AMD Ryzen 9 5950X: 700-Euro-CPU auf 40-Euro-Mainboard getestet

Kann ich spontan natürlich nicht ausschließen, der Test ist 1,5 Jahre her. Das gleiche Muster war zuvor aber schon im alten Parcours mit 1800X als "ziemlich warm" aufgefallen und Asus hatte sich über dieses Ergebnis nicht beschwert. Ein Nachtest mit einem neuen Sample wird heute wohl nicht mehr angebracht sein, die Grundaussage steht jedenfalls auch so: Nur weil die CPU in den Sockel passt und es ein kompatibles UEFI geht, muss das ganz noch lange nicht laufen. Über 90 °C oder gar 100 °C habenauch B450M Pro4 und B450 Gaming-ITX/ac erreicht; B450-Plus Gaming, B350M Pro, B350GT5 und B350 Gamin 3 habe ich wegen der schlechten Ergebniss mit dem 1800X für Tests im neuen Parcours erst gar nicht in Betracht gezogen. Man sollte sich also keine (Aufrüst-)Wunder von alten, günstigen AM4-Platinen erwarten. (Nicht dass neue Modelle eine Garantie für gute Temperaturen wären, wie das B550GTA zeigte. :-))
Wenn es blöd läuft hängt es ja am Schluss auch noch an der Bios-Version. Viele Bretter insbesondere die "Gaming/OC"- Dinger drehen ja auch gerne die Spannung ein wenig nach oben.

Das verwendete Asus Prime A320M-K hat ja auch die 5000er nicht mehr als supportet drin. Auch würde ich natürlich keine 700€-CPU in einem Low-End Board betreiben.
Anm.: Ich würde auf meinem Asus Prime A320M-K gerne nen 5600g packen, aber der ist auch nicht im Bios hinterlegt. Nur die 4000er mit iGPU. Aber die gibt es ja nur als Tray.

Andererseits hab ich auch schon diverse Tests gesehen bei denen Kühlkörper die Temps eher verschlechtert haben als verbessert. Nur weil die Kühler toll aussehen müssen sie nicht gut funktionieren :-)

Cunhell
 
Zu beachten ist aber, dass wir High-End-Kühler betrachtet haben. Das große Problem beim Top-Blower war die vorgewärmte Luft, wenn der Lüfter langsam rotiert – was typisch für ein PCGH-Leser-System ist, aber nicht für einen boxed. Wenn ein Kühler mit hohen Drehzahlen um jedes bisschen Leistung kämpft, dann tritt die Luft kaum erwärmt wieder aus und es zählt nur noch der im Vergleich zum Tower-Kühler stärkere Luftstrom auf der Platine.
Außerdem transportiert ein Tower-Kühler die warme Luft meistens zum hinteren Gehäuselüfter.
Bei einen Top-Blower Kühler, müßte im Idealfall, seitlich im Gehäuse ein Lüfter verbaut sein , der die warme Luft rausbefördert.
 
Die beste Kühllösung ist immer noch ein Tower Kühler mit "tiefergelegten" Lüftern, damit ein Luftzug frischer und nicht vorgewärmter Luft über die Spawakühler zieht.
 
Gut, und wo hast du das mit dem "consumer" und "commercial 65W" gelesen? Ich finde weder bei Geizhals, noch auf der Produktseite oder im Handbuch etwas dazu.
 
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