Wie versprochen gibts nun den neuen Eintrag mit ein paar Eindrücken zum nun tatsächlich funktionierenden neuen S2011-System.
Der gesamte Bau verlief eigentlich völlig unproblematisch und auch unspektakulär. Das Kabelmanagement verlangte einem da ein wenig mehr ab, da gefühlte 67 verschiedene Kabel den Raum hinter dem Mainboard doch sehr eng werden lassen, da half auch das sleeven und aufräumen nicht viel, am Ende passts aber noch grade so, dass der Deckel des Gehäuses noch zu geht. Ein Wenig Glück hatte ich mit dem 8-Pol Stromanschluss für die CPU - denn das Kabel hätte keine 5 mm kürzer ausfallen dürfen um es hinter dem Mainboard zu verlegen.
Was extrem genervt hatte: Das Overseer Gehäuse ist wirklich hochwertig und gut durchdacht, aber warum nur, warum werden durchweg so billige Verschraubungen genutzt?! Die Löcher der Schrauben haben teilweise nicht mal ein vorgefertigtes Gewinde, so dass man das erst mit roher Gewalt per Schraube "reinschneiden" muss oder sie sind bei den Slotblenden gar nicht zum kompletten rausschrauben gedacht... sehr unschön. Das resultierte in einem Fall gar darin, dass ich per Rohrzange eine Schraube an der Slotblende "herausbrechen" musste um überhaupt die Soundkarte einbauen zu können - denn die Schraube war schlicht im Weg und nicht herausschraubbar
.
Aber was solls, am Ende lif der PC bereits beim ersten Einschalten wie er sollte - und es konnte (noch mit dem "alten" Windows, was erstaunlich gut mit den neuen Komponenten lief) zu ersten OC-Versuchen übergegangen werden.
Leider habe ich - wie eigentlich immer - einen nicht grade guten Chip erwischt was das angeht. Grobe Versuche zeigten folgende Grenzen (bitte NICHT mit den Sockel 1155 CPUs vergleichen, die brauchen von Natur aus weniger Spannung weil 2 Kerne weniger unter der Haube sind!):
4,2 GHz bei ~1,26v --> 65°C
4,3 GHz bei ~1,30v --> 70°C
4,4 GHz bei ~1,33v --> 80°C
4,5 GHz bei ~1,37v --> ...zu heiß^^
Da ich einen 100% stabilen PC benötige wenn das Ding viele Stunden am Stück rumrendert bin ich momentan auf vorsichtigen 4,2 GHz bei 1,265v und etwa 65°C unter Last. Das scheint auch stabil zu sein, 5 Stunden Renderlast waren kein Problem (und h.264 ist da sehr empfindlich, mein Alter schmierte da nach wenigen Minuten weg wo Prime95 stundenlang lief bei OC Versuchen am Anfang...). Mal sehen ob da noch 100 MHz mehr drin sind wenn ich mich mal an die feineren Einstellungen wage aber vorerst reicht das hier, weil...
...oh mein Gott ist das Ding ein Rendermonster
!
Ich wusste ja, dass ich einen ordentlichen Sprung zu erwarten hatte, aber der 3930K@4,2GHz ist tatsächlich beinahe doppelt so schnell verglichen mit meinem alten Vierkerner! Wo ich beim Alten im Cinebench 11.5 noch 6,6 Punkte hatte räumt der Neue ganze 12,3 Punkte ab - und diesen Zuwachs habe ich gefühlt auch beim "echten" Rendern. Dabei ist das System - zumindest im jetzigen OC-Zustand - sogar (dank fressendem X58 Chipsatz beim Nehalem) noch sparsamer als mein altes:
Im Idle verlangt der PC sich gemessene ~90 W (trotz hungriger GTX580), der Alte wollte hier noch ~135W haben.
Unter Renderlast sinds dann beim Neuen ~270W - immer noch ein wenig besser als früher, da lagen ~290W an.
Ich kann also vermutlich noch die 4,3 GHz in Angriff nehmen um zumindest beim Stromverbrauch wieder zu alter Größe zu kommen.
Und zum Ende, da ich mehrfach darum gebeten wurde, hab ich auch die Kamera ein paar mal ins Case gehalten - bitte entschuldigt die qualitativ recht miesen Bilder meiner Billig-Cam, ich denke das Wesentliche ist trotz aktuellem Kabelsalat zu erkennen.
Der gesamte Bau verlief eigentlich völlig unproblematisch und auch unspektakulär. Das Kabelmanagement verlangte einem da ein wenig mehr ab, da gefühlte 67 verschiedene Kabel den Raum hinter dem Mainboard doch sehr eng werden lassen, da half auch das sleeven und aufräumen nicht viel, am Ende passts aber noch grade so, dass der Deckel des Gehäuses noch zu geht. Ein Wenig Glück hatte ich mit dem 8-Pol Stromanschluss für die CPU - denn das Kabel hätte keine 5 mm kürzer ausfallen dürfen um es hinter dem Mainboard zu verlegen.
Was extrem genervt hatte: Das Overseer Gehäuse ist wirklich hochwertig und gut durchdacht, aber warum nur, warum werden durchweg so billige Verschraubungen genutzt?! Die Löcher der Schrauben haben teilweise nicht mal ein vorgefertigtes Gewinde, so dass man das erst mit roher Gewalt per Schraube "reinschneiden" muss oder sie sind bei den Slotblenden gar nicht zum kompletten rausschrauben gedacht... sehr unschön. Das resultierte in einem Fall gar darin, dass ich per Rohrzange eine Schraube an der Slotblende "herausbrechen" musste um überhaupt die Soundkarte einbauen zu können - denn die Schraube war schlicht im Weg und nicht herausschraubbar
.Aber was solls, am Ende lif der PC bereits beim ersten Einschalten wie er sollte - und es konnte (noch mit dem "alten" Windows, was erstaunlich gut mit den neuen Komponenten lief) zu ersten OC-Versuchen übergegangen werden.
Leider habe ich - wie eigentlich immer - einen nicht grade guten Chip erwischt was das angeht. Grobe Versuche zeigten folgende Grenzen (bitte NICHT mit den Sockel 1155 CPUs vergleichen, die brauchen von Natur aus weniger Spannung weil 2 Kerne weniger unter der Haube sind!):
4,2 GHz bei ~1,26v --> 65°C
4,3 GHz bei ~1,30v --> 70°C
4,4 GHz bei ~1,33v --> 80°C
4,5 GHz bei ~1,37v --> ...zu heiß^^
Da ich einen 100% stabilen PC benötige wenn das Ding viele Stunden am Stück rumrendert bin ich momentan auf vorsichtigen 4,2 GHz bei 1,265v und etwa 65°C unter Last. Das scheint auch stabil zu sein, 5 Stunden Renderlast waren kein Problem (und h.264 ist da sehr empfindlich, mein Alter schmierte da nach wenigen Minuten weg wo Prime95 stundenlang lief bei OC Versuchen am Anfang...). Mal sehen ob da noch 100 MHz mehr drin sind wenn ich mich mal an die feineren Einstellungen wage aber vorerst reicht das hier, weil...
...oh mein Gott ist das Ding ein Rendermonster
!Ich wusste ja, dass ich einen ordentlichen Sprung zu erwarten hatte, aber der 3930K@4,2GHz ist tatsächlich beinahe doppelt so schnell verglichen mit meinem alten Vierkerner! Wo ich beim Alten im Cinebench 11.5 noch 6,6 Punkte hatte räumt der Neue ganze 12,3 Punkte ab - und diesen Zuwachs habe ich gefühlt auch beim "echten" Rendern. Dabei ist das System - zumindest im jetzigen OC-Zustand - sogar (dank fressendem X58 Chipsatz beim Nehalem) noch sparsamer als mein altes:
Im Idle verlangt der PC sich gemessene ~90 W (trotz hungriger GTX580), der Alte wollte hier noch ~135W haben.
Unter Renderlast sinds dann beim Neuen ~270W - immer noch ein wenig besser als früher, da lagen ~290W an.
Ich kann also vermutlich noch die 4,3 GHz in Angriff nehmen um zumindest beim Stromverbrauch wieder zu alter Größe zu kommen.

Und zum Ende, da ich mehrfach darum gebeten wurde, hab ich auch die Kamera ein paar mal ins Case gehalten - bitte entschuldigt die qualitativ recht miesen Bilder meiner Billig-Cam, ich denke das Wesentliche ist trotz aktuellem Kabelsalat zu erkennen.
