AMDs Ryzen 7000 ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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@PCGH_Torsten : Ich kann nach allem was ich bisher gelesen habe nicht so recht nachvollziehen, warum man den CPUs derartige TDPs gegeben hat? Dem 16 Kerner, OK! Da steht klar die Anwendungsleistung im Vordergrund und mit dem mehr an Verbrauch generiert er dort auch tatsächlich signifikant mehr Leistung. Aber gerade 6 und 8 Kerner mit ECO als Standard (meinetwegen dann die 105W als Option freigeben, quasi statt ECO als OC) bringen kaum mehr, saufen aber bedenklich zu viel!

@PCGH_Oliver : Kann deine Aussage nicht verstehen? Sind nicht das gelbe vom Ei? Gerade das folgende ergibt leider so gar keinen Sinn (vor allem in Bezug auf die Konkurenz), neuer Sockel? Seit AMD mit Ryzen 1 in den Markt eingestiegen ist, laufen alle Ryzens auf den gleichen Chipsätzen, ein X370 kann von Ryzen 1xxx bis Ryzen 5xxx alles nutzen. Intel hat seit dem 4 neue Chipsätze bedingt! Sorry, aber die Aussage kann ich so nicht verstehen!

Bzgl. DDR4/5 kann ich es zumindest im Vergleich zur Konkurenz verstehen, hier nutzt Intel die Möglichkeit beides zu nutzen, allerdings ist die Kompatibilität insgesamt dennoch schlechter. Du kannst bei der aktuellen Plattform noch auf RL umrüsten und dann ist Ende. AM5 wird noch Ryzen 9xxx nutzen können, vieleicht sogar noch die zehnte (eigentlich ja neunte). Daher ist der Punkt; neuer RAM nur so halb valide!

Die Gesamtpreise sind aktuell sehr nachteilig, gerade Mainboards kostet erschreckend viel, liegt aber eben auch daran, dass die Bs noch nicht da sind. Erinnern wir uns an Alder Lake zurück, da waren auch die Z Boards da und die Preise waren nicht wirklich geringer (dazu in einer anderen Zeit, als die Preise ingesamt noch etwas geringer waren). Also für den Start einer neuen Plattform völlig im Rahmen.

@PCGH_Manu : Richtig teuer! Sehe ich tatsächlich etwas anders, ein 7600X ist im Gaming gleichschnell zum 12900k, kostet aktuell allerdings 359 zu 638 EUR (mindfactory), ein 7700X liegt im Anwendungsbereich um 10% hinter dem 12900k zurück, kostet aktuell 479 EUR (also 25% preislich), ein 7900X wird deutlich vor dem 12900k liegen, für 30 EUR mehr? Also richtig teuer kann ich so nicht verstehen. Absolut betrachtet und historisch analysiert, JA! Sind alle heutigen CPUs richtig teuer. Aber in meinen Augen kann man Preise nur relativ zueinander vergleichen und da sind die Straßenpreise sogar günstig!

@PCGH_Stephan : Das Lob an AMD sehe ich sehr sehr zwiegespalten, ich habe den Test vom 8auer im Hinterkopf und wenn ich durch die Erhaltung der Sockelkompatibilität derartige Einbußen in Sachen Kühlleistung erhalte, muss ich sagen, ganz schlechte Entscheidung von AMD! Nur zum Bedenken, AMD ist bis 2025 an den Sockel gebunden und wird am Ende bis dahin von dieser Entscheidung beeinflusst werden. Wenn man sieht, was das köpfen der CPU bringt (20°), dann ist das Lob zwar der Idee geschuldet, die Umsetzung ist aber miserabel und wird dazu führen, wenn eines Tages ein 7900X3D erscheint und mein Geldbeutel noch lächeln kann, dass ich köpfen werde! Was ganz sicher nicht gutzuheißen ist!

@PCGH_Manu : Du schreibst, dass immer noch die GPU Leistung limitiert, aber genau dies wird im Releasetest an zwei Stellen angesprochen, dass die CPUs so schnell sind, dass man für endgültige Ergebnisse erst noch die RTX4 und RDNA 3 Karten abwarten muss!

P.S.
Hab gerade nochmal drüber gelesen, klingt ja irgendwie wie ein Vorwurf an die gesamte Redaktion! So sollte es bitte nicht verstanden werden, ich hab die unzähligen Punkte denen ich zustimme weitesgehend nicht aufgeschrieben! Ich komme mit den Meinungen von allen (Oliver ist da ein wenig die Ausnahme, evtl. habe ich aber auch leichten Sarkasmus nicht verstanden?) herrlich gut klar und 95% der Punkte sehe ich genauso!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab nen Kumpel empfohlen sein 3900x irgendwann gegen den 5900x zu ersetzen, Unterbau ist ja schon ein x570, gestern eine Tray Version für 399€ bei Mindfactory gesehn.
Er zockt eher nebenbei, nutzt mehr Anwendungen, sonst hätte ich im zum 5800x3D geraten.
Welcher fürs zocken echt ein super P/L hat, finde ich!
Wer es noch schneller möchte, dann die 7000er!
 
Ich für meinen Teil finde die neuen CPUs interessant, aber zu teuer.
Wenn man sich die unverbindlichen Preisempfehlungen für die bisherigen Achtkerner mal anguckt:

R7 1700X - 350€ UVP
R7 2700X - 320€ UVP
R7 3700X - 350€ UVP
R7 5700X - 300€ UVP

kommt man im Mittel auf 330€ UVP.
Im Vergleich dazu ist der R7 7700X mit 450€ UVP um 36% teurer.
Das hinterlässt bei mir einen recht faden Nachgeschmack.

Dazu kommen die absurden Preise für die AM5 Boards.
Das günstigste X670 Brett, welches ich finden konnte kostet 340€ und hat nicht mal eine Debug-Segment-Anzeige.
Generell ist da die Ausstattung eher auf B-Klasse Niveau. Naja...

Wenn ich mir denke, dass ich damals teure 275€ für ein X370 C6H bezahlt habe und ein Crosshair nun ~600€ zusätzlich kostet, wird die Plattform eher uninteressant.
Aber selbst mein aktuelles Strix B550-I Gaming war ein teurer Spaß, hoffentlich ist das bei den B650 Brettern dann besser.
 
Zukunftssicherheit ist ein Argument beim Verkauf, aber ich würde argumentieren, dass dieses Argument am PC weniger eine Rolle spielt und bei CPUs fast keine.

Der Begriff impliziert ja, dass wer nicht auf Zukunftssicherheit achtet an einem unbestimmten Punkt in der Zukunft erneut Geld ausgeben muss. Deswegen kauft man jetzt Zukunftssicher und gibt mehr Geld jetzt aus. Dann muss man das später nicht.

Zukunftssicherheit findet auf zwei Ebenen statt. Hardwarekompatibilität und Softwarekompatibilität. Beispielsweise kaufe ich ein Stück Hardware oder Software im Jahr 2026 und das erfordert dann einen Mindeststandard den ich entweder erfülle oder nicht erfülle, weil ich zukunftssicher gekauft habe oder halt nicht. Ist das beim PC der Fall?

Bei Hardware ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich gering, weil der PC an sich sehr Abwärtskompatibel ist. Mit Ausnahme der CPU kann ich erwarten alle meine Käufe des Jahres 2026 mit meinem PC verbauen zu können, ob ich nun zukunftssicher einkaufe oder nicht. Es wird kompatiblen RAM, Flash-Speicher, PCIe Karten, USB-C Dongles geben, egal welches Board man heute kauft. Keiner der Hersteller von Zusatzhardware ist so irre sein Produkt auf nur auf die neueste Generation zuzuschneiden. Ausnahmen bilden hier allen M.2 Adapterkarten und Riser-Kabel, das sind keine Massenmarkt Fan-Favorites. Wenn ich wiederum im Jahr 2026 den heißesten Sch#!zz kaufen will, dann kann ich davon ausgehen, dass das zukunftssichere Board von heute, dann so zukunftssicher nicht sein wird. Zynisch gesagt, ist "zukunftssicher" nur der irre-leitende Euphemismus für High-End Feature Aufpreis.

Noch dunkler sieht es bei der Software aus. Spielehersteller verdienen ihr Geld nur über die Stückzahl, die müssen zusehen, dass ihre Software auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner an PC läuft. Das sind dann 25W Laptop CPUs in denen ein 25W Nvidia Chip verbaut ist. Es erscheinen einfach nicht mehr die Spiele bei denen jeder sagt, "ich brauch einen neuen PC". Das ist ja Teil der Legende von Crysis, das hat mal entspannt 90% aller PC Spieler mitgeteilt, dass man entweder kaufen oder anfangen zu sparen kann. Im Vergleich damit ist Cyberpunkt ein gut erzogenes Spiel, dass sehr gut über viele PCs skaliert und nur vergleichsweise wenigen Usern das Signal zum aufrüsten gibt.

So irre das klingt, aber bei der Entwicklung von GPUs und CPUs ist das #1 Bauteil bei dem man überhaupt zukunftssicher kaufen kann das Gehäuse. Weil ohne Luftzug wird das Gehäuse die hohen TDPs nicht stemmen, nicht ein Gehäuse wirbt damit wieviel TDP man darin unterbringen kann.
 
kommt man im Mittel auf 330€ UVP.
Im Vergleich dazu ist der R7 7700X mit 450€ UVP um 36% teurer.
Ein nicht geringer Teil des Aufschlages kommt aber eben auch auf Grund des sehr schwachen Euros! Die USD UVPs sind weit weniger auseinander, auch wenn der 7700X schon merklich teurer geworden ist; 1700X = 399 USD, 2700X = 329 USD; 3700X 329USD; 5700X = 300 USD; ergibt im Mittel eben 339 USD. Der 7700X kostet 399 USD, der Unterschied währungsbereinigt liegt also "nur" bei 17%, wobei gerade der 5700X bspw. quasi nie (zum Release zur UVP verfügbar war und auch der 3700X hatte meine ich zu Beginn Probleme). Der 7700X liegt aktuell gar minimal unter UVP (-19% und Währungsrechner), mit 394,55 USD
So irre das klingt, aber bei der Entwicklung von GPUs und CPUs ist das #1 Bauteil bei dem man überhaupt zukunftssicher kaufen kann das Gehäuse. Weil ohne Luftzug wird das Gehäuse die hohen TDPs nicht stemmen, nicht ein Gehäuse wirbt damit wieviel TDP man darin unterbringen kann.
Hab ich auch mal gedacht und dann wurden die Grafikkarten immer länger!!! Oder die Gehäuselüfter immer größer. Um das Jahr 2000 hab ich richtig viel Geld (gut, für heutige Verhältnisse wahrscheinlich zwei Tage Gas fürs Heizen) in einen Chieftek BigTower investiert; einmal richtig investieren und für immer was haben! Naja, wie gesagt neben den Grafikkarten die immer länger wurden und irgendwann das "zerschneiden" des Gehäuses (damals gab es noch keine Festplattenkäfige in Modularbauweise) zur Folge gehabt hätte, waren auch nur 80mm Lüfter möglich. Kein Wunder, damals lief gerade die 4200Ti im Rechner, man hat sich über den Verbrauch keine Gedanken gemacht, die Karten waren noch passiv gekühlt (und nicht gerade so, dass da 4kg Aluminium drauf waren), es wurde eine PSU mit mind. 200W empfohlen, das braucht man heute nur für Pumpe und Lüfter!
 
Ich finde die Preise in Ordnung und habe mir den 7950 gegönnt, zusammen mit dem ASUS ROG CROSSHAIR X670E HERO
habe zwar alles hier mit Mobo und Speicher, aber noch nicht zusammengebaut. Da fehlt mir noch die Zeit.
Aber abgeschliffen habe ich ihn schon mal. 1.1mm genau.
 
Meine Meinung dazu, ich denke wenn man alle Kostenfaktoren bei dem aktuellen Lebensumstände mitbedenkt(Inflation 10%,Kostenexplosion bei Lebensmittel und Energie,Treibstoff ,Gas und Co.Und wenn man einbezieht ,das der Euro fast 20 Cent in einem Jahr an Wert verloren hat und all die anderen dinge.Und dann das so sieht und all dem Unkosten miteinbezieht,dann wäre die aktuellen CPU Preise der Ryzen 7000 CPU,s nach meiner ansicht zu Teuer.Und da es nur die 670(E) Boards zu anfangs verfügbar sind ,macht die ganze Geschichte noch teurer.
Aber noch abartiger finde ich es ,wenn man für einen Board was über 320 kostet.Mit einem billigen alten Onboard Soundchip Realtek ALC897 Audio Codec bestückt würde und auch nur mit 4 S-ata Ports hat.Was eigentlich bei einem low buged Boards zu erwarten wäre.
 
"Intel bleibt seinem Sockel zumindest noch ein Jahr treu"

Wie kann man als PCGH-Redakteuer so eine merkwürdige, verquere Aussage machen?

Wieso kommt das jetzt bei mir so falsch rüber, als wenn Intel plötzlich die tolle Firma sein soll?
Da muss man für jede 2te CPU alles neu kaufen, bei AMD wird die Plattform etliche Jahre nutzbar gemacht.
Bei AMD sind jetzt in Verbindung mit etlichen technischen Neuerungen beim 5ten Ryuen ein neuer Sockel vonnöten. Ließ sich absolut nicht mehr vermeiden.
Also wo ist Intel da besser?
Nächstes Jahr müssen Intel Käufer auch schon wieder alles raußreißen, weil ein neuer Sockel kommt. So wie immer.
AMD unterstützt bis 2025+ den Sockel AM5.
Das erklärt auch, warum man keine DDR4/DDR5 Kombi gemacht hat, man würde das ja ebenfalls über Jahre mit durchschleppen.
Da ist ein Parallelbetrieb mit Ryzen 5000 und AM4 mit DDR4 vielleicht sogar gar nicht mal so schlecht, wenn jemand noch günstig nachkaufen möchte und nicht unbedingt auf dem Gebrauchtmarkt einkaufen gehen mag (wegen schlechten Erfahrungen bei Ebay).
Na ja, jedenfalls denke ich, das hätte man anders formulieren können, um gegenüber AMD nicht ungerecht zu werden.
Meine Meinung (^^).
 
Das ist doch nur ein kleiner Appetithappen und nicht weiter der Rede wert um die paar Monate zu überbrücken
bis Zen4 (3D) als festliches Mahl auf der Bildfläche erscheinen wird.
Wenn man sich ansieht was der Markt größtenteils kauft und wie viel ausgegeben wird, ist das zweifellos kein Appetithappen. Mit dem V-Cache werden die betreffenden CPUs signifikant teuerer und dementsprechend für einen großeren Teil des Marktes unattraktiver, dementsprechend bleibt der reguläre Zen4 das Produkt für die breite Masse.
Beispielsweise Mindfactory begann im April mit rd. 5,5 % Anteil des 5800X3D an allen verkauften AMD-CPUs, mehr nicht und ein Großteil der CPUs (rd. 52 %) waren gar noch 6-Kerner und deutlich ältere Modelle inkl. APUs.
Im Juni ist der Anteil des 5800X3D bereits auf nur noch 3,8 % aller bei Mindfactory verkauften AMD-CPUs gefallen. Die zusätzlichen Kosten werden hier zweifellos ihre Spuren hinterlassen.
Der Knackpunkt bzgl. des V-Cache ist vielmehr, dass AMD den auch tatsächlich brauch um sich zumindest in Consumer-relevanten Workloads (ggf. ist die Einschränkung gar unnötig?) nennenswert absetzen zu können und dementsprechend muss der nun halbwegs zeitnah nachgereicht werden. AMD hat ja nicht ohne Grund eigene Vergleiche gegen den 5800X3D mit Zen4 explizit vermieden. ;-)
 
Und was meinen Sie dazu, werte Leser? Diskutieren Sie mit!

M.2 PCIe 4.0 x4 mit 7500 MB/s reicht nicht aus? Ich denke schon.
Kein PCIe 5.0 x16 für die GPU beim B560? --> :daumen2:

Von daher:

100€ B550 Board & 150€ 5600 wären meine aktuelle Kaufentscheidung.
Der 5700X ist da mit seinen 250€ bzw. +100€ für zwei weitere Kerne noch ziemlich :wayne:.
 
"Intel bleibt seinem Sockel zumindest noch ein Jahr treu"

Wie kann man als PCGH-Redakteuer so eine merkwürdige, verquere Aussage machen?

Wieso kommt das jetzt bei mir so falsch rüber, als wenn Intel plötzlich die tolle Firma sein soll?
Letztere Frage von dir ist hoffentlich rein rhetorisch gemeint gewesen oder? Mit deinem deutlichen Bias ist doch offensichtlich, warum du derart klingende und ähnlich gelagerte Aussagen grundsätzlich nicht anders aufnehmen kannst. ;-)

AMD unterstützt bis 2025+ den Sockel AM5.
Das erklärt auch, warum man keine DDR4/DDR5 Kombi gemacht hat, man würde das ja ebenfalls über Jahre mit durchschleppen.
Nein, erklärt es nicht, da AMDs Speichercontroller absehbar ebenso DDR4 unterstützen, da AMD diese IP von Herstellern wie Synopsis & Co lizensiert, die typischerweise grundlegend DDR4/5-IP bereitstellen. AMD hat sich schlicht dafür entschieden den älteren Standard nicht zu unterstützen.
Jemand wie du wird zweifellos nur positiv klingende Begründungen dafür finden, manch anderer ist da jedoch auch zu einer differenzierteren Sichtweise fähig.

Na ja, jedenfalls denke ich, das hätte man anders formulieren können, um gegenüber AMD nicht ungerecht zu werden.
Meine Meinung (^^).
Lol, du findest es unpassend, wenn ein Redakteur seine Meinung äußert und die nicht in dein Weltbild passt und man hätte es daher umformulieren müssen um das kleine zarte, zu beschützende, liebenswerte AMD nicht "ungerecht" zu behandeln? Na du bist ja herzallerliebst.
Einerseits schließt sich hier der Kreis zu deiner oben gestellten Frage, andererseits muss da nichts "beschützt" werden. AMD ist ein milliardenschwerer, weltumspannender Konzern mit den gleichen Zielen und Motiven wie Intel, nVidia und all die anderen großen Hersteller.
Dass gewisse markttechnische Effekte dir bzgl. deiner Produktwahl seit einiger Zeit bei AMD zum Vorteil gereichen mag für dich gut sein, ändert aber nichts daran wer oder was AMD ist. Wie AMD auftritt und was sie wie tun wird zu einem wesentlichen Teil von ihrer aktuellen Position und Etablierung im Markt bestimmt.
 
Wie kann man als PCGH-Redakteuer so eine merkwürdige, verquere Aussage machen?

An der Aussage ist alles korrekt, Intel wird den Sockel noch ein Jahr unterstützen.

Wieso kommt das jetzt bei mir so falsch rüber, als wenn Intel plötzlich die tolle Firma sein soll?

Weil du eine recht einseitige Sicht auf die Dinge hast und AMD offenbar deine absolute Liebligsfirma ist. Wenn jemand deine Lieblingsfirma nicht lobend erwähnt, dann fühlst du dich ganz offensichtlich beleidigt.

Da muss man für jede 2te CPU alles neu kaufen, bei AMD wird die Plattform etliche Jahre nutzbar gemacht.

Wenn man sich unbedingt jedes Jahr eine neue CPU kaufen muß, dann ja. Aber wenn man so ein Freak ist, der stehts das neueste braucht, dann kommt man da auch nicht drum herum, es gibt ja immer etwas neues.

Ich persönlich muß mir für jede CPU ein neues Board kaufen, da ändert auch AMD nichts.

Bei AMD sind jetzt in Verbindung mit etlichen technischen Neuerungen beim 5ten Ryuen ein neuer Sockel vonnöten. Ließ sich absolut nicht mehr vermeiden.
Also wo ist Intel da besser?

Hat irgend jemand behauptet, das Intel besser wäre?

Nächstes Jahr müssen Intel Käufer auch schon wieder alles raußreißen, weil ein neuer Sockel kommt. So wie immer.
AMD unterstützt bis 2025+ den Sockel AM5.

Nein, müssen sie nicht, man kann den alten Käse auch noch weiterverwenden. Ich sage dir, das funktioniert prächtig und schont die Umwelt.

Das erklärt auch, warum man keine DDR4/DDR5 Kombi gemacht hat, man würde das ja ebenfalls über Jahre mit durchschleppen.

Nicht wirklich. AMD hat mit dem AM3 noch beides unterstützt, mit AM3+ wurde jedoch nur der neue DDR3 RAM verwendet.

Na ja, jedenfalls denke ich, das hätte man anders formulieren können, um gegenüber AMD nicht ungerecht zu werden.

Mit anderen Worten: jeder soll deine Abneigung gegen Intel teilen.
 
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Ich freue mich für alle potenzielle AM5-Käufer, dass sie jetzt auf eine neue, leistungsfähigere Plattform zurückgreifen können. Die neuen CPUs stellen sicher eine valide Option dar.

Ich freue mich jedoch auch für mich selbst, weil ich meinen gebinnten DDR4-RAM mit Raptor Lake noch weiterverwenden kann. Danke dafür, Intel. Ich sehe für MICH persönlich nämlich keinen Bedarf für DDR5. :)
 
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@PCGH_Torsten : Ich kann nach allem was ich bisher gelesen habe nicht so recht nachvollziehen, warum man den CPUs derartige TDPs gegeben hat? Dem 16 Kerner, OK! Da steht klar die Anwendungsleistung im Vordergrund und mit dem mehr an Verbrauch generiert er dort auch tatsächlich signifikant mehr Leistung. Aber gerade 6 und 8 Kerner mit ECO als Standard (meinetwegen dann die 105W als Option freigeben, quasi statt ECO als OC) bringen kaum mehr, saufen aber bedenklich zu viel!

@PCGH_Oliver : Kann deine Aussage nicht verstehen? Sind nicht das gelbe vom Ei? Gerade das folgende ergibt leider so gar keinen Sinn (vor allem in Bezug auf die Konkurenz), neuer Sockel? Seit AMD mit Ryzen 1 in den Markt eingestiegen ist, laufen alle Ryzens auf den gleichen Chipsätzen, ein X370 kann von Ryzen 1xxx bis Ryzen 5xxx alles nutzen. Intel hat seit dem 4 neue Chipsätze bedingt! Sorry, aber die Aussage kann ich so nicht verstehen!

Bzgl. DDR4/5 kann ich es zumindest im Vergleich zur Konkurenz verstehen, hier nutzt Intel die Möglichkeit beides zu nutzen, allerdings ist die Kompatibilität insgesamt dennoch schlechter. Du kannst bei der aktuellen Plattform noch auf RL umrüsten und dann ist Ende. AM5 wird noch Ryzen 9xxx nutzen können, vieleicht sogar noch die zehnte (eigentlich ja neunte). Daher ist der Punkt; neuer RAM nur so halb valide!

Die Gesamtpreise sind aktuell sehr nachteilig, gerade Mainboards kostet erschreckend viel, liegt aber eben auch daran, dass die Bs noch nicht da sind. Erinnern wir uns an Alder Lake zurück, da waren auch die Z Boards da und die Preise waren nicht wirklich geringer (dazu in einer anderen Zeit, als die Preise ingesamt noch etwas geringer waren). Also für den Start einer neuen Plattform völlig im Rahmen.
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<200 Euro zum Z690-Start und das ist noch nicht das billigste Modell, sondern nur das günstigste, dass ich empfehlen möchte. Die gut 50 Prozent Preisaufschlag der X670E-Einsteigermodelle demgegenüber sind weder durch den gefallenen Euro noch durch den Mehrwert von 5.0-auch-für-M.2 zu erklären. Das ist einfach ein spürbares Stück teurer. Auch Aufwärtskompatibilität rechtfertigt dies nicht, denn sie wird nicht garantiert: AMD hat zugesagt, den Sockel bis 2025 zu supporten, aber niemand weiß mit was für welchen CPUs und vor allem nicht auf welchen Mainboards.

X370 & Co "können" nämlich (fast) alle AM4-CPUs nutzen, aber sie konnten es keineswegs. Erst als AM4-Besitzer begannen, auf LGA1700 statt auf AM4-neu aufzurüsten, hat AMD das geändert. Davor wurde aufrüsten fast zwei Jahre lang blockiert und zu jedem Ryzen 3000 und Ryzen 5000 der Kauf von B550 oder X570 eingefordert. Man braucht zwar keine übermäßig gute Glaskugel um vorherzusagen, dass "AM5" heute zukunftssicherer ist als "LGA1700", aber ob die X670E-Platinen länger als die zwei Jahre mit neuen CPUs versorgt werden, die Z690 seit letztem Herbst genossen haben, wird sich erst noch zeigen müssen.


Bei Hardware ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich gering, weil der PC an sich sehr Abwärtskompatibel ist. Mit Ausnahme der CPU kann ich erwarten alle meine Käufe des Jahres 2026 mit meinem PC verbauen zu können, ob ich nun zukunftssicher einkaufe oder nicht. Es wird kompatiblen RAM, Flash-Speicher, PCIe Karten, USB-C Dongles geben, egal welches Board man heute kauft. Keiner der Hersteller von Zusatzhardware ist so irre sein Produkt auf nur auf die neueste Generation zuzuschneiden. Ausnahmen bilden hier allen M.2 Adapterkarten und Riser-Kabel, das sind keine Massenmarkt Fan-Favorites. Wenn ich wiederum im Jahr 2026 den heißesten Sch#!zz kaufen will, dann kann ich davon ausgehen, dass das zukunftssichere Board von heute, dann so zukunftssicher nicht sein wird. Zynisch gesagt, ist "zukunftssicher" nur der irre-leitende Euphemismus für High-End Feature Aufpreis.

Noch dunkler sieht es bei der Software aus. Spielehersteller verdienen ihr Geld nur über die Stückzahl, die müssen zusehen, dass ihre Software auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner an PC läuft. Das sind dann 25W Laptop CPUs in denen ein 25W Nvidia Chip verbaut ist. Es erscheinen einfach nicht mehr die Spiele bei denen jeder sagt, "ich brauch einen neuen PC". Das ist ja Teil der Legende von Crysis, das hat mal entspannt 90% aller PC Spieler mitgeteilt, dass man entweder kaufen oder anfangen zu sparen kann. Im Vergleich damit ist Cyberpunkt ein gut erzogenes Spiel, dass sehr gut über viele PCs skaliert und nur vergleichsweise wenigen Usern das Signal zum aufrüsten gibt.

So irre das klingt, aber bei der Entwicklung von GPUs und CPUs ist das #1 Bauteil bei dem man überhaupt zukunftssicher kaufen kann das Gehäuse. Weil ohne Luftzug wird das Gehäuse die hohen TDPs nicht stemmen, nicht ein Gehäuse wirbt damit wieviel TDP man darin unterbringen kann.

Unter "Zukunftssicherheit" versteht man im PC-Bereich die Möglichkeit, heute noch unübliche oder gar nicht erhältliche Techniken in vollem Umfange nutzen zu können. Das ist keineswegs garantiert. Viele derzeit aus P-L-Gründen empfohlene Konfigurationen unterstützen eben keinen 2026 erscheinenden RAM mehr, sondern nur DDR4. Kein aktuelles Mainboard kann USB4-Geräte ordentlich befeuern (nein, auch und gerade die "USB4 Compliant" Thunderbolt-4-bestückten nicht). Flash @5.0? Kommt jetzt gerade erst und wird auch bei AM5 oft nur an einem Steckplatz geboten. Entsprechende Geschwindigkeit für PCI-E-Karten teils gar nicht und vor allem mangelt es vielen Platinen extrem an Slots für selbige. Bei "USB-C" könntest du recht haben – weil das ein so wachsweicher Ausdruck ist, dass von einem Stromanschluss für Kleinstverbraucher bis zu einer 40-GBit/s-plus-Strom-Single-Plug-Docking-Lösung alles dahinter stecken kann, aber oft liegt die Wahrheit eher bei ersterem denn letzterem.

Es ist also sehr leicht, sich eine System zusammen zu bauen, dass nicht zukunftssicher ist. Natürlich sind solche Rechner nicht direkt Schrott, weil auf eine gewisse Abwärtskompatibilität Rücksicht genommen wird. Aber wenn du so etwas als "zukunftssicher" bezeichnen möchtest, dann ist auch ein Ford T "zukunftssicher", schließlich fährt auch der auf heutigen Straßen. (Wenn er ununterbrochen zugelassen war sogar nahezu ohne Nachrüstbedarf.)

Crysis war übrigens ein Musterbeispiel für Skalierung, von dem auch Cyberpunk noch einiges lernen könnte. Ich selbst habe es damals auf einem Sockel-478-System angespielt und musste bei einigen Details nicht mal auf "medium" runtergehen.
 
Komme einfach mit dem neuen "normalen" 95 Grad nicht zurecht.

Sorry, aber ich habe im Hochsommer kein Interesse im Brutofen zu zocken, da muss ich leider passen.
Naja, beim 5800X sind 90° "normal" , hat sich auch irgendwann keiner mehr drüber aufgeregt.
Nu sind's halt 95° , sicher dem neuen Heatspreader geschuldet.
Denke auch daran könnte man sich gewöhnen :D
 
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