Leider nicht... Ich behalte mir vor, leute die sich nur gewaltsam von den Gleisen treiben lassen, als solche zu bezeichnen
Ich lass dir deinen Sprachgebrauch, werde dann aber in Zukunft "Terrorist" aus deinem Munde nicht als einen Hinweis auf besonders schadhaftes Verhalten interpretieren.
Ähm... wir sind nicht gegen Demostrationen... Wir sind gegen Gewltsame Demonstrationen mit Straftatbestand. Natürlich steht es jedem frei, zu demonstrieren, aber das Gewaltmonopol sollte schon beachtet werden...
Du willst vielen tausend Menschen das demonstrieren verbieten, weil sich einzelne falsch verhalten. (wobei du das Level für "Gewalt" auch noch extrem niedrig ansetzt. Passiv den Weg versperren ist nach landläufiger Definition alles andere als gewalttätig - aber du hast da ja deine eigenen Begriffsauffassungen...)
Damit steht es der Mehrheit der Leute nicht mehr frei, zu demonstrieren.
Wir reden vorerst über Beibehaltung der AKWs, neue müssen ja nicht unbedingt gebaut werden.
Wir reden zumindest von umfangreichen Moderniesierungen, die vielerorts nötig wären.
Fakt ist für mich: Ohne AKWs wirds sehr sehr schwer und es wäre sinnfrei, voreilig auszusteigen
Wobei "nicht voreilig" für dich scheinbar bedeutet, mittelfristig rein gar nichts zu unternehmen, was uns einem Ausstieg näherbringt.
Meiner Meinung nach (jup, auch ich kann Begriffe definieren) kommt das auf eine vollständige Ablehnung eines Ausstiegs gleich.
UM das ganze mal abzukürzen:
Das heißt, dass sie die Aktionen unterstützen und keinerlei Distanz zeigen. Sie sind in der Beziehung einfach radikal...
Ich wiederhole meine Argumente kein drittes Mal, sondern füge "radikal" zu der Liste von Begriffen hinzu, die aus deinem Munde eine stark abgeschwächte Bedeutung haben.
Ja... aber auch solche, die definitiv stärker vom Klimawandel betroffen sein werden, wenn wir auf AKWs verzichten,
Ja, auch solche.
Wobei das eine recht komplexe Überlegung ist, denn um eine wirklich klimarelevante Rolle müsste die Atomenergie global eingesetzt werden - auch in einer ganzen Reihe von Staaten, in denen man lieber keine Nukleartechnologie sehen möchte.
Als Bonus gibt es bei diesen Überlegungen dann noch eine Nutzungsdauer von Fissionskraftwerken in einer Größenordnung von 6-7 Jahrzehnten, bis dieser Technik einfach der Rohstoff ausgeht. (Die Müllmengen werden bis dahin gigantisch sein)
Jup, keine einfache Überlegung.
Ein klares "oh nein, bloß kein CO2" kommt jedenfalls nicht bei raus.
Wenn man ein richtiges Endlager hat (wie zb gorleben), dann ist dein Argument nicht haltbar.
Du willst nicht ernsthaft Gorleben als dauerhaft sicher bezeichnen?
Gegen das Ding dürften mitlerweile fast mehr Gutachten vorliegen, als seinerzeit gegen Asse.
Sorry, ich amüsiere mich eher über dich ^^
Erläuterung? Beispeil? Begründung? Einfach Thesen in den Raum werfen kann ich auch...
Dann zeig mir mal eine neutrale, objektive Quelle, die das zeigt
Vielleicht solltest du dein Amusement unterbrechen und ein paar weitere Posts lesen.
Wäre die Kernfusion im großen Maßstab gelungen, hätten wir ebenso keines... Woher willst du wissen, dass deine tollen Solarzellen so erfolgreeich wären? Hinterher ist man wie gesagt immer schlauer... UNd das ökonomische Problem schreit hier wieder einmal auf
Einfache Rechnung: Kosten Nuklerarforschung*Preis für Solaranalgen = regenerative Energiemenge, die mit dem Geld hätte erreicht werden sollen.
Sicherlich ist das eine Rechnung, die erst im Nachhinein einfach ist.
Ich kritisiere auch nicht diejenigen, die seinerzeit mit Forschung in Richtung Kernfusion angefangen haben. (die in Richtung kommerzieller Kernfission schon. Denn da war von vorneherein abzusehen, dass man auf ein gigantisches Endsorgungsproblem hinarbeitet)
Ich stimme aber genauso denjenigen zu, die irgendwann eingesehen haben, dass Investitionen in diesen Bereich einfach zu keinen Resultaten führen.
Heißt das, überspitzt gesagt, dass zu den Klimawandel als Grüner leugnest?
Nein, das heißt, dass ich leugne, dass erneuerbare Energien zu nichts zu gebrauchen sind.
PS: hast ja schon viele, die gegen dich argumentieren

...
Aber ich finde es gut, dass die Diskussion jetzt voll entbrannt ist
War in einem Computerforum nicht anders zu erwarten - da trifft man vergleichsweise wenig Leute, die mehr als 3 Jahre in die Zukunft denken oder sich gar für Natur interessieren
Erneuerbare Energien haben nämlich auch erhebliche Nachteile, was die verlässliche, stabile Energieproduktion betrifft:
Solarzellen: Nachts scheint die Sonne logischerweise nicht, darüber hinaus haben wir in unserem Ländle sehr oft (Regen-)Wolken, die die Sonne verdecken, oder auch im Winter mal eine nur eine paar Stunden scheinende, "schwache" Sonne ...
Nachts verbrauchen auch vergleichsweise wenig Menschen Energie.
Die für Kapazitätsberechnungen herangezogenen Energiemengen gehen bereits von einer gewissen Bewölkung aus - tatsächlich könnte man mit großvolumigen Speicherkapazitäten deutlich mehr rausholen.
Aber von derartigen Kapazitäten zu bezahlbaren Preisen sind chemische Speicher meilenweit entfernt.
Im Winter (und bei schlechtem Wetter allgemein) haben praktischerweise die Windkraftanlagen ein um so größeres Potential
Windernergie: SEHR unzuverlässig, man ist buchstäblich auf ständige frische Lüftchen angewiesen, darüber hinaus macht diese Art der Energieversorgung in vielen südlicheren Regionen nicht so viel Sinn wie an der eher stürmischen Küste ..... hier wäre gleichzeitig ein riesiges neues Leitungsnetz nötig, das den Saft runter zur bayerischen Industrie transportiert
Ich weiß, dass ist für Leute südlich der Mittelgebirge schwer nachzuvollziehen, aber die Lüftchen im Norden sind sehr frisch und sehr häufig.
Was in einigen Gegenden Süddeutschlands Chaos mit umgestürzten Bäumen&Co anrichtet, kommt hier wöchentlich vor.
Das mit dem Netz ist zugegebenermaßen ein Problem (schätzungsweise bleiben 10-20% des Potentials bereits installierter Anlagen ungenutzt, weil der Strom nicht abgeleitet werden kann) und entsprechende Trassen sind schon lange in Planung.
Leider finden die großen Stromkonzerne da immer wieder "Probleme", so dass die Umsetzungen z.T. um ein Jahrzehnt verzögert sind...
Aber solange man Kernkraftwerke betreibt, stört dass ja nicht :$
Wasserkraft: Nun, kurz gesagt: Nicht durchsetzbar. Man kann nicht derart viele Dämme bauen, wie benötigt würden, besonders die Grünen dürften auf die Barrikaden gehen ...
Es gibt noch einiges ungenutztes Potential an bestehenden Staustufen (siehe der oben von mir verlinkte Bericht - ~Verdoppelung der Leistung wäre möglich, ausdrücklich ohne neue Dämme)
und Unterwasserturbinen in der Nordsee sind imo auch nicht DIE Lösung ..... ist doch ein erheblicher Eingriff ins Ökosystem, den Meeresboden damit zuzupflastern ... außerdem hätte man wieder das Transportproblem.
Jup, die Dinger können noch ein bißchen Forschung vertragen. (vor allem bezüglich Geräuschemissionen - auf der anderen Seite ist die Nordsee da eh ne Katastrophe)
Aber richtig umgesetzt sind sie genauso umweltschonend wie Windräder - und noch wesentlich leistungsfähiger.
Man muss also keine großen Flächen zupflastern. (zugegeben wären die Baukosten gerade in der Nordsee enorm, schon allein weil küstennahe Standorte fehlen. Aber eigentlich sollten Kombinationen mit Offshore-Windparks möglich sein)
Ergo macht eine konsequente Forschung in Stromspeicher-Möglichkeiten schon Sinn, zumal künftige Autos höchst wahrscheinlich mit Strom fahren (müssen?!), da wir von einem funktionierenden Netzwerk der "anderen Alternative", dem Betrieb mit flüssigem Wasserstoff, noch etliche Jahrzehnte entfernt sind, hab mal irgendwo gelesen, dass ein entsprechendes Netz mindestens 50 Jahre bräuchte, bis der selbe Umfang wie mit der heutigen Benzin-Versorgung erreicht wäre ......
Alles ein Frage der ökonomischen Gegebenheiten.
Ein brauchbares Netz an Stromtankstellen wäre auch nicht viel leichter einzurichten. (werden schließlich sehr große Strommengen in kurzer Zeit benötigt, wenn man "tanken" will, oder sogar Austauschakkus. Laden über Nacht dagegen würde Stromanschlüsse und -abrechnung an jedem Parkplatz erfordern...)
Bis auf weiteres halte ich Biodiesel, Ethanol und Biogas aber für die wesentlich einfachere Alternative.
Bislang sind die (und fossile Brennstoffe) zum Ausgleich in der stationären Versorgung kaum wegzudenken - erst wenn man sie da ersetzt hat, sollte man sie imho im mobilen Einsatz zurückdrängen, denn dafür eine Technik zu entwickeln, die 100%ig mit nem Verbrennungsmotor konkurrieren kann, ist sehr schwer, ob wir stationär oder mobil einsparen aber eigentlich egal.
also muss man sich mal Gedanken machen, wie Auto's (vor allem dickere Maschinchen, wie LKW's, Flugzeuge, Schiffe und die dicken Arbeitsmaschinen wie Bagger etc. ... ) versorgt werden können
Gerade die ließen sich problemlos mit Wasserstoff versorgen, da sie i.d.R. von festen Stützpunkten aus operieren, an denen sich leicht neue Tankstellen installieren lassen. (vor allem LKWs und Flugzeuge. Bei Schiffen hat die direkte Windkraft ohnehin einiges Potential, nur bei Arbeitsmaschienen müsste man mal gucken, ob Strom nicht vielleicht doch sinnvoller ist. Möglich wäre er da auf alle Fälle, da bei großen Einsätzen meist sowieso auch große Stromzuleitungen gelegt werden

)
Das hängt schwer vom jeweiligen Standpunkt und von der jeweiligen Quelle ab.
Es gibt auch ganz andere Studien, nach denen die renewable energie sources zwar zunehmen werden, aber aber weitem nicht so, wie es andere Quellen betrachten. Gehst du nach der
NEA so wird die Kernernergie in den nächsten Jahren deutlich zunehmen, allerdings forcieren sie jenes indirekt auch. Betrachtest du die deutlich neutralere IEA, so wird der Energiebedarf jährlich um 1,6 % zunehmen und im Jahre 2030 hauptsächlich (80%) von fossilen Energiequellen (hauptsächlich Kohle) beglichen. Erneuerbare Energiequellen werden zwar zunehmen und werden, laut der IAE, im Jahre 2010 Gas als Energiequelle ersetzen, aber sie werden bei weitem keine so große Rolle spielen wie fossile Energiequellen. Als wichtigen Grund für die Zunahme der erneuerbaren Energien werden Subventionen genannt.
Hmmm - global sieht die Sache sicherlich anders aus.
Entwicklungsländern kümmern sich halt meist einen Dreck um die Umwelt und Fossile Energieträger sind die bequemste Option.
Atomenergie aber auch keine Alternative.
(politisch suboptimal, technologische und finanzielle Unterstützung aus dem Ausland wäre ebenfalls nötig. Die kann man dann aber auch ebensogut in erneuerbare stecken, wenn man sowieso bei 0 anfängt.)
Grundsätzlich beschreibt der Bericht aber nur, was unter den herschenden politischen Bedingungen (die in den meisten Staaten -vorsichtig ausgedrückt- eingeschränkt zukunftstauglich sind) zu erwarten ist.
In meiner Diskussion mit Exa ging es aber eher darum, was (technisch) möglich ist.
sehe meine worte nicht wiederlegt...
zudem hab ich nicht gesagt das es nicht reicht, ich hab gesagt, das es ein energiemix sein wird... auch das sehe ich nicht wiederlegt
Du sagtest, dass sie maximal 30% Abdeckung möglich sind.
Ich habe dir Studien einer Regierung mit Unionsmehrheit (sollte wohl einigermaßen glaubwürdig sein) gezeigt, die ein Szenario präsentieren, in dem 87% nicht nur technisch, sondern sogar politisch und ökonomisch machbar sind.
Wenn das nicht als Wiederlegung ausreicht, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.