AMD FX: Online-Petition fordert High-End-CPUs mit Steamroller-Mikroarchitektur

Es gibt doch gewisse Andeutungen, warum man derzeit sich so entschieden hat, die Architekturen so zuvertreiben/einzusetzen.
Laßt AMD doch erstmal wieder auf "den grünen Zweig" kommen und man bekommt wieder etwas konkurenzfähiges gebacken.
Entwickeln tut man doch weiterhin (in verschiedene Richtungen) und das geht halt nicht immer nach Wunsch des spielenden Endverbrauchers!
 
Wenn ich mir für 100 Euro eine CPU kaufen müsste würde ich mir einen i3 4330 kaufen und wäre damit schneller als alle CPUs von AMD in Spielen, egal wie teuer.
Damals mit meinem Phenom war ich stolz auf AMD, jetzt kann ich nur noch den Kopf schütteln.

In Spielen ja, aber wenn ich noch andere Sachen machen möchte als daddeln, siehts für den i3 nicht mehr rosig aus und
in Spielen liegt er im Index auch nur vorne weil hier eben auch noch sehr IPC lastige und wenig paralellisierte Titel wie z.B. StarCraft
reinfallen bei denen kein AMD gut aussieht.

Nichts gegen AMD oder "treue Kunden" aber Fanboys sind einfach nur sau blöd.
Ich gebe noch nicht für ein minderwertiges Produkt Geld aus nur weil es von AMD, Intel, NV oder was weiß ich stammt.
Es geht auch nicht um P/L oder um High-End sondern was kriege ich für mein Geld.

Definiere doch mal minderwertig, ich finde das trifft auf die AMD Prozessoren nicht zu, die Anwendungsleistung
ist für den Preis sehr gut, an der Energieeffizienz mangelt es zwar etwas, aber beim Durchschnittsuser schlägt
das nur wenig spürbar durch. Die Spieleleistung ist nicht on Top, aber es gibt bis auf ein paar wenige Titel kein
Game das durch nen 3/4 Moduler so ausgebremst wird das die Framerate nicht flüssig wäre. Der einzige Bereich
wo man mit AMD schnell an Grenzen stößt, sind Multi GPU Setups in UHD und Besitzer eines solchen Setups können
sich eben auch nen Intel 6-Kerner leisten.

Oder ein 95€ teurer Intel, namentlich i3 Haswell ;)

Nicht wenn ich auch noch andere Sachen flott machen will, ansonsten stimmt das natürlich.
Die Frage ist nur wie lange wird der i3 noch reichen, ich denke wir werden noch dieses Jahr
Titel bekommen wo dieser im Gegensatz zu nem FX-8xxx an Grenzen stößt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein 4-Moduller auf Excavazor-Basis macht eher mehr Sinn. Das eine Jahr könnt ihr auch überstehen!, denn der Nachfolger kommt in 20nm. Für uns und AMD wäre es so sinnvoller.

AMD kehrt nächstes Jahr früh genug in den High-Endmarkt zurück. :P
 
Ein 4-Moduller auf Excavazor-Basis macht eher mehr Sinn. Das eine Jahr könnt ihr auch überstehen!, denn der Nachfolger kommt in 20nm. Für uns und AMD wäre es so sinnvoller.

AMD kehrt nächstes Jahr früh genug in den High-Endmarkt zurück. :P

Naja schön wärs, aber ich glaube nicht daran das GloFo bis nächstes Jahr 20nm mit hinreichender Ausbeute produziert.
 
ich würde auch niemanden heute noch zu einen i3 raten, dann eher einen fx 6300, auch wenn der in single thread Anwendungen langsamer ist. Unter 150 Euro AMD, über Intel.
 
Was ist der Sinn der Petition? - Das verstehe ich nicht.
DIe Marschrichtung einer Firma gibt sowieso der Vorstand bzw. die Aktionäre vor.
AMD hat aus meiner Sicht mit der Entscheidung, sich vor allem GPU mäßig zu fokussieren, und die CPU Sparte mit APUs abzudecken, völlig richtig entschieden.
Man hat entweder:
Weg A, bei dem man gegen einen Gegner/Unternehmen antritt, dass einen gewaltigen technischen Vorsprung hat, viel mehr Ressourcen als man selbst, einem Markt der schrumpft
oder aber Weg B, bei dem einen Gegenspieler hat, gegen den man sich circa auf Augenhöhe befindet.
Es mag zwar auch Sicht der PC Enthusiasten traurig sein, dass AMD relativ kampflos aufgibt (CPU bereich), aber sie gehen nun einmal mit dem Trend, sie passen sich dem Markt an, der immer mehr auf Tablet, Smartphones, Smartwatches und co. abzielt!
Gerade mit begrenzten Ressourcen muss man sich überlegen, worauf man sich fokussiert, und was man lieber unterlässt.
Ich würde anstatt eines Haswell I3 auch lieber einen FX 6300 nehmen, aber die FX 8xxx Serie (den 8320 ausgeschlossen) hat einfach zu viel Abwärme, die gekühlt werden muss.
Dann lieber einen sparsamen Intel Core I5.
Sollte AMD in entfernter Zukunft wieder mehr Ressourcen zur Verfügung haben (was aber soo schnell nicht der Fall sein wird), dann könnten sie immer noch in das CPU Geschäft wieder einsteigen.
"Schuster bleib bei deinen Leisten" :D AMD baut sehr gute Grafikkarten, und darauf sollten sie aufbauen :daumen:
 
Mal nebenbei: Auch die Intel Fanboys müssen einsehen das für 90% aller Computerbesitzer ein max. 100€ teurer Amd Prozessor ausreicht. .....
Weniger, definitiv deutlich weniger.
Der Durchschnittsuser könnte mit einer Kabini/ Mullins-APU gut leben.


Das große Problem an dieser Petition ist, dass sie die wichtigen Forderungen gegenüber AMD im Verhältnis abschwächt:
Sinnvolle und für das Überleben AMDs wichtige Forderungen wie "bringt OGSSAA/Downsampling in allen APIs" oder "gebt mehr Geld für die Referenzkühlungen eurer Karten aus" werden dann von AMD auf einer Ebene wie dieser Schwachsinn hier eingestuft! :daumen2:


Aber was solls, auf die wichtigen Forderungen wird AMD doch nie reagieren... :schief:
 
Wenn Kaveri wirklich schneller wäre, würde ich das auch unterzeichnen, aber so hat das ja auch keinen Sinn.
Ich meine was würde eine solche CPu herausreißen?

Vielleicht 8x3,8ghz Takt und 4ghz Turbo und die Hälfte der IPC verschenkt man dann und kommt im Mittel mit +5% Performance heraus.
Man sieht doch an Kaveri dass die Steamrollerkerne sehr schwach sind.
 
Ich finde es Schwachsinn eine Petition zu starten.

Punkt 1. Von 32nm auf 28nm bringt nur ein paar Watt Stromeinsparung also nicht die Welt.
Punkt 2. Die Steamroller Kerne sind genauso Mist wie die Piledriver Kerne vielleicht um 5 % mehr Leistung, also nicht der rede Wert.
Punkt 3. AMD müsste auch die aktuellen Mainboards ändern, neuer Chipsatz etc. denn Steamroller beherrscht PCI-E 3.0 dazu dann noch USB 3.0 nativ.
Punkt 4. Wenn Excavazor nächtes Jahr kommt, wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit einen neuen Sockel geben dazu passend einen Chipsatz mit PCI-E 3.0 und USB 3.0 nativ.

Da wäre es jetzt nicht so klug etwa auf den Markt zu bringen was wenige Gewinn bingt, aber die Kapazitäten der Fertigung noch mehr strapaziert.
AMD muss seine Grafikkarten und die APU´s herstellen da bleibt sicher nicht mehr viel Platz für die FX in 28nm.
Der FX ist ein Randprodukt bei AMD geworden der Großteil ist APU und das Grafikkartengeschäft erst dann kommt das Servergeschäft.

AMD hört nicht auf die Leute mit der Petition, das nächste Jahr wird wichtig,
diese Jahr könnt ihr locker überbrücken mit den fertigen der XBox One, PS4,Grafik und APU´s.
Macht keine Sinn einen neuen FX herauszubringen !
 
Da wäre es jetzt nicht so klug etwa auf den Markt zu bringen was wenige Gewinn bingt, aber die Kapazitäten der Fertigung noch mehr strapaziert.
AMD muss seine Grafikkarten und die APU´s herstellen da bleibt sicher nicht mehr viel Platz für die FX in 28nm.
Ganz im Gegenteil, AMD muss so viel wie möglich bei Global Foundries produzieren, damit keine weiteren Strafzahlungen entstehen.
Hardware- und Nachrichten-Links des 20. November 2013 | 3DCenter.org
Kapazitäten hat GF genug, nur findet AMD nicht genügend Käufer dafür.

Bei den AMD Produkten die bei TSMC produziert werden, sieht dass etwas anders aus.
TSMC ist sehr begehrt und gut ausgelastet.
 
Eigentlich wäre eine neue Steamroller CPU ganz gut gewesen, besonders da AMD im Vergleich zu Haswell durchaus Boden gutmachen könnte. Allerdings dauert es verhältnismäßig lange eine CPU in Produktion gehen zu lassen, was jetzt nicht im Fahrplan steht kommt da wohl auch nicht vor 2015/16 rein. Generell kann man sagen das das Konzept der neuen FX CPUs gefloppt ist, durch die zusätlichen Kerne soviel Leistung zu bekommen ist leider nur in AMDs Träumen geschehen. Die einzige gute CPU ist der FX 6300 da dieser seine i3 Gegner zum selben Preis in Multithreadanwendungen deutlich schlägt. Bei den höherpreisigen Varianten führt (leider) fast kein Weg an Intel CPUs vorbei, besonders der Xeon 1230 schlägt dort vernichtend zu.

Mal nebenbei: Auch die Intel Fanboys müssen einsehen das für 90% aller Computerbesitzer ein max. 100€ teurer Amd Prozessor ausreicht. .....

Gut,
ich bin ein halbes Jahr mit der HD 4000 in meinem i7 3770 ganz gut ausgekommen, dennoch ziehe ich heute meine GTX 670 klar vor. Manche wollen eben gerne etwas mehr haben und im Computerbereich kann man eigentlich nie genug Leistung haben da früher oder eben später sowieso alles veraltet.

Im übrigen kenne ich das Argument das langsamere CPUs doch volkommen ausreichend sind noch aus Athlon und Athlon 64 Zeiten, damals noch von Intel Fanboys.
 
:lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol:

ne petition, dass AMD mal eben hunderte Millionen (die man nicht hat) in Forschung zu investieren, und personelle Ressourcen zu verschieben (die man nicht hat), um in einem Markt mitzumischen, wo man locker 3-5 Jahre hinterherhinkt (Performance pro Watt, Performance pro core per clock usw), gegen einen Kontrahenten, der im Quartal 3x so viel Gewinn wie AMD überhaupt Umsatz macht, mit (Prozess-)Technologie die man nicht mehr in der eigenen Hand hat und immer weiter zurückfällt.

Und man glaubt, man kriegt das mit ner PETITION hin? Oder vielleicht mit 1000 Facebook-Likes?
 
Ganz im Gegenteil, AMD muss so viel wie möglich bei Global Foundries produzieren, damit keine weiteren Strafzahlungen entstehen.
Hardware- und Nachrichten-Links des 20. November 2013 | 3DCenter.org
Kapazitäten hat GF genug, nur findet AMD nicht genügend Käufer dafür.

Bei den AMD Produkten die bei TSMC produziert werden, sieht dass etwas anders aus.
TSMC ist sehr begehrt und gut ausgelastet.

Ich glaube die Strafzahlungen sind niedriger, als wenn sie neue FX produzieren und damit keinen Gewinn machen.
Entwicklung kostet auch eine Menge.
 
Steamroller wäre eben nicht High-End. Es wäre ein Geldgrab. Die CPUs könnten kaum Leistungszuwachs aufweisen, wären dafür allerdings auf geringere Taktraten angewiesen. Effektiv keine merklichen Steigerungen, nur etwas geringerer Verbrauch (siehe 7850k)...

Das Hauptproblem mit den Strafzahlungen bei GloFo ist doch, dass die zwar Abnahmen fordern aber nicht das liefern können, was AMD wirklich bräuchte. Ein fähiger Anwalt könnte da vielleicht was machen aber irgendwie scheinen AMDs Anwälte aus deren Marketingabteilung zu kommen -.-
Einfach mal 200 Mio. CPUs in 22nm bestellen und alles, was nicht geliefert wird, von den erzwungenen Abnahmezahlen abziehen...
 
AMD ist bis 2025 an GF gebunden. Die Verträge sind fest und nicht kündbar.
Sonst hätten sich die Käufer nicht darauf eingelassen die Fabs von AMD zu kaufen, wenn der wichtigste Kunde weg fällt.
Die Strafzahlen sind/waren auch bisher nicht niedrig, sondern in Millionenhöhe.
Steamroller CPUs zu produzieren würde relativ wenig aufwändig sein, da dass Abfallprodukte der Server CPUs sind die AMD sowieso produziert.
Nur ist AMD der Retailmarkt dafür fast komplett weggebrochen, und die CPUs liegen wie Blei in den Händlerregalen.

Der Kreislauf in dem AMD bei GF gefangen ist hat merkwürdige Ausmaße angenommen.
GF hat Probleme mit jeder neuer Node, so dass AMD ständig zu Kompromissen gezwungen wird, und Produkte entstehen die nicht besonders attraktiv für die Kunden sind,
was automatisch für geringen Absatz sorgt. Gleichzeitig wird AMD mit Strafzahlungen belegt. GF ist damit indirekt Versucher der Strafzahlungen und profitiert davon.

Die Strafzahlungen waren bisher so hoch, dass es besser wäre wenn AMD die CPUs zum Einkaufspreis verkauft.
Hier einmal eine der vielen Strafzahlungen von AMD bisher:

Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss AMD aufgrund der Verletzung des ursprünglichen Vertrags auch noch Strafzahlungen in Höhe von 320 Millionen US-Dollar leisten. Gestern gab die Firma AMD auf einer Pressekonferenz bekannt, dass sie die Wafer-Abnahme-Verträge mit Globalfoundries neu regeln. Hauptursache dabei dürfte die aktuelle wirtschaftliche Lage im allgemeinen und AMDs prekäre Lage im Besonderen sein.
http://www.planet3dnow.de/vbulletin...Strafzahlung-fuer-AMD-Hintertuere-fuer-FD-SOI
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich nicht sooo pauschal gemeint, so oder so entwickelt AMD seine Technologie weiter, und wenn der große Wurf gelingt sind sie wieder da. Ich habe "vor etwa 10 Jahre" geschrieben, weil 2003/2004 war das Thema alle PC-Zeitschriften -auch PCGH- AMD Tunen/OCen, nicht Intel. Warum? Weil Netburst aka Pentium blabla fast nur Abwärme produziert hat, statt Rechenleistung. :)

Nö, sondern weil AMD in Spielen klar die Nase vorn hatte und es eben pcGh ist - und weil die Zeitschrift viele preisbewusste Leser hat, die Intel nicht unbedingt zur Zielgruppe zählt. (Wobei man klar sagen muss: Ausgerechnet im Sommer 2003 war Intel im oberen Leistungssegment nicht nur schneller und effizienter, sondern z.T. sogar billiger)

Aber wie auch immer du es meinst - du sagst es schon wieder pauschal. Diese vermeintlichen Spitzfindigkeiten sind eben der Unterschied zwischen "ein großer Wurf gelingt" und "nach jahrelanger Entwicklungsarbeit hatte es AMD geschafft, einer guten Architektur eine leistungsfähige Infrastruktur zu geben, während zufällig zur gleichen Zeit die direkte Konkurrenz unerwartet große Probleme mit ihrer Fertigung hatte und zeitgleich in Leistungsbereich vorstieß, in denen endgültig klar wurde, dass man die letzten 3-4 Jahre an den Interessen des Marktes vorbeientwickelt hat."
Es gibt keine "großen Würfe" im CPU-Geschäft (und auch bei GPUs würde mir seit dem Voodoo Graphics nichts mehr einfallen), sondern es gibt eine graduelle Entwicklung. Größere Unterschiede entstehen nicht sprunghaft aus dem nichts, sondern nach langer Vorgeschichte, wenn es eine Partei über längere Zeit hinweg schafft, die bessere Arbeit abzuliefern.
AMD wird nicht plötzlich "überholen ohne einzuholen", sondern muss zunächst den aktuellen Rückstand aufarbeiten.



Nicht wenn ich auch noch andere Sachen flott machen will, ansonsten stimmt das natürlich.
Die Frage ist nur wie lange wird der i3 noch reichen, ich denke wir werden noch dieses Jahr
Titel bekommen wo dieser im Gegensatz zu nem FX-8xxx an Grenzen stößt.

Wenn du die Produkte bei gleicher Kühlung und Lautstärke vergleichst, geht dem FX vermutlich heute schon die Luft aus ;)
Unterschiedlich optimierte Konzepte können einander immer irgendwo ausstechen. Die Frage hier ist aber, ob ein Austausch der Kerne in Zambezi zu sovielen Stichen führen würde, dass ein Gewinn für AMD bei rausspringt?


Das große Problem an dieser Petition ist, dass sie die wichtigen Forderungen gegenüber AMD im Verhältnis abschwächt:
Sinnvolle und für das Überleben AMDs wichtige Forderungen wie "bringt OGSSAA/Downsampling in allen APIs" oder "gebt mehr Geld für die Referenzkühlungen eurer Karten aus" werden dann von AMD auf einer Ebene wie dieser Schwachsinn hier eingestuft! :daumen2:

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Downsampling überlebenswichtig für AMD ist :lol:
Und die Qualität der Referenzkühlungen hätte auch keine größeren Folgen, wenn AMD die Partner rechtzeitig mit Mustern für Custom-Entwicklungen hätte versorgen können.


Intel will die 7nm-Fertigung bereits im Jahr 2017 erreichen | 3DCenter.org Naja nach den Roadmaps wollen sie bis Ende des Jahres fertige 20nm Produkte anbieten, ob sie dass schaffen ist eine andere Sache.
Roadmaps sagen viele Dinge wenn der Tag lang ist.

Intel hat vor 4-5 Monaten den ersten Broadwell öffentlich vorgeführt. Wenn sie ihn binnen 10 Monaten nicht am Markt haben, dann vermutlich eher wegen "nicht wollen" (/Lager sind noch voll Haswell), denn wegen "nicht schaffen".


Punkt 3. AMD müsste auch die aktuellen Mainboards ändern, neuer Chipsatz etc. denn Steamroller beherrscht PCI-E 3.0 dazu dann noch USB 3.0 nativ.

Steamroller, als CPU-Architektur, muss sowas auch nicht beherrschen - sondern ein "Sockel AM4" müsste es können. Nach dem wird aber nicht gefragt, sondern nur nach neuen CPUs. (Was die ganze Sache theoretisch praktikabel macht, aber eben auch komplett unrentabel)

Anm.:
Falls jemand der Meinung ist, AMD solle stattdessen auf den FM2+ aufbauen und die Modulzahl verdoppeln, so dürfte dies ungleich problematischer sein. Denn Kaveri hat eine komplett andere Cache-Struktur und Anbindung an die Northbridge. Wenn diese nicht zufällig Quad-Modul-tauglich konzipiert wurde (und wieso sollte sie das?), dann müsste AMD wirklich den kompletten Chip neu entwicklen, anstatt nur Zambezi mit getauschten Kernen neu zu layouten.
Ganz davon abgesehen, dass die FM-Plattform nicht für entsprechend hohe TDPs spezifiziert ist.

Punkt 4. Wenn Excavazor nächtes Jahr kommt, wird es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit einen neuen Sockel geben dazu passend einen Chipsatz mit PCI-E 3.0 und USB 3.0 nativ.

FM2+ kann PCIe3 und die zugehörigen Chipsätze können USB3 und es gibt bis auf weiteres keine Roadmap, die neue CPUs oberhalb der FM2-Liga für 2015 zeigt. Sehr wohl aber eine (wenn auch recht schlecht belegte), die einen andauernden Verkauf von Zambezi/Vishera bis dahin vorsieht, was genauso gegen einen Nachfolger spricht, wie der Berlin-respin im Opteron-Segment Mitte 2014.


Die einzige gute CPU ist der FX 6300 da dieser seine i3 Gegner zum selben Preis in Multithreadanwendungen deutlich schlägt.

Was aber auch daran liegt, dass der Preis unter AMDs Wünschen rangiert.


Das Hauptproblem mit den Strafzahlungen bei GloFo ist doch, dass die zwar Abnahmen fordern aber nicht das liefern können, was AMD wirklich bräuchte. Ein fähiger Anwalt könnte da vielleicht was machen aber irgendwie scheinen AMDs Anwälte aus deren Marketingabteilung zu kommen -.-
Einfach mal 200 Mio. CPUs in 22nm bestellen und alles, was nicht geliefert wird, von den erzwungenen Abnahmezahlen abziehen...

Die aktuellen Verträge sind für AMD schon ein deutlicher Fortschritt. Jetzt hat man wenigstens nur noch feste Quoten für fertige Chips - eigentlich hatte man mal starre Wafer-Zahlen zugesagt, ohne Funktionsgarantie. In wie weit AMD aus diesen Vereinbarungen rauskommen könnte, werden wir wohl nie erfahren. Aber die Kombination aus Abschlusszahlungen und den dann wesentlich höheren Stückkosten (solche Verträge macht man ja zwecks Mengenrabatt) würde die Bilanz sicherlich auch nicht verbessern.
Was mich ein bißchen verwundert ist, dass AMD noch keine Bestrebungen unternommen hat, die ohnehin-zur-Hälfte-bezahlte Fläche für Chips zu nutzen, die ökonomisch eigentlich Schwachsinn wären, unter diesen Bedingungen aber wenigstens die Marktposition verbessern könnten. Z.B. sollte es eigentlich mit wenig Entwicklungsaufwand möglich sein, alle Einheiten von Interlagos auf einem DIE zu vereinigen und die exzellente Verbindung für einen wesentlich höheren HT-Takt zu nutzen und so konkurrenzfähiger zu den großen Xeons zu werden. Oder man versucht sich an einem FXEX mit hirnlos großem 3rd/4th level cache (vergl. Galatin), oder ...
 
Gut,
ich bin ein halbes Jahr mit der HD 4000 in meinem i7 3770 ganz gut ausgekommen, dennoch ziehe ich heute meine GTX 670 klar vor. Manche wollen eben gerne etwas mehr haben und im Computerbereich kann man eigentlich nie genug Leistung haben da früher oder eben später sowieso alles veraltet.

Im übrigen kenne ich das Argument das langsamere CPUs doch volkommen ausreichend sind noch aus Athlon und Athlon 64 Zeiten, damals noch von Intel Fanboys.
Zum ersten Part: Die HD 4K überrascht mich immer wieder: Intel ist mit der endlich auf dem Treiberniveau von NV und ATI aus dem Jahre 99 angekommen:
Alles läuft irgendwie, aber anspruchsvolle Bildverbesserungen? Niemals ;)

Zu den Athlon-Zeiten:
Als jemand, der selber Intel und Nvidia nutzt (aber auf allen dreien rumhackt) muss ich hier AMD in Schutz nehmen! Der Pentium IV hatte ganz andere Probleme:
Nahezu unmöglich silent zu halten, selbst die Einsteigermodelle waren teuer und damals hatten Prozzis noch WIRKLICHE Auswirkungen auf die Systemperformance.
Heutzutage übernehmen den Part ja eigentlich nur noch SSD und Ram: Nen Kabini mit gutem Ram und ner ordentlichen SSD lässt sich kaum von nem i7 mit der selben Ausstattung unterscheiden---hab das selber erst heute wieder mit Staunen festgestellt.
Von daher ist das Argument heutzutage DEUTLICH besser als damals... :daumen:
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Downsampling überlebenswichtig für AMD ist :lol:
Und die Qualität der Referenzkühlungen hätte auch keine größeren Folgen, wenn AMD die Partner rechtzeitig mit Mustern für Custom-Entwicklungen hätte versorgen können.
Ultra-:offtopic:, aber egal:
AMD hat in der Öffentlichkeit den Ruf immer hinter Nvidia oder Intel herzuhinken, sei es im Bereich der Ultraflachen Notebooks ("Ultrathins" bei AMD...), sei es bei Treiberfeatures (SSAO, HQAF) und ähnlichem.
Bis zur 7000er-Gen konnte z.B. jedes Mal über die Qualität des AF geklagt werden---sowas mag für den 08/15 Nutzer zwar nicht interessieren, aber wenn im Test was von "schlechterer Bildqualität als Nvidia" steht, dann beeinflusst das die Kaufwilligkeit indirekt---genauso, wie die ständigen Berichte über die miesen AMD-Treiber natürlich auch reinhauen!

Wann war AMD denn besonders erfolgreich? Genau, in der 5000er-Series, kurz nachdem sie den jahrelangen Community-Traum von SGSSAA erfüllt hatten---in sehr eingeschränkten Maße, aber immerhin.
Hier hatte selbst der Laie das Gefühl, dass AMD Nvidia eine Generation vorraus wäre (was ja auch Hardwaretechnisch stimmte), denn er kannte das Feature noch nicht und sah es daher als cool und innovativ an---ohne, dass er es jemals nutzten würde. Außerdem sind plötzlich die gesamten Forummitlieder außer Rand und Band und alle AMD-Fanboys kommen hervor---für den Leien auch eindrucksvoll!

Der Trick nun wäre: AMD hat gerade ein weites Programm an Neuerungen: Mantle, True Audio, DX 11.2, eine deutlich günsigere Titan-Konkurrenz und TressFX 2.0.
Wenn AMD nun (nach den bescheidenen Launches) das nun alles im Sande verlaufen lässt und nicht weiter nachlegt, dann war das alles nichts wert---macht AMD aber weiter und setzt Downsampling-Support in allen APIs obendrauf und deklassiert Nvidia damit auf dem eigenen Feld, dann würde der Memorize-Effekt stark einschlagen. Bringt AMD dann noch weitere Mantle-Titel im Kurzen Takt und stellt vielleicht sogar eine Mobile-APU mit verlöteten GDDR5 vor, dann hätten sie wieder eine echte, echte Chance!
 
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