AfD, Pegida und Co.

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Weil ich als Schluchtenscheißer nicht das komplette Spektrum im Blick habe ... gibt es denn eine andere Partei, die sich offen gegen Merkels Politik und die Massenzuwanderung - oder wie auch immer man es auch nennen will - ausspricht oder ist die AfD wirklich die einzige Alternative für die, die dagegen sind ?

Bundesweit?
Naja die CSU hat von Begrenzung gesprochen und sich mal gegen die Merkel gestellt, dann wiederum auf Kuschelkurs gewesen.
Bundesweit agiert die CSU aber nicht, und das Verhalten hat dahingehend nicht ueberzeugt.
Bleibt noch die FDP die auch nicht ganz so konform mit Merkels Kurs ist, aber das nie so wirklich thematisiert hat. Ist mir zumindest nicht aufgefallen.
Eher ein ruhigerer Protest.
Dann haetts noch die NPD bundesweit gegeben. Auf jeden Fall die bessere Wahl als die AfD, oder?:ugly:
Was es in den einzelnen Bundeslaendern noch fuer Parteien gibt, die gegen Merkels Politik sind, ist nicht so einfach ueberschaubar. Im Grunde auch irrrelevant.
Haette eine lokale kleine Partei einen kleinen Wahlerfolg erzielt, waer das zwar erwaehnt worden, aber bestimmt nicht so extrem thematisiert, wie AfD in 3 Laendern als Wahlgewinner.

Jetzt stellt sich die Frage: was haette man waehlen sollen, wenn man nicht mit der merklschen Zuwanderungspolitik einverstanden ist, aber was auch Bundesweit relevant sein kann?
Bleibt leider nicht viel und die die hier rumtosen: "egal was, AfD kann man nicht waehlen", haben auch keine vernuenftigen Alternativen aufgezeigt.

Im Grunde wird hier ein Verhalten an den Tag gelegt, welches bei der AfD kritisiert wird.
Dagegen sein ohne sinnvolle Alternative oder Loesung.

Na lieber weiter bashen, anstatt mal auf vernuenftiger Augenhoehe diskutieren.

P.S. wieso wird eigentlich immer der Hinweis mit Schweden so schoen ignoriert?
Ist es moeglich das dort was passiert ist, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf?
 
Klar gibts auch andere Gegner von Merkels Politik. Nur profitieren die nicht, weshalb man davon ausgehen kann, dass es nicht um Merkels Politik generell, sondern allein um ihre Flüchtlingspolitik geht.
Im Prinzip steht die AfD ja auch für genau die neoliberale Grütze, für die Merkel auch steht, nur extremer. Also so eine Art FDP. Nur mit der Fremdenfeindlichkeit. Also eine Rassisten-FDP. Wer was gegen Merkel hat, dürfte eigentlich gar nicht AfD wählen.

Massenzuwanderung... was ist Zuwanderung? Zwischen einem "Zuwanderer" und einem "Flüchtling" besteht doch noch mal ein gewisser Unterschied, oder? Flüchtlinge gehen ja wieder (oder werden gegangen), wenn die Gründe zum Flüchten nicht mehr da sind. Auf der anderen Seite Seite will diese Gründe scheinbar keiner so wirklich beseitigen...
 
Wenn mir ein Land Schutz gewährt stelle ich keine Forderungen! Da bin ich erst mal froh in Sicherheit zu sein und wenn ich dann bleiben darf passe ich mich an und versuche mir dann ein neues Leben aufzubauen.

Klar. So wird es wohl auch bei der überwiegenden Mehrheit sein. Nur gerade der letzte Punkt ist in einigen Ländern schwierig, von daher moralisch nicht verwerflich, dass viele eben in Länder wollen, in denen es auch eine Chance auf einen Neubeginn (meinetwegen auch eine Chance auf den Erhalt vieler Sozialleistungen) gibt.
In den überfüllten Flüchtlingslagern direkt in Grenznähe dürfte es schwierig werden.
Seit 5 Jahren ist in Syrien Chaos und scheint nicht gerade besser zu werden. In Afghanistan hat das Ueberstülpen einer Demokratie auch nicht gerade gut geklappt.
Für den Nachwuchs auch nicht gerade toll. Was soll denn aus beispielsweise zu Kriegsbeginn 10-jährigen Kindern werden?

Egal was man von der Flüchtlinspolitik hält, aber nachvollziehen, warum viele ausgerechnet in westliche Länder wollen, kann es doch wohl jeder.

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Wenn die Zahl wieder dem entspricht, was man 2013 oder 2014 hatte, wird die Flüchtlingskrise für beendet erklärt -- dafür holt man dann eigens Pofalla wieder zurück, damit der das verkünden kann.

:D :top: #pofallabeendetdinge

Was fuer Leistungen bekommst du in Griechenland und welche in Deutschland?

Reicht das als Antwort?

Und ein weiterer Grund: Wie hoch sind die Chancen auf eine Arbeitsstelle in Griechenland, insbesondere auch für Jugendliche? Mit meinen Kindern würde ich derzeit auch nicht nach Griechenland auswandern, so schön das Land an sich auch ist. ;)
Und da nicht unbedingt absehbar ist, wann in Syrien wieder Ruhe einkehrt, kann ich verstehen, warum man nicht unbedingt da bleiben möchte.

Schoen wieder mal wie man Kinder vorschiebt. Die sollte man dort wegholen. Eltern die so ihre Kinder instrumentalisieren, unverantwortlich.

Das finde ich sowieso immer bedenklich. Egal bei welchem Thema. Auch wenn an Schulen von Lehrern die Teilnahme zu irgendwelchen Demos/Lichterketten oder was weiß ich organisiert wird. Das geht überhaupt nicht, finde ich.
Oder wie bei uns letztens die Pflicht(!) zur Teilnahme am Gottesdienst mit anschließender Diskussion im Matheunterricht, auf welche Dinge man aufgrund der Fastenzeit verzichten könnte. (9. Klasse, Realschule) :rolleyes:
 
Wenn Flüchtlinge wieder gehen, wieso dann versuchen sie zu integrieren? Das kann man sich doch dann sparen und das Geld dafür auch. Es war ein mutiger Schritt von Merkel den Ungarn zu sagen, ok wir nehmen euch jetzt völlig unbürokratisch ein paar Flüchtlinge ab aber die Politik des durchwinkens danach war der größte Fehler überhaupt. Das war ein Signal ihr könnt alle kommen, und jetzt kommen sie von überall her. Aus Marokko, aus Tunesien, aus Algerien, Länder wo wir Urlaub machen! Sie kommen aus Afghanistan, aus dem Irak, aus dem Iran. Sie kommen aus Eritrea und dem Sudan! Die halbe Welt macht sich auf den Weg nach Deutschland weil sie alle denken Frau Merkel hat uns doch eingeladen! Das muss endlich aufhören!
 
Massenzuwanderung... was ist Zuwanderung? Zwischen einem "Zuwanderer" und einem "Flüchtling" besteht doch noch mal ein gewisser Unterschied, oder? Flüchtlinge gehen ja wieder (oder werden gegangen), wenn die Gründe zum Flüchten nicht mehr da sind. Auf der anderen Seite Seite will diese Gründe scheinbar keiner so wirklich beseitigen...

Bis die ganzen Kriegsgebiete befriedet sind und ihren Fluechtlingen wieder eine Heimat bieten koennen, werden wohl noch etliche Jahre wenn nicht Jahrzehnte vergehen.
Sollte einem die Geschichte im nahen Osten gezeigt haben.

Erstmal sind es Fluechtlinge, auf kurz oder lang aber Zuwanderer. Gruende siehe oben.
Wo ist denn das Problem bei so einer Definiton?
Nimmt man jetzt den Familiennachzug hinzu und was noch als Fluechtling am Weg ist, kann man durchaus von Massenzuwanderung reden.
Ich sehe diese Definition jetzt ohne Wertung.

Wenn Flüchtlinge wieder gehen, wieso dann versuchen sie zu integrieren?
Weil die Fluechtlinge in absehbarer Zeit nicht gehen werden. So einfach ist das.
Hast du schon mal einen regierenden Politiker Klartext reden gehoert?
Natuerlich wird das umschrieben und herumgedruckst.
Dann wird auf Abschiebungen hingewiesen, wo eigentlich jeder, der sich bisschen mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat, weis, das diese Abschiebungen nie stattfinden werden.
Andere weisen auf Obergrenzen hin. Na viel Blabla halt.
Also wird anders formuliert und drumherumgeredet.

Uh bei einer Thematik sprechen die doch halbwegs Klartext. Kurz vor den Wahlen die AfD verunglimpfen :D
 
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Weil keiner ne Ahnung hat, wie lange in Syrien noch Chaos herrscht. Wenn man dann im zehnten Jahr merkt, dass man vielleicht doch besser entweder vor Ort eingegriffen hätte oder integriert hätte, ist es zu spät...

Das Problem ist nicht die Zahl der Flüchtlinge, die könnte man locker verkraften. Dass Problem ist, dass diese auf viel zu wenige Länder verteilt sind. Eine EU-weite Verteilung, gemessen an der Wirtschaftskraft, und schon wäre alles so viel einfacher...
Ziel sollte nicht sein, uns ebenfalls abzuschotten, sondern eine internationale Lösung zu forcieren. Wird schwer, aber es ist der einzige Weg, Länder wie Griechenland nicht komplett in Chaos stürzen zu lassen und gleichzeitig jeden aufnehmen zu können, der Hilfe benötigt.
Betonung liegt hier auf "Hilfe benötigt". Es ist klar, dass diejenigen, auf die das nicht zutrifft, kein Asyl erhalten. Von daher sehe ich das Problem da nicht so ganz.
Aber auch das sollte eigentlich gar nicht nötig sein... ich persönlich würde lieber in einer Welt leben, in der es egal ist, ob man hier geboren wird oder irgendwo in Afrika. Tja, das ist leider mit unserer Wirtschaft nicht machbar, die verdienen am Kleinhalten viel zu gut.


Bis die ganzen Kriegsgebiete befriedet sind und ihren Fluechtlingen wieder eine Heimat bieten koennen, werden wohl noch etliche Jahre wenn nicht Jahrzehnte vergehen.
Sollte einem die Geschichte im nahen Osten gezeigt haben.

Erstmal sind es Fluechtlinge, auf kurz oder lang aber Zuwanderer. Gruende siehe oben.
Wo ist denn das Problem bei so einer Definiton?
Nimmt man jetzt den Familiennachzug hinzu und was noch als Fluechtling am Weg ist, kann man durchaus von Massenzuwanderung reden.
Ich sehe diese Definition jetzt ohne Wertung.


Bei Zuwanderung wird ja außerdem keine Not vorausgesetzt, was suggeriert (oder suggerieren könnte), dass die es eigentlich gar nicht nötig haben, hierher zu kommen. Was ja bei Syrern der Fall ist. Für mich klingt das schon nach Kleinreden der Ursachen und Hochstilisieren der Folgen. Aber gut, Definitionssache.
 
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27 von 28 EU Ländern wollen keine europäische Lösung. Die europäische Lösung ist ein totes Pferd. Die wird es auf absehbare Zeit nicht geben weil keiner bereit ist die Probleme zu lösen die Merkel verursacht hat.
 
Die "europäische" Lösung gab es bisher garnicht. Das ist ein Hirngespinst unserer politischen Führung. In der Flüchtlingskrise macht doch jeder souveräner Staat dich eh was das beste für sich ist. Da lässt sich keiner etwas von der Merkel diktieren.

Zumal das völlig legitim und nachvollziehbar ist. Man sollte das Problem an der Wurzel angehen und nicht alle Tore öffnen und hoffen das es irgendwann schon gut wird...

Deutschland weist doch selber nichtmal wieviel Flüchtlinge bereits aufgenommen wurden. Zumal es bereits etliche untergetauchte gibt, dessen Spur die deutschen Behörden bereits vor Monaten verloren haben.

Aber btt:
Das Wahlergebnis der AfD ist schon krass! Die Reaktionen der " Verlierer" sind umso peinlicher. Merkel schiebt alles auf den Seehofer, Gabriel schmollt und will nicht von seiner Position abweichen.

Leider hat unsere überheblich politische Führung immer noch nicht kapiert, dass sie in einem demokratischen Rechtsstaat gewählt wurde und genau so auch abgewählt werden kann. Wenn Merkel und co. so weiter mit ihren Äußerungen machen, werden die "Protestwähler " nur noch mehr.

Wie kann ein demokratisch gewählter Volksvertreter sagen, das es ihm egal ist was das Volk gewählt hat, er werde an seiner Politik weiterhin festhalten!

Das ist doch Öl für die Feuer der AfD / NPD und Protestwähler.
 
Treffende letzte Worte des Artikels, wie ich finde:

Und noch einmal zur AfD. Sie konnte in allen Bundesländern Menschen, die sich in politische Apathie begeben haben, zur Teilnahme an der Wahl motivieren. Das muss beileibe nicht heißen, dass die einstigen Nichtwähler die AfD wegen ihres Wahlprogramms gewählt haben, aber es heißt, dass die politische Parteienlandschaft nicht ausreichend Alternativen aufweist. Wenn alle zur Mitte drängen, die ja nur einen Teil der Wählerschaft repräsentieren kann, dann gibt es eine Leerstelle. Zumal dann, wenn die Mitte keineswegs so liberal, tolerant oder weltoffen, also gutmenschig ist, wie man gerne glauben möchte. Und wenn die Parteienlandschaft sich fragmentiert, driftet auch die Mitte auseinander.

Quelle:Bunter, aber nicht vielfaltiger | Telepolis
 
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Auch sehr treffend zu den Wahlverlierern gestern bei Anne Will

Der Polit-Professor Heinrich Oberreuter stellte als Einziger sachlich fest, dass „die großen Volksparteien sich destabilisieren“. Und dass die „humanitäre Perspektive“ in der Politik nicht reicht. Es ginge auch um „Praktikabilität und Sicherheitskompetenz“. Aber der Mann ist ja auch in der CSU, wie Anne Will süffisant bemerkte.

Quelle: Anne Will - Wie blod, dass es Wahlen gibt! - Tichys Einblick
 
In den Nachrichten haben sie gestern gesagt, dass die meisten AfD-Wähler lieber die CSU gewählt hätten, wenn diese in ihrem Bundesland wählbar wäre.
 
Zusammenfasssung von "Hart aber fair" zum Wahlsonntag:
... [Herrn Meuthen] wiederum beteuerte, es gebe eine klare Abgrenzung nach Rechtsaußen: "Ich dulde in meiner Partei keine Fremdenfeindlichkeit."...
Quelle: "Hart aber fair" zu Landtagswahlen 2016: "Ich dulde in meiner Partei keine Fremdenfeindlichkeit" - SPIEGEL ONLINE

Jetzt wird es wirklich interessant. Wenn sich die bürgerlichen Kräfte in der AfD durchsetzen, dann fliegen Fremdenfeinde aus der AfD.
Nach dem zu erwartenden Verbot der NPD müssen sich die Rechtsextremen dann eine neue Heimat suchen. Warten wir ab, ob es
leere Worthüllen bleiben, oder wer sich in der Partei wie durchsetzen wird. Es bleibt die Feindlichkeit gegenüber der EU, der humanitäre
nicht tragbare Umgang mit Flüchtlingen etc. , aber das ist Demokratie. Die bürgerlichen Parteien sollten, anstatt sich der AfD thematisch
anzubiedern, auf langfristig denkende Politik setzen und der Bevölkerung die Hintergründe vermitteln. Das ist derbeste Weg, um Protest-
Heinis den Wind aus den Segeln zu nehmen.
 
Zum Thema neue Heimat für Rechtextreme: Der NPD laufen bereits jetzt die Mitglieder weg und zwar zum III. Weg. Über diese Partei sollte man sich Sorgen machen und nicht weil es ein paar zweifelhafte Gestalten in die AfD geschafft haben.

Jetzt wo die Wahlen um sind fällt das vielleicht auch den Medien wieder ein. :schief:
 
Nein, in Deutschland wird humanitäre Hilfe von einem breiten Teil der Bevölkerung getragen.

Blödsinn. Der Anteil derer, die nicht die üblichen Verdächtigen wählen plus derer, die aus Unzufriedenheit gar nicht erst wählen, was dämlich ist, ist größer, als dein "breiter Teil". Guck dir die letzten repräsentativen Umfragen an, Mehrheit gegen Flüchtlingspolitik, Mehrheit für Grenzschließungen, Merkels Zufriedenheitswerte sinken massiv. Gott, selbst führende Wissenschaftler/Forscher aus Oxford erklären, warum und wieso Merkels Vorgehen falsch ist.

Du sitzt auch nur in deiner bunten Kugel, fernab jeder Realität, oder? Bisher hat sich wirklich alles, aber auch einfach alles, als falsch erwiesen, was vorher ja soooo groß als positiv an die Glocke gehängt wurde, was die große Reise angeht. Die Landespolizei muss die Bundespolizei bewachen, weil diese sich neben Flüchtlingslagern nicht mehr sicher fühlt, das muss man sich mal reinziehen. Die Blase der Illusionen ist geplatzt und das sieht man in den repräsentativen Umfragen, den Wahlen, der internationalen Presse, den Forschungen etc. such sehr deutlich. Ein paar Linke, deren Partei ja jetzt nicht mal mehr die 5% Hürde genommen hat, lol, fährt sturr weiterhin die Meinung, dass das alles ja so toll und human ist, mehr nicht.
 
Ich fand einige Reaktion zu den Landtagswahlen ja wieder sehr interessant. "Wir müssen die Wähler wieder aus dem rechten Spektrum holen", "Die AfD-Stimmen waren nur Protest und kamen sowieso nur von Nicht-Wählern".

Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen. Erst drückt man mit Gewalt eine Partei ins rechte Eck, weil einige Mitglieder selbiger mit einem sehr fragwürdigen Auftreten brillieren, anschließend diffamiert man noch große Teile der Bevölkerung und tituliert diese ebenfalls als Rechte oder gar Nazis und im Nachhinein wundert man sich, dass eben genau diese Leute eine angeblich rechtsextreme Partei wählen. Es hat schon einen Grund, warum die AfD berufliche Nebentätigkeiten von Politkern unterbinden möchte...

Wenn das doch aber auch alles eigentliche Nicht-Wähler gewesen sein sollen, ist das Ergebnis doch beschämend. Denn die wunderprächtigen Altparteien haben es nicht auf Kette bekommen, die Wahlteilnahme zu erhöhen ;).
 
Humanität ist eine Frage der Einstellung. Man hat sie, oder nicht. Wenn man sie nicht hat, versteht man das Konzept auch nicht. Gehört man zu jenem Teil der Bevölkerung, die Schlagstöcke und nicht Liebe als Waffe einsetzen, wird das Konzept noch unverständlicher. Ich weiss nicht, auf welcher Wolke Du lebst, aber ich erlebe in meiner Umgebung nur eine extrem groß Hilfsbereitschaft. Niemand übersieht die Probleme, aber die "Lösung" der Rechtsextremen sehen wir hinter den Grenzzäunen. Das ist keine Lösung. Geschlossene Grenzen und Zäune in Europa sind ein Rückfall in längst überwundene Zeiten. Aber die Rechtspopulisten in ganz Europa schaffen es, diesen Kontinent zu ruinieren. Bisher hat Europa immer die Menschenrechte auf der Fahne stehen gehabt. Das ist jetzt vorbei. Aus der Traum vom friedlichen Zusammenleben.

....Erst drückt man mit Gewalt eine Partei ins rechte Eck...
So ist das, wenn Rechtspopulisten eine Parteiführung kapern. Die Partei wurde mit Gewalt in eine Richtung gedrängt, von innen heraus und ohne äußeren Zwang. Warum wohl verließen bedingte moderate Kräfte die Parteispitze?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Human sein wägt alles ab, nicht nur eine Richtung. Und da das nicht der Fall ist, kann davon auch keine Rede sein. Ohne Rücksicht auf das, was andere nicht wollen oder Bedenken/Ängste haben ist radikal, nicht human. Und wir sprechen nicht nur von Personen im eigenen Land, sondern praktisch der ganzen EU.
 
Humanität ist eine Frage der Einstellung. Man hat sie, oder nicht. Wenn man sie nicht hat, versteht man das Konzept auch nicht. Gehört man zu jenem Teil der Bevölkerung, die Schlagstöcke und nicht Liebe als Waffe einsetzen, wird das Konzept noch unverständlicher. Ich weiss nicht, auf welcher Wolke Du lebst, aber ich erlebe in meiner Umgebung nur eine extrem groß Hilfsbereitschaft. Niemand übersieht die Probleme, aber die "Lösung" der Rechtsextremen sehen wir hinter den Grenzzäunen. Das ist keine Lösung. Geschlossene Grenzen und Zäune in Europa sind ein Rückfall in längst überwundene Zeiten. Aber die Rechtspopulisten in ganz Europa schaffen es, diesen Kontinent zu ruinieren. Bisher hat Europa immer die Menschenrechte auf der Fahne stehen gehabt. Das ist jetzt vorbei. Aus der Traum vom friedlichen Zusammenleben.
Ich glaube du verstehst einige hier nicht oder übersiehst es einfach absichtlich. Niemand hat etwas dagegen Bedürftigen mit Asylanspruch zu helfen. Aber genau an diesem Punkt hat die derzeitige Regierung versagt, nach dem Motto "mit Aussitzen schaffen wir das". Anstatt die einfachste Lösung in Erwägung zu ziehen, nämlich den Leuten vor Ort in der Türkei oder Jordanien (nur um mal ein paar Beispiele zu nennen) zu helfen, lässt man die Leute den weiten Weg nach Deutschland gehen (denn woanders wollen sie ja nicht hin).
Nur sind darunter nicht nur Syrer oder andere etwaige Völkergruppen mit Asylanspruch, sondern halt auch viele Nutznießer.
Dass ein Syrer aber nun mal nicht wie ein Schwarzafrikaner aussieht, ist den meisten dabei entgangen. Man hilft nicht den Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, sondern denen, die es nicht auf die Reihe bekommen, an ihrer Situation, etwas zu verändern...

Die Folgen sind leicht einsehbar: Überfüllte Asylheime, geringfügige Abschiebungen derer, die keinen Anspruch haben, eine immer größer werdende Menge wütender Bürger und ein sich mehrender Schuldenberg, dee schon lange seinen Zenit erreicht hat.

Hinzu kommt, dass man es sich sogar mit den freiwilligen verscherzt hat. Man hat die Helfer einfach sich selbst überlassen, in der Hoffnung, dass wir die das schon irgendwie schaffen. Nur ist das eben nicht der Fall. Da hilft auch kein dümmliches Standard-blabla mehr.

Und ich sag es nocheinmal, niemand hat etwas dagegen, den Leuten zu helfen, aber der derzeitige Weg ist nunmal keine Lösung, sondern das Ergebnis jahrelanger Faulheit und Inkompetenz.
 
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