Majima
Komplett-PC-Aufrüster(in)
Falls es noch irgendwelche Zweifel an Nintendos Überheblichkeit und Siegessicherheit ob seiner hoffnungslos ergebenen Fanbase gab, sind diese nun endgültig aus dem Weg geräumt: Also jetzt schon rund 500 Euro für eine Konsole, die einem garantiert immer noch nicht erlauben wird, ein Backup seiner eigenen Spielstände anzufertigen, mit emulierten Retrospielen (jetzt schon vom GameCube) und hochskaliertem UHD, aber dafür ohne OLED-Display, im Jahr 2025. Noch irrwitziger sind die Preise für den Pro-Controller und die Spiele: 90 Tacken pro Stück – wohlgemerkt, noch ohne DLC-Pässe, „Deluxe“-Extras etc..
Und so nett es auch ist, dass Nintendo sich Gedanken macht, wie man Scalping unterbindet, kann es selbst das nicht, ohne zur Schau zu stellen, wie sehr es mittlerweile auf seine Kundschaft herabblickt. Du kleiner Spieler musst dem großen Nintendo bewiesen haben, dass du würdig genug bist, ihm dein sauer verdientes Geld für eine Switch 2 in die Hand drücken zu dürfen. Schön, wie ehrlich Nintendo kommuniziert, dass Vorbestellen sich für den Kunden nicht lohnt und er das am besten auf gar keinen Fall tun sollte.
Ein bisschen Nationalismus darf natürlich auch nicht fehlen: Nachdem der japanische eShop bereits keine ausländischen Zahlungsmittel mehr akzeptiert und damit alle ausländischen Spieler von zahlreichen japanischen Exklusivtiteln ausgesperrt werden, ist es fast nur konsequent, dass man jetzt auch eine Japan-rabattierte Switch 2 mit Regionalsperre versehen anbietet, damit die pösen Gaijin bloß nicht auf die Idee kommen, mittels unabhängiger Händler den schwachen Yen auszunutzen. Globalisierung und freie Marktwirtschaft gibt es halt auch nur für die, die es verdient haben.
Frei nach Igor: Immerhin spart Nintendo einem mit solchen Stunts oft genug den Weg zur Domina. Wer es braucht, weil Nintendo Nintendo ist und ein Nintendo-Produkt nicht zu kaufen für ihn keine realistische Option ist und außerdem „irgendwas mit Kindheit und Nostalgie“ – bitte. Wir sind alle erwachsen, und wer auf Schmerzen steht, dem werde ich da keine Vorschriften zu machen versuchen. Aber ich entschärfe auch nicht die Sachverhalte mit meiner Sprache, nur um jemanden vor seiner eigenen, selbstinduzierten kognitiven Dissonanz zu schützen. In dem Sinne: Fröhliches Simpen!
Und so nett es auch ist, dass Nintendo sich Gedanken macht, wie man Scalping unterbindet, kann es selbst das nicht, ohne zur Schau zu stellen, wie sehr es mittlerweile auf seine Kundschaft herabblickt. Du kleiner Spieler musst dem großen Nintendo bewiesen haben, dass du würdig genug bist, ihm dein sauer verdientes Geld für eine Switch 2 in die Hand drücken zu dürfen. Schön, wie ehrlich Nintendo kommuniziert, dass Vorbestellen sich für den Kunden nicht lohnt und er das am besten auf gar keinen Fall tun sollte.
Ein bisschen Nationalismus darf natürlich auch nicht fehlen: Nachdem der japanische eShop bereits keine ausländischen Zahlungsmittel mehr akzeptiert und damit alle ausländischen Spieler von zahlreichen japanischen Exklusivtiteln ausgesperrt werden, ist es fast nur konsequent, dass man jetzt auch eine Japan-rabattierte Switch 2 mit Regionalsperre versehen anbietet, damit die pösen Gaijin bloß nicht auf die Idee kommen, mittels unabhängiger Händler den schwachen Yen auszunutzen. Globalisierung und freie Marktwirtschaft gibt es halt auch nur für die, die es verdient haben.
Frei nach Igor: Immerhin spart Nintendo einem mit solchen Stunts oft genug den Weg zur Domina. Wer es braucht, weil Nintendo Nintendo ist und ein Nintendo-Produkt nicht zu kaufen für ihn keine realistische Option ist und außerdem „irgendwas mit Kindheit und Nostalgie“ – bitte. Wir sind alle erwachsen, und wer auf Schmerzen steht, dem werde ich da keine Vorschriften zu machen versuchen. Aber ich entschärfe auch nicht die Sachverhalte mit meiner Sprache, nur um jemanden vor seiner eigenen, selbstinduzierten kognitiven Dissonanz zu schützen. In dem Sinne: Fröhliches Simpen!

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