Nuallan schrieb:Vor 10 Jahren waren Computerspiele das was sie sind, nämlich Spiele. Man hat 50 Mark (!) für ein Spiel ausgeben, und hatte ein funktionierendes & fertiges Stück Software auf dem Schreibtisch liegen. Heute, nur 10 Jahre später, hat die Industrie wie du schon sagtest gemerkt, dass bei uns ne Menge Geld zu holen ist. Jetzt kostet ein Spiel 50-100€, kommt (fast) immer unfertig auf den Markt und wird künstlich beschnitten um später noch mehr Kohle zu machen. Macht man den Fehler und kauft so ein Spiel, z.B. Bf3, ist man kein Kunde. Nein nein, man flaggt sich selbst als Opfer. Ein Spiel zu kaufen bedeutet für den Publisher heute nur noch: "Ui, da ist noch mehr zu holen". Um Spaß oder sowas geht es schon lange nicht mehr.
Die Gaming-Industrie ist zu einem Assi-Haufen mutiert, der es hauptsächlich auf Kinder von 7-14 Jahren abgesehen hat und sich einen Dreck um seine Opf.. ähh Kunden schert. Ungefähr so wie Jamba mit seinem furzenden Frosch. Wären wir auch nur halb so zivilisiert wie wir vorgeben zu sein, dann würde beides in unserer Gesellschaft nicht existieren. Viele sagen wir mal 12-14 Jährige werden heute Shooter spielen. Wenn da aufm Schulhof einer ankommt und sagt: "Ich bin Elite (Premium)", dann hat das ne große Wirkung auf die anderen. Das ganze ist perfider durchdacht als jedes Spiel in den letzten 10 Jahren. Andererseits verhalten sich die großen Publisher auch wie kleine Kinder. Sie testen aus wie weit sie gehen können, und falls es noch niemandem aufgefallen ist: Sie gehen jedes Jahr weiter.
Also wenn das wirklich eine normale kulturelle Veränderung ist, dann gute Nacht.
Zum Thema Schulhof: Battlefield ist ab... ähm ... 18?


. Machen dasselbe wie Activision mit Call of Duty, aber lassen es nach aussen so erscheinen, als wäre das Gegenteil der Fall.


