"Alter weißer Mann" in der Politik

Ich nenne den Migranten der in der zweiten Generation ist ja auch nicht Ausländer. Isser nicht. Punkt, Ende.
Löblich.
Problematisch aber, dass der Migrant in zweiter Generation jeden Tag als Ausländer wahrgenommen wird.
"Wo kommst du her?" "Nein, wo du WIRKLICH herkommst wollte ich wissen."

Das ist wie ein buntes Dinopflaster auf einen offenen Oberschenkelhalsbruch zu kleben.
Alle paar Wochen dann eine Reportage mit dem Tenor "Menschen die Ali heißen haben es schwerer eine Wohnung zu finden / einen Job zu bekommen... als Menschen die Alexander heißen". Dann fühlen wir uns 2 Minuten betroffen, aber halt auch nur 2 Minuten weil wir insgeheim froh sind, dass hier schonmal weniger Konkurrenz für uns geschaffen ist.

Und das wird nicht besser solange wir nicht ein generelles Umdenken in diesem Land bekommen. Deswegen ist die Debatte, ob der Begriff AwM rassistisch wäre, so lächerlich verlogen, denn er prangert jene an, die genau die 3 Zeilen weiter oben beschriebenen Probleme jeden Tag unterstützen, aktiv wie inaktiv.
 
Problematisch aber, dass der Migrant in zweiter Generation jeden Tag als Ausländer wahrgenommen wird.
"Wo kommst du her?" "Nein, wo du WIRKLICH herkommst wollte ich wissen."
Wie gesagt, passiert selbst mir ohne Migrant zu sein.
Aber auch von POC ;)
Passiert immer, wenn man nicht der Mehrheit entspricht. Komm mal mit nem Dialekt irgendwo hin, du wirst auch gefragt wo du her kommst.


Menschen die Ali heißen haben es schwerer eine Wohnung zu finden / einen Job zu bekommen... als Menschen die Alexander heißen
Find ich nicht gut, aber warum man seine Kinder in der 4ten Generation in Deutschland immer noch Ali nennen muss verstehe ich auch nicht. Man grenzt sich damit selbst aus.
Nicht wegen dem Namen selbst wohlbemerkt.
ob der Begriff AwM rassistisch wäre
Ich habe ihn populistisch genannt, denn das ist die Intention dahinter.
Rassismus ist nicht die Intention dahinter.
 
Ich dachte dem Feminismus nach, darf eine Frau selbstbestimmt sein und sich kleiden, wie sie es möchte. Außerdem gibt es keine weltanschauliche Neutralität. Jeder Mensch bezieht irgendwie Stellung; sowohl die verschleierte Frau, als auch die Frau mit rot, pink, grün in den Haaren.

So definiert es die deutsche Mehrheitsgesellschaft, und dann kann es natürlich ja auch nur diese Lesart geben. Hat jemand mal eigentlich die Musliminnen gefragt, wie sie das Kopftuch deuten? Ich hab mal gehört, dass es religiös begründet sein soll...:rollen:
Die meiste Kritik dieser Art bezieht sich nicht darauf dass eine Frau ein islamisches religiöses Symbol in einer staatlichen Einrichtung trägt, sondern dass es sich um ein religiöses Symbol handelt. Wenn ich noch einen Schritt weitergehe und auch sämtliche andere religiöse Symbole nicht in der Schule haben will?
Natürlich sind sie keine Männer, trotzdem sind sie alt und weiß. Grundsätzlich ist es aber schon etwas anderes ob eine Frau auf eine gendergerechte Sprache oder auf eine gendergerechte Identität verzichten mag, oder ob ihr ein Mann die Wahl absprechen möchte. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Identitäten.

Der weiße hetreosexuelle Mann ist sicherlich eine der angenhemsten und diskriminierungsfreisten Identitäten, zu denen man sich bekennen kann. Er sollte sich daher in Zurückhaltung üben, wenn es um das Selbstfindungsbedürfnis anderer Identitäten und die Integration ihrer Werte in eine inklusive, gerechte und offene Gesellschaft geht.

Und Cancel Culture sehe ich auch nicht als Problem. Das ist nur ein Versuch die gesellschaftliche Veränderung zu bremsen. Ich bin mir sehr sicher, dass die "Betroffenen" auch keinen Raum für linke, islamistische Transgendermeinungen in ihrem Machtbereich frei halten.
Hat man Frauen denn dazu gefragt ob sie diese ganzen Gender-Maßnahmen überhaupt wollen, oder ist das eine kleine Minderheit?

Ich glaube den Raum für dein hier genanntes Beispiel an Meinungen gibt es ohnehin nicht.
 
@ruyven_macaran

Da Dir nur daran liegt endlos über den Begriff zu diskutieren, nicht aber über die einhergehenden Probleme werde ich auf deine "Argumente" nicht länger eingehen.

:what:
Bislang kam von dir REIN GAR NICHTS außer diesem wortwörtlich falschen Begriff. Also wie soll ich über etwas anderes diskutieren? Und wieso verweigerst du die Diskussion zu der bescheuerten Begriffswahl kategorisch?

Wenn du dich so krampfhaft gegen etwas positionieren willst, dass du sogar den Beckenbauer Fail noch schönredest,...
Und die Ausrede "niemand hat ihm eine präzise Frage gestellt" ist ironischerweise das übliche Schlupfloch...

Ich rede nichts schön, sondern ich beschreibe, DAS er dieses Schlupfloch genutzt war. Und dass ihm das nur möglich war, weil sich die fragenden unpräzise ausgedrückt haben.

Beckenbauer wird in Schutz genommen,

Diese Unterstellung nimmst du bitte zurück.


Olstyle, der Gegenüber der so bezeichnet wird steht bei den wichtigen Themen unserer Zeit sowieso schon auf Dauerdurchzug.

Du willst "alte, weiße Männer" also gar nicht ansprechen, sondern ausschließlich beleidigen...

SO erreicht man wenigstens mal ne Empörungsdebatte weil die "Betroffenen" jetzt einen auf Mimimi machen und man wenigstens mal das Thema indirekt in die öffentliche Diskussion bringt.

Bislang erreichst du nur eins: Eine Debatte darüber, dass du unwillens bist, dich verständlich auszudrücken. Darauf kann die Öffentlichkeit auch verzichten und ich finde es reichlich schade, dass dadurch z.B. Debatten über Rassismus der Raum genommen wird.


Ich glaube langsam, dass es mit Absicht missverstanden wird, worum es hier geht...

Und ich frage weiterhin, wie potentiellen Diskussionsteilnehmer hier überhaupt wissen sollen, worum es geht, wenn nicht einmal Begrifflichkeiten klar sind? Nicht jeder hat Lust/Zeit, sich lange Fernsehbeiträge anzugucken und es ist eigentlich auch nicht Sinn eines Forums, dort nur Links nach extern zu sammeln, anstatt selbst Argumente anzubringen. Abgesehen von deinen beiden Links und der Startdebatte, dass u.a. Thierse wegen seiner Meinung angegangen wird, beschäftigt sich dieser Thread fast nur mit sich selbst.


Die meiste Kritik dieser Art bezieht sich nicht darauf dass eine Frau ein islamisches religiöses Symbol in einer staatlichen Einrichtung trägt, sondern dass es sich um ein religiöses Symbol handelt. Wenn ich noch einen Schritt weitergehe und auch sämtliche andere religiöse Symbole nicht in der Schule haben will?

Interessanterweise gehen die meisten Gegner des Kopftuchs eben nicht diesen weiteren Schritt. Im Gegenteil: Gerade auch CSU-Mitglieder haben sich dagegen ausgesprochen und das sind die Heinis, die in ihrem eigenen Land nicht nur keine allgemeine religiöse Neutralität der Lehrkräfte durchsetzen, sondern sogar noch Kreuze an die Wand nageln (durch den Ministerpräsidenten persönlich), um jedem Muslim, Hindu, Buddhisten, sowie allen in Deutschland selteneren Religionen und auch allen Atheisten und Agnostikern klar zu machen: Du bist ein Schüler zweiter Klasse und wirst unseren Ansprüchen schon per Definition nicht gerecht. Wenn ich Lehrerin wäre (gleich welchen Glaubens) würde ich in Bayern mit Kopftuch in die Klasse kommen, es abnehmen, und an besagtes Kreuz hängen.
finger.319633
 
Find ich nicht gut, aber warum man seine Kinder in der 4ten Generation in Deutschland immer noch Ali nennen muss verstehe ich auch nicht. Man grenzt sich damit selbst aus.
Nicht wegen dem Namen selbst wohlbemerkt.
Integration ist die Sprache des Landes zu erlernen und sich an die Gesetze zu halten. Alles darüber hinaus ist der Wunsch nach Assimilation, und das Familien selber schuld daran sind, dass ihre Kinder in der Gesellschaft aufgrund ihres "Nicht-Bio-Deutsch"-Namens diskriminiert werden ist einfach nur zynisch. Die Schuld trägt hier eindeutig die diskriminierende Mehrheitsgesellschaft, die nicht Pluralismus leben möchte, obwohl sie im Grundgesetz sogar verankert ist.

Die meiste Kritik dieser Art bezieht sich nicht darauf dass eine Frau ein islamisches religiöses Symbol in einer staatlichen Einrichtung trägt, sondern dass es sich um ein religiöses Symbol handelt. Wenn ich noch einen Schritt weitergehe und auch sämtliche andere religiöse Symbole nicht in der Schule haben will?
Ja, das wurde geschickt umgangen, indem gesagt wird, dass es von der Größe des religiösen Symbols abhängt, in dem Wissen natürlich, dass Kopftücher zu groß und Kreuze zu klein sind...et voila struktureller antimuslimischer Rassismus


:what:
Bislang kam von dir REIN GAR NICHTS außer diesem wortwörtlich falschen Begriff. Also wie soll ich über etwas anderes diskutieren? Und wieso verweigerst du die Diskussion zu der bescheuerten Begriffswahl kategorisch?
Es gibt die kritische Weißseins-Forschung* (übernommen aus dem amerikanischen "Critical Whiteness Theory") in der auch die Privilegierung der Weißen, darum geht es nämlich auch bei AwM, einen großen Themenkomplex einnimmt. Ich bin gerne bereit, den Begriff AwM zur Seite zu legen, wohlbewusst, dass wir früher oder später eh wieder dazu kommen werden, weil hier allen klar sein sollte, dass gesellschaftliche Macht am meisten in den Händen von AwM liegt, und an Stelle von AwM können wir dann von weißen Privilegien sprechen.

Somit wählen wir ein Begriff aus der Sozialwissenschaft, der tatsächlich soziologisch gesehen, auch viel sinnvoller ist, da es viel mehr die gesamte weiße Mehrheitsgesellschaft in den Fokus rückt.

Einverstanden? Wenn ja, dann könnten wir nämlich auch endlich mal inhaltlich werden, mit einer Frage, ob Dir, und allen Lesern hier klar ist, was Privilegien von Weißen sind und wie diese sich im Alltag äußern?

*
Und ich frage weiterhin, wie potentiellen Diskussionsteilnehmer hier überhaupt wissen sollen, worum es geht, wenn nicht einmal Begrifflichkeiten klar sind? Nicht jeder hat Lust/Zeit, sich lange Fernsehbeiträge anzugucken und es ist eigentlich auch nicht Sinn eines Forums, dort nur Links nach extern zu sammeln, anstatt selbst Argumente anzubringen.
Argumente wurden eigentlich reichlich vorgebracht, wenn man sie denn als solche versteht, und externe Beiträge ergänzen, insbesondere dieses Thema, sehr gut. Schade, dass Du keine Zeit finden konntest, sie anzuschauen, aber vielleicht gibt es welche, die Interesse haben und mehr Zeit finden für dieses schwerwiegende Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Integration ist die Sprache des Landes zu erlernen und sich an die Gesetze zu halten.
Sehr kurz gegriffen.
Alles darüber hinaus ist der Wunsch nach Assimilation
Nicht nur der Wunsch, es ist die Notwendigkeit.
Wenn wir das was wir haben weiter machen, dann haben wir neben der Mehrheitsgesellschaft viele
Kleingruppen. Das ist nicht wünschenswert, das führt zu einem "Wir und Die". Zwangsläufig.
Daher muss man Multikulti auch verdammt kritisch sehen (im Gegensatz zu einer Multiethischen Gesellschaft).
 
Nicht nur der Wunsch, es ist die Notwendigkeit.
Wenn wir das was wir haben weiter machen, dann haben wir neben der Mehrheitsgesellschaft viele
Kleingruppen. Das ist nicht wünschenswert, das führt zu einem "Wir und Die". Zwangsläufig.
Daher muss man Multikulti auch verdammt kritisch sehen (im Gegensatz zu einer Multiethischen Gesellschaft).
Demokratie heißt Pluralität zulassen und aushalten - das ist nicht immer leicht, aber zwingend notwendig. Was wäre die Alternative? Umerziehungslager, wie in China, wo Uighuren, auch mit dem Namen Ali, zwangsassimiliert werden?

Gerade ein passendes Zitat zum Thread gelesen...

"Die Situation in unserem Land lässt sich auf folgende Formel bringen: Während es unten äußerst heterogen zugeht, sich dort Frauen wie Männer, Deutsche mit und ohne Einwanderungsgeschichte, Ost- und Westdeutsche versammeln, wird die Gesellschaft, je weiter man nach oben schaut, immer homogener. Bildungschancen, gesellschaftlicher Aufstieg und Wohlstand sind aufs Engste mit der Frage verknüpft, aus welcher gesellschaftlichen Gruppe man stammt, welches Geschlecht man hat. Und ganz oben versammeln sich eben überproportional weiße Männer aus Westdeutschland. All das ist durch zahlreiche Daten zuletzt immer präziser bewiesen worden. Werden deshalb die Attacken im Moment lauter?"

Quelle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Demokratie heißt Pluralität zulassen und aushalten - das ist nicht immer leicht
Parallelgesellschaften sind nicht zuzulassen.
Was wäre die Alternative?
Ein anderes Mindset und wir dürfen uns von anderen Ländern nicht reinreden lassen.
Denk an die USA, diese Anpassung hat zumindest innerhalb der eingewanderten Europäer gut funktioniert. Keiner unterscheidet mehr zwischen "kam aus Deutschland, Frankreich etc"
Wie es weniger gut funktioniert hat sieht man an Kanada, Stichwort Québec. Wo die Franzosen immer noch meinen sie hätten was zu sagen, wie bei uns Erdogan meinte er könnte türkischstämmige Migranten als fünfte Kolonne nutzen.

Gegen das müssen wir resilient sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Parallelgesellschaften sind nicht zuzulassen.
Definier das bitte und erläutere mal, welche Gesetze das nicht zulassen.
Ein anderes Mindset und wir dürfen uns von anderen Ländern nicht reinreden lassen.
Denk an die USA, diese Anpassung hat zumindest innerhalb der eingewanderten Europäer gut funktioniert. Keiner unterscheidet mehr zwischen "kam aus Deutschland, Frankreich etc"
Wie es weniger gut funktioniert hat sieht man an Kanada, Stichwort Québec. Wo die Franzosen immer noch meinen sie hätten was zu sagen.
Eins der rassistischsten Länder der Welt als Positivbeispiel anzuführen kann nur ironisch gemeint sein...wobei stimmt, es unterscheidet in den USA tatsächlich keiner mehr, aus welcher Ecke aus Europa man kommt, es wird "nur" noch in Weiß, Schwarz, Latino, Muslim unterschieden...
 
Definier das bitte und erläutere mal, welche Gesetze das nicht zulassen.
Gesunder Menschenverstand.
Eins der rassistischsten Länder der Welt als Positivbeispiel anzuführen kann nur ironisch gemeint sein...
Eingeengt auf das Argument ist das zweifellos richtig und es spricht nicht für dich, dass du dich erst darüber lustig machst und es dann komplett bestätigst.
Aber davon ab, auch Latinos, Schwarze und Moslems die dort leben sagen "WIR SIND AMERIKANER".
Such das mal in der türkischen oder polnischen Community in Deutschland.
 
Gesunder Menschenverstand.
Du weichst meiner Frage aus. Nochmal: Was sind Parallelgesellschaften?
Eingeengt auf das Argument ist das zweifellos richtig und es spricht nicht für dich, dass du dich erst darüber lustig machst und es dann komplett bestätigst.
Aber davon ab, auch Latinos, Schwarze und Moslems die dort leben sagen "WIR SIND AMERIKANER".
Such das mal in der türkischen oder polnischen Community in Deutschland.
Weil Du in Deutschland jahrehntelang auch nicht als "vollwertiger" Deutscher akzeptiert wurdest und wirst, als Mensch mit offensichtlichen Wurzeln aus anderen Teilen der Welt, daher haben Menschen mit Migrationshintergrund witzigerweise das Wort Bio-Deutscher ins Leben gerufen :D
Aber auch wenn, worin liegt das Problem, das Menschen mit türkischen und polnischen Wurzeln in Deutschland sich weiterhin als Türken oder Polen identifizieren?
 
Aber auch wenn, worin liegt das Problem, das Menschen mit türkischen und polnischen Wurzeln in Deutschland sich weiterhin als Türken oder Polen identifizieren?
Jeder kann sich indentifizieren als was er will, man kann aber dann auch die berechtigte Frage stellen, warum man dann in Deutschland lebt und warum man in aller Regel auch den Deutschen Pass haben will?!

Was seit tausenden von Jahren für Migration gilt, gilt auch immer noch im 21. Jh, wenn man irgendwo zu Gast ist, passt man sich an, wenn das "Gästeverhältnis" dauerhaft wird, werden soll, integriert man sich und assimiliert sich nach 2-3 Generationen. Alles andere führt ausschließlich zu Problemen oder Krieg.
 
Was seit tausenden von Jahren für Migration gilt, gilt auch immer noch im 21. Jh, wenn man irgendwo zu Gast ist, passt man sich an, wenn das "Gästeverhältnis" dauerhaft wird, werden soll, integriert man sich und assimiliert sich nach 2-3 Generationen. Alles andere führt ausschließlich zu Problemen oder Krieg.
Das würde ich nicht pauschalisieren.
Die Amische in den USA leben seit mehr als 3 Generationen dort, leben aber trotzdem in ihrer Blase und schaden tun sie niemanden.
 
Das würde ich nicht pauschalisieren.
Die Amische in den USA leben seit mehr als 3 Generationen dort, leben aber trotzdem in ihrer Blase und schaden tun sie niemanden.
Die nehmen aber nicht an der Gesellschaft teil und es handelt sich um ein paar tausend Leute von 340 Millionen, die dazu auch noch Gebietsbeschränkt sind, sprich es gibt sie glaube ich nur in einem kleinen Gebiet in Pennsylvania.
Das ist wohl kaum mit der türkischen oder rusischen Community in Deutschland zu vergleichen.
 
Das ist wohl kaum mit der türkischen oder rusischen Community in Deutschland zu vergleichen.
Und du willst die Millionen türkisch und russisch stämmige, die hier völlig normal leben, gegen ein paar ewig gestrige stellen?
Es gibt hier auch genügend "Bio" Deutsche, die total bekloppte Ansichten vertreten und sich niemals integrieren.
Du wirst immer einen gewissen Prozentsatz haben, der total bekloppt ist. Das muss die Gesellschaft aushalten, anders geht es nicht.
 
Du weichst meiner Frage aus. Nochmal: Was sind Parallelgesellschaften?
Das ist eine neue Frage ;)
Gesellschaften die ihre eigenen Regeln haben und an der Mehrheitsgesellschaft nicht teilnehmen.
Aber auch wenn, worin liegt das Problem, das Menschen mit türkischen und polnischen Wurzeln in Deutschland sich weiterhin als Türken oder Polen identifizieren?
Ich möchte das präziseren "mit deutscher Staatsbürgerschaft".
Wo das Problem liegt kannst du an Erdogan und den Deutschtürken sehen. Oder in der Ukraine.
Die Amische in den USA leben seit mehr als 3 Generationen dort, leben aber trotzdem in ihrer Blase und schaden tun sie niemanden.
Ja, aber die sehen sich mWn. trotzdem als Amerikaner.
 
Jeder kann sich indentifizieren als was er will, man kann aber dann auch die berechtigte Frage stellen, warum man dann in Deutschland lebt und warum man in aller Regel auch den Deutschen Pass haben will?!
Weil der Großteil der Migranten in den 60ern schon von Deutschland eingeladen wurde, um die Wirtschaft anzukurbeln, daher kannst du ruhig mal den Ball flach halten, mit solchen überheblichen Fragen, warum sie denn hier leben, und vielleicht im Gegenzug dankbar sein, dass auf den Rücken dieser Menschen ein großer Teil unseres heutigen Wohlstandes entstanden ist.
Was seit tausenden von Jahren für Migration gilt, gilt auch immer noch im 21. Jh, wenn man irgendwo zu Gast ist, passt man sich an, wenn das "Gästeverhältnis" dauerhaft wird, werden soll, integriert man sich und assimiliert sich nach 2-3 Generationen. Alles andere führt ausschließlich zu Problemen oder Krieg.
Vollkommener Schwachsinn, die Juden waren in den 30ern sowas von integriert, dass es keinen Unterschied zur Mehrheitsbevölkerung gab. Hat diese Assimilation Deportation mit anschließender Vergasung verhindern können?

Alter Falter, wenn ich das schon lese, platzt mir die Krawatte...

Du solltest als Deutscher mit deiner Geschichte, wirklich mal besser reflektieren, bevor du sowas schreibst.
 
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