Das einzige "kleine" Probleme beim BGE sehe ich nach wie vor in der Empfangsberechtigung. Wir haben offene Grenzen und Europäische Rechte. Also wo macht man da die Abgrenzung wer das BGE bekommt. Was ist mit Ausländern die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und arbeiten, was ist mit Deutschen die im Ausland leben. Und wie zählt eine doppelte Staatsbürgerschaft?
Aber spekulieren können wir schon ein wenig.Wozu gibt's Politiker ? Ein kleines bisschen arbeiten sollen die ja auch noch. Nicht die fertige Lösung hier herauskopieren.![]()
Das einzige "kleine" Probleme beim BGE sehe ich nach wie vor in der Empfangsberechtigung. Wir haben offene Grenzen und Europäische Rechte. Also wo macht man da die Abgrenzung wer das BGE bekommt. Was ist mit Ausländern die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und arbeiten, was ist mit Deutschen die im Ausland leben. Und wie zählt eine doppelte Staatsbürgerschaft?
Was absolut realitätsfern ist. Das ist überhaupt nicht finanzierbar. Das hatten wir hier im Thread auch schon vorgerechnet. Das wäre in einen Monat schon fast soviel wie das ganze Jahresetat für Arbeitslosengeld (I+II) und Sozialhilfe.Wie der Name schon sagt: "Bedingungslos". Das kriegt jeder ohne Einschränkungen - sonst wird das nicht mit den viel proklammierten Vereinfachungen, Bürokratieabbau, etc..
Es sollte aus der Armut verhelfen, aber auch nicht zu hoch sein damit es noch Anreize gibt arbeiten zu gehen.Schon in der Frage nach der Höhe des GE haben selbst wir in unserer kleinen Diskussionsrunde und sogar allein unter den grundsätzlichen Befürwortern, noch keine Einigung erzielt: Soll es das Existenzminimum sein, sich eher am jetzigen durchschnittliche Arbeitseinkommen orientieren oder an ganz anderen Kriterien?

Die, die arbeiten wollen, werden immer arbeiten. -Mit dem Unterschied, dass auf ihnen weniger Druck lastet als heute.Es sollte aus der Armut verhelfen, aber auch nicht zu hoch sein damit es noch Anreize gibt arbeiten zu gehen.
Aber das wird eh nicht für alle finanzierbar sein. Und bleibt wohl Utopie.
Da wäre ich absolut dagegen.prinzipiell zu gemeinnützigen Tätigkeiten verpflichtet werden können
Da wäre ich absolut dagegen.
Diese "Verpflichtungen" führen schon bei Harz 4 zu endlosen Problemen.
Da werden Leute zu Sachen verpflichtet, die total sinnfrei sind, weil sie gar nicht zu den Leuten passen, oder Sachen verpflichtet werden, nur um irgendwas zu verpflichten.
Fragen ... ja.Wenn man Leute braucht, wird halt gefragt und da der Pool riesig ist, wird sich immer jemand finden, der es als seine Pflicht empfindet bzw. dem es ein Bedürfnis ist (meinetwegen auch einfach deshalb, weil es doof aussähe, wenn der Nachbar mitmacht und man selbst nicht).


Wäre das was ?Mäh .... nicht gut.den Bonus nur, wer sich in irgend einer Weise gesellschaftlich einbringt.
Ja, da bin ich absolut dafür. Mit Ratgebern, Tipps und Tricks für ein erfülltes Leben und wie man nützlich sein kann(freiwillig!) und Aufklärung.Wenn man also irgendwann dahin will, dass Arbeit und Einkommen entkoppelt sind, aber Menschen nicht einfach nur in den Tag hinein leben und sowohl geistig als auch körperlich verkümmern, müsste man von Anfang an ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Teilhabe keine Einbahnstraße ist.

Ich nehme jetzt mal eine fiktive Position ein und bin dafür punktuell mal sehr, sehr fies:Was ist mit dem Mann im Erdgeschoss, der ca. 220 kg wiegt und eher nur noch durch die Feuerwehr aus seiner Wohnung gebracht werden kann, da er ein Gesundheitsproblem hat ?
Der wird dadurch bestraft, dass er nicht kann ?
Oder wenn er einen guten Arbeitgeber mit Verantwortungsgefühl hätte, würde der ihm eine Krankschreibung nahelegen mit anschließender Beratung und Entziehungskur.Selbst mit diagnostizierter Alkoholsucht bekäme ich nur die Grundsicherung.
Natürlich nicht, denn verurteilte Straftäter verwirken ihre Bürgerrechte, unter anderem Freiheit.Bekommt der im Knast eigentlich auch das Grundeinkommen wie jeder Andere?
Soll der Suizidgefährdete 200 KG Mann dann Senioren und andere gehandicapte telefonisch beraten ?Der 200-Kg-Mann kann vielleicht kein Laub / Schnee fegen oder Senioren beim Spaziergang begleiten, könnte aber beispielsweise telefonisch Senioren gegen die Einsamkeit helfen, andere massiv Übergewichtige beraten oder wenigstens noch als schlechtes Beispiel dienen.

Nein, leider nicht.Jeder kann irgend etwas beitragen, wenn der Wille da ist
Wer überprüft denn, wer eine Belohnung verdient ?der Eine oder die Andere jedoch für Einsatzfähigkeit und Einsatzwillen belohnt werden kann.

Das ist doch pure Utopie. Wer soll denn klingeln kommen? Die Idee hinter dem BGE ist auch, dass die Bürokratie vereinfacht wird und es deutlich weniger Menschen gibt die sich mit der Berechnung und dem ganzen Gedöns beschäftigen sollen. Die sind dann frei für den Markt und können Geld erwirtschaften.Es muss also kein Zwang dahinter stehen. Wenn man Leute braucht, wird halt gefragt
Und das ist das Problem und völlig überflüssig.die Leistungen sind also an Folgsamkeit gekoppelt und werden mittels Sanktionen durchgesetzt
Der Wille muss da sein. Genau. Und wenn der 200kg Mann keine Renter beschäftigen will, dann will er es nicht. Was hat es also dann für einen Sinn?Jeder kann irgend etwas beitragen, wenn der Wille da ist,
Dann wäre allerdinsg auch zu klären, ob das (B)GE ein Bürger- und Freiheitsrecht sein soll, woraus sich wiederum neue Implikationen ergeben.Natürlich nicht, denn verurteilte Straftäter verwirken ihre Bürgerrechte, unter anderem Freiheit.
Er könnte meinetwegen auch Socken für frierende Kinder in Afrika stricken, Dodo-Eier ausbrüten oder das Sammeln von Ü-Ei-Figuren organisieren. Der Knackpunkt ist, dass jeder irgend etwas machen kann. Es muss und soll aber selbsterklärend niemand etwas machen, was nicht im Bereich seiner Möglichkeiten oder Interessen liegt.Soll der Suizidgefährdete 200 KG Mann dann Senioren und andere gehandicapte telefonisch beraten ?![]()
Dann macht er etwas anderes. Wie schon gesagt, jemand der gar nichts kann, ist ein Gemüse und hätte auch keinen Bedarf oberhalb des Existenzminimums, sondern fühlt sich dadurch am schönsten belohnt, wenn er in Ruhe gelassen wird.Nein, leider nicht.
Selbst wenn jemand etwas versucht weil der Wille da ist, wozu er aber nicht in der Lage ist, kann er es nicht.
Was willst du da groß prüfen? Es geht doch nicht um eine überprüfbare Leistung, sondern um sichtbares Engagement.Wer überprüft denn, wer eine Belohnung verdient ?

Und das soll dann jemand machen derdieses oder jenes Ehrenamt
Eben nicht. Das wäre doch gerade der wesentliche Unterschied zum jetzigem Modell: Man müsste gar nichts, aber man könnte. Die Existenzsicherung wäre davon komplett unabhängig. Aber Engagement könnte sich lohnen.Und das soll dann jemand machen der
A: keinen Plan von der Materie hat und
B: keine Lust hat?
Deswegen würde ich das auch nicht plötzlich von 0 auf 100 einführen, sondern langsam Schrittchenweise zum erst mal bestehenden System zusätzlich.Oder glaubt ernstlich jemand, dass sich plötzlich alle musisch und/oder gemeinnützig betätigen würden, die plötzlich nicht mehr für ihr Auskommen arbeiten müssten?

Ich versteh dich glaub ich etwas falsch.
Hab ich meiner Chefin vorgeschlagen...hat(vielleicht auf Teilzeit geht
Es würde, wie ChrisMK72 so schön erklärt hat, den Übergang von einem Erwerbs- zum Kümmerer-Modell erleichtern.Ich versteh dich glaub ich etwas falsch.
Was wäre dann am Bonus für gemeinnütziges anders als einfach arbeiten zu gehen?