Aber welche Partei soll man denn sonst wählen?
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Ich stimme auch nicht mit allen Punkten der AfD überein, aber,
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Mir geht es um elementare Dinge, die den reagierenden Parteien anscheinend einen feuchten Dreck interessieren.
Bildung, Wohnungsbau, finanzielle Absicherung und unsere landesweite Infrastruktur
Korrigier mich, wenn ich falsch liege:
Aber auf wievielen Kundgebungen hat die AFD in den letzten Monaten ihren Schwerpunkt auf Bildung, Wohnungsbau, finanzielle Absicherung oder landesweite Infrastruktur gelegt? 0?
Selbst in Anti-Euro-Gründungsjahren gehörte kein einziges dieser Themen zu den Kernforderungen. Und wenn es dir wirklich nur darum ginge, so findest du gerade bei Linken, Grünen und den meisten regionalen Parteien haufenweise Foderungen zum Thema sozialen Wohnungsbau, bei der FDP zur Förderung privaten Wohnungsbaus. Bildung ist ebenfalls ein Stammthema der Grünen und vieler "freie ..." Parteien, finanzielle Absicherung bei der der Familien Partei (und definitiv der Union), landesweite Infrastruktur je nach Typ bei den Piraten (Internet), Grünen (Schiene) oder FDP (Straßen).
Wenn du mit der AFD in ihren oft kritisierten und hier thematisierten Kernthemen nicht übereinstimmst, dann würde mich mal sehr interessieren warum du trotz dieser zahlreichen Alternativen keine nicht-fremdenfeindliche Partei wählst?
Dem stimme ich zu. Wer der Meinung ist das sein Standpunkt / Ansichten besser sind und er die besseren Argumente besitzt braucht keine Verbote und muss andere nicht schlecht machen um zu überzeugen weil er souverän genug sein sollte um damit leben zu können das es halt immer Menschen geben wird die man nicht überzeugen kann, die ihre Ansichten für die unumstößlich einzig wahren halten, auch wenn sie wenig mit der Realität zu tun haben mögen und ggf. rassistisch sind.
Hat es etwas mit "schlecht machen" zu tun, wenn man fremdenfeindliche, grundgesetzwidrige Hetzer als fremdenfeindliche, grundgesetzwidrige Hetzer bezeichnet? Um die AFD schlecht dastehen zu lassen muss man nicht defamieren, da reicht beschreiben. Und Verbote sind zwar nicht gegen Standpunkte sinnvoll, aber manchmal gegen Desinformationskampagnen nötig. Im Falle der NPD geht es vor allem um das Abschneiden von staatlicher Finanzierung.
Denn nichts anderes ist es im Grunde, als gesellschaftlich akzeptierter Rassismus..
Rassismus – Wikipedia
Ich würde mal sagen: Statistik.
Die meisten Serienmörder sind Männer.
Statistik: Die meisten Serienmörder sind Brotesser
Statistik: Die meisten Serienmörder sind zwischen 25 und 55 Jahren alt
Statistik: Die meisten Menschen lassen Korrelationen als Kausalitäten vormachen.
Der Mann ist nun mal gewalttätiger als die Frau. Das war schon von 100.000 Jahren so und ist Teil der Evolution.
Ohne die Gewaltbereitschaft des männlichen Homo Spapiens wäre die Spezies wahrscheinlich schon ausgestorben.
Halte ich für eine sehr gewagte These. Der (männliche)
Homo sapiens ist ein wesentlich besserer Sprinter als Kämpfer und wenn man schon Urzeitklischees ausgraben muss, dann sollte einem auffallen, dass nicht Betreuung und Schutz der nächsten Generation nicht unbedingt als männliche Aufgabe interpretiert wird.
Alternativ könnte man die Betrachtung von gengesteuerten Triebtätern einfach mal den rechten Rassisten überlassen und sich stattdessen sozial vermittelte Rollenbilder angucken...
Finde den Fehler
Wenn man Taten einfach zählt, werden Frauen nicht viel besser abschneiden als Männer, wenn man Taten wertet, wird das Bild eindeutiger. Schwere Körperverletzung geht viel weniger von Frauen aus
Echt jetzt?
Schwere Körperverletzung wird nicht überdurchschnittlich von Personen mit unterdurchschnittlicher Muskelkraft verübt, die ohne Werkzeug gar keine schwere Körperverletzung verüben können? Jetzt bin ich aber überrascht
Was machen die Männer aber nun, schauen wir auf Pegidasten und ähnliche? Anstatt für Ihre Rechte zu kämpfen, sich männliche Freiräume zu erobern, dafür zu sorgen, dass kleine Jungen weiterhin kleine Jungen sein dürfen und als Rabauken ihre Erfahrungen sammeln,
Bitte? "männliche Freiräume erobern"? "kämpfen"? Du erfüllst 1A jedes Kampf-Emanzen-Klischee.
Gleichberechtigung sollte eigentlich darauf aus sein, das Kämpfen einzustellen und sich gegeneinander zu akzeptieren und ausgehend von der heutigen Situation sollte man sich wohl wenn dann dafür einsetzen, dass kleine Jungen Prinzessin und kleine Mädchen Rabauken sein dürfen. Die gegenteilige Kombination ist nämlich vollkommen problemlos möglich und die dahinterstehenden Grundüberlegungen sind ein entscheidendes Hemnis auf dem Weg zur Gleichstellung.
Wer dagegen von einem (Geschlechter)Krieg mit gegeneinander abgerungenen "Rechten" und "Freiräumen" träumt...
Nun: Im Krieg gibt es viele Verlierer, ein paar reine Gewinner und in der Regel keine Kompromisse und keine Gemeinschaft. Und bei Kriegen, die an grundsätzliche Werte gehen, übrigens auch keine Tabus und keine Rücksicht...
Anstatt z.B. vergewaltigten Frauen ihren einziegen halben Tag Ruhe in der Sauna an Frauentagen zu nehmen, sollten sich die Deppen von "Antigenderisten" darum kümmern, dass sie ebenso einen halben reinen Männertag bekommen.
Und einen halben Kindertag, einen halben Pastafaritag, einen halben Radfahrertag, einen halben Intersexuellentag, einen halben Transsexuellentag, einen halben Kommunistentag, einen halben Patriotistentag, einen halben ...?
Ich bin garantiert nicht dafür, leider notwendige Schutzmechanismen voreilig abzuschaffen. Aber diese für sich als große Errungenschaft und als erstrebens- und erhaltenswertes Ziel zu betrachten ist schlichtweg falsch. Wir brauchen keinen Kalender mit abgrenzenden Sondertagen, sondern eine Gesellschaft, in der jede(r) zu jeder Zeit ohne Angst in die Sauna gehen kann (so er denn will) - ungeachtet Geschlecht, Herkunft, Ausrichtung, etc. . Ein besonderer Schutztag für Vergewaltigungsopfer mag heute leider noch notwendig sein, aber genau so muss man ihn auch betrachten: Als notwendiges Übel und damit Handlungsaufruf.
Der Begriff ist dehnbar. Das Frauen durchaus ihre Kinder mit zuviel Zärtlichkeit und Berührungen verletzten, die in Richtung Vergewaltigung gesehen werden können, das Frauen emotionale Bindungen ausnutzen ist alles keine Frage. Geschwangert werden Mädchen aber von Vater, Bruder, Onkel, Frund der Familie und das hat eine andere Qualität.
Wenn man Kinder ins Thema einbringt, muss man mal klar zwischen Missbrauch (ekliges Wort...) und sexueller Vergewaltigung unterscheiden. Bei Erwachsenen ist der vollständige Kontrollverlust, dass vollständig hilflose missbraucht werden äußerst selten abseits der klassischen Vergewaltigungsszene, aber zwischen Erwachsenen und Kindern sind derartige traumatisierende Erlebnisse auch in ganz anderen Korrelationen und durch Erwachsene beiderlei Geschlechts möglich. Etwaige sexuelle Handlungen, die aus biologischen Gründen zum Teil nur von Männern verübt werden können, sind da nur ein Teil. (Bei Kleinkindern würde ich sogar soweit gehen, sie als sehr kleinen Teil zu bezeichnen. Denn eine sexuelle unbedarfte Person kamm Manipulationen am eigenen Körper nur schwer als sexuelle Handlungen wahrnehmen, das sind da in erster Line physische Misshandlungen - egal welcher Art die Handlungen sind)
Ich fasse mal kurz die letzten Seiten zusammen:
Zum Islam:
Wer sich mit dem Islam beschäftigt, weiß, dass die Moslems, die alles und jeden töten nicht nach dem Koran oder der Scharia leben
Der Aussage stimme ich zu, aber wie bitte schön hast du das auf den letzten Seiten herausgelesen
All das Gebiet, was heute vom Islam regiert wird, war vorher entweder christlich, jüdisch oder wurde vom Osmanischen Reich regiert.
Das osmanische Reich wurde ein halbes Jahrtausend nach Mohammed gegründet. Dieser eroberte nur Teile der arbischen Halbinsel, in denen vorher lokale Kleinreligionen dominierten. Weder führte er Krieg gegen die christlichen Gebiete des byzantinischen Reiches, noch gab es jüdische kontrollierte Gebiete in der Gegend. (was nicht heißt, dass der Umgang mit jüdischen Gemeinden unter Mohammed ggf. schwer mit den koranischen Achtungsgeboten gegenüber monotheistischen Gläubigen vereinbar ist...)
Erst unter nachfolgenden Kalifen beganngen Eroberungsbewegungen aus dem arabischen Raum in die Bereiche, die heute (und deswegen) als muslmisch geprägt gelten. Mohammeds politische Aktivität hat dafür nur in sofern den Grundstein gelegt, dass er Bündnisse zwischen arabischen Stämmen geschaffen hat, die sich früher untereinander bekriegten, später aber ihre Kräfte bündelten und nach außen richteten. (Übrigens eher zur Ausbrietung ihrer weltlichen Macht, weniger wegen dem Islam.)
Fazit: Ne, heutige kriegerische Islamisten können sich auf Mohammed genauso wenig berufen, wie auf die Grundideen des Korans. Machen sie meines Wissens aber auch nicht, stattdessen wenden sie den gleichen Kniff an, den auch Pegidisten & Co nutzen:
1. Definiere eine große Gruppe A als "die anderen" ("die Ungläubigen", "die Migranten")
2. Definiere eine andere Gruppe B als "wir" ("die Märtyrer", "die besorgten Bürger")
3. Finde ein paar Vertreter aus ersterer Gruppe bzw. Leute, die du diesen zurechnen kannst und die der zweiten Gruppe alias dir selbt geschadet haben oder schaden könnten (z.B. die US-Armee oder Banden von Taschendieben in Köln)
4. Verallgemeinere diese Taten auf die gesamte Gruppe A
5. Rufe Gruppe B wegen dieser Taten zum Kampf gegen Gruppe A auf
6. Gucke zu, wie Brandsätze auf Asylbewerberheime und Sprengsätze auf Touristengruppen fliegen
(Anm.: Hochschwurbulierte ideologische Gebäude -Religionen, Nationalismus,...- helfen bei der Abgrenzung der Gruppen und verringern das riskante "Selberdenken" in Gruppe B)
Übrigens haben polytheistische Religionen es während der ganzen geschichtlichen Aufzeichnung nicht geschaft einen einzigen Krieg wegen der "wahren" Religion vom Zaum zu brechen, im Gegensatz zu monotheistischen Religionen die dauernd wegen dem "wahren" Gott Kriege verbrochen haben und verbrechen...
Mit Ausnahme der christlichen Kreuzzüge gab es so gut wir gar keine großräumigen Religionskriege. Religion war nur schon immer ein beliebtes Mittel für Herrschende, um ein "wir" gegen "die" in die Schlacht zu führen und ihren weltlichen Einfluss zu erweitern. Das hat in polythetistischen Glaubensformen aber auch ganz gut funktioniert, schließlich gibt es auch da abgegrenzte Götterwelten und/oder lokale Schwerpunkte.
Worauf ich hinaus will ist folgender Sachverhalt:
Gruppe A sei ein Wahlkreis in dem oft Partei C gewählt wird. Gruppe B sei ein Wahlkreis in dem oft Partei D gewählt wird.
Nun wenden wir das ganze mal praktisch an:
Zum einen befrage ich 1000 Leute im Berliner Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg und zum Vergleich befrage ich 1000 Leute im Bezirk Hohenschönhausen.
Ich bekomme unter Garantie zwei völlig verschiedene Ergebnisse.
Da ich aber für eine Studie nur 100 Menschen befragen muss, kann ich nun das Ergebnis veröffentlichen, welches eher mit meiner Meinung übereinstimmt.
Schon habe ich genau die Studie, die ich will.
Du hast eine vollkommen falsche Vorstellung vom Vorgehen bei solchen Studien. Was du als Ergebnis zu sehen bekommst, sind nicht die aufaddierten Antworten ausgewählter Leute. Die Befragten werden vielmehr zufällig ausgewählt (z.T. komplett "zufällig" unter Festnetztelefonnutzern die tagsüber zu Hause sind

, z.T. aus großen Adresspools) und nicht nur zu ihrer politischen Meinung, sondern auch zu ihren Lebensumständen befragt. Anhand letzterer (z.B. Familienstand, Lebensort, Einkommen, Bildung, Herkunft,.......) wird dann ermittelt, für welche Bevölkerungsgruppe die gegebene Antwort repräsentativ ist und am Ende wird anhand der Verbreitung dieser Gruppen und der ermittelten Meinungen ein gesamtdeutsches Meinungsbild errechnet. Die verwendeten Algorithmen sind mal besser, mal schlechter - aber in der Regel robust gegenüber der Auswahl der eigentlich Befragten und nicht politisch vorgefärbt. Die großen Institute leben schließlich davon, brauchbare Zahlen zu liefern und wollen vor der nächsten Wahl wieder Aufträge bekommen.
(Vorsichtig muss man im Umkehrschluss aber bei kleinen Umfragen sein, hinter denen keine bekannten Institute stehen. Deren Ersteller können weder mit großen Aufträgen ob ihrer tollen Ergenisgeschichte rechnen, noch haben sie die nötige statistische Erfahrung für saubere Hochrechnungen.)