Anhänger der Demokratie werden weniger!

Welche Regierungsform bevorzugst du?

  • Diktatur

    Stimmen: 6 6,7%
  • Demokratie

    Stimmen: 56 62,2%
  • Militärregime

    Stimmen: 4 4,4%
  • Eine andere

    Stimmen: 24 26,7%

  • Umfrageteilnehmer
    90
Status
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AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Naja, generell könnte man mal eine "Höchstverweildauer" im Bundestag einführen,

damit kontinuierrlich neues frisches Blut reinkommt,

auch wenn das für den Steuerzahler teurer wird
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Der Nachteil davon ist halt dass man so auch gute Politiker verlieren wird.
Man sieht ja bei vielen großen Parteien dass da eher "wenig" nachkommt. Das mag vielleicht daran liegen, dass die alten Parteimitglieder zu viel Einfluss haben, aber ich sehe nicht wie man diesen Einfluss mittels begrenzter Verweildauer im Bundestag begrenzen könnte.
Man kann natürlich darüber disktuieren und so etwas funktioniert ja, sah man auch in der Vergangenheit.
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Kennst du das Parteiprogramm der Parteien, die beim letzen Mal für den Bundestag kandidiert haben?
Also, ich nicht.
Nicht mal Merkel weiß, was die CDU eigentlich genau will -- also nach dem Parteiprogramm.
Ich hab das Parteiprogramm der Afd gelesen, weil mich das interessiert hat und bin da eben über eine Menge Punkte gestolpert, die ich so gar nicht gut finden kann -- neben den Punkten, die immer an die Öffentlichkeit getragen werden versteht sich.
Ebenso habe ich mal das Parteiprogramm der Linken überflogen. Auch da stehen interessante Sachen drin, die aber hier und da nicht umsetzbar sein werden. Aber immerhin.
Was bei den Grünen, der SPD und der CDU drin stehen, weiß ich nicht. Die FDP interessiert mich nicht und die anderen Parteien sind leider zu klein als dass sie Einfluss hätten.
Wobei ich die 5% Hürde sowieso suspekt finde. Da wählt man eine Partei, von der man weiß, dass sie sowieso nicht ins Parlament kommen wird. Man könnte das mit dem Wählen auch gleich vergessen.
Da sollte auf jeden Fall noch mal gerüttelt werden.

Da ich in der Schweiz lebe, Nein. :) Und da ich hier sowieso nicht wählen darf für das meiste weil ich Ausländer bin, interessiert mich die Politik nicht so sehr wie diejenigen die Abstimmen dürfen. Trotzdem lese ich gerne öfters mal in der Zeitung nach wie die Abstimmungen verkaufen sind und das Ergebniss interessiert mich auch.
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Kennst du einen guten Politiker?`
Mir fällt auf Anhieb keiner ein.
Und wenn ich länger nachdenke, noch weniger.
Es gibt genug Politiker die etwas weiterbringen, aber die hängen es nicht unbedingt an die große Glocke.
Die EU bzw das Parlament zum Beispiel hat einige Verträge abgewiesen oder Verbesserungen erwirkt.
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Komisch, dass die SPD immer mit Leuten aufwartet, die schon eine Wahl verloren haben. :D
 
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Eigentlich wollte ich ja hier nen Roman schreiben, aber ich fasse mich mal kurz:

je größer die Probleme des Landes werden und je weniger Lösungen die Politik präsentiert, desto größer wird die Unzufriedenheit der Leute mit dem politischen System.
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Na ja, Trump hat ja nur deswegen gewonnen, weil er die großen Verlierer der Politik der letzen 20 Jahre angesprochen hat.
Die waren sicher schon lange nicht mehr wählen und haben nun Trump gewählt. Deswegen hat er die Staaten gewonnen, die Clinton eigentlich sicher hatte.

Das stimmt nicht ganz, 2012 lag die Wahlbeteiligung bei 54,9 %, 2016 bei 55.3% (laut den offiziellen Angaben der Regierung).

http://www.fec.gov/pubrec/fe2012/federalelections2012.pdf (Bericht für 2016 wird derzeit geschrieben).

Obama hatte selbstverständlich bei den Schwarzen und Hispanics beste Chancen, aber auch viele Weiße haben ihn gewählt. Die großen Verlierer der letzten Jahrzehnte waren die (weißen) Arbeiter und die haben eigentlich traditionell die Demokraten gewählt, z.B. im Rust Belt. Allerdings haben acht Jahre Obama für diese Zielgruppe praktisch nichts verändert. Die hier hochgelobte Energiewende Obamas basiert auf Absprachen mit den Konzern-Giganten Amerikas, welche sich die Abgaben aus der Portokasse leisten konnten, während kleine Anbieter pleite gingen oder von den Großen geschluckt wurden. Die Arbeitslosenquote auf dem amerikanischen Energiesektor ist so hoch wie seit den Siebzigern nicht mehr. Auch die sehr gut gemeinte und auch notwendige Obamacare hat viele Medikamente und die freiwillige Versicherung besonders für Geringverdiener stark verteuert, usw.
Viele dieser Arbeiter setzen ihre Hoffnung auf Trump, so dass die Antwort auf die Frage "Wer zum Teufel war so dämlich Trump zum Wahlsieger zu machen" verblüffenderweise "Dieselben Wähler, welche Obama ins Amt gewählt haben" lautet. Sollte Trump und sein schwerreiches weißes Rentnerkabinett auch nur einen Finger für die Arbeiter rühren, wäre dies allerdings für mich ein Wunder.
 
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AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Eigentlich wollte ich ja hier nen Roman schreiben, aber ich fasse mich mal kurz:

je größer die Probleme des Landes werden und je weniger Lösungen die Politik präsentiert, desto größer wird die Unzufriedenheit der Leute mit dem politischen System.

Richtig, das hast du clever analysiert :D

Im nächsten Jahr stehen wieder Bundestagswahlen an, warum wird denn

jetzt nicht mal das Thema der drohenden Altersarmut angegangen?

Wieso hat denn keiner den Mumm zu sagen, das es ohne gravierende Betragssatzerhöhungen nicht möglich sein wird,

den selben Lebensstandard zu halten?
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Wie soll die Rente auch steigen, wenn der Niedriglohnsektor immer größer wird?

Man braucht in mehreren Bereichen mal wirklich größere Reformen, aber die werden Geld kosten und keins einbringen.
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Richtig, das hast du clever analysiert :D

Im nächsten Jahr stehen wieder Bundestagswahlen an, warum wird denn

jetzt nicht mal das Thema der drohenden Altersarmut angegangen?

Wieso hat denn keiner den Mumm zu sagen, das es ohne gravierende Betragssatzerhöhungen nicht möglich sein wird,

den selben Lebensstandard zu halten?

Das ist halt wie mit dem Botschafter im Mittelalter. Der überbringt zwar nur die Nachricht an den Feind, wird dafür aber trotzdem nen Kopf kürzer gemacht.

Im Prinzip wird dies ja schon kommuniziert: man soll privat vorsorgen. Im Endeffekt heißt dies: wer gut verdient und das Geld beiseite legen kann wird auch im Alter gut leben. Wer jetzt schon kaum oder gar nix zurücklegen kann wird wahrscheinlich in Altersarmut abrutschen.
 
AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!

Wie soll die Rente auch steigen, wenn der Niedriglohnsektor immer größer wird?

Man braucht in mehreren Bereichen mal wirklich größere Reformen, aber die werden Geld kosten und keins einbringen.

Dann wäre es mal wirklich an der Zeit die Gelder gescheit einzusetzen und nicht sinnlos in aller Herren Länder zu verblasen wie auch Baukosten mal richtig berechnen lassen damit nicht immer ein vielfaches gezahlt werden muss für die Wünsche der Muppet Show.
 
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wie auch Baukosten mal richtig berechnen lassen damit nicht immer ein vielfaches gezahlt werden muss für die Wünsche der Muppet Show.

Das liegt an den Ausschreibungen, die der Staat machen muss.
Das günstigste Angebot bekommt den Zuschlag. Ganz gleich, wie das berechnet wurde und was am Ende tatsächlich für Kosten entstehen.
Ich würde eben nicht das günstigste Angebot nehmen sondern das seriöseste, auch wenns teurer berechnet ist, aber dann stimmen die Kalkulationen besser.
Andererseits könnte man auch Verträge abschließen, dass zusätzliche Kosten nicht vom Staat sondern vom Anbieter getragen werden müssen.
Das klappt aber leider nie, weil die Anbieter mit 50 Fachanwälten anrücken und der Staat seine Staatssekretäre schickt, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.
Dann kommen eben Verträge bei raus wie die Sache mit der Drohne und den verrosteten Hubschraubern.
 
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[Das liegt an den Ausschreibungen, die der Staat machen muss.
Das günstigste Angebot bekommt den Zuschlag. Ganz gleich, wie das berechnet wurde und was am Ende tatsächlich für Kosten entstehen.
Ich würde eben nicht das günstigste Angebot nehmen sondern das seriöseste, auch wenns teurer berechnet ist, aber dann stimmen die Kalkulationen besser./QUOTE]
War mir durchaus geläufig und wie schon selbst erwähnt hast wäre es eben sinnvoll sich dann gegen die möglichen Finanzlöcher abzusichern. Vielleicht würden dann die Anbieter zu wirklichen Kosten zurückkehren.
Wo werden denn Gelder in aller Herren Länder verblasen?
Zb. die Griechenlandkrise oder die Kosten der Modernisierung des " Luftwaffenstützpunktes " in der Türkei usw.
 
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Das Geld wurde aber im Prinzip nicht in Griechenaldb gepumpt sondern wurde dazu verwendet, um die Banken zu stützen, denn bei einem Zusammenbruch wären die Folgen unabsehbar gewesen. Sagt dir die Bank Lehman Brothers was?
 
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Lebe ich unter einem Stein? Es waren nur 2 Beispiele von 1000 und das gewisse Sachen nötig sind weise ich ja nicht von der Hand, nur kann man Geld nur einmalig ausgeben und was wäre schlimm daran den Gedanken mit vor der eigenen Tür zu kehren ins Gedächtnis zu rufen.
 
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