Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Ja das finde ich ärgerlich Thermaltake durfte sich da auch was von mir anhören mit Jap Caps Werben und natürlich nur eine dicken verbauen lassen.

Die muss mal einer nachtesten die habe nmir versprochen entweder full Jap oder Gar keine Wernbung damit,

FormatC hab ich dir das erzählt was ich aus Asien gehört hab :D es gibt dort so märkte (Wie Basar) wo man Kiloweise gebrauchte Jap. Eklos & Co erwerben kann zu spottpreisen, mal sehen wie lange es dauert bis wir einen 15 Jahre alte nJap Elko im NT finden Cost down und so
 
@formatC es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird und die BADCaps liste ist auch nur eine nette hilfe mehr nicht, wie viele solcher Listen sind diese A nicht unfehlbat, B von Menschen geschrieben = subjektiv und C auch nicht immer aktuell.
Die Badcaps Liste ist fast voll fürs Klo, da schlicht veraltet bzw indifferenziert betrachtet.

Sprich: DIe hauen alles in einen Topf, rührens um und schauen, was über bleibt. Und das ist in manchen Fällen einfach gequirlter Unsinn.
Nämlich dann, wenn man von Teapo auf Mobos auf Teapo in PSUs schließt. Und dabei auch noch alle Serien wild durcheinander würfelt...
Und auch LCD-Monitore sind oft unter den Ausfällen, auf die man auch auf die Qualität der Teile schließt...

Die Teapo sind generell gar nicht mal so schlecht.
Allerdings ist und bleibt die Frage:
Wie verhält sich SZ zu SC und SY.
 
SY sind als explizit Long Life ausgewiesen, die Güteklasse sollte also stimmen. Wenn man es vergleicht, kosten die auch bei einigen Anbietern etwas mehr.
 
Die Teapo sind generell gar nicht mal so schlecht.
Allerdings ist und bleibt die Frage:
Wie verhält sich SZ zu SC und SY.

Was ist denn der Unterschied zwischen SZ/SC/SY ?
Und wie würdest du Stefan die Teapo SY im neuen E10 bewerten wenn ich mal so fragen darf?

Gruß
 
Was ist denn der Unterschied zwischen SZ/SC/SY ?
Gruß

SC = Low ESR and high frequency (Nichicon PS)
SZ = Ultra low ESR (Nichicon HM)
SY= Low impedance and long life (Rubycon YXG, Chemi-con LXV,LXZ, Nichicon PM)

SY ist also ideal für die Ausgangsseite :)
ST und TA wären aber von der MTBF noch mal deutlich besser, kosten aber mehr als so macher Nippon-C(r)ap ;)

Nachtrag:
Für die, die es nicht wissen, ESR steht für Equivalent Series Resistance, das ist der (unerwünschte) Verlustwiderstand.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
SC = Low ESR and high frequency (Nichicon PS)
SZ = Ultra low ESR (Nichicon HM)
SY= Low impedance and long life (Rubycon YXG, Chemi-con LXV,LXZ, Nichicon PM)

SY ist also ideal für die Ausgangsseite :)
ST und TA wären aber von der MTBF noch mal deutlich besser, kosten aber mehr als so macher Nippon-C(r)ap ;)

Nachtrag:
Für die, die es nicht wissen, ESR steht für Equivalent Series Resistance, das ist der (unerwünschte) Verlustwiderstand.

Ich sehe schon ... Wenn man weiter in die Materie hineinschaut, dann wird die Sache noch komplizierter :daumen:
 
Ich sehe schon ... Wenn man weiter in die Materie hineinschaut, dann wird die Sache noch komplizierter :daumen:

Eigentlich nicht, denn man sieht ganz deutlich, ob der Hersteller mitgedacht hat, oder eben auch nicht.

Ich persönlich habe übrigens nichts gegen eine Sekundärseite mit Taepo SY bis hoch ins High-End, zumal es auch kaum belastbare Erkenntnisse gibt, dass die aktuellen SY wirklich schlechter als Rubicons YXG sind. Hier ist noch viel sentimenatale Altlast im Spiel, weil man sich immer noch an die alten Mainboards mit den Caps aus den Anfangszeiten von Taepo erinnert. Nur dass die aktuellen Caps eben absolut nichts mehr mit diesen ersten Gehversuchen zu tun haben. Nach dem Zusammenschluss von Taepo mit G-Luxon 2005 hat sich wirklich Vieles zum Positiven geändert. Wenn man dann noch clever einen oder mehere Solids für die hässlichen Spikes an der richtigen Stelle platziert, dann ist das Leben wieder in geregelten Bahnen.

Die Leute sollten sich mal eher Gedanken über die Lüfter oder den Maintransformer machen. Erstere gehen nämlich meist als erste kaputt und letzterer wird oft genug viel heiß, weil die Lüfterregelung nur an die MOSFETs denkt. Und bei so manchem Netzteil, bei dem die Reviewer das Fehlen einer OTP bemängeln, hat ein findiger Ingenieur diese lediglich unsichtbar für Laien in den Transformator verlagert, wo sie durchaus auch einen Sinn ergibt. Ergo: es wird oft viel zu viel gequirltes Dickdarmendprodukt geschrieben und Stimmung gemacht, während so manches ernsthafte Problem noch nicht mal im Ansatz erkannt und kritisiert wird. Die Caps-Geschichten sind oft genug in den Reviews völlig überbewertet. :(

Fast alle Reviews sind mir eh zu Chroma-lastig, denn diese ganze Anhäufung von oft viel zu statischen Messszenarien geht auf den meisten Gebieten meilenweit an der Praxis vorbei. Ein Grund mehr für mich, keine PSU-Reviews mehr zu schreiben, denn die Leser glauben ja eh nur, was die Chroma ausspuckt. Jeder noch so sauber recherchierte Test ist dem Otto-Normalleser sofort suspekt, wenn nicht mindestens 20 mal der Begriff "unsere Chroma" auftaucht. Dumm nur, dass eigentlich gar keiner eine hat und auch nur bei Firma A oder B betteln gehen muss. In solche Abhängigkeiten würde ich mich schon aus persönlichen Gründen nie begeben wollen :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich persönlich habe übrigens nichts gegen eine Sekundärseite mit Taepo SY bis hoch ins High-End

Ich auch nicht, und wenn das E10 noch bessere Ripple Werte abliefert das ist das Ding ja DAS Netzteil, dann ist das DPP quasi überflüssig^^

Seid ihr von THW auf der Gamescom?
 
Seid ihr von THW auf der Gamescom?
Ich nicht, Köln tu ich mir wirklich nicht mehr an. ;)
Aber die Newsler sind ja da, das reicht. Einer muss ja arbeiten :D

Ihr dürft Euch aber schon mal auf den Tech-Blog von BQ freuen, der demnächst kommt. Da wird auch das E10 sehr transparent vorgestellt - von der Idee bis hin zur Massenproduktion. Wenn alle so viel Transparenz zeigen würden, dann wäre mir persönlich wesentlich wohler. Aber auch wenn ich kein BQ-Mitarbeiter bin - mehr darf ich dazu nicht spoilern, denn ein wenig Spannung muss ja erhalten werden :D
 
Die Leute sollten sich mal eher Gedanken über die Lüfter oder den Maintransformer machen. Erstere gehen nämlich meist als erste kaputt und letzterer wird oft genug viel heiß, weil die Lüfterregelung nur an die MOSFETs denkt.

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die SeaSonic Netzteile genau aus diesem Grund zu aggressiv auf Kühlung setzten und daher so laut unter Last werden.

Aber wenn du sagst die Chroma Test´s sind weit entfernt von der Realität, was selbstverständlich einleuchtend ist, wie willst du dann ein Netzteil unter verschiedenen Lastsituation genau überwachen ... Zwecks Ripple/Noise und evtl Crossload Verhalten ???
Ich denke an einer Teststation lässt sich das doch viel besser Simulieren und sind wir mal ehrlich, die Chroma ist sicherlich nur so gut, wie sein Bediener ... Ich bin mir sicher (leider kenne ich mich mit solchen Geräten nicht aus und muss daher raten), in den richtigen Händen, können auch realitätsnahe Testszenarien programmiert werden, welche dann aussagekräftiger sind, als statische Lasten, die in der Realität nicht auftreten ?!
 
Ich persönlich freue mich auf eventuelle Chromatests in Zukunft :) Die ermittelten Werte dürften wesentlich anschaulicher sein als das was ich jetzt mache mit Schätzeisen und Multimeter.
 
anschaulicher hahaha viel spaß beim rumfummeln

@SnakeByte0815

jedes Equipment ist nur so gut wie sein Bediener ;) automatisches equipment verleitet leider beim personal zu sparen :)


Die chroma ist eher Laborbedienungen und das ist so wie Theorie und Praixis :lol: schlimmer ist doch eher 80 Plus das ist sogar noch unrealistischer als alles andere und daran werden die Netzteile ausgelegt damit diese das siegel tragen die belastung der einzelnen Rails ist aber inder realität doch stark schwankend :D
 
Die Arbeit, die man sich bei der automatischen Chroma am Gerät spart, hat man vorher beim Vorbereiten der Lastprogramme. Wirklich nützlich ist die Automatisierung daher nur, wenn man mehrere Netzteile des gleichen Typs testen will oder nur sehr wenig Zeit an der Teststation zur Verfügung hat.

Ich bastle hier übrigens gerade an dynamischen Lasten. Das Hauptproblem ist, dass es abseits der Intel Vorgaben, der beiden TechPowerUp!-Szenarios und der THG-Lastwechsel für Grafikkarten kaum Vorbilder für die Simulation gibt. Wenn aber ales gut gibt, kommen von mir ab Oktober dynamische Lasttests.
 
Ich bastle hier übrigens gerade an dynamischen Lasten.
Vergiss dabei aber nicht, dass diese Lastwechsel meist schneller sind, als die Netzteile überhaupt die Elkos füttern können. Du wirst bei 1 ms und für Detailanalysen sogar noch wesentlich höher auflösen müssen.

Außerdem müsstest Du für jede Netzteilleistung die passende(n) Grafikkarte(n) stes und ständig zur Hand haben, die dann einzeln oder zusammen als Referenz reproduzierbare Lasten erzeugen. Mit künstlich simulierten Spitzen kommst Du kaum hin, denn die Karten schalten in Intervallen von unter 10 Mikrosekunden. Das kann man so kaum simulieren, hier werden also 8-10 ausgesuchte Grafikkarten fällig. Du brauchst zudem gute AC/DC Stromzangenadapter, die mindestens 120 KHz schaffen und ohne Bereichsumschaltung von unter 100mA bis über 20/40A brauchbare Werte liefern und dazu ein oder zwei Multichannel-Oszi(s) mit Speicher- und Fernsteuerfunktion. Das kostet leider richtig viel Kohle und die Auswahl an passenden Anbietern ist leider sehr begrenzt. So gern ich für einfachere Sachen auch auf Voltcraft & Co. zurückgreife - hier musst Du wirklich Labortechnik nutzen. Mit Baumarktware geht da nichts. Den Zahn habe ich mir schon vor 2 Jahren ziehen lassen müssen. Nach einigen Tests habe ich zudem nur einen passenden Stromzangenadapter gefunden, der das wirklich auch kann. Und Du brauchst derer 3 oder 4. Oszillographenmessungen sind nicht ganz ohne und unproblematisch. Das geht von unterschiedlichen Potentialen bis hin zu Phasenverschiebungen zwischen Strom- und Spannungsmessung, weil die Elektronik der Adapter auch verzögert ausgibt.
 
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