AMDs Bulldozer: Über 3,5 GHz inklusive 500 MHz per Turbocore, L3-Cache mit über 2,4 GHz?

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Hmm Stellt sich auch die Frage kann man auch teil defekte Bullis Recykeln wie die Phenoms ? :)
denke mal wenn das NICHT geht muessen sie die Preise auch deutlich anheben selbst wenn sie nicht die Intel bezwingen koennten ...

Teildefekte kann man von jeder CPU rausbringen, man muss nur immer gucken, ob genug Ausschuss vorliegt, damit sich das lohnt.

Und CPU-Preise hängen nicht von den Herstellungskosten ab, sondern von der Marktsituation. Man muss mit seiner gesamten CPU-Palette möglichst viel Gewinn machen, was nahezu gleichbedeutend mit möglichst viel Einnahmen ist (selbst bei AMD dürften die Produktionskosten noch merklich unter den Endpreisen liegen), um die Entwicklung (und bei Intel Einrichtung der FABs) zu finanzieren. Solange AMD unbekannter als Intel ist werden AMD CPUs also im Schnitt also immer das bessere P/L-Verhältniss haben, damit sie überhaupt gekauft werden und wenigstens ein bißchen Gewinn abwerfen.
 
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Das hört sich doch alles schon sehr interessant an :), ich freu mich auf die ersten Tests, was sie wirklich leisten.
 
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Nicht ALLE Prozessorkerne werden übertaktet, sondern im Normalfall die Hälfte der Kerne. Dies soll Anwendungen beschleunigen, die nur wenige Kerne nutzen.

Lies doch die News, bevor du postest :( Es ist nicht wie bei den Thubans, sondern es können tatsächlich alle Kerne übertaktet werden - wie bei Intel auch...
 
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Bei nur einem einzigen Thread geht der Leistungsgewinn gegen 0 - das gilt sowohl für SMT als auch CMT.
Nach meinem Verständnis soll in genau einer solchen Situation die "überdimensionierte" aber geteilte 256-Bit FPU einen Leistungsschub bringen, da statt 128 Bit je Kern, wie es üblich ist 2x128 Bit einem einzelnen Kern zur Verfügung stehen.

Desweitern muss sich zeigen wie Windows mit CMT umgeht, bei SMT war es bekanntlich notwendig den Scheduler anzupassen damit dieser 2 Threads nicht auf einen echten und einen virtuellen Kern legt und man so leistung verschenkt. Es ist durchaus möglich das eine derartige anpassung auch für CMT erforderlich ist, damit Windows die Threads erstmal auf die Module aufteilt, bevor die "CMT Kerne" genutzt werden.
Ich denke das wird eher Modul intern geregelt über die Sheduler.

@ Turbo Unklarheit

der turbo wird die kerne so takten dass die cpu noch im rahmen der tdp bleibt, es gibt viele programme die zwar alle kerne auslasten aber eben nicht zu 100% dort wird der turbo dann den takt bis zur tdp grenze erhöhen, während in anderen anwendungen die zu 100% auslasten(häuptsächlich benchmarks) z.b. linx, cinebench usw. kein turbo wegen tdp möglich sein wird.

Halte ich bei scheinbar gegebenen Fall der Turbo übertaktet alle Cores die wahrscheinlichste und einzig sinnvolle Vorgehensweise.
 
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Ich denke das wird eher Modul intern geregelt über die Sheduler.

Man kann Modul intern nicht die Verteilung zwischen den Modulen regeln. Allerdings sehe ich kein Problem damit, die CMT-Kerne wie SMT-Kerne anzusprechen. Für das Betriebssystem geht es nur darum, die richtigen Prioritäten zu setzen - ob die zusätzlichen Kerne eine Mehrleistung von 0-10% oder von 80-90% bereitstellen ist Wurscht. Das merkt es ja rechtzeitig, wenn die Ergebnisse vorliegen.
 
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Du hast natürlich recht, hatte nen Denkfehler drin.
 
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Ist schon bekannt auf was für einem Sockel der Bulldozer läuft?

Passt habs gefunden.
 
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aber wenn da steht:
der Turbcore packt unter Last bei allen (!) Kernen 500 MHz auf die Basisfrequenz drauf.
dann wird er das doch wohl immer machen können oder? auch bei benchmarks
also könnte man doch gleich den standarttakt um 500 mhz anheben und die turbocorefunktion darauf auslegen den standarttakt dann anzuheben, wenn eine anwendung nicht alle kerne auslastet und die taktsteigerung halt nur bei den kernen zu machen, die ausgelastet werden
 
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Ist schon bekannt auf was für einem Sockel der Bulldozer läuft?

ausschließlich AM3+

aber wenn da steht: dann wird er das doch wohl immer machen können oder?

nein, es steht ja da bei Last und nicht Volllast - aktuell müssen, damit der Turbo auf die 3 Kerne eines PIIX6 aktiv ist, die anderen 3 Kerne komplett auf idle sein - das wird sich ändern, bei Teillast auf allen Kernen wird der Turbo auch aktiv sein - bei Vollast mit sicherheit nicht, da würde man wahrscheinlich die TDP überschreiten.

mfg
 
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Aber was bringt einem die Übertaktung eines gar nicht ausgelasteten Kerns? Den sollte man eigentlich runtertakten, um Strom zu sparen.
 
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wiso? ist Teillast keine Last? - praktisch kein aktuelles Programm lastet einen Kern zu 100% aus. Sprich wenn jetzt jeder Kern/Modul des BD zu etwa 50% ausgelastet ist taktet er hoch - bei einem Phenom würde er nicht hochtakten. Und genau da liegt der unterschied. Bei Vollast werden wir kaum +500MHz sehn, etwa 100 wie bei intel sind realistisch.

mfg
 
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und genau da liegt der große Vorteil gegenüber TurboCore 1.0, bei Games z.B., die die CPU nie zu 100% auslasten werden können, taktet Bulli einfach ein bisschen hoch und schon hat man mehr FPS und bleibt in der TDP Grenze ;) Ausserdem werden die meisten Games zum start eh nicht 4 Module auslasten, weshalb die Module, die dann ausgelastet werden, ordentlich draufpacken können ;)
Das hört sich alles echt geil an, hatte Bulli ja auch schon fast abgeschrieben und ihn für H2 erwartet, aber die neuesten News machen wieder Mut ;)
go AMD!
 
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und jene die ihre cpu von haus aus hochtakten werden vom turbocore sowieso nicht gebrauch machen. die cpu liegt dann auch außerhalb der tdp, seh ich das richtig
 
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Mal 'ne Frage. Ist HT für AMD aus patentischen Gründen (auch in ähnlicher Form) nicht möglich oder warum gibt es das beim Bulli nicht?

'XT
 
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AMD sieht CMT eben als sinnvoller an.
 
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AMD geht eben einen anderen weg - im prinzip könnte man aber ein bulldozermodul mit seinen 2 "fast"kernen als extrem-HT-Architektur bezeichnen.

edit: hmm zu langsam getippt ^^
 
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das eine hat mit dem anderen nichts zu tun man könnte auch beides gleichzeitig verwenden
 
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Wenn ein 2ter Int-Core laut AMD nur +12% Die-Fläche (?) braucht, dann muss man nicht noch SMT reinpacken - das widerspricht dem Sinn der Modulbauweise.
 
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Danke erstmal für die Antworten. Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe ist SMT (also HT) das Simulieren von einem Kern pro echten Kern und CMT das benutzen von 2 Kernen in einem Modul, wobei bei einem Modul pro weiteren Kern nur +12% Die-Fläche benutzt wird... Was ist effektiver? Ist HT in den Kernen integriert oder macht das ein separates Gerät auf dem Die? Warum spricht SMT gegen das Modulkonzept von AMD? Ich hoffe jemand kann mir diese Fragen beantworten :(:hail:...

'XT
 
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wiso? ist Teillast keine Last?

"Teillast" bedeutet "CPU kann mehr berechnen, als derzeit zu berechnen ist".
"Rechenkapazität der CPU steigern" bringt da einfach nichts.

Mal 'ne Frage. Ist HT für AMD aus patentischen Gründen (auch in ähnlicher Form) nicht möglich oder warum gibt es das beim Bulli nicht?

Das einzige, was an Hyperthreading geschützt ist, ist der Name - und nicht abgekürzt als "HT", sondern als "HTT". Denn "HT" hat AMD als Hypertransport sichern lassen, wärend Intel mit der Vermarktung von ""HT"" beschäftigt war :ugly:

SMT findet sich derzeit in jeder zweiten CPU Architektur, nur nicht bei AMD - das ist eine Frage der Entwicklung.


Wenn ein 2ter Int-Core laut AMD nur +12% Die-Fläche (?) braucht, dann muss man nicht noch SMT reinpacken - das widerspricht dem Sinn der Modulbauweise.

SMT dient dazu, existierende Recheneinheiten effizienter auszulasten. Da ist es egal, wie die Kerne angeordnet sind. 2CMTx2SMT pro Bulldozereinheit würde auch nicht dem Sinn der Modulbauweise wiedersprechen, sondern allenfalls alten AMD-Marketingweisheiten (aber die sind ja flexibel. *hustUnechterMulticorehust*)
 
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