News Aktive Belüftung von Heizkörpern: Noctua-Lüfter als Upgrade?

Wegen 50€ im Jahr so einen Aufriss. :fresse:
Realistisch gesehen geht es eigentlich gar nicht um die kostenersparniss... wenn überhaupt vorhanden..
sondern eigentlich nur darum den Raum gleichmässig warm zu bekommen mit diesen lüftern
Dir ist schon klar, was für Schrottlüfter in Industrieprodukten mit Lüftern oft verbaut werden? Was der Grund dafür ist, wieso diverse Dunstabzugshauben so unterirdisch schwach abschneiden und so weiter?
ich erinnere mich noch an meine letzte firma.. da war n lüfter ausgefallen der so ne platine gekühlt hatte in der Etikettiermaschine...

24V5A mit 7500 umdrehungen!.. und das auf 60mm... Neupreis damals (ist 10 jahre her) über 60€
n billigen China lüfter bestellt mit 24v 5A für 8€...
machste die Packung auf ist das der gleiche wie verbaut war laut Label...

aber der Giftzwerg hatte echt Power.. hatte den an die Platine gelötet und ohne ihn festzuschrauben auf dem tisch liegend getestet...
das Ding ist echt abgehoben ...

aber die Lautstärke war unnormal... vorallem da man in das Gehäuse auch problemlos n 120mm lüfter hätte einbauen können vom platz her...
das war ziemlich unlogisch damals
 
Zuletzt bearbeitet:
Funfact: Ich hab "Only Fans" auf die Kiste geschrieben einfach um das Gesicht meiner Frau zu sehen wenn sie die Kiste entdeckt und reinschaut :haha:

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Herzlichen Glückwunsch,
ihr seid Jahre zu spät an in dieser Sache und habt obendrein den Gebläsekonvektor wiedererfunden. Gratulation. Chapeau.

Mit all seinen Nachteilen:
- Stromanschluss notwendig
- Lüfterlärm
- erhöhte Staubaufwirblung
- Zuglufterscheinungen möglich

Ich meine es gibt prinzipiell nichts daran auszusetzen, es funktioniert, denn es ist Physik. Und das ist auch der Industrie nicht fremd, entsprechende Hybride abseits der klassischen Gebläsekonvektoren sind marktverfügbar ("Niedrigtemperaturheizkörper") und schalten ihre Ventilatoren nur bei Bedarf an und funktionieren sonst wie klassische Flachheizkörper.
Dennoch, gerade in Deutschland spielen Konvektoren im Privathaus seit Jahrzehnten keine Rolle aufgrund ihrer genannten Nachteile. Am ehesten kennen wir die hier als Nachtspeicheröfen, die nichts anderes sind als ein Gebläsekonvektor mit einer Füllung Speichersteine und Elektroheizdraht drin.
Und diese Systeme wurden vorallem eingebaut weil sie billig anzuschaffen sind, nicht weil sie besonders toll heizen.

Die Flachheizkörper die wir kennen haben sich besonders deswegen durchgesetzt und vom klassischen Radiator wegentwickelt, weil diese einen besonders hohen Strahlungsanteil (ca. 50%) besitzen, sprich einen wesentlichen Teil ihrer Wärmeleistung in Form von Strahlung direkt an die Objekte im Raum abgibt, was sich besonders angenehm anfühlt. Besser sind noch die Fußbodenheizung mit über 70%.
Gebläsekonvektoren kommen noch höchstens auf 10%, diese hybride sicherlich kaum über 20%. Die restliche Leistung wird über Konvektion über die Luft in den Raum abgegeben, es zirkuliert also wesentlich mehr Luft.

Selbiges gilt für die gerade im Internet sehr populäre Luft-Luft-Wärmepumpen Lösungen. Nur hier sind die Inneneinheiten sogenannte Fan-Coils, die garkeine Wärmeabgebenen Oberflächen haben, hier wird also 100% über Konvektion Leistung abgegeben. Also nochmehr Luft, nochmehr Staubaufwirbelung, nochmehr Lärm, nochmehr Zugluft. Kann man mit Leben, aber fühlt sich alles nach einem Downgrade an, zu dem sonst recht hohen deutschen Wohnstandard.

Man kann sich damit behelfen einen zu kleinen Heizkörper bei niedriger Wassertemperatur etwas mehr Leistung zu entlocken. Richtig wäre aber einen größeren Heizkörper mit mehr Flächen einzubauen und dann klappts auch ohne Lüfter, lautlos, ohne Strom. Die wenigsten Haushalte dürften mit 33ern (Heizkörper mit 3 Platten und 3 Konvektionsblechen) gebaut worden sein, oft sind es 21er oder 22er (Heizkörper mit 2 Platten und 1 oder 2 Konvektionsblechen). Lassen sich also mehr oder weniger mit 33er oft sogar plug and play ersetzen.
Rechenbeispiel:
Heizkörper alt: 75°C Vorlauftemperatur/ 65°C Rücklauftemperatur / 20°C Raumtemperatur / 1m lang / 0,6m hoch / Typ 21 / Heizleistung: 1353W
Rechenbeispiel:
Heizkörper neu: 55°C Vorlauftemperatur/ 45°C Rücklauftemperatur / 20°C Raumtemperatur / 1m lang / 0,6m hoch / Typ 33 / Heizleistung: 1263W

Wer jetzt sagt: okay! aber das sind trotzdem 90W weniger, hier kann der Handwerker auch die sog. Spreizung von 10K niedriger wählen, also das Wasser schneller zirkulieren lassen. Zum Beispiel 7K, sprich Vorlauftemperatur 55°C und Rücklauftemperatur von 48°C und kommt schon auf 1342W.

Wer selbst nachrechnen möchte:
 
Bei den Preisen, die Noctua für die Lüfter aufruft, amortisiert sich der Spaß eh erst nach einigen Jahren...

Mit günstigen und leisen Lüftern aber eine Überlegung wert, habe die Teile schon seit einiger Zeit bei AMAZON im Warenkorb. ;)
 
Bei den Preisen, die Noctua für die Lüfter aufruft, amortisiert sich der Spaß eh erst nach einigen Jahren...

Mit günstigen und leisen Lüftern aber eine Überlegung wert, habe die Teile schon seit einiger Zeit bei AMAZON im Warenkorb. ;)
Da stimme ich ebenfalls zu, zudem sich diese 120mm aber auch 140mm Lüfter erst ab 3x oder besser 4x Konfiguration lohnen und dann ist man schnell bei +150€ mit Adapter und Regelung.
 
- Lüfterlärm
- erhöhte Staubaufwirblung
- Zuglufterscheinungen
Wir reden hier nicht von strammen Ventilatoren aus den 80ern sondern wenns vernünftig gemacht ist von kleinen PC Lüfterchen mit 300 UPM. Deren Lüfterlärm ist praktisch null und die Staubaufwirbelung und Zugluft vergleichbar mit den üblen Umwälzungen die ein PC auch erzeugt. Von beispielsweise diesen Luftreinigerdingern die seit Corona irgendwie in sind und die Kubikmeterweise Luft umwälzen (hörbar und fühlbar) sind wir da noch weit weg und diese Dinger scheinen die Leute auch nicht zu stören.

Der einzige echte Nachteil ist dass man Strom/Gekabel an die Dinger bringen muss.
 
Wie kommst du auf so einen Unsinn?
Hättest du mal ein wenig in Kommentarseiten 2-3 gelesen hättest du erkannt das es sich nicht um Unsinn handelt. Aber

Du klickst jetzt mal auf diesen Link https://www.merkur.de/produktempfeh...zkosten-senken-energiesparen-zr-91702230.html und scrollst ein wenig runter bis du zu

Heizkörperverstärker: Bei Heizungen mit Heizkostenverteilern sind sie verboten​


kommst. Und dann liest du den Text.

Falls du es dennoch für absoluten Unsinn hältst könntest du ja auch mal deinen Vermieter fragen, oder Anwalt. Oder deinen Energiedienstleister, die können dir das sicherlich auch noch erklären.
 
Ich hatte auch schon überlegt an meinen Heizkörpern mit Lüftern zu arbeiten.

Problem ist nur, dass ich in meiner Mietwohnung noch schön alte Rippenheizkörber habe. Dauert eine halbe Ewigkeit bis die Wärme sich im Raum verteilt hat. Zumal in meinen Augen für 2 Räume die Heizkörpergröße viel zu klein ist. Denke die Lüfter können da an sich auch nicht so viel mehr machen.
In der Küche habe ich hingegen einen Lamellenheizkörper und der knallt die Hitze nur so raus. Super Heizkörper nur im falschen Raum :nene: Das ganze Haus ist ans Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen.

Ich helfe manchmal dann damit nach, dass ich die Luft im Raum selbst mit etwas großflächigem fächern dann verwirbel und die gleichmäßige Wärmeverteilung tritt so langsam ein.
Hab mir vor kurzem von IT-Dusters das High-End Gebläse besorgt. Das könnte ich jetzt auch dafür missbrauchen um ein bisschen die Luft im Raum "zirkulieren" zu lassen :ugly:

Am liebsten würde ich meinem Vermieter einen generellen Heizkörpertausch vorschlagen. Dann müsste man aber vermutlich das Ganze gleich großflächig angehen...
 
Ich hatte auch schon überlegt an meinen Heizkörpern mit Lüftern zu arbeiten.

Problem ist nur, dass ich in meiner Mietwohnung noch schön alte Rippenheizkörber habe. Dauert eine halbe Ewigkeit bis die Wärme sich im Raum verteilt hat. Zumal in meinen Augen für 2 Räume die Heizkörpergröße viel zu klein ist. Denke die Lüfter können da an sich auch nicht so viel mehr machen.
In der Küche habe ich hingegen einen Lamellenheizkörper und der knallt die Hitze nur so raus. Super Heizkörper nur im falschen Raum :nene: Das ganze Haus ist ans Fernwärmenetz der Stadt angeschlossen.

Ich helfe manchmal dann damit nach, dass ich die Luft im Raum selbst mit etwas großflächigem fächern dann verwirbel und die gleichmäßige Wärmeverteilung tritt so langsam ein.
Hab mir vor kurzem von IT-Dusters das High-End Gebläse besorgt. Das könnte ich jetzt auch dafür missbrauchen um ein bisschen die Luft im Raum "zirkulieren" zu lassen :ugly:

Am liebsten würde ich meinem Vermieter einen generellen Heizkörpertausch vorschlagen. Dann müsste man aber vermutlich das Ganze gleich großflächig angehen...
Bei Fernwärme vermute ich aber mal dass ihr eine zentrale Übergabestation habt und jeder Radiator einzeln gemessen wird. Daher wäre der Lüfter da verboten, würde aber an sich was bringen. Die alten Radiatoren brauchen typischerweise hohe Temperaturen um ausreichend Wärme abzugeben evtl. ist die Heizkurve zu niedrig eingestellt.
 
Luftumwälzung durch einen großen Radiotor macht bei größeren Gebäuden schon Sinn. Im privaten Bereich weiß ich nicht so genau.
 
Hättest du mal ein wenig in Kommentarseiten 2-3 gelesen hättest du erkannt das es sich nicht um Unsinn handelt. Aber

Du klickst jetzt mal auf diesen Link https://www.merkur.de/produktempfeh...zkosten-senken-energiesparen-zr-91702230.html und scrollst ein wenig runter bis du zu

Heizkörperverstärker: Bei Heizungen mit Heizkostenverteilern sind sie verboten​


kommst. Und dann liest du den Text.

Falls du es dennoch für absoluten Unsinn hältst könntest du ja auch mal deinen Vermieter fragen, oder Anwalt. Oder deinen Energiedienstleister, die können dir das sicherlich auch noch erklären.
Merkur.de ist DIE Quelle für seriöse Berichtserstattung.
 
Wir reden hier nicht von strammen Ventilatoren aus den 80ern sondern wenns vernünftig gemacht ist von kleinen PC Lüfterchen mit 300 UPM. Deren Lüfterlärm ist praktisch null und die Staubaufwirbelung und Zugluft vergleichbar mit den üblen Umwälzungen die ein PC auch erzeugt. Von beispielsweise diesen Luftreinigerdingern die seit Corona irgendwie in sind und die Kubikmeterweise Luft umwälzen (hörbar und fühlbar) sind wir da noch weit weg und diese Dinger scheinen die Leute auch nicht zu stören.

Der einzige echte Nachteil ist dass man Strom/Gekabel an die Dinger bringen muss.
Das man das so betreiben kann ist mir bewusst, bringt dann aber auch nicht den gewünschten Effekt. Müsste man labortechnisch untersuchen, aber ich würde dem ganzen dann auch Leistungsverbesserungen im unteren zweistelligen Bereich unterstellen. Willst du damit aber wirklich alte Heizkörper die für Vorlauftemperaturen von 70°C und mehr, wie es eben im letzten Jahrtausend üblich war, fit für Wärmepumpen machen musst du die Effektivität der Heizfläche IMMENS steigern. Die Strahlungsleistung einer Fläche steigt mit der Temperatur in der vierten-Potenz, ergo verringere ich diese Temperatur, in dem ich den Heizkörper mit im Mittel deutlich kühlerem Wasser durchströme, verliert dieser einen Großteil seines Leistungspotenzials. Das wieder durch Konvektion ausgleichen muss schon sehr viel Luft bewegt werden, denn hier stößt die vergleichbare geringe Fläche wieder mit rein, denn auch die durchströmende Luft muss sich ja am Blech erwärmen (Wärmeleitung durchs Blech an die Luft) und hier sind die Linearen Faktoren: Fläche x Temperaturunterschied (genauer: Leistung=Fläche*Wärmeleitfähigkeit*Temperaturunterschied). Damit also die vorhandene Fläche maximal genutzt wird darf die Luft garnicht eine hohe Verweildauer haben, denn dann wäre sie auf ihrem Weg durch den Heizkörper schon zu warm um noch einen Temperaturunterschied zum Wasser und damit einen Energiefluss zu ermöglichen. Wir sind ja alles PC-Enthusiasten hier und kennen doch unsere Lüfter und Kühler. Im Prinzip sind das auch Konvektoren. Feine Blechlamellen, die von Luft umströmt die Wärme übertragen und Luft, die die Wärme abtransportiert. Und da wollen wir oft nur bis zu einige hundert Watt transportieren. Ein Heizkörper in einem mittelprächtig gedämmten Bestandsbau muss aber im Winter im Bereich von 1000 bis 2000W transportieren. Wenn dann der Strahlungsanteil auf mickrige 200...300W zusammengeschrumpft ist, dann wirds ein bisschen anpusten mit ein paar 300rpm Lüfterchen es leider nicht bringen können. Das ist so leid es mir tut, harte Physik. Es bringt nicht Nichts, aber kann auch nicht das was hier notwendig wäre leisten. Oder man muss sich eben von einem Komfortpunkt verabschieden.
Die Industrie ist ja nicht doof, es gibt diese Heizkörper mit eingebauten Lüftern ja zu kaufen als Niedrigtemperaturheizkörpern. Liest sich im Prospekt auch immer sehr toll, im Datenblatt wirds dann schon etwas ernüchternder.
Ich habe mal das Datenblatt vom Kermi-Heizkörper rausgesucht:
moderner Flachheizkörper standard (therm-x2 Profil-K): Typ 22 (2 Platten, 2 Konvektorbleche), 0,6m hoch, 1m breit: Vorlauftemperatur 55°C, Rücklauftemperatur: 45°C, Raumtemperatur: 20°C: 854Watt
Niedrigtemperaturheizörper m. Lüfter (x-flair Profil-K): Typ 22 (2 Platten, 2 Konvektorbleche), 0,6m hoch, 1m breit: Vorlauftemperatur 55°C, Rücklauftemperatur: 45°C, Raumtemperatur: 20°C: 1171Watt

Die Angabe ist bei 75% Lüfterdrehzahl beim Standardmodell angegeben, das Eigenheimmodell hat eine Lüfterregelung. Für den Betrieb bei 75% sind 25db in 2m Abstand angegeben, für 100% schon 36dB, wohlgemerkt 2m Abstand, nicht 1m wie in den PCGH Lüftervergleichen soweit ich es gerade im Kopf habe. Der 1m lange Heizkörper hat dazu schon 8 Lüfter, Kantenlänge 8cm würde ich wetten. Wer zur Miete wohnt und Heizkostenzähler am Heizkörper braucht muss auf Anfrage ein Sondermodell ohne Lüfterregelung nehmen, denn die Regelung würde die Messung verfälschen, genauso wie die nachträglich angebrachten Bastellösungen es tun. Würde vermuten das Modell ist einfach bei 75% Drehzahl fixiert.

Zurück zu den Zahlen: Der Hersteller erreicht also bei einem identisch großen Heizkörper durch anbringen von 8 Lüftern mit ca. 25 dB Schallemittierung eine Mehrleistung von 37%
Jetzt rechnen wir nochmal Praxisnah aus:
Angenommen wir haben im Bestand einen ausreichend dimensionierten Heizkörper, montiert in den 90er Jahren, ausgelegt auf 70°C Vorlauftemperatur und 55°C Rücklauftemperatur, Höhe wieder 0,6m, Breite 1m, diesmal Typ22: 1359W
Angenommen dies ist vom damaligen Planer perfekt für diesen Raum dimensioniert worden, wollen wir genau diese Leistung weiterhin erreichen, aber mit möglichst wenig Wassertemperatur, statt 10K Unterschied steigern wir den Durchfluss auf 5K Unterschied, also die doppelte Durchflussmenge (achtung, kostet uns die 8fache Pumpenergie!! Stromaufnahme ca. dritte Potenz zum Durchfluss, das nur am Rande). Angenommen wir installieren nun an diesem Heizkörper unsere Lüfter und erreichen genau wie Kermi einen Leistungsboost von keine Lüfter zu mit Lüfter von 37%:
1359W / 1,37 = 992W muss unser Heizkörper noch ohne Lüfter erbringen.
Also quasi Rückwärts in unseren Heizkörper rechner und die Vorlauftemperaturen senken (dabei 5K Differenz beibehalten) und ich lande bei 56°C Vorlauftemperatur und 51°C Rücklauftemperatur.
Also haben wir 8 Ventilatoren gekauft, verkabelt, eine Steuerung gebastelt, Strom hingelegt, alles irgendwie ansehnlich angebracht, leben mit den Nachteilen der Luftbewegung und den Geräuschen und können unsere Vorlauftemperatur um ganze 14°C senken. Dazu verbraten wir noch die 8 fache Strommenge zu vorher in unserer Umwälzpumpe.
Belassen wir die Spreizung bei 10K, können wir sogar nur 12°C Vorlauftemperatur senken (58°C/48°C), aber immerhin die Umwälzpumpe entlasten.

Ich glaube hier wird klar, dass man weniger gewinnt, als man sich evtl. erhofft.
Und nochmal: Wer will kann sich die Bastelei gerne antun. Für mich bleibt es eher ein Downgrade und würde mich immer für den Einbau von mehr Fläche (=größerer bzw. Heizkörper mit mehr Platten) entscheiden. In unserem Rechnenbeispiel wäre das für unsere ~1350W ein Typ33, 0,6m x 1m Heizkörper, betrieben bei 55°C Vorlauf und 48°C Rücklauftemperatur, also eine leicht kleinere Spreizung mit 7K, dafür 15°C Vorlauftemperatur gesenkt. Kein Lüfter, kein Stromkabel, kein Geräusch, oft mit wenig Aufwand 1 zu 1 auszutauschen.
Diese fertigen Niedrigtemperaturheizkörper kaufen würde ich sogar von abraten, denn die sind auch garnichtmal so günstig, da ist der Aufpreis anders viel besser investiert. Nichtsdestotrotz, jedes Produkt findet ihren Käufer und wenn es nur aus Unwissenheit ist. Und wer basteln will, solls machen. Leider lesen sich diese Artikel und hören sich diese Videos darüber immer etwas zu schön an.
 
Merkur.de ist DIE Quelle für seriöse Berichtserstattung.
Na dann, wenn du das sagst.
Geht mir eigentlich relativ am Arsch vorbei ob du Merkur für Seriöse berichterstattung hältst oder nicht.
Ich kann dir nur sagen, ich habe in dem bereich gearbeitet und weiß daher auch wie es sich damit verhällt.

Aber jeder darf es natürlich gern ausprobieren und danach rumheulen wenn er dann erwischt wird. So operieren die Menschen doch am liebsten. Erst nicht informieren, dann ausprobieren, dann rumheulen das sie es ja "nicht gewusst" haben.
Aber wenn man sie informiert haben sie ständig was zu meckern weil es ihre eigene Sichtweise der Dinge wohl ändern könnte. Aber egal.
 
Ihr wisst aber schon das so ein Gadget als Manipulation angesehen werden kann und für Mieter (nicht besitzer) Illegal ist in D-land oder?
Da diese aber Problemlos wieder "zurück gebaut" werden kann, stellt das kein Problem dar.
Wenn du den Heizkörper als "Wäscheständer" nutz mit eingehängter "Spinne" ist das doch auch kein Problem.
 

Delta, Scythe, Arctic? Schrauben noch drin? N paar Kabeladapter? Irgendwie sehen diese Only-Fans-Kisten immer gleich aus. :-)
Nur dass bei dir auch eine Festplatte drin liegt, das ist sehr ungewöhnlich. :hmm:

Die Angabe ist bei 75% Lüfterdrehzahl beim Standardmodell angegeben, das Eigenheimmodell hat eine Lüfterregelung. Für den Betrieb bei 75% sind 25db in 2m Abstand angegeben, für 100% schon 36dB, wohlgemerkt 2m Abstand, nicht 1m wie in den PCGH Lüftervergleichen soweit ich es gerade im Kopf habe. Der 1m lange Heizkörper hat dazu schon 8 Lüfter, Kantenlänge 8cm würde ich wetten. Wer zur Miete wohnt und Heizkostenzähler am Heizkörper braucht muss auf Anfrage ein Sondermodell ohne Lüfterregelung nehmen, denn die Regelung würde die Messung verfälschen, genauso wie die nachträglich angebrachten Bastellösungen es tun. Würde vermuten das Modell ist einfach bei 75% Drehzahl fixiert.

1 m ist in der Kühlungsindustrie allgemein üblich, aber wir messen in der Regel aus 50 cm Entfernung, um auch leise Produkte gut einordnen zu können. Wenn diese Heizkörper das für PC-Lüfter typische Geräuschspektrum und damit eine ähnliche Relation zwischen dB(A) und Sone haben, wären in einer klassischen PCGH-Messung also um die 3,0 Sone zu erwarten.

Aua. Dagegen ist der Wärmetauscher von manch Luftwärmepumpe geradezu unhörbar.

Da diese aber Problemlos wieder "zurück gebaut" werden kann, stellt das kein Problem dar.
Wenn du den Heizkörper als "Wäscheständer" nutz mit eingehängter "Spinne" ist das doch auch kein Problem.

Es mag sein, dass die Vorschriften sich da je nach Heizungsanbieter unterscheiden. Aber normalerweise ist eine Abdeckung der Messvorrichtungen verboten, das umfasst auch vorgehängte Wäsche. Rückbau hat damit nichts zu tun, es geht um die Erfassung des Energieverbrauchs.
 
Lüfter an der Heizung mag ja in einigen Fällen Vorteile bringen, aber doch bitte nicht so wie auf dem Foto dieses Artikels.
So wie dargestellt wird nicht nur Staub aufgewirbelt, sondern der Lüfter setzt sich ziemlich schnell zu mit dem Dreck von Boden. Ganz zu schweigen von Besitzern haariger Haustiere.
Abgesehen davon behindern die Lüfter auch so die Reinigung des Bodens.
 
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