Aus dem genauen englischsprachigen Zitat von AMD lese ich heraus, dass es bei manchen Boards doch möglich wäre, aber sie schlicht Verlässlichkeit der technischen Angaben und kein Durcheinander haben wollen und deswegen von sich aus nein sagen. Allerdings weiß ich nicht, wie verbindlich AMDs Entscheidungen für Boardhersteller sind, und ob es dann nicht doch Hersteller gibt, die die Option bei leistungsfähigeren Boards "versehentlich" drin lassen, oder pfiffige Köpfe, die die Option, wenn das überhaupt geht, aus den bereits im Umlauf befindlichen BIOS-Betaversionen wieder in Releaseversionen hineinmodden.
Wie funktioniert das mit Ryzen-3000-Prozessoren auf alten Boards überhaupt? Bekommt man dann die 40 Lanes, die der Prozessor kann, und wenn ja, wie verteilen die sich dann auf die PCIe-Steckplätze? Oder ist man an die alten 24 Lanes gebunden, die vom Board vorgegeben werden? Würden PCIe-3.0-Lanes dann einfach als PCIe-4.0-Lanes mit gleichem Multiplikator laufen, oder teils teils? Wenn man auf einem alten Board nur einen Steckplatz mit PCIe 4.0 bekäme, hätte man dann eh nicht viel gekonnt. Wer bessere Anbindung sowohl für Grafikkarten als auch für SSDs will, müsste dann eh für X570 blechen (wobei ich mich frage, ob PCIe 3.0 x16 überhaupt schon ausgereizt ist oder PCIe 4.0 erst in mehreren Jahren eine Rolle spielen wird).