AMD Zen 3D und Zen 3 Refresh: Gerüchte um Termine der Fertigung

Du meinst ja wahrscheinlich die Zen 3 mit 3D-Cache.
Jep die meine ich. Die Folie ist schon alt, aber wie wir AMD kennen, liefern die in letzter Zeit auch ab.
2021-10-21 13_49_28-Window.png
 
Naja nich nur das sondern auch Stabilität. Intel ist bis heute nun mal hundertmal stabiler als AMD. Viele meiner Bekannten haben sich ein Zen PC gekauft und bei jedem gibts die selben Probleme mit Reboots, WHEA errors, USB Probleme, usw. So kenn ich AMD schon von Damals. Dampfend.
Bei AMD sind gerade seit Zen 1 BIOS-Updates und aktuelle Chipsatz-Treiber wichtiger wie die monatlichen Updates für Windows.
Ich habe jede Version mitgenommen und es wurde immer besser, wie anfangs bei meinem Core i5 2500k vor 10 Jahren (wegen frühem EFI-BIOS).

Wer auf Stabilität setzt, sollte vielleicht beim Erscheinen neuer Ryzen-CPUs nicht direkt zugreifen.
Das nächste Problem ist, dass oftmals Leute, die sich eigentlich nicht mit RAM- und BIOS-Spielereien beschäftigen wollen, DDR4-3600 und höher als normale, gegebene Konfiguration empfohlen bekommen und es dadurch dann doch nicht stabil ist (weniger Glück beim Speichercontroller, andere Speicherchips erwischt usw.).
Mein Ryzen 2700 OC ist mit AGESA 1.2.0.2 bombenstabil, aber da steht nicht ein Timing auf "Auto".
 
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Naja nich nur das sondern auch Stabilität. Intel ist bis heute nun mal hundertmal stabiler als AMD. Viele meiner Bekannten haben sich ein Zen PC gekauft und bei jedem gibts die selben Probleme mit Reboots, WHEA errors, USB Probleme, usw. So kenn ich AMD schon von Damals. Dampfend.

Das was du auflistest, sind alle Probleme die sich über mehrere AMD Generationen seit Ryzen 1, dem neuen PCIE 4 Slot und RDNA 1 verteilen. Alle diese Probleme wurden bearbeitet, behoben und sind zum Teil 4 Jahre alt. Hinzu kommt das "vereinzelte" User diese Probleme hatten. Ziemlich unwahrscheinlich das "viele" deiner Bekannte "alle" dieser Probleme haben zumal sie verschiedene AMD Generationen betreffen. Das hieße ja deine Bekannten haben trotz der Probleme weiterhin AMD gekauft .. wieso das denn ?

AMD hatte Probleme, das streitet keiner ab. Ist aber auch kein Wunder denn etwas "Neues" bringt nun mal auch neue Probleme mit sich. Intel hat über 10 Jahre lang den gleichen Kram neu aufgelegt und auf Innovationen verzichtet. Ich bin mal gespannt wie rund PCIE 5 und DDR5 bei Markteinführung laufen.
 
AMD hatte Probleme, das streitet keiner ab. Ist aber auch kein Wunder denn etwas "Neues" bringt nun mal auch neue Probleme mit sich. Intel hat über 10 Jahre lang den gleichen Kram neu aufgelegt und auf Innovationen verzichtet. Ich bin mal gespannt wie rund PCIE 5 und DDR5 bei Markteinführung laufen.
Das Big-Little Prinzip ist auch neu, von einigen AMD-Jüngern wird diesbezüglich verlangt dass es bei Release einwandfrei läuft, sonst ist es Mist. Genauso Windows 11, ist auch für einige Mist weil der neue Scheduler noch ein paar Bugs hat. Die Vorteile nach Behebung der Bugs werden dabei ausgeblendet.

Der Tenor hier im Forum ist oft: wenn AMD Innovationen bringt dann dürfen die ruhig Bugs haben (MCM CPU, FSR), ist ja neue Technologie und zu begrüßen. Wenn Intel / Nvidia sowas macht (Big-Little, RT, DLSS) dann hat es gefälligst bugfrei zu sein sonst -> Mist.
 
Der 5700G ist ein Ersatz für den 3400G, wenn man mal die PRO CPUs außen vor lässt.
Man muss einem schon klar sein das der 5700G für eine ganz andere Zielgruppe gedacht ist, ich habe einen 5700G in meinem kleinen komplett passiv gekühlten Arbeits-PC, da juckt es mich kein Stück das kein PCIe 4.0 dabei ist weil ich keine Grafikkarte darin nutze. Das da Cache "fehlt" war mir auch vorher bewusst, da er sich in den Anwendungstests, wenn man nur 8-Kerner heranzieht, zwischen dem 3700X/3800X und dem 5800X positioniert.
Das stimmt allerdings, immerhin ist das Cache-Defizit nicht mehr so groß wie vorher und der Einsatzzweck ist auch nicht unbedingt gleich.
Ich hätte mir dennoch für den Standard-Nutzer einen Ryzen 5600 / 5700 mit 65 Watt gewünscht und eine RDNA-iGPU plus PCIe 4.0 wäre nach Renoir ein passenderer Sprung für Cezanne gewesen.
:)
Man kann auch den R9 5950X mit 65W laufe lassen, das ist gar kein Problem. Wenn mich nicht alles täuscht, dann sind sogar 35W drin. Intel bietet ja immer ein T Exemplar ihrer Top CPUs an, das hat dann 35W TDP, allerdings muß man da die auf TDP begrenzen, sonst säuft der auch wie ein Loch.
Ich mag das Tuning-Potenzial sehr, allerdings muss man sich damit beschäftigen. Ich bin vom normalen User ausgegangen, der sich nicht auskennt und vom BIOS die Finger lässt.

Das hätte ich vielleicht erwähnen sollen.

@raPid-81
Bei den GPUs bezüglich AMD und Nvidia liegt es wohl auch daran, dass AMD oftmals offene Standards wie Freesync, Vulkan (-Beteiligung) und FSR bringt.
Ich selbst nutze Karten beider Hersteller.
 
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Bezüglich AMD und Nvidia bei den GPUs liegt es wohl auch daran, dass AMD oftmals offene Standards wie Freesync, Vulkan (-Beteiligung) und FSR bringt.
Ich selbst nutze Karten beider Hersteller.
Sicher, was sollen sie auch sonst machen wenn sie erst 1-2 Jahre später (oder noch länger) mit einer Konkurrenz-Technologie am Start sind? :ugly:

G-Sync 2013 - Freesync 2015 -> G-Sync ist weiterhin überlegen, dafür teurer
DLSS 2018 - FSR 2021 -> DLSS ist weiterhin überlegen, läuft dafür nur auf RTX Karten mit Tensor Cores

Vulkan ist ja nicht von AMD sondern der Khronos Group. AMD hatte mit Mantle (2012) keinen Erfolg und hat das was sie hatten übergeben an die Khronos Group die daraus Vulkan abgeleitet haben.
 
Ich weiß, die Mantle-Titel, die ich auf meiner HD 7950 gezockt habe, liefen aber sehr gut (Thief, Dragon Age Inquisition). Das meinte ich und es läuft auf das gleiche Ergebnis hinaus, viel von Vulkan stammt eben von Mantle.
Ja, DLSS ist aber erst seit Version 2 erwähnenswert gut (und AMD voraus).
FSR ist allerdings einfacher und kompatibler.
 
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Mal sehen, es hängt halt alles an den Preisen. Wenn Intel halbwegs kompetitiv ist und va. der 12600x halbwegs günstig daherkommt könnte es was werden mit günstigen Ryzen Chips in 4 Wochen. Schon gut möglich dass der den 5800x schlägt, gerade in Spielen. Meine Befürchtung ist aber schon fast, dass AMD dann die Chips it V-Cache einfach wieder so teuer macht wie jetzt die 5000er...auch wenn man etwas hinter Intel bleibt.
 
Ich finde den Artikel leider absolut parteiisch geschrieben!

Alder Lake wird im Herbst recht frei schalten und walten können
kann sich Alder Lake erst einmal recht frei entfalten
Akute Not hat AMD im Moment jedenfalls keine - Ryzen 6000 scheint (nach frühen Leaks) der Aufgabe gewachsen zu sein, auch Alder Lake nicht wegziehen zu lassen.

1.) Gibt es ab Herbst Zen 3 CPUs nicht mehr? Oder wie soll man den Satz verstehen
2.) siehe 1.)
3.) Ryzen 6000? Nö, Ryzen 5000 ist der Aufgabe gewachsen Alder Lake nicht wegziehen zu lassen, dafür braucht es nach den "späten" Leaks von AL nicht eine neue CPU.

Sorry, aber mit Pu habe ich mich in einem anderen Thread wegen genau dieser Ausdrucksweisen in der Wolle. Ich mache AL nicht schlecht, aber dieser Artikel in dem es ja eigentlich um AMD geht, hat in jedem Absatz die unterschwellige Behauptung, "Intel macht mit AMD was sie wollen", was de facto nicht stimmt. AMD ist mit Zen3 gut aufgestellt, selbst wenn man im Gaming kurzfristig etwas weiter zurückfällt. Alder Lake wird aller Voraussicht nach, die Performance (Overall) des 5950X covern können, nicht mehr und nicht weniger. Wie man davon schreiben kann, dass Zen3+ Alder Lake nicht wegziehen lassen wird, muss man mir mal bitte erklären.
 
Da freue ich mich eher auf AM5 mit Zen 4, welches meinen 3700X (der ja auch noch komplett reicht, mir fehlt nur ne aktuelle GPU) ersetzen könnte.
Bis dahin ist der DDR5 auch gereift und evtl gibts es sogar ne handvoll (wahrscheinlich eher unnötiger) PCI-E5 Geräte.

Locker flockig durch die Hose atmen und einfach genießen das sich AMD und Intel Sachen entgegenwerfen und wir als Kunden profitieren :D
 
Alder Lake 25%, damit wäre man dann bei einem Vorsprung von 10% für Intel. Das ist etwas anderes, als bei Rocketlake, der mit 0,1% Vorsprung zum offiziellen PCGH Gamingking gekürt wurde.

Preislich ist für mich wohl das Duell zwischen i7 12700K und R7 6800X interessant.
Sorry, aber auch hier wieder einseitig gedacht und geschrieben.

2 Probleme an deiner Aussage, erstens das offensichtliche.

Woher 25%? Da betrifft es nur die GC Kerne, davon hat Alder Lake maximal 8. In Spielen wo nur 8 Kerne genutzt werden magst du daher mit 25% Recht haben, in anderen Spielen? Bei Zen 3+ gelten 15% auf alle Kerne, davon halt bis zu 16, was dann blöd gerechnet auch 30% im Intelvergleich geben können. Bspw. F1 2020 wird vom AMD Boost extrem profitieren, der halt über alle Kerne 15% gibt.

Problem an der Sicht ist eben auch, dass man aktuell überhaupt nicht einschätzen kann, wie sich Intels CPU verhält, 25% mehr SC Performance klingt richtig geil, vor allem da man dem noch 8 Kerne (little) hinzugefügt hat. Die MC Benches sind dafür aber recht wenig eindrucksvoll, müsste man doch mit den aktuellen RL Werten davon ausgehen, dass der Abstand zum 5900X alleine durch den IPC Gewinn im GC Bereich abgedeckt ist, die 8 Skylake (ich weiß, sind Atom, aber Intel hat Skylakeperformance versprochen) schaffen dann gerade so 4 Zen3 Kerne? Irgendwie passt das noch nicht so recht ins Bild. Daher einfach mal abwarten, nicht dass sich die CPUs hinterher zu gleich sind.

Nicht falsch verstehen, aber 10% für Intel kann so kommen, halte ich nicht für ausgeschlossen, nur deine Rechnung passt hier nicht.

Beim zweiten Satz bin ich zu 100% bei dir, das Duell wird einfach maximal interessant, preislich wie leistungstechnisch. Ich bin wirklich gespannt wie Intel die Chips preislich sortieren wird. Denn so wirklich vergleichbar sind die Chips von Intel und AMD dann nicht mehr. Der 12700k ist irgendwie kein echter 8 Kerner, die 4 zusätzlichen Kerne werden gerade im MC Betrieb den 5800X/6800X alt aussehen lassen, genauso kann man ihn aber nicht mit einem 5900X/6900X messen, da dieser eben 12 "vollwertige" Kerne hat. Bin wirklich gespannt wo diese CPUs sich preislich einordnen, wenn der 12700k für den Preis des 11700k geht, dann "BOMBE", wenn er sich bei 10850k (11850 gibt es ja nicht)einsortiert dann wird es schon ein genaues hinschauen, bei Preisen 11900k oder darüber wird die Rechtfertigung schwierig. Daher mal abwarten, generell kann ich aber voll verstehen, dass diese beiden CPUs einen genauen Blick wert sein werden, nicht oberstes Regal, aber doch gut im Saft!
 
Die Frage lautet eher: Braucht man in einem x86 Desktop System das Big.Little Konzept überhaupt, oder nicht?

Mir würde es schon reichen, wenn AMD in Zukunft alle Ryzen CPUs mit einer kleinen iGPU ausrüstet,
die zumindest für den Normalbetrieb reicht.

Die Schaltungen könnte man direkt in den iO-Die integrieren
und schon hätte jede Zen CPU von Desktop bis Server ein "Problem" weniger.
bin ich ganz bei dir , da is intel besser aufgestellt und ich brauche keine extra gpu drum is für mich die auswahl bei intel größer
 
Ich finde den Artikel leider absolut parteiisch geschrieben!





1.) Gibt es ab Herbst Zen 3 CPUs nicht mehr? Oder wie soll man den Satz verstehen
2.) siehe 1.)
3.) Ryzen 6000? Nö, Ryzen 5000 ist der Aufgabe gewachsen Alder Lake nicht wegziehen zu lassen, dafür braucht es nach den "späten" Leaks von AL nicht eine neue CPU.
Wenn du so zitierst wie hier dann ist das auch kaum ein Wunder... Die Sätze lesen sich in Teilen komplett anders als deine Zitate...
Sorry, aber mit Pu habe ich mich in einem anderen Thread wegen genau dieser Ausdrucksweisen in der Wolle. Ich mache AL nicht schlecht, aber dieser Artikel in dem es ja eigentlich um AMD geht, hat in jedem Absatz die unterschwellige Behauptung, "Intel macht mit AMD was sie wollen", was de facto nicht stimmt. AMD ist mit Zen3 gut aufgestellt, selbst wenn man im Gaming kurzfristig etwas weiter zurückfällt. Alder Lake wird aller Voraussicht nach, die Performance (Overall) des 5950X covern können, nicht mehr und nicht weniger. Wie man davon schreiben kann, dass Zen3+ Alder Lake nicht wegziehen lassen wird, muss man mir mal bitte erklären.
Ich weiß auch nicht wie man darauf kommt, dass in einem Gaming Forum in der Regel ein hoher Gamingfokus herrscht. :ka:
Warum soll man immer auf Overall schauen? Wie oft benötige ich denn so viele Threads?
Sorry, aber auch hier wieder einseitig gedacht und geschrieben.

2 Probleme an deiner Aussage, erstens das offensichtliche.

Woher 25%? Da betrifft es nur die GC Kerne, davon hat Alder Lake maximal 8. In Spielen wo nur 8 Kerne genutzt werden magst du daher mit 25% Recht haben, in anderen Spielen? Bei Zen 3+ gelten 15% auf alle Kerne, davon halt bis zu 16, was dann blöd gerechnet auch 30% im Intelvergleich geben können. Bspw. F1 2020 wird vom AMD Boost extrem profitieren, der halt über alle Kerne 15% gibt.
In welchen Games die 8 Kerne ordentlich Auslasten können hast du ein Problem mit dem CPU-Limit bzw. zu wenig FPS?
Fast alle Spiele die ich gespielt habe, die wirklich (dauerhaft) an der CPU hängen benötigen deutlich weniger Kerne oder haben Probleme mit dem Mainthread. Da bringen dir mehr Kerne schlicht nichts mehr sondern nur noch mehr Performance einiger weniger. Dass das in den nächsten Jahren besser wird darf man bezweifeln auch wenn ich es persönlich hoffe.
 
Bei AMD sind gerade seit Zen 1 BIOS-Updates und aktuelle Chipsatz-Treiber wichtiger wie die monatlichen Updates für Windows.
Ich habe jede Version mitgenommen und es wurde immer besser, wie anfangs bei meinem Core i5 2500k vor 10 Jahren.

Wer auf Stabilität setzt, sollte vielleicht beim Erscheinen neuer Ryzen-CPUs nicht direkt zugreifen.
Das nächste Problem ist, dass oftmals Leute, die sich eigentlich nicht mit RAM- und BIOS-Spielereien beschäftigen wollen, DDR4-3600 und höher als normale, gegebene Konfiguration empfohlen bekommen und es dadurch dann doch nicht stabil ist (weniger Glück beim Speichercontroller, andere Speicherchips erwischt usw.).
Mein Ryzen 2700 OC ist mit AGESA 1.2.0.2 bombenstabil, aber da steht nicht ein Timing auf "Auto".

Stimmt unter dem Strich.
Hatte seit dem Ryzen 1700X locker über 20 Ryzen Systeme verbaut und alle liefen ab Tag 1 stabil.
Leider war Ram Einstellungen bei hohen Taktraten und niedrigen Speichertimings am anfang (wenn überhaupt) nur was für extrem Geduldigige. Ab Ryzen 3xxx wurde es deutlich besser.
 
Wenn nur Still das Setup ausgetauscht wird, sollte es wohl auch keinen nennenswerten Leistungszuwachs geben.
Weder in Anwendungen noch in Spielen. Somit entscheidet der Preis ob was man nimmt mehr nicht
Ich kauf noch einmal ne CPU für dieses Board, nutze es ein paar Jahre und next one.
Würde Zen3+ als eigentlich nur Refresh wirklich 10-15% drauflegen würde die mit Sicherheit die Werdetrommel ordentlich rühren.

Was genau soll den jetzt expliziet der Vorteil von AMDs neuer in umsetzung sein?
Was Genau für einen Vorteil könnte der Anwender in welcher Anwendung wirklich von der "3D implementierung" haben?
 
Alder Lake 25%, damit wäre man dann bei einem Vorsprung von 10% für Intel. Das ist etwas anderes, als bei Rocketlake, der mit 0,1% Vorsprung zum offiziellen PCGH Gamingking gekürt wurde.

Preislich ist für mich wohl das Duell zwischen i7 12700K und R7 6800X interessant.
Die +25 % werden sicherlich nicht pauschal gelten und zweifellos nicht in Games, in denen CPUs per se nur einen Teil zur resultierenden Gesamtleistung beitragen können. (AMD hat den V-Cache ja nicht umsonst nur mit 1080p demonstriert und möglicherweise auch nur mit mittleren Grafik-Settings ;-))
Grundsätzlich sollte man hier einfach mal abwarten. Ist ja nicht mehr so lange hin.
Beim Preis würde ich keine Wunder erwarten, schlicht weil Intel nach wie vor kein Preisdumping nötig hat. Die bedienen weiterhin den Großteil des Marktes und kommen jetzt noch mit einem in weiten Teilen konkurrenzfähigen Produkt ums Eck und da wird man auch einen entsprechenden Preis ansetzen *), denn das Ziel ist hier Marge und Gewinn ... wie auch bei AMD, nur AMD muss ggü. dem Marktführer weiterhin und gezwungenermaßen mit einem niedrigeren Preis aufwarten, wenn man das Wachstum an Marktanteilen nicht ausbremsen will. Als Konsument wird man also weiterhin in der komfortablen Lage sein, dass man Zen3 ff. günstiger kaufen können wird.
Btw., was soll ein 6800X sein? Eine 8-Kern-V-Cache-Variante wird sehr unwahrscheinlich sein in dieser Gen (zu teuer bzw. schwer für AMD zu platzieren) und wenn es nur ein besser gebinnter 5800er sein soll, wäre wohl eher ein 5800XT als Name angeraten, denn von dem Binning darf man sich nicht viel erhoffen, da es unwahrscheinlich erscheint, dass AMD hier nennenswertes fertigungstechnisches Potential bei den ersten Chips ungenutzt gelassen haben wird.

Weiterführende Überlegung: Im Gaming könnte Intel im Mainstream, so gegen einen 5800X, selbst mit deutlich "kleineren" Designs schneller sein. Beispielsweise ein 4P+8E könnte AMDs 8-Kerner ebenso leicht beim Gaming hinter sich lassen, wenn das Scheduling gut funktioniert und die schwergewichtigsten Tasks auf die 4 P-Kerne gelegt werden. In der Praxis wird das lediglich nicht wegen dem Portfolioaufbau klappen, denn wie auch AMD wird Intel die höchsten Taktraten natürlich nur seinen Topmodellen vorbehalten um die Absatzkurve zu beeinflussen. Andernfalls könnte man bestenfalls gar annehmen, dass ein ADL 4+8 mit den Taktraten des 12900K vermutlich alle aktuellen Zen3-Modelle im Gaming hinter sich lassen würde.
Ob die beiden Mikroarchitekturen aber nun tatsächlich so gut geworden sind, wie Intel es in Aussicht stellt, werden wird in etwa 2 - 3 Wochen wissen ... und was am Ende im besten Falle mit der neuen Hardware möglich sein wird vielleicht erst in einigen Monaten, wenn erste Titel mit expliziter Unterstützung der HW erscheinen werden und Microsoft ggf. noch ein wenig gepatcht und optimiert haben wird.

*) Zumal Intel auch weiß, dass es bei den vorerst beiden Consumer-V-Cache-Modellen ja auch nochmals teuerer werden wird bei AMD und das wird man zweifellos schon vorab mit einrechnen.
Dass AMD hier auf Marge verzichtet und die beträchtlichen Zusatzkosten durch die aufwändigere Fertigung zwecks Halo und Marketing auf die eigene Kappe nimmt, erscheint dagegen sehr unwahrscheinlich. ;-)
 
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WHEA error, reboots, USB Probleme
Ich bin ja auch schon indirekt auf die Probleme eingegangen:
Der WHEA-Error lag meines Wissens zum Teil an der älteren Version vom AGESA Microcode, Windows und alten Chipsatztreibern.
Die Probleme sind schon lange behoben, also einfach mal ein BIOS-Update machen, zur Sicherheit mindestens AGESA Combo V2 Pi Version 1.2.0.2 nutzen. Ich glaube Version 1.1.0.0 Patch C/D machte da auch keine Probleme - man sollte nur nichts vorher oder dazwischen verwenden.
Dann sollten natürlich die Chipsatztreiber im halbjährlichen Zyklus auf neuere Varianten kontrolliert werden, vor allem aber beim Upgrade von Windows diese mit aktualisieren.

Auf das Problem seitens Empfehlungen wie "DDR4-3800 schafft jeder Ryzen 5000 mit jedem RAM ohne Frickelei" brauche ich ja nicht nochmal einzugehen.

Tipp:
Wenn man Windows 11 nicht mag, sollte man aber auch bei älteren Windows-Versionen einiges beachten:
-auch wenn manche es zum Laufen bringen, sollte man nicht unbedingt moderne Architekturen mit Windows 7 in Verbindung bringen
-Windows 8.1 war technisch gar nicht so übel (unter der hässlichen Haube recht stabil), es mangelt aber mittlerweile wie bei Windows 7 an (Treiber-) Unterstützung
-Windows 10 Varianten liefen auf meinen Ryzen-CPUs im Bekanntenkreis, die von mir betreut werden, vor allem in der Version 20H2 recht gut, auch mit 21H2 war ich zufrieden (Update auf 21H1 und dann aktivieren)
-Windows-Updates nicht per Gruppenrichtlinie oder anderen Tricks zu lange aufschieben, meist haben sie mehr verbessert als verschlechtert
:ugly:
-meiner Erfahrung nach heisst es bei einem Memtest nach RAM-Übertaktung oder sehr hohen Taktraten über 100% ohne Error noch lange nicht, dass die Bude 100% über Stunden gamestable ist
-Faustregel wie üblich, egal ob Intel oder AMD: keinen Prozessor für 400€ auf das 80€ Mainboard schnallen (meist wegen VRM, aber auch schaffbarer RAM-Takt usw.)
Anmerkung:
Da ich zu faul für Dual-Boot-Systeme bin und Zocken und Arbeiten möchte, kenne ich Linux nur aus der VM. Mint lief aber so ganz gut.
 
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