Atomenergie/Energiepolitik

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Energiesparlampen sind Sondermüll (Quecksilber und die Elektronik), sowas als "Allheilmittel" im Stromverbrauch zu bezeichnen ist sowas von kurzatmig. Wo bekommen wir denn die riesen Massen an Quecksilber her? Das Erz ist recht selten und die Vorkommen rar gesäht, wenn man nicht gleich die Weltmeere zur Gewinnung mitnutzt, vor allem wie kann man es Rückgewinnen? :ugly: Was ist mit dem elektronischen Part der Lampen, denn die Rückgewinnung der Metalle verschlingt auch Energie. Na und letzttendlich der Zwang umzurüsten z.B brauche ich für meine Lavalampe eine Spotglühbirne mit E14-Fassung, sowas hab ich bisher noch nie als Sparlampe gesehen. :D
 
Mit der Lavalampe willst du auch keine Halle ausleuchten. :D

Ich bin ja für OELDs als Lichtquelle (also nicht als Schirm, oder doch? :devil:) und die liefern genug Helligkeit, halten lange und sind organisch abbaubar. :ugly:
 
Dafür bringen die Frachtcontainer jetzt Wasser aus dem Südchinesischen Meer mit und kippen den in die Nordsee, sehr lecker, wenn dir am Strand eine Krabbe begegnet, die du schon mal in Shanghai in der Hand hattest. :D
Doch wo sind die Transportkosten denn gesunken?
In Deutschland ist der Treibstoff sehr teuer geworden, auch die Anschaffung von LKWs kostet mehr als früher, ich sehe das nicht so.
Bei den Frachtcontainern sicher, denn sie sind ja immer größer geworden, aber auch das zieht Folgekosten mit sich, z.B. die Vergrößerung der Häfen und der Durchgangsmeeresstraßen.
Natürlich ist der Transport günstiger geworden. Das bezieht sich nicht nur auf den internationnalen, sondern auch auf den nationalen Transport. Vergleich mal die Größe von LKWs und Zügen mit denen aus der Vergangenheit...

Jeder ist der Meinung, dass Mehrwegflaschen besser sind, auch die, die bei Aldi Einwegflaschen kaufen, aber wieso kaufen sie die?
Genau, weil Aldi und Co. keine Mehrwegflaschen anbieten und das muss eben geändert werden.
Tun sie nicht? Wenn nein, dann wäre das natürlich sinnvoll...

Da ich nur noch Armani trage (und meine Frau Prada :ugly:), habe ich keine Probleme damit, wenn es weniger Kunststoffe für die Herstellung von Textilien in China gibt. :D:D
(ich hab mir sogar einen Strick von Armani besorgt, falls ich mich doch noch aufhänge, wenn mir das Leben zu teuer wird :ugly: Wenn hängen, dann mit Stil :daumen:)
:D Ich persönlich bin auch bereit etwas mehr für Kleidung auszugeben aber auch die teureren Sachen werden v.a. in China produziert. China hat inzwischen ein absolutes Weltmonopol bei Textilien.

Nicht nur der, das Absterben von Korallenriffen zerstört viele Lebensräume und dann noch die Plastikteppiche auf den Meeren. KLICK
Recycling ist eben eine Weltaufgabe und nicht nur einzelner Staaten und solange es keine einheitliche Führung gibt, passiert eh praktisch nichts. :(
Das ist in der tat ziemlich übel und muss unbedingt geändert werden... ist übrigens nicht nur im Meer so... in Somalia gibt es Gegenden wo man bis zum Horizont grünliche Pflanzen sieht, beim genaueren hinsehen merkt man jedoch, dass es Tüten sind...

In welchen Fahrzeugen ist Uran denn drin?
OK, in Panzern kommt es vor, als Teil der Panzerung aber was hat das mit der Energie pro kg, zu tun, um die es ging?
Als Panzerung wird nur abgereichertes Uran genutzt und das afaik auch nur in den USA.
Was ich mein ist der Antrieb von einigen Schiffen (v.a. Flugzeugträgern) und U-Booten. (Es wurde auch mal versucht Panzer mit mini-Reaktoren auszustatten, was zum Glück wieder verworfen wurde.)

Öhm, wo trennt denn die Natur CO² voneinander und macht daraus wieder Kohlenstoff und Sauerstoff? :schief:
Ist die Frage ernst gemeint? :D
Reiner Kohlenstoff wird kaum oder nur auf Umwegen erstellt, aber dafür verschiedene Zucker und ähnliche Verbindungen.

Richtig, im Gegensatz zu Wasserdampf oder Methan ist es deutlich schwächer, aber leider steigt die Konzentration immer weiter an und irgendwann wird es deutlichere Auswirkungen haben, auch deshalb, weil es ja immer mehr Tiere geben muss, damit sich die Menschen satt essen können und diese stoßen nicht nur CO² aus, sondern auch Methan.
Das stimmt, aber um Methan oder gar FCKW ging es mir nicht, da ich deren Wirkung nicht bestreite.

Schon richtig, die Temperaturen auf der Erde schwanken immer wieder und noch kann man nicht genau erklären, wessen Schuld das nun ist, aber Fakt ist auch, dass die CO² Konzentration vor 1000 Jahren geringer war als jetzt und seit man in der Antarktis Eisbohrungen macht und die CO² Konzentration untersucht, war sie noch nie so hoch wie jetzt (Schwankungen durch Vulkanausbrüche lasse ich jetzt mal weg, die gibts ja alle paar Monate).
Stimmt, aber wo ist das Problem? Solang genug Sauerstoff zur Verfügung steht ist es Tieren egal und Pflanzen nutzt es sogar.

Wir können auch solange weiter machen, bis in 10.000 bis 15.000 Jahren die nächste Eiszeit kommt, aber wer weiß, wie viele Menschen es bis dahin noch gibt oder ob sie schon ausgestorben sind.
Durch die Klimaerwärmung werden die Menschen wohl nicht aussterben...
 
Als Panzerung wird nur abgereichertes Uran genutzt und das afaik auch nur in den USA.
Russland nutzt es ebenso, wenn ich mich Recht entsinne auch Ukraine und andere Staaten welche einst zur UdSSR gehörten. Dito Großbritannien. Bei China kann man es vermuten, ebenso bei Indien, da die ihre Panzer mittlerweile von Russland kaufen. Bei Frankreich ist es mir nicht bekannt aber denkbar, da sie wie so einige andere Staaten(und das sind nicht gerade wenig) ebenfalls Munition aus abgereicherten Uran nutzen. Die Bundesrepublik Deutschland hatte, wenn ich mich Recht entsinne mal in den 70er Jahren einen Versuch mit Munition aus Uran und abgereicherten Uran gemacht, es aber zugunsten von Wolfram wieder verworfen. Inwieweit es sich in der Panzerung der Leopard 2 Panzer wiederfindet, k.A.. Bei der NVA ist es bekannt das sie Munition aus abgereicherten Uran in Bestand hatten als auch in Verwendung.
Zumal es sich nicht nur in der "klassischen" Panzerung der Panzer wiederfindet, sondern auch bei/in der Keramik, welche in der heute üblichen Verbundpanzerung genutzt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
:D Ich persönlich bin auch bereit etwas mehr für Kleidung auszugeben aber auch die teureren Sachen werden v.a. in China produziert. China hat inzwischen ein absolutes Weltmonopol bei Textilien.

Sicher haben sie weltweit eine Führungsposition, aber ein Monopol haben sie noch lange nicht. ;)

Als Panzerung wird nur abgereichertes Uran genutzt und das afaik auch nur in den USA.
Was ich mein ist der Antrieb von einigen Schiffen (v.a. Flugzeugträgern) und U-Booten. (Es wurde auch mal versucht Panzer mit mini-Reaktoren auszustatten, was zum Glück wieder verworfen wurde.)

Abgereichertes Uran gabs auch schon als Ballast in Flugzeugen, aber man hat es inzwischen durch Wolfram ersetzt. Aber um atomgetriebene Kriegsmaschinen ging es mir gar nicht, wenn man das so sieht, dann verrotten unzählige Schiffe und U-Boote in russischen Häfen vor sich hin und niemanden kümmert das.
Es geht einzig um die Reaktoren zur Stromerzeugung, dass das Militär sich Uran beiseite legt um ihre Sachen zu versorgen, und es da auch nicht auf die Kosten ankommt, sollte uns allen klar sein.

Ist die Frage ernst gemeint? :D
Reiner Kohlenstoff wird kaum oder nur auf Umwegen erstellt, aber dafür verschiedene Zucker und ähnliche Verbindungen.

Öhm, mir ging es aber um die Trennung von CO² und das macht eben keine Pflanze, kein Tier, kein Pilz, niemand. ;)

Stimmt, aber wo ist das Problem? Solang genug Sauerstoff zur Verfügung steht ist es Tieren egal und Pflanzen nutzt es sogar.

Öhm, Pflanzen produzieren nicht immer Sauerstoff.
Und wenn du zuviel Cyanobakterien hast und diese vermehrt Metaboliten produzieren und dann absterben, werden sie mikrobakteriell abgebaut und dabei wird Unmengen an Sauerstoff verbraucht, sodass das ein großes Fischsterben in der Gegend auslösen kann, da sie Sauerstoffkonzentration im Wasser abnimmt.
Aber wenn die CO² Konzentration weiter steigt und es dadurch wärmer wird, also trockener, dann verändert sich eben das Klima und einige Bereiche der Erde werden nicht mehr so bewohnbar sein wie jetzt.
Z.B. Küstenregionen, Holland ist unter Wasser (und das betrifft uns, denn wohin fahren sie dann mit ihren Wohnwagen? :D). In den Küstenbereichen der Welt leben 3 Milliarden Menschen, stell dir mal vor, die müssen umziehen/flüchten.
Dann vergrößern sich die Wüstengebiete weiter und auch von dort flüchten die Menschen.
In 60 Jahren kommen riesige Containerschiffe nach Europa, aber nicht mit Waren, sondern mit Millionen Menschen, die hier leben wollen.

Durch die Klimaerwärmung werden die Menschen wohl nicht aussterben...

Aussterben wird so schnell niemand, aber die Lebensbedingungen verändern sich und die armen Menschen leider stärker als die reichen und wenn ich in 100 oder 200 Jahren von 15 Milliarden Menschen ausgehe, dann ist diese Menge schon ansich ein großes Problem und wenn dann noch Küstenüberschwemmungen, stärkere Hurricane dazukommen und längere Dürrezeiten, dann kannst du es dir selbst ausrechnen, was passieren wird.
So hart es klingt, aber wir müssen uns dringend darum kümmern, dass sich der Mensch nicht mehr so stark vermehrt.
 
@ 17&4:
Urangeschosse hab ich nicht bedacht... diese kommen recht oft zum Einsatz. Dass andere Länder auch Uranpnazerungen nutzen wusste ich nicht...

Sicher haben sie weltweit eine Führungsposition, aber ein Monopol haben sie noch lange nicht. ;)
Stimmt, falsche Wortwahl.

Öhm, mir ging es aber um die Trennung von CO² und das macht eben keine Pflanze, kein Tier, kein Pilz, niemand. ;)
Doch! Schon mal etwas von Photosynthese gehört?

Öhm, Pflanzen produzieren nicht immer Sauerstoff.
Und wenn du zuviel Cyanobakterien hast und diese vermehrt Metaboliten produzieren und dann absterben, werden sie mikrobakteriell abgebaut und dabei wird Unmengen an Sauerstoff verbraucht, sodass das ein großes Fischsterben in der Gegend auslösen kann, da sie Sauerstoffkonzentration im Wasser abnimmt.
Aber wenn die CO² Konzentration weiter steigt und es dadurch wärmer wird, also trockener, dann verändert sich eben das Klima und einige Bereiche der Erde werden nicht mehr so bewohnbar sein wie jetzt.
Z.B. Küstenregionen, Holland ist unter Wasser (und das betrifft uns, denn wohin fahren sie dann mit ihren Wohnwagen? :D). In den Küstenbereichen der Welt leben 3 Milliarden Menschen, stell dir mal vor, die müssen umziehen/flüchten.
Dann vergrößern sich die Wüstengebiete weiter und auch von dort flüchten die Menschen.
In 60 Jahren kommen riesige Containerschiffe nach Europa, aber nicht mit Waren, sondern mit Millionen Menschen, die hier leben wollen.
Und wieder kommst du vom CO2-Gehalt der Luft auf Folgen der Erderwärumg auch wenn ich gerade den Schritt dazwischen, also die Veratwortlichkeit des CO2es für die Erwärmung bezweifel.

Aussterben wird so schnell niemand, aber die Lebensbedingungen verändern sich und die armen Menschen leider stärker als die reichen und wenn ich in 100 oder 200 Jahren von 15 Milliarden Menschen ausgehe, dann ist diese Menge schon ansich ein großes Problem und wenn dann noch Küstenüberschwemmungen, stärkere Hurricane dazukommen und längere Dürrezeiten, dann kannst du es dir selbst ausrechnen, was passieren wird.
So hart es klingt, aber wir müssen uns dringend darum kümmern, dass sich der Mensch nicht mehr so stark vermehrt.
Stimm ich voll und ganz zu. Am besten wäre es, wenn das Bevölkerungswachstum in einigen Ländern wie China negativ werden würde und sich dann die Menge auf den jetzigen Stand oder kanpp darunter einpendeln würde.
 
Doch! Schon mal etwas von Photosynthese gehört?

Öhm, nö, Photosynthese spaltet doch kein CO² oder denkst du echt, dass der Sauerstoff, den die Pflanzen wieder abgeben, der ist, der im CO² drin ist? :D

Und wieder kommst du vom CO2-Gehalt der Luft auf Folgen der Erderwärumg auch wenn ich gerade den Schritt dazwischen, also die Veratwortlichkeit des CO2es für die Erwärmung bezweifel.

Nun ja, wieso aber steigt dann die CO² Konzentration seit der Industrialisierung deutlich stärker als in den vielen tausend Jahren zuvor?
Weils mehr Vulkanausbrüche gibt als früher?
Denk auch mal an die ganzen Waldrohdungen, da werden mehrere Quadratkilometer pro Sekunde abgeholzt oder niedergebrannt, da fehlen einerseits Pflanzen, die das CO² binden und andererseitrs entsteht durch Verbrennung mehr CO².

Stimm ich voll und ganz zu. Am besten wäre es, wenn das Bevölkerungswachstum in einigen Ländern wie China negativ werden würde und sich dann die Menge auf den jetzigen Stand oder kanpp darunter einpendeln würde.

China ist durch die 1-Kind-Politik auf dem Weg dahin.
Allerdings haben die Chinesen in 20-40 Jahre riesige Probleme, denn besonders auf dem Land werden die Mädchen direkt nach der Geburt getötet (weils Mädchen sind) und auf den Jungen gewartet.
Dadurch haben sie bald einen großen Überschuss an Jungen und weniger gebärfähige Frauen.
Aber China ist nicht nur das eine Problem. Man muss auch in anderen Regionen ansetzen und die Menschen Perspektiven geben. Derzeit ist es so, dass viele möglichst viele Kinder bekommen, damit sie im Alter versorgt werden (bei irgendeinem Kind wohnen sie dann schon). Außerdem gibts in vielen Ländern auch eine Abneigung gegen Verhütungsmittel (da ist die Kirche nicht ganz unschuldig).
Aufklärung ist hier angebracht, denn in den Industrieländern werden immer weniger Kinder geboren, aber von den Entwicklungsländern kommen viele nach.
Schau dir mal die Perspektiven für Afrika an, dort leben 2100 übeer 2 Milliarden Menschen, wie willst du die ernähren, wenn sich die Wüsten immer mehr ausbreiten und die fruchtbaren Küstenregionen durch den steigenden Meeresspiegel verschwunden sind?
 
...China ist durch die 1-Kind-Politik auf dem Weg dahin.
Allerdings haben die Chinesen in 20-40 Jahre riesige Probleme, denn besonders auf dem Land werden die Mädchen direkt nach der Geburt getötet (weils Mädchen sind) und auf den Jungen gewartet.
Dadurch haben sie bald einen großen Überschuss an Jungen und weniger gebärfähige Frauen...

In China ist das eigentlich weniger ein Problem. In Indien, Pakistan und Afghanistan ist das viel krasser. Wenn ich mich recht entsinne kommen da bei den Kleinkindern auf 1 Mädchen 2 bis 3 Jungen Tendenz steigend.

Öhm, nö, Photosynthese spaltet doch kein CO² oder denkst du echt, dass der Sauerstoff, den die Pflanzen wieder abgeben, der ist, der im CO² drin ist? :D

Indirekt eigentlich schon. Bei der Photosynthese wird CO2 aufgenommen und neben her fällt als Abfallprodukt Sauerstoff ab. :huh:
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon richtig, aber in China haben halt viele nur ein Kind (eben wegen der Politik) und es muss dann ein Junge sein, da werden dann schon mal Mädchen nach der Geburt getötet.
In Indien gibts Familien, die seit Generationen nur Jungen bekommen, was biologisch völlig unmöglich ist, aber leider traurige Tatsache.
 
Öhm, nö, Photosynthese spaltet doch kein CO² oder denkst du echt, dass der Sauerstoff, den die Pflanzen wieder abgeben, der ist, der im CO² drin ist? :D
Wenn ich mich richtig an die 12. Klasse Bio erinner, dann ist das so, dass das entstehende O2 aus dem H2O stammt und aus dem CO2 und H2O neues H2O und C6H12O6 gebildet wird. Folglich werden den C-Atomen genau die Hälfte der O-Atome entzogen (afaik bei anderen Vorgängen noch mehr). Also vereinfacht: Ja das CO2 wird gespaltet.

Nun ja, wieso aber steigt dann die CO² Konzentration seit der Industrialisierung deutlich stärker als in den vielen tausend Jahren zuvor?
Weils mehr Vulkanausbrüche gibt als früher?
Denk auch mal an die ganzen Waldrohdungen, da werden mehrere Quadratkilometer pro Sekunde abgeholzt oder niedergebrannt, da fehlen einerseits Pflanzen, die das CO² binden und andererseitrs entsteht durch Verbrennung mehr CO².
Wir reden an einander vorbei. :schief:
Ich habe nie bestritten, dass die Industriealisierung unmengen von CO2 zur Folge hatte. Waldrodungen hatte ich auch schon als großes Problem genannt.
Was ich bestreite ist lediglich, dass die erhöhte CO2-Konzentration in der Luft einen merklichen Einfluss auf das Weltklima hat. (Das habe ich auch schon mehrfach so geschrieben. ;))

China ist durch die 1-Kind-Politik auf dem Weg dahin.
Allerdings haben die Chinesen in 20-40 Jahre riesige Probleme, denn besonders auf dem Land werden die Mädchen direkt nach der Geburt getötet (weils Mädchen sind) und auf den Jungen gewartet.
Dadurch haben sie bald einen großen Überschuss an Jungen und weniger gebärfähige Frauen.
Aber China ist nicht nur das eine Problem. Man muss auch in anderen Regionen ansetzen und die Menschen Perspektiven geben. Derzeit ist es so, dass viele möglichst viele Kinder bekommen, damit sie im Alter versorgt werden (bei irgendeinem Kind wohnen sie dann schon). Außerdem gibts in vielen Ländern auch eine Abneigung gegen Verhütungsmittel (da ist die Kirche nicht ganz unschuldig).
Aufklärung ist hier angebracht, denn in den Industrieländern werden immer weniger Kinder geboren, aber von den Entwicklungsländern kommen viele nach.
Schau dir mal die Perspektiven für Afrika an, dort leben 2100 übeer 2 Milliarden Menschen, wie willst du die ernähren, wenn sich die Wüsten immer mehr ausbreiten und die fruchtbaren Küstenregionen durch den steigenden Meeresspiegel verschwunden sind?
Die 1-Kind-Politik ist tot. Die Mehrheit der Mädchen wurde/wird nicht getötet sondern versteckt/nicht angemeldet...
Die Bevölkerung von China wuchs auch noch, als die 1-Kind-Politik strikter durchgesetzt wurde.
Aufklärung ist in der tat wichtig, muss jedoch durch soziale Mechanismen wie die Rente ergänzt werden.
Wie willst du auch nur annähernd 90 Jahre in die Zukunft blicken? :huh:
Meist scheitern solche Versuche schon bei 10 Jahren kläglich.
 
Wenn ich mich richtig an die 12. Klasse Bio erinner, dann ist das so, dass das entstehende O2 aus dem H2O stammt und aus dem CO2 und H2O neues H2O und C6H12O6 gebildet wird. Folglich werden den C-Atomen genau die Hälfte der O-Atome entzogen (afaik bei anderen Vorgängen noch mehr). Also vereinfacht: Ja das CO2 wird gespaltet.

Öhm, nö, das CO² wird in Stärke/Zucker gebunden, den die Pflanze für sich herstellt, der Sauerstoff kommt vom Wasser.
Wenn du CO² ein O wegnimmst, dann zieht es sich automatisch ein neues O wieder rein, denn CO geht gar nicht. ;)
 
Öhm, nö, das CO² wird in Stärke/Zucker gebunden, den die Pflanze für sich herstellt, der Sauerstoff kommt vom Wasser.
Wenn du CO² ein O wegnimmst, dann zieht es sich automatisch ein neues O wieder rein, denn CO geht gar nicht. ;)
C6H12O6 ist Glucose, also ein recht häufiger Zucker. Wenn man das Verhältnis von C-Atomen zu O-Atomen anschaut, dann ist dies 1:1, also hat sich die Anzahl der O-Atome pro C-Atom halbiert, also wurde etwas getrennt. ;)
Bei weiteren Prozessen werden den Kohlenstoffen noch mehr O-Atome etzogen, z.B. um Lignin herzustellen.
Vermutlich kennen sich andere hier besser damit aus/können es besser beschreiben.

PS: CO geht schon (Kohlenstoffmonoxid), es oxidiert nur sehr leicht weiter.
 
Öhm, du musst bedenken, dass die Pflanze nicht nur CO² aufnimmt, sondern noch andere Kohlenstoffverbindungen, Stickstoff und andere Elemente ebenso.
Bei CO² ist der Energieeinsatz sehr groß um das zu trennen, und da ein Lebewesen mit seiner Energie sehr Haushalten muss, besorgen sich die Plfanze den fehlenden Kohlenstoff von anderen Kohlenstoffverbindungen, die mit weniger Energie trennbar sind.
Aus dem Wasser wird der Wasserstoff gewonnen, der für den Aufbau von Zucker und Stärke gebraucht wird, der überschüssige Sauerstoff wird dabei ausgeschieden. Das ganze nennt sich Kohlenstoffdioxid-Assimilation.
CO² ist chemisch gesehen sehr stabil und wenn das chemisch sehr stabil ist, dann ist sehr viel Energie nötig um diese chemische Stabilität aufzubrechen. Aus dem Kohlenstoffdioxid entsteht zuerst eine Carboxygruppe (COOH - Also ein Wasserstoffatom aus dem Wasser dazu), eins der häufigsten, in der Natur vorkommenden funkionellen Gruppen.
 
Wo kauft ihr euer Wasser ein? :what:
Die Kiste Wasser, die ich kaufen, kostet ohne Pfand 8,99€.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Kiste Wasser für 2-4€ rentabel ist, denn alleine die Produktionskosten und die Verpackung + Transport müsste das locker übersteigen, aber es kann auch sein, dass das Wasser aus dem Wasserhahn kommt, dann mit einem Aufkleber versehen wird,

Riepen, Rewe, Famila - macht jeweils nur 50 Cent Unterschied. Mein Wasser ist Mineralwasser, in Mehrweg-PET (Mehrweg-Glas wäre auch nicht teurer, aber die Kästen tragen sich ****** und ich müsste es zum Mitnehmen umfüllen), der Quellort ist fast 300km weg. Soviel auch zu Transportkosten: An den Preisen eines Produktes haben die noch immer einen viel zu geringen Anteil.

Wie wäre es, wenn wir den Müll in ganz Europa nach Deutschland bringen und hier riesige Müllverbrennungsanlagen betreiben (Kunststoff ist ein guter Energielieferant) und damit Strom erzeugen?
Bräuchten wir dann noch AKWs?
Die paar Abgase, die bei den Müllanlagen entstehen, sind doch lange nicht so schlimm wie strahlende Brennstäbe und die Asche der Müllanlagen könnten wir irgendwo in Russland versenken (die Russen haben Platz, denn der Aralsee ist ja praktisch nur noch eine Pfütze). :D

Kunststoff ist vor allem mal ein Produkt der Petrochemie und recylbar. Was du vorschlägst, ist eine indirekte Form der Stromerzeugung aus Öl und der Transportaufwand wirkt sich auch nicht gerade positiv auf die Energiebilanz aus.


Mal für die Leute die sich damit auskennen :

Das einzige Problem bei der Atomkraft wäre die Gamma Strahlung !
Klar hat Uran 235,welches bei AKW eins der wichtigsten Stoffe ist, hat eine große Halbwertszeit , aber da es nur Alpha Strahlung aussendet ist es relativ ungefährlich.
Nochmal zum mitschreiben : Alpha Strahlung Reichweite weniger als 1M Abschirmung erfolt durch Papier.

Das Problem bei Atommüll ist nicht sein Abschirmung, sondern seine langfristig zuverlässige Lagerung. Es werden garantiert keine Brennstäbe aus einem geschlossenen Endlagerentweichen, sondern gelöste Bestandteile und/oder Zerfallsprodukte (Stichwort: Zerfallskette. Die Strahlung im Sperrgebiet um Tschernobyl wird in den nächsten Jahrzehnten eher ansteigen). Die haben zum einen andere Strahlungsspektren und sind zum anderen leicht für den Körper aufnehmbar. Was Alphastrahler im Körper anrichten hat die Londoner Abteilung des ex-KGB vor ein paar Jahren ja eindrucksvoll demonstiert.


Es werden ja auch einige neue gebaut in der Welt. Und das der Strom aus den AKWs günstig ist stimmt doch auch.

Habe ja geschriebe, dass die Kernenergie günstig ist weil externe Effekte nicht mit eingerpreist werden.

Hast du nicht - siehe vorrangehendes Zitat. Und ich muss ehrlich sagen: Das Verschweigen oder Ignorieren derartiger "Details" ist langsam genauso eine unschöne Regelmäßigkeit in deinen Posts, wie dein Pochen auf irrelevanten negativen Details bei EE. Das gänze lässt deine Posts zu einer undifferenzierten Werbeveranstaltung für AKWs werden.
Im Interesse der Diskussion bitte ich darum, sowas zu unterlassen. Man kann seine Meinung haben, man kann auch niemandem verbieten, seine Meinung unter Ignoranz von Fakten zu bilden - aber man kann erwarten, dass Behauptungen, die im Laufe einer Diskussion wiederlegt wurden, nicht bei jeder sich bietenden (oder in diesem Fall: nicht bietenden Gelegenheit) erneut wiederholt werden.

Ob globale Erwärmung wirklich ein Problem ist, ist eine gute Frage. Wissenschaftler die das bestreiten haben es nicht leicht und wurden doch auch aus den Gremien (IPCC) entlassen!? Meine da mal was gelesen zu haben.

Meinst du, dass du das auch verlinken kannst?
Ich meine nämlich nicht. Es gibt Wissenschaftler, die den IPCC verlassen haben, weil es a) viel Arbeit ist die b) nicht bezahlt wird und c) das ganze Kotzen über den politischen Teil auf die Gesundheit geht, aber das waren eher Leute, die die weichspül-es-ist-alles-gar-nicht-so-schlimm-der-nächste-Klimagipfel-wirds-richten Einstellung des IPCC nicht mochten.
Wissenschaftler, die den Klimawandel bestreiten wollen, haben es aber in der Tat nicht leicht. Nämlich nicht leicht, Daten zu messen, die ihre Meinung belegen könnten. Trotz großzügigem Sponsorings der Öllobby und dem quasi garantierten Weltruhm gelingt es irgendwie niemandem, die Ergebnisse tausender Untersuchungen mit einem Schlag zu wiederlegen.

In Deutschland kommt es mir so vor, das Klimaschützen eine neue Religion ist. Ähnlich wie Bio-Produkte. :D

Bewegungen, die die Welt schöner machen wollen, und zwar nicht nur für sich, sondern für alle, haben zwangsläufig ein zwei Gemeinsamkeiten mit einigen Religionen.
Mir kommt es aber nicht so vor, als würde das in Deutschland eine Rolle spielen. Klimaschutz war hier kurzfristig ein neuer Wertmaßstab und da der Durchschnittsdeutsche in jeder Kategorie besser aussehen möchte, als sein Nachbar, gab es viele Geschichten zu dem Thema. Mitlerweile sind wir längst beim Unterschied zwischen Aussehen und sein, da reicht es dann, einen Hybrid zu fahren, um gut darzustehen.
Einen 2,5-Tonnen-250km/h-Hybrid. Denn alles andere wäre ja nicht Standesgemäß, wenn man die Kinder zur Schule fährt.

Wenn man die Abwärme der Öl- Kohle- oder Gaßkraftwerke nutzt um die umliegenden Haushalte per Fernwärme zu heitzen, sieht es noch mal schlechter aus für die AKWs. Denn die Abwärme aus Atomstrom kann man nicht für die Fernwärme nutzen.

Wieso nicht?

Ich bin nie off Topic. :D
Meine Beiträge sind von gewaltiger Tragkraft und niemand will sie verpassen. :devil:

57549 Communitymitglieder verzweifeln, weil ihnen einfach die Zeit fehlt, um alle 28545 auswendig zu lernen.

Das kommt darauf an, was für Müll du verbrennst. Nimmst du als Beispiel die Einwegflaschen, die ja aus PET bestehen (Basis ist das Polyester, das aus Wasserstoff-Kohlenstoff Molekühlen besteht).
Verbrennst du das nun, entstehen Wasser, Kohlendioxid und Stickoxide (weil Stickstoff halt in der Luft ist) und dabei gibt das Polymer ungefähr 4-5 Mal so viel Energie ab wie aus der gleichen Menge Öl/Gas entsteht.

Bei vollständiger, perfekter Verbrennung. In der Praxis wird die i.d.R. nicht erreicht und die Abgase enthalten komplexe Aromate,... die diverse Wirkungen haben können. Und Stickoxide sind für sich auch schon nicht unproblematisch.


Bei der DENA Studie war unter anderem das Energiewirtschaftsliche Institut der Uni Köln und das Deutsche Windenergie Institut beteiligt.
Sind also schon sehr vertrauenswürdig oder ansosnten kann man auch niemanden glauben. ;)

Könntest du Link und Seitenzahl angeben, damit man deinen Bezug auf Studien nachvollziehenkann? Es ist ja ganz nett, ein Post mit dem Namen einer Studie einzuleiten und danach irgendwas zu schreiben, aber einen Zusammenhang kann man so nicht ohne erheblichen Zeitaufwand herstellen.

Ein großes Problem bei der Klimaproblematik ist vor allem, dass die Angebotsseite ausser Acht gelassen wird. Wenn wir zum Beispiel fast alle sparen an z.B. Öl und das in Zukunft noch mehr tun dann werden sich die Besitzer veranlasst sehen ihren Abbaupfad zu überdenken. Mit dem Ziel Öl schneller zu fördern und zu verkaufen. Somit beschleunigen wir den Klimawandel. Das ist zum Beispiel ein Problem von vielen.

Ganz ehrlich: Schwachsinn.
Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sinkende Nachfrage führt zu sinkenden Preisen und damit zu niedrigerer Produktion. Die OPEC regelt bereits heute nach und ein Großteil der Ölvorkommen, deren Ausbeutung in den nächsten Jahrzehnten angedacht wird, wäre bei einem niedrigeren Ölpreis unrentabel.


Exakt. Oder wenn man hier Strom spart, und sollte man damit vielleicht wirklich CO2 sparen, subventioniert man damit nur einen CO2-Verbrauch in Resteuropa. Die Einsparung wird durch den ETS Cap eh erzwungen.

Das ist eine Frage der Vrteilungsmechanismen für CO2-Zertifikate. Wenn eine festgelegte Zahl Europaweit frei versteigert wird, dann würde eine lokale Einsparung tatsächlich den Verbrauch für andere ermöglichen. Aber bei einer angemessen Preisgestaltung hätte dies einen direkten finanziellen Nutzen für die Volkswirtschaft und es würde der Politik den nötigen Unabhängigkeit geben, um eine Reduktion der Zertifikate in Richtung des ökologisch notwendigen Maßes durchzusetzen.

Wenn ich nur an den Unsinn mit der Sparlampe denke. Was will man damit errichen? Weniger Stromverbrauch. Gut dann hätte man auch eine Steuer auf Strom machen können, zusätzlich.

Gegen die wären aber sämtliche Industrielobbys angerannt, gegen ein Verbot von Low-Tech-Produkten mit geringen Verkaufspreisen dagegen...

Die Wähler geben ihre Macht bekanntermaßen Parteien, die dafür sind, dass der Verbrauch von Energie billiger wird. (siehe Ökosteuer)

Man müsste eigentlich dafür Zahlen das Öl in der Erde bleibt oder so ähnlich.

Hat Chavez mal vorgeschlagen/verlangt. Andere Comedians wurden als besser empfunden.


Stimmt, aber wo ist das Problem? Solang genug Sauerstoff zur Verfügung steht ist es Tieren egal und Pflanzen nutzt es sogar.

CO2 als solches ist weniger das Problem (die Forschung zu Ozeanversauerung und Hochseeplankton dauert an - da könnte es direkt große Probleme auslösen), aber die Erwärmung führt zu einer Veränderung von Klimabedingungen. Einer sehr schnellen Veränderung. Derartige Störungen führen in der Übergangsphase immer zu einem Produktivitäsverlust des Ökosystems. In diesem Fall heißt das: Ein Absterben enormer Mengen von Biomasse, fortschreitende Verwüstung.
Veränderungen also, deren Kompensation Jahrhunderte brauchen würde.



Und wieder kommst du vom CO2-Gehalt der Luft auf Folgen der Erderwärumg auch wenn ich gerade den Schritt dazwischen, also die Veratwortlichkeit des CO2es für die Erwärmung bezweifel.

Das Absorptionsspektrum von CO2 und die daraus resultierenden Effekte auf den Strahlungshaushalt der Erde sind einfache, primitive und als sicher anzunehmende Physik. Die entsprechenden Formeln passen selbst auf die Bedingungen anderer Planeten. Maximal kann man sich noch darüber streiten, ob CO2 der Auslöser dieser Klimaerwärmung ist (Meinung der meisten: Ja), aber es ist definitiv ein Faktor, der die Erwärmung vorransteigt und verstärkt.
Und es der Faktor, den wir noch mit Abstand am besten direkt beeinflussen können.

Stimm ich voll und ganz zu. Am besten wäre es, wenn das Bevölkerungswachstum in einigen Ländern wie China negativ werden würde und sich dann die Menge auf den jetzigen Stand oder kanpp darunter einpendeln würde.

Das Wachstum in China bremst sich zumindest zunehmend ab, auch wenn die dahinter stehende Poltik international heftig kritisiert wird.
Aber China ist da imho kein Sonderfall. Ein Staat dieser Größe hat auch eine entsprechen größere Bevölkerung. kleinere Staaten sollten eine entsprechend kleinere haben und wenn man sich z.B. die Bevölkerungsentwicklung in Frankreich anguckt und bedenkt, wieviele in Deutschland diese positiv bewerten und Geld darin investieren, dass Deutschland sie nachmacht, dann weiß man, dass das Problem der massiven Überbevölkerung ein weiteres "für die nächste Generation" ist.
 
Bei vollständiger, perfekter Verbrennung. In der Praxis wird die i.d.R. nicht erreicht und die Abgase enthalten komplexe Aromate,... die diverse Wirkungen haben können. Und Stickoxide sind für sich auch schon nicht unproblematisch.

Man kann in den Fabriken ebenso Katalysatoren einbauen, wie es beim Auto ja schon Standard ist.
Darüber hinaus könnte man Wohnhäuser mit Filtersystemen ausrüsten, denn neben den Abgasen hast du auch eine Menge Rußpartikel, die durch die Verbrennung entstehen und leider immer noch zu wenig beachtet werden.

Die Frage ist halt, ist es einfach den Kunststoffmüll der Einwegflaschen zu verbrennen oder nach China zu transportieren, wo es dann weiter verarbeitet wird (entweder auch verbrannt wird oder sonst was). So oder so, das Problem ist das gleiche, nur an einem anderen Ort.
Sinnvoller ist es, Einwegflaschen abzuschaffen und durch Mehrwegflaschen zu ersetzen. Dadurch entstehen zwar neue Transport-und Lagerkosten, aber meiner Meinung nach der bessere Weg.
 
Ganz ehrlich: Schwachsinn.
Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sinkende Nachfrage führt zu sinkenden Preisen und damit zu niedrigerer Produktion. Die OPEC regelt bereits heute nach und ein Großteil der Ölvorkommen, deren Ausbeutung in den nächsten Jahrzehnten angedacht wird, wäre bei einem niedrigeren Ölpreis unrentabel.
Die Gefahr vor sinkenden Preisen bringt die Besitzer der Ölquellen gerade dazu schneller abzubauen. Die Entscheidung über die zeitliche Verteilung des Abbaus hängt entscheidend von den Erwartungen von zukünftigen Erträgen ab, die man mit diesen Ressoucen erzielen kann.
Hohe Preise die auf Grund der Knappheit weiter steigen = nicht alles auf einmal (oder so schnell wie möglich) Fördern.
Sinkende Preise auf Grund von Förderung e.E. = Beschleunigung des Abbaupfades.
Hinzukommt, dass die Eigentumsrechte für die Besitzer von Ölquellen nicht gerade gesichert sind. Wenn man sich ansieht in welchen Ländern die meisten Quellen liegen.
Um wirklich effizient Klimaschutz zu betreiben müsste man schon einen globalen Emissionshandel einführen, und auf teure nationale Maßnahmen (EEG, Förderung Biokraftstoffe usw.) verzichten. Denn die Klimafrage stellt sich aus der Sicht eines einzelnen Landes bei der Stromproduktion bereits jetzt nicht mehr.

Die Studie hat über 300 Seiten und ab Seite 300 wird man die entsprechenden Aussagen finden. Ich habe leider keinen Link ich habe/musste die Studien mal durchlesen da hatte ich die in Papierform. Weiß jetzt nicht ob man die irgendwo im Netz findet, denke aber schon.

Das mit den IPCC Mitarbeitern bin ich mir auch nicht mehr sicher, wo das mal gedruckt wurde. Ist aber mehr oder weniger für diese Diskussion hier egal weil die Politik ein bestimmtes Ziel verfolgt nämlich z.B. unter anderem den Klimaschutz.

Atomstrom ist günstiger. Pro Kilowattstunde bezahlt z.B. ein Franzose 11,46cent (trotz höherer Mehrwertsteuer) und in D. 17,67cent (2006 private Haushalte). Man müsste jedoch mal ausrechnen was ungefähr die Endlagerung kosten wird. Und wenn diese auf die Stromkosten umgelagert werden mal sehen wieviel weniger Steuern wir zahlen müssten. Wahrscheinlich gar keine.
Dazu könnte man noch überlegen wie Frankreich durch die CO2 armen AKWs Druck ausüben kann auf die Anzahl der CO2 Zertifikate. Das wäre für D. auch nicht von Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man müsste jedoch mal ausrechnen was ungefähr die Endlagerung kosten wird. Und wenn diese auf die Stromkosten umgelagert werden mal sehen wieviel weniger Steuern wir zahlen müssten.

Das Problem ist ja, dass niemand auch nur Ansatzweise sicher vorhersehen kann, was eine Endlagerung tatsächlich kosten wird.
Wenn man guckt, wie viel Geld da bisher "versenkt" wurde und was das gebracht hat, dann wird das ganze mehr kosten als die AKWs und der Uranabbau/Aufbereitung jemals gekosten haben.

Wie viel kostet eigentlich der Abbau eines Kohlekraftwerks?
 
Hi!

Ich lese immer 'Endlagerung' - wo denn?

Das ist ja der Irrsinn in diesem Land: jeder Imbissbudenbesitzer muss nachweisen, wo er sein altes Öl lässt.

Aber die Atomlobby dieses Landes betreibt seit 40 Jahren AKW's und es ist bis heute kein sicheres Endlager vorhanden - weder in Deutschland, noch sonstwo!

Und - wenn ich mich recht entsinne - Bau und Rückbau der AKW's werden vom Steuerzahler Subventioniert, die Gewinne aus dem Betrieb streichen jedoch die Konzerne ein.
Und erhöben obendrein die Strompreise in einem Ausmaß, dass schon Raub ist.

Grüße

Jochen
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück