AMD Ryzen 7000 FAQ: Temperaturen, Spannung, Kühlung - PCGH beantwortet die meistgestellten Fragen

Sehr guter Artikel, vielen Dank dafür! :) :daumen:
Bin schon sehr gespannt auf die passenden Boards und die kommende Generation der Pixeldingsen und
die dazugehörenden Reviews. Auch hierfür habt ihr kompetentes Personal am Start!
 
Habe ein Video zu Undervolting gefunden und es ist schon unglaublich, wie viel Energie man sparen kann für 5% weniger Leistung! Von 550 Watt Verbrauch des Rechners auf 340 Watt.
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Hast du dafür auch Belege?
Die Reviews die ich gesehen habe sehen den 7600X deutlich 20% olus vor dem 5600X und wie kommst du darauf das er mit 65W so viel Leistung verliert gerade beim Spielen?
Der 7700X verliert deutlich weniger bei Tests als von dir angegeben und es ist logisch nicht nachvollziehbar, warum der 7600X bei fast gleicher "Grundleistung" deutlich mehr verlieren sollte?!
Das hier wäre mein Beleg. Und bitte komm mir nicht mit, das kann man nicht als Richtwert nehmen. Es sind reale Spielebenchmarks :)

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Meine Quelle wäre diese, immerhin ein bekannter Reviewer!

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Hmm...ich habe heute 536 Messungen mit dem Prozessor gemacht (für den Test) und den Eindruck habe ich nicht. Dass ein neuer Sechskerner 2022 keine Bäume mehr ausreißt, sollte aber logisch sein. Die Frage ist bei dem Prozessor viel mehr, wie effizient er ist und was er sonst noch alles bietet. Wer maximale Spielleistung will, der wartet doch eh auf die Modelle mit 3D-Cache :ka:
Naja was heißt er reißt keine Bäume mehr aus. Der kleine Vierkerner von Intel hat meinen 3600 in Geschwindigkeit und Performance gnadenlos in nahezu allen Spielen weggefegt. Wie gesagt, ich warte auf weitere Tests. Aber was ich in einem Gaming Benchmark Video so gesehen habe, überzeugt mich absolut nicht. Da würde ich lieber bei der aktuellen Plattform bleiben und einfach einen 5800X 3D nachrüsten. Wenn der 7600X so viel Strom frisst, würde er sich in meinem Gehäuse aufgrund der kleinen Abmessungen nicht mehr vernünftig kühlen.
 
welche luftkühler bzw aio (name/marke pls ) würdet ihr den für die 7600x-7900x empfehlen ???

Am besten Radiator und Kühler von der selben Marke. Ich würde Porsche empfehlen. Die Haben die Boxermotoren gut gekühlt bekommen, wenn auch die Temperaturen nicht ganz so hoch waren wie hier im Test.

Nein Ernsthaft, ich kühle meinen 12900k mit dem bequit AiO pure loop 360. CPU bleibt beim zocken um die 65Grad. das reicht mir.
 
Also die Aussagen von AMD überzeugen mich nicht. Sorry!

Dass 95 Grad Celsius "normal" unter Vollast sein sollen, da schrillen als Ingenieur bei mir die Alarmglocken. Mag sein, dass die 7000er CPUs eine ganze Weile und auch wiederholt ohne Drosselung solch hohen Temperaturen bewältigen können, aber dauerhaft 24/7 und 365 Tage im Jahr?

SEHR STARKE ZWEIFEL!

Gut, dann hast du deine starken Zweifel, alle anderen nicht.
Wenn du Recht hast und in 2-3 Jahren alle Prozessoren den Geist aufgeben, kann AMD den Laden abschließen und den Schlüssel wegschmeißen.
Natürlich kann man davon ausgehen, dass die genau das damit im Sinn hatten, als das Thema Sicherheit im Gespräch war.
Und das es andere Komponenten schon mit ca. 105 Grad gab oder gibt, ist auch egal.
Alles Explosivgeschosse.
Wir sitzen auf einem riesigen Pulverfass.
Irgendwann macht es <puff> und unsere ganze Wirtschaft ist auf einen Schlag lahmgelegt.
Hast du einen besonderen Titel in Ingenieurtechnik, mit dem sich nur wenige Menschen rühmen können, oder woher kannst du das aus der Ferne so gut beurteilen?
Kennst du überhaupt die Zusammensetzung der Prozessoren und die genauen Fertigungsvorgänge bis hin ins kleinste Detail? Hast du genau damit große Testszenarien absolviert?
Hast du überhaupt irgendeinen Beleg, warum sich die hellen Köpfe bei AMD angeblich so dermaßen irren (müssen)?
Da ich nicht mal im Entferntesten da mitreden kann und auch nicht intelligent genug für solche Mutmaßungen bin, wäre ich für eine Aufklärung wirklich dankbar.
Schließlich bin ich ein potentieller Käufer und möchte es dann schon ganz genau wissen, warum man das nicht kaufen sollte.
Da helfen einem Verschwörungstheorien und Weltuntergangsszenarien nicht weiter, harte, belegbare Fakten aber schon.
Danke.
Hmm...ich habe heute 536 Messungen mit dem Prozessor gemacht (für den Test) und den Eindruck habe ich nicht. Dass ein neuer Sechskerner 2022 keine Bäume mehr ausreißt, sollte aber logisch sein. Die Frage ist bei dem Prozessor viel mehr, wie effizient er ist und was er sonst noch alles bietet. Wer maximale Spielleistung will, der wartet doch eh auf die Modelle mit 3D-Cache :ka:
Oder man wartet auf einen imaginären 7700 8-Kerner mit 65W für wenig Geld, der dann vielleicht in einem Jahr kommt.
Der jetzige 5700X ab 249 Euro ist ja auch ein super Deal für Sparfüchse, die es zudem kühl und leise mögen, und auf die Stromrechnung achten.
Da sind deine Tests dann immer Klasse, die einem zeigen, dass man durch so eine "Vernunfts"-CPU nicht so viel Leistung auf der Strecke lassen muss, wie man vieleicht denkt.
Die neuen X3D werden sicher wieder so ein Preisschocker wie schon der 5800er.
Wenn man die extrem hohen FPS braucht, muss man dann halt auf die Zähne beißen und das Geld blechen.
Aber da man ja auch schon die extrem teuren Preise der passenden Grafikkarten dafür akzeptiert hat, dürfte dem auch nichts im Wege stehen.
 
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Danke PCGH_Dave für Deine Wiedergabe im Post #7, was AMD zu den Temperaturen gesagt bzw. geschrieben hat. Das ist jetzt auch nicht böse gemeint, aber seit wann verlasst Ihr Euch als PCGH-Redaktion denn auf reine Herstellerangaben? Es ist doch genau Eure Daseinsberechtigung PC-Technik zu hinterfragen, zu überprüfen, zu testen und Empfehlungen oder eben Nicht-Empfehlungen für die ganzen mehr oder weniger fähigen PC-Bauer und PC-Anwender da draußen auszusprechen.

Wie man sich auf Herstellerangaben verlassen kann, hat man ja bei Autos und ihren Abgasangaben gesehen!

Dauerhafte 95 Grad Celsius bei 24/7 und 365 Tagen Permanentgebauch am zulässigen Limit (selbst wenn die Temperaturen noch 15-25 Grad rauf gehen können bevor alles durchbrennt) sind eben nicht "OK" oder "normal". Egal was AMD schreibt. Natürlich hat das Auswirkungen auf die Lebensdauer eines Bauteils. Jeder mit nur rudimentären physikalischen Schulkenntnissen müsste das eigentlich erkennen. Hier sagen mir wirklich zu viele Leute "Ja und Amen" zu der Fehlkonstruktion, die AMD da rausgebracht hat. Dabei hätte man es problemlos besser machen können (und müssen)!!! Da braucht man nicht mal ein Physik- und/oder Ingenieurs-Studium für, sondern einfach nur logisches Denken.

Wenn AMD von diesem Produkt so überzeugt ist, dann wäre auch eine längere Garantie drin gewesen. 5 Jahre! Warum haben Sie das also nicht gemacht? Bei anderen Bauteilen, die hohe Temperaturen erreichen, ist das doch inzwischen geradezu "Standard" (z.B. bei M.2 PCIe 4.0 NVMe SSDs). Aber das kann AMD nicht, weil sie genau wissen, dass halten die Chips bei entsprechendem Intensivgebrauch (nicht bei "normalen Gaming") wahrscheinlich nicht durchgängig aus. Das könnte dann schnell zum Verlustgeschäft werden.

Aus ingenieurtechnischer Sicht sind die Chips einfach falsch konstruiert, weil man falsche Prioritäten gesetzt hat.

1) Das fängt mit der Formgebung mit den seitlichen Einkerbungen an. Ja, es gibt durchaus Gründe dafür, aber dadurch sind die Chips alles andere als anwenderfreundlich. Das Rumgeschmadder mit Wärmeleitpaste kann man sich geradezu bildlich vorstellen. Das wäre mit Sicherheit anders gegangen.

2) Aber der eigentliche Kernpunkt ist: die Temperatur! Der Heatspreader ist mit über 3 mm viel zu dick dimensioniert. Gut für die Stabilität und einen gleichmäßigen Anpressdruck von Kühlern. Aber AMD wollte auf Teufel komm raus die Kühlerkompatibilität zu AM4 beibehalten. So musste eine entsprechende Höhe bzw. Dicke erreicht werden. Eigentlich eine gut gemeinte Idee, aber mit dem Nachteil, dass der Heatspreader so fett geworden ist, dass die Wärme gar nicht mehr wirklich effektiv und schnell abgeführt werden kann. Kein Wunder also, dass selbst gute AiOs an ihre Leistungsgrenzen kommen und das aktuelle AMD-Spitzenmodell bei Volllast trotzdem dauerhaft bei 95 Grad Celsius landet. Von Luftkühlern brauchen wir hier ja schon gar nicht mehr zu sprechen. Von dem Lärm der voll drehenden Lüfter ganz zu schweigen. Das alles macht in einem Render-PC, an dem man arbeitet, keinen guten Eindruck so ein Düsenjet neben sich zu haben. Ob man da noch arbeiten kann? Zweifelhaft.

Das Teil dünner zu machen war wohl nicht drin AMD?

Wäre deutlich besser zu kühlen, auch wenn man sich dann für 10 EUR ein extra angepasstes Mountig-Kit für seinen Kühler hätte kaufen müssen. Das wäre die bessere Option gewesen. So leidet mit Sicherheit die Langlebigkeit gerade bei den Käufern, die auf unglaublich rechenlastige Anwendungen im täglichen Gebrauch angewiesen sind. Die ganzen "reinen Gamer" verstehen das in diesem Forum ja wohl offensichtlich nicht. Und selbst, wenn das mit einem extra Mounting-Kit nicht gegangen wäre, ein neuer Kühler würde bei den enormen Anschaffungskosten den Brei auch nicht mehr heißer machen.

Die "Langzeit"-Tests sind bei AMD natürlich nur über einen überschaubaren Zeitraum entstanden. Den Rest hat man "hochgerechnet" und mit "Wahrscheinlichkeiten" versehen. Hier scheinen einige (fast alle) zu glauben, AMD testet 3-5 Jahre neue CPUs bei ihrer Langlebigkeit in Realzeit. LOL

Ein Kommentator hat bei YouTube die neue 7000er Generation ganz treffend tituliert. Er hat geschrieben, dass es sich um "ineffizienten und untragbaren Murks handelt". Ich finde, er hat vollkommen recht! Es sind in erster Linie "Backöfen" oder "Heizkörper" mit Rechenfunktion. Vielleicht nicht schlecht, wenn die Heizung in diesem Winter bei Null bleibt. Dafür wird die Stromrechnung höher. Von den Anschaffungskosten mal ganz abgesehen.

Das Teil ist eine glatte Fehlkonstruktion. Das kann man nicht anders sagen. Die Generation kann man getrost aussitzen. Wenn nicht sogar ganz AM5, wenn da seitens AMD nicht ganz gehörig nachgefeilt wird (im wahrsten Sinne des Wortes). Die 7000er Chips sind schlichtweg nicht empfehlenswert - für niemanden! Das wird sicher kein Verkaufsschlager. Und das sage ich als "AMD-Fan" und auch AMD-Nutzer. Allerhöchstens im Eco-Modus sollte man die betreiben, wenn man unbedingt AM5 haben möchte.

Ich lasse mich gerne von einem unabhängigen Langzeittest vom Gegenteil überzeugen. AMD-Worte reichen da nicht. Da ist man befangen. Ich glaube, wir würden alle bei einem echten Dauerbelastungstest am zulässigen Limit nur wenige Wochen/Monate brauchen, um zu sehen, was wirklich Sache ist.
 
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Hast du denn getestet, dass "nicht normal" ist und "Auswirkungen hat"? Und kannst du auch erklären, warum das ausgerechnet bei dieser einen CPU der Fall sein soll?

Die Dicke des IHS beträgt übrigens rund 4 mm, also 1 mm mehr als z.B. bei Skylake. Bei 230 W und 3 × 3 cmm bedingt so ein Millimeter Kupfer extra einen Temperaturabfall von circa 0,7 K. Davon abzuziehen ist noch die positive Wirkung auf die Kühlbarkeit durch die Wärmeverteilung innerhalbt des Heatspreaders.

(Eine Fehlkonstruktion ist der trotzdem. Etwas mit dem Umriss muss mindestens spülmaschinengeeignet sein, bevor es verkauft werden darf.)
 
Schon ein Ryzen 7 1800X hatte eine TjMax von 95 °C.
Wenn das so ist, dann würde ich fast behaupten, dass das dann bei Zen4 auch kein Problem sein sollte - sonst wären uns wie oben geschrieben diverse defekte CPUs bekannt.

Wie schon jemand geschrieben hat: Bei AMD sitzen durchaus fähige Leute am Basteltisch und schustern CPUs zusammen. Die werden wohl am besten wissen was die CPUs aushalten und was nicht
 
Kommt wahrscheinlich auf mehrere Faktoren an ob der 7000 bei den sehr hohen 95° C Schaden nimmt !

Bei ca. 100°C kocht Wasser !

Wie oft und wie lange läuft die CPU mit 95°C ?

Wie oft wird der Rechner gestartet ( kalt-warm-kalt )

Leitet der 5nm Prozess die Wärme langsamer und ungleichmässiger ab ?

Und wäre es nicht sinnvoller mit weniger Spannung ( Strom ) zu Arbeiten um unnötige Abwärme und unötigen Stromverbrauch zu Vermeiden ?!

Schon aus Ökonomischen und Umweltschutztechnischen Gründen ?!
 
Schon ein Ryzen 7 1800X hatte eine TjMax von 95 °C.

Mobile-Coppermine-Pentium-III: 100 °C.
Für noch ältere respektive gleich alte AMD-CPUs finde ich spontan gar keine Angaben, aber wenn dann könnte es dort mangels integrierter Temperaturfühler sowieso nur eine entsprechend niedrigere Tcasemax geben. Silizium-Leistungshalbleiter mit ähnlicher Wärmeempfindlichkeit, aber ohne Stabilitätssorgen, gibt es regulär auch mit 125 °C und ich glaube auch >150 °C. Technisch machbar sind chipseitig wohl auch 300 °C (Stabilität/Grundrauschen: Keine Ahnung), aber ich weiß nicht, ob jemand entsprechende Packages regulär produziert oder ob das seltene Sonderanfertigungen z.B. für Raumfahrt sind.
 
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