AfD, Pegida und Co.

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War Peter Hartz nicht ein Sozialdemokrat? Demnach verdanken wir unseren jetzigen Standard den Hartz Reformen der SPD.;)
Die SPD hat auch wenig mit klassischem Links zu tun, dafür steht heute nur noch die Linke, deren INhalte ich sehr gut finde, deren SED-Vergangenheit es mir aber unmöglich macht, diese Partei ernst zu nehmen. Ein wirklicher Neuanfang ohne die alten PDS und SED Abgeordneten wäre hilfreich. Auch das alte SED-Vermögen hätte gespendet werden müssen.

Schröder war ein wirtschaftsfreundlicher Kanzler, genau wie Merkel. Die nehmen sich nichts. Darum wird unten genommen und oben gegeben. Denn unten wird nur konsumiert, und wenn man dem Volke die Freizeit nimmt durch mehr Überstunden, braucht es auch weniger Geld, weil es weniger Zeit zum Ausgeben hat; so die einfache neoliberale Ansicht. Eine klare und gute Lösung also, oder doch nicht? Ob Hartz IV im Grundprinzip so unmöglich ist, oder ob es nur darum geht, ein klein wenig zu verändern, sei dahin gestellt. Was in diesem Land aber immer hilft, ist es, es selber in die Hand zu nehmen. Jeder darf sich bilden, jeder darf sich selbstständig machen und jedem steht der Weg frei, dass zu tun, was er will. Es ist aber oft nicht ganz so einfach. Es ist abaer nicht so gerne gesehen, sich hinzustellen und anderen etwas zu verbieten. Und genau das machen die Pegidasten. Sie wollen vom Krieg verfolgte zurück zum Teufel schicken. Das ist nicht nett. Und das löst auch keines der Probleme, die diese Menschen haben.

@interressierterUser warst du es nicht der die Linke so toll fand, und selber geschrieben hat, dass es die Nachfolge der SED ist.
Du solltest übertreibenden Sarkasmus erkennen. Die SED als Vorbild hinzustellen und von 99.99% zu reden, war vielleicht etwas böse den Opfern des DDR-Unrechtsstaats gegenüber. Ich nehem das zurück, ich wollte keinem weh tun.
 
Habe ich das irgendwann behauptet? Nein.

Habe ich irgendwo das dritte Reich glorifiziert
Sowas klingt aber immer sehr schnell verharmlosend und relativierend, weswegen man solche Vergleiche auch normalerweise nicht bringt.:schief:

Hättest du das als Politiker gesagt, wäre das ein Riesenaufreger gewesen.;)

Die SPD hat auch wenig mit klassischem Links zu tun, dafür steht heute nur noch die Linke, deren INhalte ich sehr gut finde, deren SED-Vergangenheit es mir aber unmöglich macht, diese Partei ernst zu nehmen.
Das Problem mit der Linken sind weniger die SED-Leichen, sondern - meiner Meinung nach - eher ihr politisches Grundkonzept. Im Zeitalter der Globalisierung ist sowas, ganz streng genommen, Sozialträumerei.
 
Eher das Gegenteil ist der Fall. Der NSU ist in dieser Sache eine Ausnahme und warum die NPD gefühlt nur noch aus V-Leuten besteht weiß der Verfassungsschutz wahrscheinlich nicht mal selber.
Ich sehe den linken Mob viel öfter Unruhe stiften als den Rechten. Wer greift denn ständig Polizisten an und steckt Leipzig-Connewitz in Brand ? Und wenn sich die Polizisten mal wehren sind sie immer die böse Staatsgewalt.
Es gibt keinen Linksextremismus mehr, wie zu meiner Kindheit. Die RAF ist tot, Hausbesetzer gibt es nicht mehr, nur noch konformistische Ja-Sager, um es überspitzt auszudrücken. Die Gleichberechtigung ist ebenso viel weiter, als vor dreißig Jahren, auch so ein Thema des linken Gesocks, ebenso wie Kernkraft oder ungehemmte Globalisierung. Die heutigen extremistischen linken, nehmen wir die Antifa, kämpft nur und mit wachen Augen gegen das rechte Gesocks, nicht aber gegen normale Menschen. Das macht Gewalt nicht besser, aber einen Dieb zu beklauen finde ich irgendwie moralisch erträglicher, als einen hart arbeitenden. Wenn gegen offenen Rassismus demonstriert wird, halte ich Steine auch für völlig überflüssig, aber es hat trotzdem eine andere Qualität, gegen die übermächtige Polizei zu kämpfen, als gegen hilflose Flüchtlinge. Verachtenswert ist beides, vergleichbar ist es trotzdem nicht.
 
Die SPD hat auch wenig mit klassischem Links zu tun, dafür steht heute nur noch die Linke, deren INhalte ich sehr gut finde, deren SED-Vergangenheit es mir aber unmöglich macht, diese Partei ernst zu nehmen. Ein wirklicher Neuanfang ohne die alten PDS und SED Abgeordneten wäre hilfreich. Auch das alte SED-Vermögen hätte gespendet werden müssen..
Hat nur leider nichts damit zu tun, das die SPD nicht die sozialen System aushöhlt.;)
Du hast da nur von der CDU und AfD geschrieben, aber nicht erwähnt was die SPD/Grüne gemacht haben

Schröder war ein wirtschaftsfreundlicher Kanzler, genau wie Merkel. Die nehmen sich nichts. Darum wird unten genommen und oben gegeben. Denn unten wird nur konsumiert, und wenn man dem Volke die Freizeit nimmt durch mehr Überstunden, braucht es auch weniger Geld, weil es weniger Zeit zum Ausgeben hat; so die einfache neoliberale Ansicht. Eine klare und gute Lösung also, oder doch nicht?
Kann ich noch nicht zu sagen. Dazu bin ich mir nicht sicher ob es neoliberal ist.

Ob Hartz IV im Grundprinzip so unmöglich ist, oder ob es nur darum geht, ein klein wenig zu verändern, sei dahin gestellt
Es kommt auf beides an und zumindest die Umsetzung ist mehr als schlampig.

Wird die SPD jetzt ihren alten Weg weiterbeschreiten und einen Arbeitnehmer freundlichen?
Wenn nicht dann stellen sie sich auf eine Ebene mit CDU/AfD.
 
Der SPD ist ihr einstiges Parteiprogramm schon lange nicht mehr heilig, sie sind genauso wirtschaftsliberal wie die Union, wobei der Mindestlohn das einzige ist, was noch an die alten Tugenden erinnert.
Und seit sie mit der Union und der allmächtigen Kanzlerin Merkel koalieren, werden sie erst recht nichts mehr dran ändern, jetzt hocken sie selber endlich auch wieder am Schalthebel und haben, wenn auch nur begrenzt, Einfluss und werden das garantiert nicht für alte Parteiideale aufgeben.^^

Jetzt tragen sie schön alles mit was die Kanzlerin sagt, auch Leute wie Gabriel sagen jetzt das genaue Gegenteil von dem, was sie noch vor 5 Jahren gesagt haben - wer der Freund der Kanzlerin ist, der ist halt nunmal, was die Wähler angeht, auf der sicheren Seite.:schief:
 
Es kommt auf beides an und zumindest die Umsetzung [Hartz IV] ist mehr als schlampig.
Sehe ich auch so. Und trotzdem sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich, der alte Arbeiter genauso wie der junge "Ich habe keine Lust". Ich persönlich tendiere sehr zum Grundeinkommen. Tiefer als Hartz IV natürlich, aber eine Basis, auf der jeder ein wenig zuverdienen kann. Wer krankgeschrieben ist, bekommt natürlich mehr. Das ganze würde gar nichts kosten, aber eine solche Revolution in sozialer Politik wird es bei uns lange nicht geben.

Wie man an den Themen doch sieht, geht es den Menschen viel mehr um ihren wirtschaftlichen Stand. Darum wird jeder bekämpft, der ins Land will. Aus der vermeindlichen Angst, danach selber weniger zu bekommen. Die Lösungen liegen also in ganz anderen Bereichen und nicht darin, sich gegen Flüchtlinge zu stellen.
 
Ich persönlich tendiere sehr zum Grundeinkommen. Tiefer als Hartz IV natürlich, aber eine Basis, auf der jeder ein wenig zuverdienen kann. Wer krankgeschrieben ist, bekommt natürlich mehr. Das ganze würde gar nichts kosten, aber eine solche Revolution in sozialer Politik wird es bei uns lange nicht geben.
Es würde Geld sparen und die Gerichte entlasten. Die ganzen Prüfungen ob man Hartz IV bekommen kann etc. sind ein großer Kostenfaktor.
Ein Grundeinkommen ist einfach nur Summe*Zahl der Einwohner= Ausgaben.
 
Ein Grundeinkommen ist einfach nur Summe*Zahl der Einwohner= Ausgaben.
Natürlich wird der Steuersatz erhöht, denn warum sollte ich ein Grundeinkommen oben drauf bekommen?
Am unteren Ende bekommen die Menschen eh Hilfe. Man erspart sich den Verwaltungsaufwand.

Wie steht denn die AfD zum Grundeinkommen?
 
Dieses ewige Thema Grundeinkommen, ohne das Jeder bedingungslos und obergrenzenfrei in die Sozialsysteme einzahlen muss.
Erstmal einen vernuenftigen Finanzierungsplan vorstellen wie man sowas umsetzten kann. Desweiteren, klare Regelungen und Sanktionen bei Missbrauch etc etc.


Die Linke hat durchaus einige Ideen die toll sind. Die Linke fordert auch immer wieder schoen Sachen.
Ich frag mich allerdings, was wirklich passiert wenn die Linke mal an der Macht ist.
Weil lueckenlose Konzepte habe ich bisher nicht wirklich gesehen.
Als Oppositionspartei kann man leicht irgendwo drauf zeigen und darueber schimpfen.
Hey genau sowas wird doch der AfD auch vorgeworfen, oder? Konzeptlos, laut herumpolternd, na einfach populistisch.
Aber natuerlich ist es bei der AfD was Anders, da sind ja die boesen Nazis, die linken Extremen zuenden ja nur fremdes Eigentum an, zerstoeren Staatseigentum usw. Nicht ganz so schlimm ;)

Zur SPD: Es gibt ja Leute die sagen das das die Agenda 2010 notwendig war, auch wenn es der SPD geschadet hat.
Mag sein, aber die ganzen Beschluesse der SPD sind halt sehr seltsam.
Was der Schroeder so alles gemacht hat, und wie ein Wunder hat er so nach seiner politischen Karriere genau bei einem Energieunternehmen einen Platz gefunden.
Oder noch besser fand ich den Superminister. Bringt Leiharbeitsgesetze auf den Weg und ist nebenbei im Vorstand einer großen Zeitarbeitsfirma :D

Wie sehr die SPD alles wofuer eine Arbeiterpartei steht verraten hat sieht man an dessen Chef: als haette die Wirtschaft ihre Hand in seinem Hintern und wuerd ihn als Bauchrednerpuppe missbrauchen...
" .... in der heutigen Zeit duerfen wir nicht so restriktiv mit unseren Daten umgehen ..." fuer solche Saetze muesste der Chef der Sozialdemokraten eigentlich sofort fristlos entlassen werden.
Seinen Justizminister kann er gleich mitnehmen.
 
. Wenn gegen offenen Rassismus demonstriert wird, halte ich Steine auch für völlig überflüssig, aber es hat trotzdem eine andere Qualität, gegen die übermächtige Polizei zu kämpfen, als gegen hilflose Flüchtlinge. Verachtenswert ist beides, vergleichbar ist es trotzdem nicht.
Hilflose Flüchtlinge also... Deshalb haben sich bei uns in der Stadt auch wieder 40 Marokkaner im Asylbewerberheim verprügeln müssen.
Die Antifa kämpft gegen alles was nicht Antifa ist, sie sind deutschfeindlich und haben sogar mal die Jusos angegriffen, weil sie diese für PEGIDA-Teilnehmer gehalten hat.
Das es keinen Linksextremismus geben würde ist ebenfalls Quatsch, es wird diesen genauso wie Rechtsextremismus immer geben nur wird ersterer nicht ausreichend bekämpft er wird teilweise sogar glorifiziert.
 
Dieses ewige Thema Grundeinkommen, ohne das Jeder bedingungslos und obergrenzenfrei in die Sozialsysteme einzahlen muss.
Erstmal einen vernuenftigen Finanzierungsplan vorstellen wie man sowas umsetzten kann. Desweiteren, klare Regelungen und Sanktionen bei Missbrauch etc etc.


Die Linke hat durchaus einige Ideen die toll sind. Die Linke fordert auch immer wieder schoen Sachen.
Ich frag mich allerdings, was wirklich passiert wenn die Linke mal an der Macht ist.
Weil lueckenlose Konzepte habe ich bisher nicht wirklich gesehen.

Na ja, lückenlose Konzepte habe ich seit 30 Jahren bei keinem mehr gesehen.
Kohl hat 16 Jahre lang nichts gemacht und alles ausgesessen.
Schröder hat den Hedge Fonds Tür und Tor geöffnet.
Merkel macht noch weniger als Kohl.
Die SPD kannst du heute knicken und die Grünen sind inzwischen die grüne Version der FDP.

Dabei ist es einfach. Einfach mal Mehrwertsteuer auf den Handel von Aktien erheben.
Für alles muss Mehrwetsteuer bezahlt werden, nur bei Aktien nicht. Und da ist eine Menge zu holen, wenn Computer heutzutage untereinander 500 Akten pro Millisekunde wechseln.
Mehrwertsteuer drauf und der Aktienhandel in der Form gehört der Vergangenheit an, ebenso das Wetten auf fallende/steigende Kurse, Leerverkäufe, Derivate, Nahrungsmittel usw.
 
Dieses ewige Thema Grundeinkommen, ohne das Jeder bedingungslos und obergrenzenfrei in die Sozialsysteme einzahlen muss.
Erstmal einen vernuenftigen Finanzierungsplan vorstellen wie man sowas umsetzten kann. Desweiteren, klare Regelungen und Sanktionen bei Missbrauch etc etc.
Missbrauch bei Grundeinkommen? Du hast das Konzept des Wortes "Bedingungslos" noch nicht verstanden.
Hier findest Du alles, auch tragfähige und finanzierbare Konzepte. Es kosten keinen Cent mehr als jetzt....
https://www.grundeinkommen.de/die-idee
 
Missbrauch bei Grundeinkommen? Du hast das Konzept des Wortes "Bedingungslos" noch nicht verstanden.
Hier findest Du alles, auch tragfähige und finanzierbare Konzepte. Es kosten keinen Cent mehr als jetzt....
https://www.grundeinkommen.de/die-idee
Nur steigen dann die Steuern zwangsläufig und niemand zahlt gerne freiwillig mehr Steuern.

Dabei ist es einfach. Einfach mal Mehrwertsteuer auf den Handel von Aktien erheben.
Für alles muss Mehrwertsteuer bezahlt werden, nur bei Aktien nicht. Und da ist eine Menge zu holen, wenn Computer heutzutage untereinander 500 Akten pro Millisekunde wechseln.
Mehrwertsteuer drauf und der Aktienhandel in der Form gehört der Vergangenheit an, ebenso das Wetten auf fallende/steigende Kurse, Leerverkäufe, Derivate, Nahrungsmittel usw.
Das würde weltweit angewandt viele Finanzprobleme lösen.
 
Hi,

hab den Beitrag gerade erst gesehen und hier meine Meinung für die ich etwas weiter ausholen möchte.

Mein Hintergrund:
Ich bin stolz Deutscher zu sein, noch stolzer auf Bayern und noch ein bischen mehr das ich Franke bin ;)
Ich habe 4 Jahre in der Bundeswehr gedient um mein geliebtes Land im Ernstfall zu verteidigen.

Meine Einstellung:
Ich habe keine Angst vor den Flüchtlingen oder wie sich deren Ankunft hier auf meine Zukunft oder der meiner Kinder auswirkt.
Ich habe auch keine Angst das die Kosten so hoch werden das plötzlich nicht mehr für die Bürger übring bleibt wie viele denken.
Ich verstehe aber meine Mitbürger die hiervor Angst haben und verunsichert sind.
Aber ich kann nicht verstehen warum man deswegen auf die hilflostesten losgehen kann.

Ich denke wenn wir hier einen Krieg hätten würden auch viele versuchen zu fliehen oder wenigstens Ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Somit wären sie nicht anders als die Flüchtlinge die jetzt zu uns kommen.

Wenn jetzt das Argument kommt sie kosten den Steuerzahlen so viel Geld, dann kann ich aber auch damit kommen,
- dass ich Wessi für die Schulden der Ossis aufkommen musste
- dass ich die Harz4ler bezuschusse die wirklich nicht arbeiten wollen (ist nur eine Minderheit der Harz4er)
- dass ich und meine Kinder für die Renten von absichtlich Kinderlosen aufkommen mussen

Dies könnte man ewig so weiter machen und zwar für jede Seite und für jede Richtung. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen unsere Mitbürger aus den "neuen" Bundesländern, gegen Harz4-Bezieher, Kinderlose usw. nur wenn man anfängt das finanziell zu betrachten kommt nichts raus. Man muss dies auf der menschlichen Ebene betrachten und dabei neutral bleiben. Ich denke mir dann immer wie würde ich mich fühlen wenn... und das hilft mir dabei.

Somit halte ich überhaupt nichts von der AfD und PEGIDA da hier nur Ängste geschürt und Vorurteile verbreitet werden. Auch kamen hier noch nie vernünftige Vorschläge sondern immer nur Vorwürfe und Bedingungen.

Was mich auch zu dieser Meinung treibt ist die Tatsache das diese Minderheit (AfD und PEGIDA) es sich erlaubt den ehrenamtlichen Helfern die viel geleistet haben zu beschimpfen (Gutmensch ist da noch harmlos).

Natürlich müssen auch alle anderen Länder in Europa ihren Beitrag leisten und nicht jetzt sagen wir haben damit nichts zu tun, die wollen ja alle nach D.
Wer zur EU gehört und sogar bezuschusst wird muss auch in ernsten Zeiten zueinander stehen und mithelfen denn die EU ist kein Selbstbedienungsladen.
 
Hi,

hab den Beitrag gerade erst gesehen und hier meine Meinung für die ich etwas weiter ausholen möchte.

Mein Hintergrund:
Ich bin stolz Deutscher zu sein, noch stolzer auf Bayern und noch ein bischen mehr das ich Franke bin ;)
Ich habe 4 Jahre in der Bundeswehr gedient um mein geliebtes Land im Ernstfall zu verteidigen.

Meine Einstellung:
Ich habe keine Angst vor den Flüchtlingen oder wie sich deren Ankunft hier auf meine Zukunft oder der meiner Kinder auswirkt.
Ich habe auch keine Angst das die Kosten so hoch werden das plötzlich nicht mehr für die Bürger übring bleibt wie viele denken.
Ich verstehe aber meine Mitbürger die hiervor Angst haben und verunsichert sind.
Aber ich kann nicht verstehen warum man deswegen auf die hilflostesten losgehen kann.

Ich denke wenn wir hier einen Krieg hätten würden auch viele versuchen zu fliehen oder wenigstens Ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Somit wären sie nicht anders als die Flüchtlinge die jetzt zu uns kommen.

Wenn jetzt das Argument kommt sie kosten den Steuerzahlen so viel Geld, dann kann ich aber auch damit kommen,
- dass ich Wessi für die Schulden der Ossis aufkommen musste
- dass ich die Harz4ler bezuschusse die wirklich nicht arbeiten wollen (ist nur eine Minderheit der Harz4er)
- dass ich und meine Kinder für die Renten von absichtlich Kinderlosen aufkommen mussen

Dies könnte man ewig so weiter machen und zwar für jede Seite und für jede Richtung. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen unsere Mitbürger aus den "neuen" Bundesländern, gegen Harz4-Bezieher, Kinderlose usw. nur wenn man anfängt das finanziell zu betrachten kommt nichts raus. Man muss dies auf der menschlichen Ebene betrachten und dabei neutral bleiben. Ich denke mir dann immer wie würde ich mich fühlen wenn... und das hilft mir dabei.

Somit halte ich überhaupt nichts von der AfD und PEGIDA da hier nur Ängste geschürt und Vorurteile verbreitet werden. Auch kamen hier noch nie vernünftige Vorschläge sondern immer nur Vorwürfe und Bedingungen.

Was mich auch zu dieser Meinung treibt ist die Tatsache das diese Minderheit (AfD und PEGIDA) es sich erlaubt den ehrenamtlichen Helfern die viel geleistet haben zu beschimpfen (Gutmensch ist da noch harmlos).

Natürlich müssen auch alle anderen Länder in Europa ihren Beitrag leisten und nicht jetzt sagen wir haben damit nichts zu tun, die wollen ja alle nach D.
Wer zur EU gehört und sogar bezuschusst wird muss auch in ernsten Zeiten zueinander stehen und mithelfen denn die EU ist kein Selbstbedienungsladen.
Ganz meine Meinung: Wirtschaftliche Sorgen müssen hinten anstehen, was zählt ist alleine die Menschlichkeit. Und wer Menschen, die vor Tod und Verderben geflohen sind, Zuflucht verweigert, der ist eine Schande für die Menschheit, sein Land und seine Familie.
Aber Franke und gleichzeitig Bayer sein wollen? :what: :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz meine Meinung: Wirtschaftliche Sorgen müssen hinten anstehen, was zählt ist alleine die Menschlichkeit.
Bedingungslos, auf jeden Fall.

Und wer Menschen, die vor Tod und Verderben geflohen sind, Zuflucht verweigert, der ist eine Schande für die Menschheit, sein Land und seine Familie.
Und genau hier sehe ich aber Probleme.
Wer aller davon ist wirklich vor Tod und Verderben geflohen?
Wie verfaehrt man mit Fluechtlingen die gegen unsere Gesetze verstoßen? Moment mal, sind nicht alle vor Tod und Verderben geflohnen und hier wird man straffaellig?

Es gibt einfach nicht nur die armen Fluechtlinge, wenn sie nicht in Deutschland waeren, waeren sie allesamt tot.
Das stimmt einfach so nicht. Wieviele davon fliehen aus sicheren Drittstaaten um hier in Deutschland ihr Glueck zu versuchen?
Ich mein jetzt nicht, wo sie einfach nur durchgereist sind, sondern schon eine ganze Weile "sicher" waren.

Es gibt einfach kein Schwarz/Weiß bei diesem immens komplexen Thema.
Leider wurde man in der Vergangenheit sofort ins rechte Eck gestellt, wenn man Kritik aeusserte oder selbst nur unangenehme Fragen stellte.

Wenn man das alles und noch mehr bedenkt, kann sich jeder selbst ausmalen wieso es AfD und Pegida gibt, das hat nix mit Nazis zu tun. Wobei genug Chaoten diese Plattformen nutzen und die Situation die entstanden ist.
 
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