AfD, Pegida und Co.

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Bayern ist erfolgreich und damit macht man sich in Deutschland verdächtigt und unbeliebt. Ob nun Fussballverein oder Bundesland. ;)
Das hat damit nichts zu tun.;)
Das Problem ist, die CSU will billigen Strom, aber keine Stromtrassen.
Sie ist grundsätzlich gegen die Homo-Ehe weil sie immernoch andauernd was von "Verantwortung vor Gott" labert.
Sie gibt vor, nachhaltig zu sein, ist aber in Wahrheit das exakte Gegenteil davon.
Sie verkauft Saudi-Arabien Panzer, wundert sich dann aber, wenn Flüchtlinge zu uns kommen. Bayern hat jahrelang vom Länderfinanzausgleich mitprofitiert, weigert sich aber, das mal einzugestehen.^^
Sie erklären Franz Josef Strauss für heilig obwohl der ein korrupter, dicker Bürokrat war, der sich gerne mal selber widersprochen hat.
Wäre Stoiber vor 14 Jahren Kanzler geworden, wäre die Bundeswehr im Irak gelandet.:schief:

So.
Und jetzt macht mir bitte mal jemand klar, wieso ich, auch als gebürtiger Bayer, verdammt nochmal diese Partei wählen sollte.

Ich warte...
 
Sie verkauft Saudi-Arabien Panzer, wundert sich dann aber, wenn Flüchtlinge zu uns kommen. Bayern hat jahrelang vom Länderfinanzausgleich mitprofitiert, weigert sich aber, das mal einzugestehen.^^
Das macht die SPD unter Gabriel doch auch.
...der sich gerne mal selber widersprochen hat.
Wer tut das nicht ? :ugly: :D
Aber FJS war immerhin noch ein Politiker mit Reden die man sich anhören konnte, die heutigen Bundestagsdebatten sind zum einschlafen geeignet.

Wäre Stoiber vor 14 Jahren Kanzler geworden, wäre die Bundeswehr im Irak gelandet.:schief:
Gibt schlimmeres, zum Beispiel einen Außenminister der sich selbst als Linksradikalen bezeichnet hat.
 
Das macht die SPD unter Gabriel doch auch.
Das macht die CSU aber nicht besser.;)

Wer tut das nicht ? :ugly: :D
Aber FJS war immerhin noch ein Politiker mit Reden die man sich anhören konnte, die heutigen Bundestagsdebatten sind zum einschlafen geeignet.
Einer der besten Sätze, die Strauss losgelassen hat, war seine Hasstirade gegen Kohl, sonst fällt mir von seinen arroganten Sprüchen nichts gutes mehr ein.^^
Er gilt heute noch als Paradebeispiel eines korrupten Geldsacks, der seine eigenen Ideale sofort verraten hat, wenn es um die Kohle ging. Öffentlich hat er damals immer gegen den Kommunismus gewettert, saß aber Xiannian auf'm Schoß.:schief:
Gibt schlimmeres, zum Beispiel einen Außenminister der sich selbst als Linksradikalen bezeichnet hat.
Das nennst du schlimmer?:what:
Das ist harmlos im Vergleich einen völkerrechtswidrigen Krieg mitzumachen, der von einer fremden (!), kriminellen Lobby ausging, Billionen an Geldern und bis heute fast 1 Million an Leben gekostet hat.:daumen2:
Egal wie viel Stoiber richtig gemacht hätte, diese Entscheidung hätte alles zunichte gemacht und zwar bei weitem, genau in dem Punkt hat Schröder absolut richtig gelegen.
 
Das hat damit nichts zu tun.;)
Das Problem ist, die CSU will billigen Strom, aber keine Stromtrassen.
Sie ist grundsätzlich gegen die Homo-Ehe weil sie immernoch andauernd was von "Verantwortung vor Gott" labert.
Sie gibt vor, nachhaltig zu sein, ist aber in Wahrheit das exakte Gegenteil davon.
Sie verkauft Saudi-Arabien Panzer, wundert sich dann aber, wenn Flüchtlinge zu uns kommen. Bayern hat jahrelang vom Länderfinanzausgleich mitprofitiert, weigert sich aber, das mal einzugestehen.^^
Sie erklären Franz Josef Strauss für heilig obwohl der ein korrupter, dicker Bürokrat war, der sich gerne mal selber widersprochen hat.
Wäre Stoiber vor 14 Jahren Kanzler geworden, wäre die Bundeswehr im Irak gelandet.:schief:

So.
Und jetzt macht mir bitte mal jemand klar, wieso ich, auch als gebürtiger Bayer, verdammt nochmal diese Partei wählen sollte.

Ich warte...

Strom: wer hat den ueberhasteten Atomstromausstieg, ohne vorher die Infrastruktur ohne Atomstrom herzustellen, zu verantworten? Tipp: unsere Atomkraftwerke sind sicher (kurz vor dem Vorfall in Japan); Atomausstieg (direkt nach dem Vorfall)
Abgesehen davon das sich Bayern gegen Endlagerung in Bayern gewehrt hat. Alleine hier den schwarzen Peter der bayrischen Regierung zuschieben, weis nicht

Homo-Ehe: sollte man nicht gegen sein, ich habe hier aber generell wie das Ehe-Thema in Deutschland behandelt wird etwas andere Vorstellungen.

Saudi-Arabien bekommt Panzer von Bayern... und von ganz Deutschland auch noch. Wieso ist jetzt Bayern schuld das es Leute gibt die sowas benutzen? Wenn nicht von Deutschland, die wuerden sonst wo herkommen.
Wenn manche meinen die haben einen Bedarf, dann wird dieser gestillt. Ich versteh noch immer nicht wieso Deutschlands Waffenexporte an Zustaenden auf der Welt schuld sind.
Die Menschen die die Abzuege betaetigen sind schuld.
Wenn die keine Waffen bekommen wuerden, wuerden die bestimmt sagen: och jetzt haben wir keine tollen deutschen Waffen, lasst und lieber friedlich zusammenleben. rly?

Laenderfinanzausgleich: wurde schon mal verlinkt, hier nochmal: Landerfinanzausgleich – Wikipedia
Schlimm das Bayern bis 1986 und dann nochmal 1992 etwas bekommen hat, und seit dem?

Korrupte Politiker? schau einfach in den Bundestag....

Jo mei, wennst die CSU net mogst, dann waehl halt die AfD :P
 
Two-Face

Und jetzt macht mir bitte mal jemand klar, wieso ich, auch als gebürtiger Bayer, verdammt nochmal diese Partei wählen sollte.


Äh, weils son Dreck in jeder anderen amtierenden Partei auch gibt? Die CSU könnte man aber wählen, weil sie in der Flüchtlingsfrage nicht übergeschnappt ist wie die CDU unter Merkel.

PS: Merkel hat den Irakkrieg noch mehr unterstützt als Stoiber.
 
Two-Face




Äh, weils son Dreck in jeder anderen amtierenden Partei auch gibt? Die CSU könnte man aber wählen, weil sie in der Flüchtlingsfrage nicht übergeschnappt ist wie die CDU unter Merkel.

PS: Merkel hat den Irakkrieg noch mehr unterstützt als Stoiber.

Naja wann kam den zur Flüchtlingspolitik was sinnvolles von der CSU?
Ganz im Ernst wenn man schon die Afd nicht mag wie kann man dann die CSU mögen :ugly:
 
Strom: wer hat den ueberhasteten Atomstromausstieg, ohne vorher die Infrastruktur ohne Atomstrom herzustellen, zu verantworten? Tipp: unsere Atomkraftwerke sind sicher (kurz vor dem Vorfall in Japan); Atomausstieg (direkt nach dem Vorfall)
Abgesehen davon das sich Bayern gegen Endlagerung in Bayern gewehrt hat. Alleine hier den schwarzen Peter der bayrischen Regierung zuschieben, weis nicht
Es geht nicht allein um Sicherheit sondern auch um die bis heute ungeklärte Frage des Endlagers. Für den ganzen Müll gibt es bis heute keins (ins All schießen ist zu riskant) und unsere nachfolgende Generation hat den Mist dann am Hals.
Die CSU spielt sich aber immer als "nachhaltig" und "vorraussehend" auf (waren so in etwa auch Stoibers Worte) ist aber bisher immer das exakte Gegenteil davon gewesen.^^

Saudi-Arabien bekommt Panzer von Bayern... und von ganz Deutschland auch noch. Wieso ist jetzt Bayern schuld das es Leute gibt die sowas benutzen? Wenn nicht von Deutschland, die wuerden sonst wo herkommen.
Wenn manche meinen die haben einen Bedarf, dann wird dieser gestillt. Ich versteh noch immer nicht wieso Deutschlands Waffenexporte an Zustaenden auf der Welt schuld sind.
Die Menschen die die Abzuege betaetigen sind schuld.
Wenn die keine Waffen bekommen wuerden, wuerden die bestimmt sagen: och jetzt haben wir keine tollen deutschen Waffen, lasst und lieber friedlich zusammenleben. rly?
Seehofer schickt Panzer und Waffen nach Saudi-Arabien und Qatar
Seehofer beschwert sich, wenn hier Flüchtlinge ankommen.
Wer findet den Widerspruch?;)

Laenderfinanzausgleich: wurde schon mal verlinkt, hier nochmal: Landerfinanzausgleich – Wikipedia
Schlimm das Bayern bis 1986 und dann nochmal 1992 etwas bekommen hat, und seit dem?
Es wurde in den 50ern festgelegt, dass die Einkommenssteuer zwischen Bund und Länder aufgeteilt wird. Die Ländern bekommen über die Hälfte (irgendwas um 57%).
Davon porfitieren die reicheren Bundesländer, weil sie mehr Besservierdienende haben und die Einkommenssteuer progressiv ist - Bayern, das nunmal mehr Gutverdiener hat, bekommt dadurch mehr.;)
Wenn du dann noch die Vorteile in der Körperschaftssteuer miteinberechnest, hatte Bayern in den letzten Jahren gut 3 Mrd. € mehr, als ihr Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt.:rollen:

Korrupte Politiker? schau einfach in den Bundestag....
Die Korruption in der CSU hat nochmal ganz andere Dimensionen.^^
Seh dir an, was mit Gabriele Pauli passiert ist.
Seh dir an, was Seehofer 2007 mal abgezon hat. Hätte das eine Frau gemacht, man hätte sie aus der Partei gesteinigt.

Jo mei, wennst die CSU net mogst, dann waehl halt die AfD :P
Hättest du das gerne oder was?:hmm:
Sehe ich aus wie ein Rechtspopulist oder meinst du das wirklich ernst?


Äh, der ganze Mist, den Stoiber, Beckstein, Seehofer, Geißler und Gauweiler von sich gelassen haben, ist völlig an dir vorbeigegangen oder was?:what::nene:
 
Ich hab dich ja gefragt. Für mich war die CSU halt nie Thema, weil ich nicht in Bayern lebe. Erst jetzt erkenne ich in ihr die letzte noch wählbare Partei. Vielleicht.

Zu deinen ganzen Punkten, die die CSU verbockt hat. Die kann man sicher beliebig erweitern. Und ich könnte auch recherchieren, was SPD und CDU denn alles so verbockt haben in den letzten Jahren. Bei Schäuble und Kohl würde das sicher lustig werden (wenn man long and dirty lustig findet).
 
Hättest du das gerne oder was?:hmm:
Sehe ich aus wie ein Rechtspopulist oder meinst du das wirklich ernst?
Dachte der ":P" haette die Aussage erscheinen lassen wie es gemeint ist.
Ich weis ja nicht wie du aussiehst und wie ein Rechtspopulist so aussieht, von daher kann ich diesbezueglich keine Aussage taetigen :P

Ernsthaft: mir ist es egal was jeder Einzelne waehlt, er/sie muss nach seinem/ihren besten Wissen und Gewissen handeln. Vielleicht auch bisschen intensiver darueber nachdenken.

Äh, der ganze Mist, den Stoiber, Beckstein, Seehofer, Geißler und Gauweiler von sich gelassen haben, ist völlig an dir vorbeigegangen oder was?:what::nene:

Was waere eine vernuenftige Alternative fuer Bayern? Dein Vorschlag?
 
Was waere eine vernuenftige Alternative fuer Bayern? Dein Vorschlag?
Ich denke in Bayern wird die CSU noch mindestens 50 Jahre durchgehend regieren können.
Sie ist in Bayern zu einer Art regionalen Volkspartei geworden, das hat die CDU außerhalb Bayern und selbst die SPD in ihrer gesamten Geschichte nicht in diesem Ausmaß geschafft.
Es gibt in Bayern einfach keine Alternative zur CSU.
 
Ich hab dich ja gefragt. Für mich war die CSU halt nie Thema, weil ich nicht in Bayern lebe. Erst jetzt erkenne ich in ihr die letzte noch wählbare Partei. Vielleicht.
Die Linke, die Grüne und in Teilen auch die (bayerische) SPD sind insgesamt betrachtet immernoch weniger schlimm.;)

Zu deinen ganzen Punkten, die die CSU verbockt hat. Die kann man sicher beliebig erweitern. Und ich könnte auch recherchieren, was SPD und CDU denn alles so verbockt haben in den letzten Jahren. Bei Schäuble und Kohl würde das sicher lustig werden (wenn man long and dirty lustig findet).
Recherchiere mal besser über die von mir genannten Typen und addiere noch Franz Josef Strauss, Joachim Herrmann und Markus Söder dazu - das, was die sich teilweise, alleine an fragwürdigen Aussagen über Computerspieler, Homosexuelle, AIDS-Kranke und Ausländer, geleistet haben, wirst du in keiner anderen Partei finden.^^
Was waere eine vernuenftige Alternative fuer Bayern? Dein Vorschlag?
Siehe oben.^^
Ich habe nie schwarz gewählt, würde ich auch jetzt nicht machen, ich habe immer Rot und/oder Grün gewählt. ;)
 
Ernsthaft die Gruenen und Linken?

Andersrum mal: die Linken haben viele nette Ideen, wie siehts aus mit deren Umsetzungsmoeglichkeiten?


Ich fand vor einiger Zeit die Linken ganz gut.
Die Forderungen lesen sich auch schoen.
Die reelle Umsetzbarkeit und Finanzierung?
Ist immer einfach das Geld der Anderen auszugeben. Auch dieses ewige "die Bankenrettung hat blablabla Milliarden gekostet, aber fuer das und das ist kein Geld da..." was ja so nicht ganz der Wahrheit entspricht.
Na im Grunde auch nur eine populistische Partei.
Komischerweise ist linker Populismus anscheinend total salonfaehig, aber die boese rechtspopulistische AfD.
Waeren wir wieder bei Doppelmoral.
 
Ernsthaft die Gruenen und Linken?
Es gibt keine Partei, die vollständig mit meinen Wünschen übereinstimmt.;)
Die gibt es generell nicht, es geht nunmal im Leben, insbesondere in der Politik, fast immer darum, das geringere Übel zu wählen.
Und die Grünen haben beispielsweise mehr für die Landwirtschaft in anderen Bundesländern getan, als die CSU in Bayern, wieder ein Punkt gegen die bayerische Landespartei.:D
 
Man kann vieles über die CSU sagen, aber sie sind erfolgreich, Bayern steht gut da.
Sie erfüllen ihren Regierungsauftrag.

Aber ja, Kritik ist berechtigt, allerdings glaube ich nicht, dass es eine der anderen bayrischen Parteien besser könnte.
 
Da spricht Seehofer ein wahre Thema an:

Vor allem dieser Punkt:

Die Welt schrieb:
"Für mich ist viel zu häufig die persönliche Überzeugung der Autoren der Maßstab für die Berichterstattung", kritisierte Seehofer.

Genau das ist das Problem. Wenn Beiträge als Meinung oder Kolumne gekennzeichnet sind, ist das kein Problem, dann weiß man, worauf man sich einlässt.

Aber wenn Journalisten nicht neutral berichten, sondern versuchen zu lenken, hat das nichts mehr mit seriösen Journalismus zu tun.

Schön, dass das auch mal ein Spitzenpolitiker anspricht.

_______________________________________________________________

Und hier mal wieder wenig überraschend, die Anhänger der Friedensreligion in Aktion.

Und was sagen die völlig realitätsfernen Politiker von Grünen und Linken?

Tagesspiegel schrieb:
Sowohl Elke Breitenbach (Linke) als auch Canan Bayram (Grüne) wiesen aber darauf hin, dass es vor allem die schwierige Lebenssituation in dem Massenlager sei, die für Konflikte unter den Flüchtlingen sorge.

Ach ist das so?

Warum hören wir dann nichts von Übergriffen von Christen auf Muslime in Flüchtlingsheimen?

Warum reden christliche Flüchtlinge nicht darüber, wie man Muslime töten kann?

Diese Leute sind eine Bedrohung für Land und Volk und wir müssen endlich dafür sorgen, dass beides wieder geschützt wird.
 
Natürlich haben wir mehr als 2 dieser Strömungen aber hier im Forum und auch der Realität sind halt grade diese beiden Strömungen besonders in denn Diskusionen präsent und entsprechend habe ich halt darauf hingewiesen das auch diese beiden Gruppen starke Gemeinsamkeiten besitzen. ;)
Darüber hinaus gibt es selbstredend genug andere Gruppen die ehnlich Merkmale aufweisen und die im Grunde nicht weniger Aufmerksamkeit verdienen, oder aber das diese beiden Gruppen nicht mehr als die anderen verdienen.

Okay. Ich wollte eigentlich nicht darauf hinaus, dass die beiden Gruppen nur zwei unter vielen sind, sondern darauf dass für die Bildung beider Gruppen keine irgendwie speziellen Einzelprozesse verantwortlich sind, sondern gesamtgesellschaftliche, tiefverwurzelte Strukturen. Im Falle des Rechtsradikalismus werden diese mit einer hochproblematischen und relativ frei im Raum stehenden Ideologie verknüpft, weswegen dieser nicht nur besonders probelmatisch ist, sondern auch relativ zielgerichtet angegangen werden kann. Aber eigentlich brauchen wir ein gesamtgesellschaftliches Umdenken.

Nun das sehe ich etwas anders als du, oder aber vieleicht habe ich es auch ungünstig formuliert. Momentan fehlt es meiner Meinung nach genau daran, an einer gesunden Mitte. Wir haben momentan Strömungen die ehr nach Links, oder aber Rechts gehen, die Akzeptanz von einer gesunden Einstellung in der Mitte beider Ansichten fehlt aber.

Hmmm. Das ist aber eine natürliche Entwicklung unter den nun einmal leider gegebenen historischen Vorraussetzungen. Wir beobachten die Eskalation eines großen Problems, dass Jahrzehntelang ignoriert wurde. Außer ein paar extrem phlegmatischen Ignoranten wird dabei jedem klar, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. => wir Reste einer passiven Mitte und ansonsten Strömungen weg von dieser. Da aber weiterhin nur wenige Leute bereit sind, die Sache endlich mal zu durchdenken und dabei auch eigene Fehler einzugestehen, orientieren sich diese Strömungen meist an primitiver Symptombehandlung und davon gibt es viele Varianten, die alle viele Schwachstellen haben und die keine so richtig funktioniert. Letzteres sieht man bei sich selbst natürlich erneut nicht, ersteres dafür bei allen anderen => viele Strömungen, die sich untereinander alle anfeinden, weil sie alle schrott sind. "Links" und "Rechts" sind dabei nur groß etablierte Sammelbegriffe, eigentlich sind es viel mehr Strömungen (wobei die Sammelgruppen diesmal etwas besser passen, als gewohnt, weil es sich um eine Nation-bezogene Fragestellung handelt).
Eine gemeinsame "Mitte" kann sich eben nur auf Basis von Tradition (hier nicht passend) oder rationalen Überlegungen (hier kaum zu finden) herausbilden.

In einer gesunden Mitte kann man sowohl akzeptieren das es Zuwanderung gibt als auch das man das persöhnlich nicht möchte und wenn es nur persöhnliche Aversion ist die dagegen spricht (ich mag zum Beispiel auch keine schwarzheutigen Menschen in meinem persöhnlichen Umfeld, hat keinen logisch nachvollziehbaren Grund, kann ich nicht mal selbst nachvollziehen warum das so ist, ist aber so, trotzdem gestehe ich auch einer Person schwarzer Hautfarbe zu hier leben zu dürfen, zu arbeiten, oder neben mir in die Wohnung zu ziehen, solange sie nicht mein persöhnliches Umfeld zwanghaft tangiert, strich sie das auch akzeptieren kann und macht mich auch nicht gleich zum Rassisten).
Genau diese Eigenschaft fehlt aber in unserer Gesellschaft, meiner Meinung nach auch beiden Seiten. ;)
Ich hoffe es ist verständlich wie ich das meine?

Verständlich, aber in meinen Augen leicht utopisch. In unserer modernen Welt gibt es so schon sehr wenig, was rein privat ist. (Deine Abneigung z.B. wird zumindest unterschwellig quasi zwangsläufig zu Diskriminierung führen, sobald du jemals irgendwas anderes als einen komplett eigenen Arbeitsschritt in einem komplett vorgeschrieben Ablaufplan durchführen musst. Teamwork, Service, Entscheidungsfindung wäre dagegen alles in gewissem Maße beeinträchtigt.) Im konkreten Fall ist das Anliegen überhaupt nicht privat, sondern betrifft die gesamte Gesellschaft und zahlreiche Menschenleben. Da gibt es wenig Raum für Tolleranz gegenüber abweichenden ""falschen"" Meinungen, weil deren Berücksichtigung zwangsläufig ein heftiger Dämpfer für die eigenen Idealvorstellungen, auch in Bezug auf einen selbst, ist.

Latenter Rassismus wie er im rechten Sektor zu finden ist ist nun auch noch nicht so alt und findet seine Wurzeln im Grunde mit dem Anbruch des Kolonialismus und beruht vor allem auf mangelnder persöhnlicher Macht die man bei anderen kompensiert indem man die "Überlegenheit" (technologisch, kulturell, ect.) auf schwächere "anderesartige" Menschen ausübt. ;)

Die Unterdrückung Andersartiger gibt es mindestens seit prähistorischen Zeiten. Schon die frühesten Hochkulturen, die wir kennen, knüpften Rechte an die Herkunft. Aber ich schrieb nicht von latenten Rassismus, sondern von bewussten Rekrutierungs- und Gruppenbildungsmaßnahmen aktiver Rassissten. Die sind tatsächlich "erst" ein paar Jahrhunderte alt (bzw. vorher war es im Prinzip die Gesamtgesellschaft...), aber für die aktuelle Lage ist eigentlich nur die anhaltende Verankerung aus den letzten paar Generationen heraus wichtig. Diese Netzwerke spielen in meinen Augen eine wichtige Rolle bei der Herausbildung neuer Rechter und diese sind nicht von der restlichen Gesellschaft "hausgemacht", sondern ein urrechtes Produkt. Die Mehrheit kann sich da allenfalls vorwerfen lassen, dass diese Strukturen viel zu lange geduldet wurden und werden.

Also im Grunde ist auch das ein Ergebnis unserer sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen, vor allem im 19 und 20 Jahrhundert. Zuvor gab es diesen latenten Rassismus gegen andere "Rassen" in dieser Art nur eingeschrenkt (man denke nur mal an denn Umstand das das römische Reich zum Beispiel einen schwarzen Kaiser hatte) oder Nordeurpäer und Schwarzafrikaner über jahrhunderte weitestgehend friedlich im Morgenland und Nordafrika zusammengelebt haben.

Die Grenzen wurden früher zum Teil anders gezogen, aber über weite Teile der Geschichte gab es entsprechende Diskriminierung. Auf die friedlichen Kreuzzüge brauche ich wohl ebensowenig hinzuweisen, wie auf bis zur Bildung des römischen Großreiches und nach dessen Zerfall schnell wieder entdeckte ethnisch-orientierte Sklavenhaltung und Bürgerschaftsbeschränkungen. (Die Römer waren da aber eine zeitlang tatsächlich sehr fortschrittlich, anders hätte ein Reich dieser Größe auch nicht bestehen können. Dafür haben sie einen Großteil ihrer Geschichte recht effektiv religiöse Diskriminierung zumindest gegen einige Gruppen praktiziert und die prinzipiell mögliche Gleichberechtigung aller Ethnien war auch relativ, wenn man den eingeschränkten Handlungsraum der als Kriegsverlierer eingemeindeten berücksichtigt.)


Ich glaub eher du konsumierst zu viel linke Blogs, gerade die Öffis und die Tageszeitungen haben sich doch extrem viel Zeit gelassen was die wirklich Aufklärung der Vorfälle betrifft. Warum wohl nur? :schief:

Ich konsumiere keinen einzigen (linken) Blog regelmäßig. Und warum "die Tageszeitungen sich viel Zeit mit der wirklichen Aufklärung gelassen haben", sollte ein kleiner Blick auf die Gewaltetenteilung klären:
Für die Aufklärung von Verbrechen ist die Justiz zuständig. Nicht die Presse.

Die meisten die ich kenne sind auch nach 10 Jahren eher schlecht integriert, sprechen schlecht deutsch und haben oftmals auch keine Arbeit.

Ich postuliere jetzt mal, dass deine Bekanntschaften weder ausreichend umfangreich sind noch auf einer ausreichend zufälligen Form des Kennenlernens basieren, um repräsentativ zu sein... :rollen:

Dein letzter Punkt ist zudem noch absoluter Humbug, da wir a) keine Arbeit für sie haben (ein Blick in die Arbeitslosenstatistik sollte da reichen und sie b) für eine Arbeit hier nicht qualifiziert sind bezüglich der Sprache, Bildung usw.

Wir haben mehr als genug Arbeit, was fehlt ist wenn dann Lohn. Wenn wir aber ohnehin für 10 Jahre die Mittel für einen integrationstauglichen Lebensstandard aufbringen, dann können und sollten wir in dieser Zeit auch von der verfügbaren Arbeitskraft profitieren - Interesse ist auf alle Fälle auf beiden Seiten da. Und eine ausreichende Qualifizierung ist in dieser Zeit problemlos möglich und aus sozialen Gründen auch zwingend wünschenswert.

Des Weiteren sollte der Ansatzpunkt nicht sein sie zu integrieren, sondern ihnen vorübergehend einen sicheren Platz zum Leben geben und sie danach schnellst möglich wieder zurück führen.

Da bin ich, aus oben angeführten Gründen, entschieden anderer Meinung. Man kann Menschen und insbesondere Kinder nicht über ein Jahrzehnt in Lagerhaft stecken.

Wieso sollten wir das machen? Haben wir sie zerstört? Um es vorzugreifen, nein haben wir nicht.
Genauso wenig wie wir sie hier aufnehmen müssen und ihnen hier eine Zukunft aufbauen, die uns einen Haufen Geld kostet und unsere Kultur noch mehr verwässert. (Wenn du es so schön findest, steht es dir im übrigen frei nach Syrien auszuwandern :) )
Hast du dir einmal über die Konsequenzen gedanken gemacht?

Ich schon, du scheinbar nicht. Sonst wüsstest du, dass die Rücksendung von 100.000 von Menschen in ein Land ohne entsprechende Infrastruktur der Tod dieser Menschen und Elend für dieses Land bedeutet. Also genau das, was man mit Flüchtlingshilfe vermeiden möchte.

Ansonsten bringt das seinem Dorf auch nichts, da es trotzdem keine Arbeitsplätze gibt, die Kosten für die Unterbringung steigen (was die anderen Einwohner tragen müssen) und genau das führt dann auch letzendlich zu Unruhen. Also lose lose für alle.

Die Kosten für die Unterbringung werden nicht auf Kreis-, sondern vor allem auf Landesebene getragen. Für den Dorf-Bürgermeister bedeuten sie also 0 Cent Ausgaben und der Betrieb der Einrichtungen selbst bringt im Umkehrschluss einige zusätzliche Arbeitsplätze. Im übrigen gibt es gerade in der Landwirtschaft am ehesten Jobs, die keine Ausbildung und nur rudimentäre Sprachkenntnisse vorraussetzen.

Menschen aus einem anderen Kulturkreis zu integrieren, hat in der Vergangenheit noch nie geklappt, sollte dir eig zu denken geben...

Hat mehr als oft genug geklappt, aber zugegebenermaßen nie mit DIESER Einstellung. Bei der kann man schon froh sein, wenn der "Kulturkreis" größer als der Landkreis ist...

Und weil die Richter usw. alle so unabhängig sind und nach geltendem Recht urteilen, bezahlen wir auch alle GEZ...
Ich hoffe du findest den Fehler...

*find GEZ in in "AfD, Pegida und Co."*
*ERROR* <<=== Da ist der Fehler.


Dann verkommt der Begriff zur puren Definition und ist nicht von vornherein schlecht. ;)

Im einfachsten Fall steht es zumindest für Dummheit und Rückständigkeit, wenn man das seit über einem halben Jahrhundert veraltete biologische Konzept "Rasse" auf Homo sapiens anwendet, wo es vorne und hinten unpassend und falsch ist. Im definitorischen Sinne steht es sogar für weit schlimmeres, denn wissenschaftlich gibt es den Ausdruck heute nur noch in der Tierzucht, in dieser Form kann er wohl nur von übelsten Sklavenhaltern auf Menschen angewandt werden.
Im allgemein gebrauchter soziologischer Form geht es aber weiterhin einfach nur um ungerechtfertigte Diskriminierung Fremder.


Das Wort "Diktatur" von "Diktatur des Proletariats" hatte aber im damaligen Sprachgebrauch noch nichts mit "Gewaltherrschaft" zu tun.
Die Begrifflichkeit per se wird schon seit Jahren diskutiert, da Marx und Engels damit bildlich lediglich den Klassenkampf umschrieben und und ihn nur selten benutzten.
Der Kommunismus ist eine Wirtschafts- und Gesellschaftslehre welche mit Nichten etwas mit Gewaltherrschaft zu tun hat.
Das er so oder so nicht funktioniert, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Jein. Auch die ursprüngliche Lehre geht von einer Vormachtsstellung des Proletariats aus, die gegenüber anderen Klassen notfalls auch mit Gewalt verteidigt wird. Gerne vergessen wird aber, dass Gleichberechtigung und gleicher Lebensstandard elementare Bestandteile des Kommunismus sind und somit nach Abschluss einer Übergangsphase, in der das Proletariat tatsächlich diktatorisch agiert und z.B. überdurchschnittlichen Privatbesitzt verstaatlicht, schlichtweg alle Menschen zu Proletarierern werden. Es sind also alle Mitglieder der Gesellschaft "Diktatoren" - die Macht liegt beim gesamten Volk alias Demokratie.

Nicht zu verwechseln ist dieses Ideal des Kommunismus mit dem real existierenden Sozialismus, dem Stalinismus oder dem Maoismus. Die heißen nicht ohne Grund anders und verfügten durch die Bank über unterdrückende Staatsaparate, an deren Spitze zumindest zeitweilig eine diktatorischer Führer stand und deren Ergebnisse alles andere als kommunistisch waren.


Die nächste Flüchtlingswelle aufgrund des Klimawandels werden sicher noch eine Menge miterleben.
Ob ich das noch bin, weiß ich nicht, meine Kinder aber sicher und deren Kinder auf jeden Fall.
Daher muss heute gehandelt werden -- eigentlich schon vor 50 Jahren aber Trägheit und so.

Wie ist eigentlich der Standpunkt der AFD zum Klimawandel?

Du erlebst die ersten Ausläufer bereits heute, denn die Verschiebung von Niederschlagsmustern in Afrika hat bereits zu Flüchtlingsbewegungen geführt.
Und der Standpunkt der AFD ist afaik derjenige, den man von "Lügenpresse"-schreienden Populisten erwartet, die auch sonst keinerlei komplexen Zusammenhänge anerkennen: Der Klimawandel wird geleugnet und als Verschwörung zur Schädigung des Volkes gedeutet. Immerhin steht bislang kein adjektiv vor "Verschwörung", dass diese einer bestimmten Ethnie anhängen will.
 
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