Bedingungsloses Grundeinkommen?

Am Ende bezahlen die Arbeitnehmer eh wieder mehr Steuern, weil man sich in der Politik beim BGE verrechnet hat...ich bin auch eher dagegen. Wobei es sowieso die nächsten 10 Jahre nicht kommen wird.
 
Wobei es sowieso die nächsten 10 Jahre nicht kommen wird.

Das hat kurz vor dem Mindestlohn der linksradikalen Merkel ;) auch jemand darüber gesagt gehabt. :D

Alles nich so eng sehen, auch mal gönnen können und keine Angst vor Experimenten.

Falls es schief geht, können wir ja wieder die Leibeigenschaft einführen.

Alles halb so wild.
 
Das hat kurz vor dem Mindestlohn der linksradikalen Merkel ;) auch jemand darüber gesagt gehabt. :D
Wobei Merkel und die CDU/CSU ja gegen einen flächendeckenden Mindestlohn waren.
Die SPD hat das durchgesetzt.
Und wie manch ein Arbeitgeber geschrien hat das man dann deswegen Leute entlassen müsse.
Was bis heute nicht der Fall gewesen ist.
Man kann den Mindestlohn auch weiter erhöhen.
Wenn dann haben Kleinstbetriebe damit Probleme weil die enger kalkulieren müssen.
Aber die könnte man auch entlasten indem man, wie gesagt, die Lohnnebenkosten senkt.

Durch Corona ist das aber alles komplizierter und auch teurer geworden.
Ich würde damit erstmal abwarten bis das Schlimmste überwunden ist.
 
Also noch 5 Monate ?
Keine Ahnung wie lange der Spuk noch geht.

Das Totschlagargument der Neoliberalen. Runter mit den Nebenkosten und allen ist geholfen.
Aber einer muss sie ja zahlen und wenn der Arbeitgeber davon befreit wird -- rate mal, wer sie dann zahlen darf? ;)
Ich bin aber kein Neoliberaler. Außerdem hatte ich geschrieben "senken" und nicht abschaffen. ;)
Dann natürlich für beide Seiten. Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
 
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Keine Ahnung wie lange der Spuk noch geht.
Ich geh mal davon aus, dass es im Sommer vorbei is.
Das Gröbste schon im Frühling.

Bei uns ist das Impfzentrum schon fertig geplant, um für Januar nutzbar zu sein.
Die ersten Impfstoffe für die Priorisierten sollen im Januar auch verfügbar sein, also natürlich erst mal nur für die wichtigsten/gefährdetsten Leute, die entweder im Krankenhaus/Altenpflege arbeiten, oder halt gefährdete selber, mit Vorerkrankungen, bzw. auch Leute im Altersheim, oder ähnliches.

Wenn man grob von Januar, bis März für die Wichtigsten ausgeht und dann weiter nach und nach mehr Leute, die wollen(alles freiwillig natürlich), bis in den Frühling/Sommer rein, könnte im Mai schon ein Großteil des Weges geschafft sein, die gefährdetsten Leute zu schützen.
Und normal ebben über den Sommer so "Erkältungssachen" eh immer ab, wo ich dann von ausgehe, dass der Sommer selbst nicht mehr so schlimm wird. Wenn die Zeit dann weiter zum Impfen genutzt wird, sollte eigentlich das gröbste geschafft sein und im nächsten Herbst nicht mehr die größte Gefahr lauern.
Es kommt halt auch drauf an, wie viele sich bis dahin freiwillig impfen lassen.

Aber das Zeug sollte dann ausreichend verfügbar sein.
Die Pharma-Lobby wird schon dafür sorgen, dass ordentlich bestellt wird, per Vertrag, egal ob man's braucht, oder nicht. ;)

Naja, egal ob man Fan ist vom Impfen, oder nicht, drücken wir uns allen die Daumen, dass dieser Mist dann endlich vorbei ist und wir alle wieder normal leben dürfen(ab Sommer 21).
Hat dann ja auch lange genug gedauert.


Und natürlich wäre es schön, wenn dann mehr Richtung Grundeinkommen geplant wird.
Ich fänd's nice, wenn die das echt mal ausprobieren würden.
Könnte ja vorsichtig, nach und nach eingeführt werden. Nicht so schlagartig, damit es nicht zu schnell zu extreme Reaktionen und Auswirkungen gibt.

Von 0 auf 100 könnte das zu Problemen führen.
Evtl. erst mal so ein 20% Bonus einführen, dessen, was man plant(ohne die alten Sachen direkt abzuschaffen).
Das wird niemand der Vollzeit arbeitet reichen, um sofort seinen Job zu kündigen.
Und wenn es dann irgendwo bei 20-40% dessen ist, was kommen soll, könnten schon Teilzeiteffekte zu spüren sein. Die Leute könnten sich so auch daran gewöhnen, dass da zu ihren Lohn noch ein Geld dabei ist. Extreme Reaktionen der Menschen bleiben so aus. Wieso sollte ich auch einen guten Job kündigen, bloß weil ich noch n paar € extra habe ? Teilzeit wäre allerdings ne Überlegung.

Man muss dem Ding aber auch Zeit geben, dass dann neue Leute eingestellt werden können, in Teilzeit.

Dann kann man Richtung 50% gehen und später dann 80 und 100% dessen, was geplant ist. Aber schön langsam innerhalb von paar Jahren einführen.
Bis dahin haben sich alle langsam dran gewöhnt und jeder findet so seinen Weg, ob er noch 100% weiter arbeiten will, oder irgendwas zwischen 30-80%(je nach Kohle und Anspruch/Wünsche). Ich glaube einen guten Job kündigen, komplett, würden die wenigstens wirklich machen.

Wenn's funzt dann den alten Kram (wie Harz 4 usw.) abschaffen.
 
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Und wo hat eine Hartz IV Familie 200,-€ her, also über? Das Geld reicht vorne und hinten nicht, das Kindergeld ist viel zu tief angesetzt. Das ganze wird natürlich nicht ein Zahlungsprinzip verändert, es muss für Kinder aber einfach mehr geben. Ein Grundeinkommen könnte z.B. auch Sachleistungen beinhalten, wie z.B. alle zwei Jahre einen gebrauchten PC.
.... das Kindergeld ist doch schon ziemlich hoch, ich sage ziemlich, denn das Einkommen der Eltern legt den Wohlstand fest.
Dazu kommt die Fähigkeit mit Geld umzugehen, was ich bei einzelnen nicht sehe.

Ach übrigens, in der hier so gelobten DDR gab es 20. Mark für Kind. BVi 500 Mark Verdienst und das im Schichtdienst 7/24. Wir leben noch und damals ohne Telefon, PC und Handy.
 
Ich bin ja eher für eine deutliche Anhebung des Mindestlohns. Gleichzeitig kann man die Lohnnebenkosten senken.

Letzteres wäre dringend nötig, ersteres dagegen halte ich für weder für sinn- noch für wirkungsvoll. Der bisherige Mindestlohn hat vor allem zu einer Reduzierung schlecht bezahlter Kleinststellen geführt, zum Nachteil typischer Stundenjobs. Die prekär beschäftigenden Konzerne dagegen nutzen die dutzenden Umgehungsmöglichkeiten und zahlen immer noch nichts.


Das Totschlagargument der Neoliberalen. Runter mit den Nebenkosten und allen ist geholfen.
Aber einer muss sie ja zahlen und wenn der Arbeitgeber davon befreit wird -- rate mal, wer sie dann zahlen darf? ;)

Wer spricht davon, die Arbeitgeber zu befreien? Erstmal werden Sozial-/Kranken-/Unfall-...Kosten bislang mehrheitlich von Arbeitnehmern bezahlt, es gäbe also bei kompletter Streichung eine Nettoentlastung selbiger. Und zweitens spricht nichts dagegen, die Kosten in Zukunft vollständig auf Geldscheffelnde Unternehmen umzulegen. Nur halt nicht Lohnabhängig, denn das bestraft Unternehmer dafür, Jobs zu schaffen und die gut zu entlohnen. Je mehr eine Firma an Lohn auszahlt, desto höher sind die Sozialkosten, die sie mittragen muss - nicht gerade eine Abgabe mit sinnvoller Lenkungswirkung. Es gibt genug Verhalten, dass wir nicht wollen (Energie- und Flächenverbrauch, Umwelt- und Klimaschädigung würden mir spontan einfallen) und auf die man Abgaben zur Finanzierung von Arbeitslosen-/Kranken-/Altenversorgung erheben könnte. Positiver Nebeneffekt: Der Staat nicht dann besonders niedrige Einnahmen in diese Kassen, wenn er besonders hohe Ausgaben aus diesen tätigen soll.
 
Letzteres wäre dringend nötig, ersteres dagegen halte ich für weder für sinn- noch für wirkungsvoll. Der bisherige Mindestlohn hat vor allem zu einer Reduzierung schlecht bezahlter Kleinststellen geführt, zum Nachteil typischer Stundenjobs. Die prekär beschäftigenden Konzerne dagegen nutzen die dutzenden Umgehungsmöglichkeiten und zahlen immer noch nichts.
Viele verdienen aber dadurch mehr. Und würden deutlich schlechter bezahlt werden.
Und soviele Entlassungen hat es auch nicht deswegen gegeben.
Der Mindestlohn oder ein höherer Mindestlohn ist jedenfalls realistischer als ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, was gar nicht finanziert werden kann.
 
Viele? So? Eine Statistik, die eine deutliche Abnahme der prekär Beschäftigten zeigen würde, habe ich noch nicht gesehen. Im Gegenteil. In meinem persönlichen Umfeld kenne ich auch nur Stellen, die wegen Mindestlohn nicht mehr besetzt wurden, aber keine, die jetzt besser bezahlt wird. Aber "Entlassungen" gab es bei Aushilfs- und befristeten Jobs natürlich keine. Wozu auch?
 
Prekär Beschäftigte gibt es natürlich immer noch. Weil der Mindestlohn immer noch nicht angemessen ist.
Deswegen bin ich ja für eine deutliche Erhöhung und zwar flächendeckend.
Als Ausgleich eben eine Senkung der Lohnnebenkosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Das kommt den Arbeitnehmern dann sogar doppelt zugute. Und die Unternehmer haben keine Ausreden mehr den Mindestlohn zu erhöhen.
 
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Kurz nach der Einführung war ich auf einer größeren Parteiveranstaltung der CDU wo man sich selbst für
den Mindestlohn gefeiert hat. Ich wollte schon laut Bullshit rufen.
Gut, dass du es nicht gemacht hast. "Bullshit!" wird auf Parteiveranstaltungen (nicht nur der CDU) immer als Aufforderung verstanden, und wer es ruft, bekommt es dann in aller Regel auch. Ist schließlich auch genug davon für alle da!
 
Generell kann man sagen, wer zum Mindestlohn arbeiten muß bekommt später keine reguläre Rente sondern Hartz4.
Das Grundeinkommen ist so niedrig angesetzt, daß keiner der einen Audi, Daimler, Spiele-Pc, gute Wohnung, Urlaub, Rente usw will deswegen seinen Job aufgeben würde.
Das Grundeinkommen entspricht etwa der Sozialhilfe. Das soll zuviel sein?
Zuviel für was?
Kaum Steuer zu zahlen ist für einige doch auch erlaubt und wird wissentlich geduldet.
Man sollte ähnliches auch mal für kleine Einkommen anwenden.
Insofern hätte ich nichts dagegen, wenn man dies einführen würde. Viel würde sich nicht ändern.
Und Ikea, Google, usw würden hier trotzdem kaum Steuern zahlen.
 
Stimmt. Eine Arbeit die nicht vernünftig bezahlt wird ist es auch nicht wert ausgeübt zu werden.
Was ein Arbeitgeber spart, muß der Steuerzahler als Zuschuß später wieder aufbringen. Also nur eine Verlagerung
der Kosten auf die Allgemeinheit. Übrigens zahlt auch ein Hartz4 Empfänger, Rentner oder "Grundeinkommen-Bezieher" Steuern. Manchmal mehr als eine "Weltfirma".
 
Generell kann man sagen, wer zum Mindestlohn arbeiten muß bekommt später keine reguläre Rente sondern Hartz4.
Der (nicht lustige) Gag an der Sache ist doch, dass es mit der regulären Rente bald nicht mehr klappt, selbst wenn man lange Jahre deutlich mehr als den Mindestlohn verdient hat. Der Generationenvertrag ist rein rechnerisch bereits geplatzt und bereits jetzt erworbene Rentenansprüche werden zukünftig zunehmend durch Einspeisung von Steuergeldern in die (ohnehin virtuellen) Rentenkassen bedient werden müssen.

Um so wichtiger, das Sozialsystem grundsätzlich zu überarbeiten.
 
Ja, die Gesellschaft wird auseinanderdividiert. Die Verlierer und die Gewinner.
Man kann auch teilweise sagen, die humanen und die mit Ellenbogen.
Was der Rentner weniger bekommt geht zum Teil eben zu den Beamten. Die haben ja ein Recht nicht den Gürtel enger schnallen zu müssen. Zumindest die etwas höheren.
Der andere Teil geht an die, an die der Gewinn schon immer gegangen ist.
Die Statistik spricht da eine klare Sprache.
Insofern werden die sozialen Spannungen immer mehr zunehmen. Da hilft es auch nicht nach der Polizei oder neuen Gesetzen zu rufen.
Nachsatz: Es ga schon eine Studie, nachdem eine Putzfrau an oder mit an der Spitze der Berufe lag, die den größten gesellschaftlichen Nutzen erbringt. Wie viele andere Jobs auch. Makler, Steuerberater, Unternehmensberater usw lagen am Ende der Rangliste.
Was als einfacher Job, aber auch als Facharbeiter oder mit Studium belegter Job, gilt und schlecht bezahlt wird gehört oft zu den wichtigsten Tätigkeiten die eine Gesellschaft zu vergeben hat. Ohne diese "Kleinen", manchmal prekär Beschäftigten würde dieses Land zusammenbrechen.
Mal überlegt, wie lange der Chefarzt operieren könnte, wenn es die Reinigungskolonne nicht gäbe? Wann wäre der OP-Raum geschlossen? Nach 1 Tag? Nach 5? Nach 30?
Was wäre schlimmer? Wenn der Makler, der Börsianer, der Steuerberater, der Werbedesigner seine Arbeit einstellt oder die Reinigungskraft?
 
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