Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Ich finde PC Netzteile sind sowieso nur dumme Zugeständnisse an veraltete Technik. Server haben schon lange auf eine starke 12 oder gar 24 oder 48 Volt Schiene umgestellt, und die nutzlosen Minor Rails werden vernachlässigt.

Wozu sollte man so was auch rumschleppen? Wie viel angenehmer wäre es, wenn man nur mehr ein dickes 10pin Kabel zum Board hat (4*12V, 4*GND, 1*Sense, 1*Power on) und aus?

Die Boards wandeln ohnehin schon so gut wie alles selber. Und 5V für USB auch noch onboard zu wandeln wäre nun echt kein Kunststück mehr.
Damit würdean auch die elendigen Crossload-Probleme generell los.

Festplatten brauchen auch fast nur mehr auf 12V Strom, manche nutzen 5V/3.3V afaik gar nicht mehr.
 
Die Lösung auf dem Mobo zu wandeln ist auch nur DC/DC an einem anderen Ort. Technisch hast du da keinen Vorteil, nur halt andere Kabelwege.
 
Naja, das machen ja schon alle Mainboards. Bis auf USB wird glaube ich alles vor Ort gewandelt. Also wozu die ganzen nutzlosen Spannungen in den Netzteilen? Weg damit. Und die Kabelwege sind dann Leiterbahnen, und kein unglaublich störrischer 24pin mehr. Ich sehe nur Vorteile darin, wenn man NT auf eine Spannung auslegt.
 
Wie gesagt: Bei DC/DC ist das "eigentliche" NT ja nur auf eine Spannung ausgelegt. Dass die Wandler zu 5V und 3,3V nicht auf dem Board sind ist einfach eine Frage der Abwärtskompatibilität.
 
Wie ein Netzteil arbeitet ist mir schon klar ;)

Es ist eine Frage der Abwärtskompatibilität, die uns Tonnen von nutzlosen Kabeln bringt, und nutzlose Wandler in Netzteilen. Es gibt nichts mir Bekanntes in einem aktuellen PC außer eventuell uralten Laufwerken, das 3.3V braucht. Und außer USB nichts, das 5V braucht.

3.3 könnte und sollte man mMn generell verbannen. Nutzlos. Und 5V... Es wäre sinnvoller, den 5V Wandler aufs Board zu legen.
Wozu sollte man den im Netzteil lassen? Zusätzliche Kabel, sonst kein Unterschied.

Abwärtskompatibilität ist das Einzige, das für mich dagegenspricht. Aber langsam wird es mMn Zeit für einen neuen Standard. ATX Netzteile sind zu Zeiten von DC-DC-Wandlern nicht mehr zeitgemäß. Von mir aus kann man die 5V noch lassen. Aber 3.3V und +12V (Edit: vertippt, meine -12V) gehören entgültig weg, ebenso ein Großteil der Kabel im 24-pin. Nutzlose Relikte aus der Vergangenheit.
Und warum man lieber 10 dünne Käbelchen parallel hat als ein dickes Kabel ist mir sowieso schon immer ein Rätsel gewesen.
Stichwort GPUs... Warum 2 mal 8 dünne Kabel parallel (Beispiel 8+8pin), anstatt zwei dicke Adern mit vergoldeten, dicken Steckern wie man sie aus dem Modellbaubereich kennt, dran?
 
Zuletzt bearbeitet:
3,3V ist die gängigste Eingangsspannung für ICs, dicht gefolgt von 5V. Ich würde also erwarten dass etwa die Zusatzcontroller mit einer dieser beiden laufen. Und die ganzen hübschen Statusleds erst... Da es zu meinem Mobo keinen Schaltplan gab kann ich es aber leider nicht garantieren.

Kannst ja mal den ATX-Stecker eines DC/DC NTs der Leitungen berauben und sehen ob du noch booten kannst;).

Also Ja: es würde das Case etwas entrümpeln wenn die kleinen Spannungen erst auf dem Board entstehen, aber generell sinnlos sind sie deswegen nicht,
 
Multi- oder SignelRail ist ohnehin bei den meisten nur eine Glaubsensfrage. Was sich in der Sicherheit tun kann, ist das die Hersteller von Singlerails Geräten ihre Geräte nur bis zur angegeben Watt Zahl absichern und das Netzteil bei höherer Belastung dann einfach aus geht. Mehr kannst du meines erachtens nach, bei Singlerail nicht tun. Alles weiterer geht dann nur über die sinnvolle Aufteilung über mehrere Rails und moderaten Trigger Points ...
Nö, ist es nicht.
Multi Rail ist, wenn man es auf Sicherheit auslegt, deutlich besser.
Aber das kostet bei einem 1000W+ Gerät auch richtig Geld, da du 8 Rails (oder mehr) benötigen würdest.

Das Problem ist, dass es in diesem Punkt mal überhaupt keine Regulierung und Vorschriften gibt...
Theoretisch hält es niemanden davon ab, ein Netzteil ohne Schutzschaltungen auf die Leute los zu lassen.

Und viele Consumer Geräte haben auch keine vernünftig/sinnvoll gesetzten Trigger Points der Schutzschaltungen...

Wenn man's ganz pauschal ausdrücken möchte, ohne auf individuelle Serien der jeweiligen Hersteller einzugehen: Nippon-Chemicon und Rubyon wären Oberklasse, Teapo Mittelklasse, CapXon untere Mittelklasse, JunFu eher möööp.
Aber es kommt natürlich auch immer auf die Kühlung des Netzteils an. Ein bestens belüfteter und gekühlter JunFu wird wohl länger durchhalten als ein vor sich hin brutzelnder Nippon Chemicon. ;)
Nein, das ist völliger Bullshit.
Wenn ich jetzt fies bin, würde ich an die Nippon Chemicon KZG hinweisen, die reihenweise geplatzt sind.

Kurz: Jeder Hersteller hat mehr oder minder gute oder schlechte Kondensatoren.
Die gehen dann von 1000-2000h Lebensdauer bis zu 10.000h oder mehr...

Und da ist ein 1000-2000h NCC/Rubycon jetzt echt nicht besser als ein entsprechender Teapo oder so....

Tja, die Leute haben halt immer noch nicht begriffen, wie wichtig ein Netzteil eigentlich ist. Und was sie ihrem Rechner da antun...

Aber so ist es halt, wenn man in der Schule nicht aufpasst.
Gerade Physik ist manchmal nicht verkehrt.

Mal ne kurze Frage. Müssten Konsolen nicht eigentlich genau die gleichen NT wie PCs haben, oder sind die anders Aufgebaut?.
Nein, da das ganze speziell auf das Gerät angepasst werden kann. Und die Belüftung vom Netzteil durch den Lüfter der Konsole geschehen kann.

Zum Teil werden auch externe Netzteile verwendet (Xbox 360, XBox one). Manchmal aber auch interne (Playstation), die dann aber von dem Systemlüfter mitgekühlt werden.

Der Aufbau dieser Netzteile erinnert aber eher an LCD/Bildschirm Netzteile.

Ich finde PC Netzteile sind sowieso nur dumme Zugeständnisse an veraltete Technik. Server haben schon lange auf eine starke 12 oder gar 24 oder 48 Volt Schiene umgestellt, und die nutzlosen Minor Rails werden vernachlässigt.

Wozu sollte man so was auch rumschleppen? Wie viel angenehmer wäre es, wenn man nur mehr ein dickes 10pin Kabel zum Board hat (4*12V, 4*GND, 1*Sense, 1*Power on) und aus?

Die Boards wandeln ohnehin schon so gut wie alles selber. Und 5V für USB auch noch onboard zu wandeln wäre nun echt kein Kunststück mehr.
Damit würdean auch die elendigen Crossload-Probleme generell los.

Festplatten brauchen auch fast nur mehr auf 12V Strom, manche nutzen 5V/3.3V afaik gar nicht mehr.
Gibts doch schon bei vielen Low End Büromaschinen. Da gibts dann auch gleich mal sowas wie +12V Standby (kein Scherz!)

Die Teile sind eigentlich gar nicht (mehr) so selten...

Nur bei High End Komplettrechnern setzt man noch auf den ATX Standard...

Und wenn man es wollen würde, könnte man das auch sehr schnell ändern und auf den '+12V Only Standard' umstellen.
Gerade bei voll modularen Geräten.
Da bräuchts dann nur einen entsprechenden Adapterstecker...

Aber bei einem möchte ich widersprechen:
Die +5V Leitung braucht man in der Tat noch.
Allerdings kaum mehr auf dem Board sondern für SSDs!
Die werden, da es sich um 2,5" Laufwerke handelt, ausschließlich aus der +5V Leitung gespeist.

Aber auch das sind unter 2A pro Laufwerk. Meist auch unter 1A...
 
Nein, das ist völliger Bullshit.
Wenn ich jetzt fies bin, würde ich an die Nippon Chemicon KZG hinweisen, die reihenweise geplatzt sind.

Kurz: Jeder Hersteller hat mehr oder minder gute oder schlechte Kondensatoren.
Die gehen dann von 1000-2000h Lebensdauer bis zu 10.000h oder mehr...

Und da ist ein 1000-2000h NCC/Rubycon jetzt echt nicht besser als ein entsprechender Teapo oder so....

Vor allem, wenn die Angaben an Betriebsstunden an eine bestimmte Temperatur gebunden ist, wie z.b. 30°.
Gerade bei Semi Passiven Netzteilen sind diese 30° sehr schnell überschritten, wenn sich der Lüfter im Zero Modus befinden und die dicht eingepackten Caps vor sich hin köcheln, obwohl die Netzteil Software -- vom welchem Hersteller rede ich bloß :ugly: -- unspektakulärer 24° anzeigt.
 
Tja, die Leute haben halt immer noch nicht begriffen, wie wichtig ein Netzteil eigentlich ist. Und was sie ihrem Rechner da antun...

Aber so ist es halt, wenn man in der Schule nicht aufpasst.
Gerade Physik ist manchmal nicht verkehrt.

Naja, der TE hatte eine falsche Angabe gemacht bzw. sich verguckt. Er dachte er hätte das P9 bis er dann ein Foto gepostet hat und wir ihm gesagt haben, dass wir schon von Außen erkenne, dass das ein P7 ist :ugly:
 
Nein, das ist völliger Bullshit.
Wenn ich jetzt fies bin, würde ich an die Nippon Chemicon KZG hinweisen, die reihenweise geplatzt sind.

Kurz: Jeder Hersteller hat mehr oder minder gute oder schlechte Kondensatoren.
Die gehen dann von 1000-2000h Lebensdauer bis zu 10.000h oder mehr...

Und da ist ein 1000-2000h NCC/Rubycon jetzt echt nicht besser als ein entsprechender Teapo oder so....

Okay, das stimmt natürlich. Ich bin bei dem Beitrag von Caps mit identischen Spezifikationen und Lebensdauer ausgegangen...hätte ich dazu schreiben sollen.

In dem Fall ist es dann aber so, dass ein Rubycon/NCC/Panasonic in aller Regel "besser" als ein direkt mit diesem vergleichbarer Teapo/CapXon, und der wiederum "besser" als ein vergleichbarer Fuhiyyu/AsiaX/JunFu etc. ist. Und das natürlich auch nur, wenn das Umfeld, in dem sie eingesetzt werden, ebenfalls identisch ist (hier identische NT-Plattform mit identischer Belüftung ;)).

So besser? :gruebel:
 
In der Frage ging es ja auch rein um die Qualität/Haltbarkeit/Robustheit/Langlebigkeit/whatever der Caps, und um die zu bestimmen, müssen die Testvoraussetzungen nunmal gleich sein.

Man kann ja schlecht die AsiaX im Kühlschrank, die Rubycons aber dann in einer 70°-Hotbox testen und daraus dann ein Ergebnis bilden. ;)
 
also um ein netzteil aufgrund der caps zu beurteilen muss ich mich dann auch mit den einzelnen serien der caps beschäftigen?
zum glück hab ich jetzt 9 wochen frei :ugly:
 
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