News AV Linux MXE-25: Multimedia-Distribution für kreative Köpfe

PCGH_Sven

PCGH-Autor
AV Linux MXE-25 ist eine Multimedia-Distribution, welche insbesondere Künstler und Kreativschaffende adressiert, welche mit Musik, Fotos und Videos arbeiten und dafür ein freies Betriebssystem auf Basis von Linux nutzen möchten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu AV Linux MXE-25: Multimedia-Distribution für kreative Köpfe

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
@PCGH_Sven probierst Du all diese Distributionen aus und schreibst dann dazu Deine Erfahrungen? Oder einfach nur Distro-Meldungen abgeschrieben, die interessant aussehen?

Gehen Euch die Linux-Themen aus? Dann könntet ihr auch mit einer mehrteiligen Reihe: "Einstieg in Linux - die ersten Schritte", "Grundlagen für Gamer", Linux-Gaming - Tipps für Fortgeschrittene", "Kniffe und Tricks - vom Einsteiger zum Adepten" usw. beginnen.

Ich vermisse immer noch einen PCGH-Artikel mit Gesamtübersicht über die verschiedenen Gaming-Distros und sonstigen Distros, zu denen ihr schon geschrieben habt; mit evtl. einer Matrix, für welchen Einsatzzweck und Nutzerkreis welche so in Frage kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Linux desktop Bereich muss man sich endlich eine andere Strategie überlegen anstatt für jeden usecase eine eigene distro rausbringen.
Das verstehe ich auch nicht. Okay, ja, wenn man sich ein System vornimmt und dann noch weiter auf seinen Usecase hin optimiert, dann macht es schon Sinn. Doch nimmt man z.B. mal Manjaro, dann ist da für Medienschaffende bereit ein Low Latency Kernel für verfügbar. Ich weiß nun nicht, ob das für MX auch gilt.

Grundsätzlich ist die Idee mit den Distros ja gar nicht verkehrt, kommen damit ja auch neue Ideen in den Linux-Markt, ohne sich vorher mit einem Projektleiter oder den Maintainern anderer Distros darüber einigen zu müssen, warum die eigenen Ideen einen bedeutenden Fortschritt für das Projekt bedeuten.

Schwierig wird es immer nur dann, wenn das eigene Projektteam so klein ist, dass man eine dauerhafte Unterstützung für oder ein permanentes Fortschreiten des Projektes nicht gewährleisten kann oder will. Obendrein muss man ja mit so einem Projekt, will man es irgendwann mal in mehr als nur der Freizeit betreiben, sein Einkommen verdienen.
 
@PCGH_Sven probierst Du all diese Distributionen aus und schreibst dann dazu Deine Erfahrungen? Oder einfach nur Distro-Meldungen abgeschrieben, die interessant aussehen?
Ich warte noch auf eine Linux-Distribution die speziell auf die Bedürfnisse von Eisanglern zugeschnitten ist. @PCGH_Sven: Gibt es da was? Es ist Winter!

Aber im Ernst: Langsam wird es albern mit diesen Lückenfüllern.
 
Dann könntet ihr auch mit einer mehrteiligen Reihe: "Einstieg in Linux - die ersten Schritte", "Grundlagen für Gamer", Linux-Gaming - Tipps für Fortgeschrittene", "Kniffe und Tricks - vom Einsteiger zum Adepten" usw. beginnen.
Das finde ich eine sehr gute Idee. So von Grund auf verständlich für Linux Laien erklärt, sowas ist sicher sehr hilfreich für angehende Linux Anfänger/Einsteiger wie ich einer bin.

Wobei in anderen Threads hier wurden mir schon sehr gute Tipps gegeben. Dafür sag ich nochmals Danke!

Ich vermisse immer noch einen PCGH-Artikel mit Gesamtübersicht über die verschiedenen Gaming-Distros und sonstigen Distros, zu denen ihr schon geschrieben habt; mit evtl. einer Matrix, für welchen Einsatzzweck und Nutzerkreis welche so in Frage kommt.
Auch das ist bestimmt hilfreich, denn es gibt da auch sehr unterschiedliche Meinungen, jeder schwärmt von dem oder der Linuxvariante und meint dazu das es nicht schwer ist. Womit soll man nun als Einsteiger wirklich starten? Eine gute, gegliederte Übersicht der zumindest gängigen Varianten für Anfänger bis Profis zu sämtlichen Anwendungszwecken ist bestimmt was feines.
 
Im Linux desktop Bereich muss man sich endlich eine andere Strategie überlegen anstatt für jeden usecase eine eigene distro rausbringen.

Die Fragmentierung wird immer größer und dann wundert man sich warum im Marketshare seit 25 Jahren nichts weitergeht. Valve to the rescue...
Das "Problem" ist, dass Linux kein Unternehmen an der Börse, keine Konzern ist:

- Keine Strategie-Meetings
- Keine Usecases, Business Cases, Efficency Cases, Leberkäses
- Keine Marketshare-Ziele, kein anderen Targets (Shareholder Value, Return on Equity,...)

Es ist das erklärte Ziel, dass es eben explizit möglich sein soll, dass jeder damit machen kann was er/sie möchte.

Ich verstehe auch wirklich nicht, wie man die "Fragmentierung" schlecht finden kann. Klar - es gibt hunderte Distros, die nicht wirklich was taugen. Aber wer beschwert sich z.B. dass es Hunderte Automarken gibt? Und wen stört es ? Auto ist Auto, Linux ist Linux, nimm was dir am besten gefällt.
 
Ich rege mich auch nicht über die 1000 verschiedenen Distros auf. Ist doch zum Ausprobieren super. Ich wüsste z.B. aus dem Stehgreif nicht, welche Programme es alles für Video-, Audio- und Fotobearbeitung gibt unter Linux. Mit der Distro könnte ich schnell einen Überblick bekommen.
Die große Masse wird eh irgendein Ubuntu-Derivat nehmen, das stabil läuft.
PCGH bringt bestimmt so viele Linux-News, weil 1/3 der Community mind. schon Linux nutzt.
Linux-News abschreiben ist außerdem weniger Aufwand als einen Artikel zu schreiben bzgl. Einstieg, Auswahl der Distro etc.
Außerdem gibt es da genug Foren und Youtube-Channels für. Linuxguides hat kürzlich ein 45-minütiges Video zur Einordnung der wichtigsten Distros heraus gebracht.

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Ich verstehe auch wirklich nicht, wie man die "Fragmentierung" schlecht finden kann. Klar - es gibt hunderte Distros, die nicht wirklich was taugen. Aber wer beschwert sich z.B. dass es Hunderte Automarken gibt? Und wen stört es ? Auto ist Auto, Linux ist Linux, nimm was dir am besten gefällt.

Wir alle haben damit zu kämpfen, dass Windows 11 einem ziemliche Schwierigkeiten bereitet
(Privacy, immer mehr unerwünschte Einflussnahme seitens Microsoft, das unnötige wegschmeißen müssen noch performanter Systeme, Recall KI-Wanze, etc. Dazu wurde schon viel geschrieben.

Diese vielgepriesene Vielfalt verhindert genau das, was uns allen nun erheblich weiterhelfen würde. Dass es Linux-Support für Hard- und Software aus vielen Bereichen gibt, zumindest in ähnlichem Umfang wie bei Apple. Dann könnte man deutlich leichter auf Linux migrieren.

Das hätte man durch so etwas wie eine Linux- Foundation und ein Entwicklerteam lösen können, ein Gesamtsystem im Unix-Sinne ins Leben zu rufen.

Bei den vielen Distributionen und ihren Unterschieden kann man nur noch von einem Distributions-Chaos reden, das niemandem wirklich hilft. Wer meint, für jede beliebige Zusammenstellung von Applikationen oder GUI Anpassungen, eine eigene Disribution herausbringen zu müssen, der hat irgendwas nicht verstanden. Wozu es ein Paket Managament gibt und was man damit noch machen könnte.

Wie ich schon mal schrieb. Qualität bekommst Du in der IT nur durch Standardisierung hin.
Und Hard- und Softwarehersteller haben kein Interesse daran, sich bei fast 1000 Distributionen von Support und Entwicklung her zu verzetteln. Irgendwann wird immer einer mit einem exotischen Wald und Wiesen Linux angejammert kommen, wo was nicht funktioniert und als Softwarehersteller bist Du immer ein Stück in der Verantwortung, das Betriebssystem des Kunden mitzusupporten.

Linux muss man aus dieser Sandkasten-/Spielkind Mentalität im Desktop Bereich raus und erwachsen werden.

Ich brauche hier ein gestandenes Betriebssystem, für das ich die gewünschte Software bekomme, und nicht so einen halbgaren Mist von 800+ Distributionen, die alle in verschiedensten Bereichen ihre Leichen im Keller haben, was auch nicht zu vermeiden ist, bei dieser beliebigen Zusammenstellung von Startup-Scripts, Software, sowie Maximalverbastelung im Bereich der Customization von Shell, GUI und sonstigen Dinge auf dem System.

Ein Betriebssystem ist ein Tool, das kann nur durch Standardisierung reifen und zu viele Köche verderben den Brei.
Bei Linux wird das Basteln an Linux zum reinen Selbstzweck und blockiert das Heranreifen zu einer wirklichen Windows und macOS Alternative mit reicherem Applikationssupport.
 
Wir alle haben damit zu kämpfen, dass Windows 11 einem ziemliche Schwierigkeiten bereitet
(Privacy, immer mehr unerwünschte Einflussnahme seitens Microsoft, das unnötige wegschmeißen müssen noch performanter Systeme, Recall KI-Wanze, etc. Dazu wurde schon viel geschrieben.

Diese vielgepriesene Vielfalt verhindert genau das, was uns allen nun erheblich weiterhelfen würde. Dass es Linux-Support für Hard- und Software aus vielen Bereichen gibt, zumindest in ähnlichem Umfang wie bei Apple. Dann könnte man deutlich leichter auf Linux migrieren.

Das hätte man durch so etwas wie eine Linux- Foundation und ein Entwicklerteam lösen können, ein Gesamtsystem im Unix-Sinne ins Leben zu rufen.

Bei den vielen Distributionen und ihren Unterschieden kann man nur noch von einem Distributions-Chaos reden, das niemandem wirklich hilft. Wer meint, für jede beliebige Zusammenstellung von Applikationen oder GUI Anpassungen, eine eigene Disribution herausbringen zu müssen, der hat irgendwas nicht verstanden. Wozu es ein Paket Managament gibt und was man damit noch machen könnte.

Wie ich schon mal schrieb. Qualität bekommst Du in der IT nur durch Standardisierung hin.
Und Hard- und Softwarehersteller haben kein Interesse daran, sich bei fast 1000 Distributionen von Support und Entwicklung her zu verzetteln. Irgendwann wird immer einer mit einem exotischen Wald und Wiesen Linux angejammert kommen, wo was nicht funktioniert und als Softwarehersteller bist Du immer ein Stück in der Verantwortung, das Betriebssystem des Kunden mitzusupporten.

Linux muss man aus dieser Sandkasten-/Spielkind Mentalität im Desktop Bereich raus und erwachsen werden.

Ich brauche hier ein gestandenes Betriebssystem, für das ich die gewünschte Software bekomme, und nicht so einen halbgaren Mist von 800+ Distributionen, die alle in verschiedensten Bereichen ihre Leichen im Keller haben, was auch nicht zu vermeiden ist, bei dieser beliebigen Zusammenstellung von Startup-Scripts, Software, sowie Maximalverbastelung im Bereich der Customization von Shell, GUI und sonstigen Dinge auf dem System.

Ein Betriebssystem ist ein Tool, das kann nur durch Standardisierung reifen und zu viele Köche verderben den Brei.
Bei Linux wird das Basteln an Linux zum reinen Selbstzweck und blockiert das Heranreifen zu einer wirklichen Windows und macOS Alternative mit reicherem Applikationssupport.
Hmmm ich hab das Gefühl dass dich vor allem die verschiedenen Oberflächen und Package Manger stören. Fair Point, man muss sich wohl auf ein Desktop Environment einlassen und wissen wo die Software herkommt und wie man sie aktuell hält. (Kleiner Seitenhieb auf Windows: Automatisierte Updates für jede Software - kommt das irgendwann mal? ;-))

Was die "Standardisierung" an sich anbelangt würd ich jetzt mal behaupten, dass Linux VIEL standardisierter ist als seine Mitbewerber. Und ich rede nicht von Oberflächen und Details wie die Package-Tools. Linux ist nicht offiziell POSIX zertifiziert, aber wenn du deinen Standard willst: Das ist er. Das ist auch der Grund, warum Server/Cloud fast nur Linux nutzen.

Ich kenne keinen Fall, in dem ein "Linux-Programm" (Auch standardisiert: ELF Binaries) nicht mit einer anderen Distribution kompatibel gewesen wäre (unter der Annahme dass die Abhängigkeiten und Kernel aktuell sind und die selbe Architektur verwendet wird, natürlich). Die Software ist ja für jede Distribution eigentlich immer gleich, nur der Zugang nicht (Arch-based: pacman, Ubuntu-based: apt, etc). Einfach den jeweiligen Paket-Manager starten.

Und bezüglich der "Zusammenstellung von Startup Scripts": Das nennt sich Init Prozess und ist ebenfalls standardisiert. Praktisch jede Distro verwendet systemd, welches System V (oldschool Unix Stil) abgelöst hat
 
Gähn. Der 1000. Artikel über irgendeine Linux Distro. Hilft das einem Neuling? Nein.
Ein Neuling ist ratlos zwischen Distro, Fenstermanager, X11, Wayland, Desktop Environment, Paketquellen, der drölfzehnten Kernel Variante für Spezialfall 4711.
 
Diese vielgepriesene Vielfalt verhindert genau das, was uns allen nun erheblich weiterhelfen würde. Dass es Linux-Support für Hard- und Software aus vielen Bereichen gibt, zumindest in ähnlichem Umfang wie bei Apple. Dann könnte man deutlich leichter auf Linux migrieren.
Warum sollte sie das? Schon mal was von Appimages gehört? Oder Snap? Oder Flatpack?

Bei den vielen Distributionen und ihren Unterschieden kann man nur noch von einem Distributions-Chaos reden, das niemandem wirklich hilft. Wer meint, für jede beliebige Zusammenstellung von Applikationen oder GUI Anpassungen, eine eigene Disribution herausbringen zu müssen, der hat irgendwas nicht verstanden. Wozu es ein Paket Managament gibt und was man damit noch machen könnte.
Ich schrieb es schon: Man spart sich die (mitunter) ellenlangen Diskussionen mit den Projektmanagern bzw. der Community der jeweiligen Distributionen. Außerdem ist es doch gar kein Problem, wenn man auf einem vorhandenen System aufsattelt. In anderen Branchen nennt man das Systemplattform, auf der man dann ganze Modellreihen mit teils unterschiedlichen Individualisierungen aufbaut. Warum das im Linux-Kosmos ein Problem sein soll, erschließt sich mir nur dann, wenn man davon ausgeht, dass Monokulturen und Monopole zum Vorteil aller wären.

Wie ich schon mal schrieb. Qualität bekommst Du in der IT nur durch Standardisierung hin.
Und Hard- und Softwarehersteller haben kein Interesse daran, sich bei fast 1000 Distributionen von Support und Entwicklung her zu verzetteln.
Müssen sie doch auch gar nicht. Die Hardware wird von den Kernelentwicklern eingebunden. Da kochen alle Distributionen mit dem gleichen Wasser. Bei den Frontends hat man grob gesagt GTK und QT, an das man sich anpassen müsste, so man nativ für alle großen Desktops was bereitstellen mag. Wobei GTK und QT Anwendungen ja auch wechselseitig unter GNOME und auch KDE laufen. Man könnte aber auch einfach mit Webfrontends arbeiten?

Irgendwann wird immer einer mit einem exotischen Wald und Wiesen Linux angejammert kommen, wo was nicht funktioniert und als Softwarehersteller bist Du immer ein Stück in der Verantwortung, das Betriebssystem des Kunden mitzusupporten.
Unter Windows steht ja auch, dass nur Windows XYZ unterstützt wird. Kommste da mit Windows ABC, dann bekommste auch keinen Support mehr. Das Spiel wird doch gerade bei Win 10 und 11 gespielt.

Linux muss man aus dieser Sandkasten-/Spielkind Mentalität im Desktop Bereich raus und erwachsen werden.
Warum mischst du hier alles wild zusammen?

Ich brauche hier ein gestandenes Betriebssystem, für das ich die gewünschte Software bekomme, und nicht so einen halbgaren Mist von 800+ Distributionen, die alle in verschiedensten Bereichen ihre Leichen im Keller haben, was auch nicht zu vermeiden ist, bei dieser beliebigen Zusammenstellung von Startup-Scripts, Software, sowie Maximalverbastelung im Bereich der Customization von Shell, GUI und sonstigen Dinge auf dem System.
Debian? Ubuntu? Was du als vermeintliches "Problem" formulierst, existiert schlicht nicht. Du verwechselst Optionen mit Zwang. Warum eigentlich? Weil du dich mit Wahlmöglichkeiten unwohl fühlst? Es gibt ein paar Distributionen, die sind der de facto Standard, den du hier forderst. Die ganzen Variationen davon, die sind wie die Kirsche auf der Torte. Nice 2 have, mehr aber auch nicht.

Bei Leichen im Keller haben musste ich bei deinem "ich will mehr Standards bei Linux Rant" lachen, denn Windows schleppt seit Jahrzehnten die Leichen seiner Vergangenheit mit sich.

Ein Betriebssystem ist ein Tool, das kann nur durch Standardisierung reifen und zu viele Köche verderben den Brei.
Bei Linux wird das Basteln an Linux zum reinen Selbstzweck und blockiert das Heranreifen zu einer wirklichen Windows und macOS Alternative mit reicherem Applikationssupport.
Niemand normales bastelt an einem Linux. Niemand! Man nutzt es einfach. Wie kommen die Leute immer nur darauf, dass man bei Linux "basteln" müsse. Oder wird/soll damit der Unwille, sich an einen anderen Ansatz gegenüber der Windows-Monokultur anzupassen, durch diese Herabsetzung kaschiert werden?
 
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Diese vielgepriesene Vielfalt verhindert genau das, was uns allen nun erheblich weiterhelfen würde.
Oder das der Leidensdruck noch nicht groß genug ist, sich mit anderen Betriebssystemen zu beschäftigen, wo die Dinge nunmal etwas anders funktionieren, am Ende aber das gleiche oder ähnliches bei rumkommt.

Kennt man ja aus einem anderen Bereich: Virtualisierungsmarkt. Bis zur Übernahme durch Broadcom war VMware vSphere und das Ökosystem ringsherum das nonplus ultra für die Sinnlosmeeting-Powerpoint-Anzugsträgerfraktion, wenn es um Virtualisierung von KMU bis ganz groß ging und um das mit den gleichen Sprüchen wie bei Windows, also "Software vom Marktführer", "Industriestandard", ..., getanzt wurde. Wehe dem man hatte Alternativen angesprochen, dass diese (alternativlose) Abhängigkeit nicht gut sein kann und das es gerade im Bereich KMU mit Kanonen auf Spatzen ist (inkl. Kostentreiber damals schon). Da liefen bei manchen schon fast die Tränen über die wonnigen Wohlstandsbäckchen (wahrscheinlich aus Angst um ihre Boni).
Nach der Übernahme durch Broadcom: Massive Kostensteigerung (inkl. Abomodell), VMware by Broadcom will nur noch ganz große Kunden, also z.B. Hyperscaler und die bisherigen Nutzer sind mit der Situation konfrontiert, einen Plan entwerfen zu müssen, wie man von VMware wegmigriert, ohne große Ausfälle zu haben oder mindestens digitale Schotterflechte sich zu holen.

Was du als vermeintliches "Problem" formulierst, existiert schlicht nicht.
Die Leute würden vermutlich genauso rumjammern, wenn man jetzt in der IT erst den Stand von Anfang der 90er hätte und im PCGH BBS angekündigt wird, das man zukünftig neben MS-DOS, auch DR-DOS, IBM PC-DOS und PTS-DOS testet und Neuigkeiten dazu erscheinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Linux Vielfalt ist eine gute Sache da neue Dinge ausprobiert werden können oder auf eine Zielgruppe Fokussiert werden kann. Viele haben ganz bestimmte Vorstellung von dem was sie brauchen, diese wollen halt gerne schon vieles voreingerichtet haben und sich nicht mit dem Betriebssystem beschäftigen müssen. (Das gilt auch für andere Betriebsysteme)
Theoretisch kann man jedes Betriebsystem entsprechend umbauen, bzw alles Sachen installieren aber das kostet Zeit. Warum nicht einfach was nehmen was schon alles hat was man braucht z.B. hier für Kreative Köpfe, bei Kali Linux für ITSecurity, Debian als Serversystem, ... Man möchte ja auch nicht immer alles neu einrichten und optimieren wenn das schon jemand gemacht hat und man sich so viel viel Zeit spart.
Bei Monolitischen Systemen muss man, wenn das überhaupt möglich ist sich erst tief einarbeiten oder halt damit leben das die Performance nicht optimal ist oder wie man die entsprechende Software und die Abhänigkeiten installiert.

Es gibt auch auch vor allem in Industrie Bereich Edgedevices, Steuereinheiten, Embedded Geräten ( z.B. Yocto Projekt erlaubt angepasste Systeme zu erstellen) auf denen auch ein speziell angepasstes Linux zum Einsatz kommt, da sehr Spezielle Sachen gebraucht werden. (Z.B. Echtzeitfähigkeiten, Schlanker Memoryfootprint, ...). Das ist nur möglich wenn man das System anpassen kann.
Und ja auch Siemens hat sein eigenes Linux: SIMATIC Industrial OS

Ich habe auch mich vor ein paar Tagen mit einem AMD Ingeneur unterhalten und der meine das in dem Ryzen AI 3XX Systemen die NPU nur wegen Microsoft und den Copilot PC Anforderungen eingebaut werden musste. Seine Aussage: "Windows ist eh nur ein Spielzeugsystem auf diesen Systemen wenn man was richtiges machen will muss man Linux installieren.". Natürlich ist das ganze nicht repräsentativ aber das war zumindest einer der Architektur-Ingeneure der gerade da war.

Das hätte man durch so etwas wie eine Linux- Foundation und ein Entwicklerteam lösen können, ein Gesamtsystem im Unix-Sinne ins Leben zu rufen.
Du meinst die Linux Foundation? Die gibt es schon, mittlerweile ist die so Groß das es dort nicht nur Linux und sein Ökosystem geht sondern um viele andere wichtige Opensource Projekte. Hier mal die Mitgliederliste: https://www.linuxfoundation.org/about/members ( Selbst der WDR, Microsoft und die DB sind dabei und noch ganz viele andere )
Und der Linux Kernel welche zusammen entwickelt wird? Aber es ist nicht ein Entwicklerteam sonder viele die sich auch die speziellen Teil Aspekte konzentrieren.

Für Desktops sieht es ein bisschen anders aus da hier einfach das Marketing (Budget) für Linux-Distributionen fehlt. Gäbe es da auch mehr Marketing würde das ganze auch anders aussehen oder habt ihr schon mal im Fernseher oder so gesehen wie eine Linux Distribution viel Werbung gemacht hat? Es gibt kleine Kampanien aber keine riesigen wie bei Microsoft oder Apple.

Den Rest spare ich mir den hat Tekkla ja schon in dem Beitrag beschrieben:

Warum sollte sie das? Schon mal was von Appimages gehört? Oder Snap? Oder Flatpack?


Ich schrieb es schon: Man spart sich die (mitunter) ellenlangen Diskussionen mit den Projektmanagern bzw. der Community der jeweiligen Distributionen. Außerdem ist es doch gar kein Problem, wenn man auf einem vorhandenen System aufsattelt. In anderen Branchen nennt man das Systemplattform, auf der man dann ganze Modellreihen mit teils unterschiedlichen Individualisierungen aufbaut. Warum das im Linux-Kosmos ein Problem sein soll, erschließt sich mir nur dann, wenn man davon ausgeht, dass Monokulturen und Monopole zum Vorteil aller wären.


Müssen sie doch auch gar nicht. Die Hardware wird von den Kernelentwicklern eingebunden. Da kochen alle Distributionen mit dem gleichen Wasser. Bei den Frontends hat man grob gesagt GTK und QT, an das man sich anpassen müsste, so man nativ für alle großen Desktops was bereitstellen mag. Wobei GTK und QT Anwendungen ja auch wechselseitig unter GNOME und auch KDE laufen. Man könnte aber auch einfach mit Webfrontends arbeiten?


Unter Windows steht ja auch, dass nur Windows XYZ unterstützt wird. Kommste da mit Windows ABC, dann bekommste auch keinen Support mehr. Das Spiel wird doch gerade bei Win 10 und 11 gespielt.


Warum mischst du hier alles wild zusammen?


Debian? Ubuntu? Was du als vermeintliches "Problem" formulierst, existiert schlicht nicht. Du verwechselst Optionen mit Zwang. Warum eigentlich? Weil du dich mit Wahlmöglichkeiten unwohl fühlst? Es gibt ein paar Distributionen, die sind der de facto Standard, den du hier forderst. Die ganzen Variationen davon, die sind wie die Kirsche auf der Torte. Nice 2 have, mehr aber auch nicht.

Bei Leichen im Keller haben musste ich bei deinem "ich will mehr Standards bei Linux Rant" lachen, denn Windows schleppt seit Jahrzehnten die Leichen seiner Vergangenheit mit sich.


Niemand normales bastelt an einem Linux. Niemand! Man nutzt es einfach. Wie kommen die Leute immer nur darauf, dass man bei Linux "basteln" müsse. Oder wird/soll damit der Unwille, sich an einen anderen Ansatz gegenüber der Windows-Monokultur anzupassen, durch diese Herabsetzung kaschiert werden?

 
Gehen Euch die Linux-Themen aus? Dann könntet ihr auch mit einer mehrteiligen Reihe: "Einstieg in Linux - die ersten Schritte", "Grundlagen für Gamer", Linux-Gaming - Tipps für Fortgeschrittene", "Kniffe und Tricks - vom Einsteiger zum Adepten" usw. beginnen.
Das muss sich nichtmal zwangsläufig um Linux als Desktopsystem drehen. Man kann auch in Richtung ein oder mehrere Gaming-VMs auf Proxmox oder XCP-NG gehen, mit GPU Passtrough oder GPU Virtualization, auf die dann via Parsec oder moonlight/sunshine zugegriffen wird. Also self hosted "Cloud"-Gaming.
 
Warum sollte sie das? Schon mal was von Appimages gehört? Oder Snap? Oder Flatpack?


Ich schrieb es schon: Man spart sich die (mitunter) ellenlangen Diskussionen mit den Projektmanagern bzw. der Community der jeweiligen Distributionen. Außerdem ist es doch gar kein Problem, wenn man auf einem vorhandenen System aufsattelt. In anderen Branchen nennt man das Systemplattform, auf der man dann ganze Modellreihen mit teils unterschiedlichen Individualisierungen aufbaut. Warum das im Linux-Kosmos ein Problem sein soll, erschließt sich mir nur dann, wenn man davon ausgeht, dass Monokulturen und Monopole zum Vorteil aller wären.


Müssen sie doch auch gar nicht. Die Hardware wird von den Kernelentwicklern eingebunden. Da kochen alle Distributionen mit dem gleichen Wasser. Bei den Frontends hat man grob gesagt GTK und QT, an das man sich anpassen müsste, so man nativ für alle großen Desktops was bereitstellen mag. Wobei GTK und QT Anwendungen ja auch wechselseitig unter GNOME und auch KDE laufen. Man könnte aber auch einfach mit Webfrontends arbeiten?


Unter Windows steht ja auch, dass nur Windows XYZ unterstützt wird. Kommste da mit Windows ABC, dann bekommste auch keinen Support mehr. Das Spiel wird doch gerade bei Win 10 und 11 gespielt.


Warum mischst du hier alles wild zusammen?


Debian? Ubuntu? Was du als vermeintliches "Problem" formulierst, existiert schlicht nicht. Du verwechselst Optionen mit Zwang. Warum eigentlich? Weil du dich mit Wahlmöglichkeiten unwohl fühlst? Es gibt ein paar Distributionen, die sind der de facto Standard, den du hier forderst. Die ganzen Variationen davon, die sind wie die Kirsche auf der Torte. Nice 2 have, mehr aber auch nicht.

Bei Leichen im Keller haben musste ich bei deinem "ich will mehr Standards bei Linux Rant" lachen, denn Windows schleppt seit Jahrzehnten die Leichen seiner Vergangenheit mit sich.


Niemand normales bastelt an einem Linux. Niemand! Man nutzt es einfach. Wie kommen die Leute immer nur darauf, dass man bei Linux "basteln" müsse. Oder wird/soll damit der Unwille, sich an einen anderen Ansatz gegenüber der Windows-Monokultur anzupassen, durch diese Herabsetzung kaschiert werden?
Genau so ist es. Ein Linux Mint, Ubuntu, Debian, Fedora mit Flavour nach eigenem Geschmack ist quasi der Standard.
 
Die Linux Vielfalt ist eine gute Sache da neue Dinge ausprobiert werden können oder auf eine Zielgruppe Fokussiert werden

Das ist doch Unsinn und rechtfertigt keine 800+ Distributionen.
Wenn Du das echt glaubst, dann hast Du einfach nur eins, keine Ahnung, und übersiehst nicht die Konsequenzen.
Linux auf dem Desktop nichts weiter als ein Toy auf das nur wenige Hersteller gesetzt haben und werden.

Insofern völlig unbrauchbar und ungeeignet für den Umstieg von Windows, wenn man bei 11 Bedenken hat und nicht auf die IoT möchte.

Du meinst die Linux Foundation?
War nur ein fingiertes Beispiel um dem Kind einen Namen zu geben.
Der Name ist völlig unerheblich. Es geht darum, dass sich ein Entwicklerteam um EIN Linux kümmert und fit macht. Die Vielfalt ist nichts was Vendoren und Endusern in irgendeiner Form hilft. Im Gegenteil.
 
Das ist doch Unsinn und rechtfertigt keine 800+ Distributionen.
Wenn Du das echt glaubst, dann hast Du einfach nur eins, keine Ahnung, und übersiehst nicht die Konsequenzen.
Linux auf dem Desktop nichts weiter als ein Toy auf das nur wenige Hersteller gesetzt haben und werden.

Insofern völlig unbrauchbar und ungeeignet für den Umstieg von Windows, wenn man bei 11 Bedenken hat und nicht auf die IoT möchte.


War nur ein fingiertes Beispiel um dem Kind einen Namen zu geben.
Der Name ist völlig unerheblich. Es geht darum, dass sich ein Entwicklerteam um EIN Linux kümmert und fit macht. Die Vielfalt ist nichts was Vendoren und Endusern in irgendeiner Form hilft. Im Gegenteil.
Was ist daran Unsinn? Es gibt ja auch nicht nur einen Nutzer Typen. Ich selbst nutze auch verschiedene Linux je nach dem was ich brauche. Blödsinn ist es zu versuchen alles in ein System zu packen und dann zu erwarten das es alles gut kann. Es kann halt vieles bisschen aber nichts gut und vieles gar nicht.
Also Unsinn ist es alles auf ein System zu klatschen auch Windows hat verschiedene Systeme für verschiedene Anwendungen.

Es gibt extra Linux Distributionen welche für Heimanwender gemacht sind (z.B. Linux Mint ) und sehr einfach zu verwenden sind oder sogar welche die die Windowsoberfläche nachgebaut haben. Wenn man mal 2 Sekunden Zeit nimmt und das im Browser ein gibt oder eine KI fragt hat man schon seine Antwort was man nutzen kann, wenn man es wie bei Windows bisher macht dann nimmt man halt gleich das erste System und ignoriert das es noch andere gibt oder man sucht sich das System aus welches einem am besten gefällt. https://letmegooglethat.com/?q=Bestes+Linux+für+Windowsumsteiger
Und normalerweise nimmt man wenn man sich nicht auskennt die Standard Distributionen da gibt es auch massenweise Videos zu was man auswählen sollte.

Das ist doch Unsinn und rechtfertigt keine 800+ Distributionen.
Wo ist die Quelle bisher kamen ja nur Behauptungen?

War nur ein fingiertes Beispiel um dem Kind einen Namen zu geben.
Der Name ist völlig unerheblich. Es geht darum, dass sich ein Entwicklerteam um EIN Linux kümmert und fit macht. Die Vielfalt ist nichts was Vendoren und Endusern in irgendeiner Form hilft. Im Gegenteil.
Du hast gefragt warum es nicht existiert und ich habe dir belegt des es das doch gibt. Und da geht es darum den Linux Kernel weiter zu entwickeln und viele Standardisierungen zu machen. Hier auch mal Wikipedia dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Linux_Foundation
Wie schon mehrfach gesagt ein Linux ist dämlich das spricht gegen den Vorteil von Linux das es Angepasst werden kann so wie es gebraucht wird und warum es überhaupt so viel (vor allem in der Industrie aber auch in Sicherheitspritschen Systemen) eingesetzt wird.
Warum ist es denn kein Problem das Microsoft mehrere System entwickelt und oft gegen das Nutzer Interesse? Da hat man halt keine Wahl und warum muss man auf ein IoT System welchseln oder auf ein System Windows 11 auf das man keine Lust hat? Da ist doch genau das Problem das es zu wenig Auswahl gibt es gibt verschiedene System aber immer mit den gleichen Zwang Sachen. Wenn also es mehere Windows Versionen von verschiedenen Herstellern gäbe hätte man auch nicht das Problem. Nicht alles ist in Windows schelcht aber es geht halt hauptsächlich darum Geld zu machen das ist was Firmen machen, bei den meisen ist der Nutzer eher egal wenn es das Geld verdienen nicht stört.

Bei einem Linux hätte man dann genau dasselbe Problem wie man jetzt bei Windows oder Apple hat dann gibt es nur das eine aber nicht das richtige für dich.
 
es gibt hunderte Distros, die nicht wirklich was taugen. Aber wer beschwert sich z.B. dass es Hunderte Automarken gibt
Die reine Existenz ist doch kein Problem.
Es gibt auch unzählige Programme um Archive zu entpacken oder Audio/Video abzuspielen aber gibt es hier wöchentlich (mehrere) News zu Programmen fragwürdiger Relevanz? Nö.

Was das wöchentliche FOTM-Gaming-Linux besser macht als das letzte, ist auch immer ein Mysterium.
Und warum es dieses überhaupt braucht. Dinge zu installieren sollte doch gerade dort einfach sein.


Wenn es nicht so 💩 umgesetzt wäre, gefiele mir winget install Valve.Steam (falls ich das richtig herausgesucht habe) echt gut.
Auto ist Auto, Linux ist Linux, nimm was dir am besten gefällt.
Nein denn ein Auto muss ich leider bezahlen.
Aus ganz objektiven Gründen weiß ich, dass ich mich erst gar nicht zu Porsche und co. begeben muss.

Bei den 753.000 Distributionen weiß ich das woher?



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Ich glaube die werden von Apple bezahlt.
Windows ist eh voll doof und Linux total verwirrend. Bleibt also macOS.
 
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