Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

drachenorden

Freizeitschrauber(in)
Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

Hallo,

mich würde mal interessieren, ob es - mal abgesehen von tatsächlich äußert leistungsfähigen Grafikkartenkühlern,
auf Basis einer Wasserkühlung, Sinn macht, einen alternativen Kühler mit Luftkühlung einzusetzen?!

Einerseits spricht, gerade bei so potenten Vertretern wie dem Arctic Cooling Accelero Xtreme GTX280, eine
gesteigerte Kühlleistung dafür - andererseits raten diverse Quellen (u. a. Thermalright) davon ab, GPU-lastige
Anwendungen, insbesondere Furmark, mit diesen alternativen Kühlern schwerpunktmäßig einzusetzen;
die teilweise abnormen Belastungen, die unter derartigen Extrembedingungen auftreten, seien nicht über das
Leistungsspektrum der Kühler abgedeckt.

Wie ist eure fachkundige Einschätzung diesbezüglich?

Gruß.
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

ein kühler ala AC Accelero Extreme GTX280 sollte sämtliche belastungsszenarien sogar besser meistern, als der referenzkühler, sofern die spannungswandler gut mitgekühlt werden. mittlerweile stellen die nämlich die achillesferse bei tauschkühlern dar, nicht die gpu oder der speicher. der größte vorteil ist bei diesem kühler die massiv gesunkene lautstärke im vergleich zum ref-kühler. die bessere kühlleistung merkt man dann vor allem beim übertakten.

und zu furmark und co: kein spiel der welt erzeugt ein derart absurdes lastszenario wie der furmark ;)
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

Was mich gerade beim Accelero GTX280 etwas stört ist die Tatsache, bei Abweichungen vom Referenzdesign (gerade auch bei der GTX285) auf Kühlkörper von anderen Anbietern zurückgreifen zu müssen; da qualitativ Thermalright, speziell bei den im Lieferumfang enthaltenen Kühlkörpern, sehr gute Arbeit geleistet hat, würde mich der T-Rad² GTX schon eher interessieren - von der Kühlleistung wird sicher der Accelero noch vorne liegen ...

Und natürlich würde ich Furmark nicht den ganzen Tag laufen lassen, aber gerade zum Einbrennen des Liquid Meta Pad sicher MAL ganz ok - wenn allerdigs die Hardware dabei zerbröselt ... etwas kontraproduktiv.

Aber so ein richtig überzeugendes Komplettpaket, wie vergleichbar Noctua mit seinerm NH-U12P bei CPU-Kühlern geschnürt hat, gibt es noch nicht - soweit ich das überblicken konnte ... ?!

Aber schon mal danke für die erste Rückmeldung ... :-)
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

zum pad einbrennen brauchst du aber mind. 75-80°
da meine 260er mit AC 280 extreme aber trotz OC
bis zum definitiven anschlag des roten bereichs
in furmark nur max. 65° erreicht..
musst du die lüfter "anhalten"
bei drei stück eine artistik..
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

@Lexx
Ja klar, ist schon eine Gratwanderung mit den LMP & GPUs :-)
- aber es war nicht direkt auf den AC bezogen; bei Thermalright (T-Rad² GTX) werden die Lüfter ja an das Board angeschlossen (oder Lüftersteuerung), da wäre diebezüglich etwas mehr Eingriffsmöglichkeit gegeben.

Die Überlegung war eben nur, ob sich der Aufwand grundsätzlich lohnt - wenn bereits Hersteller empfehlen, OC (wenn auch nur im kleinen Rahmen) mit Alternativkühlern nicht zu betreiben.

Guß.
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

wenn dich standart lüfter von der lautstärke her nerven, lohnt sich ein alternativ kühler schon. ich habe bei vergangenen grafikkarten immer direkt einen anderen kühler mitbestellt und werde es auch bei der nächsten karte tun, alleine der lautstärke wegen.
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

Frage mich, warum die Hersteller da nicht etwas bessere SpaWa Kühler herausbringen. Gerade beim Thermalright wäre sicher für einen single-heatpipe Kühler mit vllt. 10 Alulamellen Platz.

Ansonsten schließe ich mich an: So derbe wie Furmark geht keine andere Anwendung in die Bresche: Das Teil ist ja fast GraKa-Folter. oO 130° SpaWas mit ner 4870 trotz der roten Bodenplatte. Oo Vor WaKü pack ich das Programm nicht mehr an.
 
AW: Alternativer Grafikkartenkühler - überhaupt sinnvoll?

Hallo,

mich würde mal interessieren, ob es - mal abgesehen von tatsächlich äußert leistungsfähigen Grafikkartenkühlern,
auf Basis einer Wasserkühlung, Sinn macht, einen alternativen Kühler mit Luftkühlung einzusetzen?!

Meiner Meinung JA. Wasserkühlungen sind sicherlich das High-End Segment in Sachen Kühlung aber ein Referenzkühler reizt das Luftkühlprinzip meist nie aus.
Ich verbaue schon seit Jahren auf meinen Grafikkarten verbesserte Luftkühlungen. Meine aktuelle GTX260 läuft mit dem AC 280. Die Temperaturen sind schön gefallen und das OC ergebniss mit 740MHz bei 60°C unter last find ich toll. Vorher war dieser Wert garnicht machbar. Und selbst wenn man nicht übertaktet läuft die Grakka viel leiser.
 
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