Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

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So schwer ist es jetzt auch nicht, in meinem ersten Jahr als Informations- Elektroniker mussten wir ein NT bauen und sogar das Gehäuse dazu, selbst die Wicklungen haben wir selber ausgerechnet und dann angefertigt. Auch die Platine haben wir selber geätzt. Selbst den Kabel Sleef haben wir von Hand geknüpft, ja Sleev gab es schon 1989.
 
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Naja, das kannste wohl nicht ganz vergleichen ... ein modernes High End Netzteil ist wohl dezent komplexer als ein solches Netzteil was du anno 89 gebaut hast :ugly: und zwar so komplex das es immernoch einige Firmen gibt die es bis heute nicht gepackt haben ein goldiges Modell zu entwickeln ...
 
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ja der Grundaufbau ist einfach, ein AC/DC Netzteil ist nicht so kompliziert aufgebaut.
 
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So schwer ist es jetzt auch nicht, in meinem ersten Jahr als Informations- Elektroniker mussten wir ein NT bauen und sogar das Gehäuse dazu, selbst die Wicklungen haben wir selber ausgerechnet und dann angefertigt. Auch die Platine haben wir selber geätzt. Selbst den Kabel Sleef haben wir von Hand geknüpft, ja Sleev gab es schon 1989.

So was wird einem heute leider nicht mehr beigebracht, man weiß zwar theoretisch alles theoretisch, aber ohne jemals die betreffende Hardware, geschweige denn einen Lötkolben in der Hand gehabt zu haben. Man lernt nur um die Prüfung zu bestehen, und das wenige was man weiß, vergisst man auch wieder, weil man es nie wieder braucht. :daumen:
 
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Eine Idee wie man die Güte von Bauteilen wie Kondensatoren testen/beurteilen kann? Ich vertraue der BadCaps Liste nicht wirklich, die hat ja auch schon einige Jahre auf dem Buckel.
 
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Naja, pauschalisieren kann man das nicht wirklich ... deswegen finde ich es albern zum Beispiel Taepo Kondis als "nicht so toll" abzustempeln und pauschal Nippon Chemicon als die Oberbringer dazustellen ... das macht ja leider die PCGH aktuell ...

Die Kondis sind nur ein Bausteil in einer mitlerweile doch recht komplexen Elektronik ... und auch hier gillt, schwächstes Glied in einer Kette und so :D

Und wenn man zum Beispiel von Rubycon (Delta und Enermax) anfängt gucken einen die meisten etwas reserviert an :ugly: ...

Viel interessanter ist doch schon die Anzahl der Primärkondis, grad in hochwattigen Netzteilen ... unser Testspektrum erstreckt sich ja nun von 750W bis 1200W und die Unterschiede in der Elektronik sind schon echt spannend ... auch teilweise bei Firmen wo man nicht unbedingt ordentliche Qualität vermutet ...
 
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In dem Rasurbo, was ich gerade getestet habe ist ein CapXon verbaut, der ja zweifelsohne preiswerter ist als ein Nippon Chemicon, aber was sagt das aus? Ist er schlechter, nur weil er preiswerter ist? Der einzige wirklich gravierende Unterschied ist das er nur bis 85° geht, im Gegensatz zu 105°.
 
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es gab mal vor Jahren Probleme mit Taiwan Elkos, Problem war aber das die Lieferung aus Japan Fehlerhaft war.

Nippon Chemicon sind auch zu einer PR Masche geworden!

@WallaceXIV
es gab da wohl einige Möglichkeiten zum testen*grübel* E-Technik lange her :D
 
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Genauso wie die Aussage "Japanische Kondensatoren" ... grausig :ugly:

Ich verzichte lieber auf teure, japanische 105° Kondis wenn die restliche Elektronik dafür aufgewertet wird ... die Eingangsfilterung zum Beispiel ... denn wenn die "gut" ist braucht der Primärkondi auch weniger filtern/glätten ...

Guckt euch doch mal irgendwelche 10€ Billignetzteile an, die haben fast alle 2 Primärkondis weil die Spannungen sonst katastrophal wären ...
 
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Er ist schon schlechter als ein Nippon-Chemicon KMR. Die Frage ist, was notwendig ist, um eine Komponente langfristig in einem Schaltkreis zu betreiben. Da kommt es vor allem auf Stressfaktoren wie Temperatur und Wechselstrombelastung an, wo wir auch schon gleich bei den Vorzügen von Nippon-Chemicon sind, weil sie ihre Angaben darauf beziehen.

Der Elko im Vorregler hat auf jeden Fall deutliche Vorteile bei der Kühlung, sekundär, wo viele Outputs zusammen kommen, ist es nicht mehr so einfach.

Aber das ist alles erstmal nur Lebensdauer, die Verluste sind z.B. auch noch ein wichtiges Thema. Im Zweifel kann man sich mit 1. überdimensionieren und 2. Wechselstrombelastung senken abhelfen.
Was man messen könnte wäre z.B. Leckstrom im Sperrzustand oder den ESR. Der wird nämlich durch Alterungsprozesse steigen.
 
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Das mit der Bewertung des Primiär-ElKos ist halt nicht so leicht... Für eine aussagekräftige Bewertung muss der ElKo im Verbund gesehen und nicht nur ein Blick auf die Spezifikationen geworfen werden. Am sinnigsten finde ich hier z. B. ein Messen des Kurvenverlaufs im laufenden Betrieb (dann sieht man gleich die Kurve in Verbindung mit der Eingangsfilterung). Aber selbst dann kann man nur eine zeitlich begrenzte Aussage über die Qualität treffen. Wie die Kurve aussieht, wenn der Kondensator z. T. ausgetrocknet ist, kann man ja erst nach einer bestimmten Zeit herausfinden. Da müsste man sich überlegen, wie man die ElKos künstlich altern lassen kann.

Auf der Sekundäreite gibt es schon ein paar eindeutigere Anzeichen. Werden z. B. ElKos vieler verschiedener Hersteller verwendet, kann man vermuten, dass wahrscheinlich da eingekauft wurde, wo es am günstigsten ist.
 
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Gold bei einem 300Watt NT und was soll das bringen.......... 1 oder 2 € Ersparnis in 10 Jahren!
 
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@hulkhardy1
Du würdest dich wundern wie viele nach solchen NTs verlangen. Gerade wenn diese gleich viele SATA Stecker mit sich bringen, wären sie prädestiniert für kleine Server.
 
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Steht da irgendwas von wie vielen Sata Steckern?
Ich hab dewesen ein 400 Watt NT im Office Rechner, weil die 300 Watt Teile nicht genug Stecker haben.
 
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Das nicht, aber man kann ja auch Adapter kaufen. Es wäre nur schön wenn es denn mal viele Stecker hätte.
 
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