Ich glaube das war Sarkasmus. Falls man wirklich dagegen argumentieren wollte, würde ich aber wohl damit anfangen, dass die Fahrer sich ja oft nicht nur selbst aus dem Genpool entfernen oder verkrüppeln und dass das Zusammenflicken von solchen Leuten, falls sie es nicht ganz schaffen, auch ordentlich zu Buche schlägt.Und so verführerisch der Gedanke an Darwinismus auch sein mag, so ist da noch ja der Punkt, dass man den Staat ja verklagen könnte, wenn er eine Gefahrenstelle nicht ordnungsgemäß absichert. Und das wäre mit einem Gefahrenschild allein vielleicht nicht getan.
Was für einen Unterschied macht es, mit welchem Fahrzeug jemand vor einem langsamer fährt?Im Ernst, ich habe gar kein Problem damit, wenn jemand aus einem gegebenen Anlass (Witterung, Fahrzeug, Beladung/Anhänger, whatever) deutlich langsamer fährt als eigentlich erlaubt.
Wenn man hier nicht so grenzdebil das Auto als die Mobilitätslösung feiern würde und deswegen extrem viele sehr stark vom Auto abhängig wären, würden einige vielleicht auch früher verzichten. Ironischerweise wird die Mobilität von aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkten Leuten auch gerne als Pro-Argument für die autozentrische Verkehrsplanung genannt. Aber es gibt ja eine Lösung: In den Niederlanden gibt es so kleine Autos, die auch so ausgestattet sein können, dass sie z.B. mit einem Rollstuhl befahren werden können. Die fahren halt nicht schnell, in den Niederlanden dürfen die auch auf Radwegen fahren, aber dann hätte der Fahrer ja wenigstens einen gegebenen Anlass.Wenn ich (öfter) erlebe, dass ein Schleicher auf der Landstraße ein knappes Überholmanöver nach dem anderen in der Schlange nach ihm auslöst und dann wenn ich irgendwann vorbeifahren kann sehe, dass da ein 100-jähriger mit 2cm Hornbrille mit zusammengekniffenen Augen unergonomisch as f* zehn zentimeter hinter dem Lenkrad sitzt krieg ich das kalte kotzen.




