarekombination betreiben. Mein alter Fileserver lief mit 4 VMs auf einem Athlon II X2 240e, der wohl alles andere als ein Leistungsmonster ist ;)
Welches Host OS für die 3 Guest OSs der VMs würdet ihr empfehlen?
Ich stehe auf Gentoo und Debian - letzteres würde ich dir empfehlen. Ubuntu Server ist auch sehr gut nutzbar. Letztendlich ist die Frage nach der "richtigen" Distribution aber Geschmackssache.

1) Was soll das System genau machen?
--> Homeserver für 3 VMs (1 X Windows Guest + 2 X Debian Guest)
Wie ich zuvor schon schrieb, würde ich mir das mit den VMs nochmal durch den Kopf gehen lassen. An deiner Stelle würde ich das System so aufsetzen, dass alles auf dem Hostsystem läuft.
2) Gibt es besondere Anforderungen an die Hardware?
--> 8 SATA ports + (nice to have kein muss: mehrkanal sound )
Sollte kein Problem darstellen - Kostenpunkt schätzungsweise 50 €.
7) Worauf sollen die Daten gespeichert werden? Wie viel Speicherplatz wird benötigt?
-->vorhandene 2,5" HHDs
8) Wie ausfallsicher soll das System sein?
Wie viele Festplatten kommen denn rein? Ein RAID könnte hier sinnvoll sein, um im Falle des Ausfalls einer (oder mehrerer Platten) die Daten nach wie vor ausliefern zu können.

MfG Jimini
 
Hallo,

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Das Ding ist dass ich die 3 System so am laufen habe... zum einem Windows weil es verschiedene Programme die auf dem Homeserver laufen nur für windows gibt (die ich auch noch aus zeiten von WHS nutze) ....und die anderen Dinge für die Hausautomation (KNX 1wire usw) laufen halt auf Debian bzw sind fertige Distru. ...

Zum anderen möchte ich auch mal am Windows System bastelen inkl. neustart usw. ohne dass das die Hausautomationsserver betrifft die die für das Haussystem KNX Elektrik usw. "lebenswichtig" sind... die müssen durch laufen (deshalb läuft das auch alles auf Debian) zu verwalten gibt es da nicht viel, die laufen eigentlich jetzt auch schon als VMs auf den 2 alten Sperrmüll Rechnern unter Ubuntu.

Trotzdem soll halt alles schön ins Rack ohne jetzt gleich 3 Server dort einzubauen...(zurzeit stehen da halt sehr unschön 2 alte PC daneben und ein Notebook obendrauf)

Die 6X HHDs die ich hab sind wie gesagt 2.5" aber unterschiedlicher Kapazität (1x 0,5 TB + 2X 1TB +3X2TB)
Als "SoftwareRAID" habe ich ne zeit lang unter WHS 2011 Drive Bender Storage Pool mit Spiegelung genutzt, wollte das jetzt so ähnlich machen

Was das Host OS angeht könnte man auch Linux nutzen.
 
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Hallo,

Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Das Ding ist dass ich die 3 System so am laufen habe... zum einem Windows weil es verschiedene Programme die auf dem Homeserver laufen nur für windows gibt (die ich auch noch aus zeiten von WHS nutze) ....und die anderen Dinge für die Hausautomation (KNX 1wire usw) laufen halt auf Debian bzw sind fertige Distru. ...

Zum anderen möchte ich auch mal am Windows System bastelen inkl. neustart usw. ohne dass das die Hausautomationsserver die für das Haussystem KNX Elektrik usw. betrifft... die müssen durch laufen (deshalb läuft das auch alles auf Debian) zu verwalten gibt es da nicht viel, die laufen eigentlich jetzt auch schon als VMs auf den 2 alten Sperrmüll Rechnern unter Ubuntu. [...]

Was das Host OS angeht könnte man auch Linux nutzen.

Moin!

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollten doch, um Deinen Anforderungen gerecht zu werden, 2 VMs reichen!?
1x Windows samt Medienkram, an dem Du dann auch "herum spielen" kannst. und
1x Debian für die Hausautomation.
Warum willst Du für den zweiten Punkt 2 VMs laufen lassen?
Als Hostsystem bietet sich mMn Debian an, zumal Du offensichtlich schon hinreichend Erfahrung mit dieser Distribution hast.

MfG!

Iso.
 
Hallo,

weil das nicht anders geht, das eine ist ne "fix und fertige" Distro. variante (für KNX) (Debian 2) (die eigentlich für einen Rasberry gemacht ist), wo ich nicht ohne weiteres etwas dran änderen kann (ohne dass unser Haus verrückt spielt), und das andere ist für weitere (nicht ganz so kritische) "Haus" sachen wie 1wire (Temp. Feuchtigkeit) und IP Cams/Klingel/Alarm usw. (Debian 7) die laufen jetzt so schon ne ganze weile ohne Probleme, daher möchte ich daran nix änderen...die laufen zurzeit wiegsagt als VM Guest jeweils unter Ubuntu auf 2 uralt rechnern.

Das andere Gedöns (für 2-3 Windows rechner, ne Dreamklone STB, ne Multizroom audio anlage) läuft auch zufriedenstellend auf Windows WHS 2011. (Hier würde ich ggf. umsteigen auf Win8 o. Wuin 2012 r2 essent. und als VM komplett neuaufsetzten oder es so belassen und ein "physical to virtual" probieren).

Ich könnte mir sogar vorstellen eine 4 VM laufen zulassen für experimente mit OpenNAS usw.

Debian als Host OS könnte wegen Ressourcen und ausfall sicherheit tatsächlich am besten sein.
 
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Tag auch,

da wäre wohl XEN geeignet, da gegenüber VMware die Hardwarekompatibiltät umfangreicher ist (Netzwerk, Storage etc.)

XenServer

Damit sollest du eigentlich jedes Zenario abbilden können.

Must dann noch überlegen ob du mit einem lokalen Storage also alle HDD´s am HOST arbeiten willst, oder mit einem NAS (zB. freeNAS) als Storage für die Gastsysteme.

Die Hardwareanforderungen ergeben sich ja aus den einzelnen Gastsystemen und dem Host (Bei Xen ca. 1GB RAM und ca. 5%-10% CPU last)


Hardware (Host) zB. Athlon 5350 / 16GBRAM Mainboard nach pers. Vorlieben.

für FreeNAS ohne ZFS 2GB Ram mit ZFS (4GB) ,Mainboard je nach Anforderung (HDD Anschlüsse etc.)
 
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Wäre dies hier evt. eine Möglichkeit:
- CPU denke die wäre ausreichen um auch mal zu trankodieren oder?
AMD A8-6500T Accelerated Processor, CPU Richland, boxed

- MB 8X SATA + mehrkanal on board
sind die features des Boards ok?
GIGABYTE GA-F2A88X-D3H, Mainboard Sound G-LAN SATA3 USB 3.0, Outlet


- RAM 8 oder gleich 16GB?
z.B. 4 für VM Win + 2 X 512 MB für VMs Debian und rest 3GB für HOST
G.Skill DIMM 4 GB DDR3-1333, Arbeitsspeicher F3-10600CL9S-4GBNT

Wie sieht es hier mit dem Stromverbrauch aus?

Danke im Voraus für eure Anregungen
 
APU/CPU - A8-6500T

- MB 8X SATA + mehrkanal on board
- RAM 8 oder gleich 16GB?


Danke im Voraus für eure Anregungen[/QUOTE]

8GB RAM solten für deine geschilderten Anforderungen genügen, APU/CPU sollte leistungstechnisch genügen.

Die TDP der APU/CPU liegt bei 45Watt alternativ mit 25Watt TDP wäre der Athlon 5350, ist dann aber Sockel AM1. Wäre als HOST okay, wenn du die VM´s auf einem NAS hättest, da die AM1 Mainboards momentan nicht mit so vielen SATA Anschlüssen ausgestattet sind.
 
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