der-sack88
Software-Overclocker(in)
Oh ne, jetzt gehts wieder los. Mal sehen, wie lange der Thread überlebt.
Deswegen werde ich darauf auch gar nicht mehr eingehen. Wer nicht erkennt, dass bei Anschlägen auf Politiker, fast 800 Anschlägen auf Flüchtlingsheime, Übergriffen auf Journalisten und einer rechtsterroristischen Vereinigung, die jahrelang mordend durch Deutschland zieht eine sehr reale Gefahr von Rechts ausgeht, mit dem muss man eigentlich nicht mehr debattieren.
Kriege und Krisen werden beendet weil wir hier arabisch lernen? Dann sollten wir noch hebräisch lernen.
Die Religion haben ja auch keine Auswirkungen auf den Alltag, Gebräuche und Lebensvorstellungen.
Habe auch viele kennengelernt. An der Uni intelligente freundliche Menschen aus gutem Elternhaus. Die sich aber von weiblichen Vorgesetzten nicht sagen lassen wollten (wurden dann gefeuert) und als sich Paare bildeten zwischen den Religionen (egal welche) gab es Ärger, sodass 3 mir bekannte Paare untertauchten und sich räumlich von der Familie entfernen mussten. Oder sich eben trennen mussten. Sich von der Familie lossagen macht man nicht mal so eben nebenbei. Mein türkischer Lebensmittelhändler begrüßt mich freundlich mit Umarmung, meiner weibliche Begleitung kann hingegen nicht die Hand gegeben oder überhaupt registriert werden.
Ich habe bisher vordergründig offene herzensgute Menschen kennengelernt. Aber hinter der Fassade immer Strukturen sehen müssen die ein Ausbrechen aus bestimmten Verhaltensmustern und Grenzen nicht Dulden und bestraft werden. Deswegen gehe ich diesen Menschen nicht aus dem Weg oder breche die Freundschaft ab, aber diese Wertvorstellungen laste ich Religionen an und halte das nicht für ausbauwürdig. Zumal der Moscheebau gerade von sehr konservativen Organisationen vorangetrieben werden und die Politik diese organisationen als Vertreter der Gläubigen annimmt und anhört.
Wenn man miteinander zu tun hat hilft es zumindest, wenn man sich verständigen kann. Das dadurch alle Probleme über Nacht gelöst werden habe ich nie behauptet.
Natürlich haben die Religionen Auswirkungen. Nur eben auf deren Alltag, nicht auf meinen. Und sobald deren Alltag negative Auswirkungen auf mich hat, werde ich mich auch kritisch darüber äußern. Mach ich ja jetzt genauso, wenn es um unsinnige christliche Dinge geht, die meinen Alltag betreffen.
Du hast wohl andere Menschen kennengelernt als ich. Die hatte alle kein Problem damit, auch Frauen per Umarmung zu begrüßen, und Beziehungen waren auch absolut kein Problem. In jeder Religion, bei jedem -ismus gibt es eben solche und solche. Ich kenne auch Leute, die sich so abfällig über Muslime äußern wie du es über diese schreibst. Gerade unter den Konservativen.

Tendenziell gilt aber bei allen die ich kenne immer: je jünger desto offener. Hier wäre es vernünftiger, weiter in diese Richtung zu arbeiten, als alte Wunde absichtlich neu aufzureißen. Aber gerade das passiert gerade durch AfD usw..





