Beitragsservice der Öffentlich-Rechtlichen: Über 900 Millionen Euro Außenstände

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Aus einer Anfrage der AFD geht hervor, dass der Beitragsservice der Öffentlich-Rechtlichen über 900 Millionen Euro Außenstände hat. Rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland seien bei der Zahlung säumig.

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"Früher" fand ich es auch Schei... aber wir nutzen wirklich sehr viele der Angebote vom ÖR, u.a. ;
WDR-TV, Arte, ZDF/ Neo, WDR2 WDR5... Und das Täglich mehrere Stunden also von daher passt schon einigermaßen, auch wenn der Preis dennoch recht hoch ist im Vergleich zu vielen anderen Täglich genutzen Medien.

Allerdings würde sicherlich der Preis auch nicht Sinken nur weil es keine "Ausstände" gäbe von daher, wer sich davor drücken kann und es auch wirklich kaum bis gar nicht nutzt ist das schon in Ordnung.
 
Hier ist mal dringend eine Reform nötig. Ich nutze hin- und wieder auch die Mediathek von ARD/ZDF/Arte (Dokus), sonst aber nix und zahle den mir aufgezwungenen Obulus brav per Einzugsermächtigung. Bei Einzelrechnungen pro Quartal würde ich mich jedes Mal bei Eingabe der manuellen Überweisung darüber ärgern. :motz:

Gerne back to the roots, 3 ÖR Sender für "unabhängige Berichterstattung" (mtl. 10€), Rest optional zum Buchen.
...1,5 Mrd. Mehraufwand, erhöhen wir halt die Gebühren. Typische Denke in der Blase abseits des freien Marktes, das geht echt nur mit Behördencharakter :-S
 
"Rund 40 Millionen Haushalle sollen ihre Gebühren nicht regelmäßig bezahlen."

Keine Ahnung, was der Link da schon wieder recherchiert haben will, aber da es in ganz Deutschland gerade mal 40 Millionen Privathaushalte gibt, dürfte das wohl kaum stimmen. Da's mal wieder keinen Link zur Quelle gibt, kann man das leider auch nicht mal schnell selber nachlesen. Spätestens bei dieser Aussage

"Man verweist darauf, dass die Zahl der säumigen Kunden bei 7 Prozent liegt, ..."

hätte doch auffallen müssen, dass da irgendwas nicht stimmen kann ... :rollen:

Im Übrigen wäre die Zahl säumiger Kunden wahrscheinlich nicht halb so hoch, wenn man endlich von der total bescheuerten Praxis abrücken würde, dass jeder eine eventuell vorhandene Befreiung von den Gebühren höchstpersönlich beim Beitragsservice einreichen muss, zum Beispiel auch Bezieher von ALG II. Würden die einfach direkt vom jeweiligen Jobcenter gemeldet werden, wäre von denen nicht ein einziger säumig. Zumindest dieser Teil des Problems ist komplett hausgemacht und anscheinend politisch auch genau so gewollt.
 
Also ich schaue auch gerne Tagesschau und die Politik Magazine... aber das was die da veranstalten geht einfach viel zu weit.

Unzählige Spartensender, die kein Mensch mehr braucht... dann so Dinge wie dies hier:

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Ich möchte mal gerne Wissen, was das kostet soviel auf Astra zu belegen nur um Regio Sender auszustrahlen...

Sobald sie vom Bürger mehr Geld bekommen, überlegen sie nicht wie man wirtschaftlich damit arbeiten kann, sondern was man noch so alles Angebot hochziehen kann.

Dann noch so Sachen wie der Sky Deal um Babylon Berlin, nicht nur das Sky ordentlich Kohle vom Filmfund gesichert hat, ne man hat sich die restlichen Kosten mit dem ÖR geteilt und dafür noch ne zeitliche Exklusivität bekommen und die internationalen Vermarktungsrechte.

Hätte irgendein CEO eines privaten Unternehmens so einen negativen Deal abgeschlossen, wäre der hochkant geflogen.
 
PCGH schrieb:
Rund 40 Millionen Haushalle sollen ihre Gebühren nicht regelmäßig bezahlen.

Ich bezweifle das mal, da es in Deutschland nur 41,5 Mio Haushalte gibt. Würden davon 40 Mio "Haushalle" die Gebühren nicht bezahlen, dann wäre das eine Quote von über 96%.

Volksentscheid (wie in der Schweiz) für die Abschaffung der GEZ, dann müssen sich die Sender endlich mal anstrengen...

1: Die GEZ ist abgeschafft
2: Vermutlich meinst du die Abschaffung des ÖR. Das dürfte genauso ausgehen, wie in der Schweiz.
3: Sinnvoll wäre es, die Gebühren aus dem allgemeinen Staatshaushalt zu finanzieren. Das hätte dann auch eine Chance bei einem Volksentschied durchzukommen.
 
aber nix und zahle den mir aufgezwungenen Obulus brav per Einzugsermächtigung. Bei Einzelrechnungen pro Quartal würde ich mich jedes Mal bei Eingabe der manuellen Überweisung darüber ärgern.
Und ne quartalsweise Dauerüberweisung einzurichten, wäre zu einfach?

Mir fummelt jedenfalls keiner aufm Konto via Einzugsermächtigung rum, wenns auch anders geht.

Ich zahls einfach brav, weil es eh kein drum herum gibt und teilweise nutze ich das Angebot auch ganz gerne. Von daher spar ich mir das aufregen und verbringe meine Zeit mit anderem.
 
Gerne back to the roots, 3 ÖR Sender für "unabhängige Berichterstattung" (mtl. 10€), Rest optional zum Buchen.
...1,5 Mrd. Mehraufwand, erhöhen wir halt die Gebühren. Typische Denke in der Blase abseits des freien Marktes, das geht echt nur mit Behördencharakter :-S
Sehe ich so ähnlich. Ich höre auch viel WDR und gucke ARD/ZDF.
Aber muss es sooo viele regionale Programme geben?
Aber das gleiche gilt mMn auch für die Bundesländer.
Niemand braucht ein Bundesland Berlin/Bremen/Hamburg...
Der NDR macht es ja vor, immerhin haben sich da vier kleine und große Bundesländer zusammengetan...
Das könnten sich mal alle als Beispiel nehmen... Warum um Himmels willen brauchen so "winzige" Regionen wie Bremen(radio bremen), Saarland(SR), Hessen(hr), Berlin/Brandenburg(rbb), etc komplett eigene Sendeanstalten.
Ein bisschen Regionalprogramm ist ja gut, aber komplett eigene Sender?
 
Über die Gründe der Außenstände ist natürlich wenig bekannt. Nicht alle werden notorische Ablehner der "Zwangsbeiträge" sein, wie sie Kritiker nennen und die AfD darstellt.
Mal ganz davon abgesehen, dass hier sinnloserweise die AFD irgendwie reingezogen wurde (brauchte man noch ein Schlagwort im Text?), aber wie sollte man einen Beitrag sonst nennen, wenn man verpflichtet ist diesen zu zahlen ohne Möglichkeit, dass man diesen tollen Dienst "kündigen" kann wie jedes Streaming Abo?

Wird schon klar, dass der Schreiber offenbar den Beitrag gut findet und das Angebot vermutlich auch nutzt, aber objektiv finde ich das nicht geschrieben. Es gibt einfach sehr viele sinnfreie Posten und Gehälter, die da gezahlt werden plus viel zu viele x-fach vorkommende Sender wie @nibi030 es schon gezeigt hatte.

Das sollte alles mal ordentlich zusammengekürzt werden ohne dutzende regionale Sender zu jedem "Hauptsender" und dann kann auch der aufgeblasene Beitrag endlich mal wieder runter oder von mir aus auch ganz weg und anders finanzieren, damit so Dinge wie Fussballspiele oder Olympia auch nicht mehr teuer eingekauft werden. Im ÖR sollte sich endlich mal wieder auf Nachrichten und wesentliche Dinge konzentriert werden, für alles weitere gibt es genug andere Sender.
 
Nehmen wir einmal an, diese sieben Prozent deckt sich wirklich mit der Anzahl der verschuldeten Haushalte und es handelt sich wirklich nicht um notorische Verweigerer. Alleine das sollte dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk doch zu denken geben. Die sind sich offenbar nicht zu schade, auch Geringverdiener für ihre Zwangsleistung zur Kasse zu bitten und durch Pfändung in den Ruin zu treiben. Derweil müssen Millardenenrücklagen für sogenannte Intendanten gebildet werden, damit die auch ja bis ans Lebensende hohe sechsstellige "Pensionen" kassieren können. Mit welchem Recht überhaupt?
 
Ich hab noch nicht 1 Cent bezahlt !

Fernseher habe ich seit über 20 Jahren keinen mehr !
Aber einen internetfähigen PC hast Du?
20 Jahre Nachzahlung stehen da an.
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Der Artikel ist völlig daneben.
Weder Zahlen noch sonstige Phantastereien können stimmen.

Im Jahr 2019 blieben nach Angaben von ARD und ZDF rund 3,57 Mio. Personen den Rundfunkbeitrag schuldig, 70 000 mehr als 2018.[53]

Auch die Kritik an der Verwendung der Gelder und der ausufernden, nicht mehr mit der Grundversorgung übereinstimmenden Senderausrichtung fehlt völlig.
Kritik gibt es an der Verwendung des Rundfunkbeitrags für die Gehälter u. a. der Intendanten und die Altersversorgung. Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird aber auch unausgewogene Berichterstattung und eine Loslösung von seinem Auftrag zur Grundversorgung und dem gesetzlich definierten Programmauftrag durch immer mehr Radio- und Fernsehprogramme und Internetangebote vorgeworfen.[54][55][56]

Beim Bildungsauftrag schreib ich nichts mehr, da platzt mir gleich der Kragen.
 
Also Rechnen wir mal über den daumen: 40 mio Haushalte bei etwas mehr als 82 Mio Einwohnern.... Mal die Gebührenbefreiten (Harzer4Roller, Erwerbslose zugezogene Fachkräfte) mit 20 mio pauschal veranschlagt. Dann haben wir entweder sehr viele säumige singlehaushalte in Deutschland oder generell zahlen weniger als die Hälfte ihre zwangsabgabe....

....oder die öffentlichen rechnen sich mal wieder alles schön, bzw. schlecht damit sie in die unterfinanzierte opferrolle schlüpfen können.
 
Im jüngsten Brief hat man mir mitgeteilt, dass man zukünftig nicht mehr daran denkt, Bescheide zu verschicken als Zahlungsaufforderung von Personen, die nicht am Lastschrift Verfahren teilnehmen. Mich nervt dieser Koloss nur noch
 
Und ne quartalsweise Dauerüberweisung einzurichten, wäre zu einfach?
Mir fummelt jedenfalls keiner aufm Konto via Einzugsermächtigung rum, wenns auch anders geht.

Joa, das geht natürlich auch. Aber derlei Zeugs (Strom, GEZ, etc.) geht per Einzug runter. Ich muss es ja eh' bezahlen, hatte bisher auch noch nie Unstimmigkeiten bei den Buchungen. Generell geht es mir bei den GEZ-Gebühren in erster Linie um die Borniertheit, wie an einem Konstrukt aus dem letzten Jahrhundert krampfhaft festgehalten wird und im aktuellen Markt ohne die schützende Hand des "God mode" gnadenlos untergehen würde und mich per Zwang dazu verdonnert, eine "Haushaltsabgabe" zu zahlen.
 
Ich bezweifle das mal, da es in Deutschland nur 41,5 Mio Haushalte gibt. Würden davon 40 Mio "Haushalle" die Gebühren nicht bezahlen, dann wäre das eine Quote von über 96%.



1: Die GEZ ist abgeschafft
2: Vermutlich meinst du die Abschaffung des ÖR. Das dürfte genauso ausgehen, wie in der Schweiz.
3: Sinnvoll wäre es, die Gebühren aus dem allgemeinen Staatshaushalt zu finanzieren. Das hätte dann auch eine Chance bei einem Volksentschied durchzukommen.
 
Aber einen internetfähigen PC hast Du?
20 Jahre Nachzahlung stehen da an.
Selbst das ist egal:
  • Wie viele Personen in einem Haushalt leben oder wie viele Empfangsgeräte pro Wohnung vorhanden sind, macht keinen Unterschied mehr: Selbst wenn kein Radio, Fernseher, Smartphone, Tablet oder Computer verfügbar ist, wird der Rundfunkbeitrag pro Haushalt geräteunabhängig in gleicher Höhe fällig.
(siehe Link @RAZORLIGHT , Danke!)
 
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