Ich verstehe auch wirklich nicht, wie man die "Fragmentierung" schlecht finden kann. Klar - es gibt hunderte Distros, die nicht wirklich was taugen. Aber wer beschwert sich z.B. dass es Hunderte Automarken gibt? Und wen stört es ? Auto ist Auto, Linux ist Linux, nimm was dir am besten gefällt.
Wir alle haben damit zu kämpfen, dass Windows 11 einem ziemliche Schwierigkeiten bereitet
(Privacy, immer mehr unerwünschte Einflussnahme seitens Microsoft, das unnötige wegschmeißen müssen noch performanter Systeme, Recall KI-Wanze, etc. Dazu wurde schon viel geschrieben.
Diese vielgepriesene Vielfalt verhindert genau das, was uns allen nun erheblich weiterhelfen würde. Dass es Linux-Support für Hard- und Software aus vielen Bereichen gibt, zumindest in ähnlichem Umfang wie bei Apple. Dann könnte man deutlich leichter auf Linux migrieren.
Das hätte man durch so etwas wie eine Linux- Foundation und ein Entwicklerteam lösen können, ein Gesamtsystem im Unix-Sinne ins Leben zu rufen.
Bei den vielen Distributionen und ihren Unterschieden kann man nur noch von einem Distributions-Chaos reden, das niemandem wirklich hilft. Wer meint, für jede beliebige Zusammenstellung von Applikationen oder GUI Anpassungen, eine eigene Disribution herausbringen zu müssen, der hat irgendwas nicht verstanden. Wozu es ein Paket Managament gibt und was man damit noch machen könnte.
Wie ich schon mal schrieb. Qualität bekommst Du in der IT nur durch Standardisierung hin.
Und Hard- und Softwarehersteller haben kein Interesse daran, sich bei fast 1000 Distributionen von Support und Entwicklung her zu verzetteln. Irgendwann wird immer einer mit einem exotischen Wald und Wiesen Linux angejammert kommen, wo was nicht funktioniert und als Softwarehersteller bist Du immer ein Stück in der Verantwortung, das Betriebssystem des Kunden mitzusupporten.
Linux muss man aus dieser Sandkasten-/Spielkind Mentalität im Desktop Bereich raus und erwachsen werden.
Ich brauche hier ein gestandenes Betriebssystem, für das ich die gewünschte Software bekomme, und nicht so einen halbgaren Mist von 800+ Distributionen, die alle in verschiedensten Bereichen ihre Leichen im Keller haben, was auch nicht zu vermeiden ist, bei dieser beliebigen Zusammenstellung von Startup-Scripts, Software, sowie Maximalverbastelung im Bereich der Customization von Shell, GUI und sonstigen Dinge auf dem System.
Ein Betriebssystem ist ein Tool, das kann nur durch Standardisierung reifen und zu viele Köche verderben den Brei.
Bei Linux wird das Basteln an Linux zum reinen Selbstzweck und blockiert das Heranreifen zu einer wirklichen Windows und macOS Alternative mit reicherem Applikationssupport.