Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Die Sunmoon ATE sind aus Preis-Leistungs-Sicht schon geeignet. Man muss aber genau wisen, was sie können und was nicht und wie man die Ergebnisse bewerten muss. Viele wichtiige Dinge kann man mit einer Sunmoon schlicht nicht machen, für andere eignet sie sich hingegen ohne nennenswerten Nachteil. Während eine Sunmoon 8800 oder 5500 in der richtigen Konfiguration für Qualitätskontrolle und RMA-Prüfung 1A ist, ist sie für andere Aufgabenstellungen schlicht ungeeignet. Ein guter Techniker weiß das aber.

Schief geht das ganze meist legendär, wenn weniger qualifizierte Bediener mit einfacher Technik wie Sunmoon oder FAST ATE zusammentreffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dito

ach Philip ich sage das schon seit jahren nicht das Equipment macht das Ergebnis sondern die Person davor sitzt und ein Depp bleibt ein Depp auch bei Chroma werten ;)

ein erfahrener Techniker kann auch aus einer Sunmoon solide Werte produzieren, wenn er die Grenzen der technik kennt, denn das ist das A und O wenn man die grenzen kennt und innerhalb agiert ist das ganze Ok

aber wenn ich mir denn Großteil ansehe, da bekommen es doch die meisten nichtmal hin die Lasten nach 80 Plus zu berechnen.

Die Sunny ist ein hervorragender RMA tester, vorallem mit der sofware ermöglicht diese das schnelle Prüfen von Garantie & Co fällen

Bedingt natürlich ach für Last Test Schutzschaltlungen Tests und restweligkeit geeignet
 
Die Chroma gleicht manches Unwissen und so manche Unachtsamkeit noch aus. Höherwertige Technik reduziert den Gesamt-Fehler bei schlechter Bedienung immer noch. Zum Teil alleine deswegen, weil die Chroma-Software deinen Fehler erkennt und sagt, dass das keine gute Idee ist :)

Absolut gesehen ist jedoch Wissen der wichtigere Faktor. Vor allem, weil ein wissender Anwender die Grenzen seiner Technik genau kennt.
 
wobei Chroma auch der Listan Report noch mehr Fachwissen erfordert, bei der Auswertung muss man wissen was man dann überhaupt vor sich hat. auch wenn es auf denn ersten Blick auf dem Silber Tablett serviert bekommt.

korrekt wobei der letzte Satz ist allgemeine Gültigkeit besitzt ;) wenn man sich seiner grenzen bewusst ist , hat man immer ein Wissensvorsprung.

Am ende ist alles halt MacGyver Prinzip :D
 
Ich behaupte mal: Ohne Erfahrung an einer klassischen Teststation mit manueller Messung von Spannung, Strom und Restwelligkeit fehlt einem das Verständnis, um eine computergesteuerte Chroma ATS/ATE selbst zu bedienen. Durch die Automatisierung verlagert man dann den Arbeitsaufwand von repetitiven Tätigkeiten zur Software-Anpassung.
 
Am ende ist alles halt MacGyver Prinzip :D

Das Netzteil mit einer Büroklammer gebrückt und gestartet, als Hochlastwiderstände dienen ein paar große Stücke Kohle, den Stromfluß liest man anhand des Glühens der Drähte ab und die Spannung (wie Threshold gesagt hat) mit der Zunge.

Die Restwelligkeit wird etwas komplizierter, aber ein Oszilloskop kann man sich recht einfach aus einer Glasflsche, einem Leuchtsticker und einer alten Mikrowelle basten. Die nötige Hochvakuumkammer stellt man sich aus einem alten Heizkessel, etwas Beton, ein paar großen Brocken Kohle (die Hochlastwiderstände hat man ja sowieso) und ein paar alten Fieberthermometern mit Quecksilber selbst her.

Warum also so blöd sein und Geld ausgeben?
 
Naja, schau dir mal einige EEVBLOG Videos zum Thema Osziloskop an.
Da siehst dann einige interessante Dinge...
Kurz: Wenn du da nicht aufpasst, fängst dir irgendwelche Strahlung von irgendwo her ein, die aber nicht von der zu testenden Schaltung kommt...

DAzu:
Die meisten haben einfach mal NULL Plan, tun aber so als wüssten sie alles.
Das fängt dann bei den Kondensatoren an (nur japanische sind toll, Primärkondensator muss 105°C sein und Schaltung sieht aufgeräumt aus)...

Dass das alles bisserl komplizierter ist, sollte klar sein. Und dass man Kondensatoren nicht nach Hersteller bewerten kann, einleuchten.
Denn viele Hersteller haben unterschiedliche Serien im Angebot und meist kommt bei den 'Billigeren' eben auch die billigeren zum EInsatz.
Ists da ein Wunder, dass die Elkos dann platzen?! I don't think so...

Oder auch andere Dinge...
Man verzettelt sich in irgendwelchen völlig irrelevanten Details und bewertet das Netzteil auch völlig falsch.


Quasi Netzteiltester-Bullshit Bingo spielen die dort...

Dabei wird dann die Restwelligkeit und/oder Spannungsregulation verhert. Aber ehrlich: Hat jemand mal die Spannungsqualität IM Rechner gemessen?
Und mal geschaut, wie übel der Mist da ausschaut?!

Und da glaubt man dann ernsthaft daran, dass diese zwei Faktoren von Bedeutung wären?!
Ja, nee, is klar...
Insbesondere wenn man eine CD/DVD/BD ins Laufwerk legt, schaut die Restwelligkeit/Spannungsregulation richtig geil aus.
Auch bei anderen Lastschwankungen...

Aber hier sind wir dann bei dem Punkt angelangt, den einige Netzteile diese Tage wirklich richtig doll verkacken:
Schutzschaltungen.

DAS ist mit das wichtigste beim Netzteil. Wenn man irgendwo aus welchen Gründen auch immer, einen Kurzschluss (Masseschluss) verursacht, sollte das Netzteil ohne Probleme abschalten - und nicht irgendein Bauteil abfackeln lassen und/oder aber selbst dabei sterben.
Und genau das scheint in diesen Tagen häufiger der Fall zu sein.

Denn was nutzt es, ein NEtzteil mit 5-10mV Restwelligkeit auf den Leitungen bei 0,5-1% Spannungsregulation zu haben, wenn der Eimer den Fehlerfall nicht erkennt und dabei eben nicht abschaltet. Oder dabei sogar stirbt.

Und hier wären wir wieder bei deisen 8 Pin Dingern, die eben nur Hilfschips sind, die man in Verbindung mit weiteren Chips nutzen muss.
Sei es sowas wie ein WT7518 oder aber LM393 bzw 339...
 
da dürften auch vereinzelt HDDs zu seltsamen Westen führen.

Ich hab nämlich dass Gefühl, dass mein Strommessgerät da recht sensibel drauf reagiert und unerklärlichen im Power factor schwankt. Dass deutet ja darauf hin, dass dort irgendwie ne Störquellen ist. zumal ich bei Messungen ohne Emotionen, sprich ohne Lüfter und hdds meist null Schwankung hab.
 
Wenn ich mit dem Multimeter (wahrscheinlich am Molex) an einem meiner 7-8 Netzteile Spannungen Messe, stelle ich Wechsel- oder Gleichstrom ein? Denn eigentlich ist ja nie der optimale Fall der völligen Gleichspannung bei Gleichrichtung, oder? (Mein Gedankengang wegen Restwelligkeit und so)
 
Ich behaupte mal: Ohne Erfahrung an einer klassischen Teststation mit manueller Messung von Spannung, Strom und Restwelligkeit fehlt einem das Verständnis, um eine computergesteuerte Chroma ATS/ATE selbst zu bedienen. Durch die Automatisierung verlagert man dann den Arbeitsaufwand von repetitiven Tätigkeiten zur Software-Anpassung.

so extrem würde ich das nicht sehen, man muss in beiden Fällen die Grundlagen kennen und verstehen, bei automatischen verlagert sich dann alles auf die Software was dann auch gewisse skills voraussetzt^^


Betreff DVD & Co

ja HDD, DVD da sind die Motoren zuständig, so ein Motor wenn der anspringt hat deutliche auswirkungen

Kennt man übrigens auch aus dem Stromnetz ;) wenn da der Nachbar die Bohrmaschine anwirft
 
Wenn ich mit dem Multimeter (wahrscheinlich am Molex) an einem meiner 7-8 Netzteile Spannungen Messe, stelle ich Wechsel- oder Gleichstrom ein? Denn eigentlich ist ja nie der optimale Fall der völligen Gleichspannung bei Gleichrichtung, oder? (Mein Gedankengang wegen Restwelligkeit und so)

Ein paar mV bei 12V? Und das auch noch auf den üblichen 50 bis 60Hz? Natürlich musst du da Gleichspannung einstellen. Wechselspannung ist auf eine komplette Sinuswelle zwischen -12 und +12V ausgelegt in diesem Fall.

Wenn du nur gaaaanz wenig Hz hast, könntest du eine Wechselspannung auch auf Einstellung Gleichspannung messen, und dann den Spannungsverlauf beobachten.

Strommessung ist wieder was anderes und findet zwischen Spannungsquelle und Verbraucher statt, nicht parallel dazu. Gibt es überhaupt "werkstattübliche" Messgeräte, die Wechselstrom messen können?
 
Habe ich das dann mit der messbaren Stromstärke verwechselt? Irgendwas war doch bei der Strommessung, wo die einfacheren Messgeräte eingeschränkt sind. Nur bis 0,1A oder 1A? Muss ich mal auf meinem billigen 10eur Baumarkt Messgerät nachsehen.
 
Im Normalfall ja. Ich hab auch ein billiges Baumarktgerät, das kann bis zu 10A DC. Papas Voltcraft sogar 20A AC und DC, wenn ich das richtig im Kopf habe. Mein Fluke macht wiederum maximal 10A AC und DC.
 
Ein 30€ Multimeter sollte 10A vertragen können. ;)

Ja,
aber da ist Vorsicht angesagt, das ist dann eigentlich immer ungesichert und nur auf maximal 5-6sec ausgelegt.

Außerdem hat man da einen speziellen Eingang, vergißt man umzustecken knallt es, auch wenn man auf Spannungsmessung zurückschaltet. Ich hab aus versehen damit die Spannung im öffentlichem Netz messen wollen, es war noch umgesteckt, wenigstens wußte ich danach das der Sicherungsautomat funktioniert.
 
Ist mir auch schon passiert - bei mir waren dann halt 5€ Sicherung tot. Papas Voltcraft war damals auch recht billig und hat die 400mA und die 20A Skala jeweils mit einer großen Sicherung (sandgefüllt) abgesichert. Manche Hersteller kriegen es auch bei Budget-Geräten hin ;)
 
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