Ein eindeutiges und klares Signal, dass Lisa ihren Laden auf die Überholspur gebracht hat.
Sehe ich ähnlich, AMD ist vom Hinterherläufer zum Vorturner in verschiedenen Bereichen geworden und auch wenn Intel die Lücke wieder schließen wird, gibt es keine Rückkehr in die alten Zustände für eine ganze Weile, denn AMD hat solide Konzepte die gut skalieren und vergleichsweise preiswert zu realisieren sind. Und sie können am Markt die gleichen Preisvorteile abgreifen wie vorher Intel und nVidia alleine, zudem haben sie in den Köpfen vieler Entscheider als echte Alternative bewiesen.
Ob die Ralley noch lange so weitergeht glaube ich nicht, die Korrektur wird kommen, das ist aber völlig normal. Ich sehe AMD mittlerweile als ein gutes Langzeitinvestment und bin daher langfristig investiert mittlerweile. Bei nVidia allerdings auch
Das kommt auf den Kontext an. Man sollte kein Geld investieren das man kurzfristig braucht, weil das problematisch sein kann, wenn man vorzeitig verkaufen muss und dann der Zeitpunkt gerade schlecht ist. Wenn das mit Spielgeld gemeint ist, dann ja.
Ansonsten sind Aktien, breit gestreut, eine hervorragende Sache für den langfristigen Vermögensaufbau und die Altersvorsorge. Aktien sind auch kein "Geld" sondern eher Sachwerte, denn es gehört einem ein Teil an einem Unternehmen. Solange das existiert hat sie einen Wert. Und sie haben eine Art Inflationsschutz, denn während 1.000€ auf dem Konto nicht zu 10.000€ werden wenn die Inflation ne Null dranhängen sollte, ist eine Aktie die man für 1.000€ gekauft hat sehr wohl plötzlich 10.000€ wert wenn die Inflation plötzlich ne Null dranhängt, weil das Unternehmen ja den gleichen Sprung macht und ein Käufer Deiner Aktie, wenn Du sie verkaufst ja, auch den höheren Preis zahlen muss, genau wie wenn die Preise von Brot beim Bäcker über Nacht steigen. Von daher alles andere als Spielgeld sondern alternativlos für mich.
Aktuell ist es sogar wahrscheinlicher das ne Bank insolvent geht und nicht mehr gerettet wird als ein gut geführtes Unternehmen. Und während eine bankrotte Bank Dich auf den Einlagensicherungsfond zurückwirft, der hoffentlich Dein Geld rettet, passiert mit den Aktien die dort sozusagen in Deinem Depot lagern gar nichts, sie gehören Dir, gelten als Sondervermögen und sind nicht Teil der Insolvenzmasse. Kann man also ruhig schlafen.
Ich halte die Angst vor Aktien daher wirklich für irrational, alles kann einem zum Verhängnis werden wenn man es falsch nutzt, wir tun soviele Dinge im Alltag die vermeidbar wären und ein größeres Risiko bergen, warum gerade in Deutschland immer noch eine so große Angst vor Aktien herrscht verstehe ich nicht. Wobei Corona da echt fast ein Segen war, es haben sehr viele Menschen den Corona-Crash genutzt um endlich einzusteigen, auch weil sie gerade Geld übrig hatten weil Urlaub eh nicht ging und jetzt freuen sie sich wie Bolle

Ich hoffe sie behalten das bei.
Bis dann der Black Friday kommt.
Aber die Kurse sind ja auch in der Coronazeit gestiegen.
Auch der "Black Friday" ist nur ein Problem, wenn das Unternehmen hinter Deiner Aktie gleichzeitig insolvent geht oder Du das Geld wegen der Krise, die den Black Friday möglicherweise ausgelöst hat oder umgekehrt, sofort brauchst.
Als wir Ende März 2020 in den ersten Lockdown gingen, ist mein Depot auf fast -20% abgestürzt. Das sah wirklich übel aus, das war fast eine Art Black Friday. Aber ich habe nichts verkauft. Warum auch, alle Werte gingen runter und ich brauchte das Geld nicht, hatte ja noch meinen Job und Reserven auf Giro und Tagesgeldkonto. Und die meisten meiner Aktien waren zudem von Firmen, deren Produkte man ja auch während Corona braucht oder sogar verstärkt brauchte. Also habe ich eher noch nachgekauft. Heute stehe ich wieder bei >+50%, nach nur 1,5 Jahren.
Black Friday ist also in den meisten Fällen nur ein Problem wenn an in Panik gerät. Ich kenne die Geschichte aber er macht mir keine Angst (mehr).
Für mich ist jedenfalls die Angst vor Aktien gleichbedeuten wie die Angst vor dem Impfen. Nichts ist ohne Risiko aber es nicht zu tun ist für mich das bedeutend größere Risiko. Aber das ist nur meine Meinung, kann jeder machen was er will. Aber man kann noch so oft die Linken wählen, die Zinsen auf das Sparbuch werden lange, lange Zeit nicht zurückkommen und wärhend man darüber weint, wird man ärmer und ärmer.
Und wenn es eines Tagen doch wieder dazu kommen sollte, dann wird der Übergang dahin wahrscheinlich nicht angenehm für die ganze Welt werden, da profitiert dann erst mal überhaupt keiner bevor es dann vielleicht mal wieder besser wird. Und solle es doch einen langsamen Überngang geben, dann hätte man auch Zeit Aktien umzuschichten. Ist also auch kein Risiko auf das man sich speziell vorbereiten müsste
Wenn mich Freunde und Bekannte fragen, dann rate ich ihnen, mit einem kleinen Sparplan auf einen MSCI World ETF anzufangen, 50€ im Monat schaffen die meisten glücklicherweise noch. Dann profitiert man bereits, hat wenig Gebühren und eine gute Basis. Später kann man dann je nach Sicherheitsbedrüfnis und Anlagehorizont dann auf weitere Fonds oder auch Einzelaktien gehen, solange man auf eine gute Diversifizierung achtet und einen langen Anlagezeitraum, dann ist das eine super Sache. Sparpläne ermöglichen es auch Menschen mit weniger Geld und Erfahrung an der Börse teilzuhaben, ohne direkt zuviel einsetzen zu müssen und ETFs bieten zudem eine einfache Möglichkeit verständlich und risikoarm (nicht risikofrei) Geld anzulegen.
Aber viele spekulieren halt nur.
Wenn es nach mir ginge, gäbe es keine Börse.
Auch ich bin für eine weitergehende Regulierung der Börsenvorgänge als wir sie derzeit haben. Ich habe mich auch mit Finanztermingeschäften beschäftigt und sehe da viel gefährliche Produkte und auch wenn es Sicherheitsvorkehrungen gibt um sie handeln zu dürfen, so sind diese mir doch noch zu niedrig. Es wäre besser wenn einige Instrumente ganz verboten würden. Und mir gefiel nund gefällt nicht was da mit Gamestop, AMC, Robinhood usw läuft. Ja, auch mir hat es gefallen das die Hedefonds und Shorties mal einen auf den Deckel bekommen haben. Aber was da abläuft hat für mich mit vernünftigen Investitionen nichts zu tun. Ich informeire mich über jedes Unternehmen von dem ich AKtien kaufe genau, wie die Zahlen aussehen, wie der Ausblick ist, wie ich Amrkchancen einschtze...und nicht nach Hype nur weil irgendwo ein Kurs durch die Decke geht, der auf keinerlei Basis steht. Das macht ein paar Leute reich und den Rest arm. Und schlimmer noch, möglicherweise haben sie dann dauerhaft Angst vor Aktien.
Ich bin aber nicht aber für ihre Abschaffung. Denn eine Börse ist nichts anderers als ein Handelsplatz, das ist ansich nichts Böses, auf jedem Lebensmittelmarkt kann man übers Ohr gehauen werden und viele Menschen in armen Ländern verhungern vor solchen Märkten, weil sie sich die Preise nicht leisten können. Daran ist nicht (vollständig) die Börse schuld. Ich bin aber absolut der Meinung, daß Spekulationen auf Grundnahrungsmittel und Güter des Lebensnotwendigen Bedarfs weltweit verboten gehören.
Warum aber Unternehmensanteile aber nicht gehandelt werden sollten erschließt sich mir nicht, es ist einfach nur eine andere Produktgruppe, dafür gibt es keinen vernünftigen Grund.
Aber trotzdem ist meine Investitionsquote nur etwas über 50%. Ich weiß dass die andere Hälfte verlorenes Kapital ist und inflationär sogar an Wert verliert - aber ich brauche ein gewisses Sicherheitspolster (und auch -gefühl) um nicht wenn irgendwas mal grob schiefgeht da zu stehen wie ne Kuh wenns gewittert.
Bei mir ist sie zwar höher aber Du hast vollkommen recht, auch ich habe noch Tagesgeld und ne Giroreserve, auch wenn mir die keinen ertrag bringen. Und die habe ich berechnet auf Basis meiner Lebensführung, also welche Fixkosten ich bedienen muss, sollte ich meinen Job verlieren und wie ich die Chance sehe einen neuen zu bekommen, was kaputt gehen könnte und spontan ersetzt werden muss, was meine Hobbies in der Regel kosten usw. Alles Geld was ich in Aktien anlege ist Geld, von dem ich plane es erst wieder zu brauchen, wenn ich in die Rente gehen will. Kann natürlich auch immer wa schiefgehen aber man kann nicht alles berücksichtigen. Wenn man erst mal über die 10-15 Jahre drüber ist, dann ist man fast immer in einem Bereich wo einen ein Notverkauf nicht arm macht.