AMD: Aktie bricht eigenen Preisrekord mehrere Tage in Folge

Kommt halt auf die Anlage/Streuung an. Der MSCI World Index und damit entsprechende Funds waren nach 2 Jahren schon wieder im Plus.
Ich meinte damit den Crash 1929. Der Dow fiel damals von 360 auf 40 Punkte, also fast 90%. Es dauerte bis 1954, also ganze 25 Jahre, bis das Niveau von vor dem Crash wieder erreicht war.
Das ist etwa so wie wenn der MSCI World (wo die "World" über 60% aus "USA" besteht...) jetzt auf 10€ droppt und es bis 2045 dauert bis er wieder da ist wo er grade steht. Kannst du das aussitzen?

Wie Madman schon schreibt, das sind Restrisiken die am Ende einzugehen sind da nichts auf der Welt wirklich sicher ist. Man sollte es nur einfach wissen dass es so was geben kann und man manche Dinge eben nicht rein durch "langfristig" ausgleichen kann, denn ein langfristig kann auch schlimmstenfalls bedeuten "du bist 25 Jahre lang im Minus". ;-)
 
Mich wurmt es bis heute, dass ich durch den damaligen Umzug nicht die 1000€ bei 4$/Aktie kurz vor Ryzen investieren konnte wie ich ursprünglich vorhatte.

Ich wollte auch AMD kurz vor Ryzen kaufen. Zwar nur ein Tausender oder so, aber das hätte ordentlich Rendite abgeworfen.
Tesla wollte ich zu dem Zeitpunkt auch kaufen, als sie noch unter 100€ waren... das war vor dem Split. :ugly:
Im April letzten Jahres, nach dem Corona Crash, hatte ich dann einige interessant Aktien gekauft, auch Biontech und Moderna... aber alle wieder verkauft, bevor sie richtig abgingen. :ugly:

Da ging mir 2x ordentlich Geld durch die Lappen, aber was solls.
Was mich aber richtig wurmt ist, dass ich mal Bitcoins vor 8 oder 9 Jahren für ein, zwei Wochen geminet habe und dann lange Zeit wieder vergessen. Meine lokale Wallet hatte ich natürlich schon lange nicht mehr. Ich weiß nicht mal mehr wie viele BTCs da drauf waren, es war jedenfalls mehr als einer. DAS scheisst mich mehr an als alles andere.

Aber gut, muss man damit leben.
 
Das neue All-Time-High von $122.49 freut mich jedenfalls :)
Bin gespannt, ob dieses Jahr die $150.- noch geknackt werden können, ist ja nicht mehr viel mehr und die weiteren Aussichten sind blendend gut :D
 
Die Preise werden wohl weiter steigen, wenn die Halbleiterkrise nicht endet. Sollte jetzt natürlich plötzlich keine Verknappung mehr stattfinden werden die Preise massiv fallen und die Aktie im Anschluss auch wegbrechen. Ärgern tue ich mich aber schon, dass ich früher nicht eingestiegen bin, selbst bei 40€ hätte es sich ja noch gelohnt. Hätte ich 10 000€ beim Tiefststand von 1,40€ zugegriffen wäre ich jetzt Millionär.... :ugly: :heul:
 
Auf die vermeintliche Überholspur kann selbst eine Isetta wechseln, das alleine heißt noch nichts. Sieht man sich die Marktkapitalisierung an, dann ist AMD noch meilenweit weg von seinen beiden Hauptkonkurrenten.
Der wesentliche Punkt ist hier, dass AMDs Aktie ein reines Spekulationspapier ist. Intel und nVidia dagegen zahlen Dividenden, d. h. AMD kauft man derzeit nur mit der Motivation die Aktie später mit Profit wieder abzustoßen.
Sollte mal der Punkt erreicht sein, dass man AMD unterstellt, dass deren Wachstum sich fortan zu langsam oder möglicherweise mal gar nicht mehr weiterentwickeln wird (denn natürlicherweise wird damit irgendwann schluss sein), werden erste Investoren ihre Gewinne durch das Preis-Delta zügig mitnehmen wollen und ihre Anteile verkaufen. Werden das zu viele auf einmal machen, wird der Kurs signifikant nachgeben und der vermeintliche Firmenwert wieder über Nacht fallen.

Darüber hinaus sollte man davon Abstand nehmen CEOs magische Fähigkeiten zu unterstellen, denn die sind nur ein Rädchen im komplexen Getriebe und die können ebensowenig Wasser in Wein verwandeln, auch wenn CEOs das typischerweise gerne von sich behaupten und den Nimbus des Mysthischen um ihre Profession zu legen versuchen. Am Ende ist es jedoch grundlegend immer das gleiche Spiel. Läuft es gut, schreibt der CEO sich (oder man schreibt dem CEO) alle Verdienste aufs Fähnchen, selbst dann, wenn nachweislich die wirtschaftliche allgemeine Lage weitaus mehr zum Firmenerfolg beigetragen hat. Läuft es dagegen schlecht, waren natürlich äußere Faktoren schuld, die Firma war schon in einem zu tiefen Loch, das mittlere Management war nicht im Stande die erteilten Anweisungen korrekt und termingetreu umzusetzen, der Betriebsrat hat quergeschossen, usw.

Auf der einen Seite macht AMD zweifellos einen guten Job. Auf der anderen Seite haben sie jetzt aber auch jahrelang von den selbstgestellten Fettnäpfchen des Hauptkonkurrenten profitiert, der mit einer veralteten Fertigung gegenhalten und überbrücken musste. Man wird sehen, wie das in den nächsten 5 Jahren weitergehen wird für AMD, wenn dieser Vorteil nun schrittweise wegfällt. Aktuell sind die von einem "Überholen" noch weit entfernt und das absehbarerer Szenario ist derzeit, dass sich ihr Wachstum in den kommenden 24 - 36 Monaten eher verlangsamen wird.

Letzten Endes zeugt ein weiter steigender Kurs eines solchen Spekulationspapiers primär davon, dass der Markt allgemein die Erwarungshaltung hat oder auch die Hoffnung hegt, dass es noch weiter aufwärts gehen kann. Was dagegen die Firma am Ende in den nächsten Jahren tatsächlich imstande sein wird umzusetzen, kann sich durchaus gänzlich anders gestalten und entgegen einer vielfach stark vereinfachten Betrachtungsweise haben hier Konkurrenten wie Intel und nVidia (und ggf. auch ein paar ARM-Player) ein gehöriges Wörtchen mitzureden. ;-)
Gewagte These... Spekulationspapier? das war vielleicht vor 5 Jahren mal.
Was hat das nun mit der Dividende zu tun? Muss eine gute Aktie Dividende zahlen? JEDE Aktie ist Spekulation, man spekuliert darauf, dass die Firma durch Gewinne etc. ihren Wert unter Beweis stellt, der Aktienkurs nimmt dies meistens vorweg und man setzt auf die Zukunft!

Ein CEO macht schon viel aus... ohne einen Steve Jobs wäre z.B. Apple lange nicht da, wo sie heute stehen, dass das nur ein Rädchen ist, ist klar. Jedoch kommt es immer darauf an, wie und was etwas repräsentiert wird.

AMD hat mit den letzten Quartalszahlen bewiesen, dass man nachhaltig und dauerhaft Gewinne einfahren kann und das wird mit dem Anstieg des Aktienkurses honoriert - was in 5 Jahren ist? weiß keiner

Kann einem aber als Aktionär mit 6 stelligem Invest momentan ja auch scheiss egal sein - AMD to the moon! ;)
 
Ich meinte damit den Crash 1929. Der Dow fiel damals von 360 auf 40 Punkte, also fast 90%. Es dauerte bis 1954, also ganze 25 Jahre, bis das Niveau von vor dem Crash wieder erreicht war.
Das ist etwa so wie wenn der MSCI World (wo die "World" über 60% aus "USA" besteht...) jetzt auf 10€ droppt und es bis 2045 dauert bis er wieder da ist wo er grade steht. Kannst du das aussitzen?

Wie Madman schon schreibt, das sind Restrisiken die am Ende einzugehen sind da nichts auf der Welt wirklich sicher ist. Man sollte es nur einfach wissen dass es so was geben kann und man manche Dinge eben nicht rein durch "langfristig" ausgleichen kann, denn ein langfristig kann auch schlimmstenfalls bedeuten "du bist 25 Jahre lang im Minus". ;-)
Du sprichst immer vom absoluten Worst Case - also von dem Fall, dass du auf dem Höchstpunkt vor dem größten Crash der Geschichte mit all deinem Geld einsteigst. Wie wahrscheinlich ist das?
Noch ein paar Anreize:
- von 1923-1929 hat sich der Kurs (S&P 500) zuvor vervierfacht. Leute die 1923 eingestiegen sind, waren 1933 wieder Break-Even.
- normal hält man sich eine Cashreserve um unten nachkaufen zu können. Ich bin aktuell 70% investiert und hab 30% Reserve.
- wenn du Angst hast mit all deinem Geld auf einmal einzusteigen, dann kauf dich einfach über Monate/Jahre langsam ein bzw. via Sparplan. Investiert werden sollte sowieso nur das, was du nicht benötigst. Es ist wichtig niemals in Panik zu geraten.
- Die Vergangenheit lässt sich auch nicht mit der Zukunft vergleichen: die Zentralbanken drucken aktuell Geld wie verrückt und lassen keine Wirtschaftskrisen mehr zu.
 
Gewagte These... Spekulationspapier?
Aktien von Unternehmen, die keine Dividenden zahlen sind immer Spekulationspapiere. Die kauft man zu einem niedrigen Einsteigspreis und hofft sie später zu einem höhren Kurs abstoßen zu können. An der Definition ist nichts gewagt. ;-)

Nein gewagt wäre vielmehr die These, dass es ausschließlich Jobs sein musste und dass eine derartige Steuerung von Apple niemandem sonst hätte gelingen können. CEOs werden kategorisch überschätzt, was eher dem heutigen Informations(über)fluss in unserer Gesellschaft geschuldet ist. Keiner hat Lust die komplexen Zusammenhänge im Detail zu ergründen, am Ende ist es viel einfacher und vor allem, lässt sich auch viel besser verkaufen, dass dieses eine fotogene Gesicht verantwortlich für das hier und dort beobachtete Endergebnis ist. Faktisch funktioniert unsere Welt und schon alleine die Wirtschaft aber nach viel komplexeren Mechanismen und im worst case könnte man so machen vermeintlichen Spitzen-CEO vielleicht auch gar durch einen frisch von der Uni kommenden Top-Absolventen ersetzen (sofern ihm das zusätzliche Management nicht die Unterstützung verwehrt).
Das Problem ist vielmehr, dass wir grundsätzlich versuchen Komplexität zu verringern und komplexe Sachverhalte auf möglichst einfache Ursache zurückführen, nur so funktioniert das bei vielen Dingen nun mal einfach nicht. Dass vielleicht in einer anderen Firma in einer vergleichbaren Situation ein vergleichbar guter CEO mit den gleichen Methoden versucht hat diese Firma an die Spitze zu bringen und damit scheiterte, wird dann jedoch leicht vergessen. Das ist genau der gleiche Dünnpfiff wie solche Aussagen wie "Google ist so erfolgreich weil sie eine Unternehmenskultur der Kreativität leben". Das ist plakativer Blödsinn, der im wesentlichen eine Geschichte verkaufen soll, mehr aber nicht und ganz bestimmt erklären solche Aussagen/Folgerungen nicht den Erfolg einer Firma wie Goole. Es gibt hunderte von Firmen die eine ebensolche Unternehmenskultur leben, vielleicht gar noch viel intensiver und nicht einmal ansatzweise so erfolgreich sind oder gar scheiterten. Und es gibt ebenso hunderte von Firmen, die von diesem Creado nicht weiter entfernt sein können und dennoch überaus erfolgreich sind, was relativ schnell zu dem Rückschluss führen sollte, dass es dann am Ende doch nicht ganz so einfach sein kann, wie man es gerne hätte.
Und auch hier gilt: Nicht falsch verstehen, meine Aussage ist nicht gleichzusetzen mit ein CEO ist unbedeutend und man könnte da auch einen Dreijährigen hinsetzen. ;-)

Das Blasen genau auf diese Weise zustande kommen, ist dir aber schon klar, oder? :-D Es läuft alles über einen längeren Zeitraum gut, es geht immer nur Bergauf, der Kursa steigt und steigt und irgendwann kommt dann unerwartet der Knall. Das ist nun mal so, weil die zukünftige Entwicklung nun einmal nicht exakt (genaugenommen müsste ich eigenltich selbst das "exakt" streichen) vorhersagbar ist. Nassim Taleb lässt grüßen ... ;-)
Darüber hinaus, mein Gerede über Blase und in Verbindung oben mit AMD war nicht mehr als Spekulatius und keinesfalls eine Prognose. Die Prognose bei mir ist wenn dann eher, dass AMDs Wachstumsrate in absehbarer Zeit abnehmen wird (und vielleicht möglicherweise gar noch zum Stillstand kommen wird noch vor dem Ende des Jahrzehnts).

Na ob einem "das" egal sein kann, weiß ich nicht so recht. Egal sein kann es einem meinem Dafürhalten nach eigentlich grundsätzlich nur, wenn das investierte Geld Klimpergeld wäre. In allen anderen Fällen sollte man schon darauf bedacht sein den richtigen Verkaufzeitpunkt zu erwischen. ;-)
 
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Ich denke mal in 5 Jahren hat sich der Aktienwert der AMD Aktien verzehnfacht.
Eigentlich müßte man jetzt noch kaufen.
 
Ich meinte damit den Crash 1929. Der Dow fiel damals von 360 auf 40 Punkte, also fast 90%. Es dauerte bis 1954, also ganze 25 Jahre, bis das Niveau von vor dem Crash wieder erreicht war.
Das ist etwa so wie wenn der MSCI World (wo die "World" über 60% aus "USA" besteht...) jetzt auf 10€ droppt und es bis 2045 dauert bis er wieder da ist wo er grade steht. Kannst du das aussitzen?

Wie Madman schon schreibt, das sind Restrisiken die am Ende einzugehen sind da nichts auf der Welt wirklich sicher ist. Man sollte es nur einfach wissen dass es so was geben kann und man manche Dinge eben nicht rein durch "langfristig" ausgleichen kann, denn ein langfristig kann auch schlimmstenfalls bedeuten "du bist 25 Jahre lang im Minus". ;-)
Ups, aus irgendeinem Grund hab ich das als 20XX er Jahre interpretiert :ugly:
Stimmt, Black Friday war heftig. Aber das betraf ja nicht nur den Aktienmarkt sondern auch Erspartes durch Hyperinflation. Meine Lieblingsanekdote ist die, wo man im Lokal 2 Bier bestellt, weil sich der Preis vermutlich erhöht hat, während man das erste austrinkt.

Ich geh da insgesamt mit der Philosophie ran: Wenn meine Anlagen mehr oder weniger komplett entwertet sind, da hab ich vermutlich andere Sorgen weil die Welt gerade in die Binsen geht.
 
Aktien von Unternehmen, die keine Dividenden zahlen sind immer Spekulationspapiere. Die kauft man zu einem niedrigen Einsteigspreis und hofft sie später zu einem höhren Kurs abstoßen zu können. An der Definition ist nichts gewagt. ;-)
Ganz genau, das Problem ist halt nur, daß Spekulation bei den meisten ein negativ besetzer Begriff ist, daher stört der viele. Aber ansonsten stimmt es, wenn ich keinen anderen Gewinn bekommen kann als den durch einen höheren Verkaufspreis, dann spekuliere ich automatisch, daher sind alle Aktien die keine Dividende beinhalten Spekulationsaktien. Ist für mich aber auch nichts per se schlechtes, die Spekulation muss dann einfach nur eine hohe Wahrscheinlichekeit haben aufzugehen. Ich und viele andere "spekulieren" schon seit Jahren mit Aktien von Amazon z.B. die ist aufgegangen würde ich sagen ;)
Aber auch Dividenden sind natürlich sehr nett, bei mir liegen sie insgesamt in etwa auf Höhe des Sparer Pauschbetrages jährlich (etwas darunter), da müsste man schon ziemlich reich sein, wenn man das mit Zinsen auf Tagesgeld oder Sparbüchern hinbekommen möchte, bei Aktien geht das auch mit viel weniger. Auch deswegen bin ich der Meinung, Aktien sind ein wichtiger Baustein für Vermögensaufbau.

Ich denke mal in 5 Jahren hat sich der Aktienwert der AMD Aktien verzehnfacht.
Eigentlich müßte man jetzt noch kaufen.
Neben den fundmentalen Daten spielt auch noch sowas mit rein: Wie überzeugt bin ich von der Zukunft des Unternehmens und seiner Pläne. Wenn man wirklich von einer Verzehnfachung ausgeht und davon überzeugt ist, dann sollte man noch kaufen, ja. Aber wie gerechtfertigt diese ist, darüber kann man trefflich streiten, könnte man das immer 100% aus den Daten ablesen, dann gäbe es an der Börse nur Gewinner.
Ich persönlich würde nicht soweit gehen, ich habe einen Wert in meinem Depot, der nach 4 Jahren auf dem Weg zum Tenbagger ist (fehlt noch ein bißchen was und nein es ist nicht Amazon), und auch mehrere "Fivebagger" (ich nenn sie mal so) und auch Investments die sich eher enttäuschend entwickelt haben und wo ich noch auf einen Durchbruch warte. Eine Wertverzehnfachung in 5 Jahren ist schon wirklich extrem, das traue ich AMD ehrlich gesagt nicht zu, ich wäre aber schon mit weniger zufrieden.

Ich geh da insgesamt mit der Philosophie ran: Wenn meine Anlagen mehr oder weniger komplett entwertet sind, da hab ich vermutlich andere Sorgen weil die Welt gerade in die Binsen geht.
Ganz genau, sowas kann passieren aber sowas tritt nicht ohne Begleiterscheinungen auf, das ist meistens die Ursache von viel größeren und bedrohlicheren Verwerfungen. Und wenn sowas in unserer heutigen Welt eintritt wie in den 1920 Jahren, dann sind meine Aktien und das investierte Geld meine geringste Sorge, dann ist fraglich ob man mit dem Geld (wenn man es nicht gerade verloren hätte) überhaupt noch was anfangen kann oder hätte eh schon Jahre vorher lieber in seinen eigenen Prepper-Bunker investiert oder so oder kämpft gar physisch ums sein (Über-)Leben. So ein Szenario ist wie ein Meteorieneinschlag, was will man da machen und planen. Deswegen gar nicht zu investieren wäre vollkommen absurd, denn die Altersarmut die einem dann möglicherweise droht ist ein viel realistischeres Szenario.
Daher sind für mich die "moderaten" Krisen viel entscheidender weil häufiger und da war der Drop als Corona alle das erst Mal in den Lockdown schickte durchaus eine lehrreiche Erfahrung. Auf dem Level werden uns in den nächsten Jahrzehnten sicher noch mehrere begengnen und dafür machen Strategien durchaus Sinn.
 
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Neben den fundmentalen Daten spielt auch noch sowas mit rein: Wie überzeugt bin ich von der Zukunft des Unternehmens und seiner Pläne. Wenn man wirklich von einer Verzehnfachung ausgeht und davon überzeugt ist, dann sollte man noch kaufen, ja. Aber wie gerechtfertigt diese ist, darüber kann man trefflich streiten, könnte man das immer 100% aus den Daten ablesen, dann gäbe es an der Börse nur Gewinner.
Ich persönlich würde nicht soweit gehen, ich habe einen Wert in meinem Depot, der nach 4 Jahre auf dem Weg zum Tenbagger ist (fehlt noch ein bißchen was und nein es ist nicht Amazon), und auch mehrere "Fivebagger" (ich nenn sie mal so) und auch Investments die sich eher enttäuschend entwickelt haben und wo ich noch auf einen Durchbruch warte, eine Wertverzehnfachung in 5 Jahren ist schon wirklich extrem, das traue ich AMD ehrlich gesagt nicht zu, ich wäre aber schon mit weniger zufrieden.
Da es für AMD ja sehr gut läuft und sie wichtige Marktanteile zurückgewinnen konnten und bei dem was noch so ansteht, bin ich eben sehr optimistisch. Kann auch sein das es "nur" eine Verfünffachung wird. Oder unvorhersehbare Ereignisse eintreten und die Aktie einbricht. Ich weiß es nicht. Ich meinte das auch nur weil man sich jetzt noch eher die Aktien leisten kann.
 
Ich denke mal in 5 Jahren hat sich der Aktienwert der AMD Aktien verzehnfacht.
Eigentlich müßte man jetzt noch kaufen.

Wie kommst du darauf? Die Aktie hat sich in den letzten 5 Jahren vervierzehnfacht (+sprich 1400%). Nur kann man leider nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Das funktioniert bei Aktien nicht, ansonsten wär ja jeder reich.

Evtl. ist die Aktie ja jetzt auf dem Höchstwert und wird dann langsam sinken? Wer weiß das schon?

Einzelaktien bleiben halt riskant. Und AMD zahlt noch nichtmal Dividenden, d.h. man ist quasi auf Kursanstieg angewiesen um mit Plus am Ende rauszugehen.
 
Wie kommst du darauf? Die Aktie hat sich in den letzten 5 Jahren vervierzehnfacht (+sprich 1400%). Nur kann man leider nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Das funktioniert bei Aktien nicht, ansonsten wär ja jeder reich.
Wie ich schon schrieb war das nur eine optimistische Schätzung. ;)
Evtl. ist die Aktie ja jetzt auf dem Höchstwert und wird dann langsam sinken? Wer weiß das schon?
Ja möglich. Aber die Zukunftsaussichten für AMD sind ja zum jetztigen Zeitpunkt positiv.

Wenn natürlich eine Katastrophe beim Chipfertiger passiert oder was auch immer, kann sie schnell einbrechen.
Einzelaktien bleiben halt riskant. Und AMD zahlt noch nichtmal Dividenden, d.h. man ist quasi auf Kursanstieg angewiesen um mit Plus am Ende rauszugehen.
Ich selber besitze (noch) gar keine Aktien. Aber wenn ich in Aktien investieren würde, dann würde ich natürlich in Aktienfonds bzw Pakete investieren. Also gestreut.
 
Und wer wenig Geld hat kann heute auch in Aktien investieren. z.B. monatlicher ETF Sparplan mit 50€ und ab gehts.
Man muss aber schon Ahnung davon haben. Oder jemanden haben der sich auskennt. Aktien sollten ja auch mal abgestoßen werden. Das ist der Sinn daran.

Wenn so eine Firma Pleite gehen sollte, ist das Geld auch im Prinzip weg. Oder wenn der Kurs einbricht.
 
Aktien von Unternehmen, die keine Dividenden zahlen sind immer Spekulationspapiere. Die kauft man zu einem niedrigen Einsteigspreis und hofft sie später zu einem höhren Kurs abstoßen zu können. An der Definition ist nichts gewagt. ;-)

Einzelaktien sind immer Spekulation - deswegen breit gestreut in den Markt investieren.
Ob nun Dividenden gezahlt werden oder nicht spielt keine Rolle. Dividendenaktien können auch fallen, nur hast du eben eine regelmäßige Auszahlung "automatisch". Genauso gut könntest du von Aktien die keine Dividenden zahlen einfach Anteile verkaufen. I.d.R. laufen diese auch besser: Dividententitel sind böse gesagt Unternehmen, die nichts mit ihren Gewinnen anzufangen wissen und diesen einfach ausschütten (das sind aber auch meist große und solide Unternehmen).

Wenn du deine Dividenden nicht reinvestierst, dann wirst du auch niemals von dem Zinseszins profitieren können. Das ist einer der Schlüsselfaktoren für ein langfristiges Investment. Meine ETFs sind daher alle thesaurierend.
Wer ein wenig Steuern sparen will, kann den 801€ Freibetrag jährlich ausnutzen. Der Unterschied ist aber marginal.

Man muss aber schon Ahnung davon haben. Oder jemanden haben der sich auskennt. Aktien sollten ja auch mal abgestoßen werden. Das ist der Sinn daran.

Wenn so eine Firma Pleite gehen sollte, ist das Geld auch im Prinzip weg. Oder wenn der Kurs einbricht.

Die "Ahnung" kommt nicht einfach so zugeflogen. Es ist in Zeiten von Youtube etc. sehr einfach sich ein solides Wissen selber aufzubauen. In die eigene Finzanzbildung sollte jeder ein paar Tage/Wochen stecken, denn man profitiert sein ganzes Leben davon.

Nein, das muss nicht unbedingt der Sinn sein. Du kannst das ja auch z.B. weitervererben. Im Standardfall spart man sagen wir 40 Jahre an (während der Arbeitszeit) und dann reduziert man Stück für Stück seinen Aktienanteil um davon im Alter zu leben.

Von welcher Firma sprichst du? Wenn du 5000 Aktien weltweit gestreut angelegt hast und eine Firma pleite geht, dann ist völlig egal. Wenn du den Vermögensverwalter meinst, dann kann der auch pleite gehen und dein Depot wird einfach auf den nächsten übertragen. Aktien/ETFs sind Sondervermögen, da kommt niemand ran im Falle einer Insolvenz - das ist sicherer, als dein Geld auf der Bank.

Wenn der Kurs einbricht, dann kauft man nach oder sitzt den Einbruch einfach aus. Das kann zwar ein paar Jahre dauern, aber ein langfristiges Investment 15+ Jahre war noch nie verkehrt. Wie oben schon gesagt: man kann mit 7% p.a. rechnen.
 
Einzelaktien sind immer Spekulation - deswegen breit gestreut in den Markt investieren.
Ob nun Dividenden gezahlt werden oder nicht spielt keine Rolle.

Naja es gibt halt auch die Strategie auf viele Dividendenaktien zu setzen von Unternehmen dessen Kurs über Jahrzehnte stabil war und die auch in einer Branche sind wo das sich vorraussichtlich nicht groß ändert.

Restrisko bleibt natürlich immer.

Schon alleine um den Sparerpauschbetrag von jährlich 801 Euro teilweise/ganz auszunutzen ist es nicht verkehrt einen Teil ausschüttend zu haben (ob nun Dividenden von Aktien oder ausschüttende ETF ist ja erstmal wurscht).
 
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normal hält man sich eine Cashreserve um unten nachkaufen zu können. Ich bin aktuell 70% investiert und hab 30% Reserve.
Das Problem ist, sich auch zu trauen nachzukaufen. Ich habe das bei Einzelaktien schon erlebt. Gekauft bei 3€, gefallen. Nachgekauft bei 2,20, gefallen, nachgekauft bei 1,50, gefallen, nachgekauft bei 1,20.
Resultat ist ein gemittelter EK von 2€ und 40% Verlust gewesen. Mittlerweile bin ich da wieder gut im Plus (~2,90 momentan) aber das dauerte jetzt auch 4-5 Jahre rum und ich habe gelernt dass es erstens schwierig ist sich zum nachkaufen zu überwinden (obwohl die Punkte durchaus bewusst gewählt waren) wenn der Kurs fällt und zweitens es kann immer noch weiter fallen als man denkt - niemand weiß, wo "unten" ist.

Ich hatte auch bei der Coronadelle einige Kauforders da liegen, die aber knapp nicht erreicht wurden (ich dachte es fällt noch etwas weiter). Wie gesagt, die Theorie ist einfach und klar - aber die Prtaxis ist durchaus um einiges schwieriger (sonst gäbs ja nur Börsengewinner :ugly: )
Die Vergangenheit lässt sich auch nicht mit der Zukunft vergleichen: die Zentralbanken drucken aktuell Geld wie verrückt und lassen keine Wirtschaftskrisen mehr zu.
Dass die ohne Ende Geld in lächerlichen Mengen drucken und dadurch eine ich nenns mal Alles-Blase erschaffen IST die Wirtschaftskrise. Und das muss in der einen oder anderen Art knallen. Wenn verhindert wird dass die völlig überbewerteten Aktienmärkte wieder auf einen angemessenen Wert fallen (also mal 50% korrigieren...) dann regelts halt die Inflation - wir haben ja schon (offiziell, real ists viel mehr) 4% im Euroraum und 7% bei den Amis, Tendenz stark steigend. Wenn wir 10 Jahre lang 10% haben haste deinen 80%-Crash auch gehabt. :ka:
 
... - wir haben ja schon (offiziell, real ists viel mehr) 4% im Euroraum und 7% bei den Amis, Tendenz stark steigend.

Wobei das sogar die offiziellen Zahlen sind. Real wird es wie immer mehr sein, weil die Warenkörbe mit welchen die offizielle Inflation berechnet werden einfach nicht dem entsprechen was der normale Durchschnittdeutsche konsumiert. Mieten z.B., der mit Abstand dickste Brocken bei den meisten ist dort vollkommen untergewichtet.
 
Real wird es wie immer mehr sein, weil die Warenkörbe mit welchen die offizielle Inflation berechnet werden einfach nicht dem entsprechen was der normale Durchschnittdeutsche konsumiert.
Wir können nicht alle Assetklassen in den offiziellen Warenkorb legen. Wenn das so wäre würden da ja zweistellige Inflationsraten stehen (die sind zwar der Fall aber es kann nicht ssein was nicht sein darf) - und dann wären die Zentralbanken gezwungen den Leitzins anzuheben, was wiederum dazu führen würde, dass zehntausende Unternehmen (und Staaten!) die man bisher mit billigem Geld dauergerettet hat pleitegehen würden (statt nach und nach immer ein paar halt alle auf einmal) was zu einem dicken fetten Knall führen würde.

Die Politik, alles und jeden retten zu wollen koste es was es wolle hat dazu geführt dass es jetzt eben alle bezahlen werden über die Entwertung ihrer Guthaben.
 
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